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Apr 2012

Klarer Heimsieg für die Reserve

SV 90 Lissa – FA Doberschütz 4:0 (3:0)

Bei sommerlichen Temperaturen um die 30° reisten die Gäste ohne Wechselspielerinnen an, wobei Lissa eine starke Bank von gleich vier Kickerinnen präsentierten konnte.
Die Gastgeberinnen begannen druckvoll und erwischten zudem einen Traumstart. Katrin Schmitt setzte sich kurz nach dem Anpfiff auf rechts durch, bediente mit ihrer Flanke maßgenau die mitgelaufene Manuela Roth, welche bereits in der ersten Minute den Führungstreffer erzielte. Nur sieben Minuten später enteilte Katrin Schmitt ihren Gegenspielerinnen und zog kurz nach der Strafraumgrenze ab, der Ball setzte vor der chancenlosen Keeperin auf und flog zum 2:0 in die Maschen. Lissa wechselte durch und auch der zweite Anzug passte. So leitete Jeannine Thielow in Zusammenarbeit mit Gina Gwiedziel das 3:0 ein, was nach sauberem Zuspiel letztlich Doreen Glöckner mit einem flachen Schuss aus 12m erzielte.
Nach dem Seitenwechsel spielte fast nur Lissa, Doberschütz kam nur sehr selten in die gegnerische Hälfte und man merkte, dass die Kräfte stark nachließen. Lissa machte allerdings aus den vielen Chancen auch nur noch ein Tor – aber ein schönes. Nach einem Steilpass von Peggy Schubert war Carmen Kretschmann plötzlich alleine vor dem Tor und lupfte die Kugel gekonnt über die herauslaufende Torfrau zum 4:0Endstand in die Maschen.
Zuvor hatten Franziska Hirsch, Gina Gwiedziel und die unermüdlich rackernde Katrin Dost gute Einschusschancen und ebenso ein Tor verdient.
Lissa stellt in der Nordsachsenliga die mit Abstand beste Abwehr, bleibt in 2012 weiter ohne Gegentor und weiter Spitzenreiter Belgern beharrlich auf den Fersen.

Es spielten:
Ulrike Hundt, Peggy Schubert, Sandra Korge, Franziska Hirsch, Doreen Glöckner, Katrin Schmitt, Manuela Roth, Jeannine Thielow, Katrin Dost, Gina Gwiedziel und Carmen Kretschmann  


Landespokalfinale  D-Juniorinnen

Platz 6 für tapfere Lissaerinnen

Im letzten Jahr belegten die Lissaerinnen bei einem von drei Vorrundenturnieren Platz zwei, ließen Favoriten wie DFC Zwickau, den Chemnitzer FC und LFC Leipzig hinter sich und qualifizierten sich so für das Finalturnier in Bad Schandau. Allerdings konnten aus den unterschiedlichsten Gründen nur ein paar Kickerinnen mitreisen, was es bei drückender Hitze und ungewohntem Kunstrasen sehr schwierig machte.
Bei allen angereisten Teams waren meist Spielerinnen des älteren Jahrgangs der D-Juniorinnen im Einsatz, was sich in der Athletik, Körpergröße und Zweikampfstärke deutlich bemerkbar machte, denn für Lissa waren sogar Akteure der E-Juniorinnen aktiv dabei.
Gleich zu Beginn stürzten sich die großen Favoriten auf die körperlich durchweg kleineren Lissaerinnen, denen gegen Dresden/ Rähnitz, Bad Schandau (beide 0:3) und dem späteren Turniersieger FC Erzgebirge Aue keine Chance blieb. Mit tollen Paraden zeigte vor allem Keeperin Lena Lehmann, was sie auf dem Kasten hat, weiterhin verrichteten die Zwillinge Tina und Cora Weißer Schwerstarbeit und hielten die Ergebnisse so in erträglichen Grenzen. Zudem verletzten sich bei den Partien gleich drei Kickerinnen, welche auf Grund der dünnen Personaldecke angeschlagen tapfer weiter spielten.
Etwas unglücklich und daher ärgerlich verlor Lissa mit 0:1 gegen Post Chemnitz. Im letzten Spiel des Tages war Lissa zwar spielerisch besser aber körperlich stehend KO. Gegen Radebeul ging daher auch diese Partie knapp mit 1:2 verloren, den einzigen Treffer im Turnier markierte Ayse Seifarth.
Trotz dem letzten Platz muss man den Mädchen vom SV 90 Lissa ein Kompliment machen. Nach langer Anfahrt und schwierigen Umständen gab es nie einen Moment, wo das Team von Andreas Hirsch aufgeben wollte, zudem waren es die sechs besten Teams aus Sachsen, die am Start waren und wozu der SV 90 Lissa trotz allem gehört.
Ein großes Dankeschön gilt schließlich auch en Eltern, die ihre Freizeit opfern und wegen fehlenden Sponsoren auch mit privaten Fahrzeugen dafür sorgen, dass die Kinder sicher zum Spielort und wieder zurück kommen.

