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Okt 2012

Unglückliches Unentschieden


SV 90 Lissa - SV Klinga-Ammelshain 1:1 (0:0)


Im Heimspiel gegen Klinga-Ammelshain wollten die Damen des SV 90 Lissa unbedingt drei Punkte, um an der Tabellenspitze dranzubleiben. Doch bereits nach wenigen Minuten musste das Heimteam aufgrund einer Verletzung von Ilka Bretschneider ohne Stürmerin auskommen. Auf diesem Wege wünscht das Team eine schnelle Genesung! Anfangs noch etwas geschockt, fing sich das Team wieder und hatte mehr Βallbesitz. Doch im Abschluss fehlte die Genauigkeit in den entscheidenden Zuspielen, sodass es wenige klare Chancen gab. Auch die Distanzschüsse brachten das Gehäuse der Gäste nicht ernsthaft in Gefahr. Nach dem Seitenwechsel waren die Aktionen dann strukturierter und so ergaben sich eine Reihe guter Möglichkeiten. Doch immer wieder klebte das Pech an den Schuhen. So traf Janina Brauns mit einem guten Schuss nur den Pfosten oder Ramona Lenhardt schlitterte knapp an einer Eingabe von Isabell Barthel vorbei. Als dann Ramona Lenhardt zur umjubelten Führung traf, schien der Bann gebrochen, doch der Treffer wurde wegen eines vermeintlichen Handspiels nicht gegeben (65.). Die Erlösung gab es dann eine Viertelstunde vor Schluss. Julia Höpping spielte einen Pass direkt in den Strafraum und die eingewechselte Mareike Fuß traf aus 10 Metern zur Führung. Danach rafften sich die Gäste noch einmal auf und erzielten nach 85 Minuten durch eine Bogenlampe unter die Latte den Ausgleich. Dies war umso ärgerlicher, da kurz vorher eine sehr gute Möglichkeit zum 2:0 von den Lissaerinnen nicht genutzt werden konnte.

Trotz spielerischem Übergewicht vermochten es die Lissaer Damen nicht, dies in eine beruhigende Führung umzumünzen. Dann nutzt der Gegner eine seiner wenigen Möglichkeiten zum Ausgleich und am Ende stehen zwei verlorene Punkte.

Es spielten:
Ulrike Hundt, Isabell Barthel, Julia Höpping, Susann Seiring, Diana Hiller, Janina Brauns, Constance Bernhardt, Nadine Giska (ab 70. Mareike Fuß), Tina Gallus, Ramona Lenhardt, Ilka Bretschneider (ab 10. Stefanie Böhm)

Lissa schenkt Zschortau in Derby ein Dutzend ein


SG Zschortau - SV 90 Lissa II 0:12 (0:6)

Im ersten Kreisderby seit mehreren Jahren erteilte die Reserve des SV 90 Lissa den Neulingen aus Zschortau eine Lehrstunde. Den Torreigen begann nach fünf Minuten Kristin Lattauschke, Viktoria Teske legte vier Minuten später das 0:2 nach. Lissa bestimmte jederzeit Tempo, Ball und Gegner und traf in regelmäßigen Abständen weitere Tore. Das 0:3 machte wieder Kristin Lattauschke, bevor Viktoria Teske eine Ecke von Doreen Glöckner volley zum 0:4 verwandelte. Vor der Halbzeitpause erzielte Doreen Glöckner mit einem Doppelpack die Tore zum 0:6. Auch nach der Pause taten sich die blutigen Anfängerinnen aus Zschortau sehr schwer, bei den Lissaerinnen dagegen lief der Ball sicher in den eigenen Reihen und die Chancen häuften sich. Mit einem straffen Fernschuss kam Abwehrrecke Doreen Kühr seit langer Zeit endlich auch mal wieder zu einem Tor, Peggy Schubert erhöhte wenig später auf 0:8. Ebenfalls mit einem Fernschuss trug sich Jasmin Bornkessel in die Torschützenliste ein und erhöhte damit auf 0:9. Doreen Glöckner und Peggy Schubert spielten mit gleich drei Doppelpässen die gesamte Zschortauer Abwehr aus, in dessen Anschluss Peggy Schubert den Ball aus fünf Metern unhaltbar unter die Latte wuchtete und obwohl es nun bereits zweistellig stand, lief die Angriffsmaschine der Gäste weiter auf Hochtouren. Mit weiteren zwei Treffern machte Viktoria Teske das Dutzend voll und bescherte ihrem Team nach einer tollen Mannschaftsleistung einen verdienten Kantersieg.

Für die Lissaerinnen ist aber klar, dass die Neulinge aus Zschortau derzeit für alle Teams der Liga Punktelieferanten und somit kein Maßstab sind. Der klare Erfolg wird daher nicht überbewertet, war aber notwendig um oben dran zu bleiben und wichtig für das Selbstvertrauen einiger Spielerinnen.

Es spielten:
Katrin Dost, Doreen Kühr, Jasmin Bornkessel, Doreen Glöckner, Kristin Lattauschke, Katrin Schmitt, Peggy Schubert, Viktoria Teske und Carmen Kretschmann

Kreisliga Nordsachsen D-Mädels


SV Spröda - SV 90 Lissa  1:11 (0:6)


Lissa war von Beginn an gegen ein überfordertes Team aus Spröda spiel- und tempobestimmend und machte von Beginn an Druck. Bereits nach sechs Minuten führte Lissa durch einen Doppelschlag von Jessica Taychert, nur wenig später verwandelte Antonia Feig eine Ecke direkt. Das 4:0 besorgte Saskia Hirsch mit einem straffen Schuss, danach schloss Antonia ein Solo erfolgreich ab. Den Schlusspunkt unter eine einseitige erste Hälfte setzte Alina Kienast, die erfolgreich nachsetzte. Auch nach der Pause blieb Lissa weiter am Drücker, Antonia Feig machte mit einem Doppelpass zum 8:0 endgültig alles klar, wobei weitere Tore fielen. Josi Schenke trug sich beim 9:0 in die Torschützenliste ein, in dessen Anschluss Lissa den wohl besten und schönsten Angriff zum 10:0 abschoss. Die Torschützin war Emely Doberitz, nachdem gleich vier Lissaerinnen mit mehreren Doppelpässen an diesem Angriff beteiligt waren. Die nie aufsteckenden Gastgeber kamen kurz vor dem Abpfiff noch zum Ehrentor, doch noch in der gleichen Minute traf Saskia Hirsch nach einem tollen Antritt und mit einem wuchtigen Schuss zum 11:1Endstand.     

