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2. Frauen

Eine gefühlte Niederlage

Thierbacher SV - SV 90 Lissa II 2:2 (1:1)

Die äußeren Bedingungen waren denkbar schlecht für ein Fußballspiel, kalter Wind, Schnee- und Graupelschauer und dazu ein ohnehin sehr schlechter und viel zu kleiner Platz. Offensichtlich spielte Lissa auch deshalb das schlechteste Spiel der Rückrunde, was aber dennoch für ein Remis reichte. Lissa war spielerisch besser, hatte aber Probleme mit der robusten und manchmal auch sehr übertrieben harten Spielweise der Gastgeberinnen, welche zudem auch verbal ziemlich unfair agierten und leider auch gegenüber den minderjährigen Kickerinnen die ganze Spielzeit über beleidigend waren. Doch beim frühen Rückstand war Lissa selbst Schuld, der Angriff und der Abschluss wurde mit zu wenig Gegenwehr leichtsinnig zugelassen. Beim Ausgleich nutzte Lisa-Marie Wachs ein Abspielfehler der Torfrau aus und schob die Kugel postwendend ins Tor. Wenig später schoss Laura Merkel einen Handstrafstoß an den Pfosten, während der Ausführung wurde sie allerdings billig und unsportlich erschreckt, gleich zwei Thierbacherinnen schrien sie mit tierischen Lauten an, ein Zeugnis von niedrigstem Niveau, dem sich leider auch sämtliche Zuschauer anschlossen. Nach dem Seitenwechsel gab es ein ständiges auf und ab mit Feldvorteilen von Lissa, leider wurden auch oft viele Bälle schnell hergegeben, nach zahlreichen vorherigen Fouls war daher auch Angst im Spiel, was die Aktionen hektisch machte. Nach einem hässlichen Foul an Laura Merkel reichte es dann letztlich auch dem Schiri und es gab endlich mal gelb. Die Gefoulte zahlte die Rechnung sportlich zurück und erzielte nach schönem Zuspiel von Doreen Glöckner die verdiente Führung. Anschließend wurde mal wieder verpasst, den Sack zuzumachen und es kam wie es kommen musste, der Sieg wurde verschenkt. Wenige Minuten vor dem Ende schoss Torfrau Leoni Meyer im Strafraum eine Gegenspielerin an den Rücken, von dort prallte der Ball in einem hohen Bogen ins Tor. Ein kurioses Tor, aber gar nicht lustig, denn zu diesem Zeitpunkt kam kaum noch Gegenwehr und der vierte Sieg in Folge war eigentlich so gut wie sicher. Dennoch wirft der Punktverlust das Team nicht aus der Bahn, schließlich kann Lissa den Tabellenplatz verteidigen, hat ausreichend Gründe für weiteres intensives Training, hat sich schon nach dem Seitenwechsel gesteigert und es gehen zum Glück alle ohne Verletzung in die neue Woche.
Es spielten:
Leoni Meyer, Doreen Kühr, Saskia Hirsch, Annalena Röhlig, Laura Merkel, Lena Lehmann, Lisa Krüger, Gina Gwiedziel, Doreen Glöckner und Lisa-Marie Wachs


Unnötige Niederlage und bittere Tränen

SV 90 Lissa II – FV Bad Lausick  3:4 (2:2)

