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Okt 2013

Standard und Konter besiegeln Heimpleite

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SV 90 Lissa - SV Klinga-Ammelshain 1:2 (0:1) Fotos

Nach drei Siegen nacheinander sollte im Heimspiel gegen den SV Klinga-Ammelshain diese Serie fortgesetzt werden. Bei windigen Bedingungen erwischten jedoch die Gäste den besseren Start. Eine vermeidbare Ecke wurde vor den Lissaer Kasten geschlagen und die gegnerische Spielerin kam drei Meter vor dem Tor frei zum Abschluss (7.). So liefen die Lissaer Damen einem frühen Rückstand hinterher, hatten aber noch genug Zeit zur Ergebniskorrektur. Eigentlich lag der Ausgleich schon in Hälfte eins in der Luft, aber Pech im Abschluss verhinderten diesen. So jagte Tina Gallus den Ball aus 16 Metern an die Latte, den Abpraller vermochte jedoch niemand zu verwerten. Ein weiterer Schuss von Ramona Lenhardt landete im Außennetz und eine Flanke von Tina Gallus verpasste Ilka Bretschneider knapp. So ging es also mit einem Rückstand in die Pause. Halbzeit zwei sollte dann mit Wind im Rücken die Wende bringen. Diese fing auch vielversprechend an, als Mareike Fuß einen Eckstoss von Marina Drobisch über die Linie drückte (57.). Zehn Minuten später schoss Marina Drobisch dann den Ball ans Gebälk. Weitere Chancen wurden nicht konsequent verwertet und vereinzelt leichtfertig vergeben. Die Gäste konnten ihrerseits zwei Freistöße aus der Distanz verbuchen, welche aber über das Lissaer Tor flogen. Ansonsten befand sich der Ball überwiegend in den Lissaer Reihen, die Gäste versuchten es mit langen Pässen nach Ballgewinn. Einer dieser Pässe erreichte dann auch die gegnerische Stürmerin, diese konnte nicht mehr entscheidend gestört werden und ließ mit straffem Schuss Ulrike Hundt keine Abwehrchance (75.). In den verbleibenden Minuten gelang es den Gastgeberinnen nicht mehr, die Partie noch zu drehen.
Allein der überwiegende Ballbesitz reicht nicht, um Spiele zu gewinnen. Durch eigene technische Fehler war es den Lissaer Damen nicht möglich, die Gäste ständig unter Druck zu setzen und Tore zu erzwingen. Pech im Abschluss kam auch hinzu, sollte aber keine Ausrede sein. Dass die Gäste dann ihre wenigen Chancen optimal nutzten, passte zur eigenen durchwachsenen Leistung und besiegelte die Niederlage.

Es spielten:
Ulrike Hundt, Isabell Barthel, Anika Radak, Stefanie Böhm, Julia Höpping (ab.27. Julia Krappidel), Ramona Lenhardt, Diana Hiller (ab 80.Jasmin Bornkessel), Tina Gallus, Ilka Bretschneider, Marina Drobisch, Mareike Fuß.

Nachzügler entscheiden die Partie

Roter Stern Leipzig - SV 90 Lissa 0:2 (0:0)