Vor allem durch die enorme Spielfreude von Jessica Taychert und Antonia Feig wurden die anderen Spielerinnen angesteckt und zogen ehrgeizig und fleißig mit. Jetzt erholen sich die Girls erstmal in den Ferien, bevor Schlusslicht Jesewitz nach Lissa kommt und wieder drei Punkte angestrebt werden.

Es spielten:
Ayse Seifarth, Silvia Susann Pott, Linda Glöckner, Alina Kienast, Emely Doberitz, Antonia Feig, Saskia Hirsch, Jessica Taychert und Josi Schenke

Klarer Erfolg ohne Gegentreffer

SV Naunhof 1920 - SV 90 Lissa 0:9 (0:4)

Nach der schmerzlichen Niederlage in der Vorwoche wollten sich die Lissaer Damen mit einem Sieg in Naunhof rehabilitieren. Gegen die in Unterzahl angetretenen Gastgeberinnen ergriff Lissa sofort die Initiative und drängte die Naunhoferinnen in die Defensive. Trotz des spielerischen Übergewichts konnte in der ersten Hälfte von Durchgang eins nichts Zählbares erzielt werden. Entweder wurden die finalen Pässe zu ungenau gespielt oder Lissa scheiterte im Abschluss. Zu dem liefen die Lissaer Damen immer wieder in die Abseitsfalle der Gastgeberinnen. Nach 25 Minuten ergriff dann Stefanie Böhm die Initiative, spielte nach energischem Dribbling einen Pass in die Spitze und Ilka Bretschneider vollendete diesmal sehr ruhig und überlegt zur Führung. In der 32. Minute gab Janina Brauns den Ball in den Lauf von Ramona Lenhardt, sie umspielte noch die Hüterin und erzielte das 2:0. Das dritte Tor erzielte Janina Brauns dann selbst, sie schlenzte die Kugel von der Strafraumgrenze in den rechten Winkel (40.). In der letzten Minute vor der Pause setzte sich Manja Fischer energisch gegen zwei Gegenspielerinnen durch und schloss ihr Dribbling überlegt zum 4:0 ab. Nach der Pause ging es weiter in Richtung Naunhofer Gehäuse. Bereits in der 53. Minute fasste sich Nadine Giska ein Herz und erzielte mit einem guten Schuss von der rechten Strafraungrenze ins lange Eck das 5:0. Nach genau einer Stunde schaltete sich Diana Hiller ins Angriffsspiel ein und erhielt einen guten Pass aus dem Mittelfeld. Dadurch war sie zwar 10 Meter vor dem Tor frei, spielte jedoch uneigennützig quer auf Ilka Bretschneider, die so keine Mühe hatte, das 6:0 zu erzielen. Sie legte nach 64 Minuten gleich noch eins nach. Einen Freistoß aus rechter Position von Janina Brauns köpfte sie in die Maschen. Eine Viertelstunde vor dem Ende nahm Manja Fischer die Kugel auf der linken Seite an und erzielte wieder nach einem energischen Sololauf das 8:0. Den Endstand erzielte wiederum Ilka Bretschneider, nachdem Manja Fischer von rechts geflankt hatte. Sie nahm den Ball volley aus vollem Lauf und ließ der Hüterin keine Abwehrchance (86).

Bei herrlichen äußeren Bedingungen gelang ein nie gefährdeter Auswärtssieg. Zu bemängeln ist die Chancenverwertung zu Beginn der Partie; positiv ist, dass Lissa sich durch spielerische Mittel immer wieder Möglichkeiten kreierte. Anfangs hatte das Team auch mit einigen Abseitssituationen Probleme, konnte sich aber im Laufe der Begegnung immer besser darauf einstellen. Man ließ den Ball und Gegner laufen, welcher dadurch auch selten in die Zweikämpfe gelangte und so entscheidend hätte stören können. Durch das gute Offensivspiel ließ Lissa auch wenige Möglichkeiten für den Gegner zu und die Defensive kam kaum einmal unter Bedrängnis.

Es spielten:
Ulrike Hundt, Isabell Barthel, Julia Höpping, Stefanie Böhm, Diana Hiller, Janina Brauns, Nadine Giska (ab 55. Julia Krappidel
), Tina Gallus, Ramona Lenhardt, Ilka Bretschneider, Manja Fischer

Die bessere Mannschaft scheidet aus, leider


SG Oschatz/Stauchitz - SV 90 Lissa II 4:3 n.E. 1:1 (1:1)

