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Okt 2011

Eine gute Halbzeit reicht für klaren Erfolg

SV 90 Lissa - SV Naunhof 1920 4:0 (4:0)

Zum Nachholspiel waren die Damen des SV Naunhof 1920 in Lissa zu Gast. Für die Gastgeberinnen zählte nur ein Sieg, um an die Tabellenspitze zu gelangen. Entsprechend motiviert ging man das Spiel an und drängte von Beginn an die Gäste in die Defensive. Aus dem Mittelfeld wurde der Ball nach rechts außen auf Nadine Giska gespielt, sie flankte punktgenau auf Stürmerin Marina Drobisch, welche aus Nahdistanz ins Tor köpfte (7.Minute). Die Stürmerin war es auch, die das 2:0 nach einer Viertelstunde vorbereitete. Ihren Pass in den Strafraum nahm Ramona Lenhardt mit und spitzelte den Ball aus 8 Metern flach ins Eck. Nur zwei Minuten später erhöhte Lissa auf 3:0. Nach einem Eckball sicherte Constance Bernhardt den abgewehrten Ball an der Strafraumgrenze und legte auf Janina Brauns ab. Diese schoss den Ball unhaltbar aus 18 Metern ins linke obere Toreck. In der Folgezeit blieben einige Möglichkeiten ungenutzt. Zweimal scheiterte Nadine Giska, einmal war ihr Schuss zu unplatziert, beim zweiten Versuch strich ihr Schuss knapp am Tor vorbei. Sie war es auch, die das nächste Tor vorbereitete. Nach einem guten Pass drang sie energisch in den Strafraum ein und konnte nur durch ein Foul gestoppt werden. Den fälligen Strafstoß versenkte Janina Brauns in der 44. Spielminute. Nach dem Seitenwechsel waren die Gastgeberinnen immer noch überwiegend im Ballbesitz. Im Abschluss wurde aber nicht mehr so konsequent gearbeitet wie im ersten Durchgang. Nach Standards ergaben sich einige Möglichkeiten, konnten aber nicht zum Torerfolg genutzt werden. Weiterhin versuchte Lissa auch aus der Distanz zum Erfolg zu kommen. Die Schüsse waren aber alle nicht zwingend genug und meist sichere Beute der guten Gästetorfrau. Einmal tauchten die Gäste auch noch vor dem Lissaer Strafraum auf. Der Schuss aus 18 Metern brachte aber Niki Schumann nicht in Verlegenheit. So plätscherte die Partie bis zum Schlusspfiff ohne nennenswerte Höhepunkte dahin.

In der ersten Hälfte spielte Lissa sehr zielstrebig gegen einen defensiven Gegner und gelangte so auch zu guten Chancen. Diese ergaben sich, wenn schnell über die Außen gespielt wurde oder mit schnellen Ballstafetten durch die Mitte. In der zweiten Spielhälfte verflachte das Spiel. Teilweise spielte man zu ungenau oder baute nicht mehr den nötigen Druck in der gegnerischen Hälfte auf. Dies liegt insbesondere in der geringeren Laufarbeit begründet, die man im Gefühl des nicht mehr gefährdeten Erfolgs reduzierte. Auch die Gäste kämpften bis zum Schlusspfiff und hielten auf diese Weise das Ergebnis im Rahmen.


Es spielten:
Niki Schumann, Isabell Barthel, Diana Hiller, Ilka Bretschneider, Julia Höpping, (ab 46. Susann Seiring), Constance Bernhardt, Janina Brauns, Nadine Giska, Tina Gallus, Ramona Lenhardt (ab 75. Julia Krappidel), Marina Drobisch

Torloses Remis

SV 90 Lissa II – Stauchitz/ Oschatz 0:0

Beide Teams waren von Beginn an sehr konzentriert und standen in der Abwehr sehr sicher. Die Mittelfeldreihen mühten sich in einem sehr fairen Spiel, erwiesen sich aber als gleichwertig und wogen sich auf. Letztlich hatte Lissa zwar die klareren Chancen und etwas mehr vom Spiel, nutzten diese aber nicht und konnten schließlich von Glück reden, dass die ähnlich guten Chancen der Gäste nicht das Ziel fanden. Beide Teams haben sich somit je einen Punkt verdient.  