Über die Anreise zum Punktspiel bei den Damen von Roter Stern Leipzig könnte man eine eigene Geschichte schreiben. Wegen der historischen Völkerschlacht wurde schon die Anfahrt eine Herausforderung, zu Spielbeginn fehlten mit Ilka Bretschneider und Mareike Fuß zwei eingeplante Stammkräfte. Da sich Isabell Barthel kurzfristig entschloss, ihre Verletzungspause um eine Woche zu reduzieren, konnten die Lissaer Damen zu elft auflaufen. Wohl noch etwas beeindruckt von den genannten Umständen mussten sich die Gäste erst einmal finden. So kamen die Gastgeberinnen nach einem Angriff über die rechte Seite zu ihrer ersten großen Chance. Die Stürmerin konnte aber aus acht Metern nicht genug Druck in ihren Schuss legen, sodass Ulrike Hundt sicher parieren konnte (5.). Mit zunehmender Spieldauer gestaltete sich das Spiel ausgeglichen, große Tormöglichkeiten waren auf beiden Seiten Mangelware. Einzig die Lissaer Stürmerinnen Jasmin Bornkessel und Kristin Lattauschke hatten die Führung auf dem Fuß, scheiterten aber jeweils knapp. So ging es mit einem dem Spielverlauf entsprechenden Remis in die Pause. Genau in diesem Moment trafen nun auch die beiden letzten Lissaer Spielerinnen ein. Beide konnten dann fünf Minuten später ins Geschehen eingreifen. Insgesamt wirkten die Gäste nun engagierter und drängten die Gastgeberinnen in die eigene Hälfte. Es ergaben sich nun mehrere Torabschlüsse, wovon einige auch sehr vielversprechend waren. Eine Eingabe setzte Mareike Fuß knapp neben das Tor, ein Kopfball von Ilka Bretschneider strich knapp über die Latte. In der 69. Minute wurde das Anrennen dann belohnt. Einen eigentlich zu tief gespielten Pass erlief sich Mareike Fuß kurz vor der Grundlinie. Sie angelte sich die Kugel und zog aus spitzem Winkel aus der Drehung ab. Der Ball schlug zur umjubelten Führung im langen Eck ein. Entschieden wurde die Begegnung in der 77. Minute. Ramona Lenhardt flankte aus dem linken Halbfeld in den Torraum, die Hüterin konnte den Ball nicht entscheidend klären und zwei Lissaer Stürmerinnen waren zur Stelle. Letztlich drückte Ilka Bretschneider den Ball über die Linie. Die letzten Minuten verteidigten die Gäste die erkämpfte Führung und ließen den Sternen keine klare Chance zum Anschlusstreffer.

Die erste Hälfte gestaltete sich ausgeglichen, beide Teams neutralisierten sich im Mittelfeld. Torchancen waren dabei auf beiden Seiten selten. Die zweite Hälfte wurde von den Lissaerinnen dann intensiver angegangen und man erarbeitete sich ein Übergewicht. Zwar konnte spielerisch nicht überzeugt waren, aber Einsatz und Wille stimmten. So verdiente man sich letztlich auch den Auswärtssieg, trotz der nicht alltäglichen Umstände.

Es spielten:
Ulrike Hundt, Isabell Barthel, Anika Radak, Stefanie Böhm, Julia Höpping, Marina Drobisch, Ramona Lenhardt, Tina Gallus, Julia Krappidel (ab 50. Ilka Bretschneider), Kristin Lattauschke, Jasmin Bornkessel (ab 50. Mareike Fuß)