Es spielten:
Lena Lehmann, Tina Weißer, Cora Weißer, Linda Glöckner, Ayse Seifarth, Saskia Hirsch, Annalena Röhlig, Lisa Krüger und Jessica Taychert


Heimerfolg mit unterschiedlichen Halbzeiten

SV 90 Lissa - SV Klinga/Ammelshain 3:1 (3:0)

Bei hochsommerlichen Temperaturen spielten die Damen des SV 90 Lissa zu Hause gegen das Team von Klinga-Ammelshain. Die Heimmannschaft war wegen des deutlichen Erfolgs der Gäste in der Vorwoche gewarnt. Entsprechend konzentriert wurde die Partie begonnen und die Gäste in die Defensive gedrängt. Bereits nach elf Minuten fiel die Führung für das Lissaer Team. Constance Bernhardt spielte aus dem Mittelfeld einen Pass in die Spitze, Ramona Lenhardt nahm diesen auf und vollendete zum 1:0. In der 33. Minute glänzte die Torschützin mit einer akkuraten Flanke von der linken Seite. Diese segelte über die Gästetorfrau und Ilka Bretschneider konnte zum 2:0 einköpfen. Eine Minute vor dem Halbzeitpfiff erhöhten die Gastgeberinnen auf 3:0. Janina Brauns trat energisch im Mittelfeld an und spielte in den Lauf von Ramona Lenhardt. Sie umspielte die Torfrau und konnte aus spitzem Winkel einnetzen. Auch die Gäste versuchten mit langen Bällen zu Chancen zu kommen, die Lissaer Defensive verhinderte aber gefährliche Torabschlüsse. Nach der Pause sollte auf Grund der Hitze etwas ruhiger gespielt werden, was aber gegen die nie aufsteckenden Gäste nicht wie gewünscht umgesetzt wurde. Fünf Minuten nach Wiederanpfiff gab es einen Ballverlust in der Lissaer Defensive und die gegnerische Spielerin zog aus spitzem Winkel ab. Niki Schumann konnte den gefährlichen Ball gerade noch mit den Fingerspitzen klären. Auch wurde der Ball häufig im Spielaufbau verloren und die Gäste klärten mit weit getretenen Bällen. Einer dieser Bälle kam dann auch an und die gegnerische Stürmerin schloss aus gut 20 Metern zum 3:1 (52.) ab. Zwar hatten die Lissaer Damen mehr Ballbesitz, kamen aber nur noch selten zu zwingenden Torabschlüssen. Und immer wieder setzten die Gäste gegen die Lissaer Defensive nach und erzwangen so den einen oder anderen Fehler. Einer dieser Fehler führte fast zum Anschlusstreffer, aber Niki Schumann konnte mit gutem Stellungsspiel die Chance entschärfen.

Die erste Hälfte verlief für Lissa, wie man sich das vorgestellt hatte. Gute Spielzüge, gute Torchancen und eine beruhigende Führung zur Halbzeit. In der zweiten Spielhälfte machten die Gastgeberinnen einfach zu viele Fehler. Dementsprechend zerfahren erschien dann auch die Partie. Und unnötige Ballverluste brachten auch immer wieder die Gäste in aussichtsreiche Positionen. Zwar hatte Lissa mehr Ballbesitz, konnte aber zu selten zu einem zwingenden Torabschluss gelangen. Am Ende waren es für die Gastgeberinnen dennoch drei wichtige und auch verdiente Punkte.