Es spielten:
Ulrike Hundt, Peggy Schubert, Doreen Kühr, Franziska Hirsch, Julia Krappidel,  Doreen Glöckner, Patrizia Laue, Manuela Roth, Katrin Schmitt, Kristin Lattauschke, Carmen Kretschmann und Ulrike Kühnel

Sieg beim Tabellenführer

Marina
3 - Marina

SV Eintracht Leipzig Süd II - SV 90 Lissa 1:4 (0:2)


Die Damen des SV 90 Lissa reisten an diesem Spieltag nach Leipzig zu der zweiten Mannschaft vom SV Eintracht Leipzig Süd. Auch wenn die Gastgeberinnen schon zwei Spiele mehr absolviert hatten, war man sich auf Grund der Tabellensituation und der Ergebnisse der Vorwochen der Stärke des Gegners bewusst. Entsprechend konzentriert und kontrolliert sollte das Spiel angegangen werden. Den ersten vielversprechenden Angriff gab es bereits in der 4. Spielminute, Marina Drobisch verzog aber ihren Schuss. Besser klappte es dann in der 14. Minute, als sie einen zu kurz abgewehrten Schuss von Mareike Fuß zur 1:0 Führung abstaubte. Nur 5 Minuten später erfolgte eine Eingabe von Nadine Giska, die quer durch den Strafraum bis zu Tina Gallus gelangte. Leider war ihr straffer Schuss zu unplatziert und flog über das Gehäuse. Nach einer Ecke von Diana Hiller köpfte Mareike Fuß den Ball knapp über die Querlatte. Besser machte sie es in der 43. Minute. Schön freigespielt von der agilen Nadine Giska lief sie in den Sechzehner und vollendete überlegt zum 2:0. Die Gastgeberinnen standen kompakt in der Defensive und versuchten durch schnelle Gegenangriffe zum Erfolg zu kommen. Meist waren die Pässe aber zu ungenau, als dass das Lissaer Gehäuse ernsthaft in Gefahr kam. Auch das gute Zweikampfverhalten der Lissaer Defensive ließ kaum Chancen für den Gegner zu. Die zweite Hälfte begann mit guten Offensivaktionen der Gäste. Eine Eingabe von Nadine Giska schob Marina Drobisch an den Pfosten. Etwas glücklich fiel dann das 3:0. Eine Flanke von Janina Brauns senkte sich unerreichbar ins lange Eck der ELS-Damen (60.). Kurz nach diesem Treffer gelang es dann den Gastgeberinnen, die Lissaer in der Defensive zu halten. Über mehrere Minuten verstanden es die Lissaer Damen nicht, den Ball zu klären. So war es nur folgerichtig, dass in dieser Phase das 3:1 für die Damen von ELS fiel. Eine Gegnerin konnte den Ball unbedrängt bis vor den Strafraum führen, bei ihrem harten Schuss in den linken Torwinkel hatte Niki Schumann nichts zu halten. Trotz des Gegentores verfiel man auf Lissaer Seite nicht in Panik, sondern suchte weiter die Entscheidung. In der 74. Minute behauptete Constance Bernhardt den Ball gekonnt an der Strafraumgrenze. Ihre Ablage vollendete dann Claudia Schorling aus 18 Metern mit einem Schuss unter die Querlatte. In der Schlussphase folgten noch Möglichkeiten für Nadine Giska und Ramona Lenhardt, die aber am Pfosten bzw. der Querlatte endeten.

Es war keine überragende, aber eine solide Leistung der Gäste. Gerade am Anfang der Partie schlichen sich durch Nervosität und fehlende Absprachen Fehler ein, die ein sicheres Aufbauspiel verhinderten. Mit zunehmender Spielzeit und der Führung im Rücken wurde aber das Passspiel besser. Immer wieder wurden über die Flügel die Tormöglichkeiten erspielt. In der zweiten Hälfte hatte man trotz des Gegentores nicht mehr das Gefühl, dass man den Platz als Verlierer verlassen würde. Bei konsequenterer Chancenverwertung hätte Lissa das Spiel schon zur Pause entscheiden können. Insgesamt geht der Sieg mit drei Toren Differenz in Ordnung.


