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1. Frauen

Überzeugender Auswärtserfolg

SC Hartenfels Torgau - SV 90 Lissa 0:5 (0:2)

Bei Lissa fehlten gleich drei Stammkräfte, welche aber von Nachwuchskräften und Oldies zu 100% ersetzt wurden. So konnte Lissa das gewohnt ballsichere und druckvolle Spiel aufbauen und agierte dabei aus einer sehr sicheren, stabilen und lauffreudigen Abwehr heraus. In den ersten zehn Minuten ließen allerdings Ilka Bretschneider und Kristin Lattauschke zwei Hundertprozentige liegen wo man befürchten musste, dass sich das nach bekannten Fussballweisheiten rächen würde. Denn wenn die Elbstädterinnen spielen durften und der Platz, wenn auch unfreiwillig gewährt wurde, war auch Torgau ganz schnell gefährlich und prüfte Keeperin Ulrike Hundt anfangs einige Male. Der Dosenöffner war ein direkt versenkter Freistoß aus halblinker Position, Janina Brauns zirkelte die Kugel gefühlvoll über die Mauer ins kurze Eck. Kurz darauf setzte sich Nadine Giska durch, wo der Ball über Ramona Lenhardt zu Torkanone Kristin Lattauschke gelang, die zum 2:0 netzte. Von dem Zeitpunkt an kam Torgau nur noch sporadisch zu Angriffen und blieb meist ungefährlich, nicht zuletzt, weil Lissa bereits früh störte und den Spielfluss erst gar nicht zuließ. Auch nach dem Seitenwechsel war Lissa sehr dominant, wobei Kristin Lattauschke nach einem Zuspiel von Lisa-Marie Wachs das 3:0 erzielte. Das 4:0 erzielte Lisa-Marie Wachs mit links durch die Beine der Keeperin und profitierte dabei von einem energischen Vorstoß der Verteidigerin Annalena Röhlig, die eine freie Lücke sah, das gesamte Spielfeld überbrückte und die Stürmerin bediente. Der Torjägerin Kristin Lattauschke war es dann vorbehalten, den Endstand zum 5:0 zu besorgen und bedankte sich brav bei Nadine Giska für die erneute tolle Vorarbeit. Sicher hätte der Sieg auch noch höher ausfallen können, aber über die Chancenverwertung zu meckern, wäre jammern auf hohem Niveau und dabei sollte man nicht vergessen, dass auch Torgau durchaus Fussball spielen kann, Lissa dies aber einfach nicht zugelassen hat.     
 
Es spielten:
Ulrike Hundt, Isabell Barthel, Julia Krappidel, Annalena Röhlig, Stefanie Kretschmann, Janina Brauns, Ramona Lenhardt, Saskia Hirsch, Nadine Giska, Kristin Lattauschke und Ilka Bretschneider ( ab 55. Lisa-Marie Wachs)

Mit Erfolg in die Winterpause

SV 90 Lissa – BSV Schönau  3:1 (0:0)

Bei nasskaltem und windigem Wetter bestritt Lissa sein letztes Spiel in diesem Jahr und hatte dabei Schönau zu Gast, einem Team aus dem unteren Tabellendrittel. Entsprechend klar dominierte Lissa die Partie und hatte vom Anstoßpunkt weg das Heft des Handelns voll in der Hand. Doch wie so oft in dieser Saison fehlte es an Durchsetzungsvermögen, Passgenauigkeit und dem nötigen Glück, so blieb es beim Einbahnstrassenfussball bis zur Halbzeit torlos, selbst Ramona Lenhardt versagten die Nerven bei einen Handstrafstoß. Auch nach dem Seitenwechsel dominierte Lissa und erspielte sich Chancen, es war eine Frage der Zeit, wann endlich das verdiente Tor fallen würde. Letztlich war es Tina Gallus, die ihr Team mit dem erlösenden Treffer erlöste, der feien Pass kam von Kristin Lattauschke. Dies löste eine unglaubliche Befreiung aus, denn nur zwei Minuten später traf Kristin Lattauschke zum 2:0. Weitere drei Minuten später stand es schon 3:0, wieder war Tina Gallus ihrer überforderten Gegenspielerin davon gelaufen und wuchtete die Kugel aus Nahdistanz in die Maschen. Auch nach den Treffern blieb Lissa spielbestimmend, einige Bälle von Saskia Hirsch, Janina Brauns und Lisa-Marie Wachs verfehlten das Ziel knapp, auch ein Kopfball von Ramona Lenhardt traf das Ziel nicht. Stattdessen kamen die Gäste mit einem Freistoßtor von der Strafraumgrenze zum Ehrentreffer, blieben aber ansonsten weites gehend harmlos bzw. stets an der stabilen Lissaer Abwehr hängen.        
Bei aller Kritik über die Chancenverwertung, letztlich zählen die drei Punkte und die waren jeder Zeit verdient und zum Sichern des zweiten Platzes über die Winterpause wichtig. Jetzt genießt das Team die Winterpause und freut sich auf die gemeinsame Weihnachtsfeier und die Hallenturniere in der kalten Jahreszeit.  

Es spielten: Ulrike Hundt, Isabell Barthel, Julia Höpping, Julia Krappidel, Laura Merkel ( ab 85. Annalena Röhlig), Tina Gallus, Janina Brauns, Ramona Lenhardt, Saskia Hirsch ( ab 75. Samantha Feig), Lisa-Marie Wachs und Kristin Lattauschke

Drei Punkte im Nachholespiel

SV 90 Lissa – Roter Stern Leipzig  4:0 (2:0)

Im Nachholspiel gegen Schlusslicht Roter Stern zweigte Lissa wieder eine solide und großteils überzeugende Partie. Aus einer stabilen Abwehr heraus bestimmte der Gastgeber über weiter Strecken die Richtung und ließ sich auch nicht vom heftigen Gegenwind vom Kurs abbringen. Lisa-Marie Wachs bediente Torjägerin Kristin Lattauschke mustergültig zum Führungstreffer, wenig später spielte Janina Brauns einen tollen Pass in die Tiefe auf Kristin Lattauschke, die zum 2:0 traf. Die vielbeinige Gästeabwehr verhinderte mir stets hohem und fairem Einsatz einen höheren Rückstand, welcher allemal verdient gewesen wäre. Auch nach dem Pausentee blieben die Gäste trotz sichtbaren Mühens eher harmlos, ließen aber zunächst wenig zu. Erst nach dem Tor von Janina Brauns, die aus 15m die Kugel unter die Latte nagelte, häuften sich die Chancen und es hätte gut und gerne noch einige Tore geben können. Den letzten Treffer markierte Lisa-Marie Wachs, die nach einer Flanke von Julia Höpping goldrichtig stand und gedankenschnell reagierte.
Das klar bessere Team fährt souverän und unspektakulär sichere drei Punkte ein und festigt den zweiten Platz hinter Borna.    
Es spielten:
Ulrike Hundt, Isabell Barthel, Julia Krappidel, Stefanie Kretschmann (ab 75. Julia Höpping), Marina Drobisch, Tina Gallus, Laura Merkel (ab 46. Annalena Röhlig), Janina Brauns, Laura Nuck (ab 60. Saskia Hirsch), Lisa-Marie Wachs und Kristin Lattauschke

Spiel gedreht – verdient gewonnen

LFC 07 Leipzig - SV 90 Lissa  1:2 (1:0)

Mit leichtem Handicap, nämlich dem Fehlen von Torjägerin Kristin Lattauschke, trat Lissa beim Spitzenspiel auf der Leipziger Kunstrasenanlage des LFC an. Marine Drobisch spielte stark verschnupft und kämpfte sich durch und Stefanie Kretschmann musste bereits nach 15min verletzt das Spielfeld verlassen. Alle diese Argumente trugen unter anderen dazu bei, dass Lissa nur wenig Offensives zu Stande brachte. Allerdings waren beide Abwehrreihen sehr dominant, das generell sehr wenig Torgefahr aufkam. Lissa hatte mit einem Freistoß aus 25m von Marina Drobisch quasi nur eine gute Torchance in 30 min, doch auch der LFC hatte nur eine, diese saß aber schmerzhaft und führte zum Gegentor. Dafür waren aber Abspielfehler im pomadigen Aufbauspiel ausgenutzt worden. Kurz vor der Pause wäre fast der Ausgleich gelungen, Tina Gallus setzte sich auf links durch und bugsierte irgendwie den Ball zu Lisa-Marie Wachs, sie scheiterte aber aus Nahdistanz an der glänzend parierenden LFC-Keeperin. Das Spiel zweier gleich starker Gegner wurde auch im zweiten Durchgang nicht besser, die Abwehrreihen dominierten, es war permanent viel Tempo und es gab dennoch nur wenig Chancen. Das änderte sich mit der Einwechslung der jungen Saskia Hirsch, die nicht nur frischen Wind brachte, sondern gleich nach ihrer Einwechslung den Ausgleich erzielte. Sie setzte den unsicheren Abwehrspielerinnen energisch nach, tanzte die Torfrau aus und schob eiskalt ein. Natürlich wollte Lissa nun alle drei Punkte, wurde energischer und aggressiver und ließ Leipzig kaum über die Mittellinie. Schließlich war es der besten Spielerin auf dem Platz Janina Brauns vorbehalten, den Siegtreffer mit einem platzierten Schuss ins untere rechte Eck zu markieren. In der Schlussminute ging wieder die schnelle Saskia Hirsch allein auf und davon und konnte nur mit einer Notbremse gestoppt werden, aus Mitleid zog der Schiri nur gelb, der Freistoß verfehlte das Ziel nur knapp.
Alles in allem ein glücklicher, aber verdienter Sieg. Glücklich, weil Lissa das Spiel drehen musste und erst kurz vor Ende traf, verdient, weil Lissa am Ende deutlich mehr vom Spiel und auch mehr Chancen hatte. Insgesamt sollten sich einige Lissaerinnen über ihre Verantwortung innerhalb des Teams bewusst werden und dringend versuchen, die eigene Leistung objektiv und kritisch zu betrachten, dann wird es für alle angenehmer und leichter.          

Es spielten:
Ulrike Hundt, Isabell Barthel, Julia Höpping, Julia Krappidel, Stefanie Kretschmann (ab 16. Lisa-Marie Wachs), Marina Drobisch, Tina Gallus, Janina Brauns, Ramona Lenhardt, Caroline Schmidt (ab 60. Saskia Hirsch) und Laura Nuck

Torfestival im Kreisderby

SV 90 Lissa – Hartenfels Torgau  14:0 (4:0)

Vor dem Nordsachsenderby herrschte auf beiden Seiten trotz Respekts große Euphorie, vor allem die Gäste waren nach dem ersten Sieg beim LVB Leipzig guter Dinge und hielten zunächst auch sehr gut mit. Dennoch war Lissa das von Beginn an spielbestimmende Team und erspielte sich mehrere gute Torchancen, es dauerte allerdings bis zur 27.min, bis Marina Drobisch mit einem Freistoß aus ca. 30m die Führung erzielte. Nach einer Ecke erzielte Ramona Lenhardt aus dem Gewühl heraus nur drei Minuten später das 2:0, Torfrau Ulrike Hundt stieß anschließend unglücklich mit einer Torgauer Spielerin zusammen, wobei Lissas Torfrau trotz Schmerzen weiter machen konnte, Torgau aber zunächst in Unterzahl spielte, was Lissa gnadenlos ausnutzen konnte und mit einem Doppelschlag von Tina Gallus noch vor der Pause auf 4:0 erhöhte. In der Halbzeitpause wurden einige ausgemachte Fehler der Gäste besprochen, mit dem Ziel, diese besser auszunutzen, was in Halbzeit zwei dann auch grandios gelang. Ganze 90 Sekunden brauchte Kristin Lattauschke für ihren Doppelschlag zum 6:0, der wohl positive Auslöser für die ganze Mannschaft, den Zuschauern trotz eiskalten Temperaturen ein herzerwärmendes Spiel mit teils wunderschönen Toren zu bieten. Dabei ließ die Gegenwehr der Gäste stark nach und die Fehlerquote stieg auf allen Positionen. So traf das Lissaer Team beinahe nach Belieben, Tina Gallus traf zum 7:0, die frisch eingewechselte Ilka Bretschneider machte in nur fünf Minuten die Tore acht und neun, zweistellig wurde es nach einem Treffer von Kristin Lattauschke und eine Viertelstunde vor Schluss erzielte Marina Drobisch ihren zweiten Treffer zum 11:0, Das Dutzend machte Kristin Lattauschke voll und sie war es auch, die den letzten Treffer zum 14:0Endstand besorgte, zuvor traf Ramona Lenhardt für die torhungrigen Lissaerinnen.
Bei 14 Treffern sollte man nicht anfangen, von einer Chancenverwertung zu sprechen, allerdings blieben beim Spiel auf ein Tor dennoch einige Chancen liegen. Insgesamt kann man aber von einer sehr starken Mannschaftsleistung sprechen, wenn auch der Gegner nach anfänglicher Gegenwehr mehr und mehr harmlos wurde.          

Es spielten:
Ulrike Hundt, Isabell Barthel, Julia Höpping, Julia Krappidel, Stefanie Kretschmann, Marina Drobisch, Tina Gallus, Janina Brauns, Ramona Lenhardt, Caroline Schmidt ( ab 60. Ilka Bretschneider) und Kristin Lattauschke 

Zum Saisonabschluss Erfolg gegen den Meister und viele Tränen zum Abschied

SV 90 Lissa – Lok Döbeln  5:3 (3:1)

In der letzten Partie einer langen und insgesamt erfolgreichen Saison waren die Frauen von Lok Döbeln zu Gast, die letzte Woche bereits vorzeitig zum Meister geehrt wurden. Auch Lissa steht schon seit einiger Zeit als Vize fest, was auf Grund des hohen Ehrgeizes beider Teams ein hochklassiges Spiel versprach. Beide Mannschaften kennen sich seit Jahren genau und begannen gleich offensiv und ohne Visier. Erwartungsgemäß ging Döbeln in Führung, doch Lissa antworte kurz darauf mit einem herrlichen Treffer zum Ausgleich. Janina Brauns brachte eine Ecke perfekt auf die einlaufende Ramona Lenhardt, die den Ball wuchtig ins Netz köpfte. Kurz darauf war Ramona Lenhardt wieder zur Stelle und besorgte sogar die Führung. Trotz Wärme spielten beide Mannschaften mit viel Tempo, was das Feld auseinander riss und viel Platz bot. In den wichtigsten Situationen war Lissa bissiger und zweikampfstärker und kam so immer wieder in Ballbesitz. So auch beim 3:1, wo zunächst Caroline Schmidt energisch nachsetzte und den Ball eroberte, dieser fand den Weg zu Kristin Lattauschke, die sich beherzt durchsetzte und nach kurzem Solo durch den Strafraum traf. Nach dem Seitenwechsel kam Döbeln durch einen Strafstoß auf 3:2 heran und baute zunächst Druck auf, doch auf der Gegenseite nutzte Lissa erneut sich bietende Räume und war in der Chancenverwertung effektiv wie lange nicht. Doreen Glöckner fasste sich auf der rechten Außenbahn ein Herz und umkurvte die Gegenspielerin in ihrer speziellen Manier, aus spitzem Winkel hob sie dann für die Hüterin unerreichbar den Ball ins lange Eck zum 4:2. Wenig später wurde die 45jährige dann unter langem Applaus von Mitspielern, Gegnern und Zuschauern ausgewechselt, für sie war es nach 20Jahren das letzte Spiel, entsprechend lange dauerte die Auswechslung, welche sehr emotional wurde. Zuvor wurde diese Ehre Stefanie Böhm zu Teil, welche ebenfalls ihr letztes Spiel für Lissa bestritt. Doch danach wurde wieder Fußball gespielt und Lissa erhöhte durch Kristin Lattauschke sogar auf 5:2, nachdem die Döbelner Keeperin im Tiefschlaf erwischt wurde. Das 5:3 für Döbeln war in den letzten Minuten lediglich Ergebniskosmetik und konnte den verdienten Lissaer Erfolg nicht gefährden.
Fünf Tore gegen die starken Döbelner schießt man auch nicht alle Tage, aber die sind gegen den besten Sturm der Liga für einen Erfolg auch notwendig. Denn so stark die Abwehr um Isabell Barthel auch auftritt, Döbelns Frauen sind immer für ein Tor gut und gar nicht so leicht zu stoppen.       

Es spielten:
Ulrike Hundt, Stefanie Böhm, Julia Höpping, Julia Krappidel, Tina Gallus, Stefanie Böhm ( ab 73. Stefanie Kretschmann), Janina Brauns, Ramona Lenhardt, Doreen Glöckner ( ab 80. Laura Nuck), Kristin Lattauschke und Caroline Schmidt ( ab 65. Annalena Röhlig)

Mit Glück und Kampf drei Punkte errungen

Bornaer SV 91 - SV 90 Lissa 1:2 (0:1)

Zum ersten Auswärtsspiel der Rückrunde reisten die Lissaer Damen zum Bornaer SV 91. Um den Abstand zur Tabellenspitze nicht noch weiter anwachsen zu lassen, sollten unbedingt die drei Punkte mit nach Hause genommen werden. Diesem Unterfangen standen aber ein motivierter Gegner und einige personelle Veränderungen zur Vorwoche entgegen. Die als Abräumer vor der Abwehr aufgestellte Stefanie Kretschmann machte jedoch auf der für sie ungewohnten Position eine fehlerfreie Partie und konnte damit den Erwartungen gerecht werden. In der Anfangsphase ließen beide Abwehrreihen kaum geordnete Angriffsaktionen zu, so dass Chancen vorerst Mangelware waren. Nach einer Viertelstunde spielte Doreen Glöckner einen Diagonalball von der rechten Seite in den Strafraum, welcher nicht abgewehrt werden konnte. Kristin Lattauschke war zur Stelle und lupfte die Kugel über die Keeperin, jedoch auch knapp am Gehäuse vorbei. Das Bornaer Team agierte immer wieder mit weiten Bällen aus der eigenen Spielhälfte, die aber vorerst keinen Abnehmer im Angriff fanden. Gefährlicher wurden die Gastgeberinnen vor allem bei Standards. Hier hatten die Gäste das Glück auf ihrere Seite. Die Bälle segelten über und der ein oder andere Kopfball neben den Kasten. Fünf Minuten vor dem Seitenwechsel zog Doreen Glöckner von der Strafraumgrenze ab. Der Aufsetzer konnte von der Hüterin aber zur Ecke geklärt werden. Als alles auf eine torlose erste Hälfte hindeutete, gab es noch einen Freistoß für das Lissaer Team von der rechten Seite. Janina Brauns brachte diesen an den Fünfmeterraum, wo Kristin Lattauschke goldrichtig einlief und die Kugel volley in die Maschen setzte. Die erste gefährliche Aktion nach der Pause hatten wieder die Bornaer Damen, aber der Freistoß ging knapp über das Lissaer Tor. Nach 55 Minuten hatte Borna wiederum die Chance zum Ausgleich nach einem Eckstoß, aber die gegnerische Spielerin schoss freistehend über den Querbalken. Das Lissaer Team versuchte durch schnelle Gegenangriffe die Entscheidung herbeizuführen, aber diese wurden zu ungenau zu Ende gespielt. So ergaben sich daraus keine klaren Möglichkeiten. So kam es dann wie befürchtet. Ein vermeintlich aus der Gefahrenzone beförderter Ball landete genau in den Füßen der schussstärksten Bornaer Spielerin. Diese zog unvermittelt aus 30 Metern ab und der Ball landete unter der Latte zum Ausgleich (72.). Kurz darauf konnte Ulrike Hundt im Lissaer Tor einen Freistoß gerade noch zum Eckstoß klären. Nach dem Verlauf der zweiten Hälfte deutete nicht viel auf einen weiteren Treffer für das Lissaer Team hin. Doch in der 79. Minute konnte sich Doreen Glöckner auf der rechten Seite durchsetzen. Ihre Flanke flog über die am ersten Pfosten postierte Hüterin und Sarina Groscholewski konnte ungehindert zum 2:1 einnetzen.

Spielerisch lief es noch nicht rund im Lissaer Team. Zwar stimmte die Einstellung, aber zu viele Abspielfehler und leichtfertige Ballverluste sorgten für einen holperigen Spielverlauf. Bei kontrolliertem Spielaufbau ergaben sich einige Möglichkeiten, aber das waren insgesamt zu wenig. Die Gastgeberinnen waren durch Standards immer wieder nahe am Torerfolg, hatten jedoch bei diesen nicht das Glück auf ihrer Seite. So konnten die Lissaer Damen mit wenigen gelungenen Aktionen die drei Punkte entführen.


Es spielten:
Ulrike Hundt, Isabell Barthel, Julia Höpping, Julia Krappidel, Stefanie Kretschmann, Janina Brauns, Sarina Groscholewski, Doreen Glöckner, Tina Gallus, Caroline Schmidt, Kristin Lattauschke

Souveräner Erfolg

SV 90 Lissa – Roter Stern Leipzig  5:0 (2:0)

Bei angenehmem Fußballwetter setzte sich Lissa gegen weitestgehend harmlose Sterne deutlich mit 5:0 durch, dabei sollten die Gäste keineswegs unterschätzt werden. Doch mit einer engagierten Leistung und mit voller Konzentration war der Sieg zu keiner Zeit in Gefahr. Lissa spielte von hinten heraus sicher und überlegen und konnte immer wieder ein Überzahlspiel schaffen, obwohl die Gäste ständig tief in der eigenen Hälfte standen und die Räume sehr eng machten. Ilka Bretschneider gelang nach 20min und einigen vergebenen Chancen die Führung nach sehr gefühlvoller Vorarbeit von Marina Drobisch. Die sehr stark aufspielende Janina Brauns traf wenig später aus der Distanz den Pfosten, so sorgte Kristin Lattauschke nach fleißiger Vorarbeit von Doreen Glöckner das 2:0. Lissa war zu jeder Zeit spielbestimmend und feldüberlegen, zahlreiche Torchancen blieben ungenutzt. Die größte hatte Ilka Bretschneider, die völlig frei am Strafraum durch war, aber die Gästekeeperin berühmt schoss. Auch nach dem Seitenwechsel hatte fast nur Lissa den Ball, machte es sich aber mit langen Bällen oft selbst schwer und das Spiel unnötig schnell. Kristin Lattauschke traf nach 50min zum 3:0 und machte damit den Sack endgültig zu. Sie traf aus 10m im Nachsetzen nachdem Doreen Glöckner und Carolin Schmidt aus ähnlicher Position scheiterten. Die letzten beiden Treffer erzielte Doreen Glöckner, zunächst nahm sie einen perfekten Pass von Ramona Lenhardt mit und schob aus Stürmerposition clever ein, kurz darauf setzte Marina Drobisch die Alte Dame perfekt in Szene, die sogar noch die herauslaufende Keeperin umkurvte und dann netzte.            
Unter Dauerdruck standen die Gäste aus Leipzig sehr dicht und ließen kaum Raum zum spielen, eigene Chancen hatten die Gäste allerdings kaum, dafür stand die Abwehr um Isabell Barthel und der auffällig starken Julia Krappidel zu sicher. Offensiv war Lissa zwar stets am Drücker, einige Pässe kamen aber zu früh oder zu ungenau, sodass manche aussichtsreiche Chance vorzeitig verschenkt wurde. Letztlich blieben aber ausreichend Torchancen, wo letztlich nur fünf genutzt wurden, worüber sich am Ende offensichtlich auch die Gäste freuten.   

Es spielten:
Ulrike Hundt, Isabell Barthel, Julia Krappidel, Julia Höpping (ab 65. Laura Nuck), Ramona Lenhardt, Doreen Glöckner, Marina Drobisch (ab 80. Stefanie Kretschmann), Tina Gallus, Janina Brauns, Kristin Lattauschke und Ilka Bretschneider (ab 50. Carolin Schmidt)

Überzeugender Erfolg beim letzten Hallenturnier dieses Jahr

SV 90 Lissa gewinnt in Oschatz überzeugend

Der Frühling ruft und bevor es wieder auf den Rasen geht, nahm die Lissaer Frauenabteilung das letzte Turnier des Winters in Oschatz an. Dabei startete das zusammen gewürfelte Team aus I., II. und C-Jugend gegen Hallenkreismeister Luppa sehr eindrucksvoll und gewann recht deutlich mit 6:0. Für das halbe Dutzend waren Ramona Lenhardt, Isabell Barthel, Julia Höpping und gleich dreifach Ilka Bretschneider verantwortlich. Fairnesshalber muss man aber erwähnen, dass Luppa einige Stammkräfte fehlten. Gegen Gastgeber Oschatz sollte es ebenso weiter gehen, doch schnell stand es 0:1 und Lissa musste sich mehr mühen als erhofft. Durch Tore von Doreen Glöckner und Janine Brauns konnte die Partie aber noch zum 2:1 gedreht werden. Gegen den SV Naunhof fielen dann wieder reichlich Tore. Spielerisch hatten die Randleipzigerinnen nicht den Hauch einer Chance, beim euphorischen Offensivfussball, wo auch zahlreiche Tore fielen, wurde allerdings die Abwehrarbeit nicht ganz so ernst genommen, so dass auch zwei Gegentore fielen. Doch durch die Treffer von Laura Merkel, Janina Brauns, Ilka Bretschneider, Doreen Glöckner und der Dreifachtorschützin Ramona Lenhardt stand es am Ende 7:2. Gegen die sehr robust und hart agierenden Doberschützerinnen, die bis dato ebenfalls alle Spiele gewonnen hatten, musste mindestens ein Remis erspielt werden. Lissa war auf die Spielweise hervorragend eingestellt und ließ den etwas übermotiviert wirkenden Gegnern nicht den Hauch einer Chance und gewann klar mit 3:0. Isabell Barthels Führungstor folgten zwei Treffer von Ilka Bretschneider, wobei Lissa mit spielerischer Eleganz glänzte und lediglich Zerstörungswut und unnötige Härte entgegen stand. Durch das super Torverhältnis hätte sich Lissa in der Partie gegen Hartenfels Torgau sogar eine Niederlage leisten können, brachte in einer fairen Partie bei einem torlosen Remis in einem Schaulaufen den Punkt mit und verschaffte so Torgau noch den verdienten zweiten Platz.
Mit einem beeindruckenden Torverhältnis von 18:3 wurde Lissa völlig zurecht Turniersieger, wobei Ramona Lenhardt als beste Spielerin ausgezeichnet wurde. Ilka Bretschneider fehlte am Ende ein Tor für die Torjägerkrone, die holte sich Eileen Weidner aus Luppa mit 7 Toren.          

Es spielten:
Anett Pantel, Ramona Lenhardt, Laura Merkel, Isabell Barthel, Julia Höpping, Doreen Glöckner, Ilka Bretschneider und Janina Brauns 

Turniersieg für die Frauen, Zweiter in der Gesamtwertung

SV 90 Lissa schneidet erfolgreich beim Mixed-Turnier in Borna ab

Beim traditionellen Hallenturnier von Fortuna Neukirchen waren wieder die Männer und Frauen des SV 90 Lissa am Start. Morgens trafen die Männer zur Eröffnung des Turniers auf die Gastgeber und gewannen mit 2:1 nach einer beeindruckenden Vorstellung. Ärgerlich war das 0:2 im Anschluss gegen Gnandstein, wo nichts so recht gelingen wollte und unnötige Aussetzer für vermeidbare Gegentreffer sorgten. So musste gegen die spielstarken Kicker von Bad Lausick ein Punkt her, doch nach tollem Spiel und großem Kampf und einigen krassen Fehlern stand es am Ende 2:3 und es blieb nur das Spiel um Platz fünf. Das Finale bestritten am Ende die Gruppengegner Neukirchen und Bad Lausick, wobei letztere verdient gewannen. Lissa blieb nach einem 2:2 und dem verlorenen Strafstoßschießen gegen Thierbach nur Platz sechs.
Am Nachmittag starteten dann die Frauen in den Wettbewerb, welche vehement durch ihre Spielerkollegen lautstark unterstützt wurden. Zunächst fanden die Girls nur schwer in das Turnier, gerieten sogar in Rückstand, doch Ramona Lenhardt und Kristin Lattauschke drehten die Partie. Sekunden vor Schluss gelang Gnandstein aber noch der überflüssige Ausgleich. Gegen Chemie Böhlen traf Kristin Lattauschke zur Führung, welche schnell ausgeglichen wurde. Ramona Lenhardt gelang aber die erneute Führung, den Schlusspunkt unter eine temporeiche und intensive Partie setzte Kristin Lattauschke mit dem 3:1. Gegen die schwächste Truppe des Turniers Olympia Frankenhain sollte der wohl einfachste Sieg gelingen, doch weit gefehlt, die Lissaerinnen gerieten zunächst sogar in Rückstand. Nach einem Kraftakt gelang Jennifer Huffziger ein Doppelpack zur 2:1Führung, für den 3:1Endstand sorgte Kristin Lattauschke. Beim Torreigen gegen Fortuna Neukirchen klappte danach so ziemlich alles. Keine 20sek brauchte Jennifer Huffziger zur Führung. Danach gelang Doreen Glöckner ein Doppelpack und Kristin Lattauschke erhöhte auf 4:0. Das 4:1Anschlusstor war Grund genug für Doreen Glöckner einen weiteren Doppelpack nachzulegen, zunächst zog sie eine Ecke direkt ins Tor und danach überlupfte sie die größte Keeperin ( 1,90m) im Turnier. Zuviel Euphorie und ein engagierter Gegner aus Bad Lausick sorgten im Anschluss für ein sehr spannendes und mitunter hektisches Spiel, wobei vorn kaum etwas gelang, hinten dafür Laura Nuck im Tor mehrfach glänzend parierte, mit dem torlosen Remis konnten die Lissaerinnen aber ganz gut leben. Jennifer Huffziger traf in der letzten Partie gegen Thierbach zur Führung, welche durch Kristin Lattauschke ausgebaut wurde. Nach dem Anschlusstor machte Kristin Lattauschke zunächst den Sieg und somit den Turniersieg perfekt und holte sich zudem so ganz nebenbei die Torjägerkrone wie im letzten Jahr. Platz zwei ging an Böhlen, Dritter wurde Bad Lausick.

Es spielten:
Laura Nuck, Julia Krappidel, Isabell Barthel, Ramona Lenhardt, Marina Drobisch, Doreen Glöckner, Jennifer Huffziger und Kristin Lattauschke 

In der Gesamtwertung siegte Bad Lausick, Lissa belegte in der Summe Platz zwei und Dritter wurde Gastgeber Fortuna Neukirchen.

Niederlage im Spitzenspiel

SpG Lok Döbeln/BC Hartha - SV 90 Lissa 3:1 (1:0)

Das Spitzenspiel der beiden Erstplatzierten der Tabelle fand vergangenen Sonntag in Döbeln statt. Unabhängig vom Spielausgang stand fest, dass beide Teams auch an der Spitze bleiben, fraglich nur, in welcher Reihenfolge. Die Gastgeberinnen erwischten dabei den besseren Start. Bereits nach fünf Minuten rutschte Ulrike Hundt im Lissaer Kasten eine Flanke über die Hände ins eigene Netz. Der frühe Rückstand führte dazu, dass die Gäste diesen erst einmal zu verdauen hatten und das Team von der SpG Lok Döbeln/BC Hartha auch psychologisch entscheidend im Vorteil war. Das sah man dem weiteren Spielverlauf dann auch an. Während der SV 90 Lissa kaum zu guten Angriffen kam und auch keine klaren Torchancen hatte, tauchten die Gastgeberinnen einige Male gefährlich vor dem Lissaer Gehäuse auf. Bei einer dieser Chancen vereitelte Ulrike Hundt die Möglichkeit, in dem sie den versuchten Lupfer noch erreichen konnte, bei einer weiteren Chance setzte die gegnerische Spielerin freistehend den Ball knapp neben den Kasten. So verdiente sich das Heimteam bis zur Pause auch die knappe Halbzeitführung. Trotz aller Vorsätze für den zweiten Durchgang gelang es dem SV 90 nicht, dem Spiel den eigenen Stempel aufzudrücken. Immer wieder führten Ballverluste, verlorene Zweikämpfe und ungenaue Zuspiele dazu, dass man dem Ball wieder nur hinterher rannte und mehr reagierte als zu agieren. Das spielte der SpG auch genau in deren Taktik. Kompakt in der Defensive, Balleroberung und schnelle Konter. So kam es dann auch nach einer Stunde Spielzeit zur entscheidenden Phase. Einen schnellen Angriff über die eigene rechte Abwehrseite konnte das Lissaer Team nicht unterbinden und so gelangte der Ball zur gegnerischen Stürmerin an der Strafraumgrenze. Diese ließ mit einem platzierten Flachschuss der Lissaer Hüterin keine Chance (61.). Noch einen typischen Angriff der Gastgeberinnen gab es dann nach 65 Minuten. Ein weiter Pass erreichte die schnelle Stürmerin, diese ging alleine auf das Lissaer Tor zu und konnte im zweiten Versuch Ulrike Hundt bezwingen. Dieses 0:3 war dann auch endgültig die Spielentscheidung. Zwar gelang der eingewechselten Laura Nuck nur eine Minute später mit einer beherzten Einzelaktion und einem Lupfer ins lange Eck der 1:3 Anschlusstreffer, aber der bisherige Spielverlauf ließ nicht den Schluss zu, dass der SV 90 die Partie noch einmal drehen könnte. So war es dann letztlich auch und die Lissaer Damen mussten eine verdiente Niederlage einstecken.

Das Team der SpG Lok Döbeln/BC Hartha war deutlich aggressiver und präsenter auf dem Platz. So kamen die Lissaer Damen überhaupt nicht zum eigenen Offensivspiel, es mangelte an Durchschlagskraft und Ideen im Angriffsspiel. Zwar stimmte die kämpferische Einstellung, gerade in der Defensive, aber diese Zweikämpfe hätte man durch die Vermeidung von Fehlern im Spielaufbau auch verhindern können. Trotz dieser Niederlage war es eine gute Hinserie des SV 90, insbesondere wenn man die zwangsläufig immer wieder wechselnden Aufstellungen bedenkt.


Es spielten:
Ulrike Hundt, Isabell Barthel, Julia Höpping, Julia Krappidel, Marina Drobisch, Ramona Lenhardt, Jennifer Huffziger, Caroline Schmidt (ab 53. Laura Nuck) Tina Gallus, Ilka Bretschneider, Kristin Lattauschke

Überzeugender Heimauftritt

SV 90 Lissa - SV Klinga-Ammelshain 6:0 (3:0)

Das letzte Heimspiel vor der Winterpause bestritten die Damen des SV 90 Lissa gegen das Team vom SV Klinga-Ammelshain. Nachdem in den letzten Begegnungen die Gastgeberinnen nicht ganz so überzeugend aufgetreten waren, war es das Ziel, zur alten Spielstärke zurückzufinden. Auch wenn hier und da noch einige Ungenauigkeiten im Passspiel zu bezeichnen waren, gelang es dem SV 90, die Gäste in die Defensive zu drängen. Die erste Möglichkeit besaß Ramona Lenhardt nach einem Eckstoß, als sie eine Gegnerin anköpfte. Besser machte sie es in der zehnten Minute, als sie nach einem Eckstoß von Kristin Lattauschke den Kopfball ins Tor setzte. Auch die Gäste versuchten sich in der Offensive, blieben aber häufig an der resoluten Lissaer Defensive hängen. Strafraumszenen ergaben sich dabei meist nur nach Standards, jedoch geriet das Lissaer Gehäuse nicht ernsthaft in Gefahr. Nach 26 Minuten zeigten die Gastgeberinnen einen tollen Angriff über die linke Außenbahn. Tina Gallus überlief die ballführende Jennifer Huffziger, die den Ball perfekt in ihren Laufweg spielte. Das anschließende Zuspiel erreichte Janina Brauns kurz vor der Strafraumgrenze, welches sie mit einem Direktschuss unter den Querbalken zum 2:0 abschloss. Kurz darauf erhöhten die Lissaer Damen auf 3:0. Doreen Glöckner startete von der rechten Außenseite ins Zentrum und erhielt die Kugel von Ramona Lenhardt serviert. Gute Ballannahme und überlegter Abschluss mit dem linken Fuß führten zum Halbzeitstand. Auch nach dem Seitenwechsel sollte die gute Defensivarbeit fortgeführt und der Spielaufbau souveräner gestaltet werden. Direkt nach dem Wiederanpfiff rollte ein Angriff über die rechte Seite und die Flanke von Kristin Lattauschke wurde von einer gegnerischen Spielerin verlängert. Ramona Lenhardt hatte dann keine Mühe mehr, den Ball zum 4:0 über die Linie zu befördern. Damit war die Partie dann endgültig entschieden. Nach 53 Minuten gelangte der Ball von rechts in den Sechzehner zu Doreen Glöckner. Sie legte nochmals uneigennützig auf Kristin Lattauschke ab, die so keine Mühe hatte, das 5:0 zu markieren. In der 65. Minute flankte Tina Gallus von der linken Seite etwas zu nah vor das Gästetor, so dass das Spielgerät eigentlich eine sichere Beute der Hüterin sein sollte. Sie ließ dieses jedoch noch einmal auf den Boden tropfen und wiederum Kristin Lattauschke staubte zum sechsten LissaerTreffer ab. Im weiteren Spielverlauf ließen es die Gastgeberinnen etwas ruhiger angehen, hohes Tempo war nun nicht mehr im Spiel. Die Gäste hatten daraufhin noch vereinzelte Konterchancen, konnten aber immer noch rechtzeitig am Torabschluss gestört werden, so dass Anett Pantel im Lissaer Kasten nicht ernsthaft eingreifen musste.

Am Ende gab es einen in dieser Höhe nicht erwarteten Sieg. Die Lissaer Damen hatten von Beginn an mehr Ballbesitz und konnten diesen Umstand auch in Zählbares umsetzen. Zwar gab es in Hälfte eins einige ungenaue Abspiele im Spielaufbau, dies konnte durch die Gäste aber nicht genutzt werden. Im zweiten Durchgang wurden dann schnell die Weichen endgültig auf Sieg gestellt und die Partie wurde souverän zu Ende gespielt.


Es spielten:
Anett Pantel, Isabell Barthel, Julia Höpping, Julia Krappidel, Stefanie Böhm, Ramona Lenhardt, Jennifer Huffziger, Janina Brauns (ab 57. Laura Nuck) Tina Gallus, Doreen Glöckner (ab 57. Stefanie Kretschmann), Kristin Lattauschke (ab 75. Caroline Schmidt)

Nach Rückstand die Partie noch gedreht

SG LVB - SV 90 Lissa 1:2 (1:1)

Am vergangenen Spieltag gastierten die Damen des SV 90 bei der zweiten Mannschaft der SG LVB. Die Gastgeberinnen hatten sich offenbar viel vorgenommen und versuchten durch hohe Laufbereitschaft die Gäste nicht ins Spiel kommen zu lassen. Dies gelang ihnen in der Anfangsphase auch. In der sechsten Spielminute konnten die Damen von LVB die Führung erzielen. Bei einem abgefälschten Schuss hatte Anja Kunick im Lissaer Kasten keine Abwehrchance. Auch in der Folgezeit stand das Lissaer Team tiefer als gewohnt und hatte Glück, dass eine der Gegnerinnen freistehend den Kasten nicht traf. Erst nach und nach gestalteten die Gäste die Partie ausgeglichen und trugen eigene Angriffe vor, welch aber vorerst nicht zu klaren Torchancen führten. Erst durch eine gelungene Einzelaktion kamen die Damen des SV 90 zum Ausgleichstreffer. In der 28. Minute setzte sich Kristin Lattauschke am linken Strafraumeck gleich gegen mehrere Abwehrspielerinnen durch und schlenzte die Kugel in den rechten Winkel. So ging es dann auch mit dem 1:1 zur Pause. In der zweiten Hälfte war wiederum der Kampf das prägende Element der Begegnung. In der 55. Minute bekamen die Gäste einen Freistoß in zentraler Position, etwa 25 Meter vor dem Tor, zugesprochen. Marina Drobisch legte sich die Kugel zu recht und beförderte diese direkt unter den Querbalken. Mit zunehmender Spieldauer verstärkten die Gastgeberinnen noch einmal ihre Bemühungen, den Ausgleich zu erzielen. So kamen die Lissaerinnen bei einigen schnellen Gegenangriffen noch zu vielversprechenden Chancen, waren dann aber im Abschluss nicht zielstrebig genug, um das Spiel endgültig zu entscheiden. So war es dann bis zum Ende wichtig, Fehler zu vermeiden und konsequent in der Defensive zu agieren. Schließlich brachten die Lissaer Damen den knappen Sieg über die Ziellinie.