Nach einer mehr als einstündigen Anfahrt sollte das Spiel 12.30Uhr beginnen, doch warum der Schiedsrichter erst 15min später kam, wird wohl sein Geheimnis bleiben. Obwohl auch noch der Spielball fehlte, begann die Partie dennoch. Der vorrübergehend genutzte Trainingsball schien den genügsamen Lissaerinnen völlig auszureichen, denn nur 30Sekunden nach Anpfiff stand es schon 1:0. Kristin Lattauschke setzte sich beim Anspiel von Doreen Glöckner gegen die Oschatzer Abwehr durch und ebnete Torjägerin Viktoria Teske den Weg, die die frühe Führung erzielte. Doch auch kurz nach Austausch des Balles war Lissa weiter am Drücker, doch nach einem klaren Foul an der einschussbereiten Viktoria Teske im Oschatzer Strafraum blieb der fällige Pfiff des Schiedsrichters aus. Auf der Gegenseite wollte er kurz darauf ein gefährliches Spiel gesehen haben und hob den Arm zum indirekten Freistoß für die Gastgeber. Der Ball wurde kurz nach der Mittellinie ins Lissaer Tor geschlagen, die gesamte Lissaer Abwehr, einschließlich Torfrau Katrin Dost, ließ den Ball passieren und musste nach dem erzielten Tor feststellen, dass der Schiri sich umentschied und den Arm plötzlich unten hatte. Natürlich gab er den Treffer zum äußerst umstrittenen Ausgleich. In der Folgezeit war Lissa klar überlegen, vermochte es aber nicht, im oder am Strafraum zwingend gefährlich zu werden. Zudem gab es immer wieder zweifelhafte Pfiffe gegen das Lissaer Team, wenn eine Oschatzer Spielerin fiel. Lissa fehlte dagegen einfach die Cleverness, denn selbst nach Fouls und Festhalten weiterspielen zu wollen, ist einfach nicht fair, sondern naiv, wenn eh kein Pfiff ertönt, aber das Durchkommen nicht möglich ist. So verflachte das Spiel zunehmend und Lissa kam trotz eindeutiger Feldüberlegenheit kaum zu zwingenden Chancen. Allein in den  zehn Minuten in der Verlängerung kamen die Gastgeberinnen nicht einmal über die Mittellinie und beschränkten ihr passives Spiel rein auf die Verteidigung, dabei konnten sie sich beim kleinsten Verdacht und einem helfenden Schrei auf den Pfiff des Schiris verlassen, der den Spielfluss jeglicher Art immer wieder unterbrach.
Beim abschließenden Neunmeterschießen war den Gästen auf Grund fehlenden Selbstvertrauens und den schlechten Erfahrungen in solchen Wettbewerben schon vorher klar, wie es ausgehen würde. Kristin Lattauschke und Doreen Glöckner verwandelten zwar, doch nachdem deri Oschatzerinnen trafen, Viktoria Teske das Aluminium testete und die Oschatzer Keeperin den Ball von Jasmin Bornkessel entschärfte, war die einseitige Partie entschieden und wieder einmal bewiesen, dass es im Fußball selten Gerechtigkeit gibt.
Die Trauer über das Ausscheiden wehrte aber nur kurz, denn solange der Verband die Oster- und Pfingstfeiertage zur Ausrichtung des Halbfinals und des Endspiels verplant, wiegt die Freude über ein paar freie Tage letztlich mehr als das Ausscheiden aus diesem Wettbewerb.

Es spielten:
Katrin Dost, Franziska Hirsch, Sandra Korge, Doreen Kühr, Jasmin Bornkessel, Peggy Schubert, Doreen Glöckner, Katrin Schmitt, Viktoria Teske, Kristin Lattauschke und Carmen Kretschmann

Vermeidbare Niederlage im Spitzenspiel

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SV 90 Lissa - ESV Lok Döbeln/BC Hartha 2:4 (2:0)

Der Tabellenerste, die SpG Döbeln/Hartha, war beim Zweiten, dem SV 90 Lissa, zu Gast. Das Heimteam wollte unbedingt einen Sieg, um die Tabellenführung zu übernehmen. In der ersten Hälfte erarbeitete sich Lissa auch mehr Spielanteile, das frühe Führungstor in der dritten Minute war dabei hilfreich. Ilka Bretschneider nahm einen Abpraller 18 Meter vor dem Tor volley und erzielte das 1:0. Immer wieder konnten gute Angriffe vorgetragen werden, nach einer guten halben Stunde schlug sich dies auch im Resultat nieder. Nadine Giska legte den Ball an der Strafraumgrenze quer auf Constance Bernhardt, die den Ball mitnahm und aus 10 Metern flach ins rechte Eck vollendete. Auch die zweite Hälfte begannen die Gastgeberinnen konzentriert. Nach einer unnötigen Ecke für die SpG Döbeln/Hartha konnte der Ball nicht aus der Gefahrenzone befördert werden und Denise Wittig jagte den Ball aus 18 Metern unhaltbar ins rechte obere Toreck. Obwohl sich die Gäste nun noch intensiver um den Ausgleich bemühten, hatte Lissa das Spiel noch im Griff, versäumte es jedoch, den dritten Treffer zu erzielen. Stattdessen legte man dem Gegner den Ball fast selbst vor die Füße, da man sehr ungeschickt den Ball aus der Defensive ins zentrale Mittelfeld spielte. Mit schnellem Spiel brachten die Gäste den Ball zurück in den Strafraum und erzielten den Ausgleich. Ab diesem Zeitpunkt war wieder Nervosität im Lissaer Spiel vorhanden. Mit einem Doppelschlag in der 75. und 78. Minute entschieden die Gäste das Spiel für sich. Beide Male konnte eine Gegnerin frei auf die Lissaer Hüterin Ulrike Hundt zulaufen und ließen ihr jeweils keine Abwehrchance.

Wieder war es nicht nachvollziehbar, weshalb sich Lissa nach fast einer Stunde das Spiel aus der Hand nehmen ließ. Trotz größerer Spielanteile vermochte es das Team nicht, das Spiel für sich zu entscheiden. Viele kleine Fehler brachten die Gäste zurück ins Spiel und sie nutzten ihre Chancen konsequent. Anzuerkennen ist dabei insbesondere, dass sich die Gäste trotz Unterzahl nie aufgaben und sich so den Sieg verdienten.