Es spielten:
Niki Schumann, Isabell Barthel, Diana Hiller, Ilka Bretschneider, Julia Höpping, Constance Bernhardt, Janina Brauns, Tina Gallus (ab 45. Claudia Schorling/ ab 77. Ramona Lenhardt), Marina Drobisch (ab 85. Julia Krappidel), Mareike Fuß

Unerwartet hoher Auswärtssieg

SV Süptitz – SV 90 Lissa II  1:6 (0:1)

Bei optimalen äußeren Bedingungen und einem sehr gut gepflegtem Platz standen sich anfangs zwei durchaus gleichstarke Teams gegenüber. Lissa stand in der Abwehr kompakt und stabil und bot den Gastgeberinnen kaum Räume an. In einem ständigen auf und ab gab es daher nur wenige klare Chancen auf beiden Seiten. Nach ca. 20 min setzte sich Kristin Lattauschke durch, scheiterte aber an der herauslaufenden Torfrau, Katrin Schmitt stand goldrichtig und versenkte den Ball mit einem straffen Schuss aus 10m zur Führung. Fast im Gegenzug sprang Doreen Glöckner der Ball im Strafraum an die Hand, zum Glück für die Gäste blieb der Strafstoßpfiff aus. Nach dem Seitenwechsel begannen die Gastgeberinnen furios, Lissa hatte zunächst große Probleme und beschränkte sich zunächst auf die Abwehr. Süptitz machte auf und schenkte den Gästen unerwartet viel Raum, was Kristin Lattauschke in nur fünf Minuten für einen lupenreinen Hattrick reichte. Mit der sicheren 4:0Führung spielte Lissa nun sicher und selbstbewusst, Doreen Glöckner erzielte mit einem flachen Schuss ins Eck das 5:0 und Manuele Roth traf per Handstrafstoß sicher zum 6:0. Allerdings zum Ärger der Gastgeber erst im zweiten Anlauf, den ersten konnte die gute Süptitzer Torfrau parieren, weil die Ausführung aber ohne Anpfiff erfolgte musste wiederholt werden. Nun spielte Lissa etwas leichtsinnig und praktisch ohne Abwehr, diese Disziplinlosigkeit wurde kurz vor Schluss mit dem jederzeit verdienten Ehrentreffer bestraft.
Wieder stand die große Teamleistung im Vordergrund, wo die Abwehr um Sandra Korge und Franziska Hirsch und ihrem jederzeit verlässlichen Keeper Ulrike Hundt wichtiger Rückhalt war. Die große Laufbereitschaft im Mittelfeld, wo besonders Katrin Schmitt, Peggy Schubert und Manuela Roth auffielen und letztlich die Stärke im Abschluss waren wichtige Garanten für den verdienten Auswärtssieg. 

Es spielten:
Ulrike Hundt, Peggy Schubert, Sandra Korge, Franziska Hirsch, Doreen Glöckner, Manuela Roth, Katrin Schmitt, Carmen Kretschmann und Kristin Lattauschke
 

D-Juniorinnen   Landespokal  Vorrunde

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SV 90 Lissa für Finale qualifiziert

Die zehn derzeit gemeldeten D-Juniorinnenmannschaften in Sachsen tragen ihre Punktspiele allesamt in der jeweiligen E-Juniorenliga der Jungs aus. Dennoch sucht der Sächsische Fussballverband nach einem Meister und einem Pokalsieger und natürlich auch nach Talenten.
So richtete der SV 90 Lissa mal wieder ein Qualifikationsturnier aus und startete als krasser Außenseiter, zumal mit Beginn der Ferien bereits drei wichtige Aktivposten im Urlaub weilen. Motiviert wurde die Mannschaft aber durch die Übergabe eines neuen Trikotsatzes von der BARMER GEK in Person von Herrn Gehrke und der Tatsache, dass Platz drei bereits für eine Teilnahme an der Endrunde reichen würde. Für die als Fünferturnier geplante Veranstaltung sagte zudem noch der Chemnitzer FC ab, nun also nur nicht Letzter werden.
Die erste Partie gegen den LFC07 begann aber wie erwartet, nervös, zerfahren, kaum gelungene Aktionen und letztlich die frühe Führung der Leipziger Sportelite durch einen haarsträubenden Abwehrfehler. Doch als Lisa Krüger nach der Hälfte der Spielzeit den Ausgleich erzielte ging ein Ruck durch die Mannschaft und der Club aus der Messestadt wurde mit tollem Fussball überrascht. Jessica Taychert erzielte die Führung zum 2:1, kurz darauf erhöhte Ayse Seifarth sogar auf 3:1. Mit breiter Brust ging es dann in die Partie gegen den Post SV Chemnitz, wo es allerdings wieder einige Anlaufschwierigkeiten gab. Zunächst hielt Lena Lehmann im Tor durch tolle Paraden das Team im Rennen, hatte aber bei Antonia Feigs Rettungsversuch ins eigene Netz keine Chance und Chemnitz ging in Führung. Lissa drängte auf den Ausgleich, welchen Antonia Feig per Handstrafstoß sicher verwandelte. Kurz darauf gelang der erst 10jährigen ein Traumtor aus 20m und das Team von Coach Andreas Hirsch verpasste sogar anschließend den Sack endgültig zuzumachen. So kam Chemnitz kurz vor Ultimo noch zum glücklichen Ausgleich. Vor dem letzten Spiel gegen den haushohen Favoriten vom FC Erzgebirge Aue war Lissa somit bereits für die Endrunde im Juni 2012 qualifiziert, zugleich aber kräftemäßig so ziemlich am Ende. Die Partie ging mit eins zwei Toren zu hoch aber jederzeit verdient mit 0:7 verloren. Ungeschlagen Turniersieger wurde Aue mit 18:0 Toren, Zweiter und nur ein Tor besser durch das Torverhältnis wurde Post Chemnitz vor Lissa.
Nicht qualifiziert hat sich der LFC Leipzig, wo sich im letzten Spiel gegen Chemnitz eine Spielerin auch noch schwer verletzte. Die Mannschaft des SV 90 Lissa wünscht der Spielerin alles Gute und beste Genesung. 