Es spielten:
Niki Schumann, Isabell Barthel, Julia Krappidel, Susann Seiring, Diana Hiller, Janina Brauns, Nadine Giska (ab 35. Julia Höpping), Tina Gallus, Constance Bernhardt, Ilka Bretschneider, Ramona Lenhardt

Auswärtsaufgabe gelöst

SV Lipsia Eutritzsch - SV 90 Lissa 0:5 (0:2)

Nachdem die Lissaer Damen das Hinspiel auf eigenem Platz nur unentschieden gestalten konnten, sollte bei den Damen von Lipsia Eutritzsch unbedingt ein Dreier gelingen. Entsprechend motiviert gingen die Gäste die Partie auch an. So scheiterte Marina Drobisch in der sechsten Minute an der glänzend reagierenden Eutritzscher Hüterin, nur eine Minute später traf Tina Gallus nur die Querlatte. Die Führung fiel in der elften Minute. Einen Freistoß aus halblinker Position von Janina Brauns köpfte Marina Drobisch auf das Tor, die gegnerische Hüterin konnte den Ball nur nach vorn abwehren und Ilka Bretschneider staubte zum 1:0 ab. Nach einem Eckstoß in der 22. Minute konnten die Gastgeberinnen den Ball nicht weit genug klären, Constance Bernhardt war zur Stelle und schloss aus 18 Metern mit einem gekonnten Heber zum 2:0 ab. So ging es auch in die Halbzeitpause. Nach dem Seitenwechsel gab es auch für Niki Schumann im Lissaer Tor etwas zu tun. Nach einem Freistoß durch Lipsia ging sie auf Nummer sicher und faustete den Ball durch den Strafraum. Dabei hatten die Gäste etwas Glück, dass kein Gegner den abgewehrten Ball verwerten konnte. In der 65. Minute fasste sich Constance Bernhardt ein Herz und jagte den Ball an die Latte, Ilka Bretschneider reagierte am schnellsten und drückte den Abpraller aus 10 Metern in die Maschen. Sie war es auch, die in der 73. Minute das 4:0 vorbereitete. Sie spielte mit Marina Drobisch einen Doppelpass an der Strafraumgrenze und diese konnte überlegt abschließen. Eine gute Kombination über die rechte Seite führte in der 78. Minute zum 5:0 Endstand. Wieder erfolgte ein gutes Zusammenspiel zwischen den beiden Stürmerinnen, Ilka Bretschneider legte quer auf Constance Bernhardt, welche gewohnt souverän vollendete.

Es war kein spielerisches Highlight der Saison, nur vereinzelt konnte das Lissaer Team wie in üblicher Weise kombinieren. Das lag zum einen am grasarmen Platz, der schnelles Passspiel und Dribblings erschwerte. Zum anderen standen die Gastgeberinnen tief und überließen den Gästen das Mittelfeld. Eigene Angriffe wurden kaum vorgetragen, meist wurden die Offensivspielerinnen mit weiten Bällen gesucht, vereinzelt ergaben sich Strafraumszenen nach Standards. Ernsthafte Gefahr für das Lissaer Tor gab es jedoch nicht. Letztlich ein deutlicher Sieg bei einem Gegner, bei dem sich Lissa in der Vergangenheit hin und wieder schwer tat, jedoch ohne spielerischen Glanz.

Es spielten:
Niki Schumann, Ramona Lenhardt, Julia Krappidel, Susann Seiring, Diana Hiller, Janina Brauns, Nadine Giska, Tina Gallus, Constance Bernhardt, Ilka Bretschneider, Marina Drobisch.