Es spielten:
Ulrike Hundt, Isabell Barthel, Ilka Bretschneider, Susann Seiring, Diana Hiller, Stefanie Böhm (ab 70. Julia Höpping), Nadine Giska (ab 60. Julia Krappidel), Constance Bernhardt, Janina Brauns, Tina Gallus, Manja Fischer (ab 80. Mareike Fuß)

Klarer Sieg im vereinsinternen Duell


SV 90 Lissa (F-Junioren) – SV 90 Lissa (E-Juniorinnen) 0:18 (0:8)

Das mit Spannung erwartete Vereinsduell endete überraschend deutlich. Zwar mussten die Jungs auf den Stammkeeper verzichten, doch auch bei den Mädchen fehlten drei Spielerinnen krankheitsbedingt. Die Lissaer Mädchen gingen äußerst konzentriert an die Aufgabe, denn das 22:0 aus der Vorwoche gegen Spröda ist kein Maßstab. Vielleicht gerade deshalb zeigten die jungen Kickerinnen einen sogar noch besseren Fußball, zahlreiche Kombinationen wurden sehenswert bis zum Tor ausgespielt, Doppelpässe wurden gezeigt und auch zahlreiche Zweikämpfe wurden fair gewonnen. Den Torreigen begann Giselle Bonekat, die insgesamt fünf Treffer zum deutlichen Sieg beitrug. Cora Schulze traf zweimal und Isabell Kienast traf nach einer Ecke volley zu ihrem ersten Tor überhaupt für den SV 90 Lissa. Die restlichen zehn Treffer schoss mitunter sehr sehenswert und abgezockt die Torjägerin Jessica Taychert. Bereits letzte Woche legte sie zwei lupenreine Hattricks hin, was nicht jedem geling, gegen die Lissaer Jungs schaffte sie das Kunststück ein weiteres Mal. Nachdem sie Ende der ersten Hälfte sechs Minuten brauchte, legte sie Ende der zweiten Hälfte in nur drei Minuten einen Dreierpack hin. Nicht in der Torschützenliste versehen, aber dennoch sehr positiv aufgefallen sind Vanessa Bluhm und die erst seit drei Wochen aktive Nele Gründling.
Mit diesem Kantersieg und insgesamt sensationellen 40 Toren in nur sieben Spielen wuchtet sich das Schenke-Team auf den zweiten Platz. Jetzt gehen die Kickerinnen erstmal in die Herbstferien, bevor Anfang November bereits die Rückrunde beginnt.

Es spielten:
Anna Kienast, Vanessa Bluhm, Nele Gründling, Cora Schulze, Giselle Bonekat, Isabell Kienast, Marie-Sophie Hinze, Jessica Taychert und Isabell Hellmich

Zu Gast bei Freunden

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Nach zwei Vizemeistertiteln 2010 und 2011 gelang den C-Juniorinnen des SV 90 Lissa nach einer ganz starken Saison endlich der verdiente Bezirksmeistertitel 2012. Dafür waren viel Schweiß und sicher einige Tränen vergossen worden, aber dennoch ging niemals der Spaß am Fußball verloren. Ein ganz großer Dank gilt für zurückliegende und auch schon für aktuelle Aufgaben den vielen engagierten Eltern und Großeltern, welche stets und ständig zum Training und zum Spiel fahren und sich dort von ihren Schützlingen begeistern lassen.
Leider findet der Verein, speziell die Nachwuchsabteilung kaum Sponsoren und Unterstützung, welche allerdings bitter notwendig wäre. Zu einem der Wenigen, die den Verein unterstützen gehört der Lieblingsgrieche der Lissaer und Lissaerinnen Pantelis Dimas, der den C-Juniorinnen für den gewonnenen Bezirksmeistertitel neue T-Shirts spendierte, wo jeder deutlich sehen kann, dass die Mädchen sehr stolz auf den großen Erfolg sind. Um dies zu feiern und dem Gönner gebührend zu danken, fanden sich die Sportler zu einem gemeinsamen Foto vor dem Lokal ein.
Danke Pantelis Dimas, danke Restaurant Athos – die C-Juniorinnen des SV 90 Lissa e.V.   

Deutlicher Sieg bei Roter Stern


Roter Stern Leipzig - SV 90 Lissa 1:9 (0:5)

Nachdem die ersten drei Partien gegen bisher unbekannte Teams absolviert wurden, waren die Damen des SV 90 Lissa beim Team von Roter Stern zu Gast. Dort taten sich die Lissaerinnen in der Vergangenheit immer schwer gegen die engagierten Gastgeberinnen und mussten sich das ein oder andere Mal mit einer Punkteteilung zufrieden geben. Diesmal klappte jedoch das Vorhaben, in der Anfangsphase ein Tor zu erzielen. Bereits nach drei Minuten flankte Ramona Lenhardt in den gegnerischen Strafraum und Manja Fischer grätschte den Ball über die Linie. In der Folgezeit ergaben sich dann weniger klare Möglichkeiten, auch die Gastgeberinnen kamen immer wieder in Strafraumnähe, jedoch waren die Torabschlüsse zu ungenau. Zwischen der 25. und 35. Spielminute machte das Lissaer Team dann alles klar. Nach 25 Minuten nahm Manja Fischer einen von Julia Krappidel erkämpften Ball kurz vor dem Sechzehner auf und schloss beherzt ins linke untere Toreck ab. Kurz darauf gelang ein Spielzug über die linke Seite, die Flanke erreichte Ilka Bretschneider, sie netzte die Kugel zum 3:0 aus 8 Metern ein (27.). Nach exakt einer halben Stunde spielte Verteidigerin Julia Höpping einen Traumpass in die Spitze, Manja Fischer nahm diesen auf, umkurvte die Hüterin und markierte ihren dritten Treffer. Sehenswert war dann der Treffer zum 5:0 Pausenstand. Nach einem abgeblockten Schuss nahm Diana Hiller den Ball am linken Strafraumeck auf und zirkelte diesen ins lange Eck. Nach der Pause holperte das Spiel dann eine gute Viertelstunde vor sich hin, ehe die Gastgeberinnen mit einem tollen Schuss aus 20 Metern den Rückstand auf 1:5 verkürzen konnten (62.). Nur fünf Minuten später stellte Janina Brauns den alten Abstand wieder her. Sie schlenzte einen Freistoß von der linken Strafraumseite in das lange Eck. Nach 71 Minuten ergab sich dann eine unübersichtliche Situation im Strafraum der Gastgeberinnen, die den Ball nicht klären konnten. Ramona Lenhardt konnte die Kugel kontrollieren, spielte noch eine Gegnerin aus und erzielte so das 7:1. In der 83. Minute zeigte der Referee dann auf den Strafstoßpunkt, nachdem er ein Handspiel im Strafraum der Gastgeberinnen erkannte. Das Team forderte die eingewechselte Mareike Fuß zur Ausführung, doch leider vergab die Stürmerin diese Möglichkeit, ihren ersten Treffer nach ihrer Rückkehr zu erzielen. Dies holte sie jedoch umgehend nach. Noch in derselben Spielminute erlief sie eine Flanke von Janina Brauns und ließ die Kugel gekonnt über den Außenrist ins Tor gleiten. Sie war es auch, die in der 88. Minute mit ihrem Doppelpack den 9:1 Endstand markierte. Nach einem guten Zuspiel der fleißigen Ilka Bretschneider lief sie auf das Tor zu und vollstreckte überlegt aus 10 Metern flach ins rechte Eck.