Mit dem Wintereinbruch und dem ersten Schnee kamen die jungen Lissaerinnen besser zurecht, als mit der eigenen Courage und mussten sich trotz klarer Überlegenheit und Chancen in Fülle dem Favoriten geschlagen geben. Der erste Schnee und etwas Schneeregen ließen den Platz stark aufweichen, wobei die jungen meist sehr leichten Kickerinnen aus Lissa wesentlich besser klar kamen. Bei den Gastgebern standen nämlich neben einer B-Jugendmannschaft die Neuzugänge Lisa-Marie Wachs und die älteste Spielerin mit nur 22Jahren Samantha Feig und somit die jüngste Mannschaft aller Zeiten auf dem Feld. Leider gehört zum Schwung und Elan der Jugend auch etwas Naivität, was zum 0:1Rückstand führte. Schnell rappelte sich das Team aber wieder auf, mit hohem Einsatz erzwang Antonia Feig den Ausgleich, nur zwei Minuten später sorgte Laura Merkel sogar für die Führung, aber wieder einmal standen sich die stets fleißigen aber glücklosen Lissaerinnen selbst im Weg. Sie machten ein super Spiel, schafften es aber nur selten den letzten Pass exakt zu spielen und zum präzisen Abschluss zu kommen. Stattdessen kam es zu einem katastrophalen Abspiel am Strafraum, welches prompt zum Ausgleich führte. Nach dem warmen Pausentee kam Lissa mit neuem Schwung aus der Kabine und gingen erneut in Führung, Laura Merkel nutzte ihren Freiraum und schob gekonnt ein. Die Freude hielt nicht lange, ein weiterer Fehler, ein Fehlabspiel am Strafraum und die Gäste nahmen das Geschenk zum erneuten Ausgleich gerne an. Nur drei Minuten später wurde auch bei einer Ecke sehr naiv verteidigt und es stand sogar 4:3 für die Gäste, dabei waren selbst die erfolgsverwöhnten Bad Lausickerinnen sehr überrascht, kaum am Ball zu sein und nun dennoch zu führen. Fortan spielte Lissa nur noch auf ein Tor, traf aber bei besten Chancen nicht, einige Male wurde ein Überzahlspiel am Strafraum nicht konsequent ausgespielt, Saskia Hirsch traf die Lattenunterkante, Lena Lehmann den Pfosten und so ziemlich jede Spielerin in den verbliebenen 20 Minuten wenigstens einmal in die Arme der Gästekeeperin.
Letztlich war die Niederlage unnötig und enorm unverdient, entsprechend enttäuscht waren die jungen Kickerinnen. Eigentlich war die Partie von vornherein als eine der schwersten eigestuft worden und dieses mal wurde sogar getroffen und gleich dreimal, dass es angesichts des Spielverlaufs zum Erfolg nicht gereicht hat ist daher doppelt bitter. Nun muss im letzten Spiel kommende Woche in Kiebitz unbedingt gepunktet werden, mit einer Niederlage verfällt das Recht an der Teilnahme bei der Hallenmeisterschaft.           

Es spielten: Leoni Meyer, Lisa Krüger, Laura Merkel, Saskia Hirsch, Samantha Feig, Annalena Röhlig, Lena Lehmann, Antonia Feig und Lisa-Marie Wachs

Trotz guter Chancen auswärts wieder nur ein Punkt

SV Naunhof - SV 90 Lissa II  2:2 (1:0)

Bei eiskaltem Wind brauchten die Lissaerinnen sehr lange um warm zu werden, dabei trafen sie auf top gepflegter Kunstrasenanlage nicht gerade auf einen starken Gegner. Die Gastgeberinnen lebten von Einzelaktionen zweier auffälliger Akteure, aber das reichte für die Führung zur Halbzeit. Lissa hätte bei besserer Chancenverwertung den Ausgleich verdient gehabt, doch irgendwie fehlte Kraft oder Präzision. Nach dem Seitenwechsel war Lissa deutlich besser, fleißiger und engagierter. So bereitete Lisa Krüger mit einem tollen Antritt das Tor für Lena Lehmann zum Ausgleich vor. Wegen Abstimmungsproblemen in der Hintermannschaft dauerte die Freude aber nur vier Minuten und Naunhof kam mit einem Konter zur erneuten Führung. Lissa war aber wenig beeindruckt und spielte die Gastgeberinnen regelrecht an die Wand. Leider fehlte wie so oft die Genauigkeit beim letzten Pass oder beim Abschluss, lediglich Lisa-Marie Wachs fand eine Lücke und hämmerte den ball aus 15m in den Winkel. Nun spielte Lissa voll auf Sieg und riskierte einiges, dabei traf Sarina Groscholewski mit einem schönen Schlenzer ins lange Eck, leider war das Spiel bereits unterbrochen und das Tor zählte nicht. Die sich bietenden Konterräume bargen aber auch Gefahr und Lissa konnte sich mehrfach bei Torfrau Anett Pantel bedanken, dass am Ende wenigstens der Punkt entführt werden konnte. So geht das Remis in einer fairen Partie letztlich in Ordnung.

