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Nov 2013

Gegen Meisteraspiranten chancenlos

SV 90 Lissa II – SG Luppa/ Merkwitz 0:4 (0:2)

Bei tiefem Boden und Nieselregen taten sich die Gastgeberinnen schwer und kamen nur selten gefährlich vor das Gästetor. Besonders auffällig war die unterschiedliche Spielweise der Teams, wo die Pässe der Gäste genauer, die Ballannahmen kontrollierter und die Abschlüsse härter ausgeführt wurden. Lissa hielt zwar lange gut mit, hatte auch Chancen und gewann oft die wichtigen Zweikämpfe, die individuelle Klasse der Gegner führte aber in beiden Abschnitten zu Toren, was Lissa nicht gelang.       
In einer fairen Partie gingen die Gäste verdient vom Feld, wenn auch das Ergebnis etwas zu hoch ausfiel.

Es spielten:
Ulrike Hundt, Doreen Kühr, Sandra Korge, Doreen Glöckner, Annalena Röhlig, Claudia Schorling, Katrin Schmitt, Viktoria Teske und Carmen Kretschmann

Internes Vereinsduell dominiert und deutlich gewonnen

SV 90 Lissa vs. SV 90 Lissa 2:7

Zum internen Duell angetreten, waren beide Mannschaften bemüht, ihre bisher gute Platzierung in der Tabelle zu festigen und möglicherweise auszubauen. Die Mädchen nahmen natürlich für sich in Anspruch, als „gefühlter“ Tabellenführer letztlich als Sieger vom Platz zu gehen.
Danach sah es aber zumindest in der ersten Viertelstunde überhaupt nicht aus. Zum Start schafften es die Juniorinnen nicht, den Ball bei zwei Großchancen über die Linie zu befördern. Vielmehr ergaben sich durch anfängliche Abstimmungsfehler und ungenaue Zuspiele Lücken, die die Jungs konsequent nutzten. Auch die später viel sicherer agierende Abwehr, bestehend aus Silvia und Cora, suchte das kompliziertere 1 gegen 1, anstatt den Ball sicher aus der eigenen Hälfte zu bringen. Folgerichtig gingen die Jungen in der 5. Minute in Führung. Die Antwort durch Nele kam umgehend und in der 14 Minute erhöhten die Mädchen, durch einen klassischen Abstauber von Michele auf 1:2. Aber auch die Jungen verstanden es prompt zu antworten und glichen in der 18 Minute aus. Etwas frustriert durch den schnellen Ausgleich kam kurzzeitig nochmals Unordnung in den Spielaufbau, da nun Cora, die den Ausgleich wesentlich mit zu verantworten hatte, versuchte ihren Fehler gut zu machen. Ihr war dann auch vergönnt, die Mädels zur Pause mit 2:3 in Führung zu bringen.
Nach dem Seitenwechsel und erfolgter Fehleranalyse sahen die Zuschauer ein diszipliniertes Spiel, bei dem die Jungs das Tor von Anna nur aus der Ferne bestaunen durften. Variantenreichtum bei Standartsituationen wie Ecken und Freistößen, saubere Deckungsarbeit und schnelles Umschalten brachten viele Chancen. Allein das Aluminium verhinderte 4 Treffer. Ins Netz beförderten den Ball Cora in der 28. Minute nach sehenswertem Freistoß von der Mittellinie; Ayse in der 32. Minute nach schönem Solo und überlegtem Abschluss; Nele in der 38. Minute nach Ping-Pong im gegnerischen Strafraum und Schuss durch die Beine des Hüters und letztlich Cora in der 42. Minute.

Es spielten:
Anna Kienast, Isabell Kienast, Cora Schulze, Silvia Pott, Emely Doberitz, Ayse Seifahrt, Nele Gründling, Michele Kepper, Ayleen Rühl