Am Anfang schienen die Damen des SV 90 doch etwas überrascht vom Auftreten der Gastgeberinnen. Folglich gerieten sie dann auch prompt in Rückstand. Erst durch eine Einzelaktion kam Lissa wieder ins Spiel. Auch in Hälfte zwei war es von beiden Seiten kein schönes Spiel, viel ging über den Kampf. Zum Ende der Begegnung verdienten sich die Lissaerinnen auch den Sieg, da sie in dieser Phase noch die besseren Chancen herausarbeiteten.


Es spielten:
Anja Kunick, Isabell Barthel, Julia Krappidel, Stefanie Böhm, Marina Drobisch, Ramona Lenhardt, Jennifer Huffziger, Tina Gallus, Doreen Glöckner (ab 81. Stefanie Kretschmann), Kristin Lattauschke, Caroline Schmidt (ab. 57. Laura Nuck)

Kein schönes Spiel, aber drei Punkte

SV 90 Lissa - SpVgg 1899 Leipzig 4:0 (2:0)

Nachdem in der Vorwoche die Tabellenspitze erobert werden konnte, sollte diese im Heimspiel gegen das Team von SpVgg 1899 Leipzig behauptet werden. Aber zu Beginn des Spieles schien dieses Vorhaben mehr zu lähmen als zu beflügeln. Viele Annahme- und Abspielfehler und einfache Ballverluste prägten das Lissaer Spiel. So konnten auch keine druckvollen Offensivaktionen vorgetragen werden und Torchancen ergaben sich demzufolge nicht. Trotzdem gelang es den Gastgeberinnen, in der 13. Minute die Führung zu erzielen. Eine Eingabe in den Strafraum beförderte Marina Drobisch im ersten Versuch an den Pfosten. Der Abpraller konnte durch die Gäste nicht geklärt werden und die Stürmerin drückte die Kugel beim zweiten Versuch über die Linie. Trotz der Führung holperte es weiterhin im Lissaer Spiel, bevor in der 28. Minute ein sehenswerter Angriff folgte, welcher auch prompt das 2:0 einbrachte. Kristin Lattauschke spielte einen tollen Diagonalpass aus dem rechten Mittelfeld auf die linke Seite. Dort war Tina Gallus gestartet und konnte den Ball direkt von der Strafraumgrenze unter den Giebel jagen. So ging es dann auch mit der Zweitoreführung zum Pausentee. Nach dem Seitenwechsel sollten dann die eigenen Aktionen ruhig und konzentriert angegangen werden, was auch besser gelang als im ersten Durchgang. Die technisch beschlagene Jennifer Huffziger behauptete im Mittelfeld den Ball und spielte einen scharfen Flachpass in die Tiefe. Da keine der gegnerischen Abwehrspielerinnen an den Ball gelangte, konnte Doreen Glöckner alleine auf die Hüterin zugehen. Überlegt und abgeklärt umkurvte sie diese und schob zum 3:0 ein. Die Gäste versuchten ihrerseits im Mittelfeld in Ballbesitz zu kommen und ihre schnellen Spitzen einzusetzen. Dies gelang auch einige Male im Ansatz, doch die Lissaer Defensive konnte gefährliche Torabschlüsse verhindern. So kam der Lissaer Kasten nie ernsthaft in Gefahr. Überwiegend kontrollierten die Lissaer Damen nun das Spiel und zeigten fünf Minuten vor dem Ende noch einmal einen guten Angriff. Durch beherztes Zweikampfverhalten schnappte sich Stefanie Böhm in der eigenen Spielhälfte den Ball. Sofort nahm sie Tempo auf und passte die Kugel steil auf die rechte Außenbahn. Dort lief Jennifer Huffziger in Position und schlug eine Flanke an den gegnerischen Torraum, die Kristin Lattauschke per Kopf gegen die Laufrichtung der Hüterin ins rechte Eck verwertete.

Die Lissaerinnen agierten am Anfang doch sehr nervös und ungeordnet. Trotzdem gelang es ihnen, einige Aktionen gut zu Ende zu spielen und sie waren im Abschluss effektiv. Im zweiten Durchgang besserte sich das Spiel etwas, ohne letztlich jedoch vollends zu überzeugen. Trotzdem kontrollierten die Gastgeberinnen die Partie und ließen die Gäste nicht zu zwingenden Tormöglichkeiten kommen.


Es spielten:
Ulrike Hundt, Isabell Barthel, Julia Krappidel, Julia Höpping, Stefanie Böhm, , Ramona Lenhardt, Anika Radak (ab 50. Jennifer Huffziger), Tina Gallus (ab 70. Caroline Schmidt), Doreen Glöckner (ab 80. Stefanie Kretschmann), Kristin Lattauschke, Marina Drobisch

Auswärtserfolg bringt Tabellenführung

FFV Leipzig III - SV 90 Lissa 0:1 (0:0)

Zur schweren Auswärtsaufgabe bei der dritten Mannschaft des FFV Leipzig reisten die Lissaer Damen mit einigen Verletzungsproblemen an. So stand erst einmal im Vordergrund, sich durch die Umstellungen zu finden und eine spielerische Linie zu finden. Dies gelang in der ersten Hälfte, aber über weiter Strecken nicht. Zudem machten es die Gastgeberinnen den Lissaer Damen durch ihre engagierte Spielweise im Spielaufbau sehr schwer. Immer wieder störten sie den Spielfluss und ließen die Gäste nicht ins Spiel kommen. So verlief die erste Spielhälfte doch sehr zerfahren, die Angriffsbemühungen blieben Stückwerk und aus dem Spiel konnten auf beiden Seiten keine klaren Möglichkeiten erarbeitet werden. Auch die Standards waren nicht zwingend genug, um zum Torerfolg zu gelangen. So ging es dann auch torlos in die Halbzeitpause. Zu Beginn der zweiten Hälfte setzte sich dieses Spielgeschehen vorerst so fort. Nach einer Stunde gab es dann die erste nennenswerte Torchance. Doreen Glöckner schaltete am gegnerischen Torraum gedankenschnell und lupfte die Kugel technisch gekonnt über die Hüterin. Leider landete der Ball am Querbalken. Nur eine Minute später erhielt Kristin Lattauschke die Kugel im Strafraum. Sie nahm diese kurz an und zog volley aus der Drehung ab, jedoch konnte die Hüterin den Ball parieren. Auch in der Folgezeit gelang es dem Lissaer Team, die Angriffe bis in den gegnerischen Sechzehner vorzutragen. Dabei ergaben sich zwei, drei gute Einschussgelegenheiten, aber immer wieder scheiterte man im Abschluss. Das Team vom FFV kam vorrangig über ihre schnelle Außenstürmerin zu Gegenangriffen, die Torabschlüsse aus der Distanz waren jedoch zu ungenau, um das Lissaer Gehäuse ernsthaft in Gefahr zu bringen. Als sich beide Teams schon fast mit dem Remis abgefunden hatten, fasste sich Kristin Lattauschke im Mittelfeld ein Herz und ließ mit einem energischen Solo mehrere Gegnerinnen stehen. Sie behielt trotzdem die Übersicht und setzte mit einem genauen Pass Laura Nuck in Szene, die den Ball im Strafraum mitnahm und abgeklärt an der herauslaufenden Torfrau vorbei zur umjubelten Führung einschob (87.). Den knappen Vorsprung ließ sich das Lissaer Team nicht mehr nehmen und übernimmt mit diesem Sieg die Tabellenführung.

Der erste Durchgang war sehr zerfahren und von einer Reihe von Zweikämpfen geprägt. Keines der beiden Teams vermochte es, spielerisch zu überzeugen. Im zweiten Durchgang gelang es dem SV 90 doch ein ums andere Mal, sich bis in den gegnerischen Strafraum zu kombinieren und zum Torabschluss zu gelangen. Letztlich fiel der Siegtreffer zwar erst sehr spät, war aber aufgrund der zweiten Spielhälfte verdient.


Es spielten:
Ulrike Hundt, Isabell Barthel, Julia Krappidel, Stefanie Böhm, Diana Hiller (ab 90. Stefanie Kretschmann), Ramona Lenhardt, Janina Brauns, Tina Gallus, Doreen Glöckner, Kristin Lattauschke, Caroline Schmidt (ab 57. Laura Nuck)

Heimsieg im Spitzenspiel

SV 90 Lissa - Leipziger FC 07 3:1 (3:0)

Die Lissaer Damen empfingen nach der Punktspielpause das bisher ungeschlagene Team vom LFC. In einer ausgeglichenen Anfangsphase ergaben sich aus dem Spiel heraus keine nennenswerten Torchancen. So führte nach 12 Minuten ein Standard zur Lissaer Führung. Einen Eckstoß von Marina Drobisch köpfte Ramona Lenhardt aus Nahdistanz ins Netz. Nur vier Minuten später konnten die Gastgeberinnen nachlegen. Einen weiten Pass aus der eigenen Abwehr konnte sich Caroline Schmidt erlaufen. Sie ließ die Kugel noch einmal aufkommen und lupfte sie gekonnt und abgezockt über die gegnerische Hüterin. In der Folgezeit spielte sich das Geschehen überwiegend im Mittelfeld ab. Auch die Gäste verfügten über eine gute Spielanlage, konnten im Strafraum jedoch kaum zwingend zum Abschluss gelangen. Fünf Minuten vor der Pause erhielten die Gastgeberinnen noch einen Freistoß in halblinker Position, etwa 25 Meter vor dem Tor zugesprochen. Marina Drobisch legte sich den Ball zurecht und beförderte die Kugel direkt unter den Querbalken. Nach dem Seitenwechsel gingen die Gäste noch einmal engagiert zu Werke und wollten einen schnellen Anschlusstreffer markieren. Vorerst konnte dies aber durch die Lissaer Defensive verhindert werden. Die erste gefährliche Torannäherung gab es nach 63 Minuten durch einen Freistoß der Gäste, doch die Kugel strich knapp am Lissaer Gehäuse vorbei. Nur zwei Minuten später musste Ulrike Hundt einen Schuss von der Strafraumgrenze parieren. Zwar hatten die Lissaer Damen bei zwei Kontern die Vorentscheidung auf dem Fuß, scheiterten aber an der reaktionsschnellen Hüterin oder verfehlten den Kasten. Läuferisch erlangten die Gäste nunmehr ein Übergewicht und hatten damit auch mehr Ballbesitz. In der 70. Minute konnte die Lissaer Abwehr trotz mehrmaliger Möglichkeit den Ball nicht aus der Gefahrenzone befördern. Die Stürmerin vom LFC kam so an der Strafraumgrenze frei zum Abschluss und erzielte mit einem platzierten Schuss das 3:1. Die Gäste mobilisierten fortan noch einmal alle Reserven und hatten noch Möglichkeiten zum Anschlusstreffer. Kurz vor dem Ende rettete Ulrike Hundt mit zwei tollen Paraden die drei Punkte. Eine gefährliche Bogenlampe wischte sie noch aus dem langen Eck und bei einem straffen Schuss aus 14 Metern tauchte sie ins bedrohte Eck und hielt die Kugel sicher. So blieb es dann am Ende bei dem 3:1.

In der ersten Hälfte war es ein ausgeglichenes Spiel, die Lissaerinnen konnten jedoch auf Grund der effektiven Chancenauswertung eine beruhigende Pausenführung realisieren. Mitte der zweiten Hälfte hatten dann die Gäste ein spielerisches Übergewicht, kamen aber zu spät zum ersten Treffer, um die Partie noch drehen zu können. So blieben die drei Punkte in diesem Spitzenspiel in Lissa.


Es spielten:
Ulrike Hundt, Isabell Barthel, Julia Höpping, Julia Krappidel, Stefanie Böhm, Caroline Schmidt (ab 70. Stefanie Kretschmann), Ramona Lenhardt, Marina Drobisch, Tina Gallus, Ilka Bretschneider, Kristin Lattauschke (ab 86. Nadine Giska)

Souveräner Auswärtsauftritt

TuS Pegau - SV 90 Lissa 0:7 (0:2)

Bei der zweiten Auswärtsaufgabe hintereinander sollten unbedingt wieder drei Punkte im Gepäck landen, um in der Spitzengruppe der Landesklasse zu bleiben. Gegen das Team von TuS Pegau begannen die Lissaerinnen konzentriert und motiviert. Dabei erarbeiteten sich die Gäste einige Möglichkeiten, welche aber zum einen in der vielbeinigen Abwehr hängen blieben oder eine Beute der Pegauer Hüterin wurden. Auch die Eckstöße sorgten immer wieder für Gefahr, führten aber ebenfalls nicht zum Torerfolg. So dauerte es genau eine halbe Stunde bis die Führung erzielt werden konnte. Dabei leitete Anika Radak den Angriff aus dem zentralen Mittelfeld ein, wurde durch Jennifer Huffziger sehr gut in Szene gesetzt und schloss aus 12 Metern unhaltbar ins linke obere Toreck ab. Die Gastgeberinnen blieben bei ihrer defensiven Ausrichtung und versuchten mit langen Bällen ihre Angreiferinnen ins Spiel zu bringen, wurden aber meist durch die Lissaer Defensive gestoppt und gelangten so zu keinem zwingenden Torabschluss. In der letzten Minute vor der Pause erhielt Kristin Lattauschke an der Strafraumgrenze den Ball. Sie schirmte diesen gut ab und beförderte die Kugel mit links aus der Drehung in den rechten Winkel. Mit einem Doppelschlag nach der Pause stellte das Lissaer Team die Weichen endgültig auf Sieg. Den ersten Angriff über die fleißige Sarina Groscholewski auf der rechten Seite konnte Tina Gallus mit einer Direktabnahme zum 3:0 verwerten. Den nächsten Treffer bereitete die Torschützin selbst vor. Von der Grundlinie legte sie den Ball zurück auf Jennifer Huffziger, die der Hüterin mit einem straffen Flachschuss ins kurze Eck keine Chance ließ (48.). Ihren dritten Scorerpunkt erzielte Tina Gallus in der 53. Minute. Dieses Mal bediente sie von der linken Seite Ramona Lenhardt, die den Ball aus 18 Metern direkt unter den Querbalken zum fünften Lissaer Treffer setzte. Noch schöner war dann ihr Treffer zum 6:0. Nachdem Kristin Lattauschke mit der Hacke im Strafraum quer legte, nahm die Mittelfeldstrategin Maß und schlenzte den Ball gekonnt ins rechte Dreiangel (62.). Auch im weiteren Spielverlauf agierten die Gäste souverän und trugen noch einige vielversprechende Angriffe vor. Immer wieder lief der Ball gut in den eigenen Reihen und die Gäste versuchten immer wieder, die Lücken in der Pegauer Defensive zu nutzen. Dies gelang dann noch einmal neun Minuten vor Spielende. Die aufgerückte Verteidigerin Julia Krappidel spielte einen genauen Pass auf Marina Drobisch, welche den Ball per Schlenzer aus halblinker Position perfekt zum 7:0 Endstand ins lange Eck setzte.

Am Anfang erarbeiteten sich die Lissaerinnen sofort ein spielerisches Übergewicht, konnten aber die sich ergebenden Chancen vorerst nicht nutzen. Trotzdem agierte das Team unaufgeregt weiter und belohnte sich so noch vor der Pause mit der Zweitoreführung. Der Doppelschlag nach der Pause entschied die Partie dann endgültig. Positiv integrierten sich die neuen Spielerinnen Jennifer Huffziger und Caroline Schmidt. Auch die noch jungen Akteurinnen Sarina Groscholewski und Stefanie Kretschmann boten eine ansprechende Leistung. Zu erwähnen ist noch die starke Leistung der Außenverteidigerin Julia Höpping, die keinen Zweikampf verlor und sich mutig in Angriffsaktionen einschaltete.


Es spielten:
Ulrike Hundt, Isabell Barthel, Julia Höpping (ab 60. Caroline Schmidt), Julia Krappidel, Anika Radak, Sarina Groscholewski (ab 71. Stefanie Kretschmann), Ramona Lenhardt, Jennifer Huffziger, Tina Gallus, Marina Drobisch, Kristin Lattauschke

Standards entscheiden die Partie

SV 90 Lissa - Bornaer SV 91 2:0 (2:0)

Zum ersten Heimspiel der Saison hatten die Lissaer Damen das Team vom Bornaer SV 91 zu Gast. Bei guten äußeren Bedingungen erwischten die Gastgeberinnen den besseren Start. In der siebten Spielminute schlug Marina Drobisch einen Eckstoß vor das Gehäuse der Gäste. Ramona Lenhardt war zur Stelle und verwertete den Ball aus acht Metern direkt zur 1:0 Führung. Danach war das Spielgeschehen ausgeglichen, große spielerische Vorteile konnte sich keines der beiden Teams erarbeiten. So dominierten die Defensivreihen und Chancen waren auf beiden Seiten Mangelware. So sorgte wieder ein Standard für die grösste Torgefahr. Dabei war der zweite Treffer fast eine Kopie des Ersten. Wieder trat Marina Drobisch den Eckstoß und wieder bugsierte Ramona Lenhardt die Kugel aus Nahdistanz in die Maschen (26.). Auch die Bornaerinnen verzeichneten ihre beste Möglichkeit im ersten Durchgang nach einem Freistoß. Diesen wehrte Ulrike Hundt etwas zu kurz ab, aber der direkte Nachschuss verfehlte das Ziel. So blieb es bei er Zweitoreführung zur Pause. Auch die zweite Spielhälfte wirkte ziemlich zerfahren. Es gab wenig strukturiertes Passspiel im Mittelfeld, beide Teams störten frühzeitig den Spielaufbau und ließen keinen Spielfluss beim Gegner aufkommen. So gab es die beste Möglichkeit für das Lissaer Team wieder nach einem Eckstoss, aber diesmal segelte der Ball über den Kasten (55). So brachten die Gastgeberinnen den Sieg über die Zeit, ohne noch einmal ernsthaft in Gefahr zu geraten.

Hier und da gab es gute Ansätze im Spielaufbau, aber insgesamt ließ das Niveau der Partie doch einige Wünsche offen. Bezeichnend war, dass letztlich zwei Eckstöße die Entscheidung herbeiführten. Bleibt zu hoffen, dass im weiteren Saisonverlauf alle Spielerinnen wieder verletzungsfrei und im Vollbesitz der Leistungsfähigkeit auflaufen werden, um auch spielerisch wieder überzeugen zu können.


Es spielten:
Ulrike Hundt, Isabell Barthel, Julia Höpping, Julia Krappidel, Stefanie Böhm (ab 89. Gina Gwiedziel), Sarina Groscholewski, Janina Brauns, Ramona Lenhardt, Tina Gallus (ab 75. Laura Nuck), Marina Drobisch, Ilka Bretschneider (ab 85. Stefanie Kretschmann)

Mit Auswärtserfolg Platz zwei ins Ziel gebracht

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SG LVB II - SV 90 Lissa 0:4 (0:3)

Zum letzten Punktspiel der Saison reisten die Lissaer Damen zum Team LVB II. Ziel war es dabei, den zweiten Platz zu verteidigen und die Saison erfolgreich abzuschliessen. Wie so häufig in dieser Spielserie zwangen einige personelle Absagen wieder zu Umstellungen im Team. Aber alle Spielerinnen setzten die Vorgaben sofort um und Lissa startete entsprechend furios in die Partie. In der fünften Minute erreichte ein Flachpass aus dem zentralen Mittelfeld die seit langem wieder von Spielbeginn mitwirkende Nadine Giska, welche von der rechten Außenbahn in den Strafraum eindrang. Routiniert setzte sie den Ball flach in die lange Ecke und ließ der etwas zu weit im kurzen Eck postierten Hüterin keine Abwehrchance. Nur zwei Minuten später legten die Gäste nach. Einen Freistoß aus gut 25 Metern setzte Isabell Barthel sehenswert unter den Querbalken. Danach zogen sich die Lissaer Damen etwas zurück und überließen den Gastgeberinnen den Spielaufbau aus deren Spielhälfte. Kurz nach der Mittellinie stand das Lissaer Team kompakt und ließ bis auf wenige Distanzschüsse keine klaren Tormöglichkeiten zu. Das Team von LVB II hatte in dieser Phase mehr Ballbesitz, konnte aber im Lissaer Defensivverbund kaum Lücken finden. In der letzten Minute vor der Pause gab es noch einen Eckstoß für Lissa. Der Ball wurde abgewehrt und gelangte noch einmal zu Tina Gallus auf er linken Seite. Beherzt zog sie ab und beförderte das Spielgerät an die Unterkante der Latte. Dieses sprang vor der Linie auf, aber Kristin Lattauschke war zur Stelle und köpfte zum 3:0 ein. Nach dem Seitenwechsel konzentrierten sich die Lissaerinnen wieder auf die Defensivarbeit und hielten den Gegner weg vom eigenen Strafraum. Hin und wieder wurden Gegenangriffe initiiert, konnten aber nicht erfolgreich abgeschlossen werden. Ernsthaft in Gefahr kam aber das Lissaer Gehäuse nicht mehr. Den Schlusspunkt setzte drei Minuten vor Spielende Doreen Glöckner. Einen punktgenauen Pass von Janina Brauns erlief sie im Strafraum und schob abgeklärt flach zum 4:0 ein.

Im letzten Spiel der Saison war das noch einmal eine absolut geschlossene Teamleistung. Nach der frühen Führung konnte man sich etwas zurückziehen und zwang den Gegner zum Agieren. Durch disziplinierte Defensivarbeit wurden diesem kaum Chancen zugelassen. Die eigenen Möglichkeiten konnten effektiv genutzt werden, so dass man verdient als Sieger den Platz verließ.


Es spielten:
Ulrike Hundt, Isabell Barthel, Julia Höpping, Julia Krappidel, Stefanie Böhm, Janina Brauns, Doreen Glöckner, Tina Gallus, Anika Radak, Nadine Giska, Kristin Lattauschke

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Kristin Lattauschke

SV 90 Lissa - Post SV Chemnitz 5:0 (3:0)

Das Sonntagsspiel trugen die Lissaerinnen dann wieder auf heimischen Platz gegen die Damen vom Post SV Chemnitz aus. Nach dem deutlichen Hinspielerfolg vor 14 Tagen galt es den Gegner nicht zu unterschätzen und engagiert in die Begegnung zu gehen. Dieses Vorhaben wurde von Anbeginn entsprechend umgesetzt, so dass nach 14 Minuten bereits die Führung erzielt werden konnte. Eine Flanke von Doreen Glöckner erreichte punktgenau Ramona Lenhardt im Strafraum. Sie nahm den Ball souverän an und schlenzte ihn aus elf Metern ins rechte Toreck. Fünf Minuten später gelangten die Gastgeberinnen zu einem Eckstoß. Diesen trat Kristin Lattauschke unmittelbar vor das Gästetor und die Hüterin lenkte die Kugel unglücklich ins Netz (19.). Nach einer guten halbe Stunde verletzte sich Diana Hiller im Mittelfeld und konnte das Spiel daraufhin leider nicht fortsetzen. Acht Minuten vor dem Pausenpfiff spielte Ramona Lenhardt den Ball in die linke Strafraumhälfte auf die heranstürmende Tina Gallus. Sie hob diesen direkt mit links über die Gästehüterin ins lange Eck. Nachdem kurz nach der Pause auch noch Tina Gallus den Platz verletzungsbedingt verlassen musste, brauchten die Gastgeberinnen eine Weile, um sich neu zu sortieren. In dieser Phase kamen die Chemnitzerinnen zu einigen, teilweise guten Möglichkeiten, konnten aber keine von diesen zum Torerfolg nutzen. Erst ab Mitte der zweiten Hälfte bekam das Lissaer Team das Spiel wieder besser in den Griff. Eine Flanke von der linken Seite erreichte Ilka Bretschneider am Elfmeterpunkt. Mit Übersicht legte sie Anika Radak auf, welche aus 14 Metern satt zum 4:0 traf. Die Torschützin war es dann auch, die drei Minuten vor dem Ende den letzten Treffer vorbereitete. Ihr Pass erreichte Doreen Glöckner im Strafraum, die mit Ruhe und Abgeklärtheit flach ins linke Eck vollendete.

Es spielten: Stefanie Böhm, Isabell Barthel, Julia Höpping, Julia Krappidel, Anika Radak, Ramona Lenhardt, Diana Hiller (ab 32. Claudia Schorling), Tina Gallus (ab 48. Nadine Giska), Doreen Glöckner, Ilka Bretschneider, Kristin Lattauschke

TuS Pegau - SV 90 Lissa 0:5

Das letzte Nachholspiel absolvierten die Lissaer Damen am vergangenen Freitag in Pegau. Nach verkehrsbedingt etwas zäher Anreise konnte das Spiel fast pünktlich gegen 18.40 Uhr beginnen. Beide Teams gingen ruhig in die Partie, dabei hatten die Gäste mehr Ballbesitz und beschäftigten Pegau in der Defensive. Nach 20 Minuten konnten die Lissaerinnen einen Standard zur Führung nutzen. Ramona Lenhardt köpfte den Eckstoß von Marina Drobisch souverän ins Netz. Den nächsten Treffer bereitete die Torschützin vor. Dabei spielte sie einen sehenswerten Flachpass aus dem zentralen Mittelfeld in die Spitze und Ilka Bretschneider konnte diese Vorlage direkt vom Torraumeck im Tor unterbringen (38.). Nach dem Seitenwechsel setzte sich das Spiel unverändert fort. Lissa kontrollierte das Geschehen und versuchte geduldig, klare Chancen zu erspielen. Das klappte dann auch in der 53. Minute. Nach einem Angriff über die rechte Seite gelangte die Flanke von Ramona Lenhardt in den gegnerischen Fünfmeterraum und Ilka Bretschneider konnte am zweiten Pfosten unbedrängt aus Nahdistanz einköpfen. Dem Gegner wurden während des Spiels keine zwingenden Tormöglichkeiten ermöglicht, da die Lissaer Defensive immer zur Stelle war, sobald doch ein langer Pass eine Pegauer Angreiferin erreichte. Eine tolle Einzelleistung führte in der 64. Minute zum 4:0. Doreen Glöckner nahm es an der Strafraumgrenze gleich mit drei Gegenspielerinnen auf, brachte sich in Schussposition und setzte die Kugel in den linken Winkel. Danach ergaben sich noch einige Strafraumszenen, aber die Abschlüsse waren zu harmlos bzw. ungenau. Den Schlusspunkt setzte Stefanie Böhm zwei Minuten vor dem Ende. Eine Flanke konnte die gegnerische Hüterin im Zweikampf nicht festhalten und fiel der Lissaer Abräumerin vor die Füße, wobei diese mit dem Rücken zum Tor stand. Gedankenschnell beförderte sie die Kugel aus acht Metern mit der Hacke ins Tor.

Es war kein temporeiches Fußballspiel, trotzdem kontrollierten die Gäste das Geschehen und erzielten in regelmäßigen Abständen die Tore. Dabei wurden sie in der Defensive kaum gefordert, die Gastgeberinnen kamen einige Male zum Abschluss, aber ernsthafte Torgefahr ergab sich daraus nicht.

Es spielten:
Ulrike Hundt, Isabell Barthel, Julia Höpping, Julia Krappidel, Stefanie Böhm, Ramona Lenhardt, Diana Hiller, Doreen Glöckner, Tina Gallus, Marina Drobisch, Ilka Bretschneider

Meisterchance dahin

SV 90 Lissa - SG LVB II 2:3 (1:2)

Tatsächlich hatte das Lissaer Team vor dem Anpfiff nach den Resultaten der letzten Spieltage noch die Möglichkeit, in den Titelkampf einzugreifen. Dafür waren aber Siege in den verbliebenen zwei Nachholespielen Voraussetzung. Am Pfingstsonntag war die SG LVB II zu Gast. Es entwickelte sich ein insgesamt nahezu ausgeglichenes Spiel, was angesichts des Tabellenstandes und der Ergebnisse des Gastes der letzten Wochen so nicht zu erwarten war. Die Gäste gingen nach einem Eckstoß in der neunten Minute in Führung. Danach waren die Lissaerinnen aktiver, konnten aber ihre Möglichkeiten nicht verwerten. In der 17. Minute scheiterte Anika Radak vom Elfmeterpunkt, wobei die Gästetorfrau glänzend parierte. Der Ausgleich schien nur eine Frage der Zeit zu sein, da sich den Lissaerinnen einige Möglichkeiten boten, diese aber leider nicht genutzt werden konnten. Aber es kam wieder ganz anders. Einen Konter zwei Minuten vor der Pause nutzten die Gäste zum Führungsausbau. Doch sofort nach diesem Treffer stellte Ramona Lenhardt den Anschluss her. Mit einer feinen Einzelleistung brachte sie sich in Schussposition und vollendete aus 18 Metern. Somit waren noch alle Möglichkeiten gegeben, in Spielhälfte zwei die Partie noch zu drehen. Entsprechend motiviert gingen die Gastgeberinnen zu Werke und belohnten sich nach 64 Minuten mit dem Ausgleich. Die Gäste konnten die Kugel nicht aus der Gefahrenzone befördern und fiel Ilka Bretschneider vor die Füße. Sie hatte alle Zeit der Welt, um den Ball abgeklärt im Tor unterzubringen. Das Lissaer Team arbeitete unermüdlich weiter, was angesichts der Temperaturen nicht selbstverständlich war, wurde aber leider nicht für die Mühen belohnt. Im Gegenteil, die Gäste spielten einen langen Pass und konnten den Konter zur erneuten Führung abschliessen (83.). In den letzten Minuten hielten die Gäste geschickt den Ball und ließen das Lissaer Team nicht noch einmal zu einer Torgelegenheit kommen.

Trotz personalbedingter Umstellungen zeigten die Gastgeberinnen eine ordentliche und engagierte Partie. Am Ende steht auch ein Chancenplus auf Lissaer Seite, was aber leider keine Punkte bringt. Den Gästen reichten ein Standard und zwei Konter, das Spiel für sich zu entscheiden.


Es spielten:
Ulrike Hundt, Isabell Barthel, Julia Höpping, Stefanie Böhm, Ramona Lenhardt, Diana Hiller, Doreen Glöckner, Anika Radak, Marina Drobisch, Ilka Bretschneider, Claudia Schorling (ab 55. Doreen Bock)

Überzeugender Auswärtsauftritt

Post SV Chemnitz - SV 90 Lissa 0:8 (0:5)

Zum allerersten Aufeinandertreffen der Teams des SV 90 Lissa und Post Chemnitz kam es am vergangenen Sonntag. Dabei gingen die gastgebenden Chemnitzerinnen in Unterzahl ins Spiel. Dementsprechend schien die Marschroute des Gegners zu sein, aus einer gesicherten Defensive zu agieren. Daraus ergab sich für die Gäste ein Übergewicht beim Ballbesitz, ohne jedoch zu zwingenden Tormöglichkeiten zu gelangen. Dies änderte sich jedoch Mitte der ersten Hälfte. Über die laufstarke Ilka Bretschneider auf der rechten Seite wurden eine Reihe Offensivaktionen vorgetragen. Nachdem ihre Eingabe von der Grundlinie nach 21 Minuten im ersten Versuch nicht verwertet werden konnte, jagte Marina Drobisch den Abpraller aus acht Metern ins Netz. Vier Minuten nach der Führung erhöhte Kristin Lattauschke auf 2:0. Nach einem Zuspiel zog sie direkt von der Strafraumgrenze aus zentraler Position ab und ließ der Hüterin keine Abwehrchance. Den dritten Lissaer Treffer besorgte Ramona Lenhardt (27.). Aus zehn Metern vollendete sie die Eingabe von der rechten Seite, nachdem Ilka Bretschneider von der Grundlinie gut aufgelegt hat. Auch das nächste Tor bereitete sie vor. Diesmal erreichte ihr Zuspiel von außen die heranstürmende Anika Radak, die den Ball aus Nahdistanz über die Linie drückte (29.). Zwar gab es noch ein, zwei weitere Chancen in dieser Phase, aber insgesamt muss man mit der Chancenauswertung sehr zufrieden sein. Die Defensive ließ in der ersten Hälfte keine nennenswerten Chancen zu, einzig einige wenige Standards gelangten in den Lissaer Strafraum, ohne jedoch Ulrike Hundt zum ernsthaften Eingreifen zu zwingen. Eine Minute vor der Pause spielten die Gäste über Tina Gallus auf der linken Seite. Sie legte mit Übersicht zurück auf Anika Radak und diese wiederum quer auf Diana Hiller, die kurz vor dem Sechzehner abzog und den Ball passgenau ins linke untere Eck setzte. Nach dem Wechsel konnten die Gäste dann auch elf Spielerinnen auf das Feld schicken, aber die Gäste blieben vorerst am Drücker. Aus dem zentralen Mittelfeld passte Ramona Lenhardt in die Spitze. Von der rechten Außenbahn erlief sich Marina Drobisch die Kugel, gelangte in den Strafraum und vollendete flach aus halbrechter Position (49.). Danach beruhigte sich das Lissaer Angriffsspiel etwas. Es wurde versucht, den Ball in den eigenen Reihen zu halten und den Gegner zu kontrollieren. Dieser erspielte sich in dieser Phase auch einige Offensivaktionen. So musste Ulrike Hundt einen Schuss zur Ecke klären, in deren Anschluss sich die Chemnitzerinnen kurze Zeit in der Lissaer Hälfte festsetzten. Hochkarätige Chancen ergaben sich dabei jedoch nicht. Mit einem Doppelpack belohnte sich Ilka Bretschneider für ihre gute Leistung. Vorbereitet wurden die Treffer von Anika Radak und Diana Hiller, die jeweils einen feinen Pass in die Spitze spielten. Die Stürmerin überlief dabei ihre Gegenspielerin und schob beide Male abgeklärt an der Hüterin vorbei in die Maschen (76. / 84.).

Anfangs taten sich die Lissaerinnen schwer gegen die defensiv stehenden Gäste, konnten dann aber Mitte der ersten Halbzeit über die Flügel die Angriffe erfolgreich abschließen. Insgesamt kontrollierten sie das Spielgeschehen und gingen verdient als Siegerinnen vom Platz.


Es spielten:
Ulrike Hundt, Isabell Barthel, Julia Höpping, Julia Krappidel, Ramona Lenhardt, Diana Hiller, Tina Gallus, Anika Radak, Marina Drobisch, Ilka Bretschneider, Kristin Lattauschke (ab 73. Jasmin Bornkessel)

Elf Tore beim ersten Nachholespiel

SV 90 Lissa - Roter Stern Leipzig 8:3 (6:0)

Trotz des zweitägigen Dauerregens präsentierte sich der Lissaer Platz am Mittwochabend in einem sehr guten Zustand, so dass die Partie gegen Roter Stern Leipzig unter regulären Bedingungen absolviert werden konnte. Die gut besetzten Gäste starteten engagiert und verzeichneten in den ersten Minuten mehr Ballbesitz. Die Gastgeberinnen waren etwas überrascht vom druckvollen Anfang der Gäste und sortierten sich erst einmal in der Defensive. Trotzdem erzielte das Lissaer Team die schnelle Führung. Nach drei Minuten behauptete Marina Drobisch im gegnerischen Strafraum den Ball und legte auf Anika Radak ab. Sie jagte die Kugel humorlos aus zwölf Metern ins Netz. In den nächsten Minuten änderte der Treffer wenig am Spielgeschehen. Immer wieder versuchten die Gäste ihre schnellen Spitzen einzusetzen. Aber die Lissaer Defensive präsentierte sich aufmerksam und ließ keine klaren Chancen zu. Nach einer knappen Viertelstunde erhöhten die Lissaerinnen auf 2:0. Einen zu kurz abgewehrten Ball der Gäste nahm die zweikampfstarke Stefanie Böhm auf und schloss aus gut 20 Metern mit einem sehenswerten Schuss erfolgreich ab. Jetzt lief das Lissaer Offensivspiel und man übernahm die Kontrolle über das Match. Eine Reihe sehenswerter Angriffe wurde vorgetragen und erfolgreich zum Abschluss gebracht. Dabei ging es häufig über die laufstarke Anika Radak auf der rechten Außenbahn, sie bereitete auch die Tore drei und vier vor. In der 23. Minute legte sie den Ball quer auf Marina Drobisch, die aus Nahdistanz den Ball über die Linie beförderte. Vier Minuten später bediente sie Ilka Bretschneider, die volley aus der Drehung das 4:0 erzielte. In dieser Phase konnten die Gäste kaum für Entlastung sorgen und waren vornehmlich in die Defensive gedrängt. So schienen weitere Tore nur eine Frage der Zeit zu sein. Nach 36 Minuten war es dann auch wieder so weit. Einen herrlichen Pass von Isabell Barthel aus der eigenen Spielhälfte erreichte Ramona Lenhardt, die allein Richtung Gästetor marschierte und den Ball ins obere linke Toreck beförderte. Fünf Minuten vor der Pause spielten sich die Stürmerinnen Ilka Bretschneider und Marina Drobisch den Ball ab der Mittellinie bis in den gegnerischen Strafraum zweimal hin und her, ehe die Letztgenannte überlegt und mit Übersicht aus zehn Metern zum 6:0 abschloss. Wäre in dieser Phase nicht die Halbzeitpause gewesen, wäre das Ergebnis womöglich noch höher ausgefallen. So gab es aber einen kleinen Bruch im Lissaer Spiel. Im Gefühl des sicheren Sieges ließ man die Zügel etwas schleifen und wurde dafür auch prompt bestraft. So schlug nach 50 Minuten ein Schuss der Gäste unter der Latte ein und nach einer knappen Stunde war die Stürmerin der Gäste schneller am Ball als Ulrike Hundt und hob den Ball gekonnt über die herauslaufende Hüterin. Lissa rappelte sich nun noch einmal auf und konnte in der 66. Minute das 7:2 erzielen. Einen Freistoß von rechts nahe der Eckfahne flankte Diana Hiller auf den ersten Pfosten, wo Kristin Lattauschke mit dem Kopf zur Stelle war. Trotzdem bemühte sich das Team von Roter Stern um weitere Treffer und wurde in der 74. Minute belohnt. Nach einem Eckstoß entwischte eine Gegnerin der Verteidigung und konnte unbedrängt aus Nahdistanz einköpfen. Den Endstand von 8:3 stellte Ramona Lenhardt sieben Minuten vor dem Ende her. Marina Drobisch legte von der rechten Seite mit viel Übersicht an die Strafraumgrenze zurück und die Mittelfeldstrategin setzte die Kugel unter den Querbalken. Kurz vor Schluss zeichnete sich Ulrike Hundt noch einmal aus, als sie gegen die freistehende Gästestürmerin reaktionsschnell parierte.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten fanden die Lissaerinnen nach einer Viertelstunde zu ihrem Offensivspiel und zeigten dann bis zur Pause eine sehenswerte Partie. Nach der Pause kam es dann wieder zum Bruch und man ließ im Bemühen etwas nach. Folgerichtig kamen auch die Gäste zu ihren Möglichkeiten und gestalteten die zweite Hälfte insgesamt ausgeglichen.


Es spielten:
Ulrike Hundt, Isabell Barthel, Julia Höpping, Julia Krappidel, Stefanie Böhm, Ramona Lenhardt, Diana Hiller, Tina Gallus, Anika Radak, Marina Drobisch, Ilka Bretschneider (ab 54. Kristin Lattauschke)

Blitzstart beschert Auswärtssieg

Bornaer SV 91 - SV 90 Lissa 0:2 (0:2)

Nachdem die Lissaerinnen am letzten Wochenende noch spielfrei hatten, begann am Sonntag mit sieben Spielen innerhalb von 29 Tagen der Saisonendspurt. Dazu reisten sie zur schweren Auswärtsaufgabe nach Borna. Bei sommerlichen Temperaturen erwischten die Gäste einen Blitzstart. In der ersten Spielminute wurde ein langer Pass auf die rechte Außenbahn aus dem Mittelfeld geschlagen. Den eigentlich etwas zu weit gespielten Ball ersprintete Anika Radak noch vor der Grundlinie. Ihre Flanke über die Bornaer Hüterin brauchte Kristin Lattauschke dann nur noch ins leere Tor tropfen lassen. Fünf Minuten später war sie erneut zur Stelle. Einen Eckstoß von Marina Drobisch verlängerte eine Bornaer Abwehrspielerin in Richtung des zweiten Pfostens und die Torjägerin konnte unbedrängt zum zweiten Treffer einköpfen. Kurz darauf gelangten die Gastgeberinnen nach einem Eckstoß zu ihrer ersten Chance, aber die Volleyabnahme flog über den Lissaer Kasten.Im weiteren Spielverlauf machten beide Teams die Räume im Mittelfeld eng, was einen Spielaufbau erschwerte. Trotzdem gelang es dem Lissaer Team noch einige Male, den Ball in die Spitze zu spielen. Doch die sich daraus ergebenden zum Teil guten Möglichkeiten konnten nicht genutzt werden. Mit einem dritten Tor in dieser Phase hätte man das Spiel vorentscheiden können, so mussten die Gäste immer befürchten, die Gastgeberinnen durch einen Anschlusstreffer wieder ins Spiel zu bringen.
Auch im zweiten Durchgang spielte sich das Geschehen vorrangig zwischen den Strafräumen ab. Lissa festigte die Defensive, so dass sich weniger herausgespielte Chancen ergaben. Die Bornaerinnen versuchten ihrerseits bei Standards gefährlich zu werden, jedoch sprang bei diesen Aktionen auch keine hundertprozentige Torchance heraus. Vereinzelt gelangten auch die Gäste in den gegnerischen Strafraum, waren da aber im Abschluss nicht konsequent genug.