Dank des frühen Tores und der Drangphase kurz vor der Pause konnte das Spiel gegen die laufbereiten und immer wieder früh störenden Gastgeberinnen bereits zur Halbzeit entschieden werden. Trotzdem steckten die Damen von Roter Stern niemals auf und kämpften bis zum Schluss. Allemal verdient war auch der Treffer zum zwischenzeitlichen 1:5, bei konzentrierterem Abschluss wären sogar noch ein oder zwei weitere Treffer möglich gewesen. Sobald der Gegner nicht nahe genug dran war, konnte Lissa überzeugen, sonst fiel es schwer, den spielerischen Faden zu finden.

Es spielten:
Stefanie Böhm, Isabell Barthel, Julia Höpping, Susann Seiring, Diana Hiller, Julia Krappidel, Janina Brauns, Ramona Lenhardt, Tina Gallus (ab 70. Katrin Schmitt), Ilka Bretschneider, Manja Fischer (ab 75. Mareike Fuß)

Tabellenführer gestürzt


SV 90 Lissa II – SV Luppa  1:0 (1:0)

Zwei alte Bekannte trafen sich zum Spitzenspiel in Lissa, wobei Lissa noch ein Spiel gegenüber den anderen Teams fehlt. Die Gastgeber hielten in einer offenen Partie die Zügel weitestgehend in der Hand. Defensiv stand Lissa sicher und offensiv erarbeiteten sie sich ausreichend Chancen, wobei nur Viktoria Teske zum goldenen Tor traf. Mehrfach bestand die Möglichkeit freistehend und aus aussichtsreicher Position den Sack zuzumachen, doch die altbekannte Abschlussschwäche stand den Lissaerinnen mal wieder mehr im Weg als der Gegner. In der zweiten Hälfte versuchten die Gäste den Ausgleich zu erzielen, doch nach einem kurzen Aufbäumen war Lissa wieder spielbestimmend, nutzte aber weitere Chancen nicht. Selbst ein Strafstoß kurz vor Ende konnte durch Doreen Glöckner nicht verwandelt werden, so musste sich das bessere Team noch unnötig zum verdienten Erfolg zittern.
Für die Lissaerinnen bedeutet der Sieg gegen den Tabellenführer, dass sie sich nun weiter oben festsetzen und in der Spitzengruppe mitmischen und sich zudem für die Pokalaufgabe in der kommenden Woche in Oschatz das nötige Selbstvertrauen holten.

Es spielten:
Ulrike Hundt, Doreen Kühr, Peggy Schubert, Franziska Hirsch, Jasmin Bornkessel, Doreen Glöckner, Kristin Lattauschke, Viktoria Teske und Patrizia Laue

Schützenfest mit Vereinsrekord


SV 90 Lissa – SG Zschernitz/ Spröda 22:0 (10:0)

Nur zwei Tage nach dem denkbar knappen Pokalaus schossen sich die jungen Lissaerinnen regelrecht den Frust von der Seele und schickten die zu jeder Zeit überforderten Gegner mit einer heftigen Klatsche nach Hause. Den Torreigen eröffnete bereits Sekunden nach Anpfiff Giselle Bonekat, danach folgte ein lupenreiner Hattrick durch Torjägerin Jessica Taychert in nur drei Minuten. Im Wechsel trafen nun Cora Schulze und Jessica Taychert bis zum 9:0 ehe Angelina Kummer das 10:0 zur Halbzeit markierte. Auch in Halbzeit zwei kam der Gast nur zum Anstoß über die Mittellinie und die Ballberührungen in der eigenen Hälfte kamen meist nur zu Stande, weil Lissaer Spielerinnen ihre Gegner anstatt das Tor trafen. Außerdem wurden auch viele Chancen liegengelassen, Cora Schulze und Michele Kepper trafen den Pfosten, Nele Gründling verfehlte freistehend nur um Zentimeter und dennoch fielen die Tore, wie am Fließband. Zum insgesamt sehr deutlichen 22:0 trug Jessica Taychert in den Minuten 36, 37 und 38 einen zweiten lupenreinen Hattrick in nur ganz kurzer Zeit bei. Die vielen Treffer verteilten sich wie folgt: Jessica Taychert 11Tore, Cora Schulze 6Tore, Giselle Bonekat 4Tore und die erwähnte Angelina Kummer 1Tor.
Der unglaublich hohe Sieg kam aber nicht nur auf Grund der Harmlosigkeit und dem noch fehlenden Spielvermögen der Gäste zu Stande, sondern hauptsächlich durch sehr gute Raumaufteilung, gute Ballbeherrschung und die nötige Konsequenz im Abschluss der Lissaerinnen. Nun treffen sie in der kommenden Woche zum ersten Mal in dieser Saison auf die eigenen Jungs im Verein und wissen sehr wohl, dass es so leicht wie gegen die Heinrich-Schützlinge nie wieder wird.

