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Mai 2013

Mit bester Saisonleistung mit Tabellenzweiten Plätze getauscht


Concordia Schenkenberg - SV 90 Lissa 2:7 (1:4)

Motiviert bis in die Haarspitzen traten die Mädels zur Partie beim aktuellen Zweiten in Schenkenberg an. Dabei entwickelte sich eine rasante und interessante Partie auf gutem Niveau und mit vielen Höhepunkten, wobei die ersten beiden Chancen die Schenkenberger hatten. Erstmalig von der Umklammerung befreit trat Antonia Feig zum Sprint an und jagte den Ball aus vollem Lauf aus 12m ins Eck, nur eine Minute später war Jessica Taychert zur Stelle und vollendete zum 2:0. Überhaupt nicht beeindruckt spielte der Gastgeber nach vorn, versuchte oft Doppelpässe und Distanzschüsse, Lissa stand aber gut und hatte mit Ayse Seifarth einen sicheren Rückhalt im Tor. Seit der Winterpause traf Lissa immer mindestens einmal per Ecke ins gegnerische Tor, noch vor der Halbzeit gelang dies Laura Merkel gleich zweimal. Beim 3:0 drückte sie das Leder per Kopf in die Maschen, beim 4:0 stand sie goldrichtig als der Keeper Saskia Hirschs Schuss halten konnte und staubte ab. Der 1:4 Gegentreffer entstand allerdings auch nach einer Lissaer Ecke, wobei der Treffer für die Gastgeber überfällig war. Auch nach dem Seitenwechsel war das Bild unverändert, es ging permanent auf und Ab, wobei Antonia Feig einen Traumpass von Jessica Taychert perfekt vollstrecken konnte. Schenkenberg kam zwar beim 5:2 nochmal kurzzeitig ran, doch schon im Gegenzug war es wieder Jessica Taychert, die nach einem Pass von Saskia Hirsch das 6:2 erzielte. Der Schlusspunkt zum 7:2 setzte trotz Erkältung Laura Merkel, die sich mit Kopfschmerzen durch die Partie quälte.
Die Mädchen gingen in den vergangenen Monaten eine sehr gute Entwicklung, es ist eine enorme Ballsicherheit zu sehen, das Spielverständnis hat sich ebenfalls verbessert, sowie die Fitness und der konditionelle Zustand. Mit den Erfolgen kommt natürlich noch das Selbstvertrauen hinzu, was die Spielerinnen immer wieder zu tollen Kombinationen und mutigen Schüssen hinreißen lässt. Nun bleiben noch zwei Spiele in einer langen Saison und aktuell ist Lissa nun auf Vizemeisterkurs.

Es spielten:
Ayse Seifarth, Alina Kienast, Laura Merkel, Linda Glöckner. Emely Doberitz, Saskia Hirsch, Jessica Taychert und Antonia Feig

2. Platz durch gute Teamarbeit


Beim Platzierungsturnier am 25.05.2013 um die Frühjahrsmeisterschaft 2013 des Nordsächsischen Fußballverbandes belegten die G-Junioren des SV 90 Lissa den 2. Platz.
Im ersten Spiel des Turniers empfing Lissa die zweite Mannschaft des FC Eilenburg. Die Bambinimannschaft aus Lissa ist nur mit fünf Spielern und einer Spielerin angereist, gingen jedoch sehr motiviert in die erste Partie. Diese endete 0:0, da auf beiden Seiten kaum Torchancen herausgespielt wurden.
Im 5. Spiel des Turniers stand die Mannschaft der SG Eintracht Weßnig I dem SV 90 Lissa gegenüber. In dieser Partie wurde ein Tor für den SV 90 leider nicht gegeben. Jeremy Kaiser machte Abschlag aus dem Lissaer Strafraum bis zum gegnerischen Tor, der Hüter von Weßnig berührte vor der Torlinie und der Ball rollte im Nachhinein doch noch in die Maschen. Der Schiedsrichter entschied jedoch auf eine Wiederholung des Abschlags.
Nach einer kurzen Verschnaufpause stand bereits die Mannschaft der SG Eintracht Weßnig II bereit. In diesem Spiel erzielte Maximilian Kaiser das 1:0, durch gute Vorarbeit von Leonie Thiele aus der Abwehr und Marlon Kühr aus dem Sturm. Jedoch blieb diese Partie spannend, da sich der SG Eintracht Weßnig II noch nicht geschlagen gab. Sie prüften zwei Minuten vor Spielende durch einen Distanzschuss die Reaktionsfähigkeit von Jeremy Kaiser und mussten feststellen, dass er sehr gut in Form war und diesen Schuss klasse hielt. Somit siegte der SV 90 Lissa.
Im vorletzten Spiel, welches 0:0 endete, empfing die Lissaer Bambinimannschaft den FC Eilenburg I. In diesem Spiel waren gute Torchancen zu sehen, allerdings ohne Erfolg.
Im 15. und letzten Spiel an diesem Turniertag erwartete die Mannschaft aus Jesewitz den SV 90 Lissa. Besonders lobenswert in diesem Spiel war, dass das Team aus Lissa keine Schwäche zeigte, obwohl sie ohne Auswechselspieler am Turnier teilgenommen haben. In diesem Spiel zeigte sich Maurice Kepper von seiner besten Seite und ärgerte den FC Eilenburg I indem er die Bälle vor dem Lissaer Tor wegschnappte. So entstand dann auch das 1:0 für den SV 90 Lissa. Maurice erkämpfte sich den Ball in der Lissaer Hälfte, spielte ihn an der Außenseite des Spielfeldes entlang, wo bereits Marlon Kühr auf seinen Einsatz wartete. Er schoss den Ball vor das Eilenburger Tor und Maximilian Kaiser schob zum 1:0 Endstand ein. Auch der jüngste Spieler des SV 90 Lissa, Paul-Eric Neugebauer hatte eine gute Torchance. Er schoss den Ball jedoch am rechten Pfosten vorbei.
Hätte das Tor gegen Weßnig I im 2. Spiel gezählt, wäre der SV 90 Lissa 1. Platz geworden.

Für den SV 90 Lissa spielten:
Jeremy Kaiser, Leonie Thiele, Maurice Kepper, Paul-Eric Neugebauer, Marlon Kühr, Maximilian Kaiser

Bezirksliga


LFC 07 Leipzig - SV 90 Lissa 4:0 (2:0)

Im Nachholspiel gegen die Fussballelite aus der Messestadt waren die Gastgeberinnen auf dem ungewohnten Kunstrasen von Beginn an besser. Zwar fiel der erste Treffer erst nach einer Viertelstunde, war zu diesem Zeitpunkt aber durchaus verdient. Lissa hielt aber tapfer dagegen und ließ durch eine hohe Laufarbeit kaum Räume zum Spielen. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte sprach der Schiri den Gastgeberinnen eine Ecke zu, die sich zwar wunderten, da sie keine war, aber dennoch clever ausführten und somit schließlich das 2:0 erzielten. Auch nach dem Seitenwechsel spielte sich das Geschehen meist zwischen den Strafräumen ab, wobei der LFC mehr Ballbesitz hatte und das Tempo bestimmte. Mit einem Doppelschlag Mitte der zweiten Hälfte war dann das Spiel auch entschieden, dennoch drängte Lissa wenigstens auf den Ehrentreffer und stand mehrfach kurz davor. Doch wie so oft in dieser Saison gelang das nicht und das Spiel ging ohne eigenen Treffer.
Trotz der deutlichen Niederlage kann man den Mädels eine sehr gute Entwicklung bescheinigen, muss aber bedenken, dass die rasante Entwicklung im Mädchenfussball ausnahmslos alle Teams mitgerissen hat und die Spiele stets auf hohem Niveau durchgeführt werden.

Es spielten:
Lena Lehmann, Leoni Meyer, Tina Weißer, Cora Weißer, Michelle Bornkessel, Lisa Krüger, Annalena Röhlig, Franziska Hönemann, Paula Schneider, Saskia Hirsch und Stefanie Kretschmann

Jugendarbeit trägt Früchte


SG Oschatz/ Stauchitz - SV 90 Lissa II 0:3 (0:2)

Ungünstiger hätten die Bedingungen gar nicht sein können, wegen dem zeitgleichen Spiel der Ersten in Chemnitz und der notwendigen Hilfe mit Spielern, wegen Krankheit und anderer Gebrechen fehlten gleich fünf Stammspielerinnen, dazu permanenter Dauerregen und ein ungeliebter Kunstrasenplatz. Lissa wäre bei dieser Konstellation schon mit einem Punkt zufrieden gewesen, doch mit dem Spruch des Tages : `` Wegen einem Punkt fahre ich doch bei dem Sauwetter nicht bis hierher!`` hat sich die Keeperin Anett nicht nur unsterblich gemacht, sondern alle noch einmal zusätzlich motiviert. Später zeigte sie auch, dass dies nicht nur ein Spruch war, sondern hielt die Null mit tollen Paraden. Das restliche Team war angesteckt und begeistert und wollte es den drei Youngstern nicht allzu schwer machen, ins Team zu finden. Um die Truppe voll zu bekommen und noch jemand auf der Bank zu haben wurden nämlich mit Lena Lehmann, Stefanie Kretschmann und Annalena Röhlig gleich drei Jugendliche eingesetzt, welche allesamt nicht enttäuschten und maßgeblichen Anteil am Erfolg hatten. In einer offenen Partie mit vielen spannenden Torraumszenen und vielen fairen Zweikämpfen hatte der frisch gebackene Pokalsieger aus Oschatz anfangs mehr vom Spiel. Nach zehn Minuten passte Doreen Glöckner aber den Ball in den Strafraum auf Viktoria Teske, die aus Nahdistanz einschob. Weitere zehn Minuten später war es eine der Jungen, die ein Tor vorbereitete. Annalena Röhlig spielte den Ball perfekt in den Lauf von Viktoria Teske, die sich den Ball noch zurecht legen konnte und zum 2:0 in die Maschen nagelte. Die Gastgeberinnen wurden in der Folge der Spielzeit meist nur durch Standards gefährlich, ansonsten hatte die Abwehr um Chefin Sandra Korge alles im Griff und ließ kaum etwas zu. Nach dem Seitenwechsel verpasste Lissa trotz drückender Überlegenheit mal wieder, den Sack endgültig zu zumachen. Doreen Glöckner, Kristin Lattauschke und Katrin Dost hatten gute Einschussmöglichkeiten, da musste erst die Jugend zeigen, wie es gemacht wird. In der Schlussminute schoss Sandra Korge den Ball in den Strafraum, wo Lena Lehmann am schnellsten reagierte und den Ball aus der Luft über die Linie drückte. Die Freude des gesamten Teams über den überraschenden und deutlichen Sieg war grenzenlos.      
Die Trainer und Eltern der Kids können sehr stolz auf ihre Schützlinge sein, nach Katrin Schmitt und Patrizia Laue, die bereits schon bei der Ersten ran durften, rücken nun weitere erfolgversprechende und talentierte Spielerinnen nach. Dahinter steckt natürlich jahrelange und geduldige Arbeit und dabei bleibt zu hoffen, dass die Heranwachsenden wissen, wo ihr Platz ist und nicht dem Ruf interessierter Vereine mit gut klingenden Namen folgen, um dort evtl. auf der Bank oder in der Reserve zu versauern. Oder gar ganz mit dem geliebten Hobby aufhören, weil mal irgendetwas nicht so richtig klappt.

Es spielten:
Anett Pantel, Sandra Korge, Katrin Dost, Doreen Glöckner, Kristin Lattauschke, Viktoria Teske, Lena Lehmann, Annalena Röhlig, Stefanie und Carmen Kretschmann

Schlammiger Kick bringt drei Punkte


Chemnitzer PSV - SV 90 Lissa 0:2

Nach zweistündiger Anreise trafen die Lissaer Damen auf Dauerregen und einen vom Vorspiel ziemlich mitgenommenen Platz bei den Gastgeberinnen vom Chemnitzer Polizei SV. Zwar gelang beim Saisonauftakt ein deutlicher Sieg gegen diesen Gegner, aber auf Grund des Saisonverlaufs war absehbar, dass es diesmal nicht leicht werden würde, die drei Punkte mitzunehmen. Zudem ließen die äußeren Bedingungen auch kein ordentliches Kombinationsspiel erwarten, was den Lissaer Damen üblicherweise nicht in die Karten spielt. So war die Vorgabe, aus einer sicheren Defensive zu agieren und möglichst auf Kurzpassspiel zu verzichten. Anfangs konnte dies jedoch nicht immer umgesetzt werden. Dabei gelang es den Gastgeberinnen, den Spielaufbau bereits in der Lissaer Defensive zu stören. Bereits nach zwei Minuten kam eine Gegnerin im Strafraum zum Abschluss, Ulrike Hundt konnte den Flachschuss ins kurze Eck jedoch parieren. In der Folgezeit gewöhnte man sich besser an die Bedingungen und konnte das Spiel mehr in Richtung der gegnerischen Hälfte verlagern und eigene Abschlusschancen erzwingen. Nach elf Minuten erreichte ein Abschlag der Chemnitzerinnen Mareike Fuß knapp 30 Meter vor dem Tor. Gedankenschnell brachte sie die Kugel unter Kontrolle und überlistete die noch zu weit vor ihrem Tor postierte Chemnitzer Hüterin mit einem feinen Fernschuss. Die meisten Chancen ergaben sich auf beiden Seiten nach weit geschlagenen Bällen. Dabei waren beide Torfrauen jedoch immer auf dem Posten, so dass es vorerst bei der knappen Gästeführung blieb. Sechs Minuten vor der Pause gab es dann eine ähnliche Situation wie beim Führungstreffer. Ramona Lenhardt fing einen Abschlag des gastgebenden Teams ab, spielte sofort in die Spitze auf Mareike Fuß, die gekonnt die Hüterin umkurvte und zum 2:0 einschob. Nach dem Seitenwechsel mobilisierten die CPSV-Damen noch einmal alle Kräfte. Verbissen wurde im Mittelfeld um jeden Ball gekämpft, die Lissaer Damen hielten dabei entschlossen dagegen. Mit zunehmender Spieldauer fanden Kombinationen über mehrere Stationen dann kaum noch statt. Trotzdem ergaben sich noch Konterchancen, die jedoch nicht in Tore umgemünzt werden konnten. Das dritte Tor wäre sicher die endgültige Entscheidung gewesen, doch so musste man bis zum Ende konzentriert bleiben, um den guten Gastgeberinnen nicht noch den Anschluss zu ermöglichen.

Am Ende kein sehenswertes Spiel, aber sicher eines, was aufgrund der widrigen Bedingungen in Erinnerung bleiben wird. Sehr gut war die kämpferische Einstellung der Lissaer Damen, um einen guten Gegner am Ende bezwingen zu können. Am Ende gab es drei hart erarbeitete Punkte, an denen ausnahmslos alle Spielerinnen des Lissaer Teams ihren Anteil hatten.

Es spielten:
Ulrike Hundt, Isabell Barthel, Julia Höpping, Stefanie Böhm, Susann Seiring, Diana Hiller (ab 70. Jasmin Bornkessel), Anika Radak, Ramona Lenhardt, Tina Gallus, Julia Krappidel, Mareike Fuß

Sieg beim Abendspiel


LVB II - SV 90 Lissa 0:5

Zu etwas ungewohnter Zeit fand das Punktspiel der Lissaer Damen bei dem Team von LVB II statt. Aufgrund der Anzahl der noch zu absolvierenden Spiele und der begrenzten Spieltermine, wurde die Partie am Dienstagabend um 18 Uhr angepfiffen. Auch wenn der Meistertitel in weiter Ferne ist, sollen die letzten Spiele die maximale Punkteausbeute bringen, um am Ende unter den ersten drei Teams zu stehen. Nach wiederholt geänderter Anfangsaufstellung brauchten die Lissaerinnen einige Zeit, um die ersten Möglichkeiten zu erspielen. Die von Beginn an als Stürmerin agierende Patrizia Laue setzte ihre Vorgaben gut um. Ihren Pass nach 24 Minuten von der rechten Seite nahm Mareike Fuß an der Strafraumgrenze auf, setzte sich beherzt durch und schoss die Kugel unter den Querbalken. Den zweiten Treffer bereitete sie selbst vor. Ihr Zuspiel von der Grundlinie in den Rückraum jagte Ramona Lenhardt aus 16 Metern direkt in das linke Dreiangel. In der zweiten Hälfte dauerte es wieder einige Zeit, bis ein geordneter Spielaufbau stattfand. Immer wieder schaltete sich auch Linksverteidigerin Susann Seiring in das Offensivspiel ein und initiierte dadurch eine Vielzahl von Angriffen. Einer dieser Angriffe über links brachte dann auch das 3:0. Einen Pass quer zum Strafraum erreichte Julia Krappidel in halbrechter Position. Sie fasste sich ein Herz und schoss den Ball unhaltbar in den rechten Winkel (70.). Entsprechend groß war dann auch ihre Freude über ihren sehenswerten ersten Saisontreffer. Einmal im Premierenfieber erzielte auch Jasmin Bornkessel ihren ersten Treffer für das Lissaer Team. Die gute Vorbereitung von Ramona Lenhardt über links vollendete sie am zweiten Pfosten aus 7 Metern (85). Zwischenzeitlich gelang es den Gastgeberinnen durch die weit aufgerückten Gäste allein auf das Lissaer Gehäuse zuzulaufen. Bei der Abwehraktion hatte Lissa Glück, dass sich die Gegnerin nach einem Körperkontakt nicht fallen ließ, was wohl einen Strafstoß nach sich gezogen hätte. In der Schlussminute erzielte Mareike Fuß nach Zuspiel von Ramona Lenhardt überlegt den 5:0 Endstand. In der Nachspielzeit zeichnete sich Ulrike Hundt im Lissaer Tor noch einmal aus. Durch engagierten Einsatz konnte sie gegen die völlig freie LVB-Spielerin klären und so die Null festhalten.

Nach etwas zähem Beginn konnte das Übergewicht beim Ballbesitz auch in klare Chancen umgesetzt werden. Leider konnten nicht alle ausgenutzt werden, aber letztlich war der Sieg nicht in Gefahr. Bemerkenswert waren die Leistungen der beiden jungen Spielerinnen Patrizia Laue und Jasmin Bornkessel, die ihre Aufgaben gut erledigten und die in den ersten Spielen vorhandene Nervosität langsam ablegen. Insgesamt gilt es, das Defensivspiel nach Ballverlust zu verbessern. Hier werden dem Gegner immer noch zu leicht klare Torchancen ermöglicht.

Es spielten:
Ulrike Hundt, Isabell Barthel, Julia Höpping, Susann Seiring, Diana Hiller, Anika Radak, Ramona Lenhardt, Tina Gallus, Julia Krappidel), Mareike Fuß, Patrizia Laue (ab 60. Jasmin Bornkessel)

Sonntagsschuss entscheidet Partie


SV 90 Lissa - Bornaer SV 91 0:1 (0:0)

Nach einer Woche Spielpause empfingen die Lissaer Damen Tabellenführer Borna. Um noch die Minimalchance auf die Titelverteidigung zu wahren, sollte gegen die Gäste unbedingt ein Dreier gelandet werden. Im ersten Durchgang neutralisierten sich beide Teams nahezu. So waren Strafraumszenen Mangelware, klare Torchancen ergaben sich auf beiden Seiten kaum. Nach einer halben Stunde zog Mareike Fuß vom rechten Strafraumeck ab, ihr Schuss ging jedoch am langen Pfosten vorbei. Nach einer Ecke der Gäste hatten diese eine Schusschance aus acht Metern, aber der Ball landete genau in den Armen der Lissaer Hüterin Ulrike Hundt. Die zweite Hälfte begann für das Heimteam vielversprechend. Tina Gallus gelang es auf dem rechten Flügel zur Grundlinie zu gelangen. Ihre Flanke köpfte Mareike Fuß auf das Bornaer Gehäuse, jedoch fehlte auch hier die Präzision, so dass die Gästetorfrau keine Mühe hatte, den Ball zu halten. In der Folgezeit hatte Lissa etwas mehr vom Spiel und auch mehr Ballbesitz. Trotz dieses Umstandes gelang es jedoch nicht, klare Angriffe bis zu Ende zu spielen und Zählbares zu erreichen. Einzig einige Distanzschüsse konnten verbucht werden, ohne dass diese wirkliche Torgefahr bedeutet hätten. Das Bornaer Team wartete in dieser Phase ab, verteidigte geordnet und war stets durch lange Bälle aus der Defensive gefährlich. So war es dann auch in der 75. Minute. Ein weiter Ball wurde trotz hinreichender Gelegenheiten nicht konsequent geklärt und die Bornaer Spielerin konnte aus 18 Metern abziehen. Bei diesem Schuss ins rechte Dreiangel blieb der Lissaer Hüterin keine Abwehrchance. In der letzten Viertelstunde vermochten es die Gastgeberinnen nicht noch einmal zu einem strukturierten Spielaufbau zu gelangen, so dass auch keine zwingenden Möglichkeiten zum Ausgleich erarbeitet werden konnten.

Bis auf die ersten 20 bis 25 Minuten der zweiten Hälfte, in denen Lissa leichte Vorteile hatte, neutralisierten sich beide Teams. Chancen waren auf beiden Seiten Mangelware, so dass während des Spielverlaufs schon deutlich wurde, dass die Partie torlos oder mit einem knappen Sieg für eines der Teams endet. Am Ende hatten die Gäste das bessere Ende für sich. Obwohl es in diesem Match für beide um viel ging, blieb es in einem fairen Rahmen, woran auch der gute Schiedsrichter seinen Anteil hatte. Mit dieser Niederlage können die Lissaer Damen nun nicht mehr aus eigener Kraft den Titel verteidigen.

Es spielten:
Ulrike Hundt, Isabell Barthel, Julia Höpping, Stefanie Böhm, Susann Seiring, Diana Hiller (ab 57. Anika Radak), Ramona Lenhardt, Tina Gallus (ab 76. Julia Krappidel), Costance Bernhardt, Mareike Fuß, Ilka Bretschneider

Erstes Endspiel unglücklich verloren


Bad Düben – SV 90 Lissa  4:2 (3:1)

In Nordsachsen wurden die Teams territorial aufgeteilt und haben die Saison in vier Staffeln beendet. Die ersten beiden Teams jeder Staffel spielen dabei den Meister aus, wobei die Lissaer Mädchen als Staffelzweite in der Zwischenrunde auf Bad Düben, Eilenburg und Glesien treffen. Der Staffelsieger spielt gegen den Sieger der Torgau/ Oschatzer Zwischenrunde den Titel aus.
In der ersten Partie traf Lissa auf Bad Düben und erwischte einen denkbar guten Start. Jessica Taychert hatte nur Sekunden nach dem Anstoß die erste Chance, Giselle Bonekat und Cora Schulze ließen einige folgen. So fiel der Führungstreffer von Giselle Bonekat auch völlig verdient und mit einigen tollen Paraden verhinderte der sehr starke Dübener Keeper vor den einschussbereiten Lissaerinnen mehrfach eine Vorentscheidung. Ein völlig anderes Bild bot sich auf der Gegenseite, wo Bad Düben mit dem ersten Schuss zum überraschenden Ausgleich kam. Ärgerlich daran war, dass Cora Schulze den Ball fast schon geklärt hatte und Anna Kienast im Tor daher zu spät reagierte. Kurz darauf fiel per Fernschuss das 2:1 für die Gastgeber, wobei Lissas Keeperin trotz guter Sicht gar nicht reagierte. In einem offenen Spiel mit Chancen auf beiden Seiten war nun alles möglich, umso dramatischer wurde die Rolle des angesetzten Schiedsrichters, welcher kurz vor der Halbzeit in der Dübener Hälfte auf Freistoß entschied. Zunächst zeigte er in Richtung Dübener Tor, wobei alle Lissaerinnen aufrückten, dann änderte er seine Meinung und Düben führte schnell aus, die Lissaerinnen hatten keine Chance zurückzugehen oder einzugreifen und das 3:1 war besiegelt. Der Ärger für Lissa war groß, denn der Schiri sorgte mit seiner unglücklichen Rolle für eine Vorentscheidung.
Nach dem Seitenwechsel drückte Lissa und Düben kam nur selten zu Entlastungsangriffen, Giselle Bonekat überraschte den Dübener Keeper mit einem Heber zum 3:1 und sofort keimte wieder Hoffnung, welche Minuten später wieder vom Schiri genommen wurde. Jessica Taychert wurde im Strafraum sehr heftig von den Beinen geholt, was Neunmeter hätte geben müssen. Stattdessen bemerkte der ältere Herr die verletzte und vor Schmerzen schreiende Spielerin nicht einmal und stoppte erst das Spiel als aufgeregte Eltern das Spielfeld betraten um der Spielerin zu helfen. Mit diesem skandalösen Verhalten entschied der Schiedsrichter das Spiel, denn mit der verletzungsbedingten Auswechslung von Jessica Taychert fehlte dem geschockten Team das Rückgrat und Bad Düben gelang noch in der selben Minute der entscheidende vierte Treffer zum 4:2Endstand.
Der gute Herr Duckhorn hatte sicher gute Zeiten in seiner Karriere und gute Verdienste im Sport, aber ohne ihm etwas vorwerfen zu wollen, sind seine spielentscheidenden Entscheidungen nicht nachvollziehbar und besonders ärgerlich für ein Team, was regelrecht bestraft wird. Abgesehen von den Entscheidungen ist aber auch Fakt, dass Lissa einige richtig gute Chancen ausließ, das Zweikampfverhalten nicht wirklich gut war und letztlich beide Torhüter mit ihrem Leistungsvermögen das Spiel entschieden haben. Nach einer Woche Pfingstpause wird es nun für Lissaerinnen ganz schwer, denn dann wartet Favorit Glesien im zweiten Endspiel.

Es spielten:
Anna Kienast, Isabell Kienast, Vanessa Bluhm, Cora Schulze, Nele Gründling, Jessica Taychert, Angelina Kummer und Giselle Bonekat

Mit Chancen gesündigt, Punkte verschenkt


SV 90 Lissa II – SG Mügeln/ Ablass  0:0

In einer sehr temporeichen und verbissen geführten Partie kamen die Gastgeberinnen mit der robusten Spielweise der Gäste so gar nicht klar. Zwar schlugen sie die technisch feinere Klinge, großartig Chancenvorteile kamen aber nicht heraus. Den Gästen wurde es zudem noch leicht gemacht ihre Athletik auszuspielen, da die Zweikämpfe gemieden wurden. Nach dem Seitenwechsel war das deutlich besser und Lissa hat weit mehr vom Spiel. Die Gäste versuchten mit Körpersprache Eindruck zu schinden und schafften es immer wieder den Lissaer Spielfluss zu unterbinden. Dabei übersah der Schiri leider auch das ein oder andere Foul, wie zum Beispiel im Strafraum an Peggy Schubert. Dennoch hatte Lissa ausreichend Chancen, um wenigstens das goldene Tor zu erzielen, vermochte es aber wiedermal nicht. Unschön und sehr ärgerlich war nicht nur die harte, aber noch grenzwertige Gangart der Mügelnerinnen, die auf diese Weise einen Punkt erkämpften, sondern die überharte und extrem unfaire Art und Weise einer Spielerin, die trotz Gelbvorbelastung und zudem einiger gelbwürdiger Fouls in der Schlussminute die Lissaerin Doreen Glöckner mit Anlauf und beiden Beinen voran von den Beinen holte und somit dafür sorgte, dass die Verletzte den Abend in der Notaufnahme verbrachte.   
So richtig traurig daran ist, dass Schiedsrichter tatenlos zusehen und als Mittäter solche Verletzungen in Kauf nehmen, weil sie immer noch der Meinung sind, dass Frauen nicht absichtlich foulen und auf Kleinfeld keine Karten nötig sind. Und es ist peinlich für den Verband, dass es in den unteren Ligen ständig zu solchen Vorfällen kommt.  

Es spielten:
Anett Pantel, Katrin Dost, Doreen Kühr, Jasmin Bornkessel, Doreen Glöckner, Katrin Schmitt, Carmen Kretschmann, Peggy Schubert, Sandra Korge, Cornelia Kanik und Patrizia Laue

Kantersieg mit einem Dutzend Tore im Vereinsderby


SV 90 Lissa - SV 90 Lissa (E männlich)  12:0 (4:0)

Offensichtlich hatten die Jungs großen Respekt vor den Mädchen im eigenen Verein, denn im Rückspiel war die Gegenwehr deutlich geringer als im Hinspiel. Allerdings muss man den Mädchen ein großes Lob aussprechen, denn wo es nur ging wurde jeder Angriff mit hohem Tempo vorgetragen, jeder Zweikampf angenommen und jederzeit eine Überzahl geschaffen, so dass die Ballsicherheit super ausgespielt werden konnte, was sich in den flüssig vorgetragenen Angriffen und den konsequenten Abschlüssen zeigte. Dabei stand Lissas Keeper bei den Jungs permanent im Mittelpunkt und konnte sich vor allem im ersten Durchgang mehrfach auszeichnen. So trafen vor der Pause Saskia Hirsch, Jessica Taychert, Laura Merkel und wiederum Saskia Hirsch nach zum Teil sehr schönen Kombinationen. Nach dem Wechsel versuchten die Jungs mutig wenigstens ein Ehrentor zu erzielen, was aber wiederum Räume für die Angriffe der Mädchen schaffte, welche glänzend ausgenutzt wurden. So schraubten Antonia Feig mit drei Toren und Alina Kienast das Ergebnis in kürzester Zeit auf 8:0, Jessica Taychert und Emely Doberitz sorgten dafür, dass es zweistellig wurde und trotzdem sprinteten die Mädels torhungrig jedem Ball nach, wobei Saskia Hirsch und Jessica Taychert alleine in der Schlussminute weitere zwei Treffer erzielten.
Nach einem Mammutprogramm von acht Spielen in den letzten vier Wochen haben sich die Mädels erst mal die Pause über Pfingsten verdient. Alle Punkt- und Nachholspiele wurden gewonnen, wobei 69 Tore erzielt und gerade mal acht Gegentore erlaubt wurden. Aktuell stehen die Lissaer Nachwuchskickerinnen mit 40 Punkten und 109:36 Toren auf dem zweiten Platz und treffen nach Pfingsten in Schenkenberg auf den Verfolger.   

Es spielten:
Ayse Seifarth, Laura Merkel, Linda Glöckner, Alina Kienast, Emely Doberitz, Jessica Taychert, Antonia Feig, Jaqueline Schmitt und Saskia Hirsch

Lissa gibt rote Laterne nach überragendem Sieg ab

SV 90 Lissa

SV 90 Lissa – SpVgg Leipzig 6:0 ( 3:0)

Schon in den letzten Wochen trainierte, ja quälte sich die junge Mannschaft, um sich wirklich zu verbessern. Oft hielt Lissa mit den spielerisch starken Teams der Liga mit, traf aber nicht, ließ konditionell nach und verlor am Ende teils sehr unglücklich. In dieser Partie war das alles anders, auch wenn die SpVgg zunächst gut mithielt war Lissa das spielbestimmende Team. Als die Leipziger Keeperin einen Schuss von Michelle Bornkessel gerade so halten konnte, half eine Leipziger Mitspielerin per Hand aus, was der Schiri sah und sofort auf Handstrafstoß entschied. Laura Merkel verwandelte den Strafstoß unhaltbar zum Führungstor. Kurz darauf startete Lena Lehmann einem langen Ball nach und verwandelte eiskalt zum 2:0. Nun war der Bann gebrochen und Lissa spielte wie im Rausch, ließ den Gegnern nur wenig Raum und gestattete kaum eine Torchance. Extrem hohe Laufarbeit trotz frühsommerlicher Hitze und sehr starkes Zweikampfverhalten führten dazu, dass Lissa sich Chancen beinahe im Minutentakt erarbeiten konnte. Lisa Krüger jagte den Ball an die Latte und wenig später landete ein Heber von ihr auf dem Tornetz, weitere Bälle anderer Mitspielerinnen landeten knapp über oder neben dem Tor oder in den Armen der Keeperin. Cora Weißer spekulierte kurz vor der Halbzeit richtig, bekam den Ball nach einem Abwehrfehler vor die Füße, reagierte blitzschnell und schob zum 3:0 ein. Mit einem starken Flankenlauf leitete Annalena Röhlig das 4:0 ein, sie spielte den Ball perfekt in die Mitte, wo wieder Cora Weißer goldrichtig stand, den Ball annahm und aus der Drehung ins Eck spitzelte. Das 5:0 hämmerte Annalena Röhlig mit Volldampf und mit dem Schwung eines 50m-Sprints unhaltbar in den Winkel. Unter tosendem Applaus des begeisterten Publikums erspielte sich Lissa weitere Chancen und ließ keinen Zweifel mehr am deutlichen Sieg. Kurz vor Ultimo gelang aber noch ein weiterer Treffer. Wieder war es Annalena Röhlig, die den freien Mitspieler sah und uneigennützig auflegte, Michelle Bornkessel bedankte sich brav,  schob zum 6:0Endstand ein und krönte so ihre ebenfalls sehr starke Leitung.
Generell muss der gesamten Mannschaft ein großes Lob ausgesprochen werden. In allen Mannschaftsteilen hat sich niemand geschont, wurde sich ständig gegenseitig geholfen und praktisch jeder Zweikampf angenommen, mit dieser wohl besten Mannschaftsleitung in dieser Saison belohnt sich das Team für den zurück liegenden Trainingsfleiß selbst und gibt die rote Laterne endlich ab. Von der SCHWARZ-Aussenwerbung GmbH gab es obendrein noch einen Satz Trainingsanzüge, welche in Zukunft noch mehr Motivation für weitere solch guten Leistungen sein sollen.   

Es spielten:
Leoni Meyer, Laura Merkel, Stefanie Kretschmann Lena Lehmann, Cora Weißer, Michelle Bornkessel, Lisa Krüger, Annalena Röhlig und Tina Weißer

Mit Torfestival Meisterrunde erreicht


SV Spröda - SV 90 Lissa  0:13 (0:6)

In Spröda traf am letzten Punktspieltag die schwächste Abwehr der Liga auf den stärksten Sturm. Die Gastgeber verlagerten ihre Bewegungen dabei grundsätzlich in die eigene Hälfte und vermochten es lediglich das Lissaer Spiel hin und wieder zu stören, hatten selbst aber keine Gelegenheit aufs Tor zu schießen bzw. nur in die Nähe zu kommen. Das Schützenfest begann mit einem lupenreinen Hattrick der Torkanone Jessica Taychert, Beim 4:0 drückte Angelina Kummer den ball der Keeperin durch die Beine. Mit einem abgefälschten Freistoß traf Cora Schulze zum 5:0 und noch vor der Pause erzielte Giselle Bonekat nach einer Ecke das 6:0. In einer einseitigen Partie mit einem Spiel nur auf ein Tor Traf Cora Schulze volley nach einer Ecke zum 7:0. Nele Gründling bekam einen schönen Pass von Marie Hinze perfekt aufgelegt und traf mit einem straffen Schuss zum 8:0. Das 9:0 erzielte Vanessa Bluhm freistehend aus 5m und dann war wieder Torjägerin Jessica Taychert dran, die mit ihrem zweiten Hattrick ihr Torekonto auf 42Treffer in nur zehn Spielen erhöhte. Den Schlusspunkt in der letzten Minute setzte Giselle Bonekat mit dem wohl schönsten Treffer. Nach einem Doppelpass mit Cora Schulze wurde die komplette Abwehr abgemeldet und beim Schuss ins Eck auch der Keeperin keine Chance gelassen.
Lissa beenden nun die Staffelspiele mit Rang zwei, was sie für die Meisterrunde qualifiziert, wo in den nächsten drei Spielen Eilenburg, Bad Düben und Glesien warten.

Es spielten:
Anna Kienast, Vanessa Bluhm, Nele Gründling, Angelina Kummer, Cora Schulze, Giselle Bonekat, Isabell Kienast, Marie-Sophie Hinze, Jessica Taychert und Michele Kepper

Mit Kantersieg auf Platz zwei gestürmt


SV 90 Lissa – FC Eilenburg  16:0 (6:0)

Wegen dem langen harten Winter stehen nun eine Menge Nachholspiele an, was den Lissaerinnen offensichtlich bestens liegt. In nur sechs Tagen gewann Lissa alle drei Partien ohne Gegentreffer und schoss dabei 31 Tore. Im Spiel gegen Eilenburg ging von Beginn an Gefahr von allen Positionen aus, wobei alle sechs Treffer in der ersten Hälfte von sechs verschiedenen Spielerinnen erzielt wurden. Die Führung gelang Laura Merkel, die einen schönen Doppelpass mit Emely Doberitz erfolgreich abschloss. Ähnlich gut sah das beim 2:0 aus, wo Antonia Feig traf nachdem sie mit Saskia Hirsch Doppelpass spielte. Josi Schenke traf aus Nahdistanz zum 3:0 und beim 4:0 tunnelte Jessica Taychert den Gästekeeper frech. Mit einem Fernschuss war Silvia Susan Pott erfolgreich und fast mit dem Halbzeitpfiff gelang Saskia Hirsch ein schöner Schlenzer ins lange Eck zum 6:0. Nach der Pause erhöhte Lissa sogar noch das Tempo und führte völlig überforderte Eilenburger regelrecht vor. Sehr ballsicher wurden die Kombinationen bis vor das Tor gespielt, wo die jeweils freistehende Mitspielerin uneigennützig bedient wurde. Auf diese Weise kam Antonia Feig zu weiteren drei Treffern, Jessica Taychert und Laura Merkel trafen doppelt. Auch Saskia Hirsch und Josi Schenke trugen sich ein weiteres Mal in die Torschützenliste ein. Den Schlusspunkt setzte Linda Glöckner mit ihrem ersten Saisontor aus 20m mit einer Bogenlampe über den Keeper.
Mit dieser herausragenden Leistung schoss Lissa auf Rang zwei in der Tabelle nach vorn und sollte dort auch noch ein wenig bleiben, denn am Sonntag und am Himmelfahrtstag stehen die Aufgaben gegen die beiden Schlusslichter Jesewitz und Rackwitz an.
Direkt nach dieser Partie fuhren die Kids gemeinsam mit ihren Eltern nach Jena zur Frauenbundesligapartie des USV Jena gegen Bayern München, wo die Lissaerinnen als Einlaufkinder und anschließend mit ihren Eltern als Zuschauer eingeladen waren.    

Es spielten:
Ayse Seifarth, Silvia Susann Pott, Linda Glöckner, Laura Merkel, Emely Doberitz, Jessica Taychert, Saskia Hirsch, Antonia Feig und Josi Schenke