SV 90 Lissa vs. TSV Rackwitz 10 : 1

Zum zweiten Heimspiel in Folge, bei mittlerweile spätherbstlichen Temperaturen trafen die Teams des SV 90 Lissa und des TSV Rackwitz aufeinander. Die Mädels bekamen in Hinblick auf die reichlich besetzte Reservebank den Auftrag, von der ersten Minute an konzentriert zu spielen, eine schnelle und sichere Führung zu erlangen, um so den Reservisten auch fühlbare Spielanteile zu bescheren.
So ging Lissa mit Treffern von Josi (2), Cora (2), Ayse (1), und Giselle (1) bis zum Pausenpfiff mit 6:0 in Führung. Dabei hätte die Anzahl der Tore für den SV 90 Lissa, die Spielanteile der einzelnen Teams betrachtet, durchaus im zweistelligen Bereich liegen können. Lissa kombinierte zwar sehenswert gegen die tapfer ankämpfenden Rackwitzer, jedoch wurden Räume durch fehlerhaftes Stellungsspiel unnötig eng gemacht, der final Schuss fiel stellenweise nicht platziert genug aus und aus reichlich vorhandenen Standartsituationen wurde zu wenig herausgeholt.
Mit der deutlichen Pausenführung trotzdem zufrieden, setzte in Halbzeit zwei das Wechselkarussell seine Runden an. Trotz Rotation auf allen Positionen, konnte sich Lissa behaupten. Dies war sicherlich auch den schwindenden Kräften bei den Gästen geschuldet, da der tiefe Boden seinen Tribut forderte. Josi steuerte Treffer 3 in der 28. Minute bei, Emely erhöhte mit Doppelschlag in der 34. Und 38. Minute auf 9:0 und belohnte sich für ihren bisherigen Trainingsfleiß. Auch Ayse bezwang in der 41. Minute nochmals den Rackwitzer Hüter. Zum Ehrentreffer kamen die Gäste nach einer Standartsituation. Der durch faire Akteure auf dem Feld und deutlich entspannte Eltern kaum geforderte Schiri erkannte in der 43. Minute nach Foulspiel auf Freistoß in Höhe der Mittellinie. Rackwitz nutzte die Gelegenheit um den Ball auf das Lissaer Gehäuse zu zwirbeln. Anna im Tor, die bisher nur gegen die Kälte ankämpfte, musste diesen Schuss leider prallen lassen. Ein Rackwitzer, der schneller als die Mädels den Weg in den Lissaer Strafraum gefunden hatte, netzte unhaltbar ein. Beide Teams trennten sich 10 : 1. Lissa liegt nunmehr punktgleich, mit einem Spiel weniger, auf dem zweiten Platz der Tabelle. Es bleibt spannend.

Es spielten:
Anna Kienast, Isabell Kienast, Ayse Seifarth, Cora Schulze, Silvia Susan Pott, Giselle Bonekat, Emely Doberitz, Michele Kepper, Nele Gründling, Ayleen Rühl, Josi Schenke

Lange Zeit holprig, am Ende souverän

SpVgg 1899 Leipzig - SV 90 Lissa 1:5 (1:1)