Es spielten:
Lena Lehmann, Leoni Meyer, Linda Glöckner, Antonia Feig, Saskia Hirsch, Annalena Röhlig, Ayse Seifarth, Jessica Taychert, Lisa Krüger und Alina Kienast

Endlich wieder drei Punkte


SV Klinga-Ammelshain - SV 90 Lissa 1:6 (0:3)


Das Team der Lissaer Damen war zu Gast beim SV Klinga-Ammelshain. Nach dem unnötigen Remis in der Vorwoche wollte man unbedingt wieder drei Punkte verbuchen. Entsprechend engagiert gingen die Lissaerinnen das Spiel auch an. Bereits in der 3. Minute erhielt Diana Hiller einen Einwurf zugespielt, ihre scharfe Eingabe vor das gegnerische Tor nahm Marina Drobisch direkt aus 6 m und erzielte so die Führung. In der 8. Minute wieder ein Tor der Lissaerinnen, welchem aber ein Foulspiel vorausging und demzufolge nicht anerkannt wurde. In der 21. Minute gab es dann eine Schrecksekunde für die Gäste. Durch ungenaues Aufbauspiel konnte eine Gegnerin allein auf Niki Schumann im Lissaer Gehäuse zulaufen. Der Schuss hätte auch im Tor eingeschlagen, wenn die Lissaer Hüterin nicht mit sehr guter Reaktion den Ball noch an den Pfosten gelenkt hätte. Im Gegenzug schoss Marina Drobisch aus 18 m beherzt aufs Tor, den Abpraller jagte Mareike Fuß aus 14 m in die Maschen. Nach 35 Minuten erhielt Janina Brauns einen Pass zur Grundlinie, ihre Flanke von rechts außen war sehenswert auf den zweiten Pfosten gezogen. Marina Drobisch köpfte den Ball zur 3:0 Pausenführung ein. Nach einer Stunde Spielzeit schob Marina Drobisch einen guten Pass in den Sechzehner, Mareike Fuß ließ sich die Chance nicht entgehen und schoss aus 14 m ins Tor. Das 5:0 besorgte Marina Drobisch wieder selbst. Einen zu kurz abgewehrten Ball nahm sie an der Strafraumgrenze auf und vollendete mit einem satten Schuss aus der Drehung. Auch den Ehrentreffer der Gastgeberinnen erzielten die Lissaer selbst. Eine scharfe Flanke in der 81. Minute sollte mit dem Kopf geklärt werden, segelte aber in den eigenen Kasten. In der 87. Minute gelang dann noch ein gelungener Spielzug. Einen Pass in den Strafraum von Janina Brauns nahm Mareike Fuß mit dem Rücken zum Tor an. Mit viel Übersicht legte sie den Ball zurück an die Strafraumgrenze. Mit einem sehenswerten Schuss krönte Constance Bernhardt, die seit langem wieder von Anfang an in der Formation stand, ihre abgeklärte und souveräne Leistung im zentralen Mittelfeld.