Nur Platzierungsturnier für die Bambinimannschaft aus Lissa


Am 13.10. 2013 fuhr der SV 90 Lissa zur Platzierungsrunde nach Ablaß. Parallel fand die Meisterrunde in Weßnig statt. Die Bambini aus Lissa haben sich Anfangs durch ihre guten Turnierergebnisse der Vorrunde für die Meisterrunde qualifiziert. Der Staffelleiter des Nordsächsischen Fußballverbandes sah das jedoch anders und gab dem SV 90 Lissa für den 2. Platz beim Turnier in Delitzsch nur null Punkte, da ein dreieinhalb jähriges Kind ohne Pass gespielt hat. Der SV 90 Lissa hat am Morgen dieses Turniertages zahlreiche Absagen durch Krankheit bekommen, reiste trotzdem zum ESV Delitzsch. Die Trainerin von Lissa erkundigte sich vor Turnierbeginn bei der Turnierleitung, ob der Dreieinhalbjährige trotz fehlenden Passes mitspielen darf. Die Turnierleitung willigte ein und kommentierte, dass es kein Problem sei einen so jungen Spieler ohne Pass mitspielen zu lassen, da man in dieser Altersklasse nicht so streng sein muss. Hätte die Turnierleitung etwas dagegen gehabt, hätte der SV 90 Lissa wieder abreißen müssen und das Turnier hätte nur mit zwei Mannschaften statt gefunden.
Es ist sehr schade, dass man bereits im Bambinibereich so strenge Vorschriften nachgehen muss, zumal die Trainer der einzelnen Mannschaften so gut in der Vorrunde zusammen gearbeitet haben und es bei kleinen Problemen, z.B. Spielermangel, immer eine Lösung gefunden wurde. Nur bei der Staffelleitung ist das leider nicht möglich.
Beim Platzierungsturnier in Ablaß wurden sechs Mannschaften erwartet. Angereist sind jedoch nur vier Mannschaften und die Spielzeit wurde dadurch von zehn auf zwölf Minuten erhöht.
Im ersten Turnierspiel trafen die Bambini aus Lissa auf den Gastgeber des SV Mügeln/Ablaß. Der lange Anreiseweg scheint den Fußballkids aus Lissa noch in den Knochen gesteckt zu haben, da sie schon nach wenigen Spielminuten zurück lagen. Fabius Prautsch schoss einen Abstoß zu Leonie Thiele, sie konnte den Ball nicht kontrollieren, da sie als Linksfüßer auf der rechten Seite spielte. Somit konnte die Gegenspielerin den Ball mit Leichtigkeit stibitzen und schoss das 1:0. Der zweite Treffer für den SV Mügeln/Ablaß fiel durch einen Fernschuss, wobei der Gegenspieler nicht von den Lissaer Bambini gestört wurde. Lissa konnte sich wenige Chancen bei diesem Aufeinandertreffen heraus spielen. Paul-Eric Neugebauer hatte kurz vor Schluss die Gelegenheit den Rückstand auf 2:1 zu verringern, scheiterte jedoch an der Mügelner Abwehr.
Die Mannschaft aus Lissa ging mit mehr Kampfgeist und Motivation in ihr zweites Turnierspiel. Sie waren in vielen Situationen schneller am Ball, konnten aber keine Großchancen heraus spielen. Die SG Eilenburg 2/Mörtitz hingegen konnten nach der Hälfte der Spielzeit das 1:0 durch ein Solo und einen perfekten Schuss ins Toreck erzielen. Von da an ging das Spiel nur schleppend voran. Die einzige sehenswerte Chance für den SV 90 Lissa hatte Timea Bonekat. Sie konnte vor dem Eilenburger Tor zum Schuss kommen, dieser prallte leider nur an den Pfosten und rollte ins Toraus. Danach brachten die Mannschaften kaum noch Bälle auf die Tore, sondern das Spiel verlief nur noch von Strafraum zu Strafraum und der Abschluss konnte nicht gefunden werden. Der Schiedsrichter brachte das Spiel nach zwölf Minuten pünktlich zu Ende und die SG Eilenburg 2/Mörtitz gewann 1:0.
Der SV 90 Lissa stand im letzten Spiel der SG Naundorf/Zschepplin gegenüber. Die Bambini aus Lissa eröffneten das Spiel mit zwei riesigen Chancen. Zum Einen hat Niklas Dönitz einen hohen Abstoß abgefangen und sauber unter Kontrolle gebracht und konnte Paul-Eric Neugebauer mit dem Ball bedienen. Er suchte den direkten Weg zum Tor, sein Schuss ging nur knapp vorbei. Zum Zweiten konnte Niklas Dönitz wieder einen Ball in der Abwehrreihe erkämpfen, schoss diesen zu Selvi Öcal und diese leitete ihn direkt zu Timea Bonekat weiter. Sie zögerte nicht lange und brachte das runde Leder auf das Tor, schoss jedoch nur den Hüter an. Alle guten Dinge sind Drei. Paul-Eric Neugebauer konnte sich den Ball in einem Zweikampf erobern und schoss ihn ins Zscheppliner Toreck. Der Jubel für das erste Tor des SV 90 Lissa war noch gar nicht richtig vorbei, da fiel auch schon das 2:0. Niklas Dönitz, der neben Leonie Thiele, eine sehr gute Abwehrarbeit in diesem Spiel leistete, passte den Ball aus der Abwehr heraus zu Paul-Eric Neugebauer im Sturm. Er überlegte nicht lange und netzte zum verdienten 2:0 ein.
Mit diesem 3. Platz verabschiedete sich der SV 90 Lissa von der Platzierungsrunde aus Ablaß.