Es spielten:
Anett Pantel, Sandra Korge, Doreen Kühr, Sarina Groscholewski, Laura Merkel, Antonia Feig, Lena Lehmann, Lisa Krüger und Lisa-Marie Wachs

Zweimal die Führung verspielt

Olympia Frankenhain - SV 90 Lissa II  2:2 (0:0)

Im ersten Auswärtsspiel der Saison fehlten wieder krankheitsbedingt einige Akteure und die Lissaerinnen waren am Ende froh, die 80 Minuten überstanden zu haben. In einer Partie zweier gleichstarker Gegner waren die Gastgeberinnen etwas konsequenter in den Aktionen und setzten sich in den Zweikämpfen robuster ein. So kamen sie auch zu einem leichten Übergewicht, doch so richtig gefährlich vor dem Tor waren sie kaum. Lissa dagegen setzte auf Konter und war zweimal der Führung sehr nahe, Saskia Hirsch setzte einen Ball aus Nahdistanz an den Pfosten, Doreen Glöckners Schuss konnte die Keeperin kurz darauf gerade so aus dem Eck kratzen. Nach dem Seitenwechsel war zunächst Lissa am Drücker, wobei sich Saskia Hirsch aussen rechts sehenswert durchsetzte, ihre scharfe Hereingabe fand in Lisa-Marie Wachs einen Abnehmer und die Führung war perfekt. Leider kam es bereits im Gegenzug zum Ausgleich, wobei gleich mehrere Lissaer Fehler ausgenutzt wurden und Torfrau Leoni Meyer nicht gut aussah. Lissa mühte sich aber weiter und wurde stärker. Die erneute Führung durch Lisa-Marie Wachs gelang mit einem platzierten Freistoß. Doch wieder nur drei Minuten später setzten die Lissaerinnen nicht energisch genug nach und gaben der Frankenhainer Stürmerin unnötig viel Freiraum, welchen sie für ein Solo und einen Abschluss nutzte, welcher zum Ausgleich führte. Kurz darauf klatschte der Ball sogar noch an die Querlatte, dabei hatte Lissa Glück und entführte so wenigstens einen Punkt.     

Es spielten:
Leoni Meyer, Sandra Korge, Saskia Hirsch, Annalena Röhlig, Doreen Glöckner, Lisa Krüger und Lisa-Marie Wachs

Kantersieg gegen Schlusslicht

SV 90 Lissa II – Mügeln/ Ablass 8:1 (4:0)

Mit einer herzerfrischenden Mischung aus Jung und Alt war das Lissaer Team dem Schlusslicht aus Mügeln zu jeder Zeit voll überlegen. Viky Teske machte bereits nach elf Minuten mit einem lupenreinen Hattrick alles klar, wurde dabei sehr schön von Laura Merkel und Doreen Bock in Szene gesetzt. Den vierten Treffer erzielte Doreen Bock nach sehr schönem Zuspiel von Carmen Kretschmann. Die Gäste kamen kaum vor das Lissaer Tor und versuchten es mit Distanzschüssen. Die Gastgeber gaben stets das Tempo an und vergaben dabei noch zahlreiche gute Torchancen. Nach dem Seitenwechsel wurde Mügeln stärker und prüfte Torfrau Leoni Meyer mehrfach, doch sie hielt mit einigen guten Aktionen den Kasten sauber. Für Lissa ergaben sich aber sehr schöne Konterräume, so spielte Doreen Bock einen perfekten Pass über 40m der schnellen Saskia Hirsch in den Lauf, die der Gästeabwehr davon lief und eiskalt verwandelte. Das 6:0 erzielte Doreen Bock wieder selbst, sie nutzte einen Abstimmungsfehler der Hintermannschaft. Trotz des aussichtslosen Rückstandes gaben sich die Gäste nie auf und versuchten mit erlaubten und leider auch unerlaubten Mitteln ein Debakel zu verhindern und zu einem Ehrentreffer zu kommen. Doch Lissa hatte die bessere Durchschlagskraft, so setzte sich Laura Merkel durch und traf zum 7:0. Kurz vor Ultimo gelang Doreen Bock sogar noch das 8:0, auch sie konnte sich alleine durchsetzen, nachdem sie einen Zweikampf an der Mittellinie gewann und dann mit Tempo den direkten Weg zum Tor suchte. In der Nachspielzeit gelang den Gästen dann doch noch der verdiente Ehrentreffer.      
Mit hoher Laufarbeit und einer mit Doreen Kühr und Annalena Röhlig überragenden Abwehr kam Lissa stets in Überzahl und sehr viel Selbstvertrauen zu gefährlichen Angriffen und bestimmte Tempo und Gegner. Die Hälfte der Lissaer Spielerinnen war 16 Jahre oder jünger, was auch für die Zukunft Gutes erwarten lässt.       