Eine insgesamt ansprechende Leistung des Lissaer Teams. Zur guten Leistung des zentralen Mittelfeldes gesellten sich die laufstarken Läuferinnen Tina Gallus und Julia Krapiddel, die einige gute Eingaben vor das gegnerische Tor brachten. Die beiden Stürmerinnen beteiligten sich durch viel Bewegung auch immer wieder am Spielaufbau und unterstützen so das Mittelfeld. Sehr gut war auch das Zweikampfverhalten in der Abwehr, so dass dem Gegner kaum Chancen aus dem Spiel heraus ermöglicht wurden. Einziger Kritikpunkt waren die Fehler im Spielaufbau in der Vorwärtsbewegung. Diese führten das ein oder andere Mal zu gefährlichen Aktionen der Gastgeberinnen oder zu Freistößen aus aussichtsreichen Positionen. Auch wenn weitere Chancen durch das Lissaer Team nicht genutzt wurden, war es letztlich ein verdienter Sieg.

Es spielten:
Niki Schumann, Isabell Barthel, Julia Krappidel, Diana Hiller, Ilka Bretschneider, Susann Seiring (ab 82. Franziska Hirsch), Constance Bernhardt, Janina Brauns, Tina Gallus (ab 65. Claudia Schorling), Marina Drobisch, Mareike Fuß.

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Kreispokal - Favorit und Ausrichter des Pokalfinals überraschend rausgekegelt

Hartenfels Torgau – SV 90 Lissa II  2:3 n.V.  2:2 (0:2)

Die Gastgeber zählen in dieser Saison mit zu den Favoriten in der Meisterschaft und natürlich auch im Pokal, zumal das Finale im Sommer 2012 in Torgau ausgespielt wird. Entsprechend forsch, manchmal hart, aber meist noch im Rahmen des Erlaubten ging es zur Sache. Lissa kann aber mit solchen Situationen umgehen, reagierte entsprechend und versuchte den besseren Fußball zu spielen. Einzig der sehr junge Schiedsrichter war mit vielen Situationen mehr als überfordert und handelte sich aus beiden Lagern harte Kritik ein.
Nachdem Lissa in der Anfangsphase leichte Probleme in der Abwehr hatte, stabilisierte sich diese und die Mannschaft wurde sicherer. Daher fiel auch das erste Tor für die Gäste, was Doreen Glöckner kurz nach ihrer Einwechslung erzielte. Das Spiel wogte mit hohem Tempo auf und ab, Lissa spielte aber cleverer und hatte mit Ulrike Hundt wieder einen sicheren Rückhalt im Tor. Anders auf der anderen Seite, wo die routinierte Doreen Glöckner einen nicht ganz unhaltbaren Ball zum 2:0 versenkte. Lissa ließ nach dem Seitenwechsel aber leicht die Zügel schleifen, die athletischen Gastgeberinnen setzten alles auf eine Karte und wurden für ihre Bemühungen mit dem Anschlusstreffer belohnt. Die Gäste verpassten trotz guter Chancen mehrfach, den Sack endgültig zuzumachen, hielten aber weiter die Führung. Kurz vor dem Abpfiff fasste sich die Torgauer Spielmacherin ein Herz, stürmte an der gesamten Lissaer Hintermannschaft vorbei und traf zum Ausgleich.
Nun mussten beide Teams in die Verlängerung und Torgau glaubte, das Spiel gedreht zu haben. Die Gäste jedoch brachten ihre gesamten Erfahrungen ein und warteten geduldig auf die sich bietende Chancen. Kurz vor dem Seitenwechsel war es wieder die über 40jährige Doreen Glöckner, die einen Traumpass von Constance Bernhardt zur erneuten Führung versenkte. Nun verteidigten die Lissaerinnen den kostbaren Vorsprung und siegten nach tollem Spiel von beiden Seiten nicht unverdient.
Mit diesem Erfolg und den Ergebnissen der vergangenen Wochen muss sich die Reservemannschaft des SV 90 Lissa wohl oder übel zu den besten Teams der Nordsachsenliga zählen und sich als Favorit bei weiteren Aufgaben sehen.  