Trotz Personalnot beim Schlusslicht im Spaziergang

Dommitzscher SV - SV 90 Lissa II 0:7 (0:3)

Aus den unterschiedlichsten Gründen fanden sich nur sieben Spielerinnen in Dommitzsch ein, was die Gäste zusätzlich motivierte alles zu geben, auch wenn der Gegner am Ende der Tabelle steht.
Lissa begann druckvoll und hatte bereits nach zwei Minuten eine Doppelchance von Doreen Glöckner und Carmen Kretschmann. Doch auch die Gastgeberinnen kamen gleich zu Beginn gefährlich vor das Lissaer Tor, wo Ulrike Hundt im Tor mit einer Glanzparade den frühen Rückstand verhinderte. Doch fortan war nur noch Lissa aktiv, Dommitzsch wehrte sich verbissen ohne jeglichen Spielfluss oder eine Torchance. Die Führung nach acht Minuten erzielte Doreen Glöckner, die unter Bedrängnis eine Einzelaktion abschloss. Nur fünf Minuten später traf sie zum 2:0 nach einem Pass von Katrin Schmitt. Als die Gastgeber-Torfrau einen Schuss von Peggy Schubert nicht festhalten konnte stand Carmen Kretschmann goldrichtig und staubte zum 3:0 ab. So war die Partie bereits zur Halbzeit entschieden und Lissa versuchte nun ökonomisch zu spielen, hatte dennoch unzählige Chancen, welche oft überhastet vergeben wurden. Dommitzsch tat aber sein Übriges dazu, dass Lissa dennoch zu weiteren Toren kam. Gleich nach dem Seitenwechsel spielte die Keeperin und eine Abwehrspielerin den Ball zu, aber so ungeschickt, dass Doreen Glöckner den Ball aufnahm, an beiden vorbei lief und ins Tor legte. Von Katrin Schmitt schön freigespielt kam Carmen Kretschmann vor dem Tor unbedrängt zu Schuss und besorgte das 5:0. In den letzten fünf Minuten war es Manuela Roth, die mit einem Doppelpack das 7:0Endergebnis klar machte.
 
Insgesamt war Lissa den Gastgeberinnen in allen Belangen klar überlegen und gewann auch in dieser Höhe völlig verdient.        
 
Es spielten:
Ulrike Hundt, Franziska Hirsch, Peggy Schubert, Doreen Glöckner, Katrin Schmitt, Manuela Roth und Carmen Kretschmann
 

Meisterliche Vorstellung in Lissa

SV 90 Lissa - Eintracht Süd Leipzig 7:0 (6:0)

Die Gastgeberinnen aus Lissa mussten kurzfristig auf gleich drei Stammkräfte verzichten, waren zudem von der Größe einiger Messestädterinnen beeindruckt. Doch Lissa war das spielbestimmende Team und im Abschluss effektiver. Die Führung erzielte bereits nach 7. Minuten Patrizia Laue. Nur drei Minuten später erhöhte Anne Rast auf 2:0. Die Gäste machten ordentlich Druck, doch Lissa verteidigte gut und war bei eigenen Angriffen stets sehr gefährlich. So traf Patrizia Laue mitte der ersten Hälfte zum 3:0 und wieder war Anne Rast nur drei Minuten später bei einem weiteren Treffer zu Stelle. Nun waren die Gäste völlig von der Rolle und Lissa legte nochmal kräftig nach, so bauten Lisa Krüger und Patrizia Laue die Führung noch vor der Pause auf 6:0 aus. Nach dem Seitenwechsel verwaltete Lissa die komfortable Führung, hatte zudem noch weitere gute Tormöglichkeiten, doch nur noch Anne Rast traf ein weiteres Mal zum 7:0Endstand.
Zwei Spieltage vor dem Saisonende steht Lissa nun punktgleich, aber mit sechs Toren vor dem BC Hartha, der zum entscheidenden Spitzenspiel am 6.Mai nach Lissa kommt.

Es spielten:
Lena Lehmann, Tina Weißer, Laura Merkel, Anne Rast, Patrizia Laue, Saskia Hirsch, Antonia Feig, Anika Gläser, Cora Weißer und Lisa Krüger


Beim Tabellenführer nichts zu holen

SG Naundorf/ Zschepplin - SV 90 Lissa 8:2 (3:1)

Schon vor der Partie war klar, dass beim Tabellenführer nichts zu holen sei, doch Lissa hielt lange gut dagegen und zeigte ein ansprechendes Spiel. Lena Lehmann konnte nach zehn Minuten sogar die Führung erzielen und machte dem Trainergespann viel Freude. Diese wurde nach 15. Min bereits getrübt, als die Gastgeber einen nicht unhaltbaren Ball im Netz unterbrachten und so noch vor der Pause das Spiel drehen konnten. Auch nach dem Seitenwechsel war Lissa nicht unbedingt schlechter, die Abwehr machte hin und wieder leichte Fehler, welche vom Keeper nicht ausgeglichen werden konnten. Dem zwischenzeitlichen 5:2 durch Lena Lehmann folgten weitere gute Möglichkeiten, welche aber leider nicht verwertet werden konnten.   

