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Jun 2012

Landesmeisterschaft in Regis-Breitingen


Unverständliche Härte mit Folgen im Krankenhaus

 
Die jungen Lissaerinnen qualifizierten sich als Bezirksmeister für die Landesmeisterschaft und freuten sich, mit den besten Teams Sachsens messen zu können. Doch es war ein Ausflug mit bösen Folgen und Verletzungen, wo zum einen FairPlay gar keine Rolle mehr spielte und zum anderen die ewig gestrigen Schiedsrichter noch immer der Meinung sind, Mädchen sind brave Kinder, tun sich nichts und können eh kein Fußball spielen.
Doch zunächst zum Sportlichen, im ersten Spiel traf Lissa auf Hartha und siegte mit 2:1. Dabei traf die Torschützenkönigin der vergangenen Saison Patrizia Laue zur Führung. Nach dem Ausgleich drängten die Lissaerinnen auf den Ausgleich und worden zum ersten Mal geschockt. Als Patrizia Laue unaufhaltsam ein Solo ansetzte und über mehr als 20m festgehalten wurde, ertönte zunächst kein Pfiff. Allein durch und kurz vor dem Strafraum gelang es dann einer Harthaer Spielerin mit sichtbaren Mühe die Lissaerin herunter zu ringen, danach trat sie die Lissaerin heftig an den Kopf, so dass sie sofort in ein Krankenhaus gebracht werden musste. Sowohl die Notbremse als auch die Tätlichkeit der namentlich bekannten Harthaerin wurde vom überforderten Schiri zum Unverständnis aller Beteiligten lediglich mit einem Freistoß geahndet. Da war es nur ein kleiner Trost, dass Laura Merkel den Freistoß zum 2:1Siegtreffer im Tor unterbrachte. In der zweiten Partie musste nach einem heftigen Foul Laura Merkel das Turnier beenden, sie verdrehte sich das Knie. Die körperlich ohnehin schon unterlegenen Lissaerinnen mussten sich anschließend Aue mit 0:2 geschlagen geben.
Mit einem etwas mulmigen Gefühl trat Lissa gegen Dresden/ Rähnitz an, auch in dieser Partie war unnötig viel Härte drin, Dresden war überlegen und gewann deutlich mit 6:0, warum in aller Welt Härte notwendig war ist absolut unverständlich. Nun waren bereits einige Spielerinnen angeschlagen, da traf Lissa auf den SV Johannstadt und erlebte sein blaues Wunder. Bei einem harmlosen Einwurf nahe der Mittellinie, wo Paula Schneider den Ball mit dem Oberkörper perfekt abschirmen und annehmen konnte, wurde die 1,70m große Lissaerin mit dem Fuß brutal an den Kopf getreten. Natürlich gab es Freistoß, doch wieder kam der Schiedsrichter ohne eine Karte aus, was sich angesichts der schweren Verletzung von Paula Schneider wie blanker Hohn anmutete. Auch die junge Lissaerin musste sofort nach Borna ins Krankenhaus, wo sie nach ausgiebiger ärztlicher Untersuchung nach zwei Tagen noch immer verweilte. Zu allem Überfluss verletzte sich in dieser Partie auch noch die gute Keeperin Lena Lehmann an der Hüfte, auch für sie war das Turnier beendet. Johannstadt feierte anschließend gegen eine Invalidentruppe einen deutlichen 5:0Erfolg. Auf Grund ähnlicher Verletzungen hatte der BC Hartha das Turnier bereits beendet und war abgereist. Zu diesem Zeitpunkt stand auch für Lissa ein Abbruch im Raum, doch auf ausdrücklichen Wunsch der Mannschaft, die für ihre verletzten Teamkollegen das Turnier anständig über die Runden bringen wollte, wurde auch das letzte Spiel bestritten. Für den DFC Zwickau war das ganz gut, die bis dahin erfolglose Mannschaft konnte sich mit einem klaren 8:0 noch über den vierten Platz freuen, da sie noch kampflos die Punkte gegen die abgereisten Harthaer erhielten. Allerdings ging es ähnlich hart zu und Stefanie Kretschmann und Leoni Meyer verletzten sich jeweils wegen Nachtretens von Zwickauer Spielerinnen. Dabei stellte sich Lisa Krüger mutig in die Kiste und versuchte hilflos zu retten, was längst nicht mehr zu retten war. Stolz können die Mädels dennoch über ihren Teamgeist und den Ehrgeiz sein.
Völlig überflüssig war am Ende der Veranstaltung die Bemerkung der Turnierleitung, welche der Meinung war, dass sowas eben nun mal zum Fußball dazu gehört. Mag sein, dass mitunter unfaire und unbeherrschte Sportler zu sehen sind, dafür sind aber geschulte Schiedsrichter mit entsprechend Karten ausgestattet, um sowas nicht ausarten zu lassen und die Sportler - und wir sprechen hier von Kindern – entsprechend zu schützen.
Wenn man bedenkt, dass gleich zwei Kinder mehr als 100km von zu Hause im Krankenhaus verbringen müssen und dafür Verantwortliche der Meinung sind, dass Tritte gegen den Kopf zum Fußball gehören, habe ich Angst um mein geliebtes Hobby. Derzeit läuft während der EM täglich ein Werbespot der UEFA, in Regis-Breitingen haben die Lissaerinnen etwas völlig anderes erlebt als `RESPECT`.  
Auf diese Art und Weise möchte man nicht zu den fünf besten Fußballmannschaften der C-Juniorinnen im Land Sachsen gehören.
 