Es spielten:
Anett Pantel, Leoni Meyer; Doreen Kühr, Annalena Röhlig, Doreen Bock, Laura Merkel, Saskia Hirsch, Lisa Krüger, Gina Gwiedziel, Carmen Kretschmann und Viky Teske

Deutlicher Auswärtserfolg

SG Rackwitz/ Delitzsch - SV 90 Lissa II 0:4 (0:2)

Wie jedes Jahr, so auch dieses Mal war das Kreisderby wieder was Besonderes. Entsprechend aufgeregt gingen vor allem die Gäste mit ihrem jungen Team ins Spiel. Die SG hatte zunächst mehr Ballbesitz und Lissa fand gar nicht ins Spiel, Chancen wurden auf beiden Seiten kaum zugelassen, dafür waren die Abwehrreihen zu stark. Mitte der ersten Hälfte kam dann Lissa besser in Fahrt und profitierte von Abstimmungsproblemen der SG, dabei fasste sich Saskia Hirsch ein Herz, umtanzte die Abwehr und schob zur Führung ein. Nur wenige Minuten später passte Laura Merkel quer auf Laura Nuck, die freistehend abzog und zum 2:0 traf. Freistehend hatte gleich im nächsten Angriff Antonia Feig das 3:0 auf dem Fuß, scheiterte aber an der Delitzscher Keeperin. Nach dem Seitenwechsel fand Lissa besser ins Spiel, war aber keineswegs dominierend, denn auch die Gastgeberinnen hatten gute Chancen. Nach einer aussichtsreichen Freistoßsituation der SG stand die Mauer der Lissaerinnen optimal und leitete einen blitzschnellen Konter ein, Julia Krappidel fing den Ball ab und passte perfekt in den Lauf der gestarteten Antonia Feig, die schneller mit Ball war als die Delitzscher Abwehr und ließ beim 3:0 auch der Torfrau keine Chance. Kurz darauf sorgte Laura Merkel mit dem 4:0 für die Entscheidung, sie schob den Ball eiskalt ein, nachdem über die rechte Seite sauber bis in den Strafraum kombiniert wurde. Die SG gab sich nie auf und versuchte wenigstens den Ehrentreffer zu erzielen, dabei wurde Leoni Meyer im Lissaer Tor mehrfach geprüft, blieb aber fehlerfrei, so dass die Lissaer Reserve am Ende einen weiteren Auswärtssieg einfahren konnte.    
Die junge Lissaer Mannschaft leistet momentan Erstaunliches, über weite Strecken sind 14- und 15jährige Mädchen bereits wichtige Leistungsträger geworden und fühlen sich offensichtlich sehr wohl. Das spiegelt sich letztlich auch in den Leistungen auf dem Platz und im Training wieder, was die Trainer wiederum unheimlich stolz macht.  

Es spielten:
Leoni Meyer, Doreen Kühr, Julia Krappidel, Saskia Hirsch, Laura Merkel, Annalena Röhlig, Lisa Krüger, Antonia Feig, Laura Nuck, Gina Gwiedziel und Stefanie Kretschmann

Lissa in Oschatz überlegen

FSV Oschatz - SV 90 Lissa II 0:2 (0:1)

Mit dem wohl jüngsten Team aller Zeiten und bei Dauerregen trat Lissa zum Punktspiel in Oschatz an. Dabei fühlten sich die Gäste auf dem Kunstrasen offensichtlich sehr wohl, der Ball wurde sehenswert kombiniert, lediglich am letzten Pass fehlte es an Genauigkeit. Als Sandra Korge an der Grundlinie für einen schon längst verlorenen Ball einsetzte und Gina Gwiedziel in der Rückraum passte, stand Laura Merkel goldrichtig und schoss aus der Drehung flach ins Tor. Anschließend war Lissa noch mehr motiviert, stand mit Laura Merkel und Annalena Röhlig in der Abwehr unglaublich sicher und stabil und ließ den Gastgeberinnen kaum Raum zur Entfaltung. Allerdings wurde vorn verpasst, eine der zahlreichen Chancen zu verwerten. Das machte dann Sandra Korge nach dem Seitenwechsel bei einem sehenswerten Zusammenspiel mit Lisa Krüger. Weitere Chancen blieben ungenutzt, doch die Gastgeber hatten nicht viel dagegen zu setzen, so dass der verdiente Sieg nie in Gefahr war.   
Viele Ausfälle zwingen Lissa die Jugend verstärkt in die Verantwortung zu nehmen. Die Eigengewächse nehmen diese Rolle erfreulich gut an und liefern trotz Entwicklungsphase gute Leistungen ab, dabei sind Schwankungen normal, aber längst nicht so auffällig wie befürchtet. 