Es spielten:
Benedikt Ertl, Antonia Feig, Cora Weißer, Lisa Krüger, Annalena Röhlig, Saskia Hirsch, Ayse Seifarth und Lena Lehmann

Mit Kantersieg an die Tabellenspitze

SV 90 Lissa – SpVgg Leipzig 8:2 (2:2)

Die Lissaerinnen gingen selbstbewusst und entschlossen in die Partie und begannen sehr druckvoll. Doch wie schon in den letzten Wochen wurden zahlreiche Chancen liegen gelassen, so trafen Patrizia Laue und Stefanie Kretschmann den Pfosten, Paula Schneider, Anne Rast und Stefanie Kretschmann schossen die Keeperin an und teilweise ab, aber eben nicht den Ball ins Tor. Die verdiente Führung fiel dann dafür etwas glücklich, als sich Anne Rast auf rechts durchsetzte und die Flanke sich im langen Eck ins Netzt senkte. Im Gegenangriff fehlte der Einsatz und prompt kam eine Leipziger Spielerin zum Abschluss, der Ball schlug unhaltbar im langen Eck ein. Lissa mühte sich, spielte aber glücklos, dennoch kam Paula Schneider aus Nahdistanz zum erneuten Führungstor. Doch noch vor der Pause konnten die Gäste durch einen Konter abermals ausgleichen.
In der Halbzeitpause stellte Lissa auf einigen Positionen um und konnte so mehr Druck entwickeln. Anfangs sah es wieder so aus, als wenn Lissa auf Grund der verballerten Chancen bestraft werden würde, doch so nach und nach häuften sich die Chancen und schließlich auch die Tore. Das 3:2 erzielte Stefanie Kretschmann nach Vorarbeit von Anne Rast, das 4:2 fiel eine Minute später nach einem Solo von Patrizia Laue. Beim 5:2 setzte Stefanie Kretschmann erfolgreich nach und wenig später traf Patrizia Laue zum 6:2. Die letzten beiden Tore gingen mindestens zur Hälfte auf das Konto von Anne Rast, die sich jeweils durchsetzte und die freien Mitspielerinnen uneigennützig bediente. So traf Anika Gläser in ihrem ersten Punktspiel zum 7:2 und Stefanie Kretschmann zum 8:2.
Mit diesem Kantersieg und dem Patzer von Konkurrent BC Hartha steht Lissa nun punktgleich auf Platz eins und hat eine sehr gute Ausgangsposition auf die Meisterschaft.
 
Es spielten:
Lena Lehmann, Anne Rast, Patrizia Laue, Cora Weißer, Tina Weißer, Laura Merkel, Franziska Hönemann, Paula Schneider, Saskia Hirsch, Anika Gläser und Stefanie Kretschmann

Einzelaktionen entscheiden gleichwertiges Spiel

SV 90 Lissa – LSG Löbnitz 1:4 (1:2)

Die Lissaer Mädchen waren auch wie in den letzten Wochen dem Gegner zumindest gleichwertig, kamen aber vor dem Tor nicht so recht zum Abschluss. Dafür passierten in der Hintermannschaft noch immer kleine Fehler, welche dann zu fatalen Folgen führten. Beim 0:1 war es ein hoher Ball, den die Lissaer Abwehr nicht köpfen wollte, ein Löbnitzer ging dazwischen und hatte freie Bahn. Beim 0:2 lief die Keeperin Lena Lehmann rechtzeitig raus, verfehlte aber den Ball, was dem Löbnitzer die Chance zum Tor erst ermöglichte. Lissa war spielerisch klar besser, sicherer am Ball und kombinierte gefällig. Cora Weißer gelang der Anschluss mit einem straffen Schuss aus 15m und auch nach dem Seitenwechsel hatte Lissa gute Chancen. Löbnitz verteidigte mit hohem Einsatz und kam durch einen Konter zum 1:3. Dieses Mal hatte Ayse Seifarth an der Mittellinie den Ball zu lange am Fuß und schließlich verloren. Auch das vierte Löbnitzer Tor war nicht heraus gespielt, sondern ein Zufallsprodukt, wo sich Laura Merkel und Linda Glöckner nicht einig waren.
Letztlich ist den Lissaer Verantwortlichen nicht das Ergebnis, sondern die gezeigte Leistung wichtig und die hat gestimmt.
 