Den Verletzten wünschen der Vorstand und die Mitglieder des SV 90 Lissa viel Kraft und auf jeden Fall gute Besserung, damit sie die Sommerpause und vor allem die verdienten Ferien genießen könne.
 

Landesmeisterschaft in Pegau


Unter den besten 14 immerhin den 8.Platz belegt

Die gute Nachwuchsarbeit des SV 90 Lissa trägt ihre Früchte. Bei der Landesmeisterschaft der D-Juniorinnen, wofür sich insgesamt vierzehn Teams gemeldet haben, konnten sich die jungen Lissaerinnen mit den Besten des Landes messen und in einem sehr fairen und spannenden Wettbewerb als Team sehr gut bestehen. Die erste Partie in der Gruppenphase ging dabei gleich unglücklich mit 0:1 gegen den Radebeuler SC verloren. Die Lissaerinnen waren in diesem Spiel zwar mindestens gleichwertig, versuchten vor dem Tor in nur fünfzehn Minuten kaum einen Abschluss, sondern jeweils eine besser postierte Spielerin zu finden. Besser lief das gleich in der zweiten Partie gegen einen der Favoriten, den Chemnitzer FC. Hinten war Lissa stabil und vorn hielt die Chemnitzer Keeperin einige Male großartig, so dass es am Ende torlos blieb. Nun waren die Lissaerinnen so richtig warm und fegten die Mädels von Post Chemnitz mit 2:0 vom Rasen. Drückend überlegen und mit zahlreichen Chancen verlief das Spiel nur auf ein Tor, die Führung besorgte Leoni Meyer, den 2:0Endstand Jessica Taychert. Die Euphorie war dann wohl etwas zu groß, denn schon im nächsten Spiel gegen den späteren Landesmeister von Fortuna Dresden lag Lissa schon kurz nach Anpfiff 0:2 hinten, in der Folgezeit war Lissa gleichwertig, die Wende wollte leider nicht mehr gelingen. Um nun noch das Halbfinale erreichen zu können, mussten die Lissaerinnen gegen DFC Zwickau gewinnen. Entsprechend offensiv ausgerichtet und mutig nach vorn gespielt, fingen sie sich schnell einen Konter ein, der zum Rückstand führte. Bis zum Abpfiff waren die tapfer arbeitenden Mädchen aus Lissa dem Ausgleich mehrfach nah, doch kurz vor Ultimo gelang den Zwickauerinnen wieder ein Konter und die Entscheidung zum 0:2.

In der Vorrundentabelle rutschte Lissa so auf Rang vier ab und musste gegen den FC Bad Schandau um Platz 7 antreten. Auf Grund des hohen Tempos der Speile zuvor und dem festen Wissen, keine Medaille mehr zu erreichen, war nun die Luft raus. Zwar hatten beide Teams ihre Chancen, doch nur die Elbsandsteingebirgler trafen und gewannen mit 1:0.
Die jungen Lissaerinnen können dennoch zufrieden sein, zum einen mit der gezeigten Leistung und zum anderen zu den besten Teams Sachsens zu gehören. Auf allen Positionen waren die Lissaerinnen gut besetzt und hatten zudem noch vier gleichwertige Wechsler dabei.
Das honorierten auch die zufriedenen mitgereisten Eltern, die ebenfalls sehr stolz auf ihre Kickerinnen aus dem kleinen Dorf bei Delitzsch sind.

Es spielten:
Lena Lehmann, Tina Weißer, Laura Merkel, Linda Glöckner, Cora Weißer, Ayse Seifarth, Lisa Krüger, Antonia Feig, Saskia Hirsch, Leoni Meyer, Alina Kienast und Jessica Taychert

2. Vario Zaun Cup des SV 90 Lissa

VarioZaunCup2012_11

Es soll ja schwierig sein, eine Sache, die super gelungen ist, noch besser zu machen. Günstig ist es in diesem Fall, die Finger von diesem schwierigen Unterfangen zu lassen. Was macht man jedoch, wenn man das Versprechen auf eine Wiederholung gegeben hat?
Im vergangenen Jahr, den Rückenwind der Frauen-WM im eigenen Land verspürend, legte der SV 90 Lissa den ersten Pokal für seine weiblichen Nachwuchsspielerinnen auf. Mit der Firma Vario Zaun aus Schenkenberg war ein freundliches Familienunternehmen gefunden, dem die Förderung des Mädchenfußballs am Herzen liegt. Nach der sportlichen Ernüchterung über das Abschneiden der großen Vorbilder herrschten zumindest anfänglich Zweifel, ob eine Neuauflage gelingen würde.
Wer die Turniere anlässlich unseres Vereinsfestes verfolgen konnte, wird sagen es ist gelungen. Der SV 90 Lissa begrüßte unter besten Voraussetzungen die SpG Lindenweiler/Gerwisch (Sachsen-Anhalt), die Soccerkids Dresden, den 1. FC Lok Leipzig, den Bornaer SV 91 und die SV 1922 Pouch-Rösa (Sachsen-Anhalt). Im sportlichen Vergleich von 86 jungen Fußballerinnen fielen im Kampf um die Medaillen und Pokale insgesamt 65 Tore. Insgesamt 24 Begegnungen mit einer Spielzeit von 15 Minuten nötigten bei sommerlichen Temperaturen den Kickerinnen alles ab.
Letztlich sollten auch in diesem Jahr die Siegerpokale nicht in Lissa bleiben. Die Mädels des 1. FC Lok Leipzig dominierten das Turniergeschehen und sicherten sich die 1. Plätze bei den E- bzw. D-Juniorinnen. Der SV 90 Lissa sicherte sich einen achtbaren 2. Und 3. Platz. Und da sich zumindest dort die Ereignisse wiederholen, macht dass doch Mut auf einen Vario Zaun Cup Nr. 3.

Abschlusstabellen:
D-Juniorinnen:
1. 1. FC Lok Leipzig
2. SV 1922 Pouch-Rösa
3. SV 90 Lissa
4. Bornaer SV 91


E-Juniorinnen:

1. 1. FC Lok Leipzig
2 SV 90 Lissa
3. SpG Lindenweiler Gerwisch
4. Soccerkids Dresden



Tolles Spitzenspiel mit elf Toren und der ersten Niederlage für Meister Belgern


SV 90 Lissa II – SG Belgern/ Mühlberg 6:5 (3:1)

Bereits vor der Partie stand fest, dass die Gäste nach sechzehn Siegen in Folge Kreismeister sind und auch Lissa stand sicher als Vizemeister fest. Das hielt aber beide Teams nicht davon ab, ein ansehnliches Match abzuliefern, schließlich war es nicht nur ein Spitzenspiel, sondern die Partie Beste Abwehr gegen Besten Sturm.
Beide Teams spielten trotz Hitze von Beginn an mit hohem Tempo und voll offensiv. Die Führung durch Kristin Lattauschke fiel bereits nach fünf Minuten. Die Gäste glichen aber nur drei Minuten später aus und es war zu spüren, dass es ein interessantes Spiel werden würde. Anja Kunick konnte Lissa wieder in Führung bringen und noch vor der Halbzeitpause erhöhte Doreen Glöckner auf 3:1. Dabei hätte es in der Halbzeit bereits gut und gerne 5:5 stehe können, denn beide Mannschaften ließen einige Chancen aus. Nach dem Seitenwechsel traf Carmen Kretschmann zum vielumjubelten 4:1, die Partie schien gelaufen und beim 4:2 für die Gäste ahnte noch niemand, was die Schlussphase zu bieten hatte.
Peggy Schubert leistete in der Abwehr neben Franziska Hirsch und Torfrau Ulrike Hundt gegen die aktuelle Torschützenkönigin Stephanie Bretschneider aus Belgern Schwerstarbeit, sie konnten sie aber unmöglich komplett kalt stellen, was sie zu einem lupenreinen Hattrick nutzen konnte und plötzlich führten die Gäste fünf Minuten vor dem Ende mit 4:5. Nun wurden nochmal alle Kräfte mobilisiert und trotz deutlich sichtbarem Kräfteverschleiß gelang Kristin Lattauschke der Ausgleich zum 5:5. In der letzten Minute des unglaublich fairen, temporeichen und sehr spannenden Spiels traf Anja Kunick mit einem beherzten Schuss ins untere Eck zum völlig verrückten 6:5Endstand.
Für Meister Belgern war das die erste und wohl einzige Niederlage in dieser Saison, für Lissa eine Bestätigung des Leistungspotentials und für die zahlreichen Zuschauer einfach nur ein äußerst unterhaltsames Spiel mit vielen Toren.  

Es spielten:
Ulrike Hundt, Peggy Schubert, Franziska Hirsch, Doreen Glöckner, Katrin Schmitt, Katrin Dost, Kristin Lattauschke, Anja Kunick, Mariane Mieth, Gina Gwiedziel und Carmen Kretschmann  
 

Sportfest 2012

Sportfest 2012
Bevor einige schriftliche Ergüsse folgen, könnt ihr Euch schonmal in der Galerie ein paar Eindrücke vom vergangenen sportlichen Wochenende in Lissa holen.

LissaII-Belgern22

Viel Spaß

Samstag
Ein Mix der möglichen Aktivitäten

Sonntag
Schnuppertraining für den Nachwuchs
Punktspiel: Lissa II - Roland Belgern 6:5

Platzierungsturnier in Naundorf 

1.Platz

Wegen einiger Absagen hatten die Kleinsten und deren Betreuer schon Angst mächtig unter die Räder zu kommen – kein Wechsler mit und mit Timea und Marlon die jüngsten Kicker auf dem Feld. Doch da wuchsen so einige Zwerge mächtig über sich hinaus. Gleich in der ersten Partie gegen die Gastgeber traf Giselle zur Führung und hielt anschließend die Abwehr zusammen, vorn traf Leonard doppelt und nach einigen tollen Paraden der neuen Keeperin Leonie war das Spiel zu Ende und mit 3:0 gewonnen. Die Euphorie war wohl etwas groß, denn schon das nächste Spiel gegen Weßnig ging glatt mit 0:2 verloren, wobei ausreichend Chancen vorhanden waren. Nach kurzem Aufrappeln wurde Krostitz an die Wand gespielt, das knappe 1:0 durch Leonard täuscht aber schmeichelhaft über die Lissaer Überlegenheit hinweg. Auch gegen den FC Delitzsch ging es hauchdünn zu. Die Führung durch Leonard konnten die Loberstädter noch ausgleichen, doch nach Giselles schönem Heber zum 2:1 und Leonards 3:1 war die Partie entschieden. Nun sollte es der Silberrang werden, denn keiner merkte so recht, dass die Gastgeber Naundorf dem bis dahin führenden Team aus Weßnig mit einem 3:2 ein Bein stellten und Wermsdorf/ Luppa teilte sich danach mit Weßnig die Punkte. In der letzten Partie gaben die Lissaer Jungen und Mädchen nochmal alles und vor allem in der Abwehr wurde so richtig gearbeitet. Leonie hielt den Kasten (fast) sauber und vorn trafen Leonard und Giselle zum 2:1Endstand.

Unter tosendem Applaus der Eltern und Zuschauer nahmen die völlig überraschten Kinder bei der Siegerehrung den Pokal für den Turniersieger in Empfang.        

Es spielten:
Leonie, Giselle, Marie-Sophie, Leonard, Timea und Marlon

 

Lissa II auswärts ohne Punkte


FSV Oschatz - SV 90 Lissa II 1:0 (0:0)

Auf ungewohntem Kunstrasen und pünktlich einsetzendem Dauerregen wollte so recht kein Spielfluss aufkommen. In einer Partie ohne nennenswerte Höhepunkte ( bis auf einige unnötige Fouls) hätte es eigentlich keinen Siegergeben dürfen. Doch den Gastgeberinnen gelang bei einem fragwürdigen Freistoß das goldene Tor zum Punktspielsieg.
Lissa steht bereits als Vizemeister fest und möchte sich beim treuen Publikum im letzten Heimspiel der Saison mit einer guten Leistung in die Sommerpause verabschieden. De bereits fest stehende Meister aus Belgern ist allerdings in dieser Saison noch ohne Punktverlust, ein zusätzlicher Ansporn für die Lissaerinnen.

Es spielten:
Ulrike Hundt, Peggy Schubert, Doreen Kühr, Franziska Hirsch, Katrin Schmitt, Manuela Roth, Katrin Dost, Gina Gwiedziel und Carmen Kretschmann

 

Sportfest-Wochenende 2012

Am kommenden Wochenende findet unser alljährliches Sportfest mit zahlreichen sportlichen sowie geselligen Highlights statt.
Doch klickt einfach und seht selbst, was Euch am Sportwochenende 2012 erwartet.