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Mär 2014

Nach Ladehemmung noch deutlichen Sieg gelandet

BSV Schönau - SV 90 Lissa 1:7 (0:0)

Vergangenen Sonntag spielten die Lissaer Damen bei besten Bedingungen beim Team vom BSV Schönau. Nach der bitteren Heimpleite der Vorwoche sollten diesmal drei Punkte auf das Konto. Von Beginn an kontrollierten die Gäste die Partie und drängten die Gastgeberinnen in die Defensive. Nach sieben Minuten ergab sich dabei die erste Großchance. Einen abgefangenen Abstoß setzte Kristin Lattauschke knapp am Pfosten vorbei. Kurz darauf stürmte Tina Gallus in den gegnerischen Strafraum, vermochte es aber nicht, den Ball an der herauslaufenden Hüterin vorbei zu bekommen. Es schien also nur eine Frage der Zeit zu sein, bis der erste Treffer für das Lissaer Team fallen würde. Aber es wurde zu leichtfertig mit den sich bietenden Möglichkeiten umgegangen. Zum einen wurden die finalen Pässe zu ungenau gespielt, zum anderen vergab man freistehend vor dem Kasten bzw. scheiterte man an der gut aufgelegten Schönauer Hüterin. Distanzschüsse segelten in regelmäßigen Abständen mehr oder minder weit über das Gehäuse. In dieser Phase musste man wegen der mangelhaften Chancenauswertung wieder bangen, durch einen Konter in einen Rückstand zu geraten und dann sogar um einen Punkt zu kämpfen. Ohne Tore ging es dann in die Pause. Es wurde noch einmal appelliert, Ruhe zu bewahren und konzentriert zu bleiben. Als kurz nach Wiederanpfiff abermals eine Großchance vergeben wurde, schwante einem nichts Gutes. Aber in der 65. Minute gab es dann endlich die Erlösung. Kristin Lattauschke lief allen davon und konnte die Kugel aus zwölf Metern im Tor unterbringen. Nur drei Minuten später war die Stürmerin wieder zur Stelle. Eine Eingabe von Anika Radak setzte sie aus fünf Metern unter den Querbalken. Jetzt brach es förmlich über die Gastgeberinnen herein. Einen Freistoß von Diana Hiller köpfte Ramona Lenhardt am ersten Pfosten ins Tor (68.). Wiederum Diana Hiller bereitete auch den vierten Lissaer Treffer vor. Einen feinen Pass in den Lauf von Tina Gallus nahm diese kurz an und jagte den Ball ins Netz (70.). Eine Minute danach erhöhte wieder Kristin Lattauschke nach einem Doppelpass im Strafraum auf 5:0. Und in der 76. Minute machte Jasmin Bornkessel nach einem Pass von Anika Radak das halbe Dutzend voll. Nachdem in dieser knappen Viertelstunde die Partie entschieden war, ließen die Gäste die Aggressivität in den Zweikämpfen etwas schleifen, so dass eine Spielerin vom BSV nahezu ungestört durch die Abwehr marschierte und aus 14 Metern unhaltbar ins Eck abschloss. Den Schlusspunkt setzte die laufstarke Anika Radak. Sie zog in Strafraumhöhe vom rechten Flügel nach innen und beförderte den Ball mit links sehenswert in den linken Dreiangel.
 
Nahezu über die gesamte Spieldauer beherrschten die Lissaer Damen das Spiel. In der ersten Hälfte verpassten sie es aber durch einen Treffer, mehr Ruhe und Abgeklärtheit ins eigene Spiel zu bringen. Defensiv wurde das Lissaer Team kaum gefordert, musste aber immer achtsam vor gegnerischen Kontern sein, um nicht in Rückstand zu geraten. In der zweiten Hälfte besiegelten dann endlich die Tore den erfolgreichen Ausgang der Partie.
 

Es spielten:
Ulrike Hundt, Isabell Barthel, Julia Höpping, Julia Krappidel, Stefanie Böhm, Anika Radak, Diana Hiller, Ramona Lenhardt, Tina Gallus, Jasmin Bornkessel, Kristin Lattauschke

Tag der offenen Tür

SV 90 Lissa - Chemnitzer Polizei SV 5:6 (3:1)