Es spielten:
Lena Lehmann, Cora Weißer, Linda Glöckner, Antonia Feig, Tina Weißer, Laura Merkel, Lisa Krüger, Annalena Röhlig, Saskia Hirsch, Leoni Meyer, Jessica Taychert und Ayse Seifarth
 
 
 
 

Niederlage im Testspiel

Eintracht Bad Dürrenberg - SV 90 Lissa 5:3 (2:2)

Nach mehreren Wochen Pause im Punktspielbetrieb absolvierten die Damen des SV 90 ein Testspiel bei den Damen aus Bad Dürrenberg. Diese spielen in der Verbandsliga Sachsen-Anhalt. Schon in den ersten Minuten konnte man sehen, dass die Gastgeberinnen sehr gute Offensivspielerinnen in ihren Reihen haben und ein ums andere Mal die Lissaer Abwehr unter Druck setzten. Auch das schnelle Umschalten von Abwehr auf Angriff setzten die Damen aus Bad Dürrenberg gut um. In der zehnten Minute trugen die Gastgeberinnen einen schnellen Angriff über links vor, die Eingabe in den Rücken der Abwehr konnte aus 12 Metern unbedrängt ins Tor geschossen werden. In der 23. Minute wurde dann ein Freistoß aus halbrechter Position zum 2:0 über die Linie gedrückt. Danach kamen dann die Gäste besser ins Spiel und trugen einige gute Angriffe vor das gegnerische Gehäuse. Nach einer halben Stunde konnte Tina Gallus eine unübersichtliche Situation im Strafraum nutzen und den Ball zum 2:1-Anschlusstreffer ins linke Toreck befördern. Nur acht Minuten später folgte eine gute Kombination über links, Susann Seiring schaltete sich ins Offensivspiel ein, anschließend legte Constance Bernhardt den Ball zur Grundlinie. Tina Gallus schlug diesen scharf vor das gegnerische Gehäuse und Ilka Bretschneider verwandelte am zweiten Pfosten zum Ausgleich. So ging es dann auch in die Halbzeit. Anfang der zweiten Hälfte waren die Lissaerinnen unachtsam, so dass bereits in der 46. Minute die gegnerische Stürmerin allein auf das Tor zulief, aber den Ball darüber schoss. In der 48. Minute gelang die Führung für Bad Dürrenberg. Eine Flanke von links wurde nicht konsequent geklärt und konnte so zum 3:2 eingenetzt werden. Ein Doppelschlag der Gastgeberinnen in der 60. und 65. Minute führte zur Entscheidung. Beide Male leisteten sich die Lissaer Damen Ballverluste im Spielaufbau. Das 4:2 gelang den Damen aus Sachsen-Anhalt mit einem guten Schuss aus 16 Metern ins rechte obere Toreck, das 5:2 fiel aus ähnlicher Position, wobei beide Male Niki Schumann im Lissaer Tor ohne Abwehrchance war. Eine knappe Viertelstunde vor Schluss fasste sich Constance Bernhardt noch einmal ein Herz. Sie umspielte zwei Gegnerinnen und konnte aus halblinker Position mit einem platzierten Schuss ins lange Eck den 5:3 Endstand erzielen.

Spielerisch waren beide Teams auf ähnlichem Niveau. Die Gäste leisteten sich zu oft Ballverluste im Spielaufbau oder schlossen die Angriffe nicht konsequent ab. Dies führte wegen der schnellen Gegenangriffe zu guten Tormöglichkeiten für die Gastgeberinnen. Nur 15 Minuten vor der Pause war Lissa etwas besser und konnte zum zwischenzeitlichen 2:2 ausgleichen. In der zweiten Spielhälfte hatten die Damen aus Bad Dürrenberg auch im Mittelfeld ein leichtes spielerisches Übergewicht, der Sieg mit zwei Toren Differenz geht demnach in Ordnung.