Es spielten:
Ulrike Hundt, Doreen Kühr, Franziska Hirsch, Katrin Dost, Doreen Glöckner, Jeannine Thielow, Katrin Schmitt, Carmen Kretschmann, Constance Bernhardt, Annett Unterbeck, Kristin Lattauschke und Manuela Roth

Landespokal - Aus gegen Dresdner Sportelite

SV 90 Lissa – Fortuna Dresden/ Rähnitz  3:8 (1:5)

Von Beginn an war den jungen Lissaerinnen klar, dass etwas gelernt werden soll und das Ergebnis im ordentlichen Rahmen gehalten werden sollte. Schon die kleinsten Fehler wurden von den Elitesportlern aus der Landeshauptstadt gnadenlos ausgenutzt. Dennoch gelang es des Öfteren Angriffe auszuspielen und auch abzuschließen. So erzielte Franziska Hönemann mit einem kapitalen Schuss aus 30m den bis dahin geglaubten Ehrentreffer zum 1:3. Doch Lissa machte mehr, versteifte sich nicht nur auf die Defensive und hielt in einem jederzeit sehr fairen Spiel ordentlich mit. Nach dem Seitenwechsel erzielte Stefanie Kretschmann das 2:5 und Anne Rast bezauberte das zufriedene Publikum mit einem wuchtigen Schuss ins Netz zum 3:6. Sowohl körperlich als auch spielerisch waren die Gäste deutlich überlegen und ziehen zurecht in die nächste Pokalrunde ein.

Es spielten:
Lena Lehmann, Antonia Feig, Saskia Hirsch, Lisa Krüger, Leoni Meyer, Anne Rast, Patrizia Laue, Tina Weißer, Cora Weißer, Franziska Hönemann und Stefanie Kretschmann

Lissa scheitert an Chancenverwertung

Mareike
9 - Mareike

SV 90 Lissa - SV Lipsia 93 Eutritzsch 2:2 (2:0)

Zum Punktspiel gastierten die Damen von Lipsia Eutritzsch in Lissa. Auf eigenem Platz tat sich das Lissaer Team in der jüngeren Vergangenheit leicht gegen diesen Gegner zu gewinnen. Am Anfang schien es, dass sich diese Serie auch dieses Mal fortsetzt. Bereits nach 8 Minuten ging Mareike Fuß auf der linken Seite bis zur Grundlinie, die Eingabe verwertete Marina Drobisch aus Nahdistanz zum 1:0. In der Folgezeit gab es für die Gäste Gelegenheiten zum Ausgleich. In der 19. Minute segelte ein Freistoß der Lipsia-Damen über das Tor. In der 36. Minute konnte Lissa den Ball nicht aus dem Strafraum klären, aber die Gästespielerin setzte den Schuss knapp neben das Gehäuse. Auch das Lissaer Team hatte einige Schusschancen, welche aber alle zu unplatziert vergeben wurden. In der 40. Minute gelang Nadine Giska ein sehr guter Pass auf Mareike Fuß, die in den Strafraum eindrang und mit straffem Schuss zur 2:0 Führung vollendete. Kurz vor der Pause hatten die Gäste noch einen Freistoß, der von der Unterkante der Latte zurück ins Feld sprang.
Nach der Pause wollten die Gastgeberinnen durch genauere und schnelle Kombinationen weitere Chancen erarbeiten. Doch wie aus dem Nichts gelang den Gästen in der 47. Minute der Anschlusstreffer. Wieder konnte der Ball nicht aus dem Strafraum geklärt werden. Der Schuss der Gästespielerin senkte sich als Bogenlampe unerreichbar ins Lissaer Tor. Trotz des Gegentores erarbeiteten die Lissaer Damen weitere, zum Teil hochkarätige Chancen. Diese wurden zum einen leichtfertig vergeben, zum anderen war bei Ilka Bretschneiders Kopfball die Latte im Weg. In dieser Phase war es nach dem Spielverlauf eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis das entscheidende 3:1 fallen sollte. Dazu kam es jedoch nicht mehr. Im Gegenteil: Lissa kassierte in der Nachspielzeit nach einer Kette von Fehlern noch den Ausgleich zum 2:2. Nach einem Einwurf sprang der Ball im Sechzehner auf und eine der Gästespielerinnen verlängerte den Ball mit dem Kopf über die herauslaufende Niki Schumann ins Tor.

In der ersten Spielhälfte nutzten die Lissaer Damen ihre Chancen zur 2:0 Führung relativ konsequent. In der zweiten Hälfte gelang dies trotz mehr herausgespielter Chancen nicht mehr. Nach dem Gegentor musste nun auch ständig in der Defensive konzentriert gearbeitet werden, um den Sieg nicht zu gefährden. Lissa verpasste es, das Spiel frühzeitig zu entscheiden. Obwohl das Heimteam mehr Spielanteile und Chancen hatte, steht aus Lissaer Sicht nur ein Remis auf dem Zettel. Und das ist leider das, was am Ende zählt.