Am vergangenen Wochenende stand das Punktspiel bei dem bisher noch sieglosen Liganeuling SpVgg 1899 Leipzig auf dem Programm. Nach der herben Niederlage in der Vorwoche sollten unbedingt wieder drei Punkte eingefahren werden. Die Anfangsviertelstunde verlief ohne nennenswerte Möglichkeiten. Zwar versuchten die Lissaer Damen ihre spielerische Linie zu finden, aber die motivierten Gastgeberinnen störten immer wieder den Spielaufbau. Das wurde ihnen auch nicht all zu schwer gemacht, denn ungenaue Zuspiele waren im Lissaer Spiel zu Hauf zu verzeichnen. Daraus resultierten dann auch kaum zwingende Möglichkeiten. Passend zum durchwachsenen Spielbeginn gerieten die Lissaerinnen dann auch noch in Rückstand. Erst konnte die Kugel im Mittelfeld nicht angenommen werden, dann misslang die Abwehr des Balles in der Verteidigung und beim endgültigen Klärungsversuch entschied der Schiedsrichter auf Handspiel. Den fälligen Freistoß nutzten die Gastgeberinnen zur Führung. Aus 20 Metern schlug der Ball unter dem Querbalken ein (20.). Nur drei Minuten später hatte jedoch Kristin Lattauschke die richtige Antwort parat. Ebenfalls aus gut 20 Metern beförderte sie die Kugel Richtung gegnerisches Gehäuse, auch hier senkte er sich knapp unter der Torlatte ins Netz. Bis zur Halbzeit passierte dann nicht mehr viel, sodass es mit dem 1:1 zur Pause ging. Nach dem Seitenwechsel agierten die Gäste deutlich zielstrebiger. Bereits der erste Angriff hätte dabei fast die Führung für Lissa gebracht. Marina Drobisch setzte sich auf dem rechten Flügel durch und ihre Flanke köpfte Ramona Lenhardt auf das Tor. Reaktionsschnell konnte die gegnerische Torfrau den Ball noch am Kasten vorbei lenken. Nach einer Reihe weiterer guter Offensivaktionen erfolgte dann in der 69. Minute eine Kopie des Angriffs. Dieses Mal aber mit besserem Ausgang, denn Ramona Lenhardt köpfte zum 2:1 ein. Die Lissaerinnen bestimmten im zweiten Durchgang die Partie und drängten die Gastgeberinnen in ihre eigene Spielhälfte. Einzig bei Ballverlusten ergaben sich Ansätze für Konter für die Spielvereinigung, die aber von der Lissaer Verteidigung rechtzeitig gestoppt werden konnten. In der Schlussphase wurde die Überlegenheit dann auch noch in Zählbares umgesetzt. In der 81. Minute fing Marina Drobisch einen Abstoß ab und erzielte nach einem Doppelpass im Strafraum selbst das 3:1.
Vier Minuten später spielte Lissa einen Angriff erfolgreich über die rechte Seite. Tina Gallus legte den Ball zurück an die Strafraumgrenze auf Anika Radak und sie schlenzte den Ball passgenau in den rechten Torwinkel zum 4:1. Den Schlusspunkt setzte Ramona Lenhardt zwei Minuten vor Spielende. Aus der eigenen Hälfte startete sie mit dem Ball am Fuß, umspielte leichtfüßig ihre Gegnerinnen und hatte am Ende noch die Ruhe, den Ball an der herauslaufenden Hüterin ins Netz zu befördern.
Vor allem in der ersten Halbzeit lief im Lissaer Spiel nicht viel zusammen. Zwar ließen die Lissaerinnen aus laufendem Spiel kaum Möglichkeiten zu, aber auch das eigene Offensivspiel kam nicht auf Touren. Häufige Fehlabspiele und zu passives Zweikampfverhalten waren dafür verantwortlich. Zielstrebiger agierte Lissa dann in Hälfte zwei und konnte so das Ergebnis noch entsprechend positiv gestalten.

Es spielten:
Stefanie Böhm, Isabell Barthel, Julia Krappidel, Ilka Bretschneider, Anika Radak, Ramona Lenhardt, Diana Hiller, Tina Gallus, Marina Drobisch, Jasmin Bornkessel, Kristin Lattauschke

Herbe Klatsche gegen Spitzenreiter

SV 90 Lissa - SpG ESV Lok Döbeln/BC Hartha 0:6 (0:5)

Gegen den Spitzenreiter der Liga hatten die Lissaer Damen Gelegenheit, das ein oder andere schlechtere Resultat in der bisherigen Saison vergessen zu machen. Vielversprechend für dieses Vorhaben war ein Freistoß aus halbrechter Position von Marina Drobisch nach drei Minuten, den Mareike Fuß im Sturmzentrum knapp verpasste. Das war es dann aber schon mit der guten Anfangsphase. Nach acht Minuten ließ man Denise Wittig ziehen und sie beförderte die Kugel unter die Latte. Nur zwei Minuten später setzte Susann Grandke einen Freistoß von der Strafraumgrenze fast an dieselbe Stelle. Danach fingen sich die Gastgeberinnen und versuchten, den Rückstand spielerisch zu korrigieren. Jedoch konnten dabei keine Großchancen herausgespielt werden. Vereinzelte Torabschlüsse waren einfach zu harmlos, um die Gäste ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Sie hatten so überhaupt keine Mühe, den Vorsprung zu halten und warteten geduldig auf Lissaer Fehler. Diese kamen dann ab der 32. Minute. Ein Abstoß wurde in die Füße der Gegnerin gespielt, sie hatte keine Mühe zum 0:3 abzuschließen. In der 36. Minute rutschte dann ein Schuss von der rechten Strafraumseite Stefanie Böhm durch die Finger und es stand 0:4. Sieben Minuten vor der Halbzeit spielten die Gäste dann nach Ballverlust der Lissaer in der Offensive einen schnellen Konter und vollendeten diesen gelungenen Spielzug zum 0:5. Damit war das Spiel komplett entschieden. In der zweiten Hälfte ging es nur darum, das Ergebnis noch etwas positiver zu gestalten. Das Lissaer Team hatte mehr Ballbesitz und erarbeitete sich eine Reihe von Möglichkeiten. Dabei waren auch einige hochkarätige Gelegenheiten dabei, aber irgendwie wollte die Kugel nicht in den Döbelner Kasten. Womöglich hätte man noch eine Stunde spielen können, ohne das Tor zu treffen. Die Gäste versuchten nach Ballgewinn schnell umzuschalten und Konter zu setzen. Das gelang dann auch noch einmal in der 84. Minute. Wieder verloren die Lissaerinnen am gegnerischen Strafraum den Ball, blitzschnell schaltete Döbeln um und Susann Grandke stellte den 0:6 Endstand her.
In diesem Spiel kam alles Negative im Lissaer Spiel zusammen. Früher Rückstand, kein Ausnutzen eigener Möglichkeiten und teilweise haarsträubende Fehler. Auch wenn man vom Gegner spielerisch nicht beherrscht wurde, muss man einfach seine Fehler minimieren. Was noch in der Vorwoche gut gelang, ging in dieser Partie daneben. Auch eigene Torchancen waren genügend da, aber auch hier versagten die eigenen Nerven oder man hatte einfach nur Pech im Abschluss.