Es spielten:
Niki Schumann, Isabell Barthel, Julia Krappidel, Susann Seiring, Diana Hiller, Janina Brauns, Nadine Giska, Tina Gallus, Constance Bernhardt, Ramona Lenhardt, Ilka Bretschneider

Pokalaus nach packender Partie

FSV Luppa - SV 90 Lissa II 3:1 (1:1)

Der Pokalverteidiger aus Luppa war top besetzt, die Gäste aus Lissa dagegen hatten wegen der Osterfeiertage große Sorgen, gleich mehrere  Stammspielerinnen meldeten sich wegen Arbeit, Urlaub oder Krankheit ab. So begann Luppa druckvoll und Lissa hatte Glück, nicht schon in der Anfangsphase in Rückstand zu geraten.
Doch nach und nach wurde Lissa besser, verspielte aber Chancen leichtfertig bzw. scheiterte an der Luppaer Torfrau. Einige Luppaerinnen wussten sich meist nur durch Fouls zu helfen, doch auch von den vielen Freistößen in aussichtsreicher Position konnte Lissa keinen versenken. Mitte der ersten Halbzeit führte ein schnell vorgetragener Angriff der Gastgeberinnen zur bis dato verdienten Führung. Bei Lissa merkte man, die Unsicherheiten in der ungewohnt zusammen gewürfelten Abwehr, die immer wieder zu Fehlern führten. Kurz vor dem Seitenwechsel zog Manuela Roth ab und der Aufsetzerball prallte von der Keeperin zurück ins Feld, wo Katrin Schmitt nachsetzte und zum Ausgleich verwandelte.
Bei eisigem Wind und ständig wechselnden Wetterlagen sahen die zahlreichen Zuschauer eine packende zweite Hälfte, wo bei beiden Mannschaften der Wille deutlich zu sehen war, dass sie ins Finale möchten. Zahlreiche Chancen auf beiden Seiten blieben ungenutzt, bis Luppa nur fünf Minuten vor dem Ende einen krassen Fehler der Lissaer Hintermannschaft nutzte und in Führung ging. Lissa machte auf, kam aber nicht so richtig zum Zug, Luppa dagegen nutzte die freien Räume und machte mit dem 3:1 alles klar.

Es spielten:
Ulrike Hundt, Doreen Kühr, Susann Seiring, Doreen Glöckner, Manuela Roth, Annett Unterbeck, Jeannine Thielow, Katrin Dost, Katrin Schmitt, Kristin Lattauschke und Carmen Kretschmann
 


Im Spitzenspiel Rang zwei gefestigt

Hartenfels Torgau - SV 90 Lissa II  0:0

Es wirkte wie ein Aprilscherz. Nicht nur, dass gleich vier Stammkräfte im Spitzenspiel schmerzlich fehlten, nein es fehlten auch die kompletten Trikots. Lissa hat sie schlichtweg bei der Abfahrt in der Heimat stehen lassen, die Sportfreunde aus Torgau halfen aber gerne aus.
Im Spiel schenkten sich beide Teams aber gar nichts. Von Beginn an machten die Hausherrinnen Tempo und hatten bereits nach zwei Minuten die erste Großchance. Doch auch die Gäste nahmen das Tempo an und drängten ebenfalls auf einen Treffer.
Ein Spiel mit vielen Chancen und Torraumszenen, einen sicheren Schiedsrichter und zwei sehr engagierte Teams mit vielen Zweikämpfen an der Schmerzgrenze, was durchaus auch 6:6 oder 10:10 hätte ausgehen können. Nachdem selbst in der Nachspielzeit zunächst Katrin Schmitt nur um Zentimeter den Ball freistehend nicht voll traf und gleich im Gegenzug auch Torgau fast die selbe Chance vergab, waren sich beide Trainer einig: dieses Spiel hat keinen Verlierer verdient.       
 