Auf Grund der insgesamt vorhandenen Tormöglichkeiten ist der Auswärtserfolg gerechtfertigt. Die Lissaerinnen haben es lediglich versäumt, mit einem dritten Treffer frühzeitig alles klar zu machen. So musste man bis zum Schlusspfiff den Anschlusstreffer verhindern, um den Sieg nicht noch einmal in Gefahr zu bringen.


Es spielten:
Ulrike Hundt, Isabell Barthel, Julia Höpping, Julia Krappidel, Stefanie Böhm, Ramona Lenhardt, Diana Hiller, Tina Gallus, Anika Radak, Marina Drobisch, Kristin Lattauschke (ab 78. Jasmin Bornkessel)

Kantersieg festigt Platz fünf

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Kristin Lattauschke

SV 90 Lissa - SpVgg 1899 Leipzig 9:1 (7:1)
 
Gegen das aktuelle Schlusslicht der Bezirksliga Nord/West war ein Heimsieg Pflicht. Bedingt durch Absagen von vier Stammkräften standen die Vorzeichen jedoch nicht auf einen überlegenen Sieg. Durch den kurzfristigen Spielausfall der zweiten Lissaer Mannschaft entspannte sich die Personalsituation jedoch. Zu dem standen mit Janina Brauns und Nadine Giska wieder zwei „alte Hasen“ mit im Kader. Die Defensive wurde durch die Abwehrchefin der Zweiten, Sandra Korge, ergänzt. Sie absolvierte eine fehlerfreie Partie und fügte sich nahtlos ins Team ein. Sofort übernahmen die Lissaerinnen mit dem Wind im Rücken die Initiative. Kristin Lattauschke startete mit dem Ball am Fuß in der eigenen Hälfte und war bis zur Grundlinie nicht aufzuhalten. Mit viel Übersicht legte sie den Ball quer auf Ramona Lenhardt, die keine Mühe hatte zum 1:0 einzuschieben (3.). Nach elf Minuten fiel eine Flanke von Janina Brauns vor die Füße von Manja Fischer, die reaktionsschnell den Ball zum zweiten Treffer verwertete. Eine Viertelstunde war absolviert, da spielte Isabell Barthel kontrolliert aus der Defensive auf die linke Seite zu Ramona Lenhardt. Ihre Flanke beförderte Ilka Bretschneider volley aus zehn Metern in die Maschen. Die Torschützin bediente nur drei Minuten später nach einem Angriff über die rechte Seite Ramona Lenhardt an der Strafraumgrenze. Ihren verdeckten Schuss ließ die etwas überraschte Hüterin zum vierten Lissaer Treffer passieren. Nach 21 Minuten schlug Janina Brauns einen Freistoß nahe der Eckfahne in den Sechzehner, die fleissige Ilka Bretschneider köpfte sehenswert zum 5:0 ins lange Eck. Nach einer halben Stunde machte Ramona Lenhardt das halbe Dutzend voll. Sie zog aus gut 20 Metern ab und der Ball segelte unhaltbar unter den Querbalken. Die Gäste kamen kaum aus der eigenen Hälfte, hatten aber nach 38 Minuten ihre erste Chance, welche sie auch sofort nutzten. Ein weiter Pass gelangte durch die heimische Abwehr und die flinke Stürmerin zog unhaltbar von der Strafraumgrenze ab. Zwei Minuten vor der Pause stellte Kristin Lattauschke den alten Vorsprung wieder her. Dabei stellte sie ihre Beidfüßigkeit unter Beweis. Erst scheiterte sie mit rechts an der Gästetorfrau, verwertete dann aber den Abpraller mit links. Nach dem Seitenwechsel agierte Lissa nicht mehr ganz so zwingend, kam aber in der 51. Minute zum 8:1. Einen indirekten Freistoß aus zehn Metern beförderte Janina Brauns passgenau über die Lattenunterkante ins Gehäuse. Kurz darauf erhielten die Gäste einen berechtigten Strafstoß zugesprochen, nachdem Julia Krappidel etwas ungestüm der Gegnerin in die Parade gefahren war. Diesen konnten sie aber nicht zum zweiten Treffer nutzen, der Ball flog über den Kasten. Der Endstand wurde nach 62 Minuten hergestellt. Eine Flanke von Janina Brauns köpfte Ramona Lenhardt aus Nahdistanz ins Tor. Danach plätscherte das Spielgeschehen ohne nennenswerte Höhepunkte bis zum Abpfiff dahin.

Trotz einiger Umstellungen war das Lissaer Team sofort spielbestimmend und trug eine Reihe guter Offensivaktionen vor. Das Zusammenspiel klappte sehr gut und es hätten in der ersten Hälfte sogar noch mehr Tore fallen können. Auch gaben die frühen Treffer noch größere Sicherheit, was den Spielfluss zusätzlich förderte. Im Mittelfeld konnten die seit langem im Bezirksligateam wieder mitwirkenden Janina Brauns und Doreen Glöckner eine Reihe Akzente setzen. In der zweiten Hälfte spielte Lissa nicht mehr ganz so druckvoll, was aber angesichts der beruhigenden Führung nachvollziehbar war.


Es spielten:
Ulrike Hundt, Isabell Barthel, Julia Krappidel, Stefanie Böhm, Sandra Korge, Ilka Bretschneider, Ramona Lenhardt, Janina Brauns (ab 75. Nadine Giska), Tina Gallus, Manja Fischer (ab 66. Jasmin Bornkessel), Kristin Lattauschke (ab 46. Doreen Glöckner)

Mit verdientem Sieg Meisterschaftschance gewahrt


ESV Lok Döbeln – SV 90 Lissa 3:4 (1:2)                                                                                   

Von Vornherein stand fest, wer diese Partie verliert, verabschiedet sich aus dem Meisterrennen. Entsprechend hoch war der Einsatz auf beiden Seiten, entsprechend verbissen, die Zweikämpfe. Lissa setzte dabei spielerisch die ersten Akzente und war über weite Teile der Partie klar spielbestimmend. Bereits nach zwei Minuten war Kristin Lattauschke frei durch, legte sich aber den Ball kurz vor dem Abschluss zu weit vor. Kurz darauf brachte Diana Hiller einen Freistoß scharf in den Strafraum, Ilka Bretschneider verwandelte per Kopf zur Führung (5.). Postwendend erzielten die Gastgeberinnen nach einem feinen Steilpass und einem uneinholbaren Sprint im freien Raum den Ausgleich (6.). Lissa spielte aber souverän weiter und hatte zahlreiche Chancen zur Führung, arbeitete defensiv sehr intensiv und abgeklärt, so dass den Gastgebern kaum ein Abschluss gelang. Ramona Lenhardt und Diana Hiller zwangen die Döbelner Keeperin zu Glanzparaden, aus der Nahdistanz scheiterte Kristin Lattauschke und Manja Fischer verfehlte die Kiste knapp. So traf vor der Pause Kristin Lattauschke nach einer Einzelaktion zur Führung. Nach dem Seitenwechsel blieb Lissa weiter konzentriert und ging durch Ramona Lenhardt mit einem Schuss aus 20m mit 3:1 in Führung (54.), dabei hob sie den Ball bewusst über die Keeperin, welche viel zu weit vor ihrem Tor stand. Doch schon im Gegenzug gelang Döbeln der Anschluss. Zunächst pfiff der Schiri äußerst schmeichelhaft einen Freistoß, welcher aus 35m von der sonst sicheren Uli Hundt nicht festgehalten werden konnte, im Abstauben war Döbeln dann erfolgreich. Doch Lissa blieb unbeirrt und angriffslustig und wurde schon beim nächsten Angriff belohnt. Nach einem Handspiel im Döbelner Strafraum zeigte der Schiri schnell auf den Punkt, Kristin Lattauschke übernahm die Verantwortung und hämmerte den Ball frech in die Mitte, unhaltbar, denn die Keeperin entschied sich für eine Ecke (61.). Weitere Chancen blieben ungenutzt, so hatten Tina Gallus, Manja Fischer und Ramona Lenhardt gute Chancen, stattdessen ging so nach und nach die Puste aus und Döbelns Alleinunterhalter versuchten immer wieder gefährlich zu werden. Doch die vielbeinige Abwehr um Isabell Barthel und Manndecker Anika Radak nahmen die Döbelner Torjägerinnen permanent aus dem Spiel und ließen sie beinahe verzweifeln. Als ein zweifelhafter Handstrafstoß (73.) zum erneuten Anschluss führte, musste Lissa nochmal bangen, doch die konsequente Abwehrarbeit ließ keine weitere Chancen zu. Lissa siegt somit verdient, das knappe Ergebnis täuscht dabei über die Spielanteile und Anzahl der Chancen hinweg.           
Mit einer starken Energieleistung und einer vorbildlichen Mannschaftsleistung glänzte das Team selbstsicher trotz Abwesenheit ihres Trainers und hat nun noch gute Chancen den Meistertitel erfolgreich zu verteidigen. Dafür sind allerdings noch acht Siege in den letzten acht Spielen erforderlich, was sicher noch ein hartes Stück Arbeit wird.     

Es spielten:
Ulrike Hundt, Isabel Barthel, Julia Höpping, Ramona Lenhardt, Julia Krappidel, Anika Radak, Diana Hiller, Ilka Bretschneider, Tina Gallus, Kristin Lattauschke und Manja Fischer

Drei Punkte sichern Platz sechs


SV 90 LIssa - FC Crimmitschau/SV Lok Glauchau-Niederlungwitz 3:0 (0:0)

 
Bei bestem Fußballwetter hatten die Lissaer Damen den Tabellennachbarn vom FC Crimmitschau/SV Lok Glauchau-Niederlungwitz zu Gast. Vom Start weg nahmen die Gastgeberinnen das Heft in die Hand und kontrollierten die Partie. Bereits nach vier Spielminuten hätten die Lissaerinnen die Führung erzielen können, aber Marina Drobisch scheiterte nach einem Pass von Diana Hiller an der Gästetorfrau. Auch in der Folgezeit bestimmte das Heimteam das Geschehen, doch die Gäste ließen in Tornähe keine zwingenden Möglichkeiten zu. So wurde einige Male versucht, aus der Distanz zum Erfolg zu kommen, doch leider ließ die Schussgenauigkeit zu wünschen übrig. Da Ballbesitz bekanntlich keine Tore schießt, ging es torlos in die Halbzeit. Im zweiten Durchgang sollte dann unbedingt mehr Zielstrebigkeit in die Offensivaktionen gelegt werden, um den Heimerfolg zu sichern. Das wurde dann auch umgesetzt. Einen Freistoß aus knapp dreißig Metern beförderte Marina Drobisch an den Querbalken, im Nachsetzen scheiterte Kristin Lattauschke mit einem Kopfball (50.). Nur fünf Minuten später gab es wieder zwei gute Chancen. Einmal scheiterte Marina Drobisch aus spitzem Winkel von der rechten Seite, kurz darauf Tina Gallus von der Linken. In der 62. Minute fiel dann endlich der überfällige Führungstreffer. Jasmin Bornkessel angelte sich im Strafraum die Kugel und schloss aus der Drehung ab. Der Ball landete zum umjubelten 1:0 im rechten Toreck. Kurz darauf kam Ramona Lenhardt im Strafraum zu Fall und trat selbst zum fälligen Elfmeter an. Die Hüterin der Gäste spekulierte jedoch richtig und konnte die Vorentscheidung verhindern. In der Folgezeit wurden die Gäste etwas offensiver und stemmten sich gegen die drohende Niederlage. In der 70. Minute hatten sie eine gute Chance, nachdem es im Lissaer Defensivverband Abstimmungsprobleme gab. Ulrike Hundt konnte aber letztlich den Ball sichern. Fünf Minuten später hatten die Lissaerinnen nach einer Ecke noch einmal Glück, dass eine gegnerische Spielerin völlig frei stehend den Ball über das Tor köpfte. Nun ergriff das Heimteam noch einmal die Initiative. Eine Eingabe von der rechten Seite gelangte durch den Strafraum zu Tina Gallus, die den Ball aus vollem Lauf in den Giebel jagte (80.). Den Schlusspunkt setzte Kristin Lattauschke nach einem Pass von Anika Radak. Sie lupfte den Ball über die herauslaufende Torfrau und schob dann zum 3:0 Endstand ein (82.).

Nahezu über die gesamte Spielzeit hatten die Lissaerinnen das Spiel im Griff. Die sehr gut aufgelegte Ramona Lenhardt zog dabei die Fäden im Mittelfeld und versuchte immer wieder, die Stürmerinnen in Szene zu setzen. Leider konnte man daraus in der ersten Hälfte nichts Zählbares erzielen. Mit zunehmender Spieldauer häuften sich dann die klaren Möglichkeiten, welche dann auch zum verdienten Erfolg genutzt wurden.
 

Es spielten:
Ulrike Hundt, Isabell Barthel, Julia Krappidel, Stefanie Böhm, Anika Radak, Marina Drobisch, Diana Hiller (ab. 81. Sandra Korge), Ramona Lenhardt, Tina Gallus, Jasmin Bornkessel (ab 65. Viktoria Teske), Kristin Lattauschke

Schmuckloser Sieg

SV Klinga-Ammelshain - SV 90 Lissa 0:2 (0:1)
 
Der vergangene Spieltag hielt für die Lissaer Damen die Auswärtsaufgabe bei dem Team vom SV Klinga-Ammelshain bereit. Bei windigen Bedingungen konnte anfangs keines der beiden Teams einen strukturierten Spielaufbau initiieren. So waren Tormöglichkeiten in den ersten zwanzig Minuten absolute Mangelware. Die besten Gelegenheiten hatten die Lissaerinnen nach Eckstößen. So kam Ramona Lenhardt nach einem von diesen zum Kopfball, welcher aber pariert werden konnte. Nach einem Weiteren gelangte die Kugel durch den Sechzehner bis zu Tina Gallus, sie setzte diese aber knapp über das Gehäuse. Die Gastgeberinnen hingegen versuchten ihrerseits mit langen Pässen auf ihre schnelle Stürmerin erfolgreich zu sein. Hier ergaben sich in der ersten Halbzeit zwei, drei Strafraumszenen, welche aber nicht mit einem zwingenden Torschuss abgeschlossen werden konnten. In der 28. Minute war das Lissaer Team mit einem Konter erfolgreich. Ramona Lenhardt spielte vom rechten Flügel in Höhe der Mittellinie einen feinen Diagonalpass auf Kristin Lattauschke. Allein auf die Gästehüterin zulaufend scheiterte sie noch im ersten Versuch, konnte dann aber denn Abpraller zum 1:0 verwerten. Die Stürmerin erarbeitete sich in der 35. Minute eine weitere gute Gelegenheit. Energisch setzte sie sich im Zweikampf durch, verzog aber aus spitzem Winkel knapp. Es ging dann mit dieser knappen Führung in die Kabinen. Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich am lauen Spielniveau wenig. Die Lissaer Defensive lieferte eine gute Leistung ab und ließ die Gastgeberinnen zu wenigen Chancen kommen. Hierbei zeichneten sich besonders Stefanie Böhm und Julia Krappidel durch tolle Zweikampfführung aus. Einmal hatten die Gäste jedoch Glück, als eine Eingabe der Gastgeberinnen in der Zentrale keinen Abnehmer fand und somit letztlich ungefährlich durch den Sechzehner segelte. Die spielerisch besten Aktionen verzeichneten die Lisssaerinnen Mitte der zweiten Halbzeit. In der 68. Minute tauchte Tina Gallus nach einem Doppelpass mit Ramona Lenhardt frei vor dem Kasten auf, jagte die Kugel aber über diesen. Nur zwei Minuten später ergab sich nahezu die identische Situation mit Kristin Lattauschke. Dieses Mal flog der Ball aber nicht über, sondern knapp neben das Tor. Eine dieser Chancen muss eigentlich zur Entscheidung genutzt werden, so musste noch um den dreifachen Punktgewinn gebangt werden. Doch neun Minuten vor dem Ende gab es dann die Entscheidung. Diana Hiller schlenzte den Ball aus 18 Metern Richtung Tor. Dieser flog durch den vollbesetzten Strafraum und landete im linken Eck. Unhaltbar schien dieser Schuss nicht zu sein, aber möglicherweise war der Hüterin etwas die Sicht verdeckt. Kurz danach hatte Ramona Lenhardt durch einen Kopfball noch die Möglichkeit zum 3:0, doch die Hüterin konnte parieren.

Insgesamt war es von beiden Teams keine Partie auf hohem Niveau. Im Mittelfeld wurde mehr gekämpft als gespielt, teilweise nur mit weiten Pässen operiert. Auf Grund der herausgearbeiteten Möglichkeiten in der zweiten Hälfte geht der Sieg aber in Ordnung.
 
Es spielten:

Ulrike Hundt, Isabell Barthel, Julia Höpping, Julia Krappidel, Stefanie Böhm, Diana Hiller, Ramona Lenhardt, Tina Gallus, Jasmin Bornkessel, Kristin Lattauschke, Manja Fischer

Nach Ladehemmung noch deutlichen Sieg gelandet

BSV Schönau - SV 90 Lissa 1:7 (0:0)

Vergangenen Sonntag spielten die Lissaer Damen bei besten Bedingungen beim Team vom BSV Schönau. Nach der bitteren Heimpleite der Vorwoche sollten diesmal drei Punkte auf das Konto. Von Beginn an kontrollierten die Gäste die Partie und drängten die Gastgeberinnen in die Defensive. Nach sieben Minuten ergab sich dabei die erste Großchance. Einen abgefangenen Abstoß setzte Kristin Lattauschke knapp am Pfosten vorbei. Kurz darauf stürmte Tina Gallus in den gegnerischen Strafraum, vermochte es aber nicht, den Ball an der herauslaufenden Hüterin vorbei zu bekommen. Es schien also nur eine Frage der Zeit zu sein, bis der erste Treffer für das Lissaer Team fallen würde. Aber es wurde zu leichtfertig mit den sich bietenden Möglichkeiten umgegangen. Zum einen wurden die finalen Pässe zu ungenau gespielt, zum anderen vergab man freistehend vor dem Kasten bzw. scheiterte man an der gut aufgelegten Schönauer Hüterin. Distanzschüsse segelten in regelmäßigen Abständen mehr oder minder weit über das Gehäuse. In dieser Phase musste man wegen der mangelhaften Chancenauswertung wieder bangen, durch einen Konter in einen Rückstand zu geraten und dann sogar um einen Punkt zu kämpfen. Ohne Tore ging es dann in die Pause. Es wurde noch einmal appelliert, Ruhe zu bewahren und konzentriert zu bleiben. Als kurz nach Wiederanpfiff abermals eine Großchance vergeben wurde, schwante einem nichts Gutes. Aber in der 65. Minute gab es dann endlich die Erlösung. Kristin Lattauschke lief allen davon und konnte die Kugel aus zwölf Metern im Tor unterbringen. Nur drei Minuten später war die Stürmerin wieder zur Stelle. Eine Eingabe von Anika Radak setzte sie aus fünf Metern unter den Querbalken. Jetzt brach es förmlich über die Gastgeberinnen herein. Einen Freistoß von Diana Hiller köpfte Ramona Lenhardt am ersten Pfosten ins Tor (68.). Wiederum Diana Hiller bereitete auch den vierten Lissaer Treffer vor. Einen feinen Pass in den Lauf von Tina Gallus nahm diese kurz an und jagte den Ball ins Netz (70.). Eine Minute danach erhöhte wieder Kristin Lattauschke nach einem Doppelpass im Strafraum auf 5:0. Und in der 76. Minute machte Jasmin Bornkessel nach einem Pass von Anika Radak das halbe Dutzend voll. Nachdem in dieser knappen Viertelstunde die Partie entschieden war, ließen die Gäste die Aggressivität in den Zweikämpfen etwas schleifen, so dass eine Spielerin vom BSV nahezu ungestört durch die Abwehr marschierte und aus 14 Metern unhaltbar ins Eck abschloss. Den Schlusspunkt setzte die laufstarke Anika Radak. Sie zog in Strafraumhöhe vom rechten Flügel nach innen und beförderte den Ball mit links sehenswert in den linken Dreiangel.
 
Nahezu über die gesamte Spieldauer beherrschten die Lissaer Damen das Spiel. In der ersten Hälfte verpassten sie es aber durch einen Treffer, mehr Ruhe und Abgeklärtheit ins eigene Spiel zu bringen. Defensiv wurde das Lissaer Team kaum gefordert, musste aber immer achtsam vor gegnerischen Kontern sein, um nicht in Rückstand zu geraten. In der zweiten Hälfte besiegelten dann endlich die Tore den erfolgreichen Ausgang der Partie.
 

Es spielten:
Ulrike Hundt, Isabell Barthel, Julia Höpping, Julia Krappidel, Stefanie Böhm, Anika Radak, Diana Hiller, Ramona Lenhardt, Tina Gallus, Jasmin Bornkessel, Kristin Lattauschke

Tag der offenen Tür

SV 90 Lissa - Chemnitzer Polizei SV 5:6 (3:1)

Gegen den Spitzenreiter vom Chemnitzer Polizeisportverein musste für das Lissaer Team ein Sieg her, um noch einmal an die Spitzenpositionen heran zu kommen. Aber bereits in der 3. Minuten schien sich dieses Vorhaben erledigt zu haben. Nach einem Freistoß nahe der Eckfahne köpfte eine Chemnitzer Spielerin den Ball unbedrängt ins Tor. Aber bereits nach neun Minuten keimte wieder Hoffnung. Ein Zuspiel von Jasmin Bornkessel nahm Ramona Lenhardt auf, lief alleine auf das Tor zu und vollendete sicher flach ins Toreck. Nach diesem furiosen Beginn ordneten sich die Abwehrreihen etwas und ließen weniger Chancen zu. Die Gäste verzeichneten mehr Ballbesitz und hatten mit zwei Lattenschüssen auch die besseren Möglichkeiten. Nach einer halben Stunde tauchten die Gastgeber wieder am gegnerischen Strafraum auf. Einen Einwurf verlängerte Diana Hiller Richtung Kristin Lattauschke. Die Stürmerin fackelte nicht lange und beförderte den Ball direkt aus 18 Metern ins Chemnitzer Gehäuse. Drei Minuten vor der Pause fiel dann sogar noch das 3:1. Ein Schuss aus 30 Metern von Marina Drobisch rollte ungefährlich Richtung Gästetor. Doch zur Überraschung aller ließ die Gästetorfrau den Ball passieren, was nur mit einer Unaufmerksamkeit zu erklären ist. So ging es mit einer Zweitoreführung in die Kabinen. Dies entsprach eigentlich nicht dem Spielverlauf. Als dann drei Minuten nach dem Wiederanpfiff Kristin Lattauschke einen Schuss von der Strafraumgrenze flach ins rechte Toreck setzte, wähnten sich die Gastgeberinnen auf der Siegerstraße. Doch der Tabellenerste gab sich nicht auf. Engagiert arbeiteten die Chemnitzerinnen weiter und wurden für ihr Bemühen belohnt. In einer Schwächephase der Lissaerinnen zwischen der 56. und 66. Minute konnten sie den Ausgleich erzielen. Immer wieder gaben sie keinen Ball auf, setzten immer wieder nach und zwangen so das Heimteam zu einer Reihe von Fehlern. Die Tore waren dann nur logische Folge und immer nach ähnlichem Muster. Der Ball wurde in den Strafraum gespielt, dort erfolgte ein konsequentes Nachsetzen und letztlich landete die Kugel irgendwie im Netz. In der 78. Minute fiel dann sogar die Führung für die Gäste. Noch einmal bäumten sich die Hausherrinnen auf und stemmten sich gegen die nun drohende Niederlage. Nach einem Eckball von Marina Drobisch erhielt diese den abgewehrten Ball noch einmal zurück. Ihre Flanke sprang vom Rücken einer Chemnitzerin zum 5:5 Ausgleich ins Netz (82.). Doch das war nicht der Schlusspunkt. Noch einmal schlugen die Gäste den Ball in den Lissaer Strafraum. Ulrike Hundt konnte den Ball nicht festhalten und wieder war eine Gästespielerin zur Stelle und netzte zum Siegtreffer ein (88.).
Von den Spielanteilen und der Laufbereitschaft geht der knappe Sieg für die Gäste sogar in Ordnung. Jedoch ist es schwer nachvollziehbar, weshalb sich das Lissaer Team einen zwischenzeitlichen Dreitorevorsprung noch aus der Hand nehmen ließ. Auch wenn dieser nicht dem Spielverlauf entsprach, muss man eine solche Führung über die Zeit bringen. Aber leider wurden im Defensivverhalten zu viele Fehler gemacht und die nötige Entschlossenheit und Aggressivität fehlte insgesamt.

Es spielten:
Ulrike Hundt, Isabell Barthel, Julia Höpping, Julia Krappidel, Stefanie Böhm (ab 80. Olivia Kursawe), Diana Hiller, Ramona Lenhardt, Tina Gallus, Marina Drobisch, Jasmin Bornkessel (ab 62. Claudia Schorling), Kristin Lattauschke

Effektivität wird belohnt

SV 90 Lissa - Eintracht Leipzig Süd II 2:1 (2:0)

Zum Auftakt der Rückrunde spielten die Lissaer Damen auf heimischem Rasen gegen Eintracht Leipzig Süd II. Nachdem das Hinspiel verloren wurde und zudem Besetzungsprobleme auftraten, wussten die Lissaerinnen, dass eine schwere Aufgabe auf dem Programm stand. Jedoch erwischten sie einen optimalen Start. Einen Eckstoß von Marina Drobisch köpfte Ramona Lenhardt sehenswert unter das Quergebälk (4.). Der weitere Spielverlauf gestaltete sich weitestgehend ausgeglichen. Beide Teams ließen sich im Mittelfeld wenig Raum zum Spielaufbau, sodass es wenige herausgespielte Torchancen gab. Nach einer knappen halben Stunde setzten die Gäste das Heimteam mit einigen Eckstößen unter Druck. Nach einem Eckstoß konnte der Ball zwar nicht aus der Gefahrenzone befördert werden, aber letztlich konnte Ulrike Hundt mit einer beherzten Aktion die Situation klären. In der 35. Minute hatte die spielstarke Ramona Lenhardt nach einem abgewehrten Standard eine Schusschance, setzte den Lupfer aber knapp über das Gehäuse. Fünf Minuten vor der Pause setzte sich Kristin Lattauschke energisch auf dem linken Flügel durch und drang in den Strafraum ein. Uneigennützig und mit viel Übersicht legte sie die Kugel quer auf die fleißige Ilka Bretschneider; sie schob souverän zum 2:0 ein.
Nach dem Seitenwechsel waren die Lissaerinnen auf einen Sturmlauf der Gäste gefasst. Aber durch diszipliniertes Defensivverhalten der Abwehr und des Mittelfeldes wurden die Angriffsbemühungen der Leipzigerinnen früh gestört. Hierbei zeichneten sich Anika Radak, Tina Gallus und Julia Krappidel mit starkem Zweikampfverhalten und minimaler Fehlerquote aus. Ab Mitte der zweiten Hälfte verzeichneten die Gäste mehr Ballbesitz, konnten daraus aber nichts Zählbares erzielen. Standards führten dabei ebenso wenig zum Erfolg wie Fernschüsse, welche regelmäßig in den Armen von Ulrike Hundt landeten. Einige Konterchancen hätten sich in der Schlussphase für die Lissaerinnen noch ergeben können, jedoch mussten die Stürmerinnen ihrer Laufarbeit Tribut zollen und konnten die Angriffe nicht mehr erfolgreich zu Ende bringen. Zwei Minuten vor Spielende gelang dann doch noch der Anschlusstreffer. Nach einer Unaufmerksamkeit gelang den Gästen ein Steilpass in den Strafraum und sie konnten diese Chance erfolgreich durch einen Flachschuss aus zehn Metern zum 2:1 nutzen. Danach passierte aber nichts mehr, womit die drei Punkte in Lissa blieben.
Insgesamt war es eine ausgeglichene Partie, wobei die Gäste ab Mitte der zweiten Hälfte mehr Ballbesitz hatten. Dies lag insbesondere an der fehlenden Entlastung im Lissaer Offensivspiel. Letzlich entschied die Effektivität das Spiel, da die beiden besten Möglichkeiten auch genutzt wurden. Dazu wurde es dem Gegner durch eine gute Defensivleistung schwer gemacht, zwingende Torchancen zu erarbeiten. Der Anschluss fiel dann zu spät, um noch einmal ernsthaft in Gefahr zu geraten.

Es spielten:
Ulrike Hundt, Isabell Barthel, Julia Höpping, Julia Krappidel, Diana Hiller, Anika Radak, Ramona Lenhardt, Tina Gallus, Marina Drobisch, Ilka Bretschneider, Kristin Lattauschke

Fußballturnier in Borna   -   Gesamtplatz vier

Frauen werden Favoritenrolle gerecht und gewinnen

Beim traditionellen Vereinsturnier des SV Fortuna Neukirchen in Borna hatten die Männer etwas Pech bei der Gruppenauslosung und bereits in der Vorrunde beide Finalisten in der Gruppe. Gegen Turniersieger Thierbach war beim 2:7 nicht viel zu holen, trotz Führung ging auch die Partie gegen den Gastgeber von Neukirchen mit 1:2 verloren. Auch gegen Spora konnte aus der Führung kein Profit geschlagen werden, das letzte Spiel ging mit 1:3 verloren. Im Spiel um Platz sieben drehte Lissa dann gegen Olympia Frankenhain so richtig auf und fegte das Team mit 8:1 vom Parkett. Anschließend ließ man sich die Trophäe – traditionell eine Flasche Likör - so richtig schmecken und stand geschlossen und lautstark hinter dem Frauenteam.
Die Lissaer Frauen traten mit einer Mischung aus I. und II. Mannschaft an und hatten dabei zwei C-Juniorinnen am Start, die sich sehr gut integrierten. In der ersten Partie ging es etwas zerfahren los, zwar war Lissa klar spielbestimmend, konnte aber keine der vielen Torchancen unterkriegen, lediglich Ramona Lenhardt gelang gegen Germania Auligk das goldene Tor zum 1:0Erfolg. In der Partie gegen Chemie Böhlen war es ähnlich, doch trotz Überlegenheit wollte kein Tor fallen. Schlimmer noch, auf der Gegenseite führten zwei Konter zu Gegentreffern. Lissa drehte kurz vor Ultimo richtig auf und traf durch Doreen Glöckner und Ramona Lenhardt innerhalb einer Minute zum 2:2Ausgleich. In einer dramatischen Schlussminute traf Marina Drobisch den Pfosten, doch auch Böhlen hatte mit einem Pfostentreffer zwei Sekunden vor Ende den Siegtreffer auf dem Fuß. Ernsthafter und konzentrierter ging Lissa in die Partie gegen Bad Lausick. Nach Treffern von Ramona Lenhardt und Anika Radak schien die Partie gelaufen zu sein, doch nach dem unglücklichen Gegentor hatte Lissa wieder Pech am Fuß, ließ zahlreiche Chancen zur Entscheidung liegen und ließ letztendlich in der Schlussminute auch noch den Treffer zum 2:2Ausgleich zu. Doch so richtig brachte die Lissaerinnen nichts aus der Ruhe, denn schon im nächsten Spiel gegen Gastgeber Neukirchen ballerte sich das Team beim 6:0 den Frust von der Seele. Mit einem Doppelschlag von Doreen Glöckner begann der Torreigen, die erst 13jährige Laura Merkel ließ frech eine Gegenspielerin aussteigen und versenkte die Kugel zum 3:0, kurz darauf traf Ramona Lenhardt nach schönem Doppelpass zum 4:0. Isabell Barthel hämmerte die Kugel aus 10m gegen die Latte, Marina Drobisch war zur Stelle und drückte den Ball zum 5:0 über die Linie und praktisch mit der Schlusssirene traf das zweite Kücken, die 14jährige Lisa Krüger zum Endstand. Jetzt hatten die Lissaerinnen einen Lauf und zeigten sich gegen die Reserve der Gastgeberinnen, Fortuna Neukirchen II so richtig in Torlaune. Nach der Führung von Doreen Glöckner erhöhte Ramona Lenhardt mit einem Doppelpack auf 3:0, Laura Merkel traf zum 4:0 und Marina Drobisch stellte den 5:0Endstand her. Auffällig war, dass die Mannschaft nach der Führung befreit, sicher und schnell spielte, dem Gegner in allen Belangen überlegen war und zurecht mehrfach ins Tor traf. In der letzten Partie beim Turnier Jeder gegen Jeden kam es zu einem echten Finale. Drei Teams hatten die Chance auf den Turniersieg, wobei der Sieger von Thierbach gegen Lissa sicher Erster wäre, bei einem Remis aber noch Böhlen an beiden vorbei ziehen könnte. Die Lissaerinnen wollten sich aber auf keine Rechnerei einlassen und spielten von Beginn an auf Sieg. Dabei hatten sie zunächst an gleich vier krassen Fehlentscheidungen zu kauen, welche nicht wirklich nachvollziehbar waren. Doch während andere noch haderte, sorgte Anika Radak mit dem schönsten Tor des Tages für die Führung, so zog trotz Bedrängnis aus 10m ab und jagte den Ball in den rechten Winkel. Lissa war tempo-, und spielbestimmend und ließ Thierbach kaum über die Linie, dabei gelang Ramona Lenhardt noch das verdiente Tor zum beruhigenden 2:0, was über die Zeit gerettet wurde.
Am Ende freuten sich Männer und Frauen gleichermaßen und gemeinsam über den Turniersieg der Frauen und den vierten Platz der Gesamtwertung.     

Es spielten:
Ulrike Hundt, Ramona Lenhardt, Isabel Barthel, Laura Merkel, Julia Krappidel, Anika Radak, Marina Drobisch, Doreen Glöckner und Lisa Krüger

Quali-Turnier zur Hallenlandesmeisterschaft 2014

Guter dritter Platz

Sieben Teams kämpften vergangenen Sonntag in Hartha um den Einzug in die Endrunde der Hallenlandesmeisterschaften, wobei nur die ersten beiden Plätze für das Finalturnier berechtigten. Beim Modus Jeder-gegen-jeden trafen die Lissaer Damen in ihrem ersten Spiel auf Ligakonkurrent Eintracht Leipzig-Süd II. Zu Beginn der Partie vereitelte Ulrike Hundt im Lissaer Kasten mit starken Paraden einen Rückstand, dann kamen aber die Lissaerinnen auf Touren. Den Torreigen eröffnete Tina Gallus, die einen abgewehrten Schuss von Marina Drobisch reaktionsschnell ins Netz beförderte. Weitere hochkarätige Chancen blieben in der Folgezeit ungenutzt. Die endgültige Entscheidung brachte dann der Treffer von Ramona Lenhardt zum verdienten 2.0 Endstand. Das zweite Spiel bestritten die Lissaerinnen gegen dieSpG Lok Döbeln/BC Hartha. In den ersten Minuten warteten beide Teams ab und versuchten, nicht in Rückstand zu geraten. Mitte des Spiels erspielten sich die Lissaerinnen einige gute Chancen, konnten aber keine der teilweise hundertprozentigen Möglichkeiten nutzen. So musste man kurz vor Schluss dann noch einen vermeidbaren Gegentreffer hinnehmen und verlor das Spiel mit 0:1. Dabei war in dieser Begegnung eigentlich mehr drin. Im dritten Spiel traf das Lissaer Team auf Regionalligist und Turnierfavorit FFV Leipzig II. Lange Zeit verkaufte man sich sehr gut und stand geordnet in der Defensive. Doch zehn Minuten Dauerdruck der Leipzigerinnen und keine nennenswerte Entlastung führten zur gerechten 0:2 Niederlage. Das nächste Spiel hielt mit dem Team von LVB einen Landesligisten als Gegner bereit. Hier gestaltete sich die Partie ausgeglichen, es war zu erwarten, dass Kleinigkeiten die Partie entscheiden können. Schlitzohrig präsentierte sich Ramona Lenhardt, die nach einem Rückpass die gegnerische Torfrau unter Druck setzte. Deren ungenaues Abspiel prallte dann unerreichbar als Bogenlampe von der Lissaer Stürmerin ins Netz. Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich ließ man sich nicht beirren und spielte konzentriert weiter. Nach einem von Mareike Fuß schnell ausgeführten Eindribbeln und genauen Pass stand wiederum Ramona Lenhardt goldrichtig und drückte die Kugel zum 2:1 Sieg ins Netz. Im vorletzten Spiel traf man auf den Radebeuler BC, der bis dahin spielstark auffiel. In diesem Spiel dominierten wieder die Defensivreihen, Chancen ergaben sich für Hallenverhältnisse eher wenig. Nachdem Julia Krapiddel die Kugel in der eigenen Hälfte ergatterte, erkannte sie, dass die Gäste weit aufgerückt waren. Sofort trat sie zum Tempodribbling an, schirmte den Ball gut ab und zog aus neun Metern ab. Der scharfe Flachschuss rutschte der Hüterin unter dem Körper in die Maschen. Anders war die sehr gute Hüterin der Radebeulerinnen wohl auch nicht zu bezwingen gewesen, denn bei weiteren Distanzschüssen reagierte sie stark. So blieb es dann am Ende beim knappen 1:0 Erfolg. Das letzte Match sollte dann gegen die Spielvereinigung Leipzig ähnlich verlaufen. Wiederum versuchte der Gegner durch schnelles Direktspiel zum Erfolg zu kommen, aber die Lissaer Defensivarbeit war an diesem Tag ausserordentlich souverän. So reichte am Ende wieder ein Tor von Ramona Lenhardt nach Zuspiel von Mareike Fuß zum 1:0 Erfolg.
Am Ende resultierte daraus mit zwölf Zählern der dritte Platz. Beim Blick auf das Torverhältnis von 6:4 wird deutlich, dass die Abwehrleistung des gesamten Teams sehr stark war. Ergaben sich dann doch Chancen für den Gegner, vereitelte Ulrike Hundt die meisten bravourös. Einzig die Zahl vor dem Doppelpunkt hätte bei besserer Chancenverwertung deutlich höhe ausfallen müssen. Am Ende kann aber auch von einer guten Effektivität gesprochen werden.