Für den SV 90 Lissa spielten:
Fabius Prautsch, Niklas Dönitz, Leonie Thiele, Paul – Eric Neugebauer, Selvi Öcal, Timea Bonekat

Kreispokal - Lissa zieht ins Halbfinale ein

SV 90 Lissa II – Grün Weiß Annaburg 2:1 (1:0)

Trotz Besetzungssorgen dominierte Lissa die Partie und ging nach einem Traumpass von Doreen Glöckner und dem Tor von Viktoria Teske auch schnell in Führung. In der Folgezeit erarbeiteten sich die Gastgeberinnen weitere gute Chancen, welche wie so oft erfolglos vergeben wurden. Das gute und kluge Abwehrverhalten ließ den Gästen aber kaum Freiheiten, selbst mal einen Angriff zu Ende zu spielen, dabei kamen lediglich vereinzelt Distanzschüsse zu Stande. Nach der Pause erhöhte Doreen Glöckner auf 2:0, was dem Team zusätzlich Sicherheit und Ruhe bringen sollte, doch fünfzehn Minuten vor Ende versagten Viktoria Teske die Nerven, die nach einer Unsportlichkeit die rote Karte sah. Sie revanchierte sich äußerst unklug mit einem Tritt an ihrer Gegenspielerin, welche zuvor eine Tätlichkeit beging. Da Schiedsrichter Goldstein allerdings nur ihre Aktion sah, gab es nur eine rote Karte. In Überzahl bekamen nun die Gäste die zweite Luft und wollten das Spiel drehen, dabei gelang zunächst der Anschluss. Mehr ließ Lissa mit hoher Laufarbeit in Unterzahl und viel Einsatz bis zum Schlusspfiff aber nicht mehr zu.   
Verdient ziehen die Lissaerinnen in die nächste Pokalrunde ein, in der zu Ostern das Halbfinale ausgespielt wird. Jetzt gilt es erst mal alle Kräfte zu bündeln und zu hoffen, dass zum nächsten Spiel am 27.10. einige heute fehlende Spielerinnen zurück ins Team finden.

Es spielten:
Anett Pantel, Sandra Korge, Doreen Kühr, Doreen Glöckner, Stefanie Kretschmann, Katrin Dost, Viktoria Teske, Peggy Schubert und Carmen Kretschmann

Deutlicher Auswärtssieg und Sprung auf Platz vier

Bornaer SV - SV 90 Lissa 1:7 (1:2)

Nach dem ersten Heimsieg der Saison sollte nun auch ein Auswärtssieg folgen, beim Schlusslicht in Borna nahm sich Lissa daher viel vor.
Aus einer kompakten Abwehr heraus drückte Lissa die Gastgeber in die eigene Hälfte, konnte aus der Überlegenheit aber nichts Zählbares bewirken. Nach einem Antritt von Annalena Röhlig, die gleich mehrere Gegenspielerinnen chancenlos stehen ließ, profitierte Tina Weißer freistehend und schloss zur Führung ab. Laura Merkel traf wenig später aus der Distanz und alles schien in Sack und Tüten. Bei einem Freistoß der Gastgeberinnen sah die Hintermannschaft allerdings nicht gut aus, der Ball passierte gleich mehrere Spielerinnen, wobei sich Keeperin Leoni Meyer auf alle verließ und eh sich alle besannen, stand es plötzlich 2:1. Nach einer Halbzeitpredigt ging Lissa ernsthafter und entschlossener zu Werke und war auf allen Positionen stärker. Die Tore fielen nach mitunter sehr schönen Kombinationen, wobei sich Antonia Feig und Saskia Hirsch je zweimal in die Torschützenliste eintrugen, Stürmerin Michelle Bornkessel traf zum 7:1Endstand. Bei deutlicher spielerischer Überlegenheit und einer Vielzahl weiterer guter Einschussmöglichkeiten machte sich dennoch Zufriedenheit breit. Auf Grund ständiger guter Aufmerksamkeit von Torfrau Leoni Meyer wurden aber auch einige Gegentore verhindert. Auch die Abwehr mit Laura Merkel und Annalena Röhlig musste ungewöhnlich viel laufen, weil die Offensive sehr oft nicht zurück kam, dass muss sich in den nächsten Spielen noch verbessern.  