Es spielten:
Niki Schumann, Isabell Barthel, Julia Höpping, Diana Hiller, Ilka Bretschneider, Susann Seiring, Nadine Giska, Janina Brauns, Tina Gallus (ab 61. Julia Krappidel), Marina Drobisch, Mareike Fuß

Lissa verliert zuhause 2 Punkte

SV 90 Lissa - SV Lipsia 93 Eutritzsch 2:2 (2:0)

Fotos

Spielbericht CFC


Der
Spielbericht von Chemnitz ist online.

Dunkelheit droht


Frauen I & II trainieren ab sofort wieder im romantischen Flutlichtschein

Mittwoch und Freitag: 18:00 - 19:30 in Kyhna

Niederlage gegen Regionalligisten hielt sich in Grenzen

SVL-CFC
Nine im Zweikampf

SV 90 Lissa - Chemnitz FC 0:4 (0:2)

In der dritten Pokalrunde waren die Damen des Chemnitzer FC zu Gast in Lissa. Für die Gastgeberinnen stand anfangs in Vordergrund, möglichst lange das Spiel vom Ergebnis her offen zu halten. Dies sollte durch eine defensivere Aufstellung als im Ligaalltag gelingen. Die zwei Spielklassen höher spielenden Gäste hatten demzufolge natürlich mehr Ballbesitz, trotzdem wurde versucht, die Räume vor dem eigenen Tor eng zu machen. Das gelang in der ersten Viertelstunde auch sehr gut, klare Chancen für die Gäste ergaben sich trotz spielerischer Vorteile nicht. In der 15. Minute kam es zu einem Zweikampf zwischen Isabell Barthel, die im Übrigen eine solide Partie ablieferte, und einer CFC-Spielerin an der Strafraumgrenze. Da der Schiedsrichter nach dem Zweikampf sofort auf den Strafstoßpunkt deutete, muss das Foulspiel im Strafraum gewesen sein. Den fälligen Elfmeter ließen sich die Gäste nicht zur Führung entgehen. Nach dem auch die nächste Viertelstunde wie die erste verlief, gab es den besten Angriff der Gastgeberinnen. Janina Brauns schickte Nadine Giska über die rechte Außenbahn, ihre Flanke lenkte die fleißige Stürmerin Marina Drobisch Richtung Tor, der Ball ging aber über das Tor. Fast im Gegenzug eine sehr gute Einzelaktion der Chemnitzer Kapitänin, die nach gelungenem Dribbling aus halblinker Position den Ball ins lange Toreck schlenzte. Vor der Pause fasste sich Tina Gallus ein Herz und lief über das halbe Feld in den gegnerischen Sechzehner. Leider war ihr Schuss zu unpräzise, um die CFC-Hüterin ernsthaft gefährden zu können.
Kurz nach der Pause gab es dann ein Zweikampf mit Diana Hiller an der eigenen Strafraumgrenze, nach dem diese verletzt liegen blieb. Die Gäste nutzten die Unachtsamkeit der auf eine Unterbrechung wartenden Lissaerinnen mit einem Schuss aus 20 Metern zur 3:0 Führung. Wieder ein absolut korrektes Tor, was aber auch die noch fehlende Cleverness des Bezirksligisten zeigt. Die einzig nennenswerte Chance für das Lissaer Team ergab sich nach einem Freistoß von Janina Brauns aus 25 Metern, den die Hüterin der Gäste nicht festhalten konnte, aber keiner zum Abstauben bereit stand. Den Schlusspunkt setzten die Gäste in der 78. Minute. Eine CFC-Spielerin erhielt den Ball 30 Meter vor dem Lissaer Gehäuse, konnte unbedrängt bis kurz vor den Sechzehner dribbeln und jagte den Ball ins Tor.

Insgesamt war es trotz der Niederlage eine gute Leistung der Lissaerinnen. Die Aufgaben auf den teilweise ungewohnten Positionen wurden gut erledigt. Dass man sich gegen so einen Gegner nicht viele Fehler erlauben darf, ist jedem bewusst gewesen. Obwohl man dem Gegner spielerisch unterlegen war, hat man sich gerade in der ersten Hälfte zwei, drei gute Kontermöglichkeiten erarbeitet. Vielleicht hätte man mit einem Tor in dieser Phase den Gegner noch etwas mehr geärgert. In der zweiten Halbzeit fehlten dann solche Entlastungen gänzlich, was sicher auch eine Frage der Kraft war.