Platzierung:
1. FFV Leipzig II (18 Punkte)
2. SpG Döbeln/BC Hartha (15)
3. SV 90 Lissa (12)
4. LVB (9)
5. Radebeuler BC 08 (4)
6. Eintracht Leipzig-Süd II (3)
7. SpVgg Leipzig 1899 (1)

Es spielten:
Ulrike Hundt, Stefanie Böhm, Isabell Barthel, Julia Krappidel, Anika Radak, Ramona Lenhardt, Tina Gallus, Marina Drobisch, Mareike Fuß

Frauenfußballturnier in Döbeln

SV 90 Lissa mit Licht und Schatten auf Platz 4

Zum Jahresabschluss und zugleich dem ersten Turnier der Hallensaison reiste Lissa mit nur sieben Spielerinnen, aber immerhin als Titelverteidiger zum alljährlichen Event nach Döbeln. Da sich keine Torhüterin unter den Mitgereisten befand, stellte sich Jasmin Bornkessel in den Dienst der Mannschaft und somit ins Tor, was ohne entsprechendes Training und begrenzten Möglichkeiten natürlich ein Nachteil war. Lissa begann gegen den SV Reichenbrand aber dennoch furios, Marina Drobisch netzte nach Pass Anika Radak zur Führung, nach einer Ecke erhöhte Julia Krappidel sogar auf 2:0. Hinten war Lissa aber anfällig, was innerhalb weniger Aktionen zum Anschluss und zum Ausgleich führte. Lissa war aber besser und klar tonangebend, der wuchtige Siegtreffer von Marina Drobisch war somit mehr als verdient. So hätte es auch gegen SV Rußdorf verlaufen müssen, denn Chancen waren vorhanden, doch anstatt über die verdiente Führung zu jubeln, geriet Lissa in Rückstand, den fälligen Ausgleich erzielte Anika Radak aus der Drehung mit einem platzierten Schuss. Trotz Dauerdruck gelang der Siegtreffer aber nicht mehr. Gegen den späteren Turniersieger und Landesligisten Wacker Leipzig gab es nicht zu jubeln. Zwar begann Lissa hoffnungsvoll und hielt auch nach dem Rückstand noch gut mit, doch krasse Fehler im Aufbauspiel wurden vor allem in der Schlussphase hart bestraft, so dass die Partie mit 0:5 verloren ging. So richtig erholt hatten sich die Lissaerinnen von dieser Klatsche offensichtlich nicht, gegen Post Chemnitz fanden sie zunächst kaum ins Spiel und auch kein Rezept gegen deren Torjägerin, die in den ersten Minuten gleich mal drei Tore machte. Doch Lissa stemmte sich dagegen, kam mit Toren von Anika Radak und Marina Drobisch immer wieder heran, konnte wegen weiterer Tore der Chemnitzerinnen am Ende über ein 2:5 aber nicht zufrieden sein. Entsprechend zerfahren war dann auch die Partie gegen die noch sieglosen Mädels aus Klinga. In einem sehr kampfbetonten Spiel traf Tina Gallus das goldene Tor zum verdienten Sieg, wobei Klinga mit dem knappen Ergebnis sehr zufrieden sein sollte. Da auch die anderen Teams Federn ließen und mit Wacker Leipzig und Post Chemnitz die ersten Plätze bereits vergeben waren, wurde es im letzten Spiel des Turniers zwischen Gastgeber Döbeln und Lissa noch einmal richtig spannend. Beide Teams hatten mit einem Sieg die Chance Dritter zu werden, lachender Dritter war am Ende Eiche Rußdorf. Denn obwohl Lissa sehr druckvoll begann, Sandra Korge den Pfosten traf, Anika Radak freistehend knapp verfehlte und Marina Drobisch zur Führung traf, konnte Döbeln mit nur einem Schuss ausgleichen. Danach war die Partie offen, Isabell Barthel traf mit einem wuchtigen flachen Schuss zur erneuten Führung, mehrfach lag der Siegtreffer auf dem Fuß, doch wieder gelang Döbeln mit einer feinen Einzelaktion von Susann Grandke der Ausgleich. Das Remis nützte am Ende beiden nichts, wobei Lissa wegen der Anzahl der Chancen über den undankbaren vierten Platz etwas mehr enttäuscht war.    

Es spielten:
Jasmin Bornkessel, Isabel Barthel, Sandra Korge, Julia Krappidel, Anika Radak, Marina Drobisch und Tina Gallus

Nach zwei Heimpleiten endlich wieder drei Punkte zu Hause

SV 90 Lissa - Bornaer SV 91 4:0 (3:0)

Nachdem die letzten beiden Heimpartien mit bitteren Niederlagen endeten, sollte diese Negativserie endlich gestoppt werden. Doch dieses Unterfangen schien angesichts des Gegners nicht einfach zu werden, hatte man doch in der letzten Spielzeit gegen den Vorjahreszweiten aus Borna zu Hause auch eine knappe Niederlage einstecken müssen. Entsprechend geordnet und konzentriert wurde durch die Lissaerinnen das Spiel dann auch angegangen. In den ersten Spielminuten lief die Begegnung vornehmlich im Mittelfeld ab, ohne dass Chancen heraussprangen. Ein schneller Angriff brachte in der zehnten Minute die Führung. Aus dem Mittelfeld erfolgte eine Spielverlagerung auf die linke Seite, Tina Gallus spielte die Kugel von dort scharf an den Torraum und Kristin Lattauschke lenkte diese gekonnt flach ins kurze Eck. Diese frühe Führung gab zusätzliche Sicherheit, so dass sich in der Folgezeit das Spielgeschehen mehr in die Bornaer Hälfte verlagerte. Ein Doppelpack von Mareike Fuß stellte dann schon früh die Weichen in Richtung Sieg. Einen von Diana Hiller abgefangenen und direkt in die Spitze gespielten Abstoß der Gäste nahm sie auf und bugsierte den Ball an der Hüterin und einer gegnerischen Abwehrspielerin vorbei in die Maschen (19.). Nur eine Minute später erreichte sie der Ball wieder nach einem Angriff über die linke Seite an der Strafraumgrenze. Kurzentschlossen zog sie ab und versenkte den Ball zum 3:0 im rechten Eck. Zu der guten Offensivleistung der Lissaer Damen gesellte sich zudem auch eine sichere Defensive, so dass Ulrike Hundt im Lissaer Gehäuse nicht ernsthaft ins Geschehen eingreifen musste. So ging es mit der beruhigenden Führung zum Pausentee. Nach dem Seitenwechsel agierten die Gäste engagierter und ließen so die Lissaerinnen vorerst nicht zu weiteren Angriffen kommen. Aber auch dem Bornaer Offensivspiel fehlte die Durchschlagskraft. Somit ergaben sich auf beiden Seiten vorerst keine zwingenden Chancen. Erst Mitte der zweiten Hälfte wurden die Aktionen der Gastgeberinnen wieder vielversprechender. Nach einem feinen Solo über die rechte Seite scheiterte Marina Drobisch aus spitzem Winkel an der Gästetorfrau, ebenso wie Kristin Lattauschke, deren Chance die Hüterin durch schnelles Herauslaufen vereitelte. Die endgültige Entscheidung stellte Ramona Lenhardt her. Nachdem ihr erster Kopfball nach einer Ecke noch pariert wurde, machte sie es bei dem darauffolgenden Eckstoss präziser. Diesen köpfte sie entgegen der Laufrichtung der Hüterin unerreichbar in den rechten Winkel (75.).
Auf Grund der optimalen Chancenverwertung war bereits Mitte der ersten Spielhälfte eine Vorentscheidung zu Gunsten der Lissaerinnen gefallen. Dieser Eindruck verstärkte sich noch dadurch, dass man den Bornaerinnen keine Torchancen zuließ. Vor allem Anika Radak, welche diszipliniert ihre Position hielt und die beiden Außenverteidigerinnen, Stefanie Böhm und Julia Höpping, die zweikampfstark die gegnerischen Angriffsbemühungen stoppten, waren hierfür verantwortlich.

Es spielten:
Ulrike Hundt, Stefanie Böhm, Isabell Barthel, Julia Höpping, Anika Radak, Ramona Lenhardt, Diana Hiller, Tina Gallus (ab 46. Julia Krappidel), Marina Drobisch, Mareike Fuß, Kristin Lattauschke

Lange Zeit holprig, am Ende souverän

SpVgg 1899 Leipzig - SV 90 Lissa 1:5 (1:1)

Am vergangenen Wochenende stand das Punktspiel bei dem bisher noch sieglosen Liganeuling SpVgg 1899 Leipzig auf dem Programm. Nach der herben Niederlage in der Vorwoche sollten unbedingt wieder drei Punkte eingefahren werden. Die Anfangsviertelstunde verlief ohne nennenswerte Möglichkeiten. Zwar versuchten die Lissaer Damen ihre spielerische Linie zu finden, aber die motivierten Gastgeberinnen störten immer wieder den Spielaufbau. Das wurde ihnen auch nicht all zu schwer gemacht, denn ungenaue Zuspiele waren im Lissaer Spiel zu Hauf zu verzeichnen. Daraus resultierten dann auch kaum zwingende Möglichkeiten. Passend zum durchwachsenen Spielbeginn gerieten die Lissaerinnen dann auch noch in Rückstand. Erst konnte die Kugel im Mittelfeld nicht angenommen werden, dann misslang die Abwehr des Balles in der Verteidigung und beim endgültigen Klärungsversuch entschied der Schiedsrichter auf Handspiel. Den fälligen Freistoß nutzten die Gastgeberinnen zur Führung. Aus 20 Metern schlug der Ball unter dem Querbalken ein (20.). Nur drei Minuten später hatte jedoch Kristin Lattauschke die richtige Antwort parat. Ebenfalls aus gut 20 Metern beförderte sie die Kugel Richtung gegnerisches Gehäuse, auch hier senkte er sich knapp unter der Torlatte ins Netz. Bis zur Halbzeit passierte dann nicht mehr viel, sodass es mit dem 1:1 zur Pause ging. Nach dem Seitenwechsel agierten die Gäste deutlich zielstrebiger. Bereits der erste Angriff hätte dabei fast die Führung für Lissa gebracht. Marina Drobisch setzte sich auf dem rechten Flügel durch und ihre Flanke köpfte Ramona Lenhardt auf das Tor. Reaktionsschnell konnte die gegnerische Torfrau den Ball noch am Kasten vorbei lenken. Nach einer Reihe weiterer guter Offensivaktionen erfolgte dann in der 69. Minute eine Kopie des Angriffs. Dieses Mal aber mit besserem Ausgang, denn Ramona Lenhardt köpfte zum 2:1 ein. Die Lissaerinnen bestimmten im zweiten Durchgang die Partie und drängten die Gastgeberinnen in ihre eigene Spielhälfte. Einzig bei Ballverlusten ergaben sich Ansätze für Konter für die Spielvereinigung, die aber von der Lissaer Verteidigung rechtzeitig gestoppt werden konnten. In der Schlussphase wurde die Überlegenheit dann auch noch in Zählbares umgesetzt. In der 81. Minute fing Marina Drobisch einen Abstoß ab und erzielte nach einem Doppelpass im Strafraum selbst das 3:1.
Vier Minuten später spielte Lissa einen Angriff erfolgreich über die rechte Seite. Tina Gallus legte den Ball zurück an die Strafraumgrenze auf Anika Radak und sie schlenzte den Ball passgenau in den rechten Torwinkel zum 4:1. Den Schlusspunkt setzte Ramona Lenhardt zwei Minuten vor Spielende. Aus der eigenen Hälfte startete sie mit dem Ball am Fuß, umspielte leichtfüßig ihre Gegnerinnen und hatte am Ende noch die Ruhe, den Ball an der herauslaufenden Hüterin ins Netz zu befördern.
Vor allem in der ersten Halbzeit lief im Lissaer Spiel nicht viel zusammen. Zwar ließen die Lissaerinnen aus laufendem Spiel kaum Möglichkeiten zu, aber auch das eigene Offensivspiel kam nicht auf Touren. Häufige Fehlabspiele und zu passives Zweikampfverhalten waren dafür verantwortlich. Zielstrebiger agierte Lissa dann in Hälfte zwei und konnte so das Ergebnis noch entsprechend positiv gestalten.

Es spielten:
Stefanie Böhm, Isabell Barthel, Julia Krappidel, Ilka Bretschneider, Anika Radak, Ramona Lenhardt, Diana Hiller, Tina Gallus, Marina Drobisch, Jasmin Bornkessel, Kristin Lattauschke

Herbe Klatsche gegen Spitzenreiter

SV 90 Lissa - SpG ESV Lok Döbeln/BC Hartha 0:6 (0:5)

Gegen den Spitzenreiter der Liga hatten die Lissaer Damen Gelegenheit, das ein oder andere schlechtere Resultat in der bisherigen Saison vergessen zu machen. Vielversprechend für dieses Vorhaben war ein Freistoß aus halbrechter Position von Marina Drobisch nach drei Minuten, den Mareike Fuß im Sturmzentrum knapp verpasste. Das war es dann aber schon mit der guten Anfangsphase. Nach acht Minuten ließ man Denise Wittig ziehen und sie beförderte die Kugel unter die Latte. Nur zwei Minuten später setzte Susann Grandke einen Freistoß von der Strafraumgrenze fast an dieselbe Stelle. Danach fingen sich die Gastgeberinnen und versuchten, den Rückstand spielerisch zu korrigieren. Jedoch konnten dabei keine Großchancen herausgespielt werden. Vereinzelte Torabschlüsse waren einfach zu harmlos, um die Gäste ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Sie hatten so überhaupt keine Mühe, den Vorsprung zu halten und warteten geduldig auf Lissaer Fehler. Diese kamen dann ab der 32. Minute. Ein Abstoß wurde in die Füße der Gegnerin gespielt, sie hatte keine Mühe zum 0:3 abzuschließen. In der 36. Minute rutschte dann ein Schuss von der rechten Strafraumseite Stefanie Böhm durch die Finger und es stand 0:4. Sieben Minuten vor der Halbzeit spielten die Gäste dann nach Ballverlust der Lissaer in der Offensive einen schnellen Konter und vollendeten diesen gelungenen Spielzug zum 0:5. Damit war das Spiel komplett entschieden. In der zweiten Hälfte ging es nur darum, das Ergebnis noch etwas positiver zu gestalten. Das Lissaer Team hatte mehr Ballbesitz und erarbeitete sich eine Reihe von Möglichkeiten. Dabei waren auch einige hochkarätige Gelegenheiten dabei, aber irgendwie wollte die Kugel nicht in den Döbelner Kasten. Womöglich hätte man noch eine Stunde spielen können, ohne das Tor zu treffen. Die Gäste versuchten nach Ballgewinn schnell umzuschalten und Konter zu setzen. Das gelang dann auch noch einmal in der 84. Minute. Wieder verloren die Lissaerinnen am gegnerischen Strafraum den Ball, blitzschnell schaltete Döbeln um und Susann Grandke stellte den 0:6 Endstand her.
In diesem Spiel kam alles Negative im Lissaer Spiel zusammen. Früher Rückstand, kein Ausnutzen eigener Möglichkeiten und teilweise haarsträubende Fehler. Auch wenn man vom Gegner spielerisch nicht beherrscht wurde, muss man einfach seine Fehler minimieren. Was noch in der Vorwoche gut gelang, ging in dieser Partie daneben. Auch eigene Torchancen waren genügend da, aber auch hier versagten die eigenen Nerven oder man hatte einfach nur Pech im Abschluss.

Es spielten:
Stefanie Böhm, Isabell Barthel, Julia Krappidel, Ilka Bretschneider, Ramona Lenhardt, Diana Hiller, Tina Gallus, Marina Drobisch, Jasmin Bornkessel, Kristin Lattauschke, Mareike Fuß

Mit Sonntagsschuss auf Siegerstraße

FC Crimmitschau/SV Lok Glauchau-Niederlungwitz - SV 90 Lissa 1:3 (0:1)

Am vergangenen Sonntag begaben sich die Lissaer Damen bereits früh auf den Weg zum Auswärtsspiel nach Glauchau-Niederlungwitz, da der Anpfiff für 11:00 Uhr angesetzt war und gut 90 Minuten Fahrt zu absolvieren waren. Nach dem eigenen Auf und Ab in den vorangegangenen Spieltagen durfte man gespannt sein, welchen Verlauf die Partie nehmen würde. Nach krankheits-, verletzungs- und urlaubsbedingten Absagen stand kein Wechsler auf Lissas Seite des Spielberichtsbogens, was die Ausgangslage auch nicht verbesserte. Trotzdem verlief die Anfangsphase vielversprechend. Bereits in den ersten zehn Minuten versuchten es die Gäste zweimal aus der Distanz. Auf dem nassen Boden waren diese Aufsetzer immer gefährlich, konnten jedoch pariert werden. Die erste Möglichkeit der Gastgeberinnen, einem Freistoß aus 20 Metern, konnte die Vertretung im Lissaer Kasten, Stefanie Böhm, über den Querbalken lenken. In der Folgezeit erarbeiteten sich die Lissaerinnen leichte Feldvorteile, verzeichneten dadurch auch ein Chancenplus, ohne jedoch zwingend zum Torabschluss zu gelangen. Bei einigen Angriffen fehlte die Genauigkeit in den entscheidenden Pässen, um diese erfolgreich zu Ende zu spielen. Besser lief es dann in der 39. Minute. Ein gutes Zuspiel von Ramona Lenhardt von der linken Seite gelangte quer durch den Strafraum. Jasmin Bornkessel verpasste den Ball, aber Marina Drobisch war ebenfalls über die rechte Seite mit aufgerückt und konnte aus 12 Metern den Ball direkt im Kasten zum 1:0 unterbringen. Zwei weitere gute Möglichkeiten hatte die sehr fleißige Kristin Lattauschke auf dem Fuß. Der erste Schuss strich knapp am Tor vorbei, eine mutige Volleyabnahme flog über den Kasten. So ging es mit der knappen Führung zum Pausentee. Die Stürmerin eröffnete mit einem guten Schuss aus 20 Metern auch die zweite Spielhälfte, die Hüterin konnte jedoch zur Ecke klären. Wie schon im ersten Durchgang stand die Lissaer Defensive sehr disziplinert, und ließ kaum Chancen für die Gastgeberinnen zu. Ein einziger Fehler führte in der 66. Minute zum Ausgleich. Ein Pass der Gastgeberinnen sprang unglücklich auf und gelangte so zu deren Torjägerin Sara Hofmann. Diese ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen und erzielte das 1:1. Ansonsten aber ließ ihr die stark agierende Anika Radak keine Chance zur Entfaltung, so dass hier ein wichtiger Grundstein für den Erfolg gelegt wurde. Trotzdem war der Ausgleich in diesem Moment bitter, da die Gäste die Partie weitgehend im Griff hatten. Auf die Siegerstrasse kehrten die Lissaerinnen nur zwei Minuten später zurück. Libera Isabell Barthel verließ zur Überraschung aller ihren Posten und hatte den Ball in halblinker Position am Fuß. Von diesem Punkt, gut 25 Meter vor dem Tor, zog sie energisch ab und beförderte so die Kugel zum 2:1 direkt ins lange Eck. Dies war ein Schuss passend zum Wochentag und unerreichbar für die Hüterin. In der Folgezeit zogen sich die Gäste nicht zurück, sondern suchten die Entscheidung. Tina Gallus zog volley aus 16 Metern ab, doch die Hüterin lenkte den Ball gerade noch zur Ecke. Ramona Lenhardt tanzte kurz darauf durch die gegnerische Abwehr, schob den Ball aber knapp neben den Kasten. In der 85. Minute stoppte Tina Gallus mit guter Annahme den Ball und spielte diesen sofort in die Spitze auf Kristin Lattauschke. Diese belohnte sich mit dem 3:1 für ihre gute Leistung.
Nach den Personalsorgen gelang ein unerwartet gutes Spiel der Lissaer Damen, auch Dank des kurzfristigen Einspringens von Kristin Lattauschke und Ilka Bretschneider, welche eigentlich für dieses Match schon abgesagt hatten. Die gute Defensivleistung war der Grundstein für den Erfolg. Auch spielerisch waren gute Ansätze zu erkennen, leider wurden viele Pässe zu ungenau gespielt und somit weitere gute Angriffe verhindert.

Es spielten:
Stefanie Böhm, Isabell Barthel, Anika Radak, Julia Krappidel, Ilka Bretschneider, Ramona Lenhardt, Diana Hiller, Tina Gallus, Marina Drobisch, Jasmin Bornkessel, Kristin Lattauschke

Standard und Konter besiegeln Heimpleite

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SV 90 Lissa - SV Klinga-Ammelshain 1:2 (0:1) Fotos

Nach drei Siegen nacheinander sollte im Heimspiel gegen den SV Klinga-Ammelshain diese Serie fortgesetzt werden. Bei windigen Bedingungen erwischten jedoch die Gäste den besseren Start. Eine vermeidbare Ecke wurde vor den Lissaer Kasten geschlagen und die gegnerische Spielerin kam drei Meter vor dem Tor frei zum Abschluss (7.). So liefen die Lissaer Damen einem frühen Rückstand hinterher, hatten aber noch genug Zeit zur Ergebniskorrektur. Eigentlich lag der Ausgleich schon in Hälfte eins in der Luft, aber Pech im Abschluss verhinderten diesen. So jagte Tina Gallus den Ball aus 16 Metern an die Latte, den Abpraller vermochte jedoch niemand zu verwerten. Ein weiterer Schuss von Ramona Lenhardt landete im Außennetz und eine Flanke von Tina Gallus verpasste Ilka Bretschneider knapp. So ging es also mit einem Rückstand in die Pause. Halbzeit zwei sollte dann mit Wind im Rücken die Wende bringen. Diese fing auch vielversprechend an, als Mareike Fuß einen Eckstoss von Marina Drobisch über die Linie drückte (57.). Zehn Minuten später schoss Marina Drobisch dann den Ball ans Gebälk. Weitere Chancen wurden nicht konsequent verwertet und vereinzelt leichtfertig vergeben. Die Gäste konnten ihrerseits zwei Freistöße aus der Distanz verbuchen, welche aber über das Lissaer Tor flogen. Ansonsten befand sich der Ball überwiegend in den Lissaer Reihen, die Gäste versuchten es mit langen Pässen nach Ballgewinn. Einer dieser Pässe erreichte dann auch die gegnerische Stürmerin, diese konnte nicht mehr entscheidend gestört werden und ließ mit straffem Schuss Ulrike Hundt keine Abwehrchance (75.). In den verbleibenden Minuten gelang es den Gastgeberinnen nicht mehr, die Partie noch zu drehen.
Allein der überwiegende Ballbesitz reicht nicht, um Spiele zu gewinnen. Durch eigene technische Fehler war es den Lissaer Damen nicht möglich, die Gäste ständig unter Druck zu setzen und Tore zu erzwingen. Pech im Abschluss kam auch hinzu, sollte aber keine Ausrede sein. Dass die Gäste dann ihre wenigen Chancen optimal nutzten, passte zur eigenen durchwachsenen Leistung und besiegelte die Niederlage.

Es spielten:
Ulrike Hundt, Isabell Barthel, Anika Radak, Stefanie Böhm, Julia Höpping (ab.27. Julia Krappidel), Ramona Lenhardt, Diana Hiller (ab 80.Jasmin Bornkessel), Tina Gallus, Ilka Bretschneider, Marina Drobisch, Mareike Fuß.

Nachzügler entscheiden die Partie

Roter Stern Leipzig - SV 90 Lissa 0:2 (0:0)

Über die Anreise zum Punktspiel bei den Damen von Roter Stern Leipzig könnte man eine eigene Geschichte schreiben. Wegen der historischen Völkerschlacht wurde schon die Anfahrt eine Herausforderung, zu Spielbeginn fehlten mit Ilka Bretschneider und Mareike Fuß zwei eingeplante Stammkräfte. Da sich Isabell Barthel kurzfristig entschloss, ihre Verletzungspause um eine Woche zu reduzieren, konnten die Lissaer Damen zu elft auflaufen. Wohl noch etwas beeindruckt von den genannten Umständen mussten sich die Gäste erst einmal finden. So kamen die Gastgeberinnen nach einem Angriff über die rechte Seite zu ihrer ersten großen Chance. Die Stürmerin konnte aber aus acht Metern nicht genug Druck in ihren Schuss legen, sodass Ulrike Hundt sicher parieren konnte (5.). Mit zunehmender Spieldauer gestaltete sich das Spiel ausgeglichen, große Tormöglichkeiten waren auf beiden Seiten Mangelware. Einzig die Lissaer Stürmerinnen Jasmin Bornkessel und Kristin Lattauschke hatten die Führung auf dem Fuß, scheiterten aber jeweils knapp. So ging es mit einem dem Spielverlauf entsprechenden Remis in die Pause. Genau in diesem Moment trafen nun auch die beiden letzten Lissaer Spielerinnen ein. Beide konnten dann fünf Minuten später ins Geschehen eingreifen. Insgesamt wirkten die Gäste nun engagierter und drängten die Gastgeberinnen in die eigene Hälfte. Es ergaben sich nun mehrere Torabschlüsse, wovon einige auch sehr vielversprechend waren. Eine Eingabe setzte Mareike Fuß knapp neben das Tor, ein Kopfball von Ilka Bretschneider strich knapp über die Latte. In der 69. Minute wurde das Anrennen dann belohnt. Einen eigentlich zu tief gespielten Pass erlief sich Mareike Fuß kurz vor der Grundlinie. Sie angelte sich die Kugel und zog aus spitzem Winkel aus der Drehung ab. Der Ball schlug zur umjubelten Führung im langen Eck ein. Entschieden wurde die Begegnung in der 77. Minute. Ramona Lenhardt flankte aus dem linken Halbfeld in den Torraum, die Hüterin konnte den Ball nicht entscheidend klären und zwei Lissaer Stürmerinnen waren zur Stelle. Letztlich drückte Ilka Bretschneider den Ball über die Linie. Die letzten Minuten verteidigten die Gäste die erkämpfte Führung und ließen den Sternen keine klare Chance zum Anschlusstreffer.

Die erste Hälfte gestaltete sich ausgeglichen, beide Teams neutralisierten sich im Mittelfeld. Torchancen waren dabei auf beiden Seiten selten. Die zweite Hälfte wurde von den Lissaerinnen dann intensiver angegangen und man erarbeitete sich ein Übergewicht. Zwar konnte spielerisch nicht überzeugt waren, aber Einsatz und Wille stimmten. So verdiente man sich letztlich auch den Auswärtssieg, trotz der nicht alltäglichen Umstände.

Es spielten:
Ulrike Hundt, Isabell Barthel, Anika Radak, Stefanie Böhm, Julia Höpping, Marina Drobisch, Ramona Lenhardt, Tina Gallus, Julia Krappidel (ab 50. Ilka Bretschneider), Kristin Lattauschke, Jasmin Bornkessel (ab 50. Mareike Fuß)

Heimspielsieg gegen Liganeuling

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SV 90 Lissa - BSV Schönau 6:1 (2:0) - Fotos vom Spiel

Im zweiten Heimspiel hatten die Lissaer Damen einen Neuzugang der Bezirksliga zu Gast. Die Damen vom BSV Schönau spielten engagiert mit, so dass es in der Anfangsphase keine großen Feldvorteile für die Gastgeberinnen gab. Trotzdem gelang die schnelle Führung. Einen schnell in die Spitze weitergeleiteten Ball erlief sich Kristin Lattauschke, konnte von drei Gegenspielerinnen nicht entscheidend bedrängt werden und hob die Kugel von der Strafraumgrenze gekonnt über die Gästehüterin (8.). Nun sollte dieser Treffer eigentlich Sicherheit geben, aber immer noch war der Spielaufbau durch leichte Fehlabspiele beeinflusst. Auch die Gäste starteten immer wieder Offensivaktionen, kamen aber nicht zwingend zum Abschluss. Dennoch merkte man, dass diese auch immer für ein Tor gut waren. Dementsprechend war das zweite Tor nötig, um noch mehr Ruhe in die eigenen Aktionen zu bringen. Es dauerte aber bis zur 40. Minute, als Tina Gallus nach einem Eckstoß am schnellsten reagierte und den Ball aus Nahdistanz in die Maschen beförderte. So ging es dann auch in die Halbzeitpause. Nur zwei Minuten nach Wiederanpfiff fasste sich Mareike Fuß ein Herz und zog vom rechten Strafraumeck ab. Der Ball senkte sich unhaltbar ins linke Toreck. Damit war die Partie praktisch entschieden. Lissa kombinierte nun sicherer und ließ den Ball gut laufen. Einen guten Pass von Ramona Lenhardt erreichte Marina Drobisch acht Meter vor dem Tor in halbrechter Position. Eine kurze Ballannahme, ein trockener Schuss ins kurze Eck und es stand 4:0 (51.). Nur vier Minuten später wurden auch die engagierten Gäste für ihre Leistung belohnt. Ein gut getretener Freistoß aus ca. 20 Metern sprang vom Innenpfosten in den Lissaer Kasten. Doch danach hatten die Lissaerinnen wieder mehr Spielanteile, konnten aber nicht alle Chancen nutzen. Auch die Gäste besaßen noch die ein oder andere Schusschance, diese konnten aber alle von Ulrike Hundt entschärft werden. In der 73. Minute setzte sich Ramona Lenhardt nach einer Ecke von Marina Drobisch gut durch und köpfte zum 5:1 ein. Drei Minuten vor dem Ende war wieder Marina Drobisch am Tor beteiligt. Mit einem feinen Doppelpass legte sie Mareike Fuß auf. Sie konnte den Ball 10 Meter vor dem Tor noch annehmen und überzeugend ins linke Eck vollenden.

Trotz der frühen Führung spielten auch die Gäste ordentlich mit und konnten die Partie in der ersten Hälfte offen halten. Immer wieder mussten die Lissaer Damen vor Kontern auf der Hut sein. Diese ergaben sich meist durch Fehler im Spielaufbau. Die Tore kurz vor und nach der Pause entschieden die Partie und sorgten dann auch für ein spielerisches Übergewicht der Gastgeberinnen.

Es spielten:
Ulrike Hundt, Anika Radak, Stefanie Böhm, Julia Höpping, Marina Drobisch, Diana Hiller, Ramona Lenhardt, Tina Gallus, Claudia Schorling, Kristin Lattauschke, Mareike Fuß

Die ersten Punkte eingefahren

SV 90 Lissa - TuS Pegau 5:0 (3:0)

Nach den Resultaten der Vorwochen war ein Heimsieg für die Lissaerinnen Pflicht. Zu Gast in Lissa waren die Damen aus Pegau, die in Unterzahl ins Spiel gingen. Diesmal begannen die Gastgeberinnen konzentrierter als bislang und konnten so bereits in der Anfangsphase für Torgefahr sorgen. Nach einer Ecke für die Gäste schalteten die Lissaer Damen nach Ballbsitz schnell um. Ramona Lenhardt führte den Ball durch das Mittelfeld und setzte auf dem linken Flügel Tina Gallus in Szene. Sie zog mit der Kugel in den Sechzehner und vollendete aus 10 Metern ruhig und abgeklärt zum 1:0 (9.) Nur drei Minuten später hatten die Gastgeberinnen einen Eckstoß. Den abgewehrten Ball schoss Julia Höpping aus 20 Metern direkt Richtung Gästetor. Die wieder mitwirkende Kristin Lattauschke stand goldrichtig, nahm den Ball am Torraum kurz an und bugsierte ihn aus der Drehung mit links ins Eck. Danach bestimmten die Lissaer Damen zwar weiterhin die Partie, ließen aber die Zielstrebigkeit der Anfangsphase etwas vermissen. Auch mit Distanzschüssen wurde der Torerfolg gesucht, doch waren diese meist eine Beute der guten Pegauer Hüterin. Kurz vor der Pause konnte Mareike Fuß im Strafraum nur durch ein Foul gebremst werden. Den fälligen Strafstoß verwertete Ramona Lenhardt zum 3:0 Pausenstand. Die zweite Hälfte verlief im wesentlichen wie der erste Durchgang. Ein Angriff über Kristin Lattauschke auf der linken Seite führte zum nächsten Lissaer Treffer. Von ihr gelangte der Ball ins Zentrum, Mareike Fuß leitete blitzschnell weiter auf Ramona Lenhardt. Sie legte sich den Ball zum Torabschluss einen Tick zu weit vor, so dass letztlich Mareike Fuß den für die Hüterin unhaltbaren verdeckten Schuss setzen konnte. Sie war es dann auch, die den Endstand markierte. Eine genaue Flanke von Ramona Lenhardt konnte sie 8 Meter vor dem Tor annehmen und beförderte den Ball ins rechte obere Toreck.

Gegen die dezimierten Gäste hatten die Lissaerinnen letztlich keine Mühe, den ersten Dreier einzufahren. Die schnellen Tore in der Anfangsphase gaben zusätzliche Sicherheit, führten aber in der Folgezeit auch dazu, dass nicht mehr gelaufen wurde als unbedingt nötig. Positiv anzumerken ist, dass sich Abwehrspielerin Julia Höpping in die Offensivaktionen einschaltete und einige gute Flanken vor das Pegauer Gehäuse schlagen konnte. Auch aus der Distanz wollten die Gastgeberinnen zum Erfolg gelangen, was grundsätzlich auch ein richtiges Rezept gewesen wäre. Leider ließen die Versuche Genauigkeit und Durchschlagskraft vermissen, so dass daraus nicht Zählbares resultierte.

Es spielten:
Ulrike Hundt, Anika Radak, Stefanie Böhm, Julia Höpping, Susann Seiring (ab 46. Julia Krappidel), Diana Hiller, Ramona Lenhardt, Tina Gallus, Claudia Schorling (ab 60. Marina Drobisch), Kristin Lattauschke, Mareike Fuß

Zweite Niederlage im zweiten Spiel

Chemnitz Polizei SV - SV 90 Lissa 4:3 (2:1)

Nach drei Wochen Spielpause reisten die Lissaer Damen nach Chemnitz zum Team des CPSV. Bereits in den ersten Minuten schlichen sich im Lissaer Spiel einfache Abspielfehler und Ballverluste ein, was es den Gastgeberinnen ermöglichte, zu Strafraumszenen zu gelangen. Nach 17 Minuten fiel dann auch folgerichtig die Führung für die Gastgeberinnen. Eine Spielerin des CPSV tanzte zwei Abwehrspielerinnen aus und vollendete aus kurzer Distanz. Doch darauf hatten die Gäste die richtige Antwort. Nur zwei Minuten später erzielte Diana Hiller mit einem tollen Schuss aus 20 Metern den Ausgleich. Nach gewonnenem Zweikampf von Tina Gallus gelangte die Kugel zu ihr und der Ball senkte sich unerreichbar ins lange Toreck. Doch Sicherheit und Ruhe kam nicht ins Lissaer Spiel. Nach 28 Minuten fingen die Gastgeberinnen einen Abschlag der Lissaerinnen ab, spielten schnell in die Spitze und wieder konnte sich die Stürmerin im Eins-gegen eins durchsetzen und so das 1:2 erzielen. Kurz vor der Pause musste Isabell Barthel verletzungsbedingt ausgewechselt werden, was dann einige Umstellungen nach sich zog. Nach der Pause hatten die Gäste zwar den Wind im Rücken, aber das Spiel wurde nicht wesentlich besser. Nach 50 Minuten wieder dasselbe Schema. Langer Ball in die Spitze, die CPSV-Stürmerin war eher am Ball als Ulrike Hundt und schob zum 1:3 ein. Eine Viertelstunde vor dem Ende gelang die Entscheidung. Wieder konnten die Gastgeberinnen nicht entscheidend gestört werden, konnten die Kugel im Strafraum noch einmal quer legen und so relativ einfach das 1:4 erzielen. Wenigstens hatten die Gäste in Hälfte zwei auch einige Torgelegenheiten, konnten aber bis dahin nichts Zählbares erzielen. Erst ein Doppelschlag von Mareike Fuß brachte noch einmal Spannung in die Partie. In den Minuten 78 und 79 konnte sie alleine auf die Hüterin zugehen und schloss diese Versuche erfolgreich ab. Fünf Minuten vor dem Ende fasste sich Ramona Lenhardt ein Herz und beförderte den Ball aus 25 Metern aufs Tor. Dieser landete am Innenpfosten und rollte vor der Linie am Tor entlang. Leider war niemand zur Stelle, um den Ausgleich zu erzielen.

Wieder kein gutes Spiel der Lissaer Damen. Kein geordneter Aufbau, mangelndes Zweikampfverhalten und fehlende Laufbereitschaft führten zur gerechten Niederlage. Zwar war kurz vor dem Ende noch ein Punkt möglich, doch auch die Gastgeberinnen hatten noch eine Reihe guter Möglichkeiten. Mit dieser Leistung wird es am Ende nicht für einen Platz unter den ersten Drei reichen.

Es spielten:
Ulrike Hundt, Isabell Barthel (ab 40. Claudia Schorling), Stefanie Böhm, Susann Seiring, Julia Krappidel, Diana Hiller, Ramona Lenhardt, Anika Radak, Tina Gallus, Marina Drobisch, Mareike Fuß

Saisonauftakt missglückt

Eintracht Leipzig Süd II - SV 90 Lissa 2:0 (0:0)

Zum Punktspielauftakt ging es für die Lissaer Damen zur zweiten Mannschaft von Eintracht Leipzig-Süd. Nach den letzten Ergebnissen der Vorsaison waren sich die Gäste bewusst, dass dies eine harte Nuss werden würde. So verlief dann auch die erste Spielhälfte relativ ausgeglichen. Die Offensivphasen beider Teams wogten dabei hin und her, eine eindeutige Feldüberlegenheit einer der Mannschaften konnte nicht ausgemacht werden. Nach einer Viertelstunde hatten dann die Lissaer Damen zweimal die Chance zur Führung. Bei der ersten gelang es Mareike Fuß nicht, die gegnerische Torfrau zu überwinden. Kurz darauf rauschten sie und Ramona Lenhardt knapp an einer Eingabe von Diana Hiller vorbei. Nach 20 Minuten zeichnete sich Ulrike Hundt im Lissaer Kasten aus, als sie einen gefährlichen Aufsetzer aus 20 Metern noch um den Pfosten bugsierte. Dann waren wieder die Gäste an der Reihe. Claudia Schorling setzte einen Schuss aus der Drehung knapp neben das Tor (25.). So ging es torlos zur Pause. Nach dem Wiederanpfiff waren die Gastgeberinnen am Drücker und erzielten mit einem Schuss aus gut 20 Metern die Führung (47.). Nur zwei Minuten später musste Ulrike Hundt gegen die frei auf sie zulaufende Eintracht-Spielerin bestehen und löste diese Situation sehr gut. Sie war es dann auch, die in der 57. Minute den knappen Rückstand verteidigte, in dem sie einen Schuss aus 12 Metern parierte. Im Gegensatz zur ersten Hälfte kamen die Gäste kaum noch zu zwingenden Chancen. Die Entscheidung fiel dann in der 68. Minute. Ein weiter Freistoß segelte in den Lissaer Strafraum, der Ball wurde per Kopf verlängert und die Gegnerin brauchte die Kugel aus Nahdistanz nur noch über die Linie drücken.

Wie bereits in der Vorwoche spielte das Lissaer Team in Halbzeit eins gut mit und hielt die Partie offen, hatte auch die Möglichkeiten zur Pausenführung. Nach der Pause lief man denn dem Gegner zu oft hinterher, schaffte dadurch weniger Ballbesitz und damit auch weniger Entlastung. Häufig war die Entfernung zwischen den offensiven und defensiven Reihen zu groß, so dass die Damen von ELS II in Ballnähe meist in Überzahl waren. So konnten diese die Führung über die Zeit bringen, ohne noch einmal ernsthaft in Bedrängnis zu kommen.

Es spielten:
Ulrike Hundt, Isabell Barthel, Julia Höpping, Susann Seiring, Julia Krappidel, Diana Hiller, Claudia Schorling, Ramona Lenhardt, Tina Gallus, Jasmin Bornkessel, Mareike Fuß

Pokalaus gegen Landesligist

Landespokal, 2. Runde
SV 90 Lissa - SG LVB Leipzig 0:3 (0:0)
- Fotos

Im ersten Pflichtspiel der neuen Saison stand die Pokalpartie gegen das Team von LVB auf dem Programm. Nach zwei guten Spielzeiten in der Landesliga gingen die Gäste aus Leipzig auch als leichter Favorit in die Begegnung, obwohl Lissa in den Begegnungen zu gemeinsamen Bezirksligazeiten keine Niederlage hinnehmen musste. Die Gastgeberinnen wollten sich erst einmal auf eine solide Defensivarbeit konzentrieren, was im Verlaufe der ersten Halbzeit auch gut gelang. Zwar hatten die Gäste ein Übergewicht beim Ballbesitz, mehr als ein guter Distanzschuss sprang aber an klaren Chancen nicht heraus. Mitte der ersten Hälfte hatte sogar das Heimteam die Führung zweimal auf dem Fuß, konnte aber im Abschluss nicht zwingend genug agieren. So ging es dann auch mit einem gerechten Remis zum Pausentee. Nach dem Wechsel wurden die Gäste spielerisch noch dominanter, verzeichneten wiederum mehr Ballbesitz und hatten einen strukturierteren Spielaufbau. Die Gastgeberinnen wurden häufiger in der eigenen Spielfeldhälfte beschäftigt und kamen nur noch selten zu Gegenangriffen. Folgerichtig fiel dann auch in der 55. Minute die Gästeführung. Nach einem Freistoß aus dem rechten Halbfeld schalteten die Gäste am Fünfmeterraum schneller und brachten die Kugel im Lissaer Gehäuse unter. Zehn Minuten später flog ein eigentlich ungefährlicher Fernschuss Richtung Lissaer Kasten. Beim Rückwärtslaufen knickte Ulrike Hundt unglücklich um und musste den Ball passieren lassen. Zu diesem Zeitpunkt war dann auch die Moral etwas gebrochen und die Gäste spielten die Partie mit sicherem Passspiel zu Ende. Eine Viertelstunde vor Schluss fiel dann der 0:3-Endstand, als eine Gästestürmerin den Ball aus spitzen Winkel ins rechte obere Eck schoss.

Insgesamt geht die Niederlage in Ordnung. Sehr gut war die Leistung der Lissaer Damen in Hälfte eins, in der man mit etwas Glück auch hätte in Führung gehen können. In Hälfte zwei zeigten die Gäste mehr Laufbereitschaft und kamen so auch zu zahlreichen Strafraumszenen. Einige von diesen konnte Ulrike Hundt souverän entschärfen, so dass am Ende das Ergebnis mit drei Toren Unterschied dem Spielverlauf der zweiten Hälfte entspricht. Nun steht am kommenden Wochenende wieder der Ligaalltag auf dem Plan, wobei ein guter Start in die Punktspielserie erfolgen soll.

Es spielten:
Ulrike Hundt, Isabell Barthel, Julia Höpping, Susann Seiring, Julia Krappidel, Diana Hiller, Doreen Glöckner (ab 73. Claudia Schorling), Ramona Lenhardt, Tina Gallus, Marina Drobisch (ab 77. Jasmin Bornkessel), Mareike Fuß (ab 81. Viktoria Teske)

Traumstart mit Kantersieg für Lissa  


SV 90 Lissa II – Dommitzscher SV  12:1 (5:0)

Mit dem Rückzug von Meister Belgern hätte Dommitzsch gleich am ersten Spieltag frei und einigte sich daher mit Lissa, die ohnehin frei hatten, auf die Vorverlegung der Partie, welche im November stattgefunden hätte. Den Gastgeberinnen kamen mit den sommerlichen Temperaturen besser klar und schien auch konditionell stärker. Lissa stellte zudem das technisch und spielerisch klar bessere Team und schaffte daher ständige Überzahlsituationen. Zehn Minuten hielt die Gegenwehr der Gäste, die mit ihrer guten Keeperin einen sicheren Rückhalt hatten, doch mit einem Doppelschlag von Kristin Lattauschke schwanden die Chancen der Gäste und ließ die Gegenwehr nach. Ramona Lenhardt erhöhte auf 3:0, das 4:0 markierte Marina Drobisch und noch vor der Pause erhöhte das Kücken Stefanie Kretschmann auf 5:0. Nach dem Seitenwechsel schien Lissa noch stärker und motivierter, Dommitzsch dagegen baute kräftemäßig ab und kam mit dem Lissaer Tempo überhaupt nicht klar. So trafen Lissas Angreifer meist nach schönen Kombinationen und vielen Doppelpässen nach Belieben und einige Male sogar noch Pfosten und Latte. Erneut eröffnete Kristin Lattauschke mit ihrem Treffer den Torreigen und machte das halbe Dutzend voll. Das 7:0 erzielte Doreen Glöckner und nach einigen glücklosen Versuchen und Aluminiumtreffern traf Carmen Kretschmann endlich ihr Tor zum 8:0. Danach lief die alte Dame des SV 90 Lissa zur Höchstform auf, Doreen Glöckner reichte ein lupenreiner Hattrick nicht, sie machte sogar noch das 12:0 und damit vier Tore in Folge. Der Ehrentreffer in der Schlussminute war zwar vermeidbar, aber redlich verdient, denn die Gäste gaben trotz deutlicher Unterlegenheit nie auf und kämpften tapfer und fair gegen die Übermacht an.      
Die Lissaerinnen setzen sich damit zumindest für eine Nacht an die Tabellenspitze der Nordsachsenliga und reist kommende Woche mit viel Selbstvertrauen zum Meisterschaftsaspiranten und Vizemeister nach Torgau.      

Es spielten:
Anett Pantel, Jasmin Bornkessel, Ramona Lenhardt, Julia Krappidel, Doreen Glöckner, Stefanie Kretschmann, Kristin Lattauschke, Marina Drobisch und Carmen Kretschmann
 

Im Endspurt doch noch zum Titelgewinn


Bornaer SV 91 - SV 90 Lissa 0:2 (0:0)

Zum Endspiel um den Staffelsieg kam es am Sonntag zwischen den gastgebenden Bornaerinnen und dem Lissaer Team. Diese Konstellation ergab sich, nachdem es Döbeln/Hartha im Nachholespiel nicht gelang zu punkten. Nur ein Sieg würde den Lissaerinnen für Platz eins reichen. Das Team aus Borna ging das Spiel engagierter an und die Gäste fanden nicht so recht in die Partie. Folgerichtig hatten die Gastgeberinnen auch die besseren Möglichkeiten. Nach einem Rückpass auf die Lissaer Hüterin verunglückte der Versuch den Ball nach vorn zu schlagen. Der Ball fiel einer Bornaer Spielerin noch im Strafraum vor die Füße, zum Glück für Lissa verfehlte ihr Schuss das Tor. Ein weiterer Schuss aus gut 20 Metern ging kurz darauf auch nur knapp am Lissaer Kasten vorbei. Ebenfalls bei Eckstößen waren die Gastgeberinnen gefährlich, konnten aber die Kugel nicht zählbar verwerten. Die Gäste hatten Strafraumszenen nahezu nur nach Standards und vermochten es nicht, aus dem Spiel heraus Möglichkeiten zu kreieren. Zu allem Überfluss kassierte Susann Seiring unmittelbar vor der Pause die gelb/rote Karte. Nach dem Verlauf der ersten Hälfte und der Unterzahl war der Sieg in weite Ferne gerückt. Doch ans Aufgeben dachte keiner im Lissaer Team. Und so konnte man das Spiel in der ersten Phase im zweiten Durchgang weitestgehend im Mittelfeld halten und geriet nicht unter Dauerdruck. Nach wie vor segelten jedoch einige gefährliche Flanken vor den Lissaer Kasten, aber Ulrike Hundt konnte diese überwiegend durch beherztes Herauslaufen entschärfen. Einer dieser abgewehrten Bälle wurde dann schnell durch das Mittelfeld in die Spitze gespielt. Mareike Fuß ergatterte die Kugel und schoss entschlossen aus über 20 Meter auf das Bornaer Tor. Der Ball passte maßgenau ins linke untere Eck und Lissa führte etwas überraschend 1:0 (63.). Eine Viertelstunde vor dem Ende gab es dann einen Einwurf für die Gäste in Höhe des gegnerischen Strafraums. Ramona Lenhardt warf auf Mareike Fuß, diese drehte sich um ihre Gegnerin und jagte den Ball volley ins linke obere Toreck. Jetzt mobilisierten die Gäste noch einmal die letzten Kräfte und verteidigten beherzt ihr Tor. Natürlich lief den Gastgeberinnen nun die Zeit davon und die Angriffe ließen die Genauigkeit beim letzten Zuspiel vermissen. Zwar gab es noch einige Standards, welche aber nicht mehr zu zwingender Torgefahr führten. Und so konnte der Vorsprung ins Ziel gebracht und die eigentlich schon abgeschriebene Meisterschaft doch noch errungen werden.

Lissa hatte es schwer gegen die engagierten und motivierten Gäste ins Spiel zu finden und hatte zur Pause schon etwas Glück, ohne Gegentreffer zu sein. In der zweiten Hälfte konnten einige eigene Akzente gesetzt werden, ohne jedoch ein spielerisches Übergewicht zu erlangen. So war das Spiel überwiegend von Kampf und Einsatz geprägt. Spielentscheidend war letztlich die Chancenauswertung, aus den wenigen klaren Möglichkeiten Zählbares zu erzielen. Dass die Abwehr in der zweiten Hälfte keine entscheidenden Fehler machte und einen kontrollierten Torabschluss nicht zuließ, besiegelte den Erfolg.

Es spielten:
Ulrike Hundt, Isabell Barthel, Stefanie Böhm, Anika Radak, Julia Krappidel, Doreen Glöckner (ab 85. Marina Drobisch), Ramona Lenhardt, Constance Bernhardt (ab 78. Jasmin Bornkessel), Tina Gallus, Susann Seiring, Mareike Fuß

Voraussetzung für spannendes Saisonfinale gewahrt


TuS Pegau - SV 90 Lissa 0:4 (0:2)


Am vergangenen Sonntag stand die Begegnung gegen TuS Pegau auf dem Programm. Aufgrund der Hochwassersituation wurde das Spiel in Elstertrebnitz ausgetragen, wo gute äußere Bedingungen herrschten. Am Anfang der Partie dominierten die Abwehrreihen, zwingende Torgefahr strahlten beide Teams vorerst nicht aus. Einige Distanzschüsse konnten auf beiden Seiten verzeichnet werden, ohne jedoch wirklich gefährlich zu sein. Pegau hielt gut dagegen und versuchte ebenfalls zu Chancen zu gelangen, sodass es in den ersten zwanzig Minuten ausgeglichen verlief. Danach bekamen die Gäste das Spiel besser in den Griff und konnten durch das Spiel über die Flügel einige Strafraumszenen und Eckstöße erspielen. In der 23. Minute trat Anika Radak energisch am linken Flügel an und flankte vor das Pegauer Tor. Der Ball konnte dabei nicht konsequent abgewehrt werden und Mareike Fuß nutzte die Situation und netzte volley aus 5 Metern ein. In der 31. Minute fing Ramona Lenhardt einen abgewehrten Ball 25 Meter vor dem Pegauer Gehäuse ab, umspielte noch eine Abwehrspielerin und schloss überlegt aus zehn Metern ins linke Eck ab. In der Folgezeit ergaben sich nach guten Zuspielen von den Flügeln noch ein, zwei vielversprechende Chancen, diese konnten aber nicht genutzt werden. Indes stand die Lissaer Abwehr bei Gegenangriffen sicher, wodurch keine Chancen im eigenen Sechzehner zugelassen wurden. Die zweite Hälfte begann dann optimal für die Gäste. Nur zwei Minuten nach Wiederanpfiff gelangte die Kugel zur agilen Doreen Glöckner auf der rechten Außenbahn. An der Grundlinie ließ sie noch eine gegnerische Abwehrspielerin aussteigen und hob den Ball gefühlvoll vor das Pegauer Gehäuse. Mareike Fuß brauchte nur noch den Kopf hinzuhalten und erzielte so das 3:0. Und in der 74. Minute konnte die Stürmerin noch einmal mit dem Kopf nachlegen. Diesen hielt sie mutig in einen Schuss von Susann Seiring und lenkte die Kugel so unhaltbar gegen die Laufrichtung der Hüterin als Bogenlampe ins linke Eck. Auch die Gastgeberinnen hatten in der zweiten Hälfte einige Offensivaktionen, konnten aber letztlich den Ball nicht zwingend genug auf den Lissaer Kasten befördern. Die Gäste spielten nun die Partie souverän zu Ende und gingen verdient als Sieger vom Platz.

Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase kamen die Lissaer Damen besser ins Spiel und konnten das Übergewicht beim Ballbesitz auch in Tore ummünzen. Das führte zu noch mehr Sicherheit und das 3:0 direkt nach der Pause entschied die Partie. So wurden die Gastgeberinnen nicht durch einen Anschlusstreffer zurück ins Spiel gebracht und Lissa konnte gelassen kombinieren und war überwiegend spielbestimmend. Trotzdem gelang es Pegau auch in der zweiten Hälfte im Strafraum der Gäste aufzutauchen und für Gefahr zu sorgen. Ulrike Hundt konnte jedoch ihren Kasten sauber halten. Nun gibt es also, vorausgesetzt Döbeln gewinnt das Nachholespiel, die Situation, dass noch drei Teams Meister werden können. Dabei kann das nur Borna aus eigener Kraft gelingen, die beiden anderen Teams sind auf Schützenhilfe angewiesen.

Es spielten:
Ulrike Hundt, Isabell Barthel, Julia Höpping, Stefanie Böhm, Julia Krappidel (ab 70. Jasmin Bornkessel), Doreen Glöckner, Ramona Lenhardt, Anika Radak, Tina Gallus, Susann Seiring, Mareike Fuß

Glanzlose drei Punkte

SV 90 Lissa - Roter Stern Leipzig 4:0 (1:0)

Nach den ziemlich verregneten Spieltagen der letzten Wochen versprach der Sonntag bessere äußere Bedingungen, aber pünktlich zu Spielbeginn zog ein Gewitter heran, was gleich nach zehn Minuten zu einer gut zwanzigminütigen Unterbrechung zwang. Nach dieser Unterbrechung fanden die Gastgeberinnen gegen die nur zu zehnt spielenden Gäste von Roter Stern Leipzig den besseren Start. Nur eine Minute nach Wiederanpfiff schlug Tina Gallus einen Eckstoß vor das Tor, die Gästefrau konnte die Kugel nicht festhalten und Ramona Lenhardt schaltete am schnellsten und spitzelte den Ball ins Tor. Danach ging Lissa gegen die tief stehenden Gäste mit langen Pässen zu Werke, was das falsche Rezept war. Entsprechend wenige Torchancen waren die Konsequenz, so dass es mit der knappen Führung in die reguläre Pause ging. Nach dem Seitenwechsel sollte das Spiel variabler gestaltet werden, aber die knappe Führung und ein jederzeit möglicher Ausgleich schienen das Lissaer Spiel zu lähmen. Tatsächlich tauchten die Gäste vor dem Lissaer Tor auf. Die größte Chance ergab sich nach einer knappen Stunde. Völlig frei kamen die Gäste aus zehn Metern zum Abschluss, konnten die Kugel aber nur in den Armen von Ulrike Hundt unterbringen. Nach 60 Minuten spielte Julia Krappidel einen Pass auf Mareike Fuß, die den Ball aus 18 Metern ins rechte obere Eck beförderte. Dies führte dann zu mehr Ruhe im Lissaer Spiel. Endgültig entschieden wurde die Partie eine Viertelstunde vor Schluss. Wiederum war es die Stürmerin, die am gegnerischen Strafraum einen Einwurf der Gäste abfing, die Abwehrspielerin aussteigen ließ und eiskalt vollstreckte. Nur zwei Minuten später setzte sich Jasmin Bornkessel auf der rechten Seite durch und flankte in den Strafraum. Am zweiten Pfosten erwartete Susann Seiring den Ball und verwertete diesen gekonnt mit dem linken Fuß ins kurze Eck.

Nach den engagierten Leistungen der Vorwochen ließen es die Gastgeberinnen diesmal etwas gemächlicher angehen. Dabei ließ man sich wohl von der defensiven Einstellung der Gäste anstecken, die doch das ein ums andere Mal versuchten, ihre Angriffe zu Ende zu spielen. Das barg die Gefahr, jederzeit die knappe Führung zu verspielen. Erst mit der deutlichen Führung kam mehr Struktur ins Spiel, das kann aber künftig auch zu wenig sein. Gerade zu Beginn des Spiels muss beherzter aufgetreten werden, um solche Spiele früher zu entscheiden.

Es spielten:
Ulrike Hundt, Isabell Barthel, Julia Höpping, Stefanie Böhm, Julia Krappidel, Susann Seiring, Ramona Lenhardt, Anja Kunick, Tina Gallus, Jasmin Bornkessel, Mareike Fuß

Hinspielniederlage revidiert

SV 90 Lissa - SpG Lok GC-Niederlungwitz/Crimmitschau 5:1 (0:1)

Gleich vier Absagen durch Spielerinnen im Vergleich zur Vorwoche hatten die Lissaer Damen am Sonntag zu kompensieren. Zudem hatte man einen Gegner zu Gast, der dem Heimteam in der Hinrunde eine schmerzliche Niederlage zugefügt hatte. Alles Vorzeichen, die ein schwieriges Spiel erwarten ließen, da auch in der Aufstellung entsprechende Veränderungen vorzunehmen waren. Trotz allem hatten die Lissaerinnen anfangs ein, zwei gute Gelegenheiten, konnten diese aber nicht nutzen. Bereits nach sechs Minuten verletzte sich die Torfrau der Gäste ohne gegnerische Einwirkung und musste ausgewechselt werden. An dieser Stelle wünscht das Lissaer Team gute Besserung! Nach der kurzen Unterbrechung waren die Gastgeberinnen noch etwas unaufmerksam. Das nutzte die Torjägerin der Gäste mit einem feinen Schuss aus 20 Metern ins lange Eck aus halblinker Position zur Führung (8.). In der Folgezeit hatten das Heimteam zwar mehr Ballbesitz, konnte aber dieses Übergewicht nicht zum Ausgleich nutzen. Die Gäste versuchten nach Ballgewinn schnell in die Spitze zu spielen, um zum Erfolg zu kommen. Jedoch war die Lissaer Defensive immer auf der Höhe des Geschehens und ließ keine zwingenden Abschlüsse zu. So ging es dann mit der knappen Gästeführung in die Kabinen. Sofort nach dem Wiederanpfiff war zu spüren, dass Lissa das Spiel noch drehen wollte und ging dementsprechend zu Werke. So konnte bereits in der 48. Minuten der Ausgleich erzielt werden. Die auf dem rechten Flügel stark agierende Doreen Glöckner gelangte bis zur Grundlinie und konnte von der Gästetorfrau nicht entscheidend gestört werden. Ihre maßgenaue Flanke konnte Mareike Fuß locker mit der Innenseite ins Tor befördern. Nur vier Minuten später legte die Stürmerin nach. Einen Pass von Anja Kunick in die Spitze schloss sie überlegt ins rechte Toreck ab. Jetzt war die Partie gedreht und Lissa blieb am Drücker. Die als Vorstopperin agierende Susann Seiring, welche ihre Aufgabe exzellent erfüllte, schnappte sich in der eigenen Hälfte die Kugel, drang energisch in die Gästehälfte und spielte Doreen Glöckner auf rechts frei. Ihre Eingabe fand wiederum Mareike Fuß, die mit ihrem dritten Treffer den Hattrick perfekt machte (72.). Auch durch die zwischenzeitlichen Gegenangriffe der Gäste ließ man sich nicht aus der Ruhe bringen. Zwar galt es noch zwei brenzlige Situationen zu überstehen, aber Ulrike Hundt hielt den Kasten im zweiten Durchgang sauber. Nach kleinen Korrekturen in der Halbzeitpause spielte Ramona Lenhardt im zentralen Mittelfeld noch effektiver und leitete eine Reihe von guten Offensivaktionen ein. Nach 79 Minuten fasste sie sich dann ein Herz, spazierte durch die gegnerische Abwehr und vollendete eiskalt aus 12 Metern ins linke Toreck. Acht Minuten vor dem Ende stellte Kristin Lattauschke den 5:1 Endstand her. Nach einem Eckstoß knallte sie die Kugel aus fünf Metern unter den Querbalken.

Trotz der prekären Personalsituation gelang am Ende ein verdienter Sieg. Dabei fügten sich Doreen Glöckner, Anja Kunick und Kristin Lattauschke sehr gut ins Team ein und konnten sogar Akzente setzen. Dadurch konnten sich die Lissaerinnen, gerade im zweiten Durchgang, gewohnt offensivstark präsentieren. Zudem eine starke Abwehrleistung, insbesondere von Susann Seiring, die die Torjägerin der Liga kaum zu Chancen kommen ließ. Und man hat durch Wille und Einsatz in Halbzeit zwei ein Spiel gedreht, was leider in dieser Saison zweimal umgekehrt war.

Es spielten:
Ulrike Hundt, Isabell Barthel, Julia Höpping, Julia Krappidel, Susann Seiring, Ramona Lenhardt, Anja Kunick, Doreen Glöckner, Kristin Lattauschke, Jasmin Bornkessel, Mareike Fuß

Schlammiger Kick bringt drei Punkte


Chemnitzer PSV - SV 90 Lissa 0:2

Nach zweistündiger Anreise trafen die Lissaer Damen auf Dauerregen und einen vom Vorspiel ziemlich mitgenommenen Platz bei den Gastgeberinnen vom Chemnitzer Polizei SV. Zwar gelang beim Saisonauftakt ein deutlicher Sieg gegen diesen Gegner, aber auf Grund des Saisonverlaufs war absehbar, dass es diesmal nicht leicht werden würde, die drei Punkte mitzunehmen. Zudem ließen die äußeren Bedingungen auch kein ordentliches Kombinationsspiel erwarten, was den Lissaer Damen üblicherweise nicht in die Karten spielt. So war die Vorgabe, aus einer sicheren Defensive zu agieren und möglichst auf Kurzpassspiel zu verzichten. Anfangs konnte dies jedoch nicht immer umgesetzt werden. Dabei gelang es den Gastgeberinnen, den Spielaufbau bereits in der Lissaer Defensive zu stören. Bereits nach zwei Minuten kam eine Gegnerin im Strafraum zum Abschluss, Ulrike Hundt konnte den Flachschuss ins kurze Eck jedoch parieren. In der Folgezeit gewöhnte man sich besser an die Bedingungen und konnte das Spiel mehr in Richtung der gegnerischen Hälfte verlagern und eigene Abschlusschancen erzwingen. Nach elf Minuten erreichte ein Abschlag der Chemnitzerinnen Mareike Fuß knapp 30 Meter vor dem Tor. Gedankenschnell brachte sie die Kugel unter Kontrolle und überlistete die noch zu weit vor ihrem Tor postierte Chemnitzer Hüterin mit einem feinen Fernschuss. Die meisten Chancen ergaben sich auf beiden Seiten nach weit geschlagenen Bällen. Dabei waren beide Torfrauen jedoch immer auf dem Posten, so dass es vorerst bei der knappen Gästeführung blieb. Sechs Minuten vor der Pause gab es dann eine ähnliche Situation wie beim Führungstreffer. Ramona Lenhardt fing einen Abschlag des gastgebenden Teams ab, spielte sofort in die Spitze auf Mareike Fuß, die gekonnt die Hüterin umkurvte und zum 2:0 einschob. Nach dem Seitenwechsel mobilisierten die CPSV-Damen noch einmal alle Kräfte. Verbissen wurde im Mittelfeld um jeden Ball gekämpft, die Lissaer Damen hielten dabei entschlossen dagegen. Mit zunehmender Spieldauer fanden Kombinationen über mehrere Stationen dann kaum noch statt. Trotzdem ergaben sich noch Konterchancen, die jedoch nicht in Tore umgemünzt werden konnten. Das dritte Tor wäre sicher die endgültige Entscheidung gewesen, doch so musste man bis zum Ende konzentriert bleiben, um den guten Gastgeberinnen nicht noch den Anschluss zu ermöglichen.

Am Ende kein sehenswertes Spiel, aber sicher eines, was aufgrund der widrigen Bedingungen in Erinnerung bleiben wird. Sehr gut war die kämpferische Einstellung der Lissaer Damen, um einen guten Gegner am Ende bezwingen zu können. Am Ende gab es drei hart erarbeitete Punkte, an denen ausnahmslos alle Spielerinnen des Lissaer Teams ihren Anteil hatten.

Es spielten:
Ulrike Hundt, Isabell Barthel, Julia Höpping, Stefanie Böhm, Susann Seiring, Diana Hiller (ab 70. Jasmin Bornkessel), Anika Radak, Ramona Lenhardt, Tina Gallus, Julia Krappidel, Mareike Fuß

Sieg beim Abendspiel


LVB II - SV 90 Lissa 0:5

Zu etwas ungewohnter Zeit fand das Punktspiel der Lissaer Damen bei dem Team von LVB II statt. Aufgrund der Anzahl der noch zu absolvierenden Spiele und der begrenzten Spieltermine, wurde die Partie am Dienstagabend um 18 Uhr angepfiffen. Auch wenn der Meistertitel in weiter Ferne ist, sollen die letzten Spiele die maximale Punkteausbeute bringen, um am Ende unter den ersten drei Teams zu stehen. Nach wiederholt geänderter Anfangsaufstellung brauchten die Lissaerinnen einige Zeit, um die ersten Möglichkeiten zu erspielen. Die von Beginn an als Stürmerin agierende Patrizia Laue setzte ihre Vorgaben gut um. Ihren Pass nach 24 Minuten von der rechten Seite nahm Mareike Fuß an der Strafraumgrenze auf, setzte sich beherzt durch und schoss die Kugel unter den Querbalken. Den zweiten Treffer bereitete sie selbst vor. Ihr Zuspiel von der Grundlinie in den Rückraum jagte Ramona Lenhardt aus 16 Metern direkt in das linke Dreiangel. In der zweiten Hälfte dauerte es wieder einige Zeit, bis ein geordneter Spielaufbau stattfand. Immer wieder schaltete sich auch Linksverteidigerin Susann Seiring in das Offensivspiel ein und initiierte dadurch eine Vielzahl von Angriffen. Einer dieser Angriffe über links brachte dann auch das 3:0. Einen Pass quer zum Strafraum erreichte Julia Krappidel in halbrechter Position. Sie fasste sich ein Herz und schoss den Ball unhaltbar in den rechten Winkel (70.). Entsprechend groß war dann auch ihre Freude über ihren sehenswerten ersten Saisontreffer. Einmal im Premierenfieber erzielte auch Jasmin Bornkessel ihren ersten Treffer für das Lissaer Team. Die gute Vorbereitung von Ramona Lenhardt über links vollendete sie am zweiten Pfosten aus 7 Metern (85). Zwischenzeitlich gelang es den Gastgeberinnen durch die weit aufgerückten Gäste allein auf das Lissaer Gehäuse zuzulaufen. Bei der Abwehraktion hatte Lissa Glück, dass sich die Gegnerin nach einem Körperkontakt nicht fallen ließ, was wohl einen Strafstoß nach sich gezogen hätte. In der Schlussminute erzielte Mareike Fuß nach Zuspiel von Ramona Lenhardt überlegt den 5:0 Endstand. In der Nachspielzeit zeichnete sich Ulrike Hundt im Lissaer Tor noch einmal aus. Durch engagierten Einsatz konnte sie gegen die völlig freie LVB-Spielerin klären und so die Null festhalten.

Nach etwas zähem Beginn konnte das Übergewicht beim Ballbesitz auch in klare Chancen umgesetzt werden. Leider konnten nicht alle ausgenutzt werden, aber letztlich war der Sieg nicht in Gefahr. Bemerkenswert waren die Leistungen der beiden jungen Spielerinnen Patrizia Laue und Jasmin Bornkessel, die ihre Aufgaben gut erledigten und die in den ersten Spielen vorhandene Nervosität langsam ablegen. Insgesamt gilt es, das Defensivspiel nach Ballverlust zu verbessern. Hier werden dem Gegner immer noch zu leicht klare Torchancen ermöglicht.

Es spielten:
Ulrike Hundt, Isabell Barthel, Julia Höpping, Susann Seiring, Diana Hiller, Anika Radak, Ramona Lenhardt, Tina Gallus, Julia Krappidel), Mareike Fuß, Patrizia Laue (ab 60. Jasmin Bornkessel)

Sonntagsschuss entscheidet Partie


SV 90 Lissa - Bornaer SV 91 0:1 (0:0)

Nach einer Woche Spielpause empfingen die Lissaer Damen Tabellenführer Borna. Um noch die Minimalchance auf die Titelverteidigung zu wahren, sollte gegen die Gäste unbedingt ein Dreier gelandet werden. Im ersten Durchgang neutralisierten sich beide Teams nahezu. So waren Strafraumszenen Mangelware, klare Torchancen ergaben sich auf beiden Seiten kaum. Nach einer halben Stunde zog Mareike Fuß vom rechten Strafraumeck ab, ihr Schuss ging jedoch am langen Pfosten vorbei. Nach einer Ecke der Gäste hatten diese eine Schusschance aus acht Metern, aber der Ball landete genau in den Armen der Lissaer Hüterin Ulrike Hundt. Die zweite Hälfte begann für das Heimteam vielversprechend. Tina Gallus gelang es auf dem rechten Flügel zur Grundlinie zu gelangen. Ihre Flanke köpfte Mareike Fuß auf das Bornaer Gehäuse, jedoch fehlte auch hier die Präzision, so dass die Gästetorfrau keine Mühe hatte, den Ball zu halten. In der Folgezeit hatte Lissa etwas mehr vom Spiel und auch mehr Ballbesitz. Trotz dieses Umstandes gelang es jedoch nicht, klare Angriffe bis zu Ende zu spielen und Zählbares zu erreichen. Einzig einige Distanzschüsse konnten verbucht werden, ohne dass diese wirkliche Torgefahr bedeutet hätten. Das Bornaer Team wartete in dieser Phase ab, verteidigte geordnet und war stets durch lange Bälle aus der Defensive gefährlich. So war es dann auch in der 75. Minute. Ein weiter Ball wurde trotz hinreichender Gelegenheiten nicht konsequent geklärt und die Bornaer Spielerin konnte aus 18 Metern abziehen. Bei diesem Schuss ins rechte Dreiangel blieb der Lissaer Hüterin keine Abwehrchance. In der letzten Viertelstunde vermochten es die Gastgeberinnen nicht noch einmal zu einem strukturierten Spielaufbau zu gelangen, so dass auch keine zwingenden Möglichkeiten zum Ausgleich erarbeitet werden konnten.

Bis auf die ersten 20 bis 25 Minuten der zweiten Hälfte, in denen Lissa leichte Vorteile hatte, neutralisierten sich beide Teams. Chancen waren auf beiden Seiten Mangelware, so dass während des Spielverlaufs schon deutlich wurde, dass die Partie torlos oder mit einem knappen Sieg für eines der Teams endet. Am Ende hatten die Gäste das bessere Ende für sich. Obwohl es in diesem Match für beide um viel ging, blieb es in einem fairen Rahmen, woran auch der gute Schiedsrichter seinen Anteil hatte. Mit dieser Niederlage können die Lissaer Damen nun nicht mehr aus eigener Kraft den Titel verteidigen.

Es spielten:
Ulrike Hundt, Isabell Barthel, Julia Höpping, Stefanie Böhm, Susann Seiring, Diana Hiller (ab 57. Anika Radak), Ramona Lenhardt, Tina Gallus (ab 76. Julia Krappidel), Costance Bernhardt, Mareike Fuß, Ilka Bretschneider

Ladehemmung abgelegt


SV 90 Lissa - Eintrach Leipzig Süd II 8:1 (4:0)

Die Lissaer Damen empfingen zum Punktspiel die Damen vom Eintracht Leipzig-Süd II. In der ersten Viertelstunde hatten die Gäste mehr Ballbesitz und ließen die Gastgeberinnen nicht zu Offensivaktionen kommen. Erst danach kam etwas mehr Struktur ins Lissaer Spiel und es konnten die ersten guten Tormöglichkeiten erarbeitet werden. In der 18.Minute gelang es der laufstarken Ilka Bretschneider bis zur Grundlinie zu kommen, ihre Flanke köpfte Mareike Fuß ins linke obere Toreck. Die Stürmerin legte nur sechs Minuten später nach. Einen Pass von Ramona Lenhardt schob sie nach kurzem Dribbling überlegt ins linke Eck. Wiederum nur drei Minuten später schlug die nach langer Zeit wieder mitwirkende Diana Hiller einen Freistoß aus halbrechter Position in den Sechzehner. Die Kugel rauschte an allen vorbei, nur Ramona Lenhardt am zweiten Pfosten war hellwach und drückte aus kurzer Entfernung zum 3:0 ein. Sie war es dann auch, die in der 39. Minute einen an Ilka Bretschneider verursachten Foulelfmeter zum 4:0 Halbzeitstand verwandelte. Nach der Pause wollten die Gastgeberinnen genauso druckvoll weiter agieren, um den Gegner nicht noch einmal ins Spiel zurückkommen zu lassen. Danach sah es jedoch anfangs nicht aus. In der 48. Minute konnte Ulrike Hundt einen Freistoß unter Bedrängnis nicht festhalten und die Gäste konnten den Abstauber zum 4:1 nutzen. Aber das Heimteam ließ sich nicht beirren. Nach einem Angriff über Stefanie Böhm und Mareike Fuß konnte Ilka Bretschneider die Eingabe nutzen, um den alten Abstand wieder herzustellen (58.). Wieder zehn Minuten später spielte Diana Hiller den Ball in die Spitze und Mareike Fuß vollendete aus halbrechter Position zum 6:1. Wieder Diana Hiller holte sich den nächsten Assist ab. Nach ihrem Eckstoß köpfte Ramona Lenhardt zum 7:1 ein (73.). Den Schlusspunkt setzte Mareike Fuß zehn Minuten vor Spielende mit ihrem vierten Treffer. Ihr Schuss aus 16 Metern setzte vor der Gästetorfrau auf und ließ diese dabei unglücklich aussehen.

Nachdem die Gäste in der Anfangsphase gut dagegen hielten und sogar leichte Vorteile im Ballbesitz hatten, konnte sich Lissa befreien und nahm mehr und mehr das Heft in die Hand. Die daraus resultierenden Tore führten zu noch größerer Sicherheit und mehr Spielanteilen. Auch wenn die eine oder andere Möglichkeit liegen gelassen wurde, war die Auswertung der Torchancen gut. Auch in der Defensive standen die Lissaer Damen insgesamt solide und ließen kaum Möglichkeiten für die Gäste zu.

Es spielten:
Ulrike Hundt, Isabell Barthel, Julia Höpping, Julia Krappidel (ab 75. Jasmin Bornkessel), Stefanie Böhm, Susann Seiring, Diana Hiller, Ramona Lenhardt, Tina Gallus, Mareike Fuß, Ilka Bretschneider

Spiel in Halbzeit eins entschieden


SV Klinga-Ammelshain - SV 90 Lissa 1:3 (0:3)

Das Lissaer Damenteam trat am Wochenende beim SV Klinga-Ammelshain an. Zwar rangieren die Gastgeberinnen derzeit auch im hinteren Tabellenteil, doch bereits im Hinspiel kam Lissa nicht über ein Unentschieden hinaus. Das sollte dieses Mal besser werden. Mit dem Wind im Rücken drängten die Gäste den Gegner in deren Spielhälfte und viele Angriffe konnten über die Flügel initiiert werden. In der 8. Minute spielte Ramona Lenhardt in den Lauf von Mareike Fuß, ihre Eingabe erreichte Susann Seiring. Ihren Schuss konnte die Hüterin noch parieren, doch den Abpraller verwertete Ilka Bretschneider zur Führung. Bereits nach 14 Minuten fiel das 2:0. Einen Eckstoß von Constance Bernhardt verwertete Ramona Lenhardt mit einer guten Direktabnahme. Einen weiteren der zahlreichen Angriffe leitete Stefanie Böhm ein, die die lauffreudige Tina Gallus über den rechten Flügel schickte. Deren Eingabe konnte nur zu kurz abgewehrt werden und Ilka Bretschneider konnte die Kugel mit links aus acht Metern im Kasten unterbringen (28.). Weitere Chancen konnten bis dahin nicht genutzt werden. Zudem mussten die Gäste kurz vor der Pause durchatmen, als eine der gegnerischen Spielerin frei vor dem Lissaer Gehäuse auftauchte, aber knapp verzog. Wer nun dachte, die zweite Hälfte würde genauso verlaufen, sah sich getäuscht. Bereits in der 55. Minute konnten die Gastgeberinnen mit einem guten Distanzschuss das 3:1 erzielen. Dieser Gegentreffer und möglicherweise auch der Gegenwind ließen die Überlegenheit des ersten Durchgangs verfliegen. Zwar hatte Lissa noch mehr Ballbesitz, aber hochklassige Tormöglichkeiten waren nun Mangelware. Die Damen aus Klinga-Ammelshain waren gewillt, hier noch mehr als den einen Treffer zu erzielen und hielten beherzt dagegen. Die Lissaer Damen machten es ihnen teilweise durch schlechte Pässe und Fehler im Spielaufbau auch einfach, den Spielfluss zu stören. Am Ende blieb es dann bei dem Resultat, da keines der beiden Teams es vermochte, noch einmal eine klare Möglichkeit zu erspielen.

Positiv war das Spiel in Durchgang eins. Häufiges Spiel über die Außen und einige gute Kombinationen durch das Zentrum ergaben einige gute Möglichkeiten, von denen auch drei genutzt wurden und zur beruhigenden Führung führten. Nicht zufrieden muss man mit dem Halten der Positionen und der teilweisen Umsetzung der Vorgaben sein. Auch das teils fahrige Spiel in Halbzeit zwei trug zu einem Bruch im Spielfluss bei. Letztlich hat man sich durch die gute erste Hälfte auf die Siegerstraße gebracht, so dass sich die Lissaer Damen auch eine nicht so gute Halbzeit leisten konnten. Gegen andere Teams wird dies aber nicht ausreichen.

Es spielten:
Ulrike Hundt, Isabell Barthel, Julia Höpping (ab 75. Jasmin Bornkessel), Julia Krappidel, Stefanie Böhm, Susann Seiring, Ramona Lenhardt, Tina Gallus, Constance Bernhardt, Mareike Fuß, Ilka Bretschneider.

Lauer Sommerkick

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Stefanie Böhm akrobatisch

SV 90 Lissa - SV 1920 Naunhof 8:0 (5:0)

Bei sonnigem Wetter war der Tabellenletzte aus Naunhof zu Gast in Lissa. Zudem traten die Gäste auch noch in Unterzahl an, demnach wäre alles andere als ein deutlicher Sieg der Lissaerinnen eine Überraschung gewesen. Entsprechend dieser Voraussetzungen verlief dann auch die Partie. Die Gäste verlegten sich nur aufs Verteidigen und vermochten keine nennenswerten Angriffe zu starten. In der 21. Minuten setzte sich dann Ilka Bretschneider durch und schoss aus spitzem Winkel auf das Tor, den Abpraller legte sie dann selbst mit viel Übersicht quer und Mareike Fuß konnte ins leere Tor einschieben. Zwei Minuten später gelangte Constance Bernhardt bis zur Grundlinie und diesmal konnte Ilka Bretschneider die Ablage verwerten. Wiederum nur drei Minuten später startete Ramona Lenhardt mit dem Ball aus der eigenen Hälfte und hatte die Zeit und die Übersicht genau im richtigen Moment steil auf Constance Bernhardt zu spielen, die den Ball nur an der herauslaufenden Gästetorfrau vorbeischieben musste und das 3:0 markierte. Neuzugang Anika Radak fügte sich gut ins Team ein und konnte gleich bei ihrem Debüt mit einem satten Schuss aus 18 Metern ihren ersten Treffer erzielen (41.). Eine Minute vor der Pause legte Mareike Fuß noch einmal quer auf Ilka Bretschneider, die den Ball direkt aufs Tor zog und so die 5:0 Pausenführung perfekt machte. Nach der Pause ergab sich ein unverändertes Bild. Ilka Bretschneider eröffnete mit ihrem dritten Treffer den weiteren Torreigen, indem sie einen abgewehrten Schuss von Ramona Lenhardt abstaubte (57.). Weiterhin bemühten sich die Gastgeberinnen Chancen heraus zu arbeiten, aber immer wieder wurde dieses Vorhaben durch ungenaue Zuspiele verhindert. Nach 79 Minuten schlug Stefanie Böhm eine Flanke aus dem rechten Halbfeld auf den zweiten Pfosten, wo Mareike Fuß goldrichtig stand und aus Nahdistanz einnetzen konnte. Den Schlusspunkt der einseitigen Partie setzte Ramona Lenhardt. Ihr Schuss zwei Minuten vor dem Ende wurde von einer gegnerischen Abwehrspielerin unhaltbar in die eigenen Maschen abgefälscht.


In dieser Form sicher ein schwieriges Spiel für die Gastgeberinnen, die gut zwanzig Minuten benötigten, um die Abwehr der Gäste zu knacken. Immer wieder führten ungenaue Abspiele, Abseitspositionen und das Spiel durch die Mitte dazu, dass keine ernsthafte Torgefahr erzeugt werden konnte. Wenn es gelang, bis zur Grundlinie zu kommen, ergaben sich Tormöglichkeiten. Zu oft wurde auch mit Kurzpassspiel durch die Mitte versucht zum Erfolg zu kommen, hier stand aber die Abwehr der Gäste massiv und es ergab sich wenig Raum. Deutlich merkte man auch den Gastgeberinnen an, dass die Rückrunde noch jung ist, und so hier und da die Spielpraxis fehlt. Kompliment an die Gäste, die trotz Unterzahl und Rückstand bis zum Schluss arbeiteten und ihr Tor verteidigten.

Es spielten:
Ulrike Hundt, Isabell Barthel, Jasmin Bornkessel (ab 60. Patrizia Laue), Stefanie Böhm, Anika Radak, Susann Seiring, Ramona Lenhardt, Tina Gallus, Constance Bernhardt, Mareike Fuß, Ilka Bretschneider

Kaltstart bringt Auswärtspunkt

SpG ESL Lok Döbeln / BC Hartha - SV 90 Lissa 1:1 (0:1)

Etwas überraschend erreichte vergangenes Wochenende das Lissaer Damenteam die Information, dass das anstehende Auswärtsspiel bei der SpG Döbeln/Hartha stattfinden kann. So stand also nach vier Monaten ohne Pflichtspiel und Training unter freiem Himmel gleich ein ganz schweres Auswärtsspiel auf dem Programm. Tatsächlich war der Platz in einem bespielbaren, wenn auch etwas holprigen Zustand. All diese Umstände ließen kein spielerisch gutes Spiel erwarten. Die Vermeidung von Fehlern und ein geordnetes Defensivverhalten standen somit im Vordergrund. Wie erwartet ergaben sich Tormöglichkeiten nach langen Pässen und Kontern oder nach Standards. So konnte sich Ulrike Hundt im Lissaer Kasten bei einem Freistoß aus ca. 20 Metern nach 13 Minuten auszeichnen. Den gut getretenen Ball lenkte sie mit einer tollen Parade kurz vor dem Einschlag noch über den Querbalken. Nur zwei Minuten später drückte Ilka Bretschneider einen Freistoß der Lissaerinnen über die Linie, doch der Treffer wurde wegen Abseits nicht gegeben. In der 18. Minute lief dann alles regelkonform. Nach einem langen Pass von Susann Seiring ging die Stürmerin auf und davon und vollstreckte routiniert zur Führung. Kurz vor dem Seitenwechsel spielten dann die Gastgeberinnen einen feinen Konter. Susann Grandke passte genau in den Lauf von Denise Wittig, aber Ulrike Hundt zeigte starke Nerven und parierte gegen die freistehende Stürmerin. In der zweiten Spielhälfte hatten dann die Gastgeberinnen den eisigen Wind im Rücken und drängten auf den Ausgleich. In der Anfangsphase konnten sich die Gäste nicht immer souverän befreien und es kam wieder zu einigen teils unnötigen Freistößen für die SpG Döbeln/Hartha. In der 57. Minute war dann auch Lissas Hüterin bei einem dieser Standards geschlagen, Denise Wittig jagte den Ball ins Netz. Aber die Gäste fingen sich wieder, blieben konzentriert und konnten noch einige gefährliche Angriffe vortragen. Leider fehlte in dieser Phase die letzte Konzentration und auch ein wenig das Glück beim Abschluss, so dass es am Ende bei der alles in Allem gerechten Punkteteilung blieb.


Positiv ist anzumerken, dass die fehlende Wettkampfpraxis vom Lissaer Team durch Willen und Einsatz ausgeglichen wurde. Eine starke Defensivleistung, hier vor allem von Susann Seiring und Stefanie Böhm sowie der tollen Paraden von Ulrike Hundt waren die Basis für den Punktgewinn. Mit etwas mehr Präzision wären sogar noch einige gefährliche Konter möglich gewesen, um das Spiel doch noch zu gewinnen. Am Ende jedoch Anerkennung an die Akteurinnen beider Teams, bei diesen Umständen ein faires Match abgeliefert zu haben.


Es spielten:
Ulrike Hundt, Isabell Barthel, Julia Höpping, Stefanie Böhm, Susann Seiring, Ramona Lenhardt, Tina Gallus, Julia Krappidel, Constance Bernhardt, Mareike Fuß, Ilka Bretschneider

Hallenturnier des SC Staaken 1919

Turnier Berlin
h. v.l.: Trainer M.Kühr, Ramona, Isabell, Julia H., Julia K., Viktoria
v. v.l.: Stefanie, Ulrike, Kristin



Turniersieg mit blütenweißer Weste

Am vergangenen Sonntag kamen die Damen des SV 90 Lissa einer Einladung des SC Staaken 1919 (Bezirksliga Berlin) nach und reisten zu einem Hallenturnier am Rande Berlins. Neben den Gastgeberinnen waren noch die Teams vom FV Blau Weiß Spandau (Bezirksliga Berlin), SFC Stern 1900 (Berlin-Liga) und FSV Forst Borgsdorf (Landesliga Brandenburg) am Start. Im Modus jeder-gegen-jeden trafen die Lissaer Damen im ersten Spiel auf SFC Stern 1900 und konnten durch ein Tor in der Anfangsphase und ein Tor kurz vor dem Ende den Platz mit einem 2:0 als Sieger verlassen.Auch im zweiten Spiel gegen FSV Forst Borgsdorf konnte Ramona Lenhardt bereits in der dritten Minute die Führung erzielen. Kurz darauf wurde eine Borgsdorfer Spielerin regelwidrig gestoppt und es gab Freistoß für den Gegner. Diese forderten jedoch zusätzlich vehement eine Zweiminutenstrafe und so verliefen die folgenden Spielminuten entsprechend hektisch. Fast folgerichtig erhielten die Borgsdorfer Damen eine Zeitstrafe. Dies schmälerte deren Chancen auf ein Remis, zumal die Partie ausgeglichen verlief. Letztlich spielten die Lissaer Damen die Begegnung ruhig und konzentriert zu Ende und konnten die knappe Führung über die Zeit bringen. Im dritten Spiel erzielte Kristin Lattauschke bereits in der ersten Spielminute die Führung. Sie spekulierte beim Abwurf der gegnerischen Torhüterin richtig, hielt den Fuß in die Flugbahn des Balles und konnte so ins leere Tor einschieben. Sehenswert war dann der Treffer zum 2:0 nach drei Minuten. Diesmal legte Kristin Lattauschke per Kopf vor und Isabell Barthel vollendete mit einem gekonnten Heber über die herauslaufende Torfrau. Mit diesem Sieg hatte Lissa bereits eine Hand am Siegerpokal, denn im letzten Spiel hätte sogar eine Niederlage mit zwei Toren Differenz zum Turniersieg gereicht. Aber gegen die bis dahin tor- und sieglosen Gastgeberinnen wollte man sich keine Blöße geben. Wieder begann Lissa konzentriert und ging nach zwei Minuten in Führung. Jetzt ließen die Lissaerinnen Ball und Gegner laufen, dem kaum Torchancen ermöglicht wurden. So fielen die Tore zum 2:0 (Julia Höpping), zum 3:0 (Viktoria Teske) und zum 4:0 (Ramona Lenhardt) zwischen der achten und elften Spielminute. Kurz vor Spielende wurde dann Julia Höpping beim Rettungsversuch auf der Torlinie unglücklich an der Hand getroffen und es gab berechtigt Siebenmeter. In dieser letzten Aktion konnte sich die reaktionsschnelle Ulrike Hundt im Lissaer Kasten nochmals auszeichnen und bewahrte mit ihrer Parade dem Team die makellose Bilanz.

Endstand:
1. SV 90 Lissa (12 Punkte / 9:0 Tore)
2. FSV Forst Borgsdorf (9 / 3:1)
3. SFC Stern 1900 (6 / 4:3)
4. FV Blau Weiß Spandau (1 / 0:5)
5. SC Staaken 1919 (1 / 0:7)

Hallenturnier um den BASE-Cup des SV 90 Lissa


Im echten Finale nur dem Turniersieger unterlegen

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Der SV 90 Lissa und E-Plus riefen den Base-Cup 2013, den am 2.Februar sieben Mannschaften aus vier Bundesländern ausspielten. Dabei konnte in einem ausgeglichenen Starterfeld jeder-gegen-jeden spielen und auch jeden schlagen.
In einem spannenden Eröffnungsspiel bezwang Gastgeber SV 90 Lissa den anhaltinischen Verbandsligisten von Eintracht Bad Dürrenberg mit 2:0. Carmen Kretschmann erzielte die Führung, welche Doreen Glöckner beim 2:0 ausbaute. Gegen die einzig unerfahrene und chancenlose Mannschaft von Blau-Weiß Dessau gewann Lissa deutlich 4:0. Nach zwei Toren von Janina Brauns und einem von Doreen Glöckner, setzte Katrin Schmitt mit einem straffen Schuss den Schlusspunkt unter eine einseitige Partie. Etwas spannender ging es dann wieder gegen den Verbandsligisten von Abus Dessau zu. Nach dem Führungstor von Ramona Lenhardt glich Dessau zunächst aus und hielt die Partie offen, Ramona Lenhardt und Isabell Barthel erzielten dann die weiteren Tore zum 3:1Sieg. Auch gegen die Gäste aus Berlin vom SC Staaken konnten bezwungen werden, beim 2:1Erfolg waren Doreen Glöckner und Janina Brauns die erfolgreichen Torschützinnen. Gegen den Ligakonkurrenten von TuS Pegau gewann Lissa mit 2:0, wieder trafen Doreen Glöckner und Janina Brauns. Somit standen sich im letzten der 21 Spiele an diesem Nachmittag die einzigen noch ungeschlagenen Mannschaften in einem echten Finale gegenüber. Die spielstarken Gäste vom 1.FFC Saalfeld aus der Landesliga Thüringen gingen schnell in Führung und standen in einer temporeichen Partie defensiv stabil, nach dem 2:0 schien die Partie zunächst entschieden, doch nach dem 2:1 durch Doreen Glöckner, die frech einen Freistoß verwandelte, keimte nochmal Hoffnung. Mit der Schlusssirene gelang Ramona Lenhardt fast noch der Ausgleich per Heber, der Ball verfehlte aber das Tor knapp. Der Base-Cup geht somit zum ersten Mal nach Thüringen. Bronze ging nach Sachsen/ Anhalt an Eintracht Bad Dürrenberg. Auf den Plätzen vier bis sieben landeten Abus Dessau, TuS Pegau, SC Staaken und Blau-Weiß Dessau.
Das Publikum in einer gut gefüllten Sporthalle sah ein sehr faires und spannendes Turnier, die Mannschaft bedankt sich hiermit für die lautstarke Unterstützung der Männermannschaft des Vereins. Der Verein wiederum dankt den zahlreichen Helfern, die mit ihrer Tatkraft und ihrem Einsatz von über zehn Stunden für eine gelungene Veranstaltung beitrugen.          
   
Für den SV 90 Lissa spielten:
Ulrike Hundt, Isabell Barthel, Ramona Lenhardt, Janina Brauns, Doreen Glöckner, Katrin Schmitt, Julia Krappidel, Jasmin Bornkessel und Carmen Kretschmann

Traditionsturnier in Borna von Fortuna Neukirchen gewonnen

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Seit vielen Jahren eine tolle Tradition ist beim Turnier von Fortuna Neukirchen, dass vormittags die Männer spielen und am Nachmittag die Damenteams der exakt selben Vereine. Am Ende gibt es eine Gesamtwertung, wobei die Lissaer Männer mit dem dritten Platz ordentlich vorgelegt hatten und beim Damenturnier mit lautstarken Gesängen für ordentlich Stimmung in der Halle sorgten. Das honorierten die Frauen auch sofort in der ersten Partie und ließen Germania Auligk beim 3:0 keine Chance. Dabei sorgte Ramona Lenhardt mit zwei Treffern für die Vorentscheidung, Kristin Lattauschke entschied die Partie mit dem dritten Tor. Treffsicher zeigte sich Kristin Lattauschke auch gegen die enttäuschenden Kickerinnen vom SV Spora beim 2:0Sieg, wo ihr beide Tore gelangen. Damit stand Lissa bereits vor der letzten Partie sicher im Halbfinale und spielte gegen Kohren-Salis um den Gruppensieg. Offensiv und klar überlegen gelang den Lissaerinnen aber zunächst kein Treffer, stattdessen gerieten sie gegen die sehr hart agierenden Südsächsinnen sogar in Rückstand, nachdem sogar das 0:2 fiel setzte Lissa alles auf eine Karte, mehr als ein Tor von Ramona Lenhardt sollte aber nicht gelingen. Im Halbfinale war das Bild ähnlich, wobei die Torfrau von Bad Lausick bereits in anderen Spielen ihre Torgefährlichkeit unter Beweis stellte. Lissa ließ sie durch hohe Laufarbeit aber kaum über die Mitte und setzte selbst Akzente. Als Kristin Lattauschke von der Keeperin angeschossen wurde und der Ball ins Tor flog, wollte der Schiri ein Handspiel gesehen haben und gab das Tor nicht. Anschließend schoss Ramona Lenhardt den Standfuß einer Abwehrspielerin weg, im Nachsetzen traf Peggy Schubert, doch auch hier ertönte der Pfiff in den Torschuss hinein, weil der Schiri zuvor den Schuss von Ramona Lenhardt als Foul ansah. Eine seltsame und offensichtliche Art und Weise, dem Underdog zu helfen nutze aber nichts, die einzige Torchance für Bad Lausick führte zu einer Ecke und lockte die Keeperin nach vorn. Doch Kristin Lattauschke hatte den Braten längst gerochen, sie spritzte in die zur Mittellinie gespielte Ecke, umkurvte die überraschte Keeperin, steuerte auf das leere Tor zu und schob aus Nahdistanz sicher zum überfälligen und hochverdienten Siegtreffer ein. Im Finale dann gewann Lissa deutlich mit 4:0 gegen Thierbach, wobei Lissa das Zusammenspiel sichtlich leichter fiel und schöne Tore erzielt wurden. Die Führung gelang Julia Höpping nach einer Einzelaktion, das 2:0 erzielte Kristin Lattauschke, sie machte damit ihr fünften Turniertreffer. Katrin Schmitt lief perfekt in den Strafraum und vollstreckte eine Ecke zum 3:0 und den Schlusspunkt unter eine eindeutige Partie setzte Ramona Lenhardt beim 4:0. Gerne hätten die Verantwortlichen und die Mitspielerinnen auch noch ein Tor von Peggy Schubert und Carmen Kretschmann gewünscht, die sich bravurös einsetzten und klasse Leistungen ablieferten, aber es sollte nicht sein.
Den Pokal der besten Torschützin nahm Kristin Lattauschke mit nach Hause und stellte diesen neben den vom letzten Jahr. Für den Vereinspokal in der Gesamtwertung reichte es allerdings nicht, da die Thierbacher Herren das Turnier gewannen und die Damen auf Rang zwei landeten. Der SV 90 Lissa belegte aber den guten zweiten Platz vor Bad Lausick.

Es spielten:
Jasmin Bornkessel, Julia Höpping, Ramona Lenhardt, Julia Krappidel, Katrin Schmitt, Peggy Schubert, Kristin Lattauschke und Carmen Kretschmann

Endlich wieder ein Heimsieg

SV 90 Lissa - TuS Pegau 5:0 (0:0)

Nachdem die letzten beiden Heimspiele der Lissaer Damen nur eine magere Punkteausbeute brachten, sollten endlich wieder drei Zähler eingefahren werden. Für dieses Vorhaben standen dem Lissaer Team aber noch die defensivstarken Pegauerinnen im Weg. So begann die Partie auch häufiger in der Offensive, aber meist war am Sechzehner Schluss mit gefälligen Kombinationen, zwingende Torchancen ergaben sich daraus nicht. Einzig der Weg über die Flügel oder einige gute Distanzschüsse sorgten für Gefahr für das Pegauer Tor, die Abschlüsse waren aber zu ungenau, um zu einem zählbaren Erfolg zu führen. Zudem musste man bei den Kontern der Gäste immer auf der Hut sein, um nicht einem Rückstand hinterherlaufen zu müssen. Dazu kamen noch einfache Abspielfehler, die immer wieder den Spielfluss unterbrachen. In der Halbzeitpause wurde noch einmal auf die nötige Ruhe und Konzentration aufmerksam gemacht, und das versuchten die Gastgeberinnen dann auch umzusetzen. Dafür hilfreich war natürlich die Führung in der 53. Minute nach einem Standard. Den Eckball von Diana Hiller köpfte Ramona Lenhardt ins Netz. Nun lief das Kombinationsspiel besser und Lissa gelangte zu weiteren Chancen. Nach energischem Einsatz von Manja Fischer am gegnerischen Strafraum konnte der Ball durch die Gäste nicht richtig geklärt werden und Susann Seiring jagte den Ball aus 18 Metern flach ins Gehäuse (57.). Nur acht Minuten später trat Diana Hiller aus dem Mittelfeld kurz an und passte auf Janina Brauns. Sie legte sich die Kugel zu recht und erzielte aus 20 Metern mit einem Schuss unter den Querbalken das 3:0. Spätestens jetzt konnte man den Rest des Spieles ruhig zu Ende bringen, die Partie war entschieden. Weitere drei Minuten später erzielte Tina Gallus etwas glücklich das 4:0. Eigentlich traf sie den Ball nicht voll und dieser schien eine sichere Beute der Gästehüterin zu sein, doch plötzlich lag diese nebst Ball im Tor. In der 78. Minute gab es dann einen Freistoß aus halblinker Position für Lissa. Janina Brauns trat diesen Richtung Fünfmeterraum und Manja Fischer drückte die Kugel mehr mit dem Körper als mit dem Kopf über die Linie zum Endstand.

Bei einigen Aktionen in der ersten Halbzeit hatte man den Eindruck, dass das Lissaer Team etwas nervös war. Einige Aktionen wirkten fahrig und unkonzentriert. Zu dem versuchten es die Gastgeberinnen zu häufig durch die engmaschige Zentrale. Wenn dann doch der Ball über die Außen gespielt wurde, fehlte der Abnehmer im Sturmzentrum. Besser wurde es dahingehend in Durchgang zwei. Die schnelle Führung sorgte zudem für mehr Ruhe in den Aktionen. Folgerichtig wurden dann auch klarere Chancen herausgespielt und auch das Schussglück im Abschluss war wieder vorhanden. So kam Lissa letztlich doch zu einem klaren und verdienten Erfolg.

Es spielten:
Ulrike Hundt, Isabell Barthel, Julia Höpping, Stefanie Böhm, Diana Hiller, Susann Seiring, Janina Brauns, Ramona Lenhardt, Nadine Giska, Tina Gallus (ab 70. Julia Krappidel), Manja Fischer

Solider Auswärtsauftritt

Eintracht Leipzig Süd II - SV 90 Lissa 1:3 (0:1)

Verletzungs- und urlaubsbedingt machten sich wieder eine Reihe von Umstellungen bei dem Gastspiel in Leipzig beim Team von Eintracht Leipzig Süd II erforderlich. So spielten erstmals Tina Gallus und Ramona Lenhardt gemeinsam im Sturm und Susann Seiring auf der Mittelfeldaußenbahn. Trotz dieser notwendigen Positionsänderungen ging Lissa sehr ruhig und unaufgeregt in die Partie. Da die Gastgeberinnen in der Vergangenheit ordentliche Resultate erzielten, sollte aus einer geordneten Defensive heraus gespielt werden. So kam es in der Anfangsphase noch nicht zu klaren Torchancen, aber die Gäste wurden sicherer und kombinierten sich immer häufiger in die Nähe des gegnerischen Strafraums. Nach 20 Minuten spielte sich Constance Bernhardt bis zur Grundlinie durch und passte scharf nach innen. Ramona Lenhardt wurde beim Schussversuch noch geblockt, den Abpraller nutzte die aufgerückte Diana Hiller reaktionsschnell zum Führungstreffer. Bis zum Halbzeitpfiff erarbeitete sich das Lissaer Team noch einige wenige Möglichkeiten, doch der Abschluss war nicht zwingend genug. Die Gastgeberinnen versuchten ebenfalls durch das Spiel über die Flügel zum Erfolg zu kommen, doch die Lissaer Defensive stand an diesem Nachmittag fehlerfrei. So ergaben sich für das Team von ELS II nur Möglichkeiten nach Fernschüssen oder Standards, die aber am Tor vorbei gingen oder in den Armen von Hüterin Ulrike Hundt landeten. Nach der Pause ging Lissa genauso konzentriert zu Werke, der spielerische Faden ging nicht verloren. Nach einem Eckball in der 55. Minuten spielte Julia Höpping den abgewehrten Ball schnell und präzise auf die Außenposition zu Diana Hiller, ihre Flanke nutzte Ramona Lenhardt zur 2:0 Führung. Nur drei Minuten später war sie wieder zur Stelle und schnürte ihren Doppelpack zum 3:0. Diesmal flankte Nadine Giska aus gleicher Position und die Stürmerin netzte im Nachschuss. Damit war die Begegnung eigentlich entschieden, doch eine Viertelstunde vor dem Ende wurde es dann noch einmal unruhig. Nach einer Ecke der Gastgeberinnen entschied der Unparteiische unverzüglich auf Strafstoß. Dem vorausgegangen war wohl ein Schubser der Lissaer Hüterin, die sich aus ihrer Bedrängnis befreien wollte. Doch fast hätte Ulrike Hundt auch diese Möglichkeit zu Nichte gemacht. Sowohl den Elfmeter als auch den ersten Nachschuss konnte sie glänzend parieren, doch bei dem zweiten Versuch kam sie eine Fingerlänge zu spät. Trotz des Aufbäumens des Teams von ELS II kam Lissa nicht mehr ernsthaft in Gefahr, hätte bei dem ein oder anderen Konter noch konsequenter den Torerfolg suchen müssen.

Sehr positiv ist anzumerken, dass sich die Lissaer Damen trotz der Umstellungen sehr geordnet präsentierten. Die Defensive stand sicher und ließ keine zwingenden Chancen zu. In der Offensive kann sicher an der Kaltschnäuzigkeit noch Einiges verbessert werden, doch die Leistungen auf den neu besetzten Positionen waren durchweg in Ordnung. Insgesamt war es kein spielerisches Feuerwerk, aber ein verdienter Erfolg aufgrund eines konzentrierten Spiels.

Es spielten:
Ulrike Hundt, Isabell Barthel, Julia Höpping, Stefanie Böhm, Diana Hiller, Susann Seiring, Janina Brauns, Constance Bernhardt, Nadine Giska (ab 60. Julia Krappidel), Tina Gallus (ab 65. Mareike Fuß), Ramona Lenhardt

Unglückliches Unentschieden


SV 90 Lissa - SV Klinga-Ammelshain 1:1 (0:0)


Im Heimspiel gegen Klinga-Ammelshain wollten die Damen des SV 90 Lissa unbedingt drei Punkte, um an der Tabellenspitze dranzubleiben. Doch bereits nach wenigen Minuten musste das Heimteam aufgrund einer Verletzung von Ilka Bretschneider ohne Stürmerin auskommen. Auf diesem Wege wünscht das Team eine schnelle Genesung! Anfangs noch etwas geschockt, fing sich das Team wieder und hatte mehr Βallbesitz. Doch im Abschluss fehlte die Genauigkeit in den entscheidenden Zuspielen, sodass es wenige klare Chancen gab. Auch die Distanzschüsse brachten das Gehäuse der Gäste nicht ernsthaft in Gefahr. Nach dem Seitenwechsel waren die Aktionen dann strukturierter und so ergaben sich eine Reihe guter Möglichkeiten. Doch immer wieder klebte das Pech an den Schuhen. So traf Janina Brauns mit einem guten Schuss nur den Pfosten oder Ramona Lenhardt schlitterte knapp an einer Eingabe von Isabell Barthel vorbei. Als dann Ramona Lenhardt zur umjubelten Führung traf, schien der Bann gebrochen, doch der Treffer wurde wegen eines vermeintlichen Handspiels nicht gegeben (65.). Die Erlösung gab es dann eine Viertelstunde vor Schluss. Julia Höpping spielte einen Pass direkt in den Strafraum und die eingewechselte Mareike Fuß traf aus 10 Metern zur Führung. Danach rafften sich die Gäste noch einmal auf und erzielten nach 85 Minuten durch eine Bogenlampe unter die Latte den Ausgleich. Dies war umso ärgerlicher, da kurz vorher eine sehr gute Möglichkeit zum 2:0 von den Lissaerinnen nicht genutzt werden konnte.

Trotz spielerischem Übergewicht vermochten es die Lissaer Damen nicht, dies in eine beruhigende Führung umzumünzen. Dann nutzt der Gegner eine seiner wenigen Möglichkeiten zum Ausgleich und am Ende stehen zwei verlorene Punkte.

Es spielten:
Ulrike Hundt, Isabell Barthel, Julia Höpping, Susann Seiring, Diana Hiller, Janina Brauns, Constance Bernhardt, Nadine Giska (ab 70. Mareike Fuß), Tina Gallus, Ramona Lenhardt, Ilka Bretschneider (ab 10. Stefanie Böhm)

Klarer Erfolg ohne Gegentreffer

SV Naunhof 1920 - SV 90 Lissa 0:9 (0:4)

Nach der schmerzlichen Niederlage in der Vorwoche wollten sich die Lissaer Damen mit einem Sieg in Naunhof rehabilitieren. Gegen die in Unterzahl angetretenen Gastgeberinnen ergriff Lissa sofort die Initiative und drängte die Naunhoferinnen in die Defensive. Trotz des spielerischen Übergewichts konnte in der ersten Hälfte von Durchgang eins nichts Zählbares erzielt werden. Entweder wurden die finalen Pässe zu ungenau gespielt oder Lissa scheiterte im Abschluss. Zu dem liefen die Lissaer Damen immer wieder in die Abseitsfalle der Gastgeberinnen. Nach 25 Minuten ergriff dann Stefanie Böhm die Initiative, spielte nach energischem Dribbling einen Pass in die Spitze und Ilka Bretschneider vollendete diesmal sehr ruhig und überlegt zur Führung. In der 32. Minute gab Janina Brauns den Ball in den Lauf von Ramona Lenhardt, sie umspielte noch die Hüterin und erzielte das 2:0. Das dritte Tor erzielte Janina Brauns dann selbst, sie schlenzte die Kugel von der Strafraumgrenze in den rechten Winkel (40.). In der letzten Minute vor der Pause setzte sich Manja Fischer energisch gegen zwei Gegenspielerinnen durch und schloss ihr Dribbling überlegt zum 4:0 ab. Nach der Pause ging es weiter in Richtung Naunhofer Gehäuse. Bereits in der 53. Minute fasste sich Nadine Giska ein Herz und erzielte mit einem guten Schuss von der rechten Strafraungrenze ins lange Eck das 5:0. Nach genau einer Stunde schaltete sich Diana Hiller ins Angriffsspiel ein und erhielt einen guten Pass aus dem Mittelfeld. Dadurch war sie zwar 10 Meter vor dem Tor frei, spielte jedoch uneigennützig quer auf Ilka Bretschneider, die so keine Mühe hatte, das 6:0 zu erzielen. Sie legte nach 64 Minuten gleich noch eins nach. Einen Freistoß aus rechter Position von Janina Brauns köpfte sie in die Maschen. Eine Viertelstunde vor dem Ende nahm Manja Fischer die Kugel auf der linken Seite an und erzielte wieder nach einem energischen Sololauf das 8:0. Den Endstand erzielte wiederum Ilka Bretschneider, nachdem Manja Fischer von rechts geflankt hatte. Sie nahm den Ball volley aus vollem Lauf und ließ der Hüterin keine Abwehrchance (86).

Bei herrlichen äußeren Bedingungen gelang ein nie gefährdeter Auswärtssieg. Zu bemängeln ist die Chancenverwertung zu Beginn der Partie; positiv ist, dass Lissa sich durch spielerische Mittel immer wieder Möglichkeiten kreierte. Anfangs hatte das Team auch mit einigen Abseitssituationen Probleme, konnte sich aber im Laufe der Begegnung immer besser darauf einstellen. Man ließ den Ball und Gegner laufen, welcher dadurch auch selten in die Zweikämpfe gelangte und so entscheidend hätte stören können. Durch das gute Offensivspiel ließ Lissa auch wenige Möglichkeiten für den Gegner zu und die Defensive kam kaum einmal unter Bedrängnis.

Es spielten:
Ulrike Hundt, Isabell Barthel, Julia Höpping, Stefanie Böhm, Diana Hiller, Janina Brauns, Nadine Giska (ab 55. Julia Krappidel
), Tina Gallus, Ramona Lenhardt, Ilka Bretschneider, Manja Fischer

Vermeidbare Niederlage im Spitzenspiel

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SV 90 Lissa - ESV Lok Döbeln/BC Hartha 2:4 (2:0)

Der Tabellenerste, die SpG Döbeln/Hartha, war beim Zweiten, dem SV 90 Lissa, zu Gast. Das Heimteam wollte unbedingt einen Sieg, um die Tabellenführung zu übernehmen. In der ersten Hälfte erarbeitete sich Lissa auch mehr Spielanteile, das frühe Führungstor in der dritten Minute war dabei hilfreich. Ilka Bretschneider nahm einen Abpraller 18 Meter vor dem Tor volley und erzielte das 1:0. Immer wieder konnten gute Angriffe vorgetragen werden, nach einer guten halben Stunde schlug sich dies auch im Resultat nieder. Nadine Giska legte den Ball an der Strafraumgrenze quer auf Constance Bernhardt, die den Ball mitnahm und aus 10 Metern flach ins rechte Eck vollendete. Auch die zweite Hälfte begannen die Gastgeberinnen konzentriert. Nach einer unnötigen Ecke für die SpG Döbeln/Hartha konnte der Ball nicht aus der Gefahrenzone befördert werden und Denise Wittig jagte den Ball aus 18 Metern unhaltbar ins rechte obere Toreck. Obwohl sich die Gäste nun noch intensiver um den Ausgleich bemühten, hatte Lissa das Spiel noch im Griff, versäumte es jedoch, den dritten Treffer zu erzielen. Stattdessen legte man dem Gegner den Ball fast selbst vor die Füße, da man sehr ungeschickt den Ball aus der Defensive ins zentrale Mittelfeld spielte. Mit schnellem Spiel brachten die Gäste den Ball zurück in den Strafraum und erzielten den Ausgleich. Ab diesem Zeitpunkt war wieder Nervosität im Lissaer Spiel vorhanden. Mit einem Doppelschlag in der 75. und 78. Minute entschieden die Gäste das Spiel für sich. Beide Male konnte eine Gegnerin frei auf die Lissaer Hüterin Ulrike Hundt zulaufen und ließen ihr jeweils keine Abwehrchance.

Wieder war es nicht nachvollziehbar, weshalb sich Lissa nach fast einer Stunde das Spiel aus der Hand nehmen ließ. Trotz größerer Spielanteile vermochte es das Team nicht, das Spiel für sich zu entscheiden. Viele kleine Fehler brachten die Gäste zurück ins Spiel und sie nutzten ihre Chancen konsequent. Anzuerkennen ist dabei insbesondere, dass sich die Gäste trotz Unterzahl nie aufgaben und sich so den Sieg verdienten.

Es spielten:
Ulrike Hundt, Isabell Barthel, Ilka Bretschneider, Susann Seiring, Diana Hiller, Stefanie Böhm (ab 70. Julia Höpping), Nadine Giska (ab 60. Julia Krappidel), Constance Bernhardt, Janina Brauns, Tina Gallus, Manja Fischer (ab 80. Mareike Fuß)

Deutlicher Sieg bei Roter Stern


Roter Stern Leipzig - SV 90 Lissa 1:9 (0:5)

Nachdem die ersten drei Partien gegen bisher unbekannte Teams absolviert wurden, waren die Damen des SV 90 Lissa beim Team von Roter Stern zu Gast. Dort taten sich die Lissaerinnen in der Vergangenheit immer schwer gegen die engagierten Gastgeberinnen und mussten sich das ein oder andere Mal mit einer Punkteteilung zufrieden geben. Diesmal klappte jedoch das Vorhaben, in der Anfangsphase ein Tor zu erzielen. Bereits nach drei Minuten flankte Ramona Lenhardt in den gegnerischen Strafraum und Manja Fischer grätschte den Ball über die Linie. In der Folgezeit ergaben sich dann weniger klare Möglichkeiten, auch die Gastgeberinnen kamen immer wieder in Strafraumnähe, jedoch waren die Torabschlüsse zu ungenau. Zwischen der 25. und 35. Spielminute machte das Lissaer Team dann alles klar. Nach 25 Minuten nahm Manja Fischer einen von Julia Krappidel erkämpften Ball kurz vor dem Sechzehner auf und schloss beherzt ins linke untere Toreck ab. Kurz darauf gelang ein Spielzug über die linke Seite, die Flanke erreichte Ilka Bretschneider, sie netzte die Kugel zum 3:0 aus 8 Metern ein (27.). Nach exakt einer halben Stunde spielte Verteidigerin Julia Höpping einen Traumpass in die Spitze, Manja Fischer nahm diesen auf, umkurvte die Hüterin und markierte ihren dritten Treffer. Sehenswert war dann der Treffer zum 5:0 Pausenstand. Nach einem abgeblockten Schuss nahm Diana Hiller den Ball am linken Strafraumeck auf und zirkelte diesen ins lange Eck. Nach der Pause holperte das Spiel dann eine gute Viertelstunde vor sich hin, ehe die Gastgeberinnen mit einem tollen Schuss aus 20 Metern den Rückstand auf 1:5 verkürzen konnten (62.). Nur fünf Minuten später stellte Janina Brauns den alten Abstand wieder her. Sie schlenzte einen Freistoß von der linken Strafraumseite in das lange Eck. Nach 71 Minuten ergab sich dann eine unübersichtliche Situation im Strafraum der Gastgeberinnen, die den Ball nicht klären konnten. Ramona Lenhardt konnte die Kugel kontrollieren, spielte noch eine Gegnerin aus und erzielte so das 7:1. In der 83. Minute zeigte der Referee dann auf den Strafstoßpunkt, nachdem er ein Handspiel im Strafraum der Gastgeberinnen erkannte. Das Team forderte die eingewechselte Mareike Fuß zur Ausführung, doch leider vergab die Stürmerin diese Möglichkeit, ihren ersten Treffer nach ihrer Rückkehr zu erzielen. Dies holte sie jedoch umgehend nach. Noch in derselben Spielminute erlief sie eine Flanke von Janina Brauns und ließ die Kugel gekonnt über den Außenrist ins Tor gleiten. Sie war es auch, die in der 88. Minute mit ihrem Doppelpack den 9:1 Endstand markierte. Nach einem guten Zuspiel der fleißigen Ilka Bretschneider lief sie auf das Tor zu und vollstreckte überlegt aus 10 Metern flach ins rechte Eck.

Dank des frühen Tores und der Drangphase kurz vor der Pause konnte das Spiel gegen die laufbereiten und immer wieder früh störenden Gastgeberinnen bereits zur Halbzeit entschieden werden. Trotzdem steckten die Damen von Roter Stern niemals auf und kämpften bis zum Schluss. Allemal verdient war auch der Treffer zum zwischenzeitlichen 1:5, bei konzentrierterem Abschluss wären sogar noch ein oder zwei weitere Treffer möglich gewesen. Sobald der Gegner nicht nahe genug dran war, konnte Lissa überzeugen, sonst fiel es schwer, den spielerischen Faden zu finden.

Es spielten:
Stefanie Böhm, Isabell Barthel, Julia Höpping, Susann Seiring, Diana Hiller, Julia Krappidel, Janina Brauns, Ramona Lenhardt, Tina Gallus (ab 70. Katrin Schmitt), Ilka Bretschneider, Manja Fischer (ab 75. Mareike Fuß)

Hoher Sieg gegen Liganeuling

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Grüße aus Porto Cristo, Mallorca - Nelson, Dini & Cri


SV 90 Lissa - SG LVB II 8:0


Das Lissaer Team musste gegen die Zweite von LVB ohne vier Stammkräfte in die Partie gehen, aber auch die Gäste traten nur mit zehn Spielerinnen an. Dies hatte einige Umstellungen zur Folge, doch ungeachtet dessen, erspielte sich Lissa von Start weg gute Möglichkeiten. Nach einer Viertelstunde schloss Janina Brauns einen Ball aus der Drehung ab, Manja Fischer drückte die Kugel dann endgültig über die Linie. Sehr fleißig agierte auch Doreen Glöckner auf dem rechten Flügel, ihre Eingabe in der 22. Minute schob Ilka Bretschneider im zweiten Versuch zum 2:0 ins Netz. Sie war es auch, die einen Heber von Janina Brauns gekonnt direkt ins lange Eck zum 3:0 verlängerte (38.). Ihren dritten Treffer markierte die Stürmerin fünf Minuten nach der Pause. Manja Fischer erkämpfte sich im Sechzehner den Ball, die Gäste zögerten einen Moment und dies nutzte sie zum 4:0. Nach einer Stunde gab es dann einen Strafstoß für die Gastgeberinnen, Janina Braus verwandelte diesen zum 5:0. Sie schnürte in der 75. Minute ihren Doppelpack, gekonnt nutzte sie eine Ablage im Strafraum und spitzelte den Ball aus 14 Metern mit der Pieke ins lange Eck. Nach 78 Minuten startete Doreen Glöckner wieder einen ihrer Flankenläufe, die Eingabe nutzte Manja Fischer volley aus 7 Metern zum 7:0. Zehn Minuten vor Schluss gab es dennoch eine lang ersehnte Einwechslung. Mareike Fuß stürmte für das Lissaer Team und brachte wieder die gewohnte Gefahr für das gegnerische Gehäuse. Den Einstandstreffer wollte sie sich aber für die nächste Partie aufheben. Den Endstand besorgte dann in der 83. Minute Constance Bernhardt. Nach einem feinen Zusammenspiel mit Janina Brauns zirkelte sie den Ball vom rechten Strafraumeck gekonnt ins lange Eck zum 8:0.

Trotz der spielerischen Überlegenheit waren gerade zu Beginn der Partie viele Unkonzentriertheiten im Lissaer Spiel zu sehen. So hätte man doch schon bis zur Pause noch einige Chancen mehr zu einer höheren Führung nutzen können. Einfache Abspielfehler oder ungenaue Pässe führten dazu, dass die niemals aufgebenden Gäste immer wieder ihr Tor erfolgreich verteidigen konnten. Auch die Torabschlüsse waren einige Male etwas ungenau, was aber dieses Mal keine Folgen für den letztlich souveränen Spielausgang hatte. Die am Ende solide Offensivarbeit ermöglichte Ersatzhüterin Kristin Lattauschke einen relativ entspannten Nachmittag im Lissaer Gehäuse.

Es spielten:
Kristin Lattauschke, Isabell Barthel, Julia Krappidel, Susann Seiring, Julia Höpping (ab 80. Mareike Fuß), Janina Brauns, Constance Bernhardt, Doreen Glöckner, Ramona Lenhardt, Ilka Bretschneider, Manja Fischer

Mangelhafte Chancenverwertung kostet drei Punkte

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SpG Lok Glauchau/FC Crimmitschau - SV 90 Lissa 5:2 (0:1)


Auch das zweite Saisonspiel wurde gegen einen neuen Gegner in der Bezirksliga bestritten. Die Damen vom SV 90 waren bei der SpG Lok Glauchau/FC Crimmitschau zu Gast. In der ersten Spielhälfte erarbeiteten sich die Lissaer Damen eine ganze Reihe guter Torgelegenheiten. Bereits nach zwei Minuten suchte Nadine Giska die Stürmerin Ilka Bretschneider, ihr Querpass blieb jedoch in der Abwehr der Gastgeberinnen hängen. Die identische Kombination ergab sich auch nach 37 Spielminuten, der gute Kopfball strich jedoch knapp am Pfosten vorbei. In der 41. Spielminute scheiterte Lissa per Elfmeter an der gut aufgelegten gegnerischen Torhüterin, dem vorausgegangen war ein klares Foul an Ilka Bretschneider. Sie war es dann, die zwei Minuten vor der Pause nach gutem Pass von Constance Bernhardt überlegt zur 1:0 Pausenführung abschloss. Auch nach der Pause wollte Lissa diese Leistung fortsetzen, jedoch kam es zu einem völlig unerwarteten Spielverlauf. In der 50. Minute wurde der Ball im Mittelfeld vertendelt, der Gegner konnte nur durch ein Foulspiel kurz vor der Strafraumgrenze gestoppt werden. Den Freistoß nutzten die Gastgeberinnen zum Ausgleich. Nur fünf Minuten später passierte ein Annahmefehler im Mittelfeld und die Torschützin vom Dienst, Sara Hofmann, lief allen davon und ließ Stefanie Böhm im Lissaer Gehäuse keine Abwehrchance. Sie war es auch, die mit einem Doppelpack in der 65. und 67. Minute ihren Hattrick perfekt machte und das Spiel vorentschied. Die Lissaer Damen bemühten sich weiter, ein Tor gelang aber nur noch Nadine Giska nach gutem Zuspiel von Constance Bernhardt (70.). Obwohl noch zwei bis drei gute Angriffe vorgetragen wurden, konnte das Ergebnis nicht weiter verkürzt werden. Den Schlusspunkt setzten dann in der Schlussminute die Gastgeberinnen zum 2:5 Endstand.

Gerade in der ersten Hälfte knüpfte Lissa an die Leistung der Vorwoche an, einziger Unterschied war die Chancenverwertung. So hätte Lissa mit drei Toren Vorsprung in die Halbzeit gehen können oder müssen. Nach dem Rückstand in der zweiten Hälfte war ein Bruch im Lissaer Spiel zu spüren, dies nutzten die Gastgeberinnen eiskalt zur Vorentscheidung Mitte der zweiten Hälfte. Immer wieder führen einfachste Ballverluste zu gegnerischen Tormöglichkeiten. Obwohl dieser Umstand nahezu in jedem Fazit auftaucht, wurde dieses Manko wohl nicht ernst genug genommen. Es bleibt zu wünschen, dass man künftig durch konzentriertes Auftreten fünf Tore in einer Hälfte vermeidet.

Es spielten:
Stefanie Böhm, Isabell Barthel, Julia Krappidel, Susann Seiring, Diana Hiller, Nadine Giska, Janina Brauns, Constance Bernhardt, Tina Gallus, Ramona Lenhardt, Ilka Bretschneider (ab 55. Manja Fischer)

Überzeugender Sieg zum Saisonauftakt

SV 90 Lissa - Chemnitzer PSV 10:2 (5:1)

Auf Grund der Neueinteilung der Bezirksligastaffeln kam es zum ersten Aufeinandertreffen der Teams vom SV 90 Lissa und vom Chemnitzer Polizei SV. In der Anfangsphase hatten die Gastgeberinnen gute Offensivaktionen. Die Beste hatte Stürmerin Ilka Bretschneider auf dem Fuß, sie scheiterte aber an der schnell herausstürmenden Gästetorfrau. Im Gegenzug fiel dann in der 9. Minute das 0:1 für die Gäste. Einen langen Diagonalpass nahm die gegnerische Angreiferin schnell auf, überlief Lissas Abwehr und markierte aus 14 Metern die Führung für Chemnitz. Die Lissaer Damen blieben aber ruhig und konzentriert, und so konnte Ramona Lenhardt bereits fünf Minuten später durch einen Schuss vom rechten Strafraumeck ausgleichen. Dann folgte die druckvollste Phase des Heimteams. In der 18. Minute startete Ilka Bretschneider einen Sprint von der Mittellinie bis zur Grundlinie. Die scharfe Eingabe verpassten einige Spielerinnen ehe Tina Gallus den Ball am zweiten Pfosten direkt aus 7 Metern in die Maschen jagte. Nur zwei Minuten später trat Constance Bernhardt einen Freistoß aus halbrechter Position an die Fünfmeterlinie, welchen Ramona Lenhardt zum 3:1 einköpfte. An den nächsten beiden Toren war wieder Ilka Bretschneider maßgeblich beteiligt. Beim 4:1 (25.) nahm sie einen Pass von Diana Hiller auf, legte den Ball an der herauslaufenden Hüterin vorbei, so dass Constance Bernhardt nur noch ins leere Tor einschieben brauchte. Beim 5:1 in der 26. Minute schob sie den Pass, wiederum von Diana Hiller, selbst ins Netz. Danach ließen es die Hausherrinnen etwas ruhiger angehen und das Spiel ging ohne weitere nennenswerte Höhepunkte in die Halbzeitpause.
Die zweite Hälfte begann ähnlich wie die Erste. Ein Fehler im Spielaufbau führte zu einer Überzahlsituation der Gäste, die diese zum 2:5 (47.) nutzten. Danach ging Lissa wieder etwas ausgeschlafener in die Aktionen. Ein feines Zusammenspiel zwischen Constance Bernhardt und Janina Brauns schloss diese mit einem Schuss aus 18 Metern ins rechte obere Toreck zum 6:2 ab (51.). Auch das Spiel über die Flügel funktionierte häufig sehr gut. Einen Angriff über die rechte Seite mit Nadine Giska und Ilka Bretschneider konnte Ramona Lenhardt aus 16 Metern ins untere linke Toreck erfolgreich zum 7:2 abschließen (65.). Sehenswert war auch der Treffer zum 8:2 von Constance Bernhardt, die den Ball vom linken Strafraumeck gekonnt in die lange Ecke schlenzte (75.). Auch der Lissaer Neuzugang, Manja Fischer, konnte sich in die Torschützenliste eintragen. Einen guten Pass von Janina Brauns in den Strafraum konnte sie aus 12 Metern zum 9:2 einschieben (80.). Den Schlusspunkt zum 10:2 setzte nach einem Pass aus dem Mittelfeld Ilka Bretschneider, die sich in dieser Situation gegen zwei Chemnitzerinnen durchsetzen konnte und zum Endstand vollendete (83.). Zu erwähnen ist noch, dass Neuzugang Stefanie Böhm, welche eigentlich als Feldspielerin geplant war, als Torwart einen erstaunlich ruhigen, unaufgeregten Eindruck macht und so auch für den nötigen Rückhalt für das Team sorgt.

Es war insgesamt ein guter Saisonauftakt, die Offensivaktionen wurden sehr gut vorgetragen, auch wenn die eine oder andere Torchance nicht genutzt wurde. Die Tormöglichkeiten der Gäste wurden jedoch häufig durch einfache Fehler der Lissaerinnen eingeleitet, das sollte künftig vermieden werden. Lissa kombinierte gut durch viele Ballkontakte um zu Chancen zu gelangen, die Gäste versuchten ihrerseits durch schnelles Umschaltspiel zum Erfolg zu kommen. Bis auf die wenigen Konzentrationspausen kann man mit dem Spiel sehr zufrieden sein.


Es spielten:
Stefanie Böhm, Isabell Barthel, Julia Höpping (ab 75. Julia Krappidel), Susann Seiring, Diana Hiller, Nadine Giska, Janina Brauns, Constance Bernhardt, Tina Gallus (ab 55. Manja Fischer), Ramona Lenhardt, Ilka Bretschneider.

Sieg beim Saisonabschluss sichert Meistertitel

Bezirksmeister 2012
Bezirksmeister 2012 - SV 90 Lissa


SV 90 Lissa - TuS Pegau 6:0 (2:0)

Im letzten Spiel der Saison erwarteten die Damen des SV 90 Lissa das Team vom TuS Pegau. Punktgleich mit dem Verfolger aus Döbeln/Hartha, aber mit einer um zwölf Treffer besseren Tordifferenz, ging die Heimmannschaft als Tabellenführer in die Partie und wollte diesen Vorsprung über die Ziellinie bringen. Zwar hatten die Gastgeberinnen von Anfang an mehr Ballbesitz, aber die Nervosität war gerade in der ersten halben Stunde deutlich zu spüren. Auch die Torgelegenheiten wurden in dieser Phase nicht konsequent und zwingend abgeschlossen. Nach 32 Minuten fiel dann die erlösende Führung. Tina Gallus flankte von der rechten Seite in den Strafraum und Constance Bernhardt jagte den Ball nach kurzer Annahme volley aus 7 Metern in den Winkel. Auch beim zweiten Treffer eine Minute vor dem Pausenpfiff spürte man den anfangs fehlenden Willen zum unbedingten Torerfolg. Wieder segelte die Flanke von Tina Gallus in Richtung Fünfmeterraum, Ilka Bretschneider ging energisch vor der Gästetorfrau zum Kopfball und erhöhte zur Pausenführung. Nachdem auch das Ergebnis des Verfolgerduells bekannt wurde, wollten die Gastgeberinnen nach der Pause alles klar machen. So nutzte Marina Drobisch nach 50 Minuten eine unübersichtliche Situation im Strafraum, reagierte am schnellsten und ihr abgefälschter Schuss senkte sich zum 3:0 ins Tor. Mit einem feinen Doppelpass an der Strafraumgrenze leitete sie auch den nächsten Treffer ein. Constance Bernhardt erhielt das Leder zurück und schob überlegt zum vierten Treffer ein (61.). Nach der Pause brachte die eingewechselte Nadine Giska Druck über die rechte Außenbahn. Eine ihrer zahlreichen Flanken köpfte Ilka Bretschneider in der 70. Minute zum 5:0 ins Netz. Den Schlusspunkt setzte Ramona Lenhardt mit einem sehenswerten Kopfball nach einer Ecke von Diana Hiller (83.).

Nach etwas nervösem Beginn wurden die Lissaerinnen nach der Führung konzentrierter und ließen den Ball und Gegner laufen. Bis auf einen Freistoß in Hälfte zwei kam das Pegauer Team aber kaum zu vielversprechenden Chancen. Vielmehr wurde das eigene Passspiel sicherer, es wurde anstatt durch die Mitte mehr und mehr über die Flügel gespielt und so ergaben sich zwangsläufig Torgelegenheiten. Gerade in der zweiten Hälfte blieben einige davon ungenutzt, was auch an den kämpfenden Gästen und der gut reagierenden Pegauer Hüterin lag. Am Ende ein verdienter Erfolg und eine sehr gute Leistung, dem Druck bis zum Ende Stand gehalten zu haben.

Es spielten:
Niki Schumann, Isabell Barthel, Julia Höpping (ab 71. Julia Krappidel), Susann Seiring, Diana Hiller, Janina Brauns, Constance Bernhardt, Tina Gallus (ab 46. Nadine Giska), Ramona Lenhardt, Ilka Bretschneider, Marina Drobisch

Umkämpfter Punktgewinn in Borna

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Bornaer SV 91 - SV 90 Lissa 1:1 (1:0)

Zum vorletzten Punktspiel der Saison reisten die Damen des SV 90 Lissa nach Borna. Was die Lissaerinnen dort erwarten würde, war den Spielerinnen noch aus der letzten Saison bewusst, als man in Borna verloren hatte. Nach der Niederlage in der Vorwoche mussten die Gastgeberinnen gewinnen, um noch Tabellenerster werden zu können. Entsprechend engagiert gingen die Gastgeberinnen auch in die Partie. Immer wieder setzten sie die Gäste mit langen Bällen unter Druck, die Gäste konnten nur wenige eigene Offensivaktionen starten. Gefahr für das Lissaer Gehäuse kam immer auf, wenn die Bornaerinnen aus der Distanz den Torabschluss suchten. In der 31. Minute gelangte wieder ein Ball in den Lissaer Strafraum, nach dem anschließenden Zweikampf zeigte der konsequente Schiedsrichter sofort auf den Strafstoßpunkt. Diese Chance ließen sich die Gastgeberinnen nicht entgehen und erzielten die zu diesem Zeitpunkt gerechtfertigte Führung. Mit diesem Ergebnis ging es auch zur Pause. Nach einer Umstellung und einer etwas offensiveren Ausrichtung versuchte das Lissaer Team nun zum Ausgleich zu kommen. Tatsächlich hatten die Gäste nun mehr Spielanteile und konnten die eine oder andere Möglichkeit herausarbeiten, ohne jedoch glasklare Chancen zu haben. Nach 63 Minuten fasste sich Constance Bernhardt aus halbrechter Position ein Herz und schoss den Ball Richtung langes Eck. Dieser setzte kurz vor der Hüterin auf und rutschte unter dieser zum Ausgleich ins Netz. Auch wenn der Treffer selbst glücklich fiel, hatten sich die Lissaerinnen diesen in dieser Phase verdient. In der Schlussphase versuchten die Bornaerinnen unbedingt noch den Siegtreffer zu erzielen. Gefahr ging dabei von Freistößen aus, die ein ums andere Mal durch den Lissaer Sechzehner segelten, jedoch keinen Abnehmer fanden.

In der ersten Hälfte konzentrierten sich die Gäste zu sehr auf die Defensive, was kaum eigene Angriffe ermöglichte. Auch waren die Gastgeberinnen bissiger in den Zweikämpfen, was für mehr Spielanteile und eine gerechte Pausenführung sorgte. Sehr gut war die Einstellung des Lissaer Teams in der zweiten Hälfte. Mit Willen, Laufbereitschaft und auch Kampf wurde der Ausgleich erzwungen. Spielerisch war es kein hochwertiges Match, für beide Teams ging es doch um zu viel. Entsprechend intensiv wurde das Spiel geführt, am Ende steht ein insgesamt gerechtes Remis.

Es spielten:
Niki Schumann, Isabell Barthel, Julia Höpping, Susann Seiring, Diana Hiller, Julia Krappidel, Janina Brauns, Constance Bernhardt, Tina Gallus, Ramona Lenhardt, Ilka Bretschneider

Heimerfolg mit unterschiedlichen Halbzeiten

SV 90 Lissa - SV Klinga/Ammelshain 3:1 (3:0)

Bei hochsommerlichen Temperaturen spielten die Damen des SV 90 Lissa zu Hause gegen das Team von Klinga-Ammelshain. Die Heimmannschaft war wegen des deutlichen Erfolgs der Gäste in der Vorwoche gewarnt. Entsprechend konzentriert wurde die Partie begonnen und die Gäste in die Defensive gedrängt. Bereits nach elf Minuten fiel die Führung für das Lissaer Team. Constance Bernhardt spielte aus dem Mittelfeld einen Pass in die Spitze, Ramona Lenhardt nahm diesen auf und vollendete zum 1:0. In der 33. Minute glänzte die Torschützin mit einer akkuraten Flanke von der linken Seite. Diese segelte über die Gästetorfrau und Ilka Bretschneider konnte zum 2:0 einköpfen. Eine Minute vor dem Halbzeitpfiff erhöhten die Gastgeberinnen auf 3:0. Janina Brauns trat energisch im Mittelfeld an und spielte in den Lauf von Ramona Lenhardt. Sie umspielte die Torfrau und konnte aus spitzem Winkel einnetzen. Auch die Gäste versuchten mit langen Bällen zu Chancen zu kommen, die Lissaer Defensive verhinderte aber gefährliche Torabschlüsse. Nach der Pause sollte auf Grund der Hitze etwas ruhiger gespielt werden, was aber gegen die nie aufsteckenden Gäste nicht wie gewünscht umgesetzt wurde. Fünf Minuten nach Wiederanpfiff gab es einen Ballverlust in der Lissaer Defensive und die gegnerische Spielerin zog aus spitzem Winkel ab. Niki Schumann konnte den gefährlichen Ball gerade noch mit den Fingerspitzen klären. Auch wurde der Ball häufig im Spielaufbau verloren und die Gäste klärten mit weit getretenen Bällen. Einer dieser Bälle kam dann auch an und die gegnerische Stürmerin schloss aus gut 20 Metern zum 3:1 (52.) ab. Zwar hatten die Lissaer Damen mehr Ballbesitz, kamen aber nur noch selten zu zwingenden Torabschlüssen. Und immer wieder setzten die Gäste gegen die Lissaer Defensive nach und erzwangen so den einen oder anderen Fehler. Einer dieser Fehler führte fast zum Anschlusstreffer, aber Niki Schumann konnte mit gutem Stellungsspiel die Chance entschärfen.

Die erste Hälfte verlief für Lissa, wie man sich das vorgestellt hatte. Gute Spielzüge, gute Torchancen und eine beruhigende Führung zur Halbzeit. In der zweiten Spielhälfte machten die Gastgeberinnen einfach zu viele Fehler. Dementsprechend zerfahren erschien dann auch die Partie. Und unnötige Ballverluste brachten auch immer wieder die Gäste in aussichtsreiche Positionen. Zwar hatte Lissa mehr Ballbesitz, konnte aber zu selten zu einem zwingenden Torabschluss gelangen. Am Ende waren es für die Gastgeberinnen dennoch drei wichtige und auch verdiente Punkte.

Es spielten:
Niki Schumann, Isabell Barthel, Julia Krappidel, Susann Seiring, Diana Hiller, Janina Brauns, Nadine Giska (ab 35. Julia Höpping), Tina Gallus, Constance Bernhardt, Ilka Bretschneider, Ramona Lenhardt

Auswärtsaufgabe gelöst

SV Lipsia Eutritzsch - SV 90 Lissa 0:5 (0:2)

Nachdem die Lissaer Damen das Hinspiel auf eigenem Platz nur unentschieden gestalten konnten, sollte bei den Damen von Lipsia Eutritzsch unbedingt ein Dreier gelingen. Entsprechend motiviert gingen die Gäste die Partie auch an. So scheiterte Marina Drobisch in der sechsten Minute an der glänzend reagierenden Eutritzscher Hüterin, nur eine Minute später traf Tina Gallus nur die Querlatte. Die Führung fiel in der elften Minute. Einen Freistoß aus halblinker Position von Janina Brauns köpfte Marina Drobisch auf das Tor, die gegnerische Hüterin konnte den Ball nur nach vorn abwehren und Ilka Bretschneider staubte zum 1:0 ab. Nach einem Eckstoß in der 22. Minute konnten die Gastgeberinnen den Ball nicht weit genug klären, Constance Bernhardt war zur Stelle und schloss aus 18 Metern mit einem gekonnten Heber zum 2:0 ab. So ging es auch in die Halbzeitpause. Nach dem Seitenwechsel gab es auch für Niki Schumann im Lissaer Tor etwas zu tun. Nach einem Freistoß durch Lipsia ging sie auf Nummer sicher und faustete den Ball durch den Strafraum. Dabei hatten die Gäste etwas Glück, dass kein Gegner den abgewehrten Ball verwerten konnte. In der 65. Minute fasste sich Constance Bernhardt ein Herz und jagte den Ball an die Latte, Ilka Bretschneider reagierte am schnellsten und drückte den Abpraller aus 10 Metern in die Maschen. Sie war es auch, die in der 73. Minute das 4:0 vorbereitete. Sie spielte mit Marina Drobisch einen Doppelpass an der Strafraumgrenze und diese konnte überlegt abschließen. Eine gute Kombination über die rechte Seite führte in der 78. Minute zum 5:0 Endstand. Wieder erfolgte ein gutes Zusammenspiel zwischen den beiden Stürmerinnen, Ilka Bretschneider legte quer auf Constance Bernhardt, welche gewohnt souverän vollendete.

Es war kein spielerisches Highlight der Saison, nur vereinzelt konnte das Lissaer Team wie in üblicher Weise kombinieren. Das lag zum einen am grasarmen Platz, der schnelles Passspiel und Dribblings erschwerte. Zum anderen standen die Gastgeberinnen tief und überließen den Gästen das Mittelfeld. Eigene Angriffe wurden kaum vorgetragen, meist wurden die Offensivspielerinnen mit weiten Bällen gesucht, vereinzelt ergaben sich Strafraumszenen nach Standards. Ernsthafte Gefahr für das Lissaer Tor gab es jedoch nicht. Letztlich ein deutlicher Sieg bei einem Gegner, bei dem sich Lissa in der Vergangenheit hin und wieder schwer tat, jedoch ohne spielerischen Glanz.

Es spielten:
Niki Schumann, Ramona Lenhardt, Julia Krappidel, Susann Seiring, Diana Hiller, Janina Brauns, Nadine Giska, Tina Gallus, Constance Bernhardt, Ilka Bretschneider, Marina Drobisch.

Niederlage im Testspiel

Eintracht Bad Dürrenberg - SV 90 Lissa 5:3 (2:2)

Nach mehreren Wochen Pause im Punktspielbetrieb absolvierten die Damen des SV 90 ein Testspiel bei den Damen aus Bad Dürrenberg. Diese spielen in der Verbandsliga Sachsen-Anhalt. Schon in den ersten Minuten konnte man sehen, dass die Gastgeberinnen sehr gute Offensivspielerinnen in ihren Reihen haben und ein ums andere Mal die Lissaer Abwehr unter Druck setzten. Auch das schnelle Umschalten von Abwehr auf Angriff setzten die Damen aus Bad Dürrenberg gut um. In der zehnten Minute trugen die Gastgeberinnen einen schnellen Angriff über links vor, die Eingabe in den Rücken der Abwehr konnte aus 12 Metern unbedrängt ins Tor geschossen werden. In der 23. Minute wurde dann ein Freistoß aus halbrechter Position zum 2:0 über die Linie gedrückt. Danach kamen dann die Gäste besser ins Spiel und trugen einige gute Angriffe vor das gegnerische Gehäuse. Nach einer halben Stunde konnte Tina Gallus eine unübersichtliche Situation im Strafraum nutzen und den Ball zum 2:1-Anschlusstreffer ins linke Toreck befördern. Nur acht Minuten später folgte eine gute Kombination über links, Susann Seiring schaltete sich ins Offensivspiel ein, anschließend legte Constance Bernhardt den Ball zur Grundlinie. Tina Gallus schlug diesen scharf vor das gegnerische Gehäuse und Ilka Bretschneider verwandelte am zweiten Pfosten zum Ausgleich. So ging es dann auch in die Halbzeit. Anfang der zweiten Hälfte waren die Lissaerinnen unachtsam, so dass bereits in der 46. Minute die gegnerische Stürmerin allein auf das Tor zulief, aber den Ball darüber schoss. In der 48. Minute gelang die Führung für Bad Dürrenberg. Eine Flanke von links wurde nicht konsequent geklärt und konnte so zum 3:2 eingenetzt werden. Ein Doppelschlag der Gastgeberinnen in der 60. und 65. Minute führte zur Entscheidung. Beide Male leisteten sich die Lissaer Damen Ballverluste im Spielaufbau. Das 4:2 gelang den Damen aus Sachsen-Anhalt mit einem guten Schuss aus 16 Metern ins rechte obere Toreck, das 5:2 fiel aus ähnlicher Position, wobei beide Male Niki Schumann im Lissaer Tor ohne Abwehrchance war. Eine knappe Viertelstunde vor Schluss fasste sich Constance Bernhardt noch einmal ein Herz. Sie umspielte zwei Gegnerinnen und konnte aus halblinker Position mit einem platzierten Schuss ins lange Eck den 5:3 Endstand erzielen.

Spielerisch waren beide Teams auf ähnlichem Niveau. Die Gäste leisteten sich zu oft Ballverluste im Spielaufbau oder schlossen die Angriffe nicht konsequent ab. Dies führte wegen der schnellen Gegenangriffe zu guten Tormöglichkeiten für die Gastgeberinnen. Nur 15 Minuten vor der Pause war Lissa etwas besser und konnte zum zwischenzeitlichen 2:2 ausgleichen. In der zweiten Spielhälfte hatten die Damen aus Bad Dürrenberg auch im Mittelfeld ein leichtes spielerisches Übergewicht, der Sieg mit zwei Toren Differenz geht demnach in Ordnung.

Es spielten:
Niki Schumann, Isabell Barthel, Julia Krappidel, Susann Seiring, Diana Hiller, Janina Brauns, Nadine Giska, Tina Gallus, Constance Bernhardt, Ramona Lenhardt, Ilka Bretschneider

Überzeugender Auswärtssieg


SV Naunhof 1920 - SV 90 Lissa 0:5 (0:2)


Das erste Auswärtsspiel der Rückrunde absolvierte das Lissaer Team in Naunhof. Bei guten äußeren Bedingungen und auf einem gepflegten Kunstrasenplatz machten die Gäste von Beginn an Druck. Bereits in der zweiten Spielminute traf Constance Bernhardt den Pfosten, in der neunten Minute parierte die Naunhofer Torhüterin einen guten Kopfball von Ilka Bretschneider. Den Abpraller jagte Tina Gallus noch einmal ans Gebälk. Nach 14 Minuten konnte dann die erlösende Führung erzielt werden. Ilka Bretschneider schirmte im Strafraum den Ball sehr gut ab und legte diesen an die Strafraumgrenze zurück. Constance Bernhardt zog direkt ab und versenkte die Kugel im linken oberen Toreck. Sie war es auch, die nach 35 Minuten eine Eingabe von Nadine Giska erhielt und aus fast identischer Position erneut in den linken Winkel traf. Fünf Minuten vor der Pause erhöhte Ilka Bretschneider auf 3:0. Den Pass aus dem Mittelfeld schob sie an der Hüterin vorbei und der Ball sprang vom Innenpfosten ins Netz. Kurz nach der Pause legten die Lissaerinnen noch zweimal nach. Nach 55 Minuten wurde Ilka Bretschneider für ihr unermüdliches Nachsetzen belohnt. Die Naunhofer Torhüterin und eine Abwehrspielerin konnten den Ball nicht klären, die Lissaer Stürmerin war zur Stelle und schob den Ball ins leere Tor. Einen sehenswerten Treffer gab es dann noch nach 57 Minuten zu bestaunen. Den Freistoß von Nadine Giska aus halbrechter Position köpfte Ramona Lenhardt aus 8 Metern unhaltbar ins Eck. Eine Viertelstunde vor dem Ende gab es noch eine Schrecksekunde für das Lissaer Team. Ein Freistoß der Gastgeberinnen aus über 20 Metern Torentfernung klatschte an die Latte. Ansonsten verbrachte Niki Schumann einen ruhigen Nachmittag im Lissaer Gehäuse.

Auf dem Kunstrasen konnten die Lissaerinnen von Beginn an ihre Spielstärke umsetzen. So kam es auch sofort zu guten Tormöglichkeiten, nur die mangelhafte Chancenauswertung und die gute Naunhofer Torhüterin verhinderten eine noch frühere Führung. Gefährlich wurde es für die Lissaer Defensive immer dann, wenn die Angriffe nicht vernünftig abgeschlossen wurden. Dann musste Libera Isabell Barthel im Eins-gegen-Eins mit den Stürmerinnen klären, machte dabei jedoch keine Fehler. Solche Situationen sollten künftig minimiert werden.

Es spielten:
Niki Schumann, Isabell Barthel, Julia Höpping, Julia Krappidel, Diana Hiller, Janina Brauns (ab 70. Franziska Hirsch), Nadine Giska, Tina Gallus, Constance Bernhardt, Ramona Lenhardt, Ilka Bretschneider.

Souveräner Start in die Rückrunde

SV 90 Lissa - Roter Stern Leipzig 7:0 (4:0)

Zum ersten Punktspiel der Rückrunde gastierten die Damen von Roter Stern Leipzig in Lissa. Die Lissaer Damen wollten dabei unbedingt das Remis vom Hinspiel ausbügeln. Sofort nach dem Anpfiff ging das Heimteam engagiert zu Werke und erzwang so bereits nach einer Spielminute den ersten Eckball. Dieser landete vor den Füßen von Marina Drobisch, die uneigennützig quer zu Ilka Bretschneider spielte, welche den Ball aus 5 Metern ins Tor drückte. Immer wieder rollten die Angriffe auf das Gästetor zu, Lissa machte viel Druck in der Anfangsphase. Nach 20 Minuten spielte Ramona Lenhardt einen Pass in die gegnerische Hälfte, Marina Drobisch überlief die aufgerückte Gästeabwehr und schob überlegt zum 2:0 ein. In der 28. Spielminute überwand Diana Hiller mit einem gekonnten Aufsetzer aus 18 Metern die in dieser Szene etwas unglücklich agierende Gästetorfrau zum 3:0. In der letzten Spielminute vor der Pause gab es Eckstoß für das Heimteam. Diese wurde von Diana Hiller getreten, Ilka Bretschneider war zur Stelle und köpfte zur 4:0 Pausenführung ein. Nach der Pause wirbelte dann Constance Bernhardt über die linke Außenbahn. Sie war es auch, die nach 67 Minuten bis zur Grundlinie lief und aus sehr spitzem Winkel das 5:0 erzielte. Nach 71 Minuten gab es wieder einen von vielen Eckstößen für das Lissaer Team. Diana Hiller schlug diesen nach innen und diesmal vollendete Ramona Lenhardt mit dem Kopf. Sie war es auch, die in der 85. Minute den Schlusspunkt setzte. Nach einem gut gespielten Pass von Janina Brauns lief sie allein auf das Gästetor zu und schloss mit einem sehr platzierten Schuss flach ins Eck zum 7:0 ab.

Positiv war an diesem Spieltag, dass die Lissaer Damen von Beginn an Druck machten, den Gegner kaum aus der Defensive ließen und so relativ früh das Spiel für sich entscheiden konnten. Der Ball wurde phasenweise gut durch die eigenen Reihen gespielt, so dass es den Gästen kaum möglich war, in den Zweikämpfen den Spielfluss zu stören. Auch aus der Distanz wurden einige vielversprechende Schüsse abgegeben. In der zweiten Hälfte ließ die Laufarbeit etwas nach, hier und da gab es in der Defensivarbeit wieder einige einfache Fehler. Dies führte dazu, dass es in einigen Szenen zu Eins gegen Eins Situationen mit dem letzten Verteidiger kam, was eigentlich vermieden werden sollte. Trotzdem war es auch spielerisch ein guter Start in die Rückrunde.


Es spielten:
Niki Schumann, Isabell Barthel, Julia Höpping (ab 65. Julia Krappidel), Diana Hiller, Susann Seiring, Janina Brauns, Nadine Giska, Tina Gallus (ab 46. Constance Bernhardt), Ramona Lenhardt, Ilka Bretschneider, Marina Drobisch.

Gute Testspielwochen der Lissaer Damen


Bereits am vorangegangenen Sonntag absolvierten die Lissaer Damen das erste Testspiel beim Landesligisten Leipziger FC. Bei guten äußeren Bedingungen und auf Kunstrasen wurde die Vorbereitung auf die Rückrunde in Angriff genommen. Nach gutem Anfang trugen die Damen vom LFC einen schnellen Angriff vor. Die etwas unsortierte Lissaer Abwehr wurde gut ausgespielt und der leicht abgefälschte Schuss aus 12 Metern fand den Weg ins Tor. Lissa ließ sich durch den Rückstand nicht verunsichern und versuchte durch geordneten Spielaufbau zu Chancen zu kommen. Meist ergaben sich diese nach Fernschüssen. So setzte Ilka Bretschneider einen Nachschuss an den Pfosten, weitere Schüsse gingen knapp neben den Kasten. Kurz nach dem Seitenwechsel konnten die Gastgeberinnen leider nur mit zehn Spielerinnen weitermachen. In der 65. Minuten gelangte eine Flanke von Nadine Giska zu Janina Brauns, die aus 10 Metern mit einer Bogenlampe zum Ausgleich traf. In der 75. Minute wurde dann ein guter Pass aus dem Mittelfeld auf Tina Gallus gespielt, die aus 14m aus halblinker Position ins lange Toreck traf. Kurz vor Schluss zeichnete sich Niki Schumann im Lissaer Tor noch einmal aus. Sie parierte gegen die freistehende LFC-Spielerin und sicherte somit den Sieg.
An diesem Wochenende waren die Lissaerinnen beim sachsen-anhaltinischen Verbandsligisten Pouch zu Gast. Von Anbeginn ging es auf dem Spielfeld auf und ab, beide Mannschaften nahmen den Test sehr ernst und wollten nicht verlieren. Klare Chancen ergaben sich in der ersten Hälfte von Halbzeit eins jedoch nicht. In der 25. Minute schalteten die Lissaer Damen schnell um, den feinen von Diana Hiller gespielten Pass erlief Ilka Bretschneider und schob den Ball an der Gästetorfrau vorbei ins Netz. Nach 33 Minuten spielten die Lissaerinnen wieder einen schnellen Angriff. Die Abwehr von Pouch lief mit den Lissaer Stürmerinnen mit und Ramona Lenhardt schoss den Ball unbedrängt aus 20 Metern an die Latte. Gefährlich waren die Gastgeberinnen durch Freistöße. Kurz vor der Pause schlug einer von diesen aus spitzem Winkel im langen Eck ein. So ging es mit einem Remis in die Kabinen. Auch nach der Pause sah man ein temporeiches Spiel, beide Teams spielten weiter auf Sieg. Beide Mannschaften hatten auch noch Gelegenheiten den Siegtreffer zu erzielen, am Ende blieb es aber beim leistungsgerechten 1:1.

Insgesamt waren dies zwei ordentliche Tests für die Rückrunde. Insbesondere die Umstellung im Sturm sollte unter Wettkampfbedingungen erprobt werden. Dabei zeichnete sich Ilka Bretschneider durch eine enorme Laufarbeit und Einsatzbereitschaft aus. Nach Ballgewinn im Mittelfeld waren noch einige Fehler im Spielaufbau erkennbar, zu schnell wurde der Ball wieder verloren. In der Abwehr gilt es noch die einfachen Fehler abzustellen, hier muss ruhiger und abgeklärter agiert werden. Alles in Allem ergaben sich somit wichtige Hinweise für die Trainingsarbeit bis zum Rückrundenstart.

Fotos

Hallenlandesmeisterschaft - Vorrunde

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Fünfter Platz

In Regis-Breitingen fand die Vorrunde zur Hallenlandesmeisterschaft der Damen statt. Acht Teams aus der Bezirks- und Landesliga kämpften um die zwei Startplätze für die Endrunde. Die Lissaer Damen spielten in ihrer Gruppe mit Ligakonkurrent Bornaer SV 91 und den beiden Landesligateams vom Leipziger FC 07 und SV Eintracht Leipzig Süd.
Im ersten Spiel trafen die Lissaerinnen auf den LFC und gewannen nach Toren von Marina Drobisch und Janina Brauns verdient mit 2:0. In diesem Spiel gelangen dem Lissaer Team sehenswerte Spielzüge, das Ergebnis hätte durchaus auch höher ausfallen können. Im zweiten Gruppenspiel war dann der Landesligaspitzenreiter Eintracht Süd der Gegner. Durch Fehler geriet Lissa 2:0 in Rückstand. Lissa stabilisierte sich in der folgenden Zeit und kam durch den Treffer von Ramona Lenhardt zum Anschluss. Leider fiel kurz darauf das 1:3, was bis zum Schluss nicht mehr aufgeholt werden konnte. Trotzdem war es ein gutes Spiel des Lissaer Teams. Das entscheidende Gruppenspiel um den zweiten Platz wurde dann gegen die Damen aus Borna ausgetragen. Durch individuelle Fehler lag Lissa schnell mit zwei Toren zurück. Als dann das Lissaer Team noch eine Zwei-Minutenstrafe fünf Minuten vor dem Ende erhielt, schien die Partie entschieden. Erstaunlicherweise spielte Lissa mit drei Feldspielerinnen besser und hielt den Rückstand. Als dann wieder Ramona Lenhardt kurz vor Schluss den Anschluss herstellte, keimte noch einmal Hoffnung. Die Bornaerinnen verteidigten jedoch den knappen Vorsprung durch viel Laufarbeit und gutes Defensivspiel bis zum Ende der Partie. Somit spielte Lissa um Platz 5 gegen das Team vom SV Klinga-Ammelshain. Auch in diesem Spiel wurde wieder die Anfangsphase verschlafen und man lief einem Zwei-Tore-Rückstand hinterher. Durch kontrolliertes Spiel konnte die Begegnung gedreht werden. Zwei Tore von Marina Drobisch, sowie je ein Tor von Ilka Bretschneider und Ramona Lenhardt führten zum letztlich verdienten 4:2-Sieg und zum fünften Platz. Die Endrundenplätze sicherten sich der Post SV Leipzig und die SG LVB.

Es spielten:
Niki Schumann, Isabell Barthel, Julia Höpping, Ilka Bretschneider, Janina Brauns, Julia Krappidel, Ramona Lenhardt, Marina Drobisch

Remis in Döbeln

SpG Döbeln/Hartha - SV 90 Lissa 1:1 (0:0)

Zum letzten Spiel vor der Winterpause reisten die Lissaer Damen nach Döbeln zum Spitzenspiel, welches in der zweiten Hälfte unter Flutlicht ausgetragen wurde. Da auch die Gastgeberinnen eine hervorragende Hinrunde gespielt haben, waren sich die Gäste bewusst, dass es nicht so ein leichtes Spiel wie zu Saisonbeginn werden würde. Entsprechend kontrolliert sollte die Partie angegangen werden. Auch hatten die Lissaer Damen mehr Ballbesitz, konnten aber selten zwingende Chancen erarbeiten. Die beste Möglichkeit hatte Mareike Fuß in der 12. Minute, als sie einen lang geschlagenen Freistoß von Janina Brauns über die Hüterin lupfen wollte. Diese war jedoch auf dem Posten und lenkte den Ball über die Querlatte. Auch einige Eckstöße brachten Gefahr, aber immer wieder gelang es dem Team von Döbeln/Hartha, die Situationen zu klären. Gefahr für das Lissaer Gehäuse ergab sich nach schnellem Konterspiel der Gastgeberinnen. Die Schüsse aus der Distanz ließen aber zum Glück für die Gäste noch an Präzision vermissen. In der 35. Minute gab es eine Freistoßchance für Lissa. Der Ball von Constance Bernhardt ging aber aus 25 Metern knapp neben das Gehäuse. So ging es torlos in die Kabine. Nach der Pause war dann ein anderes Bild. Döbeln/Hartha spielte schnelle lange Bälle, die die in dieser Phase unsortierte Lissaer Abwehr ein ums andere Mal in arge Schwierigkeiten versetzten. Verfehlte in der 47. Minute Denise Wittig das Tor mit einem straffen Schuss auf das lange Eck noch knapp, machte es Susann Grandke in der 50. Minute besser. Sie konnte wieder einen weiten Ball im Strafraum aufnehmen, kontrollierte den Ball und schob überlegt zur Führung ein. In den ersten 15 Minuten nach der Pause konnten die Gäste zufrieden sein, dass sie nur mit einem Tor in Rückstand gerieten. Nach 60 Minuten ergab sich dann endlich wieder eine Möglichkeit für Lissa. Tina Gallus nahm den Ball an der Strafraumgrenze in halblinker Position auf. Ihr gefühlvoller Heber landete aber nur auf der Querlatte. In der Folgezeit stabilisierten die Damen von Döbeln/Hartha ihre Abwehr weiter, blieben aber durch schnelle Konter immer gefährlich. So wurde wieder ein weit getretener Ball auf Denise Wittig gespielt, die allein Richtung Lissaer Gehäuse lief. Niki Schumann sprintete in dieser Szene beherzt aus dem Tor und konnte durch eine sehr gute Parade den Lupfer an der Strafraumgrenze entschärfen. Das zweite Gegentor wäre zu diesem Zeitpunkt wohl die Entscheidung in diesem Spiel gewesen. Immer wieder versuchte Lissa vor das Tor der Gegnerinnen zu gelangen, die weiter konsequent und gut verteidigten. In den letzten zehn Minuten hielt es Isabell Barthel auch nicht mehr auf der Liberoposition. Immer wieder leitete sie Angriffe ein und marschierte mit in die Offensive. Sie war es auch, die in der 88. Minute eine Flanke aus dem halbrechten Mittelfeld diagonal in den Strafraum schlug. Mareike Fuß lief energisch in diesen Ball und köpfte zum umjubelten Ausgleich ein.

Insgesamt können beide Mannschaften mit dem Unentschieden zufrieden sein, auch wenn Lissa am Ende durch den Treffer kurz vor Schluss einen Tick weniger enttäuscht sein dürfte. Lissa konnte den überwiegenden Ballbesitz in der ersten Hälfte nicht für zwingende Chancen nutzen. Völlig ungeordnet präsentierten sich die Gäste zu Beginn der zweiten Hälfte und gerieten so auch folgerichtig in Rückstand. Trotz vieler unkonzentrierter Aktionen versuchten die Lissaer Damen bis zum Schluss zum Ausgleich zu kommen. Der Wille war jederzeit da und wurde letztlich auch belohnt. Erwähnt sein soll an dieser Stelle noch, dass beide Teams trotz des phasenweise auch körperlich intensiven Spieles äußerst fair miteinander umgingen.

Es spielten:
Niki Schumann, Isabell Barthel, Diana Hiller, Ilka Bretschneider, Susann Seiring, Constance Bernhardt, Janina Brauns, Nadine Giska, Tina Gallus (ab 65. Julia Krappidel), Ramona Lenhardt, Mareike Fuß

Erfolgreicher Rückrundenauftakt


SV 90 Lissa -
SV Eintracht Leipzig Süd II 5:0 (3:0)

Zum ersten Spiel der Rückrunde trafen die Lissaer Damen zu Hause auf das Team von Eintracht Leipzig Süd II. Bereits in der 4. Minute spielte Janina Brauns einen Pass auf Mareike Fuß. Sie nahm den Ball im Strafraum an, legte sich den Ball noch einmal zu recht und vollendete aus 6 Metern überlegt ins lange Eck zur Führung. In der Folgezeit hatten die Gastgeberinnen mehr Ballbesitz und erspielten weitere Chancen. Wiederum Mareike Fuß erzielte mit einem sehenswerten Treffer in der 24. Minute das 2:0. Einen weit getretenen Ball nahm sie in halbrechter Position auf und schloss mit einem gekonnten Schuss aus 25 Metern ins lange Eck ab. Das gab dem Lissaer Team weitere Sicherheit in den Aktionen. Auch nach Standards war Lissa stets gefährlich. Eine der Gästespielerinnen konnte einen Kopfball von Ilka Bretschneider nach einer Ecke gerade noch vor der Torlinie klären. Auch über die Flügel wurden die Angriffe vorgetragen und sorgten immer wieder für Gefahr. In der 35. Minute sprintete Nadine Giska bis zur Grundlinie. Ihre Flanke nahm Mareike Fuß mit dem Rücken zum Tor an und machte mit einem Linksschuss aus der Drehung ihren Hattrick perfekt. Nach der Pause sollte das Spiel dann kontrollierter gestaltet werden, der Gegner sollte etwas aus der Defensive gezogen werden, um weitere schnelle Angriffe spielen zu können. Dies führte aber phasenweise dazu, dass die Bewegung in allen Mannschaftsteilen nachließ und der Gegner in dieser Zeit nicht genügend unter Druck gesetzt wurde. Der Spielaufbau wurde unkontrollierter und Chancen ergaben sich meist nach Distanzschüssen oder weit geschlagenen Bällen. In der 70. Minute wurde der Ball dann wieder einmal flach von Constance Bernhardt in die Spitze gespielt. Ramona Lenhardt war in die Lücke gestartet, konnte den Pass kontrolliert mitnehmen und schloss souverän zum 4:0 ab. Den Schlusspunkt setzte in der 78. Minute Janina Brauns. Sie zirkelte einen Freistoß aus halblinker Position etwa 22 Meter vor dem Kasten gekonnt ins lange Eck.

Die Gäste spielten mit einer geordneten Defensive und versuchten, durch schnelle Gegenangriffe zum Erfolg zu kommen. Die frühe Führung kam den Gastgeberinnen gelegen, um ihr Passspiel in Ruhe aufzubauen. So erspielte sich Lissa auch eine Reihe von Chancen. Die Gäste hatten einige Schussgelegenheiten aus der Distanz, welche aber zu ungenau abgeschlossen wurden und so das Lissaer Gehäuse nicht ernsthaft in Gefahr brachten. Strafraumszenen der Gäste ergaben sich meist nach Standards, aus dem Spiel heraus konnten diese von der Lissaer Defensive meist verhindert werden. So spulten die Gastgeberinnen in der ersten Hälfte ihr Spiel solide ab. Mit der geforderten, aber hier und da missverstandenen Ruhe in Halbzeit zwei wurde das Spiel etwas zerfahrener und ließ zeitweise an Struktur vermissen. Insgesamt geht der Sieg auch im Hinblick auf die Anzahl der Chancen in Ordnung.

Es spielten: Niki Schumann, Isabell Barthel, Diana Hiller, Ilka Bretschneider (ab 78. Anke Weidner), Susann Seiring, Constance Bernhardt, Janina Brauns, Nadine Giska, Tina Gallus, Ramona Lenhardt, Mareike Fuß

Verdienter Erfolg in Pegau

TuS Pegau - SV 90 Lissa 0:3 (0:0) Bericht von Pegau

Bei guten äußeren Bedingungen spielten die Lissaer Damen in Pegau. Wie so oft in letzter Zeit traten die Gastgeberinnen nur mit zehn Spielerinnen an. Das Lissaer Team ergriff von Anbeginn die Initiative und ließ den Ball gut in den eigenen Reihen laufen. Die Gastgeberinnen standen tief und legten ihr Hauptaugenmerk auf die Verteidigung. Immer wieder versuchten die Gäste über die Flügel zu Tormöglichkeiten zu gelangen. Dies gelang anfangs gut, doch war der Abschluss zu ungenau oder die Pegauerinnen verhinderten durch die vielbeinige Abwehr den Torerfolg. Mit zunehmender Spieldauer merkte man dem Lissaer Team den torlosen Zwischenstand immer mehr an. So wurden manche Aktionen unkontrolliert oder hektisch vollzogen. Auch die Schüsse aus der Distanz ließen die Genauigkeit vermissen, entweder gingen diese neben das Gehäuse oder wurden eine Beute der sicheren Pegauer Hüterin. Gegenangriffe der Gastgeberinnen konnten meist an der Mittellinie abgefangen werden, so dass Niki Schumann im Lissaer Kasten nicht geprüft wurde. So ging es aus Lissaer Sicht nur mit einem 0:0 zum Pausentee. Für die zweite Spielhälfte nahmen sich die Gäste vor, weiterhin geduldig zu spielen und keine weitere Hektik in die Aktionen kommen zu lassen. Dafür hilfreich war dann die erlösende Führung nach 52 Minuten. Nach einem Eckball von Nadine Giska konnte Constance Bernhardt den Ball ungestört im Strafraum annehmen, nahm den Kopf hoch und erzielte aus 12 Metern durch einen platzierten Schuss ins rechte Eck das 1:0. Sie war es auch, die durch eine energische Aktion das 2:0 einleitete. Unter Bedrängnis flankte sie den Ball von der linken Seite nach innen, Mareike Fuß ging dem Ball entgegen und köpfte unerreichbar ins lange Eck ein. Spätestens jetzt wurde der Spielaufbau wieder geordnet vorgenommen. Weitere Angriffe führten zu Torchancen, aber die tapferen Pegauerinnen warfen sich das ein ums andere Mal vor die einschussbereiten Lissaerinnen und verhinderten so weitere Treffer. So dauerte es bis zur letzten Minute, ehe Ilka Bretschneider einen abgewehrten Ball aufnahm und aus 14 Metern flach ins linke Toreck zum 3:0 Endstand vollendete.

Das Lissaer Team hatte eindeutig mehr Ballbesitz und erarbeitete sich eine Reihe von Tormöglichkeiten. Die Gastgeberinnen verlegten sich auf das Konterspiel, konnten aber keine nennenswerten Torchancen erspielen. Man hat gerade zum Ende der ersten Spielhälfte gemerkt, dass Lissa mit zunehmender Spieldauer immer ungeduldiger ob des fehlenden Torerfolges wurde. Daran muss das Team arbeiten und lernen, unter solchen Umständen trotzdem konzentriert weiterzuspielen. Nach der Pause kehrte Lissa auch zu gewohnt guter Spielweise zurück und verdiente sich so diesen Sieg.


Es spielten:
Niki Schumann, Isabell Barthel, Diana Hiller, Ilka Bretschneider, Susann Seiring, Constance Bernhardt, Janina Brauns, Nadine Giska, Julia Krappidel (ab 46. Tina Gallus), Marina Drobisch, Mareike Fuß

Tabellenführung im Spitzenspiel behauptet


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3 - Marina beim 3:1


SV 90 Lissa -
Bornaer SV 91 3:1 (0:1) Bornas Spielbericht

Zum Duell Erster gegen Zweiter trafen die Gastgeberinnen aus Lissa auf das Team vom Bornaer SV 91. In den ersten 20 Minuten spielte sich die Partie vorrangig zwischen den Strafräumen ab. Die Gäste standen sicher in der Abwehr und ließen bis dahin nur eine Chance zu, die die gute Gästetorfrau durch beherztes Herauslaufen gegen Mareike Fuß vereitelte. Dann tauchten die Bornaerinnen gefährlich vor dem Lissaer Gehäuse auf. Den Schuss im Anschluss an eine Eingabe auf den zweiten Pfosten konnte Diana Hiller gegen die Gegnerin gerade noch blocken. Im Gegenzug ergab sich dann eine Großchance für das Lissaer Team. Mareike Fuß stürmte auf das Gästetor, ihr Schuss prallte aber an die Querlatte. In der Folgezeit waren Strafraumszenen dann wieder Mangelware. Kurz vor der Halbzeit verloren die Gastgeberinnen den Ball im Spielaufbau. Die Bornaer Spielerin konnte sich dann an der Grundlinie durchsetzen, ihren Pass in den Rücken der Abwehr nutzten die Gäste dann mit einem Schuss aus 8 Metern zur Führung (44.). Die Möglichkeit zum Ausgleich noch vor der Pause hatte Constance Bernhardt. Ihren platzierten Schuss aus 18 Metern angelte die Bornaer Hüterin großartig aus dem rechten Toreck. Nach der Pause setzten die Lissaerinnen alles daran, den Ausgleich zu erzielen. Doch die Gäste ließen durch athletisches Abwehrverhalten und gute Laufarbeit kaum Torgelegenheiten zu. Und das Lissaer Team musste immer auf die schnellen Gästestürmerinnen achten, um nicht das vorentscheidende 0:2 zu kassieren. Nach einer Stunde Spielzeit spielte Constance Bernhardt dann einen guten Pass in die Spitze, Marina Drobisch nahm den Ball mit und spitzelte die Kugel an den Pfosten. Den Abpraller drückte dann Mareike Fuß zum Ausgleich über die Linie. Nur sechs Minuten später folgte fast die gleiche Situation. Diesmal schob Marina Drobisch den Ball nach Dribbling durch den Strafraum selbst aus 7 Metern ins Tor. Das Bornaer Team versuchte nach dem Rückstand noch einmal ins Spiel zurück zu kommen. Die Lissaer Abwehr ließ aber außer einigen Schussversuchen aus der Distanz keine Möglichkeiten zu. Zwei Minuten vor dem Ende gelang dann das entscheidende 3:1. Ramona Lenhardt spielte Mareike Fuß im Sechzehner an, diese legte auf Marina Drobisch ab. Aus 8 Metern schoss sie die Kugel unerreichbar ins lange Eck.


Borna machte es den Gastgeberinnen durch ihr geordnetes Defensivspiel schwer, Chancen herauszuspielen. Die wenigen Möglichkeiten, die sich dann boten, hätten besser genutzt werden müssen. In der eigenen Defensive musste Lissa immer wachsam sein, um dem Gegner möglichst keine Torgelegenheiten zu eröffnen, denn Borna nutzte diese in der Vergangenheit konsequent. Neben der ordentlichen Leistung der Gäste lag es aber auch am Lissaer Team selbst, dass man sich so schwer tat. So unterliefen im Spielaufbau Abspielfehler ohne in Bedrängnis zu sein oder Fehler in der Ballannahme. Auch in Abseitssituationen stellten sich die Lissaerinnen das ein ums andere Mal nicht clever genug an. Anerkennenswert ist jedoch, dass man sich trotz des Rückstandes nicht aufgab und das Spiel noch gedreht hat.


Es spielten:
Niki Schumann, Isabell Barthel, Diana Hiller, Ilka Bretschneider, Julia Höpping (ab 46. Susann Seiring), Constance Bernhardt, Janina Brauns, Nadine Giska (ab 75. Julia Krappidel), Tina Gallus (ab 46. Ramona Lenhardt), Marina Drobisch, Mareike Fuß

Eine gute Halbzeit reicht für klaren Erfolg

SV 90 Lissa - SV Naunhof 1920 4:0 (4:0)

Zum Nachholspiel waren die Damen des SV Naunhof 1920 in Lissa zu Gast. Für die Gastgeberinnen zählte nur ein Sieg, um an die Tabellenspitze zu gelangen. Entsprechend motiviert ging man das Spiel an und drängte von Beginn an die Gäste in die Defensive. Aus dem Mittelfeld wurde der Ball nach rechts außen auf Nadine Giska gespielt, sie flankte punktgenau auf Stürmerin Marina Drobisch, welche aus Nahdistanz ins Tor köpfte (7.Minute). Die Stürmerin war es auch, die das 2:0 nach einer Viertelstunde vorbereitete. Ihren Pass in den Strafraum nahm Ramona Lenhardt mit und spitzelte den Ball aus 8 Metern flach ins Eck. Nur zwei Minuten später erhöhte Lissa auf 3:0. Nach einem Eckball sicherte Constance Bernhardt den abgewehrten Ball an der Strafraumgrenze und legte auf Janina Brauns ab. Diese schoss den Ball unhaltbar aus 18 Metern ins linke obere Toreck. In der Folgezeit blieben einige Möglichkeiten ungenutzt. Zweimal scheiterte Nadine Giska, einmal war ihr Schuss zu unplatziert, beim zweiten Versuch strich ihr Schuss knapp am Tor vorbei. Sie war es auch, die das nächste Tor vorbereitete. Nach einem guten Pass drang sie energisch in den Strafraum ein und konnte nur durch ein Foul gestoppt werden. Den fälligen Strafstoß versenkte Janina Brauns in der 44. Spielminute. Nach dem Seitenwechsel waren die Gastgeberinnen immer noch überwiegend im Ballbesitz. Im Abschluss wurde aber nicht mehr so konsequent gearbeitet wie im ersten Durchgang. Nach Standards ergaben sich einige Möglichkeiten, konnten aber nicht zum Torerfolg genutzt werden. Weiterhin versuchte Lissa auch aus der Distanz zum Erfolg zu kommen. Die Schüsse waren aber alle nicht zwingend genug und meist sichere Beute der guten Gästetorfrau. Einmal tauchten die Gäste auch noch vor dem Lissaer Strafraum auf. Der Schuss aus 18 Metern brachte aber Niki Schumann nicht in Verlegenheit. So plätscherte die Partie bis zum Schlusspfiff ohne nennenswerte Höhepunkte dahin.

In der ersten Hälfte spielte Lissa sehr zielstrebig gegen einen defensiven Gegner und gelangte so auch zu guten Chancen. Diese ergaben sich, wenn schnell über die Außen gespielt wurde oder mit schnellen Ballstafetten durch die Mitte. In der zweiten Spielhälfte verflachte das Spiel. Teilweise spielte man zu ungenau oder baute nicht mehr den nötigen Druck in der gegnerischen Hälfte auf. Dies liegt insbesondere in der geringeren Laufarbeit begründet, die man im Gefühl des nicht mehr gefährdeten Erfolgs reduzierte. Auch die Gäste kämpften bis zum Schlusspfiff und hielten auf diese Weise das Ergebnis im Rahmen.


Es spielten:
Niki Schumann, Isabell Barthel, Diana Hiller, Ilka Bretschneider, Julia Höpping, (ab 46. Susann Seiring), Constance Bernhardt, Janina Brauns, Nadine Giska, Tina Gallus, Ramona Lenhardt (ab 75. Julia Krappidel), Marina Drobisch

Sieg beim Tabellenführer

Marina
3 - Marina

SV Eintracht Leipzig Süd II - SV 90 Lissa 1:4 (0:2)


Die Damen des SV 90 Lissa reisten an diesem Spieltag nach Leipzig zu der zweiten Mannschaft vom SV Eintracht Leipzig Süd. Auch wenn die Gastgeberinnen schon zwei Spiele mehr absolviert hatten, war man sich auf Grund der Tabellensituation und der Ergebnisse der Vorwochen der Stärke des Gegners bewusst. Entsprechend konzentriert und kontrolliert sollte das Spiel angegangen werden. Den ersten vielversprechenden Angriff gab es bereits in der 4. Spielminute, Marina Drobisch verzog aber ihren Schuss. Besser klappte es dann in der 14. Minute, als sie einen zu kurz abgewehrten Schuss von Mareike Fuß zur 1:0 Führung abstaubte. Nur 5 Minuten später erfolgte eine Eingabe von Nadine Giska, die quer durch den Strafraum bis zu Tina Gallus gelangte. Leider war ihr straffer Schuss zu unplatziert und flog über das Gehäuse. Nach einer Ecke von Diana Hiller köpfte Mareike Fuß den Ball knapp über die Querlatte. Besser machte sie es in der 43. Minute. Schön freigespielt von der agilen Nadine Giska lief sie in den Sechzehner und vollendete überlegt zum 2:0. Die Gastgeberinnen standen kompakt in der Defensive und versuchten durch schnelle Gegenangriffe zum Erfolg zu kommen. Meist waren die Pässe aber zu ungenau, als dass das Lissaer Gehäuse ernsthaft in Gefahr kam. Auch das gute Zweikampfverhalten der Lissaer Defensive ließ kaum Chancen für den Gegner zu. Die zweite Hälfte begann mit guten Offensivaktionen der Gäste. Eine Eingabe von Nadine Giska schob Marina Drobisch an den Pfosten. Etwas glücklich fiel dann das 3:0. Eine Flanke von Janina Brauns senkte sich unerreichbar ins lange Eck der ELS-Damen (60.). Kurz nach diesem Treffer gelang es dann den Gastgeberinnen, die Lissaer in der Defensive zu halten. Über mehrere Minuten verstanden es die Lissaer Damen nicht, den Ball zu klären. So war es nur folgerichtig, dass in dieser Phase das 3:1 für die Damen von ELS fiel. Eine Gegnerin konnte den Ball unbedrängt bis vor den Strafraum führen, bei ihrem harten Schuss in den linken Torwinkel hatte Niki Schumann nichts zu halten. Trotz des Gegentores verfiel man auf Lissaer Seite nicht in Panik, sondern suchte weiter die Entscheidung. In der 74. Minute behauptete Constance Bernhardt den Ball gekonnt an der Strafraumgrenze. Ihre Ablage vollendete dann Claudia Schorling aus 18 Metern mit einem Schuss unter die Querlatte. In der Schlussphase folgten noch Möglichkeiten für Nadine Giska und Ramona Lenhardt, die aber am Pfosten bzw. der Querlatte endeten.

Es war keine überragende, aber eine solide Leistung der Gäste. Gerade am Anfang der Partie schlichen sich durch Nervosität und fehlende Absprachen Fehler ein, die ein sicheres Aufbauspiel verhinderten. Mit zunehmender Spielzeit und der Führung im Rücken wurde aber das Passspiel besser. Immer wieder wurden über die Flügel die Tormöglichkeiten erspielt. In der zweiten Hälfte hatte man trotz des Gegentores nicht mehr das Gefühl, dass man den Platz als Verlierer verlassen würde. Bei konsequenterer Chancenverwertung hätte Lissa das Spiel schon zur Pause entscheiden können. Insgesamt geht der Sieg mit drei Toren Differenz in Ordnung.


Es spielten:
Niki Schumann, Isabell Barthel, Diana Hiller, Ilka Bretschneider, Julia Höpping, Constance Bernhardt, Janina Brauns, Tina Gallus (ab 45. Claudia Schorling/ ab 77. Ramona Lenhardt), Marina Drobisch (ab 85. Julia Krappidel), Mareike Fuß

Endlich wieder drei Punkte


SV Klinga-Ammelshain - SV 90 Lissa 1:6 (0:3)


Das Team der Lissaer Damen war zu Gast beim SV Klinga-Ammelshain. Nach dem unnötigen Remis in der Vorwoche wollte man unbedingt wieder drei Punkte verbuchen. Entsprechend engagiert gingen die Lissaerinnen das Spiel auch an. Bereits in der 3. Minute erhielt Diana Hiller einen Einwurf zugespielt, ihre scharfe Eingabe vor das gegnerische Tor nahm Marina Drobisch direkt aus 6 m und erzielte so die Führung. In der 8. Minute wieder ein Tor der Lissaerinnen, welchem aber ein Foulspiel vorausging und demzufolge nicht anerkannt wurde. In der 21. Minute gab es dann eine Schrecksekunde für die Gäste. Durch ungenaues Aufbauspiel konnte eine Gegnerin allein auf Niki Schumann im Lissaer Gehäuse zulaufen. Der Schuss hätte auch im Tor eingeschlagen, wenn die Lissaer Hüterin nicht mit sehr guter Reaktion den Ball noch an den Pfosten gelenkt hätte. Im Gegenzug schoss Marina Drobisch aus 18 m beherzt aufs Tor, den Abpraller jagte Mareike Fuß aus 14 m in die Maschen. Nach 35 Minuten erhielt Janina Brauns einen Pass zur Grundlinie, ihre Flanke von rechts außen war sehenswert auf den zweiten Pfosten gezogen. Marina Drobisch köpfte den Ball zur 3:0 Pausenführung ein. Nach einer Stunde Spielzeit schob Marina Drobisch einen guten Pass in den Sechzehner, Mareike Fuß ließ sich die Chance nicht entgehen und schoss aus 14 m ins Tor. Das 5:0 besorgte Marina Drobisch wieder selbst. Einen zu kurz abgewehrten Ball nahm sie an der Strafraumgrenze auf und vollendete mit einem satten Schuss aus der Drehung. Auch den Ehrentreffer der Gastgeberinnen erzielten die Lissaer selbst. Eine scharfe Flanke in der 81. Minute sollte mit dem Kopf geklärt werden, segelte aber in den eigenen Kasten. In der 87. Minute gelang dann noch ein gelungener Spielzug. Einen Pass in den Strafraum von Janina Brauns nahm Mareike Fuß mit dem Rücken zum Tor an. Mit viel Übersicht legte sie den Ball zurück an die Strafraumgrenze. Mit einem sehenswerten Schuss krönte Constance Bernhardt, die seit langem wieder von Anfang an in der Formation stand, ihre abgeklärte und souveräne Leistung im zentralen Mittelfeld.

Eine insgesamt ansprechende Leistung des Lissaer Teams. Zur guten Leistung des zentralen Mittelfeldes gesellten sich die laufstarken Läuferinnen Tina Gallus und Julia Krapiddel, die einige gute Eingaben vor das gegnerische Tor brachten. Die beiden Stürmerinnen beteiligten sich durch viel Bewegung auch immer wieder am Spielaufbau und unterstützen so das Mittelfeld. Sehr gut war auch das Zweikampfverhalten in der Abwehr, so dass dem Gegner kaum Chancen aus dem Spiel heraus ermöglicht wurden. Einziger Kritikpunkt waren die Fehler im Spielaufbau in der Vorwärtsbewegung. Diese führten das ein oder andere Mal zu gefährlichen Aktionen der Gastgeberinnen oder zu Freistößen aus aussichtsreichen Positionen. Auch wenn weitere Chancen durch das Lissaer Team nicht genutzt wurden, war es letztlich ein verdienter Sieg.

Es spielten:
Niki Schumann, Isabell Barthel, Julia Krappidel, Diana Hiller, Ilka Bretschneider, Susann Seiring (ab 82. Franziska Hirsch), Constance Bernhardt, Janina Brauns, Tina Gallus (ab 65. Claudia Schorling), Marina Drobisch, Mareike Fuß.

Lissa scheitert an Chancenverwertung

Mareike
9 - Mareike

SV 90 Lissa - SV Lipsia 93 Eutritzsch 2:2 (2:0)

Zum Punktspiel gastierten die Damen von Lipsia Eutritzsch in Lissa. Auf eigenem Platz tat sich das Lissaer Team in der jüngeren Vergangenheit leicht gegen diesen Gegner zu gewinnen. Am Anfang schien es, dass sich diese Serie auch dieses Mal fortsetzt. Bereits nach 8 Minuten ging Mareike Fuß auf der linken Seite bis zur Grundlinie, die Eingabe verwertete Marina Drobisch aus Nahdistanz zum 1:0. In der Folgezeit gab es für die Gäste Gelegenheiten zum Ausgleich. In der 19. Minute segelte ein Freistoß der Lipsia-Damen über das Tor. In der 36. Minute konnte Lissa den Ball nicht aus dem Strafraum klären, aber die Gästespielerin setzte den Schuss knapp neben das Gehäuse. Auch das Lissaer Team hatte einige Schusschancen, welche aber alle zu unplatziert vergeben wurden. In der 40. Minute gelang Nadine Giska ein sehr guter Pass auf Mareike Fuß, die in den Strafraum eindrang und mit straffem Schuss zur 2:0 Führung vollendete. Kurz vor der Pause hatten die Gäste noch einen Freistoß, der von der Unterkante der Latte zurück ins Feld sprang.
Nach der Pause wollten die Gastgeberinnen durch genauere und schnelle Kombinationen weitere Chancen erarbeiten. Doch wie aus dem Nichts gelang den Gästen in der 47. Minute der Anschlusstreffer. Wieder konnte der Ball nicht aus dem Strafraum geklärt werden. Der Schuss der Gästespielerin senkte sich als Bogenlampe unerreichbar ins Lissaer Tor. Trotz des Gegentores erarbeiteten die Lissaer Damen weitere, zum Teil hochkarätige Chancen. Diese wurden zum einen leichtfertig vergeben, zum anderen war bei Ilka Bretschneiders Kopfball die Latte im Weg. In dieser Phase war es nach dem Spielverlauf eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis das entscheidende 3:1 fallen sollte. Dazu kam es jedoch nicht mehr. Im Gegenteil: Lissa kassierte in der Nachspielzeit nach einer Kette von Fehlern noch den Ausgleich zum 2:2. Nach einem Einwurf sprang der Ball im Sechzehner auf und eine der Gästespielerinnen verlängerte den Ball mit dem Kopf über die herauslaufende Niki Schumann ins Tor.

In der ersten Spielhälfte nutzten die Lissaer Damen ihre Chancen zur 2:0 Führung relativ konsequent. In der zweiten Hälfte gelang dies trotz mehr herausgespielter Chancen nicht mehr. Nach dem Gegentor musste nun auch ständig in der Defensive konzentriert gearbeitet werden, um den Sieg nicht zu gefährden. Lissa verpasste es, das Spiel frühzeitig zu entscheiden. Obwohl das Heimteam mehr Spielanteile und Chancen hatte, steht aus Lissaer Sicht nur ein Remis auf dem Zettel. Und das ist leider das, was am Ende zählt.

Es spielten:
Niki Schumann, Isabell Barthel, Julia Höpping, Diana Hiller, Ilka Bretschneider, Susann Seiring, Nadine Giska, Janina Brauns, Tina Gallus (ab 61. Julia Krappidel), Marina Drobisch, Mareike Fuß

Niederlage gegen Regionalligisten hielt sich in Grenzen

SVL-CFC
Nine im Zweikampf

SV 90 Lissa - Chemnitz FC 0:4 (0:2)

In der dritten Pokalrunde waren die Damen des Chemnitzer FC zu Gast in Lissa. Für die Gastgeberinnen stand anfangs in Vordergrund, möglichst lange das Spiel vom Ergebnis her offen zu halten. Dies sollte durch eine defensivere Aufstellung als im Ligaalltag gelingen. Die zwei Spielklassen höher spielenden Gäste hatten demzufolge natürlich mehr Ballbesitz, trotzdem wurde versucht, die Räume vor dem eigenen Tor eng zu machen. Das gelang in der ersten Viertelstunde auch sehr gut, klare Chancen für die Gäste ergaben sich trotz spielerischer Vorteile nicht. In der 15. Minute kam es zu einem Zweikampf zwischen Isabell Barthel, die im Übrigen eine solide Partie ablieferte, und einer CFC-Spielerin an der Strafraumgrenze. Da der Schiedsrichter nach dem Zweikampf sofort auf den Strafstoßpunkt deutete, muss das Foulspiel im Strafraum gewesen sein. Den fälligen Elfmeter ließen sich die Gäste nicht zur Führung entgehen. Nach dem auch die nächste Viertelstunde wie die erste verlief, gab es den besten Angriff der Gastgeberinnen. Janina Brauns schickte Nadine Giska über die rechte Außenbahn, ihre Flanke lenkte die fleißige Stürmerin Marina Drobisch Richtung Tor, der Ball ging aber über das Tor. Fast im Gegenzug eine sehr gute Einzelaktion der Chemnitzer Kapitänin, die nach gelungenem Dribbling aus halblinker Position den Ball ins lange Toreck schlenzte. Vor der Pause fasste sich Tina Gallus ein Herz und lief über das halbe Feld in den gegnerischen Sechzehner. Leider war ihr Schuss zu unpräzise, um die CFC-Hüterin ernsthaft gefährden zu können.
Kurz nach der Pause gab es dann ein Zweikampf mit Diana Hiller an der eigenen Strafraumgrenze, nach dem diese verletzt liegen blieb. Die Gäste nutzten die Unachtsamkeit der auf eine Unterbrechung wartenden Lissaerinnen mit einem Schuss aus 20 Metern zur 3:0 Führung. Wieder ein absolut korrektes Tor, was aber auch die noch fehlende Cleverness des Bezirksligisten zeigt. Die einzig nennenswerte Chance für das Lissaer Team ergab sich nach einem Freistoß von Janina Brauns aus 25 Metern, den die Hüterin der Gäste nicht festhalten konnte, aber keiner zum Abstauben bereit stand. Den Schlusspunkt setzten die Gäste in der 78. Minute. Eine CFC-Spielerin erhielt den Ball 30 Meter vor dem Lissaer Gehäuse, konnte unbedrängt bis kurz vor den Sechzehner dribbeln und jagte den Ball ins Tor.

Insgesamt war es trotz der Niederlage eine gute Leistung der Lissaerinnen. Die Aufgaben auf den teilweise ungewohnten Positionen wurden gut erledigt. Dass man sich gegen so einen Gegner nicht viele Fehler erlauben darf, ist jedem bewusst gewesen. Obwohl man dem Gegner spielerisch unterlegen war, hat man sich gerade in der ersten Hälfte zwei, drei gute Kontermöglichkeiten erarbeitet. Vielleicht hätte man mit einem Tor in dieser Phase den Gegner noch etwas mehr geärgert. In der zweiten Halbzeit fehlten dann solche Entlastungen gänzlich, was sicher auch eine Frage der Kraft war.

Es spielten: Niki Schumann, Isabell Barthel, Julia Höpping (ab 46. Franziska Hirsch), Diana Hiller, Ilka Bretschneider, Susann Seiring, Nadine Giska, Julia Krappidel (ab 46. Stephanie Geissler), Janina Brauns, Tina Gallus, Marina Drobisch

Landespokal

Die Frauen des SV 90 Lissa empfangen heute den Landesmeister Chemnitzer FC um die 3. Runde des Landespokals auszuspielen. Wir freuen uns bei bestem Fußballwetter auf kräftige Unterstützung durch unsere Fans.

Spielverlegung

Das Spiel der Frauen I. gegen Naunhof 1920 wurde auf den 31.10.2011 verlegt.

Torloses Remis bei Roter Stern

Mareike

Roter Stern Leipzig - SV 90 Lissa 0:0

Bei großer Hitze waren die Lissaerinnen zu Gast bei den Sternen. Zu Beginn des Spiels hatten die Damen von Roter Stern mehr Ballbesitz und versuchten immer wieder durch lange Bälle über die flinken Spitzen in den Lissaer Sechzehner zu kommen. Die Abwehr stand jedoch sicher und ließ keine klaren Torchancen zu. Üblicherweise findet sich das Lissaer Team nach etwas träger Anfangsphase. Aber in diesem Spiel gelang auch in der Folgezeit kein geordneter Spielaufbau. Das führte dazu, dass die Lissaer kaum gefährliche Angriffe vortragen konnten, nur wenige Torchancen ergaben sich. Einzig ein Schuss von Diana Hiller aus 18m ging knapp neben das Gehäuse und eine Eingabe von Nadine Giska brachte etwas Torgefahr. Die Gastgeberinnen hatten zwei gefährliche Freistoßmöglichkeiten, ein Schuss fiel auf die Latte, den anderen holte Niki Schumann sehr gut aus dem oberen Toreck. Alles in allem jedoch bis zum Pausenpfiff eine recht zerfahrene Partie.

Auch nach der Pause zeigte sich ein ähnliches Bild. Immer wieder versuchten die Gäste über ihre Spielmacherin A. Pioch Angriffe einzuleiten. Die Lissaer Defensive hatte unerwartet viel zu tun. In einem Zweikampf verletzte sich die Spielmacherin der Sterne so schwer, dass sie nicht weiter spielen konnte. An dieser Stelle wünscht das Lissaer Team schnelle Genesung. Nach diesem Schock für die Gastgeber drückten die Gäste immer mehr auf das Tor von Roter Stern, ohne jedoch zwingende Chancen zu erspielen. Es blieb meist bei ungefährlichen Schüssen aus der zweiten Reihe. Eine Eingabe über Nadine Giska nahm Mareike Fuß volley, verzog aber knapp.

In diesem Spiel gelang es den Lissaerinnen nicht, das Spiel in geordneter Form aufzubauen. Schlechte Ballannahmen, ungenaue Zuspiele und einige Unkonzentriertheiten verhinderten dies. Bereits aus der Defensive wurden oft lange Bälle gespielt, was es sowohl dem Mittelfeld als auch dem Angriff schwer machte. Über die Außenpositionen lief fast gar nichts, diese wurden zu selten in das Offensivspiel einbezogen. Dem zentralen Mittelfeld fehlten klare Zuspiele, um Angriffe einzuleiten. Letztlich ging dieses Unentschieden in Ordnung, die Gastgeberinnen störten durch ihre Laufbereitschaft immer wieder den Spielaufbau der Lissaerinnen und verdienten sich so auch einen Punkt.

Es spielten:
Niki Schumann, Isabell Barthel, Ilka Bretschneider, Susann Seiring, Julia Krappidel, Diana Hiller, Ramona Lenhardt (ab 46. Franziska Hirsch), Tina Gallus, Nadine Giska, Marina Drobisch, Mareike Fuß

Unerwartet klarer Erfolg gegen Bezirksligarückkehrer

Marina
Marinas Debüt

SV 90 Lissa -
SG ESV Lok Döbeln/BC Hartha 9:1 (5:0)

In Lissa trafen mit dem SV 90 und dem ESV Lok Döbeln zwei alte Bekannte nach einer Saison Pause wieder aufeinander. Entsprechend gespannt war man auf die Stärke des Gegners, gab es doch in der Vergangenheit viele torreiche und knappe Duelle. In der Anfangsphase war das Heimteam bemüht, die Angriffe über außen einzuleiten. Sofern das gelang, ergaben sich auch schon die ersten Möglichkeiten. Nadine Giskas Heber fiel auf die Querlatte, Mareike Fuß hatte freistehend die Möglichkeit zur Führung, verzog aber knapp. Riesenglück dann in der 22. Spielminute. Nachdem die defensiven Zentralpositionen zu weit aufgerückt waren, erreichte ein langer Ball der Döbelnerinnen S. Grandke, welche freistehend vor Niki Schumann auftauchte. Üblicherweise lässt sich die Döbelnerin solche Chancen nicht entgehen, doch dieses Mal erwischte sie den Ball nicht genau genug und schoss ihn direkt in die Arme der Lissaer Hüterin. Fast im Gegenzug zog Ramona Lenhardt aus 18m ab, Mareike Fuß hielt noch den Kopf in den Schuss und lenkte den Ball unhaltbar ins linke obere Toreck (24.). Kurz darauf setzte sich Nadine Giska gut auf der rechten Seite durch, ihre lange Flanke auf den zweiten Pfosten köpfte Marina Drobisch ins Tor (28). Die neue Stürmerin musste kurzfristig von Beginn auflaufen, machte aber ihr Debüt im Lissaer Team sehr gut. Sie war es auch, die sich in der 35. Minute energisch auf der linken Außenbahn durchsetzte, ihre scharfe Eingabe von der Grundlinie verwertete Mareike Fuß. Nach einem der zahlreichen gut getretenen Eckbälle von Diana Hiller gelang Ramona Lenhardt freistehend im Strafraum das 4:0 (41.). Direkt vor dem Pausenpfiff erhöhte wieder Mareike Fuß mit einem Schuss aus 18m unter die Latte auf 5:0.
Die Stürmerin war es auch, die nach der Halbzeit einen lupenreinen Hattrick fabrizierte. In der 57. Minute nach einem Pass von Ramona Lenhardt, in der 60. Minute nach Zuspiel von Nadine Giska erzielte sie die Tore überlegt im Strafraum. Perfekt machte sie den Dreierpack nach scharfer Eingabe von Marina Drobisch mit dem Kopf in der 63. Spielminute. Gefährlich waren die Gäste schon in der Vergangenheit durch Standards. Dies bekamen die Lissaerinnen auch diese Mal zu spüren. In der 70. Minute wurde ein Freistoss aus halbrechter Position in den Strafraum gezogen, S.Grandke war mit dem Kopf zur Stelle und markierte das 8:1. Den Schlusspunkt setzte dann Mareike Fuß, die nach guter Kombination über Ramona Lenhardt und Marina Drobisch flach ins linke Toreck einschob.

Auch in diesem Spiel wurden gute Gelegenheiten über die Aussenpositionen vorgetragen. Defizite gab es noch im schnellen Umschaltspiel, falls der Gegner etwas weiter aufgerückt war und sich daraus Überzahlsituationen im Offensivspiel ergaben. Hin und wieder wurde die Ordnung in der Defensive bei eigenen Offensivaktionen aufgegeben, woraus sich einige gefährliche Konter ergaben. Anzuerkennen ist die Laufbereitschaft bei den sommerlichen Temperaturen, so wurde bis zum Abpfiff versucht, Torchancen zu erspielen.

Es spielten:
Niki Schumann, Isabell Barthel, Ilka Bretschneider, Julia Krappidel (ab 65. Franziska Hirsch), Diana Hiller, Ramona Lenhardt, Janina Hähnel, Tina Gallus, Nadine Giska (ab 65. Stephanie Geissler), Marina Drobisch, Mareike Fuß

Sieg in zweiter Pokalrunde gegen Liganeuling

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Landespokal:
SV 90 Lissa - Eintracht Leipzig Süd II 5:1 (2:0)


In Lissa trafen in der zweiten Pokalrunde der Vorjahreszweite und der Liganeuling, Eintracht Leipzig Süd II, aufeinander. Gleich von Beginn an war das Heimteam bemüht, den Gegner unter Druck zu setzen und Chancen zu erspielen. Dies gelang in der ersten Viertelstunde auch recht gut, die Angriffe wurden häufig über die beiden Mittelfeldaußen vor das gegnerische Tor getragen. In dieser ersten Druckphase fielen auch die ersten beiden Tore für das Lissaer Team. Beim 1:0 nach 6 Minuten verdiente sich die Lissaer Torhüterin Niki Schumann einen Assistpunkt. Ihren weiten Abschlag konnte die gegnerische Abwehr nicht klären, Mareike Fuß erlief den Ball und hob diesen von der Strafraumgrenze über die gegnerische Hüterin. Einen gelungenen Angriff über die linke Seite trugen Ramona Lenhardt, Tina Gallus und Ilka Bretschneider vor. Diese legte den Ball zurück auf Diana Hiller, die mit einem platzierten Schuss ins linke untere Toreck das 2:0 markierte (15.). Auch in der Folgezeit erspielten sich die Lissaerinnen zum Teil sehr gute Chancen, vermochten aber bis zur Halbzeit keine weitere zu nutzen. Auch das Team von Eintracht Süd II trug einige Angriffe vor und zwang die Lissaer Hüterin einmal ernsthaft ihr Können zu zeigen.
Die zweite Halbzeit begann die Heimmannschaft sehr fahrig. Nach einem Fehler in der Hintermannschaft konnte die gegnerische Stürmerin allein auf das Lissaer Gehäuse laufen. Nachdem der erste Schuss noch abgewehrt werden konnte, nutzte sie den Abpraller zum Anschlusstreffer (47.). Lissa versuchte das Spiel wieder souveräner in den Griff zu bekommen, machte aber in dieser Phase einen unkonzentrierten Eindruck. Etwas mehr Ruhe kehrte nach dem 3:1 (59.) ein. Rückkehrerin Ilka Bretschneider köpfte eine Flanke der sehr agilen Nadine Giska ein. Beim 4:1 legte Mareike Fuß zurück, Ilka Brettschneider blockte gekonnt den Gegner und Janina Brauns jagte einen straffen Schuss aus 20 Metern ins rechte obere Toreck.
Neuzugang Claudia Schorling spielte in der letzten Spielminute einen Pass auf Mareike Fuß. Diese lief mit dem Ball in den Sechzehner und vollendete mit straffem Schuss zum Endstand von 5:1.

Von Anfang an waren die Lissaerinnen bemüht, Angriffe über die Außen einzuleiten, was auch immer wieder gut gelang. Mangelhaft war gerade in der ersten Spielhälfte die Chancenverwertung. Auch prägten viele unkonzentrierte Aktionen das Lissaer Spielgeschehen, so dass auch dem Gegner einige gute Offensivaktionen ermöglicht wurden. In der Defensive fehlte in der einen oder anderen Aktion die nötige Ruhe und Souveränität. Es gibt noch Einiges zu tun, bis der Leistungsstand Ende der letzten Spielzeit erreicht ist.

Es spielten:
Niki Schumann, Isabell Barthel, Julia Höpping, Susann Seiring, Diana Hiller (ab 64. Julia Krappidel), Ramona Lenhardt, Janina Hähnel, Tina Gallus, Nadine Giska (ab 64. Claudia Schorling), Ilka Bretschneider, Mareike Fuß