Es spielten:
Leoni Meyer, Laura Merkel, Annalena Röhlig, Lisa Krüger, Linda Glöckner, Tina Weißer, Saskia Hirsch, Cora Weißer, Alina Kienast, Antonia Feig, Michelle Bornkessel und Jaqueline Schmitt

Heimspielsieg gegen Liganeuling

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SV 90 Lissa - BSV Schönau 6:1 (2:0) - Fotos vom Spiel

Im zweiten Heimspiel hatten die Lissaer Damen einen Neuzugang der Bezirksliga zu Gast. Die Damen vom BSV Schönau spielten engagiert mit, so dass es in der Anfangsphase keine großen Feldvorteile für die Gastgeberinnen gab. Trotzdem gelang die schnelle Führung. Einen schnell in die Spitze weitergeleiteten Ball erlief sich Kristin Lattauschke, konnte von drei Gegenspielerinnen nicht entscheidend bedrängt werden und hob die Kugel von der Strafraumgrenze gekonnt über die Gästehüterin (8.). Nun sollte dieser Treffer eigentlich Sicherheit geben, aber immer noch war der Spielaufbau durch leichte Fehlabspiele beeinflusst. Auch die Gäste starteten immer wieder Offensivaktionen, kamen aber nicht zwingend zum Abschluss. Dennoch merkte man, dass diese auch immer für ein Tor gut waren. Dementsprechend war das zweite Tor nötig, um noch mehr Ruhe in die eigenen Aktionen zu bringen. Es dauerte aber bis zur 40. Minute, als Tina Gallus nach einem Eckstoß am schnellsten reagierte und den Ball aus Nahdistanz in die Maschen beförderte. So ging es dann auch in die Halbzeitpause. Nur zwei Minuten nach Wiederanpfiff fasste sich Mareike Fuß ein Herz und zog vom rechten Strafraumeck ab. Der Ball senkte sich unhaltbar ins linke Toreck. Damit war die Partie praktisch entschieden. Lissa kombinierte nun sicherer und ließ den Ball gut laufen. Einen guten Pass von Ramona Lenhardt erreichte Marina Drobisch acht Meter vor dem Tor in halbrechter Position. Eine kurze Ballannahme, ein trockener Schuss ins kurze Eck und es stand 4:0 (51.). Nur vier Minuten später wurden auch die engagierten Gäste für ihre Leistung belohnt. Ein gut getretener Freistoß aus ca. 20 Metern sprang vom Innenpfosten in den Lissaer Kasten. Doch danach hatten die Lissaerinnen wieder mehr Spielanteile, konnten aber nicht alle Chancen nutzen. Auch die Gäste besaßen noch die ein oder andere Schusschance, diese konnten aber alle von Ulrike Hundt entschärft werden. In der 73. Minute setzte sich Ramona Lenhardt nach einer Ecke von Marina Drobisch gut durch und köpfte zum 5:1 ein. Drei Minuten vor dem Ende war wieder Marina Drobisch am Tor beteiligt. Mit einem feinen Doppelpass legte sie Mareike Fuß auf. Sie konnte den Ball 10 Meter vor dem Tor noch annehmen und überzeugend ins linke Eck vollenden.

Trotz der frühen Führung spielten auch die Gäste ordentlich mit und konnten die Partie in der ersten Hälfte offen halten. Immer wieder mussten die Lissaer Damen vor Kontern auf der Hut sein. Diese ergaben sich meist durch Fehler im Spielaufbau. Die Tore kurz vor und nach der Pause entschieden die Partie und sorgten dann auch für ein spielerisches Übergewicht der Gastgeberinnen.

Es spielten:
Ulrike Hundt, Anika Radak, Stefanie Böhm, Julia Höpping, Marina Drobisch, Diana Hiller, Ramona Lenhardt, Tina Gallus, Claudia Schorling, Kristin Lattauschke, Mareike Fuß

Verdienter 2. Platz für die G-Jugend aus Lissa


Am 03.10.2013 fand das letzte Vorrundenturnier der Bambini in Lissa statt. Dieses Turnier entschied, ob die Mannschaften zur Meisterrunde oder zur Platzierungsrunde fahren dürfen.
Der SV 90 Lissa empfing im ersten Spiel den ESV Delitzsch, diese sich bereits, durch sehr gute Turnierleistungen, für die Meisterrunde qualifiziert haben. Nach nur einigen Minuten gingen die Bambini aus Lissa durch eine Unachtsamkeit der Delitzscher Abwehr in Führung. Timea Bonekat erkämpfte sich den Ball im Delitzscher Strafraum und schoss ohne zu zögern auf das gegnerische Tor. Der Torhüter wehrte den ersten Schuss ab, beim Nachschuss musste er sich jedoch geschlagen geben. Der Jubel aus Lissaer Sicht hielt nicht lange an, denn die Bambinimannschaft aus Delitzsch ließ einen Rückstand nicht lange auf sich sitzen und glich nur nach wenigen Minuten aus. Das 1:2 für Delitzsch fiel durch einen Freistoß in der Lissaer Hälfte. Der ESV-Bambini legte sich das runde Leder auf dem vom Schiedsrichter zugewiesenen Freistoßpunkt zurecht und schoss mit seiner ganzen Kraft auf das Lissaer Tor. Die Bambini aus Lissa konnten den Ball nur noch im eigenen Toreck wiederfinden. In der darauffolgenden Spielszene hatte Paul-Eric Neugebauer den Ausgleich auf dem Fuß. Er konnte aber seinen Schuss nicht platziert genug auf das Delitzscher Gehäuse bringen und der Hüter hielt ohne Probleme. Der Delitzscher Hüter machte einen weiten Abstoß und einer seiner Vorderleute konnte den Ball durch ein sehenswertes Solo von der Mittellinie im Lissaer Tor zum 1:3 versenken. Die Delitzscher hatten noch nicht genug und erzielten kurz vor Spielende den 1:4 Endstand.
Die Lissaer hatten nun zwei Spiele Pause, bevor sie auf den SV Grün – Weiß Selben trafen und konnten ihre Taktik nochmal überdenken.
Das vierte Turnierspiel gewann der SV 90 Lissa mit 4:0. Das 1:0 gelang Niklas Dönitz durch ein klasse Solo aus der Abwehr heraus, an der Seitenlinie entlang und durch einen platzierten Schuss ins Selbener Tor. Nur zwei Minuten später legte Leonie Thiele nach. Sie konnte einen sauber gespielten Pass von Selvi Öcal in Ruhe annehmen und den Weg zum gegnerischen Tor suchen. Sie spielte noch zwei Selbener Abwehrspieler aus und schob zum 2:0 ein. Den nächsten Torjubel dieses Spiels bekam Paul-Eric Neugebauer. Timea Bonekat leistete gute Vorarbeit, indem sie den Ball einem Selbener Spieler an der Seitenlinie abnahm und auf das Selbener Tor dribbelte. Sie versuchte es zunächst selbst einen Schuss ins Tor zu bringen, dies gelang ihr jedoch nicht. Sie erkämpfte sich abermals den Ball und schoss ihn in die Strafraummitte, wo Paul-Eric Neugebauer bereits sehnsüchtig wartete und zum 3:0 traf. Das vierte und letzte Tor dieser Partie schoss die spielstarke Timea Bonekat. Niklas Dönitz konnte einen Schuss von der Mittellinie auf das gegnerische Tor bringen. Der Selbener Hüter hielt diesen, konnte ihn aber nicht fest halten. Timea Bonekat setzte nach und erzielte das 4:0.
Im letzten Spiel erwartete der SV 90 Lissa den SV Zwochau. Die Bambini aus Lissa hatten zuvor noch nie, bei einem Turnier, den SV Zwochau besiegt, dies sollte sich nun ändern.
Die Lissaer gingen sehr konzentriert in das Spiel. Nach nur wenigen Minuten konnte Niklas Dönitz einen Schuss aus einem Getümmel in Richtung Tor bringen. Er ging jedoch daneben. Die nächste Torchance hatte wieder der SV 90 Lissa und belohnte sich durch großen Kampfgeist. Leonie Thiele hatte Einwurf und warf diesen zu Timea Bonekat, diese ackerte sich durch die Zwochauer Abwehr und netzte zum 1:0 ein. Das zweite Tor im vorletzten Turnierspiel schoss ebenfalls der SV 90 Lissa. Selvi Öcal hatte an der Mittellinie den Ball, diesen lupfte sie über die Zwochauer Abwehr und Paul-Eric Neugebauer hatte freie Bahn zum gegnerischen Tor, überlegte nicht lange und schoss ins rechte Toreck. Die Hälfte des Spiels war vorbei und die Zwochauer gaben noch nicht auf. Durch eine Unachtsamkeit der Lissaer Abwehr konnten die Gegner zum Schuss kommen. Fabius Prautsch war jedoch noch voll bei der Sache und konnte diesen Schuss von der Torlinie kratzen. Lissa wollte unbedingt noch ein Tor schießen, dies merkte man an der Aufmerksamkeit und Motivation der einzelnen Spieler. Kurz vor Schluss konnten sie dieses Tor auch noch erzielen. Auf Leonie Thiele stürzten sich an der Seitenlinie gleich drei Zwochauer Spieler. Sie behielt jedoch die Nerven und sah die freistehende Timea Bonekat vor dem Zwochauer Tor. Sie bekam einen genau gespielten Pass von Leonie Thiele und verdiente sich mit ihrem Tor noch mehr Taschengeld.

Für den SV 90 Lissa spielten: Fabius Prautsch, Niklas Dönitz, Leonie Thiele, Paul-Eric Neugebauer, Selvi Öcal, Timea Bonekat

Platzierungen: 1. ESV Delitzsch, 2. SV 90 Lissa, 3. SV Zwochau, 4. SV Grün – Weiß Selben

Die ersten Punkte eingefahren

SV 90 Lissa - TuS Pegau 5:0 (3:0)

Nach den Resultaten der Vorwochen war ein Heimsieg für die Lissaerinnen Pflicht. Zu Gast in Lissa waren die Damen aus Pegau, die in Unterzahl ins Spiel gingen. Diesmal begannen die Gastgeberinnen konzentrierter als bislang und konnten so bereits in der Anfangsphase für Torgefahr sorgen. Nach einer Ecke für die Gäste schalteten die Lissaer Damen nach Ballbsitz schnell um. Ramona Lenhardt führte den Ball durch das Mittelfeld und setzte auf dem linken Flügel Tina Gallus in Szene. Sie zog mit der Kugel in den Sechzehner und vollendete aus 10 Metern ruhig und abgeklärt zum 1:0 (9.) Nur drei Minuten später hatten die Gastgeberinnen einen Eckstoß. Den abgewehrten Ball schoss Julia Höpping aus 20 Metern direkt Richtung Gästetor. Die wieder mitwirkende Kristin Lattauschke stand goldrichtig, nahm den Ball am Torraum kurz an und bugsierte ihn aus der Drehung mit links ins Eck. Danach bestimmten die Lissaer Damen zwar weiterhin die Partie, ließen aber die Zielstrebigkeit der Anfangsphase etwas vermissen. Auch mit Distanzschüssen wurde der Torerfolg gesucht, doch waren diese meist eine Beute der guten Pegauer Hüterin. Kurz vor der Pause konnte Mareike Fuß im Strafraum nur durch ein Foul gebremst werden. Den fälligen Strafstoß verwertete Ramona Lenhardt zum 3:0 Pausenstand. Die zweite Hälfte verlief im wesentlichen wie der erste Durchgang. Ein Angriff über Kristin Lattauschke auf der linken Seite führte zum nächsten Lissaer Treffer. Von ihr gelangte der Ball ins Zentrum, Mareike Fuß leitete blitzschnell weiter auf Ramona Lenhardt. Sie legte sich den Ball zum Torabschluss einen Tick zu weit vor, so dass letztlich Mareike Fuß den für die Hüterin unhaltbaren verdeckten Schuss setzen konnte. Sie war es dann auch, die den Endstand markierte. Eine genaue Flanke von Ramona Lenhardt konnte sie 8 Meter vor dem Tor annehmen und beförderte den Ball ins rechte obere Toreck.

Gegen die dezimierten Gäste hatten die Lissaerinnen letztlich keine Mühe, den ersten Dreier einzufahren. Die schnellen Tore in der Anfangsphase gaben zusätzliche Sicherheit, führten aber in der Folgezeit auch dazu, dass nicht mehr gelaufen wurde als unbedingt nötig. Positiv anzumerken ist, dass sich Abwehrspielerin Julia Höpping in die Offensivaktionen einschaltete und einige gute Flanken vor das Pegauer Gehäuse schlagen konnte. Auch aus der Distanz wollten die Gastgeberinnen zum Erfolg gelangen, was grundsätzlich auch ein richtiges Rezept gewesen wäre. Leider ließen die Versuche Genauigkeit und Durchschlagskraft vermissen, so dass daraus nicht Zählbares resultierte.

Es spielten:
Ulrike Hundt, Anika Radak, Stefanie Böhm, Julia Höpping, Susann Seiring (ab 46. Julia Krappidel), Diana Hiller, Ramona Lenhardt, Tina Gallus, Claudia Schorling (ab 60. Marina Drobisch), Kristin Lattauschke, Mareike Fuß

Verdiente drei Punkte im Kreisderby

ESV Delitzsch - SV 90 Lissa II 0:1 (0:0)

Auf Grund des deutlichen Sieges im Pokal und der aktuellen Tabellensituation waren die Gäste als klare Favoriten nach Delitzsch gereist und nahmen diese Rolle auch an. Allerdings war sofort klar, dass die Aufgabe sehr schwer werden wird, denn nach Krankmeldung von Keeperin Anett Pantel und der Nominierung der Torkanone Kristin Lattauschke in den Bezirksligakader fehlten gleich zwei Schlüsselspielerinnen, zudem musste auf einem ungewöhnlich kleinem Platz und zusätzlich auf Kunstrasen gespielt werden.
Lissa wurde aber auch durch den Einsatz mehrerer Spielerinnen verstärkt, welche sonst nicht zur Verfügung stehen und hatten mit Jasmin Bornkessel im Tor ebenfalls für sicheren Rückhalt gesorgt. Auf dem Feld hielten die Gäste das Heft des Handelns von Beginn an fest in der Hand, die meisten Zweikämpfe wurden gewonnen und die Platzherrinnen kamen trotz heimischen und bekannten Geläuf kaum zu Chancen. Lissa spielte sehr gut miteinander und er Ball lief sehenswert durch die Reihen, leider wurde bei aller Herrlichkeit der Abschluss vergessen, der letzte Pass blieb oft in der vielbeinigen Abwehr hängen oder wurde zu ungenau gespielt. So blieb der Pfostenschuss von Doreen Glöckner die einzige Großchance in der ersten Hälfte. Trotz gnadenloser Überlegenheit und deutlich mehr Ballbesitz sah es auch im zweiten Durchgang nicht viel besser aus. Zwar wurden mehr Abschlüsse gesucht, welche aber entweder zu schwach oder zu ungenau geschossen wurden. Nach reichlich vergebenen Chancen traf dann Constance Bernhardt mit dem goldenen Tor zum Siegtreffer. Zunächst tunnelte sie ihre Bewacherin, narrte anschließend die gesamte Abwehr und drosch die Kugel emotionslos und aus Nahdistanz ins Tor. Die Erlösung war sofort zu spüren, denn nach diesem Tor fiel es den Gästen viel leichter zu kombinieren, mit etwas Glück und Geschick vereitelte die beste Delitzscherin im Tor einen höheren Spielausgang, lenkte einen Ball von Viktoria Teske an den Pfosten und hielt einige gute Schüsse sicher.
Mit dem knappen aber zu jeder Zeit verdienten Erfolg schieben sich die Lissaerinnen zurück auf den dritten Tabellenplatz, dabei ist keinesfalls von einem glücklichen Sieg zu sprechen, sondern eher von Pech, dass nicht noch mehr Treffer gelangen. Nun geht es mit breiter Brust ins Pokalviertelfinale, wo am kommenden Sonntag bereits 12Uhr der SV Grün Weiß Annaburg in Lissa zu Gast ist und das Pokalhalbfinale erreicht werden soll.  

Es spielten:
Jasmin Bornkessel, Sandra Korge, Doreen Kühr, Doreen Glöckner, Stefanie Kretschmann, Peggy Schubert, Constance Bernhardt, Katrin Schmitt, Katrin Dost, Viktoria Teske und Carmen Kretschmann