Es spielten:
Anett Pantel, Laura Merkel, Annalena Röhlig, Sandra Korge, Saskia Hirsch, Lisa Krüger, Carmen Kretschmann, Gina Gwiedziel und Lena Lehmann

Ein gutes torloses Remis

SV 90 Lissa II – SG Doberschütz/ Mockrehna/ Laussig  0:0

Lissa lief nach langer und beinahe unerträglicher Winterpause mit dem wohl jüngsten Team aller Zeiten auf. Dabei machte vor Debütantin Antonia Feig eine sehr gute Figur und steigerte sich während der Partie zunehmend. Insgesamt stand Lissa souverän und stabil, ließ den Gästen nur wenig zu und hatte selbst einige gute Einschussmöglichkeiten. Leider fehlte am Ende oft die Präzision beim Abschluss oder schon beim letzten Pass, sodass beide Teams ohne Tore blieben. Allerdings sprachen auch die Zuschauer von einer guten Nullnummer, bei der beide Teams mit einem Punkt zufrieden waren.
Unter dem Hintergrund dass bei Lissa gleich sieben Spielerinnen zwischen 14 und 16 Jahren auf dem Feld standen und langsam integriert werden müssen, war das Ergebnis zweitrangig. Die Mischung aus Erfahrung und jugendlicher Frische stimmte und sehr auffällig war der jederzeit harmonische Umgang miteinander, darauf lässt sich mit Freude aufbauen.   

Es spielten:
Anett Pantel, Annalena Röhlig, Sandra Korge, Doreen Kühr, Lisa Krüger, Stefanie Kretschmann, Laura Merkel, Antonia Feig, Lena Lehman, Carmen Kretschmann, Viktoria Teske und Saskia Hirsch

Hallenkreismeisterschaft in Oschatz mit Bronze  

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Da der Verband die Hallenkreismeisterschaft kurzfristig eine Woche vorverlegte, hagelte es urlaubsbedingt einige Absagen, dennoch bekam die Lissaer Reservemannschaft eine gute Mannschaft auf den Oschatzer Hallenboden. Die SG Delitzsch/ Rackwitz sagte ab, daher wurde bei sieben Teams der Modus Jeder gegen Jeden gespielt.
Im Eröffnungsspiel traf Lissa auf den stärksten Gegner und verlor knapp und unglücklich gegen die SG Luppa/ Merkwitz 1:2. Laura Merkel brachte Lissa in Führung und Anett Pantel hielt mehrfach gut gegen die starken Luppaerinnen, jedoch brach der Damm dann doch irgendwann, Luppa drehte das Spiel und wurde am Turnierende Hallenkreismeister. Gegen Vorjahresmeister Hartenfels Torgau gewann Lissa nach großartiger Vorstellung verdient aber knapp mit 1:0, das goldene Tor erzielte Ilka Bretschneider. In der Partie gegen Doberschütz erwischte Lissa einen denkbar unglücklichen Start, Fehler in den Abwehrreihen führten zu unnötigen Gegentreffern, dazu versuchte Doberschütz aufreizend Zeit zu schinden, doch das spielerisch bessere Team drehte den Spieß, ließ sich von Zeitspiel und Fouls nicht beeindrucken und spielte Doberschütz regelrecht an die Wand. Treffer von Julia Krappidel und Doreen Glöckner führten zum Ausgleich, trotz Chancen reichte die Zeit aber für den Sieg nicht mehr. Gegen den FSV Oschatz war Lissa spielbestimmend und gewann verdient durch Tore von Doreen Glöckner und Laura Merkel 2:1, wobei der fällige Siegtreffer erst in den Schlusssekunden gelang. Spannend sollte es anschließend gegen die Unbesiegbaren aus Süptitz werden, schließlich gewann der aktuelle Tabellenführer alle Pflichtspiele in dieser Saison. Die Jüngste im Lissaer Team, Laura Merkel erzielte den Führungstreffer mit einem frechen Heber, nach dem Ausgleich traf Ilka Bretschneider per Kopf und überwand die herauslaufende Keeperin ebenfalls mit einem Heber. Den Schlusspunkt unter eine überraschend einseitige Partie setzte Laura Merkel beim 3:1, die aus spitzem Winkel netzte. Nun war der zweite Platz in greifbarer Nähe, ein Punkt gegen Mügeln hätte dazu gereicht. Aber entweder setzte die mehr als 40minütige Pause zu oder Lissa war schlichtweg müde. Zweimal erhielt die spätere Torschützenkönigin Jennifer Thiele ein Geschenk der Lissaer Hintermannschaft serviert und zweimal  nahm sie dankend an. In einer hektischen Partie war Lissa zwar besser, kam aber nur selten zum Abschluss. So gelang Doreen Glöckner lediglich der zwischenzeitliche Ausgleich.    
Unter den Voraussetzungen kann Lissa mit dem dritten Platz durchaus zufrieden sein, nach dem Turnier war die Enttäuschung allerdings doch etwas größer, der zweite Platz wäre durchaus drin gewesen, denn nur durch ein Tor unterschied kam Mügeln punktgleich vor Lissa ein. Platz vier ging an Doberschütz, Fünfter wurde Süptitz und Torgau kam als sechster vor Oschatz ein.
Unglücklich war der durch die Turnierleitung entwickelte Spielplan. Normalerweise gibt es für so etwas Schlüssel und da kann es nicht sein, dass Lissa immer auf der Gästeseite steht und in sechs Spielen nicht einmal Anstoß hat, Luppa und Süptitz dagegen gleich fünfmal.  