Es spielten: Niki Schumann, Isabell Barthel, Julia Höpping (ab 46. Franziska Hirsch), Diana Hiller, Ilka Bretschneider, Susann Seiring, Nadine Giska, Julia Krappidel (ab 46. Stephanie Geissler), Janina Brauns, Tina Gallus, Marina Drobisch

Landespokal

Die Frauen des SV 90 Lissa empfangen heute den Landesmeister Chemnitzer FC um die 3. Runde des Landespokals auszuspielen. Wir freuen uns bei bestem Fußballwetter auf kräftige Unterstützung durch unsere Fans.

Chancen für fünf Spiele verballert, letztlich sicher gewonnen

FA Doberschütz - SV 90 Lissa II  1:6 (1:1)

Von Beginn an war Lissa das klar bessere Team, sichere Ballbehandlung, kluge Pässe und hohe Laufbereitschaft zeichneten die Gäste aus. Allerdings verpassten sie des Öfteren den Abschluss zu finden und mussten geduldig auf einen gewaltigen Hammer von Doreen Bock warten, der unhaltbar zur Führung einschlug. Doch anstatt nun den Sack zuzumachen, sollte der Ball wohl eher rein getragen werden und bei allem Offensivdrang wurde zudem die Abwehr vernachlässigt. Mitte der ersten Hälfte gaben sie sogar das Heft aus der Hand und überließen den Gastgeberinnen das Feld, was sie prompt zum Ausgleich nutzten.
Nach der Pausenpredigt wurden die Lissaer Aktionen klarer und nach dem Auslassen weiterer Chancen traf Constance Bernhardt zur Führung. Kurz darauf erzielte Kristin Lattauschke das 3:1 und stellte so die Weichen für ein letztlich tolles Spiel. Mit sehenswerten Ballstafetten ließen die Gäste ihre Gegner stehen und spielten nach Belieben, einen dieser schönen Spielzüge verwandelte Doreen Glöckner zum 4:1. Das wohl schönste Tor erzielte Katrin Dost mit einem straffen Schuss von der Strafraumgrenze in den rechten Winkel. Nun brachen alle Dämme und während beim Gastgeber geschimpft wurde, wurde bei Lissa gezaubert. Doreen Glöckner ließ mit einem einfachen Hackentrick die gesamte Abwehr sehr alt aussehen und die frei stehende Kristin Lattauschke bedankte sich mit dem 6:1. Bei einer Vielzahl von Chancen von beinahe allen Feldspielerinnen hätte die Partie noch deutlich höher ausfallen können, doch zum einen stellten sich die Doberschützerinnen fair und aufopferungsvoll dagegen und zum anderen muss sich die eine oder andere Lissaerin mal im Training im Abschluss üben.

Es spielten:
Ulrike Hundt, Doreen Kühr, Doreen Bock, Doreen Glöckner, Constance Bernhardt, Franziska Hirsch, Katrin Schmitt, Katrin Dost, Kristin Lattauschke, Carmen Kretschmann und Ulrike Kühnel

Klarer Heimerfolg nach überzeugender Leistung

SV 90 Lissa – Eintracht Süd  7:1 (1:1)

Wegen des Fehlens dreier wichtiger Stammkräfte ahnte der Lissaer Trainerstab schon, dass es sehr schwer werden würde. Nach nur zwei Spielminuten trafen die Gäste zur Führung und bestätigten die schlechten Vorahnungen. Lissa kam nur sehr schwer in Tritt, erspielte sich aber nach und nach zahlreiche Chancen und kurz vor dem Halbzeitpfiff traf Annalena Röhlig zum erlösenden Ausgleich. Offensichtlich gut eingestellt und hoch motiviert kamen die Gastgeberinnen aus der Kabine, allen voran Patrizia Laue, die für einige unschöne Beleidigungen die wohl beste Antwort parat hatte. Mit einem lupenreinen Hattrick legte sie den Grundstein für eine überragende 2.Halbzeit. Linda Glöckner legte für ihre Cousine Juliane Göppert auf, die verwandelte zum 5:1 und traf wenig später sogar noch zum 6:1. Den 7:1Endstand in einer am Ende sehr einseitigen Partie besorgte Stefanie Kretschmann mit dem Schlusspfiff.
Mit diesem Erfolg bleibt Lissa stärkster Verfolger von Spitzenreiter Hartha.

Es spielten:
Leoni Meyer, Lena Lehmann, Laura Merkel, Patrizia Laue, Saskia Hirsch, Cora Weißer, Annalena Röhlig, Linda Glöckner, Juliane Göppert und Stefanie Kretschmann