Es spielten:
Stefanie Böhm, Isabell Barthel, Julia Krappidel, Ilka Bretschneider, Ramona Lenhardt, Diana Hiller, Tina Gallus, Marina Drobisch, Jasmin Bornkessel, Kristin Lattauschke, Mareike Fuß

Schlusslicht ohne Chance 

SG Zschortau - SV 90 Lissa II 0:4 (0:2)

Trotz erneuter Besetzungssorgen war Lissa im Kreisderby beim Schlusslicht in Zschortau das klar dominierende Team. Beim permanenten Spiel auf ein Tor wurden reihenweise Chancen vergeben, weil letztlich beim Abschluss zu ungenau geschossen wurde oder die nötige Schärfe fehlte. Oft wurde aber auch zu viel und leider auch zu ungenau gespielt, so dass der letzte Pass oft nicht ankam. Dennoch war es nur eine Frage der Zeit, wann die Gäste ihre Tore machen würden. Stefanie Kretschmann traf mit einem schönen Schuss aus 18m den Pfosten, kurz darauf spielte Annalena Röhlig den Ball mustergültig auf Stürmerin Viktoria Teske, die aus Nahdistanz zur Führung traf. Mit einem wunderschönen Kopfball traf Carmen Kretschmann nach einer Ecke die Querlatte, kurz darauf traf Doreen Glöckner aus 10m zum 2:0. Auch nach dem Seitenwechsel hatte Zschortau nicht den Hauch einer Chance und konnte dabei froh sein, dass Lissa bei der Chancenverwertung die letzte Konsequenz fehlte. Nach einem straffen Schuss der unermüdlich rackernden Sandra Korge, den die Keeperin Nicole Mancebo Galan im Zschortauer Tor nicht festhalten konnte, drückte Lena Lehmann den Ball zum 3:0 über die Linie. Den Schlusspunkt in einer einseitigen Partie setzte Doreen Glöckner mit ihrem zweiten Treffer zum 4:0.     
Die Lissaerinnen können mit dem Spiel und der Leistung insgesamt sehr zufrieden sein. Wieder waren gleich mehrere Kickerinnen aus der Nachwuchsabteilung auf dem Feld, wobei besonders Annalena Röhlig und Stefanie Kretschmann sehr auffällig aktiv und laufstark spielten.  

Es spielten:
Anett Pantel, Sandra Korge, Annalena Röhlig, Doreen Glöckner, Stefanie Kretschmann, Lena Lehmann, Leoni Meyer, Katrin Dost, Viktoria Teske und Carmen Kretschmann

Mit Sonntagsschuss auf Siegerstraße

FC Crimmitschau/SV Lok Glauchau-Niederlungwitz - SV 90 Lissa 1:3 (0:1)