Es spielten:
Anna Kienast, Vanessa Bluhm, Nele Gründling, Angelina Kummer, Cora Schulze, Giselle Bonekat, Isabell Kienast, Marie-Sophie Hinze, Jessica Taychert und Michele Kepper

Kreisliga Nordsachsen


SV Strelln/ Schöna - SV 90 Lissa 1:1 (0:0)

Auf einem sehr holprigen Untergrund kam kein wirklicher Spielaufbau zu Stande und die zum Teil übermütigen Abwehraktionen trafen neben dem Ball meist auch Lissaer Spielerinnen schmerzhaft. Dennoch war Lissa klar besser und hatte bereits in der Anfangsphase eine Fülle guter Chancen. Alina Kienast traf aus 2m die Latte, Saskia Hirsch den Pfosten und die Schüsse von Antonia Feig und Linda Glöckner wurden meist gehalten oder von der Hintermannschaft abgewehrt. Nach dem Seitenwechsel verflachte die Partie, die Lissaerinnen versuchten krampfhaft eine der sich minütlich bietenden Chancen ins Tor zu bringen, doch irgendwie fehlte die Leichtfüßigkeit, die Durchschlagskraft und leider über weite Strecken die Laufbereitschaft. Die Gastgeber hatten zudem in ihrem Trainer gleichzeitig einen cleveren Schiedsrichter, der auf dem Feld lautstark dirigierte, den Ball erst freigab, wenn seine Jungs richtig standen und zum Überfluss einen direkten Freistoß im Strafraum pfiff, wo ein Strafstoß angemessen wäre. Der Gegentreffer fiel nach einer Ecke von Lissa und einem erneuten Lattentreffer von Antonia Feig als Konter im einzigen Angriff der Strellner überhaupt. Lissa mühte sich weiter redlich, war aber sichtlich kopflos und dennoch häuften sich die Chancen, wieder traf Antonia Feig die Latte und es scheiterten die Angreiferinnen mitunter kläglich mit nicht ernst gemeinten Schüssen. In der Schlussminute hielt es selbst Keeperin Ayse Seifarth nicht mehr hinten und verursachte in der Strellner Mannschaft das absolute Chaos, dennoch brauchte Lissa insgesamt vier Ecken und sechs Schüsse in dieser einen Minute bis Saskia Hirsch endlich zum völlig überfälligen Ausgleich traf.
Die Freude über das Tor war zwar grenzenlos, der Ärger über zwei leichtfertig verschenkte Punkte war aber deutlich größer, eben auch weil nur drei Tage zuvor am Pokalmittwoch eine klare Leistungsverbesserung zu sehen war.

Es spielten:
Ayse Seifarth, Silvia Susann Pott, Linda Glöckner, Alina Kienast, Emely Doberitz, Antonia Feig, Saskia Hirsch und Josi Schenke

Kreispokal - Trotz Chancenvorteilen ausgeschieden


LSG Löbnitz - SV 90 Lissa 3:2 (1:1)

Trotz des Fehlens der Lissaer Torjägerin trat Lissa überraschend souverän und spielstark auf. Auf Grund der mehr erspielten Chancen war die Führung durch Cora Schulze auch völlig verdient. Eher überraschend war dann der Ausgleich der Platzherren, die dadurch aber besser und sicherer wurden. In der zweiten Hälfte waren beide Teams gleichwertig, wobei Löbnitz insgesamt wacher wirkte und sich die Fehlpässe im Spielaufbau bei Lissa häuften. So ging Löbnitz mit einem Doppelschlag 3:1 in Führung, Lissa ließ dagegen beste Chancen liegen und kam erst durch einen schmeichelhaften Strafstoß in der Schlussminute durch Cora Schulze zum Ausgleich.
Das Pokalaus ist zwar schade, doch war bereits vor dem Spiel damit gerechnet worden. Letztlich war die gezeigte Leistung ansprechend und zufriedenstellend.

Es spielten:
Anna Kienast, Cora Schulze, Vanessa Bluhm, Isabell Kienast, Nele Gründling, Angelina Kummer, Isabell Hellmich, Giselle Bonekat und Michele Kepper

Kreispokal - Nach starkem Spiel eine Runde weiter


FC Eilenburg - SV 90 Lissa 1:4 (1:0)

Die Zuschauer sahen von Beginn an ein konzentriertes und spielerisch überlegenes Team, was es wieder mal nicht verstand, die gut herausgespielten Chancen in Tore umzusetzen. Trotz deutlicher Überlegenheit und kaum Spielanteilen, geschweige denn Chancen, traf Eilenburg wie aus dem Nichts zur Führung. Auch nach dem Seitenwechsel konnten zunächst gute Einschussmöglichkeiten für die Gäste registriert werden, doch Treffer wollten nicht fallen. Dann kamen die magischen fünf Minuten der Antonia Feig. Mit einem straffen Schuss traf sie erst zum vollkommen überfälligen Ausgleich, nach Vorlage von Saskia Hirsch zur Führung und weil es so schön war nach einem Solo zum 3:1. Der wohl schnellste lupenreine Hattrick führte dazu, dass der Eilenburger Torwart seine Dienste verweigerte bzw. nach heftigem Einreden seines Trainers nur noch versuchte, an den Ball zu schlagen. Diese Dickköpfigkeit kam Lissa zu Gute, denn einen eher harmlosen Schuss von Antonia Feig verfehlte der genervte Keeper und als der Ball vom Pfosten zurück ins Feld prallte, stand Alina Kienast goldrichtig und traf zur 4:1Entscheidung. In den letzten Minuten kam es nun zu Chancen im Minutentakt, doch die ewige Lissaer Abschlussschwäche ließ keinen weiteren Treffer zu.
Lissas Trainergespann sah trotz vieler ausgelassener Torchancen das beste Spiel der Saison und hofft, dass die Leistungskurve nun bergauf geht.