Es spielten:
Ulrike Hundt, Julia Krappidel, Franziska Hirsch, Susann Seiring, Doreen Glöckner, Katrin Schmitt, Katrin Dost, Gina Gwiedziel, Niki Schumann, Manuela Roth und Carmen Kretschmann
 
 

Lissa hat sich selbst geschlagen

SV 90 Lissa – Radefeld/ Zwochau 0:4 (0:1)

Lissa hatte Startschwierigkeiten und lag bereits nach der ersten Minute 0:1 hinten. Doch dann wurde Lissa stärker und erarbeitete sich Chancen, die ansonsten für drei Spiele gereicht hätten. Leider blieb vor dem Tor das notwendige Glück aus. So scheiterte Lena Lehmann gleich dreimal freistehend vor dem Keeper, Lisa Krüger und Jessica Taychert vergaben ebenfalls aus aussichtsreicher Position.
Nach dem Seitenwechsel spielte Lissa reines Powerplay und die Gäste bettelten regelrecht um ein Gegentor. Doch Lissa schaffte es, Chancen im Minutentakt zu verballern und konnten auch die Windunterstützung nicht nutzen. Mit dem ersten Angriff in der zweiten Hälfte, fünf Minuten vor dem Ende erzielten die Gäste das 0:2 und schockten Lissa dermaßen, dass sie noch zwei weitere Tore fast kampflos zuließen.
Schade, dass nach fairem und großem Spiel am Ende eine deutliche Niederlage zu Buche steht. Spielerisch kann Lissa mit jedem Gegner mithalten, schafft es aber nicht, die zahlreichen Chancen als Tore unter zu bringen.  
 
Es spielten:
Benedikt Ertl, Lena Lehmann, Cora Weißer, Tina Weißer, Laura Merkel, Lisa Krüger, Annalena Röhlig, Saskia Hirsch, Leoni Meyer, Jessica Taychert und Ayse Seifarth

Lissa fegt Glesien vom Platz

SV 90 Lissa – FSV Glesien 6:0 (4:0)

Im letzten Punktspiel der Staffel 1 ging es noch einmal um alles, denn Lissa stand zwei Punkte hinter Glesien und wollte mit einem Sieg vorbei und auf Rang drei. Mit unterstützendem Rückenwind und einer ordentlichen Portion Selbstvertrauen ging Lissa in die Partie, denn seit nunmehr vier Spielen waren die Gastgeberinnen ungeschlagen.
So dauerte es auch nicht lange, ehe Josi Schenke die Führung erzielte. Wenig später war es wieder Josi Schenke, die den Ball im Strafraum zugespielt bekommt und auf 2:0 erhöht. Nach einem zu kurzen Abschlag machte Jessica Taychert kurzen Prozess und erzielte das 3:0. Trotz einer Vielzahl von Chancen fiel vor der Pause nur noch ein Treffer, Giselle Bonekat stand goldrichtig und überwand den Glesiener Keeper mit einer Bogenlampe.
Mit dem Wind im Rücken wurde Glesien stärker, kam auch zu Torchancen, blieb aber meist in der stabilen Abwehr der Lissaerinnen hängen. So boten sich aber auch Räume, welche Lissa schon ganz schön professionell ausnutzte. Eine langer Einwurf von Ayse Seifarth bescherte Josi Schenke freie Bahn und sie lief allein auf den Gästekeeper zu, als dieser heraus kam, legte sie den Ball rüber auf die mitgelaufene Jessica Taychert, der es fast peinlich war, den Ball ins leere Tor zu schieben. Den Schlusspunkt setzte die starke Cora Schulze, die aus der eigenen Abwehr heraus einen langen Sprint mit Ball ansetzte und bis in den Strafraum kam, wo sie sich noch die Ecke zum 6:0 aussuchen konnte.   
Lissa beendet die Saison in der Staffel somit auf Platz drei und trifft somit auf die dritt- und viertplatzierten aus der Staffel zwei Krostitz und Naundorf.

Es spielten:
Anna Kienast, Cora Schulze, Ayse Seifarth, Isabell Kienast, Vanessa Bluhm, Silvia-Susan Pott, Emely Doberitz, Jessica Taychert, Michelle Kepper, Josi Schenke und Giselle Bonekat