Am vergangenen Sonntag begaben sich die Lissaer Damen bereits früh auf den Weg zum Auswärtsspiel nach Glauchau-Niederlungwitz, da der Anpfiff für 11:00 Uhr angesetzt war und gut 90 Minuten Fahrt zu absolvieren waren. Nach dem eigenen Auf und Ab in den vorangegangenen Spieltagen durfte man gespannt sein, welchen Verlauf die Partie nehmen würde. Nach krankheits-, verletzungs- und urlaubsbedingten Absagen stand kein Wechsler auf Lissas Seite des Spielberichtsbogens, was die Ausgangslage auch nicht verbesserte. Trotzdem verlief die Anfangsphase vielversprechend. Bereits in den ersten zehn Minuten versuchten es die Gäste zweimal aus der Distanz. Auf dem nassen Boden waren diese Aufsetzer immer gefährlich, konnten jedoch pariert werden. Die erste Möglichkeit der Gastgeberinnen, einem Freistoß aus 20 Metern, konnte die Vertretung im Lissaer Kasten, Stefanie Böhm, über den Querbalken lenken. In der Folgezeit erarbeiteten sich die Lissaerinnen leichte Feldvorteile, verzeichneten dadurch auch ein Chancenplus, ohne jedoch zwingend zum Torabschluss zu gelangen. Bei einigen Angriffen fehlte die Genauigkeit in den entscheidenden Pässen, um diese erfolgreich zu Ende zu spielen. Besser lief es dann in der 39. Minute. Ein gutes Zuspiel von Ramona Lenhardt von der linken Seite gelangte quer durch den Strafraum. Jasmin Bornkessel verpasste den Ball, aber Marina Drobisch war ebenfalls über die rechte Seite mit aufgerückt und konnte aus 12 Metern den Ball direkt im Kasten zum 1:0 unterbringen. Zwei weitere gute Möglichkeiten hatte die sehr fleißige Kristin Lattauschke auf dem Fuß. Der erste Schuss strich knapp am Tor vorbei, eine mutige Volleyabnahme flog über den Kasten. So ging es mit der knappen Führung zum Pausentee. Die Stürmerin eröffnete mit einem guten Schuss aus 20 Metern auch die zweite Spielhälfte, die Hüterin konnte jedoch zur Ecke klären. Wie schon im ersten Durchgang stand die Lissaer Defensive sehr disziplinert, und ließ kaum Chancen für die Gastgeberinnen zu. Ein einziger Fehler führte in der 66. Minute zum Ausgleich. Ein Pass der Gastgeberinnen sprang unglücklich auf und gelangte so zu deren Torjägerin Sara Hofmann. Diese ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen und erzielte das 1:1. Ansonsten aber ließ ihr die stark agierende Anika Radak keine Chance zur Entfaltung, so dass hier ein wichtiger Grundstein für den Erfolg gelegt wurde. Trotzdem war der Ausgleich in diesem Moment bitter, da die Gäste die Partie weitgehend im Griff hatten. Auf die Siegerstrasse kehrten die Lissaerinnen nur zwei Minuten später zurück. Libera Isabell Barthel verließ zur Überraschung aller ihren Posten und hatte den Ball in halblinker Position am Fuß. Von diesem Punkt, gut 25 Meter vor dem Tor, zog sie energisch ab und beförderte so die Kugel zum 2:1 direkt ins lange Eck. Dies war ein Schuss passend zum Wochentag und unerreichbar für die Hüterin. In der Folgezeit zogen sich die Gäste nicht zurück, sondern suchten die Entscheidung. Tina Gallus zog volley aus 16 Metern ab, doch die Hüterin lenkte den Ball gerade noch zur Ecke. Ramona Lenhardt tanzte kurz darauf durch die gegnerische Abwehr, schob den Ball aber knapp neben den Kasten. In der 85. Minute stoppte Tina Gallus mit guter Annahme den Ball und spielte diesen sofort in die Spitze auf Kristin Lattauschke. Diese belohnte sich mit dem 3:1 für ihre gute Leistung.
Nach den Personalsorgen gelang ein unerwartet gutes Spiel der Lissaer Damen, auch Dank des kurzfristigen Einspringens von Kristin Lattauschke und Ilka Bretschneider, welche eigentlich für dieses Match schon abgesagt hatten. Die gute Defensivleistung war der Grundstein für den Erfolg. Auch spielerisch waren gute Ansätze zu erkennen, leider wurden viele Pässe zu ungenau gespielt und somit weitere gute Angriffe verhindert.

Es spielten:
Stefanie Böhm, Isabell Barthel, Anika Radak, Julia Krappidel, Ilka Bretschneider, Ramona Lenhardt, Diana Hiller, Tina Gallus, Marina Drobisch, Jasmin Bornkessel, Kristin Lattauschke