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Jan 2014

5. Platz in Zschepplin

Am 25.01.2014 lud die SpG Naundorf/Zschepplin zum 2. Ch. Eckhardt-Hallencup ein.
Fünf Mannschaften kämpften im Spielmodus Jeder gegen Jeden um den Titel, dieser letztendlich verdient an den SV Zwochau ging.
Das erste Spiel bestritt der SV 90 Lissa gleich gegen den Gastgeber SpG Naundorf/Zschepplin, welches sie mit 0:1 verloren. Dieses Spiel zeigte Torchancen auf beiden Seiten, jedoch konnte die Spielgemeinschaft einmalig präzise genug abschließen und der SV 90 Lissa lag nach der Hälfte der Spielzeit zurück. Trotz guter Torchancen von Timea Bonekat und Paul-Eric Neugebauer konnten die Bambini aus Lissa den verdienten Ausgleich nicht erzielen.
Im zweiten Spiel gegen den SV Zwochau führte der SV 90 Lissa nach vier Minuten mit 2:0. Timea Bonekat traf gleich im Doppelpack. Leonie Thiele hatte aus der Abwehr heraus den perfekten Blick und spielte Timea Bonekat im Sturm genau an und diese schoss die Kugel aus der Drehung ins rechte Eck des Zwochauer Tors. Gleich im Gegenzug hatte der SV Zwochau den Ausgleich auf dem Fuß, doch Fabius Prautsch im Lissaer Tor hielt.
Beim zweiten Tor dribbelte Timea Bonekat an der Außenlinie an den Zwochauern vorbei und zog nach innen, um eine perfekte Schussposition zu finden. Ihr Schuss prallte an den Innenpfosten und daraufhin ins Tor. Der SV Zwochau wollte sich nicht geschlagen geben und kämpfte sich zurück ins Spiel. Die Lissaer Abwehr konnte den Ball nicht konsequent genug aus der eigenen Hälfte klären und die Ortsnachbarn schoben zum 2:1 ein. Das Spiel neigte sich dem Ende zu und der SV Zwochau drängte auf das 2:2, welches ärgerlicherweise in der letzten Spielminute fiel.
Nach zwei Niederlagen wollte der SV 90 Lissa gegen den ESV Delitzsch nun gewinnen und ging hoch motiviert in die vorletzte Partie. Alicia Schwabe setzte sich anfangs gleich gegen zwei Delitzscher Bambini durch und erzielte das 1:0 durch einen straffen Schuss von der Strafraumlinie. In den darauffolgenden Minuten hatten die Hüter auf beiden Seiten nicht viel zu tun, da es kaum zu Torschüssen kam. Erst in der vorletzten Spielminute fand der ESV eine Lücke in der Lissaer Abwehr und nutze die Gelegenheit schamlos aus und schoss den Ausgleich und somit den Endstand des Spiels.
Nun stand der SV 90 Lissa der SpG Eilenburg 2/Mörtitz gegenüber. Beim 0:1 für die Spielgemeinschaft versperrten zahlreiche Spieler Fabius Prautsch im Lissaer Kasten die Sicht und die Spielgemeinschaft konnte mit Leichtigkeit zur Führung einschieben. Das 0:2 folgte kurz danach. Fabius Prautsch konnte einen Schuss vom Gegner nicht festhalten und verlor den Ball. Die Spielgemeinschaft setzte konsequent nach und der Lissaer Hüter hatte keine Chance diesen Ball zu halten. Lissa verkürzte nur weinige Minuten später durch ein Tor von Leonie Thiele auf 1:2. Selvi Öcal schoss einen Freistoß genau auf die freistehende Leonie Thiele, die nur noch den Ball ins Tor lenken musste. Tico Pantel aus dem Lissaer Sturm wollte seinen zweiten Turniereinsatz mit einem Tor belohnen, jedoch reichte seine Schusskraft nicht aus und der Hüter hielt den Ball. Durch einen Fehlpass der Lissaer Abwehr in die Spielfeldmitte, konnten die Muldestädter den Sack zu machen und gewannen ihr letztes Turnierspiel mit 1:3 gegen den SV 90 Lissa.

Für den SV 90 Lissa spielten: Fabius Prautsch, Leonie Thiele, Alicia Schwabe, Selvi Öcal, Paul-Eric Neugebauer, Timea Bonekat, Tico Pantel

Platzierungen: 1. SV Zwochau, 2. ESV Delitzsch, 3. SpG Eilenburg 2/Mörtitz, 4. SpG Naundorf/Zschepplin, 5. SV 90 Lissa