Gegen den Spitzenreiter vom Chemnitzer Polizeisportverein musste für das Lissaer Team ein Sieg her, um noch einmal an die Spitzenpositionen heran zu kommen. Aber bereits in der 3. Minuten schien sich dieses Vorhaben erledigt zu haben. Nach einem Freistoß nahe der Eckfahne köpfte eine Chemnitzer Spielerin den Ball unbedrängt ins Tor. Aber bereits nach neun Minuten keimte wieder Hoffnung. Ein Zuspiel von Jasmin Bornkessel nahm Ramona Lenhardt auf, lief alleine auf das Tor zu und vollendete sicher flach ins Toreck. Nach diesem furiosen Beginn ordneten sich die Abwehrreihen etwas und ließen weniger Chancen zu. Die Gäste verzeichneten mehr Ballbesitz und hatten mit zwei Lattenschüssen auch die besseren Möglichkeiten. Nach einer halben Stunde tauchten die Gastgeber wieder am gegnerischen Strafraum auf. Einen Einwurf verlängerte Diana Hiller Richtung Kristin Lattauschke. Die Stürmerin fackelte nicht lange und beförderte den Ball direkt aus 18 Metern ins Chemnitzer Gehäuse. Drei Minuten vor der Pause fiel dann sogar noch das 3:1. Ein Schuss aus 30 Metern von Marina Drobisch rollte ungefährlich Richtung Gästetor. Doch zur Überraschung aller ließ die Gästetorfrau den Ball passieren, was nur mit einer Unaufmerksamkeit zu erklären ist. So ging es mit einer Zweitoreführung in die Kabinen. Dies entsprach eigentlich nicht dem Spielverlauf. Als dann drei Minuten nach dem Wiederanpfiff Kristin Lattauschke einen Schuss von der Strafraumgrenze flach ins rechte Toreck setzte, wähnten sich die Gastgeberinnen auf der Siegerstraße. Doch der Tabellenerste gab sich nicht auf. Engagiert arbeiteten die Chemnitzerinnen weiter und wurden für ihr Bemühen belohnt. In einer Schwächephase der Lissaerinnen zwischen der 56. und 66. Minute konnten sie den Ausgleich erzielen. Immer wieder gaben sie keinen Ball auf, setzten immer wieder nach und zwangen so das Heimteam zu einer Reihe von Fehlern. Die Tore waren dann nur logische Folge und immer nach ähnlichem Muster. Der Ball wurde in den Strafraum gespielt, dort erfolgte ein konsequentes Nachsetzen und letztlich landete die Kugel irgendwie im Netz. In der 78. Minute fiel dann sogar die Führung für die Gäste. Noch einmal bäumten sich die Hausherrinnen auf und stemmten sich gegen die nun drohende Niederlage. Nach einem Eckball von Marina Drobisch erhielt diese den abgewehrten Ball noch einmal zurück. Ihre Flanke sprang vom Rücken einer Chemnitzerin zum 5:5 Ausgleich ins Netz (82.). Doch das war nicht der Schlusspunkt. Noch einmal schlugen die Gäste den Ball in den Lissaer Strafraum. Ulrike Hundt konnte den Ball nicht festhalten und wieder war eine Gästespielerin zur Stelle und netzte zum Siegtreffer ein (88.).
Von den Spielanteilen und der Laufbereitschaft geht der knappe Sieg für die Gäste sogar in Ordnung. Jedoch ist es schwer nachvollziehbar, weshalb sich das Lissaer Team einen zwischenzeitlichen Dreitorevorsprung noch aus der Hand nehmen ließ. Auch wenn dieser nicht dem Spielverlauf entsprach, muss man eine solche Führung über die Zeit bringen. Aber leider wurden im Defensivverhalten zu viele Fehler gemacht und die nötige Entschlossenheit und Aggressivität fehlte insgesamt.

Es spielten:
Ulrike Hundt, Isabell Barthel, Julia Höpping, Julia Krappidel, Stefanie Böhm (ab 80. Olivia Kursawe), Diana Hiller, Ramona Lenhardt, Tina Gallus, Marina Drobisch, Jasmin Bornkessel (ab 62. Claudia Schorling), Kristin Lattauschke

Effektivität wird belohnt

SV 90 Lissa - Eintracht Leipzig Süd II 2:1 (2:0)

Zum Auftakt der Rückrunde spielten die Lissaer Damen auf heimischem Rasen gegen Eintracht Leipzig Süd II. Nachdem das Hinspiel verloren wurde und zudem Besetzungsprobleme auftraten, wussten die Lissaerinnen, dass eine schwere Aufgabe auf dem Programm stand. Jedoch erwischten sie einen optimalen Start. Einen Eckstoß von Marina Drobisch köpfte Ramona Lenhardt sehenswert unter das Quergebälk (4.). Der weitere Spielverlauf gestaltete sich weitestgehend ausgeglichen. Beide Teams ließen sich im Mittelfeld wenig Raum zum Spielaufbau, sodass es wenige herausgespielte Torchancen gab. Nach einer knappen halben Stunde setzten die Gäste das Heimteam mit einigen Eckstößen unter Druck. Nach einem Eckstoß konnte der Ball zwar nicht aus der Gefahrenzone befördert werden, aber letztlich konnte Ulrike Hundt mit einer beherzten Aktion die Situation klären. In der 35. Minute hatte die spielstarke Ramona Lenhardt nach einem abgewehrten Standard eine Schusschance, setzte den Lupfer aber knapp über das Gehäuse. Fünf Minuten vor der Pause setzte sich Kristin Lattauschke energisch auf dem linken Flügel durch und drang in den Strafraum ein. Uneigennützig und mit viel Übersicht legte sie die Kugel quer auf die fleißige Ilka Bretschneider; sie schob souverän zum 2:0 ein.
Nach dem Seitenwechsel waren die Lissaerinnen auf einen Sturmlauf der Gäste gefasst. Aber durch diszipliniertes Defensivverhalten der Abwehr und des Mittelfeldes wurden die Angriffsbemühungen der Leipzigerinnen früh gestört. Hierbei zeichneten sich Anika Radak, Tina Gallus und Julia Krappidel mit starkem Zweikampfverhalten und minimaler Fehlerquote aus. Ab Mitte der zweiten Hälfte verzeichneten die Gäste mehr Ballbesitz, konnten daraus aber nichts Zählbares erzielen. Standards führten dabei ebenso wenig zum Erfolg wie Fernschüsse, welche regelmäßig in den Armen von Ulrike Hundt landeten. Einige Konterchancen hätten sich in der Schlussphase für die Lissaerinnen noch ergeben können, jedoch mussten die Stürmerinnen ihrer Laufarbeit Tribut zollen und konnten die Angriffe nicht mehr erfolgreich zu Ende bringen. Zwei Minuten vor Spielende gelang dann doch noch der Anschlusstreffer. Nach einer Unaufmerksamkeit gelang den Gästen ein Steilpass in den Strafraum und sie konnten diese Chance erfolgreich durch einen Flachschuss aus zehn Metern zum 2:1 nutzen. Danach passierte aber nichts mehr, womit die drei Punkte in Lissa blieben.
Insgesamt war es eine ausgeglichene Partie, wobei die Gäste ab Mitte der zweiten Hälfte mehr Ballbesitz hatten. Dies lag insbesondere an der fehlenden Entlastung im Lissaer Offensivspiel. Letzlich entschied die Effektivität das Spiel, da die beiden besten Möglichkeiten auch genutzt wurden. Dazu wurde es dem Gegner durch eine gute Defensivleistung schwer gemacht, zwingende Torchancen zu erarbeiten. Der Anschluss fiel dann zu spät, um noch einmal ernsthaft in Gefahr zu geraten.

Es spielten:
Ulrike Hundt, Isabell Barthel, Julia Höpping, Julia Krappidel, Diana Hiller, Anika Radak, Ramona Lenhardt, Tina Gallus, Marina Drobisch, Ilka Bretschneider, Kristin Lattauschke

Erfreulicher 4. Platz für die Bambini aus Lissa


bambinis platz4

Nach dem die Hallensaison der G-Jugendmannschaft aus Lissa nicht so erfolgreich war, wollten sie beim letzten Hallenturnier des SV Concordia Schenkenberg am 01.03.2014 noch einmal alles geben, um einen besseren Platz, als den Letzten oder Vorletzten, zu erreichen.
Dies gelang auch durch gutes Zusammenspiel und einen sehenswerten Kampfgeist der einzelnen Spieler.
Das Eröffnungsspiel bestritt der Gastgeber SV Concordia Schenkenberg I gegen den SV 90 Lissa. In dieses Match gingen beide Teams sehr konzentriert und es dauerte eine ganze Weile bis das erste Tor fiel. Ein Spieler des SV Concordia Schenkenberg dribbelte in der Lissaer Spielfeldhälfte ein und passte den Ball flach in den Lissaer Strafraum. Dort lenkte jedoch kein Schenkenberger Bambini das runde Leder ins Tor, sondern ein Lissaer Abwehrspieler. Somit stand es 1:0 für Schenkenberg. Nur wenige Sekunden später starteten die Gastgeber zwei weitere Angriffe auf das Lissaer Tor, aber sie kamen nicht am starken Lissaer Torhüter, Paul-Eric Neugebauer, vorbei. Er stand bei diesem Turnier das erste Mal im Gehäuse und machte seine Arbeit richtig gut. In der nächsten Szene versuchten es die Concorden von Weiten. Dieser Schuss ging unhaltbar in die Lissaer Maschen, wurde aber nicht gezählt, da der Schenkenberger in seiner eigenen Spielfeldhälfte stand. Die Lissaer hatten in diesem Spiel nur wenige Chancen, die Hauptarbeit lag eher darin, das eigene Tor sauber zuhalten. Am Ende mussten sich die Bambini aus Lissa aber geschlagen geben. Der SV Concordia Schenkenberg erhöhte seine Führung noch auf 2:0. Der Ball wurde von der Außenlinie perfekt in den Lissaer Strafraum gespielt, wo bereits ein freistehender Concorde lauerte. Dieser zögerte nicht lange und schob zum 2:0 Endstand ein.
Nach drei Spielen Pause erwartete die Bambini aus Lissa der SV Zwochau. Weiterhin motiviert ging die Lissaer Nachwuchsmannschaft in dieses Spiel, welches sie auch bestimmten. Es gab zahlreiche Chancen für die Lissaer Stürmer, Tico Pantel und Fabius Prautsch, diese blieben jedoch ungenutzt. Der SV Zwochau hatte nur wenig Gelegenheit sein Können vorm Lissaer Tor zu beweisen, wenn sie aber eine Chance hatten, waren diese gefährlich. Paul-Eric Neugebauer hatte aber alles im Griff und konnte daher sein Tornetz nicht wackeln sehen.
Im dritten Spiel für den SV 90 Lissa stand die zweite Gastgebermannschaft auf der gegenüberliegenden Spielfeldhälfte. Bei diesem Spiel gerieten die Bambini aus Lissa schnell in Rückstand, da die Lissaer Abwehr nicht geordnet stand und ein Schenkenberger somit leichtes Spiel hatte und die Kugel problemlos ins Eck schoss. Das wollte sich der SV 90 Lissa aber nicht gefallen lassen und legte nach diesem Tor den Turbo ein. Leonie Thiele bekam den Ball von Selvi Öcal aus dem Mittelfeld perfekt zugespielt, setzte sich gegen die Schenkenberger Abwehr durch und erzielte den Ausgleich. Das zweite Tor für den SV 90 Lissa schoss wieder Leonie Thiele. Dieses Mal bekam sie den Pass von Timea Bonekat aus der Lissaer Abwehr. Das verdiente 3:1 für den SV 90 Lissa erzielte Fabius Prautsch. Paul-Eric Neugebauer schoss seinen Abstoß zu Niklas Dönitz, dieser verlängerte zu Fabius Prautsch und er sammelte all seine Kraft und versenkte den Ball im Schenkenberger Tor.
Das vorletzte Spiel gegen Seehausen verlor der SV 90 Lissa mit 2:0. Dieses Spiel begann die SG Seehausen mit einem Pfostenschuss, welcher die Lissaer Bambini sichtlich aus der Ruhe brachte. Nach diesem Pfostenschuss rollte der Ball ins Aus und der SV 90 Lissa hatte Abstoß. Dieser Abstoß ging nicht zu einem Lissaer Spieler, da diese dem Ball nicht entgegen liefen. Die SG Seehausen ergaunerte sich den Ball und schoss ihn unhaltbar ins Toreck. Das 1:0 reichte ihnen allerdings noch nicht und sie versuchten das 2:0 zu erzielen. Dies gelang ihnen auch durch einen Lissaer Abwehrfehler. Eine Lissaer Abwehrspielerin trat beim Befreiungsschlag am Ball vorbei und die SG Seehausen setzte konsequent nach und konnte die Kugel zum 2:0 Endstand in die Maschen drücken. Paul-Eric Neugebauer konnte ein 3:0 verhindern, da er einen hohen Fernschuss von Seehausen mit Bravour hielt.
Das letzte Spiel bestritt der SV 90 Lissa gegen den FSV Krostitz. Hierbei war auf beiden Seiten großer Kampfgeist zu sehen. Die Lissaer Abwehr, Alicia Schwabe und Niklas Dönitz, konnten den Ball des Öfteren dem Gegner abluchsen und den Sturm mit guten Pässen bedienen. Jedoch stand die Krostitzer Abwehr auch sehr gut und ließen kaum einen Ball durch. Dieses Spiel wäre mit einem Remis in Ordnung gegangen. Aber der FSV Krostitz konnte das 1:0 durch einen unnötigen Fehlpass der Lissaer Abwehr doch noch erzielen.

Für den SV 90 Lissa spielten: Paul-Eric Neugebauer, Niklas Dönitz, Alicia Schwabe, Timea Bonekat, Selvi Öcal, Tico Pantel, Leonie Thiele, Fabius Prautsch

Platzierung: 1. SV Concordia Schenkenberg I, 2. SG Seehausen, 3. FSV Krostitz, 4. SV 90 Lissa, 5. SV Concordia Schenkenberg II, 6. SV Zwochau