Es spielten:
Anett Pantel, Laura Nuck, Julia Krappidel, Doreen Kühr, Annalena Röhlig, Doreen Glöckner, Ilka Bretschneider, Leoni Meyer, Laura Merkel und Stefanie Kretschmann 

Klare Führung aus der Hand gegeben

SV 90 Lissa II – SG Luppa/ Merkwitz  2:3 (1:0)

Pokalsieger und Vizemeister Luppa kam als Favorit nach Lissa, daher waren die Gastgeber eher defensiv eingestellt und setzten zunächst auf Konter. Die Rechnung ging zunächst auf, denn Luppa hatte sich das Ganze wohl anders vorgestellt, überhastet, ungenau und fast schon hektisch kam es zu den ungenauen Abschlüssen und finalen Pässen. Lissa kam nur zu wenigen Chancen, war dabei aber endlich mal effektiv. Jenny Huffziger passte super auf Viky Teske in den Lauf, die aus zehn Meter unhaltbar in den Winkel traf. Auch nach dem Seitenwechsel war Luppa in einer unterhaltsamen und sehr fairen Partie das spielerisch bessere Team, vermochte es aber nicht, die sich bietenden Chancen zu verwerten. Lissa kam nach einem Kraftakt von Carmen Kretschmann sogar zum 2:0, den Schuss konnte die Gästetorfrau zwar abwehren, doch Jenny Huffziger stand goldrichtig und rückte den Ball zum 2:0 ein. Zwölf Minuten vor dem Ende waren dann einige Lissaerinnen kraftlos, das hohe Tempo hatte sie voll gefordert, der Ball kam kaum noch aus der Gefahrenzone, der Anschluss der Gäste war die Folge. Nur zwei Minuten später kam es dann zum Ausgleich, was die Gäste weiter motivierte, die extremen Dauerdruck aufbauten, welchem Lissa nicht standhalten konnte. Der 2:3Siegtreffer war dabei ebenso bitter wie auch verdient.
Nach der Partie lobten sich beide Teams auf Grund der gutklassigen und rasanten Partie, die trotz hohen Ehrgeizes nie unfair war.

Es spielten:
Anett Pantel, Stefanie Kretschmann, Laura Nuck, Laura Merkel, Saskia Hirsch, Lisa Krüger, Jennifer Huffziger, Conny Kanik, Carmen Kretschmann und Viky Teske

Punkte verschenkt – Tabellenführung auch

SG Mügeln/ Ablass - SV 90 Lissa II 2:2 (1:0)