Nur 8. Platz für die G-Jugend aus Lissa

Am 22.12.2013 qualifizierte sich die G-Jugend aus Lissa bei der Vorrunde der Hallenkreismeisterschaft in Bad Düben mit einem einzigen Sieg und dem 4. Platz für die Endrunde. Der SV 90 Lissa gewann durch ein Tor von Paul-Eric Neugebauer gegen den SV Grün-Weiß Selben und spielte gegen den Ortsnachbarn SV Zwochau 0:0. Diese Bilanz reichte um am 18.01.2014 an der Endrunde der Hallenkreismeisterschaften in Oschatz teilzunehmen.
Zur Endrunde qualifizierte sich ebenfalls der ESV Delitzsch, SV Concordia Schenkenberg, SV Mügeln-Ablaß, FC Elbaue Torgau, FSV Beilrode, SV Merkwitz und die Jungs vom FC Eilenburg.
Der erste Gegner für den SV 90 Lissa hieß FSV Beilrode. Das eher unbekannte Team für den SV 90 Lissa begann die Partie sehr temporeich. Somit hatten die Bambini aus Lissa keine ruhige Minute, um den Ball konsequent aus der eigenen Hälfte zu spielen. Der Ball kam im Sekundentakt immer wieder in die Lissaer Hälfte. Ein Rückpass der Lissaer Abwehr zum Torhüter Fabius Prautsch wäre fast noch ein Eigentor geworden, doch er reagierte und hielt den Ball nur knapp vor der Linie fest. Somit wurden die Spieler des SV 90 Lissa immer aufgeregter und der FSV Beilrode nutzte dies und schoss das 1:0 nach fünf Minuten. Die Lissaer hatten in diesem Spiel nicht ein Torschuss, da die Beilroder Abwehr gut stand und keinen Ball durch lies.
Im zweiten Spiel stand der FC Eilenburg dem SV 90 Lissa gegenüber. In den ersten vier Minuten stand die Abwehr von Fabius Prautsch, Leonie Thiele und Niklas Dönitz, sehr sicher und ließen keine Torschüsse auf das Tor. Der FC Eilenburg ließ keine Gelegenheit aus das runde Leder aus allen Lagen und Positionen auf das Lissaer Tor zu bringen, jedoch erst einmal ohne Erfolg. Die Lissaer Stürmerin Alicia Schwabe hatte nach der Hälfte der Spielzeit die Riesenchance den Führungstreffer zu erzielen, da sie einen Abstoß von Fabius Prautsch erlief. Diese Chance nutze sie jedoch nicht, verfehlte die Kugel beim Torschuss nur knapp und der Ball rollte ins Aus, anstatt ins Eilenburger Tor.
Nun schienen die Kräfte der Dörfler zu schwinden; da sie nicht mehr konsequent den Ball erkämpften. Dies merkte der FC Eilenburg und schoss innerhalb weniger Minuten drei sehenswerte Tore.
Am dritten Samstag des Jahres 2014 und somit im dritten Spiel für den SV 90 Lissa wartete bereits der SV Merkwitz. Dieses Remis zeichnete sich durch großen Kampfgeist auf beiden Seiten aus. Der SV Merkwitz hatte zwar die besseren Torchancen, doch Fabius Prautsch im Lissaer Tor gab gut Acht und konnte die Torschüsse alle halten.
Das 0:0 in der Vorrunde des Turniers reichte leider nur für das Spiel um Platz Sieben und Acht, wobei die Lissaer auf den SV Mügeln-Ablaß trafen. Die motivierenden Worte der SV 90 Lissa Trainerin Ramona Lenhardt vor Spielbeginn halfen leider nicht, um das letzte Spiel zu gewinnen. Der Kampfgeist war zwar vorhanden, aber die Bambini konnten auch hier keine Tore erzielen. Die Stürmerinnen Timea Bonekat, Alicia Schwabe und Selvi Öcal, hatten einige Male die Kugel, aber der SV Merkwitz luchste den Ball immer wieder ab. Durch eine Unachtsamkeit im Mittelfeld, konnte der SV Merkwitz zwei Minuten vor Schluss den Siegtreffer erzielen und somit ging der siebte Platz an den SV Merkwitz.

Für den SV 90 Lissa spielten: Fabius Prautsch, Leonie Thiele, Niklas Dönitz, Paul-Eric Neugebauer, Timea Bonekat, Selvi Öcal, Alicia Schwabe

Platzierung: 1.FC Eilenburg, FC Elbaue Torgau, FSV Beilrode, ESV Delitzsch, SV Merkwitz, FC Concordia Schenkenberg, SV Mügeln-Ablaß, SV 90 Lissa

Erste Niederlage im Turnier erst im Finale

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SV 90 Lissa mit tollem Platz zwei beim C-Mädchen-Turnier in Dresden