Es spielten:
Ayse Seifarth, Silvia Susann Pott, Linda Glöckner, Alina Kienast, Emely Doberitz, Saskia Hirsch, Antonia Feig und Josi Schenke

Kreisliga Nordsachsen D-Juniorinnen


SV 90 Lissa – FSV Glesien 5:2 (3:1)

Lissa war von Beginn an das spielbestimmende Team, kam aber zunächst nicht zum Abschluss. Nach einem Ballverlust in der gegnerischen Hälfte nahm ein Glesiener Spieler den Ball auf und war mit Ball schneller als die gesamte Lissaer Hintermannschaft und nutzte seine Chance zur Gästeführung. Die freute währte aber nicht lange, denn nur fünf Minuten später gelang Antonia Feig mit einem Doppelschlag die Wende und brachte Lissa auf die Siegerstrasse. Jessica Taychert erhöhte vor der Pause auf 3:1, wobei Lissa noch einige Chancen liegen ließ. Glesien gelang nach einem Konter der Anschlusstreffer und wollte das Spiel noch einmal spannend machen, doch Lissa sündigte in einer einseitigen Partie mit einer Vielzahl von Chancen, sodass die Gäste am Ende froh und zufrieden mit dem 5:2 sein mussten und mit der Tatsache, dass lediglich Antonia Feig mit einem weiteren Doppelpack traf.
Für Lissa war der Sieg vor allem für das Selbstvertrauen sehr wichtig. Nach zwei Niederlagen gegen zwei starke Gegner musste endlich mal ein Sieg her, der am Ende sehr wichtig war, wenn auch noch einige Baustellen nach Arbeit rufen.

Es spielten:
Ayse Seifarth, Silvia Susann Pott, Linda Glöckner, Alina Kienast, Emely Doberitz, Jessica Taychert, Saskia Hirsch, Antonia Feig und Josi Schenke

Kreisliga Nordsachsen E-Juniorinnen


FSV Glesien - SV 90 Lissa 4:2 (1:2)

Die noch ungeschlagenen Glesiener hatte gegen die Gäste mehr Mühe als gewollt, dabei war Lissa sogar lange das optisch bessere Team. Die Schwächen offenbarten sich dann bei hohen Bällen, nach einer Ecke schauten die Mädels dem Ball nur nach, was der kleinste der Gastgeber zu einem Kopfballtor nutzen konnte. Kurz darauf nutzte Michele Kepper den freien Raum und ihre Schnelligkeit zum Ausgleich. Jessica Taychert traf wenig später sogar zur Führung und ließ zwei weitere Großchancen aus.
Nach der Pause kippte das Spiel, die Gäste wurden zunehmend schwächer, die Gangart der Gastgeber etwas härter und die ein oder andere Entscheidung des Schiedsrichters zum Nachteil der Lissaerinnen ausgelegt. So erhöhte sich die Fehlerquote in der Hintermannschaft, was zu unnötigen Gegentoren führte. Außerdem konnten die Gäste noch so gute Chancen nicht nutzen, was zur letztlich verdienten Niederlage führte.

Es spielten:
Anna Kienast, Vanessa Bluhm, Cora Schulze, Giselle Bonekat, Isabell Kienast, Jessica Taychert, Marie-Sophie Hinze, Angelina Kummer, Isabell Hellmich und Michele Kepper

Kreisliga Nordsachsen  D-Juniorinnen


SV 90 Lissa – SG Doberschütz/ Mockrehna  0:1 (0:1)

Für das Lissaer Team war die Vorstellung die bisher wohl schlechteste seit Jahren. Kaum ein Pass, der ankam, kaum ein Zweikampf, der gewonnen wurde und nur ein Schuss auf das gegnerische Tor, das war einfach zu wenig für ein Fussballspiel. Lediglich Antonia Feig kam halbwegs annähernd an ihre gewohnte Leistungsfähigkeit heran, in einer insgesamt enttäuschenden Partie konnte sich die Mannschaft bei Keeperin Ayse Seifarth bedanken, die mit unzähligen guten Aktionen und tollen Reflexen nur ein einziges Törchen der Gäste zuließ.

Es spielten:
Ayse Seifarth, Silvia Susann Pott, Linda Glöckner, Alina Kienast, Emely Doberitz, Saskia Hirsch, Antonia Feig und Josi Schenke

Bezirksliga C-Juniorinnen


SV 90 Lissa – LFC 07 Leipzig  0:1 (0:0)

Gegen die Fussballelite aus der Messestadt hatten alle Spielerinnen, Trainer und Eltern fest mit einer Niederlage gerechnet, da der Treffer für die Gäste aber erst in der letzten Minute fiel, tat dies richtig weh. Lissa geriet von Beginn an unter Druck, verteidigte aber clever und souverän und kam nach und nach selbst zu guten Chancen. Mitte der zweiten Hälfte war es gar ein Spiel mit offenem Visier und Chancen auf beiden Seiten. Allerdings ließen gegen Ende der Partie die Kräfte sichtbar nach und es kam, wie es kommen musste. Insgesamt ging der Sieg für den LFC in Ordnung. Für einige Lissaerinnen war das Spiel aber auch eine sehr gute Gelegenheit, auf sich aufmerksam zu machen. So fiel neben einigen Feldspielerinnen, welche enorm hohe Laufarbeit leisteten ganz besonders Torfrau Leoni Meyer mit sehr guten Aktionen positiv auf.