Auf tiefem, schwerem Boden taten sich die Gäste gegen den unbequemen Gegner unheimlich schwer. Zwar war Lissa meist im Ballbesitz, kam aber nur selten zum Abschluss. Mangelnde Einstellung, fehlende Laufarbeit, unnötige Ballverluste und falsches Zweikampfverhalten machten es den meist defensiv agierenden Gastgeberinnen nicht unbedingt schwer. Zu allem Überfluss rutschte ein harmloser als Flanke gedachter Ball der sonst sehr zuverlässigen Anett Pantel im Tor durch die Hände. Mit der Führung nahm Mügeln noch weniger am Spiel teil und jagte mit einer vielbeinigen Abwehr alle Bälle planlos aus dem Strafraum. Nach einer ordentlichen Halbzeitpredigt war Lissa im zweiten Durchgang wie ausgewechselt. Nach einer Druckphase mit vergebenen Chancen musste allerdings erst ein Handstrafstoß herhalten, welchen Doreen Glöckner sicher verwandelte. Kurz darauf traf Saskia Hirsch nach Vorarbeit von Janina Brauns sogar zur Führung und auf Grund der optischen Überlegenheit und sich häufenden Chancen schien Lissa deutlich auf der Siegerstrasse zu sein. Aber leider traf wieder eine alte Weisheit ein, denn was Lissa trotz mehrfacher Anläufe versäumte, gelang den Gastgeberinnen mit nur einem Versuch. Torjägerin Jennifer Thiele tanze gleich drei zu passiv arbeitende Lissaerinnen aus, ihr Schuss wurde auch noch abgefälscht und landete zum Ausgleich im Kasten. Danach hatte Lissa weitere Chancen, blieb im Abschluss aber zu harmlos.    
Die Punkteteilung ist völlig überflüssig, bei guten Chancenverwertung und mehr Engagement schon in Halbzeit ein, wäre eine Pausenführung verdient gewesen, stattdessen musste eine kraftraubende Aufholjagd gestartet werden. Lissa bleibt ungeschlagen, hat aber die Tabellenführung unnötig hergeschenkt. Zweikampfverhalten, Einsatzfreude und Lauffreude müssen in der kommenden Woche beim Spitzenspiel in Süptitz unbedingt wieder stimmen um ungeschlagen zu bleiben.  

Es spielten:
Anett Pantel, Sandra Korge, Doreen Kühr, Doreen Glöckner, Janina Brauns, Saskia Hirsch, Laura Merkel, Laura Nuck und Carmen Kretschmann

Tabellenspitze gegen Meister Torgau verteidigt

SV 90 Lissa II – Hartenfels Torgau  4:3 (1:0)

Trotz einiger Absagen fand sich wieder ein sehr spielstarkes Team in Lissa zusammen, was die Gäste aus Torgau weites gehend im Griff hatte und zurecht gewann. Die frühe Führung gelang Viky Teske, die nach einem Foul an sich selbst einen Strafstoß zugesprochen bekam und diesen selbst verwandelte. Danach war Lissa das klar bessere Team, hatte die größeren Spielanteile und die Mehrzahl an Chancen, vermochte es aber nicht, diese zu nutzen. Das klappte nach dem Seitenwechsel besser, wo Viky Teske nur 2min nach Wiederanpfiff zum 2:0 netzte. Doch Ruhe kam nicht ins Spiel, denn Torgau kam nur drei Minuten später zum Anschluss. Wiederum zwei Minuten später traf Ramona Lenhardt zum 3:1 nach einem Doppelpass mit Carmen Kretschmann und stellte den alten Abstand wieder her. Als Lissas Torjägerin Viky Teske nur weitere zwei Minuten danach zum 4:1 traf schien die Partie gelaufen, doch bei Lissa schlichen sich ungewöhnlich viele Fehler ein, was unnötigen Freiraum für die Gäste brachte. Torjägerin Stefanie Bretschneider traf mit einem Doppelpack zum 4:3 und kurz darauf die Querlatte, anschließend verletzte sie sich im Gesicht und die Lissaer Fussballerinnen wünschen ihr für ihre Genesung alles Gute. Auf dem Spielfeld passierte allerdings nichts mehr.
Unter der Leitung von Trainerin Anika Radak war Lissa das bessere Team und gewann die drei Punkte völlig verdient. Allerdings musste wegen anfangs wieder sehr schlechter Chancenverwertung und hinten hinaus leichten Disziplinlosigkeiten doch wieder gezittert werden. Wenn die Kickerinnen es mal hinkriegen über die gesamte Spielzeit konzentriert zu bleiben, wird der Erfolg auch mal ruhiger und sicherer nach Hause gefahren.  