Im gut besetzten Turnier des SV Wacker Mohorn in Wilsdruff bei Dresden spielten die Lissaerinnen in ihrer Gruppe im Eröffnungsspiel gegen TSV Cossebaude und gewannen durch das goldene Tor von Laura Merkel 1:0. Dabei wurde ein höheres Ergebnis trotz einiger guter Torchancen verpasst. Gegen den Turnierfavoriten aus der Landeshauptstadt, den FFC Fortuna Dresden hielt Lissa lange gut dagegen und kam überraschend zu eigenen Chancen, geriet aber durch einen unnötigen Abwehrfehler in Rückstand. In der Schlussminute setzte sich Laura Merkel energisch durch und erzielte den vielumjubelten Ausgleich zum 1:1Endstand. In der letzten Partie gegen Radeberg wurde trotz Überlegenheit bei einer Vielzahl von Chancen das Tor nicht getroffen, das torlose Remis reichte aber zum Einzug ins Halbfinale. Zu diesem Zeitpunkt war das Team von der eigenen Leistung sowohl begeistert als auch überrascht, besonders auffällig war das Abwehrverhalten und die Einsatzfreude. Im Halbfinale wartete der SV Bad Schandau, das Team wurde in der anderen Staffel Erster mit drei Siegen 10:0 Toren und schien das wohl spielstärkste Team zu sein. Doch Lissa war völlig unbeeindruckt und kämpfte das Team aus Ostelbien nieder. Saskia Hirsch setzte sich körperlich energisch gegen ihre Gegenspielerin durch und behielt bei hohem Tempo auch vor dem Tor beim Führungstor den Überblick. Hinten dicht und viel Laufarbeit und vorn eine sehr schnelle Saskia Hirsch, die zum 2:0 traf, den Rest der Zeit spulte das junge Team fast schon professionell runter und zog zu Recht ins Finale ein. Erwartungsgemäß wartete dort das Dresdner Team, wo schon in der Gruppe ein Remis gelang. Da aber die eigenen Chancen nicht genutzt wurden, Dresden aus den wenigen Möglichkeiten aber das wichtige Tor machte, ging die Partie mit 0:1 verloren.
Dennoch war die Freude über den Erfolg sehr groß, es war das Ergebnis der Trainingsarbeit zu sehen und nach einiger erfolglosen Zeit trotz guten Niveaus wiedermal ein vorderer Platz erreicht worden. Als Bonbon gab es noch für Torfrau Leoni Meyer die Auszeichnung zur besten Torfrau, schön, dass ausgerechnet beide Eltern mit nach Dresden gereist sind.
Platz drei ging an Bad Schandau nach einem Kantersieg über Gastgeber Mohorn.

Es spielten:
Leoni Meyer, Laura Merkel, Saskia Hirsch, Lindas Glöckner, Tina Weißer, Annalena Röhlig, Cora Weißer, Lisa Krüger und Jacqueline Schmitt 

Frauenmasters in Sandersdorf gewonnen

Lissa II startet mit ungewöhnlicher Mischung und gewinnt überraschend

Zu Gast in der Sandersdorfer Sporthalle mussten sich die Lissaerinnen mit den Anhaltinischen Gepflogenheiten abfinden, zum einen wurde mit einem ungewohnten Futsal gespielt und zum anderen durfte nicht gegrätscht werden.
Entsprechend holprig ging es in die erste Partie, wobei mit Turbine Zschornewitz nicht das stärkste Team auf Lissa wartete. Nach einigen Minuten, wo mehr gelaufen und gekämpft als gespielt wurde, konnte Lissa die Nervosität ablegen und vorsichtige Angriffe starten. Nach zwei guten Chancen gelang Marina Drobisch auch die Führung, welche allerdings kurz darauf wieder ausgeglichen wurde. Mit viel Glück erzielte Viktoria Teske bei einer Ecke drei Sekunden vor Ende mit Hilfe einer Gegenspielerin die Führung, was zugleich den ersten Sieg bedeutete. Ähnlich zerfahren war auch die Partie gegen die II. vom Gastgeber Sandersdorf. Wenig Ordnung, viele Ballverluste und zwei geschenkte Tore nach Fehler im Spielaufbau. Viktoria Teske traf zwei Minuten vor Ende zum Anschluss und setzte das Signal auf Angriff. Wenig später zerstörte ein glückliches Tor von der Mittellinie die Lissaer Träume beim 3:1. In der letzten Partie musste Lissa nun gegen Landsberg gewinnen, um ins Halbfinale einziehen zu können. Marina Drobisch hatte schon nach wenigen Sekunden die Führung auf dem Fuß, was die Keeperin geschickt verhinderte. Kurz darauf verletzte sich Lissas Torfrau Ulrike Hundt am Kopf, biss sich aber durch und spielte weiter, konnte allerdings die Führung der Landsberger nicht verhindern. Lissa war aber besser und traf schon im Gegenzug durch Marina Drobisch zum Ausgleich und kurz darauf traf Viktoria Teske sogar zur Führung. Nun drehte Lissa so richtig auf und fand immer besser ins Turnier, bekam Selbstvertrauen und fand über den Kampfgeist zum Spiel. Viktoria Teske traf nach Vorarbeit von Julia Krappidel zum 3:1, wobei sich die Lissaerinnen in der Schlusssekunde sogar das 3:2 erlauben durften.   
Nun stand mit Union Sandersdorf der Halbfinalgegner fest, das wohl spielstärkste Team hatte die Gruppenpartien alle deutlich gewonnen und schoss dabei 15:0 Tore. Lissa konnte spielerisch nicht mithalten, hatte aber mit Ulrike Hundt im Tor einen sicheren Keeper am Start, zwei Pfosten und eine Querlatte, die offensichtlich Lissaer waren und eine kampf- und einsatzstarke Abwehr mit Doreen Kühr und Stefanie Böhm, welche mit Julia Krappidel und Stefanie Kretschmann wechselten. In der Abwehr diszipliniert und offensiv effektiv, denn nach fünf Minuten Dauerbelagerung haute Ulrike Hundt den Ball aus der Gefahrenzone genau auf Viktoria Teske, die nach kurzer Drehung zur Führung traf. Nach weiteren schrecklichen Momenten, viel Glück und unter Dauerdruck gelang Viktoria Teske sogar der Treffer zum 2:0 nach demselben Schema. Die cleveren und abgezockten Lissaerinnen ließen nur den Anschlusstreffer zu, wussten geschickt den Ball aus der Gefahrenzone zu halten und hatten bei jeder Aktion die Uhr im Blick, welche gnadenlos rückwärts lief.     
Die Freude über den schon sicheren zweiten Platz war riesig, dabei traf Viktoria Teske noch zum 44. Tor im Turnier, was eine Flasche Hugo bedeutete. Für jedes elfte Tor gab es diese Leckerei. Im Finale traf Lissa auf Sandersdorf II und hatte auch gleich zwei gute Chancen, geriet über einen sauberen Konter aber erneut in Rückstand. Als Marina Drobisch den Ball quer auf die frei vorm Tor stehende Viktoria Teske legte, brauchte diese nur einzuschieben, noch in derselben Minute bekam Marina Drobisch den Ball an der Mittellinie vor die Flinte und nagelte das Ding platziert zur Führung in die Maschen. Das Spiel kippte und es spielte nur noch Lissa, allerdings verpassten unsere Kickerinnen bei zahlreichen Chancen den Sack zuzumachen und mussten immer wieder mit gefährlichen Angriffen rechnen. Mit dem Schlusspfiff war die Freude groß, über den unerwarteten Turniersieg, über eine weitere Flasche Hugo für das 55.Tor und über eine sehr engagierte Leistung aller Akteure. Bei der Siegerehrung wurde Keeperin Ulrike Hundt auch völlig zu Recht als beste Torfrau ausgezeichnet, an dieser Stelle alles Gute und gute Besserung.
Platz drei ging an Union Sandersdorf, die Gastgeber fegten TuS Leutzsch mit 8:1 aus der Halle. Um Platz fünf gewann Bad Schmiedeberg gegen Landsberg mit 4:2 und das Spiel um Platz sieben entschied Zschornewitz nach einem 2:2 gegen Buna Halle erst im Neunmeterschießen.      