Es spielten:
Leoni Meyer, Tina Weißer, Cora Weißer, Michelle Bornkessel, Lisa Krüger, Annalena Röhling, Franziska Hönemann, Johanna Fezekas und Stefanie Kretschmann

Kreisliga Nordsachsen  Bambinis


Turnier in Selben  Platz 3

Beim Turnier in Selben sah man bei den Lissaern bereits einige Fortschritte zur Vorwoche. Wieder waren die Schenkenberger überlegen, dennoch gelang durch sehr gute Abwehrarbeit die Null zu halten und ein torloses Remis zu erspielen. Offensiv wollte es aber nicht so recht klappen, für ein 1:0 gegen Selben reichte es aber dennoch. Nach einem Schuss von Marlon Kühr setzte die fünfjährige Timea Bonekat nach und erzielte das goldene Tor. In der letzten Partie gegen den späteren Turniersieger ESV Delitzsch reichte die Kraft nicht mehr ganz, allerdings schaffte der ESV wegen guter Lissaer Abwehrarbeit und einer sehr guten Leonie Thiele zwischen den Pfosten lediglich zwei Treffer. Für Lissa endete somit das Turnier mit dem angestrebten dritten Platz.


Es spielten:
Leonie Thiele, Timea Bonekat, Marlon Kühr, Niklas Donitz, Maurice Kepper, Josephine Hilke und Laura Kummer

Kreisliga Nordsachsen  E-Juniorinnen


Concordia Schenkenberg - SV 90 Lissa  3:7 (1:5)

In Bestbesetzung angereist erwischten die Mädels einen Traumstart und überrollten die Schenkenberger, bevor diese in ihr gewohntes Spiel fanden. Im Minutentakt wurden die ersten Chancen herausgespielt und genutzt. Bereits nach zwei Minuten erzielte Giselle Bonekat die Führung, nur weitere zwei Minuten später traf Cora Schulze zum 2:0. Das 3:0 besorgte Jessica Taychert nach nur acht Minuten und schon in der zehnten Minute traf Michele Kepper zum 4:0. Das 5:0 erzielte nach einer Viertelstunde Giselle Bonekat und man musste schon Angst um die Gastgeber haben. Nach einer zwischenzeitlichen Ergebniskosmetik traf Lissa weiter und ging mit zwei Toren von Jessica Taychert mit 7:1 in Führung. Lissa bestimmte weiter sicher die Partie, wechselte ordentlich durch und leistete sich ein paar Fehler, welche lediglich zu zwei Gegentoren führten.

Der Erfolg in dieser herausragenden Partie geht in dieser Höhe auch völlig in Ordnung, auch wenn einige wenige Eltern bei den Gastgebern ihrem Ärger über die schlechte Leistung ihrer Schützlinge Luft machten und an den Gästen ausließen, die nichts anderes machten, als gut Fussball zu spielen.

Es spielten:
Anna Kienast, Vanessa Bluhm, Cora Schulze, Giselle Bonekat, Isabell Kienast, Jessica Taychert, Angelina Kummer, Isabell Hellmich und Michele Kepper

Nie gefährdeter Auswärtssieg


Dommitzscher SV - SV 90 Lissa II 0:4 (0:2)


Die Frauen des SV 90 Lissa feierten im weit entfernten Dommitzsch einen nie gefährdeten Auswärtssieg, welcher bei halbwegs besserer Chancenverwertung viel höher hätte ausfallen müssen. Bereits nach zwei Minuten traf Viktoria Teske im vierten Spiel zum vierten Mal und wurde bereits früh ihrer eingebauten Torgarantie gerecht. Bis zum zweiten Treffer mussten die Gäste dann aber lange warten, zwar ergaben sich Chancen im Minutentakt, doch meist fehlte die Präzision im Abschluss oder war die gute Torfrau der Gastgeber auf dem Posten. Nach einem Flankenlauf auf der rechten Seite bediente Katrin Schmitt die völlig allein gelassene Patrizia Laue mustergültig, welche die Führung per Kopf ausbaute. Nach dem Seitenwechsel legte sich Lissa wieder mit viel Tempo ins Zeug. Beim 3:0 reagierte Patrizia Laue bei einem Zuspiel von Peggy Schubert in den Strafraum am schnellsten und jagte den Ball aus 7m mit dem linken Fuß unhaltbar in die Maschen. Nur vier Minuten später war das Ausnahmetalent wieder zur Stelle, diesmal mit dem rechten Fuß und nach einem Pass von Viktoria Teske. Nun brach Dommitzsch fast völlig auseinander, doch Lissa schaffte es nicht aus den sich bietenden und ach so klaren Chancen weitere Tore zu machen. Auf der Gegenseite war das Tor von Katrin Dost nie in Gefahr, was ihr einen sehr ruhigen Nachmittag verschaffte. Einen FairPlay-Preis haben zudem die mitgereisten Spielerinnen Kristin Lattauschke und Doreen Glöckner verdient, die eine Woche zuvor bei der ersten Mannschaft in der Bezirksliga aushalfen und somit in Dommitzsch pausieren mussten und trotz der weiten Anfahrt dabei waren und mit ihrer Anwesenheit Teamgeist versprühten.
Der klare Erfolg war schmeichelhaft für die Gastgeberinnen, denn mit mehr Genauigkeit beim Abschluss wäre deutlich mehr drin gewesen. Nun gilt es für Lissa, die Partie abzuhaken und sich auf das Spitzenspiel am kommenden Sonntag zu konzentrieren, wo Spitzenreiter Luppa zu Gast ist und es den Lissaerinnen sicher nicht so leicht machen wird.  

Es spielten:
Katrin Dost, Franziska Hirsch, Jasmin Bornkessel, Ramona Lenhardt, Julia Krappidel, Patrizia Laue, Katrin Schmitt, Peggy Schubert, Viktoria Teske und Carmen Kretschmann