Es spielten:
Anett Pantel, Peggy Schubert, Isabell Barthel, Ramona Lenhardt, Doreen Glöckner, Caro Schmidt, Conny Kanik, Carmen Kretschmann und Viky Teske

Frauen Nordsachsenpokal - Knapp ausgeschieden

SV 90 Lissa II – SV Süptitz  1:2 (0:2)

Die aktuell beiden besten Teams der Kreisliga trafen sich im Pokal und lieferten sich eine tolle, temporeiche und spannende Partie. Obwohl bei Lissa durch Verletzung, Krankheit und andere Verpflichtungen mehrere Leistungsträger fehlten, verkauften sich die Anwesenden sehr gut, hatten allerdings Startschwierigkeiten, verteidigten in der Anfangsphase naiv und nicht konsequent und lagen bereits nach 7 Minuten 0:2 hinten. Danach war Lissa das spielbestimmende Team, kam aber nur schwer zu Abschlüssen und fand dabei in der glänzend parierenden Keeperin ihren Meister. Auch nach dem Seitenwechsel war Lissa mehr im Ballbesitz und hatte die größere Anzahl an Chancen, es fehlte lediglich an der nötigen Durchschlagskraft und der Cleverness im Abschluss. Nur selten gelang Süptitz ein Gegenangriff, wobei die Gäste immer nach Lissaer Fehlern und Konzentrationsschwächen stark wurden und dann blitzschnell reagierten und gefährlich wurden. Dabei war alles durchschaubar nach einem Schema zugeschnitten, was Lissa durchschaute und die Angriffe letztlich unterdrückte. Der verdiente Anschlusstreffer in der Druckphase kurz vor Ende gelang Viky Teske, wobei zuvor gleich sechs gute Chancen ungenutzt blieben.          
Nach verschlafenem Start war Lissa über weite Strecken das bessere Team, die Torchancen waren herausgespielt und keine Zufallsprodukte und auch konditionell war bis zum Ende kein Abbruch spürbar. Daher kann man trotz des Ausscheidens im Kreispokal von einem guten Spiel sprechen, was alle Beteiligten insgesamt sehr zufrieden stellt.  

Es spielten: Leoni Meyer, Doreen Kühr, Olivia Kursawe, Doreen Glöckner, Lisa Krüger, Conny Kanik, Carmen Kretschmann, Viktoria Teske und Gina Gwiedziel

Überzeugender Derbysieg

SV 90 Lissa II – SG Delitzsch/ Rackwitz  3:0 (2:0)

Die Favoriten vom Tabellenführer aus Lissa ließen den Gästen über weite Strecken kaum eine Chance. Delitzsch versuchte es meist über Konter, was aber nur sehr selten gelang. Dabei kam die frühe Führung den Gastgebern gerade Recht und brachte zusätzlich Ruhe ins Spiel. Caro Schmidt belohnte sich für ihren Trainingsfleiß und die ansteigende Formkurve mit ihrem ersten Treffer zum wichtigen 1:0. Anschließend hatten die Gäste eine kurze Druckphase, welche nur durch beherztes Eingreifen von Torfrau Anett Pantel ohne Folgen blieb. Ansonsten war Lissa mehr am Ball, tempo- und spielbestimmend und erspielte sich zahlreiche Chancen. Das 2:0 nach einer Ecke, wo Viky Teske volley traf wurde verwehrt, weil der Schiri einen Schubser gesehen haben will. Dabei lief die Stürmerin dem Ball mustergültig entgegen und drückte ein. Anschließend hielt lediglich die fehlende Schussgenauigkeit von Lissa die Partie spannend, ein Dutzend Chancen fanden das Ziel nicht. Erst Carmen Kretschmann zeigte, wie es geht. Sie wurde mit einem langen Pass von Doreen Glöckner auf die Reise geschickt und blieb beim Abschluss eiskalt. Nach dem Seitenwechsel blieb die Partie eher einseitig, Torfrau Anett Pantel hatte keinen Ballkontakt mehr, weil ihre Vorderleute überragend agierten und die wichtigsten Zweikämpfe gewannen. Leider wurden die vielen herausgespielten Einschussmöglichkeiten mitunter sehr herzlos vergeben. Nur Vicky Teske machte noch ihr Tor, sie traf nach einer scharfen Hereingabe von Doreen Glöckner und stellte den 3:0Endstand her.      
Ein richtig gutes Derby, wobei die Gäste den Lissaerinnen alles abverlangten und zumindest kämpferisch lange gut mithielten. Eine gut aufgelegte Keeperin der Gäste und eigenes Unvermögen hielten das Ergebnis für die SG in erträglichen Grenzen, Lissa bleibt mit dem 3:0 weiter Spitzenreiter.

Es spielten:
Anett Pantel, Peggy Schubert, Laura Nuck, Julia Krappidel, Caro Schmidt, