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Nov 2012

Endlich wieder ein Sieg nach einem verrückten Spiel


SV 90 Lissa II – SG Merkwitz/ Dahlen  8:6 (4:1)

Im Nachholspiel gegen einen unbequemen Gegner ging es von Beginn temporeich her, Lissa war dabei vorn spielbestimmend und hinten stabil, bei einer Reihe guter Chancen gestatteten sie dem Gast zunächst kaum diese Möglichkeiten. Mit einem Lattenknaller aus knapp 30m setzte Doreen Glöckner ein Zeichen und wenig später traf Anja Kunick zum Führungstor. Das 2:0 erzielte Doreen Glöckner nach einem Pass von Katrin Schmitt und es schien eine klare Sache zu werden. Doch noch in der selben Minute kamen die Gäste zum Anschlusstor und alles war wieder offen. Als Anja Kunick sich energisch durchsetzte und mit einem Doppelpack das 4:1 vor der Pause erzielte waren die Gastgeberinnen dem ersehnten Heimerfolg bereits sehr nahe und fühlten sich noch sicherer, als Viktoria Teske kurz nach dem Seitenwechsel zum 5:1 erhöhte. Die Gäste hatten nun nichts mehr zu verlieren und setzten alles auf eine Karte, dabei luden die Lissaerinnen sie noch zum Toreschießen ein und plötzlich stand es innerhalb von nur fünf Minuten 5:4. Lissa fing sich aber wieder und zog mit einem Tor von Anja Kunick wieder davon. Nach einem wunderschönen Zuspiel von Viktoria Teske traf Ramona Lenhardt gar zum 7:4 und alles schien wieder gelaufen. Aber die Gäste ließen einfach nicht locker und machten in lediglich zwei Minuten weitere zwei Tore und somit erneut den Anschluss. Katrin Schmitt erlöste dann mit ihrem energischen Nachsetzen die Lissaerinnen und sorgte mit dem 8:6 für die Entscheidung in einem völlig verrückten Spiel mit einem verdienten und überglücklichen Gewinner.

Lissa rückt nun zur Winterpause auf den fünften Rang vor und liegt exakt im Plan. Nun gilt es sich in der Halle den nötigen technischen Feinschliff für die Rückrunde zu holen und bei diversen Hallenturnieren viel Spaß zu haben. Besonders freut sich der Verein auf die 20. Auflage des Delitzscher Turniers, was am 2.Februar 2013 stattfinden wird.

Es spielten:
Katrin Dost, Doreen Kühr, Jasmin Bornkessel, Doreen Glöckner, Kristin Lattauschke, Katrin Schmitt, Carmen Kretschmann, Ramona Lenhardt, Anja Kunick, Viktoria Teske und Patrizia Laue

Tore schießen vergessen, Spiel verloren


SpVgg Leipzig - SV 90 Lissa  2:1 (0:1)

Im Kellerduell war der Gast aus Lissa von Beginn an das spielbestimmende Team. Zahlreiche Chancen ergaben sich und Annalena Röhlig traf mit einem straffen Schuss ins Eck zur Führung. Kurz zuvor traf sie bereits, aber nicht so eindeutig, dass die Schiedsrichterin das Tor auch anerkannte, als die Leipziger Keeperin samt Ball im Tor lag. Doch auch danach war Lissa überlegen, verpasste es aber, mit weiteren Toren den Sack zuzumachen. Auf der Gegenseite verbuchten die Gastgeberinnen gerade mal eine Chance, dabei klatschte der Ball allerdings an den Pfosten. Das Pech hatte auch Annalena Röhlig auf der Gegenseite nach der Pause, Cora Weißer traf aus der Distanz die Querlatte und weitere große Chancen blieben ungenutzt. Mit dem ersten Angriff nach einem Fehler der Lissaer Abwehr kam die SpVgg zehn Minuten vor Ende zum glücklichen Ausgleich, welcher allerdings für Hektik bei den Gästen sorgte. Die klare Überlegenheit ging völlig verloren und Fehler schlichen sich ein, so dass den Messestädterinnen ein einziger Konter reichte, das Spiel zu drehen und zu entscheiden.  

Wiedermal war es die grausame Chancenverwertung, welche den Kickerinnen vom SV 90 Lissa das Leben schwer machte und für eine weitere unnötige Niederlage sorgte.    

Es spielten:
Lena Lehmann, Tina Weißer, Cora Weißer, Michelle Bornkessel, Lisa Krüger, Annalena Röhlig, Franziska Hönemann und Laura Merkel

Kreisliga Nordsachsen  D-Juniorinnen


SV 90 Lissa – Concordia Schenkenberg  7:4 (4:1)

Unter der souveränen Leitung von Ex-Bundesligaschiedsrichterin Anja Kunick fand das Spitzenspiel in Lissa statt, wo die Mädchen des SV 90 Lissa die zweitplatzierten aus Schenkenberg besiegten und sich näher an die Spitzenplätze schoben. Mit einem Traumstart schoss Saskia Hirsch Lissa in Führung, bekam mit dem Ausgleich aber prompt die Antwort der Gäste. Wieder war es Saskia Hirsch, die Lissa erneut in Führung brachte und nun nach einigen Wochen Torabstinenz bereits die dritte Woche in Folge traf. Mit einem Doppelpack stellte Antonia Feig die Weichen für einen Sieg und sorgte für die deutliche 4:1Halbzeitführung. Nach der zwischenzeitlichen Ergebniskosmetik der Gäste besorgte Antonia Feig das 5:2 und Zaubermaus Jessica Taychert machte mit dem 6:2 scheinbar alles klar. Lissa wechselte nun etwas durch und verlor die Ordnung in der Hintermannschaft, was die Partie durch zwei weitere Gegentreffer nochmal unnötig spannend machte, doch zwei Minuten vor dem Ende machte Saskia Hirsch mit einem weiteren Treffer endgültig den Sieg perfekt. 


Es spielten:
Ayse Seifarth, Silvia Susann Pott, Linda Glöckner, Alina Kienast, Emely Doberitz, Jessica Taychert, Saskia Hirsch, Antonia Feig und Josi Schenke

Kreis Nordsachsen D-Juniorinnen Kreispokal


SG Doberschütz/ Mockrehna - SV 90 Lissa 1:6 (1:3)

Die letzte Niederlage der Mädchen liegt schon einiges zurück und war im September gegen den gleichen Gegner. Zusätzlich motiviert und den Pokalgesetzen ausgeliefert traf Lissa durch Jessica Taychert bereits kurz nach dem Anstoß. Keineswegs geschockt antworteten die Gastgeber nur zwei Minuten später mit dem Ausgleich. Die Mädchen aus Lissa ließen aber danach kaum noch Chancen zu und trafen vor dem Seitenwechsel zum 3:1. Auch nach der Pause war Lissa stärker und ständig am Drücker, Emely Doberitz erhöhte auf 4:1 und so langsam gaben sich die wackeren Doberschützer auf. Die auffälligsten Spielerinnen sorgten dann noch für die letzten beiden Treffer. Zunächst erhöhte Jessica Taychert auf 5:1, dann besorgte Antonia Feig den Endstand.

Es spielten:
Ayse Seifarth, Silvia Susann Pott, Linda Glöckner, Emely Doberitz, Saskia Hirsch, Antonia Feig und Jessica Taychert

Bezirksliga C-Juniorinnen


SV 90 Lissa – Klinga-Ammelshain 1:7 ( 0:3)

Das Fehlen der kompletten Abwehr und der zuletzt offensiv starken Franzi Hönemann machte einige Umstellungen erforderlich, die das Team zunächst gut umsetzte. Läuferisch und kämpferisch wieder sehr aktiv präsentierte sich das Team engagiert und war keinesfalls schlechter, als die Gäste. Jedoch fehlt derzeit ein Knipser vor dem Tor, die letzte Durchschlagskraft, der wichtige geniale Pass, was dazu führt, dass die Lissaerinnen im Abschluss zu harmlos bleiben. Dazu gesellen sich kleine Fehler in der Hintermannschaft, welche schnell mit Gegentoren bestraft werden. So mussten die verwunderten Eltern ihren Schützlingen zwar Gleichwertigkeit zusprechen, dennoch reihenweise Tore für die Gäste ansehen. Gerade in der zweiten Hälfte war Lissa phasenweise das bessere Team, kam aber erst Minuten vor dem Ende zum Ehrentor durch Ayse Seifarth.

Es spielten:
Lena Lehmann, Cora Weißer, Michelle Bornkessel, Lisa Krüger, Annalena Röhlig, Antonia Feig, Ayse Seifarth, Paula Schneider, Saskia Hirsch und Stefanie Kretschmann

Kreisliga Nordsachsen D-Juniorinnen


SV 90 Lissa (E männlich) - SV 90 Lissa 2:6 (1:3)

Im Ortsderby waren beide Teams sehr motiviert und spielten ihre Stärken aus. Den guten Kombinationen und der technisch feineren Klinge der Mädchen standen die höhere Einsatzfreude und ein blendend aufgelegter Benedikt Ertl im Tor der Jungen entgegen. Mit einem Traumtor in den Winkel eröffnete Antonia Feig den Torreigen, nach einer Ecke verwandelte Saskia Hirsch volley zum 2:0. Doch auch die Jungen hatten einige gute Chancen und kamen verdient zum Anschluss. Noch vor der Pause drückte Alina Kienast den Ball zum 3:1 über die Linie und bedankte sich damit für eine hervorragende Vorarbeit durch Antonia Feig. Nach dem Seitenwechsel hätte sie nach einer Ecke sogar auf 4:1 erhöhen können, statt dessen konterten die Jungen mit hohem Tempo und trafen erneut zum Anschluss. Insgesamt hatten die Mädels aber die individuelle Klasse und reihenweise Torchancen, welche zum Ende des Spiels noch zu einem deutlichen Sieg führten. Mit einem Hattrick entschied Jessica Taychert letztlich im Alleingang.

Es spielten:
Ayse Seifarth, Silvia Susann Pott, Linda Glöckner, Alina Kienast, Emely Doberitz, Jessica Taychert, Antonia Feig und Saskia Hirsch

Kreisliga Nordsachsen Frauen


SV Süptitz - SV 90 Lissa II 5:2 (1:1)

Ratlos, verärgert, frustriert, so in etwa ist die Gefühlslage der Lissaerinnen derzeit zu beschreiben. Drei Niederlagen in Folge und das mit zusammen elf Gegentoren sind in der Tat zu viel. Ratlos hauptsächlich auch deshalb, weil das Team eigentlich gleichwertig und nicht selten sogar besser war, als der Gegner.
In Süptitz gehörte die Anfangsphase zweifellos den Gastgebern, die mit überraschenden Pässen schnell vors Tor kamen und die schnelle Führung erzielten. Nachdem sich Lissa gefangen und einige gefährliche Situationen überstanden hatte, wurde es gefährlich für Süptitz, im Abschluss fehlte lediglich das letzte Quäntchen Glück. Den verdienten Ausgleich traf Viktoria Teske nach einem schönen Pass von Kristin Lattauschke. Nach dem Seitenwechsel machte Lissa so richtig Druck und hatte gleich mehrfach gute Möglichkeiten zur Führung, doch wurde nach einer Reihe von Fehlern mehrfach ausgekontert. Zum einen gingen die Lissaerinnen nach eigenen Chancen nicht schnell genug zurück, hielten dann mit mangelhafter Disziplin die Positionen nicht und setzten zu guter Letzt nicht konsequent nach, so dass Katrin Dost im Tor, die in die tief stehende Sonne sehen musste, ganz schlechte Karten hatte. Die Durchschlagskraft, die vorn fehlt, hat im Endeffekt der Gegner und so entstehen ständig Gegentore. Der Teufelskreis schließt sich, wenn dann Lissa mehr wagt und offensiver spielt, dann bieten sich Konterräume und viel Platz für Gegenangriffe. In der Partie gegen ihren alten Verein traf Viktoria Teske zwischenzeitlich zum 4:2, erreichte damit aber lediglich Ergebniskosmetik.

Es spielten:
Katrin Dost, Doreen Kühr, Jasmin Bornkessel, Patrizia Laue, Doreen Glöckner, Katrin Schmitt, Viktoria Teske und Kristin Lattauschke

Glücklicher Sieg in einem dramatischen Spiel


SV 90 Lissa - Concordia Schenkenberg 6:5 (2:3)

Mit dem Fehlen von Torjägerin Jessica Taychert war bereits vorher klar, dass es kein leichtes Spiel werden würde. Doch auch bei den Gästen fehlten Akteure, was die Situation ausglich. In einem offenen und temporeichen Spiel gingen die Gäste auch prompt in Führung, doch schon im Gegenzug traf Giselle Bonekat zum Ausgleich. Wieder waren die Gäste am Drücker und trafen mit einem Doppelpack, im Nachsetzen drückte Nele Gründling den Ball zum Anschlusstor über die Linie. In einer umfangreichen Kabinenpredigt wurden die zahlreichen Fehler analysiert und Besserung gelobt. Doch zunächst waren wieder die Gäste erfolgreich und nutzten Sekunden nach dem Wiederanpfiff einen krassen Fehler zum Tor. Die Lissaerinnen waren aber fest entschlossen, das Ruder herumzureißen. Giselle Bonekat traf zunächst zum 3:4Anschlusstor, ehe Cora Schulze nur eine Minute später sogar ausglich. Zuviel Jubel und Vorwärtsdrang machten aber wieder Platz für die Schenkenberger, die wieder in Führung gingen. In den Schlussminuten drehte Cora Schulze aber so richtig auf und das Spiel zu Gunsten der Lissaerinnen und hatte dabei leichte Unterstützung des unglücklichen Gästetorhüters.
Mit diesem Erfolg beißt sich Lissa an der Tabellenspitze hinter Glesien fest und geht nun erstmal in die Winterpause.

Es spielten:
Anna Kienast, Vanessa Bluhm, Cora Schulze, Nele Gründling, Giselle Bonekat, Isabell Kienast, Angelina Kummer und Michele Kepper

Endlich wieder ein Heimsieg

SV 90 Lissa - TuS Pegau 5:0 (0:0)

Nachdem die letzten beiden Heimspiele der Lissaer Damen nur eine magere Punkteausbeute brachten, sollten endlich wieder drei Zähler eingefahren werden. Für dieses Vorhaben standen dem Lissaer Team aber noch die defensivstarken Pegauerinnen im Weg. So begann die Partie auch häufiger in der Offensive, aber meist war am Sechzehner Schluss mit gefälligen Kombinationen, zwingende Torchancen ergaben sich daraus nicht. Einzig der Weg über die Flügel oder einige gute Distanzschüsse sorgten für Gefahr für das Pegauer Tor, die Abschlüsse waren aber zu ungenau, um zu einem zählbaren Erfolg zu führen. Zudem musste man bei den Kontern der Gäste immer auf der Hut sein, um nicht einem Rückstand hinterherlaufen zu müssen. Dazu kamen noch einfache Abspielfehler, die immer wieder den Spielfluss unterbrachen. In der Halbzeitpause wurde noch einmal auf die nötige Ruhe und Konzentration aufmerksam gemacht, und das versuchten die Gastgeberinnen dann auch umzusetzen. Dafür hilfreich war natürlich die Führung in der 53. Minute nach einem Standard. Den Eckball von Diana Hiller köpfte Ramona Lenhardt ins Netz. Nun lief das Kombinationsspiel besser und Lissa gelangte zu weiteren Chancen. Nach energischem Einsatz von Manja Fischer am gegnerischen Strafraum konnte der Ball durch die Gäste nicht richtig geklärt werden und Susann Seiring jagte den Ball aus 18 Metern flach ins Gehäuse (57.). Nur acht Minuten später trat Diana Hiller aus dem Mittelfeld kurz an und passte auf Janina Brauns. Sie legte sich die Kugel zu recht und erzielte aus 20 Metern mit einem Schuss unter den Querbalken das 3:0. Spätestens jetzt konnte man den Rest des Spieles ruhig zu Ende bringen, die Partie war entschieden. Weitere drei Minuten später erzielte Tina Gallus etwas glücklich das 4:0. Eigentlich traf sie den Ball nicht voll und dieser schien eine sichere Beute der Gästehüterin zu sein, doch plötzlich lag diese nebst Ball im Tor. In der 78. Minute gab es dann einen Freistoß aus halblinker Position für Lissa. Janina Brauns trat diesen Richtung Fünfmeterraum und Manja Fischer drückte die Kugel mehr mit dem Körper als mit dem Kopf über die Linie zum Endstand.

Bei einigen Aktionen in der ersten Halbzeit hatte man den Eindruck, dass das Lissaer Team etwas nervös war. Einige Aktionen wirkten fahrig und unkonzentriert. Zu dem versuchten es die Gastgeberinnen zu häufig durch die engmaschige Zentrale. Wenn dann doch der Ball über die Außen gespielt wurde, fehlte der Abnehmer im Sturmzentrum. Besser wurde es dahingehend in Durchgang zwei. Die schnelle Führung sorgte zudem für mehr Ruhe in den Aktionen. Folgerichtig wurden dann auch klarere Chancen herausgespielt und auch das Schussglück im Abschluss war wieder vorhanden. So kam Lissa letztlich doch zu einem klaren und verdienten Erfolg.

Es spielten:
Ulrike Hundt, Isabell Barthel, Julia Höpping, Stefanie Böhm, Diana Hiller, Susann Seiring, Janina Brauns, Ramona Lenhardt, Nadine Giska, Tina Gallus (ab 70. Julia Krappidel), Manja Fischer

Kreisliga Nordsachsen


SV 90 Lissa II – SG Oschatz/ Stauchitz  0:3 (0:3)

In der ersten Viertelstunde war bereits abzusehen, dass die Gäste nur aufs Tore verhindern aus waren und Lissa das Mittelfeld überließen. Leider kamen die Gastgeberinnen trotz Überlegenheit zu keinem richtigen Abschluss. Nach einem unschönen und unfairen Tritt gegen den Oberschenkel von Doreen Glöckner, musste diese verletzt raus, was Umstellungen erforderte. Diese Unordnung nutzten die Gäste in nur zwei Minuten zum Doppelschlag und einer völlig überraschenden Führung. Dennoch rappelten sich die Gastgeberinnen auf und riskierten schon vor der Pause alles, was mit dem Halbzeitpfiff nach einem Konter mit dem dritten Gegentor bestraft wurde. Nach dem Seitenwechsel brachten die Gäste lediglich einen Fernschuss nach einem Freistoß zustande, ansonsten hatte die Lissaer Keeperin auf Grund der starken Abwehrleistung ihrer Vorderleute keinen Ballkontakt mehr. Leider schafften es die Gastgeberinnen trotz gnadenloser Überlegenheit und einer Fülle von Chancen nicht zum notwendigen Treffer gegen die vielbeinige Gästeabwehr, diese ins Wanken zu bringen.


Es spielten:
Katrin Dost, Jasmin Bornkessel, Julia Krappidel, Doreen Glöckner, Kristin Lattauschke, Viktoria Teske, Katrin Schmitt, Carmen Kretschmann und Patrizia Laue

Bezirksliga


SV 90 Lissa – SSV Stötteritz 3:3 (2:1)

Nach langer Spielpause treten nun endlich auch die C-Mädchen wieder ins Rampenlicht. Lissa traf dabei auf starke Stötteritzerinnen, hielt tapfer dagegen und legte nach wenigen Minuten den anfänglich ängstlich wirkenden Respekt ab. Dennoch gelang den Gästen nach 18min die Führung, nachdem die Abwehr zu weit aufgerückt war und Lena Lehmann im Tor alleine ließ. Doch schon im Gegenzug gelang der Ausgleich, Franziska Hönemann legte steil auf die schnelle Saskia Hirsch, die ich gleich gegen zwei Leipzigerinnen durchsetzte und traf. Noch vor den Seitenwechsel erzielte Franziska Hönemann sogar die Führung, welche auf Grund der Chancenvorteile und der mittlerweile besseren Spielanlage nicht unverdient war. In einer temporeichen zweiten Hälfte, wo beide Teams sehr aufopferungsvoll kämpften und sich nichts schenkten, traf Stefanie Kretschmann ( 54.) sogar zum 3:1 und krönte damit ihre klasse Leistung. Leider hielt die Freude nicht lange, denn schon im Gegenzug fiel der Anschluss. Nun spielten beide Mannschaften mit offenem Visier und hatten zahlreiche Chancen, die starken Abwehrreihen und die guten Torleute beider Teams verhinderten ein Torfestival. Allerdings fiel noch ein Treffer, nämlich der Ausgleich der unermüdlich agierenden Gäste.

Es spielten:
Lena Lehmann, Tina Weißer, Cora Weißer, Laura Merkel, Michelle Bornkessel, Lisa Krüger, Annalena Röhlig, Franziska Hönemann, Saskia Hirsch und Stefanie Kretschmann

Kreisliga Nordsachsen


SV 90 Lissa – SV Jesewitz 6:3 (3:1)

Gegen das Schlusslicht aus Jesewitz taten sich die Gastgeberinnen sehr schwer. Zwar war Lissa klar überlegen, vernachlässigte aber schon in der Anfangsphase völlig die Abwehr und konnte von Glück reden, dass Ayse Seifarth auf der Linie mehrfach hellwach war. Erst nach einem Doppelschlag von Jessica Taychert beruhigten sich die nervösen Verantwortlichen, was Jesewitz aber nicht vom Anschlusstor abhielt. Vor der Pause stellte Antonia Feig den alten Abstand wieder her und brachte Lissa endgültig auf die Siegerstrasse. Trotz gnadenloser Überlegenheit kam Jesewitz zu seltenen Angriffen, welche stets gefährlich waren. Nach dem Anschluss zum 2:3 traf Josi Schenke für Lissa zum 4:2. Doch Jesewitz ließ einfach nicht nach und stellte Lissa beim erneuten Anschluss vor arge Probleme. In den letzten fünf Minuten stellte Antonia Feig mit einem Doppelpack endlich klar, wer die bessere Mannschaft stellte.
Lissa spielte über weite Strecken ansehnlich und klar überlegen. Allerdings kam beim Kurzpassspiel kaum Raumgewinn zu Stande und auch beim Torabschluss liegen noch deutliche Mängel. So brachte sich das eindeutig bessere Team immer wieder unnötig in Gefahr und schenkte dem Gegner Tore hin.

Es spielten:
Ayse Seifarth, Silvia Susann Pott, Alina Kienast, Emely Doberitz, Jessica Taychert, Antonia Feig und Josi Schenke

Kreisliga Nordsachsen


ESV Delitzsch - SV 90 Lissa 0:3 (0:1)

Im Hinspiel kamen die Mädels gegen den ESV noch in Unterzahl unter die Räder. Nun im Rückspiel waren sie das eindeutig stärkere Team und niemand hatte in dieser Partie einen Zweifel, dass Lissa hier die Punkte einfährt. Schon in der Anfangsphase testete Cora Schulze bei einem 15m-Schuss die Querlatte auf ihre Stabilität und weitere Chancen sollten folgen. Leider kam zunächst nur Jessica Taychert zum Torerfolg, welcher aber mehr als verdient war. Nach dem Seitenwechsel erhöhte Jessica Taychert mit einem Freistoß auf 2:0, wobei die Kugel noch leicht abgefälscht wurde. Hinten stand Lissa stabil und ließ kaum eine Chance zu, statt dessen traf Nele Gründling ruhig und überlegt zum überfälligen 3:0, was nach dem Auslassen weietrer Chancen den Endstand bedeutete.

Es spielten:
Anna Kienast, Vanessa Bluhm, Cora Schulze, Nele Gründling, Giselle Bonekat, Isabell Kienast, Jessica Taychert, Angelina Kummer, Isabell Hellmich und Michele Kepper

Solider Auswärtsauftritt

Eintracht Leipzig Süd II - SV 90 Lissa 1:3 (0:1)

Verletzungs- und urlaubsbedingt machten sich wieder eine Reihe von Umstellungen bei dem Gastspiel in Leipzig beim Team von Eintracht Leipzig Süd II erforderlich. So spielten erstmals Tina Gallus und Ramona Lenhardt gemeinsam im Sturm und Susann Seiring auf der Mittelfeldaußenbahn. Trotz dieser notwendigen Positionsänderungen ging Lissa sehr ruhig und unaufgeregt in die Partie. Da die Gastgeberinnen in der Vergangenheit ordentliche Resultate erzielten, sollte aus einer geordneten Defensive heraus gespielt werden. So kam es in der Anfangsphase noch nicht zu klaren Torchancen, aber die Gäste wurden sicherer und kombinierten sich immer häufiger in die Nähe des gegnerischen Strafraums. Nach 20 Minuten spielte sich Constance Bernhardt bis zur Grundlinie durch und passte scharf nach innen. Ramona Lenhardt wurde beim Schussversuch noch geblockt, den Abpraller nutzte die aufgerückte Diana Hiller reaktionsschnell zum Führungstreffer. Bis zum Halbzeitpfiff erarbeitete sich das Lissaer Team noch einige wenige Möglichkeiten, doch der Abschluss war nicht zwingend genug. Die Gastgeberinnen versuchten ebenfalls durch das Spiel über die Flügel zum Erfolg zu kommen, doch die Lissaer Defensive stand an diesem Nachmittag fehlerfrei. So ergaben sich für das Team von ELS II nur Möglichkeiten nach Fernschüssen oder Standards, die aber am Tor vorbei gingen oder in den Armen von Hüterin Ulrike Hundt landeten. Nach der Pause ging Lissa genauso konzentriert zu Werke, der spielerische Faden ging nicht verloren. Nach einem Eckball in der 55. Minuten spielte Julia Höpping den abgewehrten Ball schnell und präzise auf die Außenposition zu Diana Hiller, ihre Flanke nutzte Ramona Lenhardt zur 2:0 Führung. Nur drei Minuten später war sie wieder zur Stelle und schnürte ihren Doppelpack zum 3:0. Diesmal flankte Nadine Giska aus gleicher Position und die Stürmerin netzte im Nachschuss. Damit war die Begegnung eigentlich entschieden, doch eine Viertelstunde vor dem Ende wurde es dann noch einmal unruhig. Nach einer Ecke der Gastgeberinnen entschied der Unparteiische unverzüglich auf Strafstoß. Dem vorausgegangen war wohl ein Schubser der Lissaer Hüterin, die sich aus ihrer Bedrängnis befreien wollte. Doch fast hätte Ulrike Hundt auch diese Möglichkeit zu Nichte gemacht. Sowohl den Elfmeter als auch den ersten Nachschuss konnte sie glänzend parieren, doch bei dem zweiten Versuch kam sie eine Fingerlänge zu spät. Trotz des Aufbäumens des Teams von ELS II kam Lissa nicht mehr ernsthaft in Gefahr, hätte bei dem ein oder anderen Konter noch konsequenter den Torerfolg suchen müssen.

Sehr positiv ist anzumerken, dass sich die Lissaer Damen trotz der Umstellungen sehr geordnet präsentierten. Die Defensive stand sicher und ließ keine zwingenden Chancen zu. In der Offensive kann sicher an der Kaltschnäuzigkeit noch Einiges verbessert werden, doch die Leistungen auf den neu besetzten Positionen waren durchweg in Ordnung. Insgesamt war es kein spielerisches Feuerwerk, aber ein verdienter Erfolg aufgrund eines konzentrierten Spiels.

Es spielten:
Ulrike Hundt, Isabell Barthel, Julia Höpping, Stefanie Böhm, Diana Hiller, Susann Seiring, Janina Brauns, Constance Bernhardt, Nadine Giska (ab 60. Julia Krappidel), Tina Gallus (ab 65. Mareike Fuß), Ramona Lenhardt

Ärgerliche Niederlage


SG Mügeln/ Ablass - SV 90 Lissa II 3:2 (1:0)

Trotz mehrerer Ausfälle reiste Lissa gut besetzt nach Ablass und machte sich auf Grund des Pokalerfolgs im September berechtigte Hoffnungen auf einen Erfolg. Vom Regen stark aufgeweicht fanden beide Teams eines schwer bespielbaren tiefen Boden vor, worauf aber die Lissaerinnen ganz gut zurecht kamen und das Spiel bestimmten. Leider wollte gegen einen sehr defensiv stehenden Gegner so recht keine Chance entstehen, wohl auch weil einige harte Aktionen der Gastgeberinnen recht zeitig für Respekt sorgten. So wurde Viktoria Teske, die bereits vor dem Strafraum frei durch war, regelrecht gefällt. Beim zweiten sehr harten Foul wurde die unfaire Spielerin wenigstens mal ermahnt, die Karte ließ der Schiri allerdings stecken. Nach einem deutlichen Handspiel im Strafraum der Gastgeberinnen blieb der fällige Pfiff des Schiris ebenfalls aus, so dass einige Lissaerinnen die nötige Konzentration schleifen ließen. Dies nutzten die Mügeln/ Ablasserinnen mit dem praktisch ersten Schuss aufs Tor zur Führung, welche den Spielverlauf völlig auf den Kopf stellte.  
Nach dem Seitenwechsel macht Lissa sofort Druck und Jasmin Bornkessel erzielte mit einem straffen Schuss aus 15m den Ausgleich. Allerdings lag die bereits geschlagene Keeperin mit im Tor, so dass der Schiri den Ball wohl nicht sehen konnte und daher einfach weiterspielen ließ. Doch gleich im nächsten Angriff verlängerte Jasmin Bornkessel den Ball per Kopf zu Carmen Kretschmann, die den Ausgleich volley erzielte. Kurz darauf wurde wieder eine Lissaerin völlig übertrieben hart gefoult und weil der Schiri endlich feststellte, dass die letzten vier harten Aktionen nur von einer Spielerin ausgingen, gab er endlich die absolut überfällige gelbe Karte. Das hielt sie nicht ab, weitere grobe Fouls zu begehen und dazu noch den Ball wegzuschlagen, offensichtlich wusste sie, dass ihr nichts passiert. Zu allem Überfluss machte sie in nur drei Minuten gleich zwei Tore gegen eine Lissaer Hintermannschaft, welche zu weit aufrückte und zudem nicht konsequent klären konnte. Nach den verschlafenen drei Minuten war Lissa wieder klar spielbestimmend und drängte nach dem Anschluss durch Doreen Glöckner auf den Ausgleich. Natürlich spielten die Gastgeberinnen auf Zeit und der Schiri machte sich Notizen, da er diese Zeit offensichtlich nachspielen wollte. In der hektischen Schlussphase lief dann plötzlich die Keeperin der Gastgeberinnen zur Höchstform auf und hielt zwei klasse Schüsse der Gäste. Minuten vor dem Ende schoss der völlig überforderte Schiri dann komplett den Vogel ab, nach einer Ecke stieß beim Kopfballversuch Doreen Kühr und ihre Gegenspielerin unglücklich mit den Köpfen zusammen. Beide Spielerinnen gingen zu Boden, worauf der Schiri auf Freistoß für Mügeln/ Ablass entschied und der taumelnden Doreen Kühr, welche ausgewechselt wurde, die gelbe Karte zeigte. Kapitänin Doreen Glöckner, die in dieser Partie mehrfach heftig gefoult wurde und es dafür keine Karten gab, stellte den Schiri wegen der unverständlichen Regelauslegung zur Rede und wurde sofort mit Gelb für Meckerns bestraft. Wo ist denn da der Unterschied, wenn eine Spielerin nach mehr als fünf heftigen Fouls am Ende immer noch spielt, ihre Gegnerinnen verletzt vom Feld müssen und andere wegen eines Zusammenpralls mit einer Karte bestraft werden. Der Verband sollte endlich mal den Frauenfussball anerkennen und nicht immer Schiris schicken, welche ihre Pflichtstunden absolvieren müssen, die Frauen haben auch eine Gesundheit, die es zu schützen gilt.
Die letzten beiden Minuten verstrichen dann ohne weitere Aufreger, bis auf den Schlusspfiff des Schiris, der trotz dreiminütiger Verletzungsunterbrechung und ständigem Zeitspiels, welches er sogar anzeigte, nur eine Minute nachspielen ließ. Aber da leichter Regen einsetzte und er sicher nicht noch nass werden wollte, ist natürlich auch dafür Verständnis da.
Fazit: Sportlich hat Lissa sicher nicht unverdient verloren, zu viele Fehler bereits im Spielaufbau, fehlende Konsequenz im Abwehrverhalten und letztlich das alte Problem: die Chancenverwertung. Doch auch wenn sich Mügeln/ Ablass ähnlich über eine desolate Schiedsrichterleistung beschwerte, wurden in strittigen und entscheidenden Situationen grundsätzlich die Lissaerinnen benachteiligt, was insgesamt auch zu dieser unnötigen Niederlage führte. Leider ist das schon mehrfach vorgekommen, auf ungewöhnliche Art immer auswärts und besonders auffällig oft im Oschatzer Raum. Sehr seltsam!

Es spielten:
Katrin Dost, Sandra Korge, Doreen Kühr, Jasmin Bornkessel, Patrizia Laue, Doreen Glöckner, Katrin Schmitt, Viktoria Teske und Carmen Kretschmann