Es spielten:
Ulrike Hundt, Stefanie Böhm, Doreen Kühr, Stefanie Kretschmann, Julia Krappidel, Marina Drobisch, Viktoria Teske, Jasmin Bornkessel und Olivia Kursawe 

Fußballturnier in Borna   -   Gesamtplatz vier

Frauen werden Favoritenrolle gerecht und gewinnen

Beim traditionellen Vereinsturnier des SV Fortuna Neukirchen in Borna hatten die Männer etwas Pech bei der Gruppenauslosung und bereits in der Vorrunde beide Finalisten in der Gruppe. Gegen Turniersieger Thierbach war beim 2:7 nicht viel zu holen, trotz Führung ging auch die Partie gegen den Gastgeber von Neukirchen mit 1:2 verloren. Auch gegen Spora konnte aus der Führung kein Profit geschlagen werden, das letzte Spiel ging mit 1:3 verloren. Im Spiel um Platz sieben drehte Lissa dann gegen Olympia Frankenhain so richtig auf und fegte das Team mit 8:1 vom Parkett. Anschließend ließ man sich die Trophäe – traditionell eine Flasche Likör - so richtig schmecken und stand geschlossen und lautstark hinter dem Frauenteam.
Die Lissaer Frauen traten mit einer Mischung aus I. und II. Mannschaft an und hatten dabei zwei C-Juniorinnen am Start, die sich sehr gut integrierten. In der ersten Partie ging es etwas zerfahren los, zwar war Lissa klar spielbestimmend, konnte aber keine der vielen Torchancen unterkriegen, lediglich Ramona Lenhardt gelang gegen Germania Auligk das goldene Tor zum 1:0Erfolg. In der Partie gegen Chemie Böhlen war es ähnlich, doch trotz Überlegenheit wollte kein Tor fallen. Schlimmer noch, auf der Gegenseite führten zwei Konter zu Gegentreffern. Lissa drehte kurz vor Ultimo richtig auf und traf durch Doreen Glöckner und Ramona Lenhardt innerhalb einer Minute zum 2:2Ausgleich. In einer dramatischen Schlussminute traf Marina Drobisch den Pfosten, doch auch Böhlen hatte mit einem Pfostentreffer zwei Sekunden vor Ende den Siegtreffer auf dem Fuß. Ernsthafter und konzentrierter ging Lissa in die Partie gegen Bad Lausick. Nach Treffern von Ramona Lenhardt und Anika Radak schien die Partie gelaufen zu sein, doch nach dem unglücklichen Gegentor hatte Lissa wieder Pech am Fuß, ließ zahlreiche Chancen zur Entscheidung liegen und ließ letztendlich in der Schlussminute auch noch den Treffer zum 2:2Ausgleich zu. Doch so richtig brachte die Lissaerinnen nichts aus der Ruhe, denn schon im nächsten Spiel gegen Gastgeber Neukirchen ballerte sich das Team beim 6:0 den Frust von der Seele. Mit einem Doppelschlag von Doreen Glöckner begann der Torreigen, die erst 13jährige Laura Merkel ließ frech eine Gegenspielerin aussteigen und versenkte die Kugel zum 3:0, kurz darauf traf Ramona Lenhardt nach schönem Doppelpass zum 4:0. Isabell Barthel hämmerte die Kugel aus 10m gegen die Latte, Marina Drobisch war zur Stelle und drückte den Ball zum 5:0 über die Linie und praktisch mit der Schlusssirene traf das zweite Kücken, die 14jährige Lisa Krüger zum Endstand. Jetzt hatten die Lissaerinnen einen Lauf und zeigten sich gegen die Reserve der Gastgeberinnen, Fortuna Neukirchen II so richtig in Torlaune. Nach der Führung von Doreen Glöckner erhöhte Ramona Lenhardt mit einem Doppelpack auf 3:0, Laura Merkel traf zum 4:0 und Marina Drobisch stellte den 5:0Endstand her. Auffällig war, dass die Mannschaft nach der Führung befreit, sicher und schnell spielte, dem Gegner in allen Belangen überlegen war und zurecht mehrfach ins Tor traf. In der letzten Partie beim Turnier Jeder gegen Jeden kam es zu einem echten Finale. Drei Teams hatten die Chance auf den Turniersieg, wobei der Sieger von Thierbach gegen Lissa sicher Erster wäre, bei einem Remis aber noch Böhlen an beiden vorbei ziehen könnte. Die Lissaerinnen wollten sich aber auf keine Rechnerei einlassen und spielten von Beginn an auf Sieg. Dabei hatten sie zunächst an gleich vier krassen Fehlentscheidungen zu kauen, welche nicht wirklich nachvollziehbar waren. Doch während andere noch haderte, sorgte Anika Radak mit dem schönsten Tor des Tages für die Führung, so zog trotz Bedrängnis aus 10m ab und jagte den Ball in den rechten Winkel. Lissa war tempo-, und spielbestimmend und ließ Thierbach kaum über die Linie, dabei gelang Ramona Lenhardt noch das verdiente Tor zum beruhigenden 2:0, was über die Zeit gerettet wurde.
Am Ende freuten sich Männer und Frauen gleichermaßen und gemeinsam über den Turniersieg der Frauen und den vierten Platz der Gesamtwertung.     

Es spielten:
Ulrike Hundt, Ramona Lenhardt, Isabel Barthel, Laura Merkel, Julia Krappidel, Anika Radak, Marina Drobisch, Doreen Glöckner und Lisa Krüger

Hallenturnier in Sangerhausen

SGH

Zum Hallenturngerhausen lud der VfB 1906 und die Mädels aus Lissa hatten im zweiten Turnier der laufenden Hallensaison die Gelegenheit, ihr recht enttäuschendes Ergebnis der Hallenkreismeisterschaft vergessen zu machen.

Mit vollem Tatendrang traf man somit am 5.Januar zum Revanchebesuch in Sangerhausen ein.
Auf der Gästeliste des VfB waren durchgängig nur „Schwergewichte“ im Bereich des Mädchenfußballs vertreten. Der Magdeburger FFC darf sich Eliteschule des DFB nennen und dominiert nicht nur in dieser Altersklasse die Nachwuchswettbewerbe in Sachsen-Anhalt. Aus Niedersachsen war mit einer Auswahlmannschaft des Fußverbandes Northeim/Einbeck ein starker Vertreter zu Gast. Das Stephaneum Aschersleben, eine Europaschule in Sachsen-Anhalt, betreibt seit nunmehr 20 Jahren eine Mädchenfußballmannschaft und richtet im Jahr 2014 mit der Stadt Aschersleben den Tag des Mädchenfußballs aus. Die SG Zöschen/Kötzschau/Mücheln bündelt die weiblichen Nachwuchskräfte im Südraum von Sachsen-Anhalt und von den Qualitäten der Sangerhäuser Mädchen konnten wir uns bei den eigenen Turnieren bereits ein Bild machen.

Alles in allem kein Zuckerschlecken.

Im Spielmodus „Jeder gegen Jeden“ galt es in jeweils 9 Minuten hochkonzentriert zu sein. Dies gelang auch gegen den späteren Turniersieger FFC Magdeburg anfänglich sehr gut. Mit nur 4 Feldspielern bot sich für unsere Mädchen die Möglichkeit den Ball laufen zulassen. Mit typischer Lissaer Abschlussschwäche klappte dies aber nur bis zum gegnerischen Strafraum. Lediglich Ayse gelang es kurzfristig auf 1:2 zu verkürzen, jedoch ging die Auftaktpartie 1:3 verloren.

Im Spiel 2 des Turniers geriet Lissa bereits in der ersten Spielminute in Rückstand, nachdem die SG Zöschen/Kötzschau/Mücheln den Ball in Annas Tor unhaltbar versenkte. Danach kamen unsere Mädchen deutlich besser uns Spiel, erarbeiteten sich Torchancen und sorgten im gegnerischen Strafraum für ordentlichen Druck. Dies führte bei einer kurzfristig hilflosen Abwehr in der 7. Minute zum Ausgleich durch ein Eigentor. So wieder im Rennen, galt es, sicher in der Abwehr stehend, mit mindestens einem Punkt aus dieser Partie zu gehen. Ein grober Schnitzer in der Abwehr machte jedoch in der letzten Spielminute diese Hoffnung zunichte. Nach Ecke und Deckungsfehler klingelte es wieder im Lissaer Gehäuse und fast mit der Schlusssirene ging dieses Spiel verloren.

Gegen die zweite Mannschaft, die in den ersten beiden Spielen des Turniers bereits 13 Tore kassierte, sollte nun etwas für das Tore- und Punktekonto getan werden. Wären alle Schüsse auf das Tor in Treffer umgesetzt worden, das Spiel wäre zweistellig für uns gelaufen. Aber hätte, wenn und aber…..Selbst die Fans der anderen Mannschaften spendeten Trost und starrten ungläubig auf die Anzeigentafel, die am Ende der Begegnung in 0:0 anzeigte.

Nach dieser vertanen Chance hieß es jetzt, das Gesicht zu wahren, und nicht um den letzten Platz zu spielen. Gegen das Stepaneum Aschersleben traf der Joker des Tages, Isabell, zum spielentscheidenden 1:0.

Gegen den VfB Sangerhausen und dessen erste Vertretung bot Lissa in einer starken Partie wiederum das gleiche Bild: gutes Spiel, viele Chancen ohne verwertbaren Treffer und letztlich Schwächen in der Defensive. Auch hier musste sich Lissa trotz früher Führung durch Cora knapp mit 1:2 geschlagen geben.

Im letzten Spiel des Turniers war das Turnier bereits abgehakt. Es ging nichts mehr nach oben bzw. unten. Die KLA Northeim/Einbeck, die seit der ersten Begegnung, nach Verletzung der Torhüterin, gehandicapt durch das Turnier lief, ließ keine Luft dran. Ein schmerzliches 6:1 versaute das bis dahin noch akzeptable Torverhältnis. Einziger Hoffnungsschimmer in diesem Spiel war das Tor durch Isabell, die es an diesem Tage zur Lissaer Torschützenkönigin schaffte.

Magere 4 Punkte aus 6 Spielen reichten schlussendlich für einen fünften Platz, angesichts der eingangs erwähnten Qualität des Starterfeldes kein schlechtes Ergebnis. In Hinblick auf die knappen Ergebnisse und die vertanen Chancen zu wenig.

Hallencup des SV Klinga/Ammelshain

Naunhof
Übung macht den Meister. Daher entschloss sich der Verein, den D-Juniorinnen, vor ihrem Auftritt bei den sächsischen Hallenmeisterschaften, eine weitere Probeeinheit in Form eines Hallenturniers zu ermöglichen.
Der SV Klinga/Ammelshain lud zu seinem diesjährigen Hallencup nach Naunhof und den Mädels unseres Vereins bot sich ein vollkommen unbekanntes Starterfeld aus reinen Jungsmannschaften, gemischten Vertretungen und einer D-Juniorinnenmannschaft des Gastgebers.
Diesmal wieder mit 5 Feldspielern und über 10 Spielminuten, hieß es sich zunächst in den Gruppenspielen durchzusetzen.
Im Auftaktspiel gegen den stärksten Gruppenrivalen, die SG Taucha war Lissa, entgegen den sonstigen Erfahrungen, von Beginn an hellwach. Zwar konnte die im gesamten Turnierverlauf starke Anna im Tor einen kurzzeitigen Rückstand nicht verhindern, jedoch erlöste Josi ihre Mannschaften mit einem beherzten Schuss und holte so den ersten Punkt im Turnier.
Nachdem nun sämtliche Mannschaften ihre Visitenkarte abgegeben hatten, wurde als Minimalziel das Halbfinale ausgegeben.
Im zweiten Spiel gegen den FSV Kitzscher hielt Lissa den Kasten konsequent sauber. Nele und Giselle sorgten für den 2:0 Entstand. Gruppenspiel Nummer 3 brachte Lissas beste Verwertungsquote in Bezug auf die Tore. Emely traf doppelt und Josi erhöhte auf 3:0. Danach wurden alle Beteiligten übermütig und folgerichtig fielen die Anschlusstreffer zum 3:1 und 3:2. Cora machte den Sack zu und stellte den Endstand zum 4:2 her.
Halbfinalgegner FSV Brandis sah sich schon vor Ende der Gruppenphase als einzig wahren Anwärter auf den Siegerpokal, zumindest wenn man den Gesprächen der Steppkes, unter Verweis auf die bisherigen Turniererfolge, Glauben schenken durfte. Dementsprechend motiviert waren die Mädels, um diese Aussage mit einem fetten Kreuz zu versehen.
Um im Rückraum nichts anbrennen zu lassen, wurde die Aufgabenstellung verändert. Cora, Silvia und Ayse sollten vor Annas Tor Beton anrühren. Die Null soll stehen, war die Trainerdevise und die typischen Lissaer Fehler im Spiel nach hinten sollten vermieden werden. Kaum aus der Kabine heraus, klingelte es in der zweiten Minute im Lissaer Gehäuse und dies in Folge eines Fehlers, der nach der Kabinenansage eigentlich vermieden werden sollte. Ärgerlich, dass dadurch der gesamte Turnierverlauf , der eigentlich in Richtung Finale zeigte, einen gänzlich anderen Weg nahm. Alles drücken half nichts, zumal die einzige, sich in diesem Spiel anschließende Torchance an der Querlatte endete.
Im letzten Spiel, dem kleinen Finale, sollte kein Platz für das Schreckgespenst „Blech-Platz“ sein. In den Reihen vor Anna umgestellt, Giselle als Dauerläuferin mit einer Sonderaufgabe versehen, sollte es gerichtet werden. Zunächst lief es bis zur 5. Minute wie am Schnürchen und die Sonderbewachung durch Giselle für einen Tauchaer Spieler erwies sich als goldrichtig. Jedoch hatte Lissa in diesem Fall wieder Ladehemmungen vor dem gegnerischen Tor. Schön Spielen ist eine brotlose Kunst und auch die flinke Giselle konnte nicht konsequent Schatten sein und das 1:0 für Taucha beendete die Hoffnung auf Platz 3.
Insgesamt waren die Unterschiede zwischen der Art und Weise des Spiels von Jungen und Mädchen augenfällig. Das Spiel der kleinen Männer lebt in der Mehrheit von Einzelaktionen und dem unbändigem Willen nach Ballbesitz. Die Mädels, auch die der Gastgeber, verfügen über ein gutes Spielverständnis, suchen das Passspiel und wollen jede Toraktion schön aussehen lassen. Fehlende Kraft im Schuss oder eine Dribbelstation zu viel sind jedoch nicht zielführend.

Quali-Turnier zur Hallenlandesmeisterschaft 2014

Guter dritter Platz

Sieben Teams kämpften vergangenen Sonntag in Hartha um den Einzug in die Endrunde der Hallenlandesmeisterschaften, wobei nur die ersten beiden Plätze für das Finalturnier berechtigten. Beim Modus Jeder-gegen-jeden trafen die Lissaer Damen in ihrem ersten Spiel auf Ligakonkurrent Eintracht Leipzig-Süd II. Zu Beginn der Partie vereitelte Ulrike Hundt im Lissaer Kasten mit starken Paraden einen Rückstand, dann kamen aber die Lissaerinnen auf Touren. Den Torreigen eröffnete Tina Gallus, die einen abgewehrten Schuss von Marina Drobisch reaktionsschnell ins Netz beförderte. Weitere hochkarätige Chancen blieben in der Folgezeit ungenutzt. Die endgültige Entscheidung brachte dann der Treffer von Ramona Lenhardt zum verdienten 2.0 Endstand. Das zweite Spiel bestritten die Lissaerinnen gegen dieSpG Lok Döbeln/BC Hartha. In den ersten Minuten warteten beide Teams ab und versuchten, nicht in Rückstand zu geraten. Mitte des Spiels erspielten sich die Lissaerinnen einige gute Chancen, konnten aber keine der teilweise hundertprozentigen Möglichkeiten nutzen. So musste man kurz vor Schluss dann noch einen vermeidbaren Gegentreffer hinnehmen und verlor das Spiel mit 0:1. Dabei war in dieser Begegnung eigentlich mehr drin. Im dritten Spiel traf das Lissaer Team auf Regionalligist und Turnierfavorit FFV Leipzig II. Lange Zeit verkaufte man sich sehr gut und stand geordnet in der Defensive. Doch zehn Minuten Dauerdruck der Leipzigerinnen und keine nennenswerte Entlastung führten zur gerechten 0:2 Niederlage. Das nächste Spiel hielt mit dem Team von LVB einen Landesligisten als Gegner bereit. Hier gestaltete sich die Partie ausgeglichen, es war zu erwarten, dass Kleinigkeiten die Partie entscheiden können. Schlitzohrig präsentierte sich Ramona Lenhardt, die nach einem Rückpass die gegnerische Torfrau unter Druck setzte. Deren ungenaues Abspiel prallte dann unerreichbar als Bogenlampe von der Lissaer Stürmerin ins Netz. Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich ließ man sich nicht beirren und spielte konzentriert weiter. Nach einem von Mareike Fuß schnell ausgeführten Eindribbeln und genauen Pass stand wiederum Ramona Lenhardt goldrichtig und drückte die Kugel zum 2:1 Sieg ins Netz. Im vorletzten Spiel traf man auf den Radebeuler BC, der bis dahin spielstark auffiel. In diesem Spiel dominierten wieder die Defensivreihen, Chancen ergaben sich für Hallenverhältnisse eher wenig. Nachdem Julia Krapiddel die Kugel in der eigenen Hälfte ergatterte, erkannte sie, dass die Gäste weit aufgerückt waren. Sofort trat sie zum Tempodribbling an, schirmte den Ball gut ab und zog aus neun Metern ab. Der scharfe Flachschuss rutschte der Hüterin unter dem Körper in die Maschen. Anders war die sehr gute Hüterin der Radebeulerinnen wohl auch nicht zu bezwingen gewesen, denn bei weiteren Distanzschüssen reagierte sie stark. So blieb es dann am Ende beim knappen 1:0 Erfolg. Das letzte Match sollte dann gegen die Spielvereinigung Leipzig ähnlich verlaufen. Wiederum versuchte der Gegner durch schnelles Direktspiel zum Erfolg zu kommen, aber die Lissaer Defensivarbeit war an diesem Tag ausserordentlich souverän. So reichte am Ende wieder ein Tor von Ramona Lenhardt nach Zuspiel von Mareike Fuß zum 1:0 Erfolg.
Am Ende resultierte daraus mit zwölf Zählern der dritte Platz. Beim Blick auf das Torverhältnis von 6:4 wird deutlich, dass die Abwehrleistung des gesamten Teams sehr stark war. Ergaben sich dann doch Chancen für den Gegner, vereitelte Ulrike Hundt die meisten bravourös. Einzig die Zahl vor dem Doppelpunkt hätte bei besserer Chancenverwertung deutlich höhe ausfallen müssen. Am Ende kann aber auch von einer guten Effektivität gesprochen werden.

Platzierung:
1. FFV Leipzig II (18 Punkte)
2. SpG Döbeln/BC Hartha (15)
3. SV 90 Lissa (12)
4. LVB (9)
5. Radebeuler BC 08 (4)
6. Eintracht Leipzig-Süd II (3)
7. SpVgg Leipzig 1899 (1)

Es spielten:
Ulrike Hundt, Stefanie Böhm, Isabell Barthel, Julia Krappidel, Anika Radak, Ramona Lenhardt, Tina Gallus, Marina Drobisch, Mareike Fuß

Frauenfußballturnier in Döbeln

SV 90 Lissa mit Licht und Schatten auf Platz 4

Zum Jahresabschluss und zugleich dem ersten Turnier der Hallensaison reiste Lissa mit nur sieben Spielerinnen, aber immerhin als Titelverteidiger zum alljährlichen Event nach Döbeln. Da sich keine Torhüterin unter den Mitgereisten befand, stellte sich Jasmin Bornkessel in den Dienst der Mannschaft und somit ins Tor, was ohne entsprechendes Training und begrenzten Möglichkeiten natürlich ein Nachteil war. Lissa begann gegen den SV Reichenbrand aber dennoch furios, Marina Drobisch netzte nach Pass Anika Radak zur Führung, nach einer Ecke erhöhte Julia Krappidel sogar auf 2:0. Hinten war Lissa aber anfällig, was innerhalb weniger Aktionen zum Anschluss und zum Ausgleich führte. Lissa war aber besser und klar tonangebend, der wuchtige Siegtreffer von Marina Drobisch war somit mehr als verdient. So hätte es auch gegen SV Rußdorf verlaufen müssen, denn Chancen waren vorhanden, doch anstatt über die verdiente Führung zu jubeln, geriet Lissa in Rückstand, den fälligen Ausgleich erzielte Anika Radak aus der Drehung mit einem platzierten Schuss. Trotz Dauerdruck gelang der Siegtreffer aber nicht mehr. Gegen den späteren Turniersieger und Landesligisten Wacker Leipzig gab es nicht zu jubeln. Zwar begann Lissa hoffnungsvoll und hielt auch nach dem Rückstand noch gut mit, doch krasse Fehler im Aufbauspiel wurden vor allem in der Schlussphase hart bestraft, so dass die Partie mit 0:5 verloren ging. So richtig erholt hatten sich die Lissaerinnen von dieser Klatsche offensichtlich nicht, gegen Post Chemnitz fanden sie zunächst kaum ins Spiel und auch kein Rezept gegen deren Torjägerin, die in den ersten Minuten gleich mal drei Tore machte. Doch Lissa stemmte sich dagegen, kam mit Toren von Anika Radak und Marina Drobisch immer wieder heran, konnte wegen weiterer Tore der Chemnitzerinnen am Ende über ein 2:5 aber nicht zufrieden sein. Entsprechend zerfahren war dann auch die Partie gegen die noch sieglosen Mädels aus Klinga. In einem sehr kampfbetonten Spiel traf Tina Gallus das goldene Tor zum verdienten Sieg, wobei Klinga mit dem knappen Ergebnis sehr zufrieden sein sollte. Da auch die anderen Teams Federn ließen und mit Wacker Leipzig und Post Chemnitz die ersten Plätze bereits vergeben waren, wurde es im letzten Spiel des Turniers zwischen Gastgeber Döbeln und Lissa noch einmal richtig spannend. Beide Teams hatten mit einem Sieg die Chance Dritter zu werden, lachender Dritter war am Ende Eiche Rußdorf. Denn obwohl Lissa sehr druckvoll begann, Sandra Korge den Pfosten traf, Anika Radak freistehend knapp verfehlte und Marina Drobisch zur Führung traf, konnte Döbeln mit nur einem Schuss ausgleichen. Danach war die Partie offen, Isabell Barthel traf mit einem wuchtigen flachen Schuss zur erneuten Führung, mehrfach lag der Siegtreffer auf dem Fuß, doch wieder gelang Döbeln mit einer feinen Einzelaktion von Susann Grandke der Ausgleich. Das Remis nützte am Ende beiden nichts, wobei Lissa wegen der Anzahl der Chancen über den undankbaren vierten Platz etwas mehr enttäuscht war.    

Es spielten:
Jasmin Bornkessel, Isabel Barthel, Sandra Korge, Julia Krappidel, Anika Radak, Marina Drobisch und Tina Gallus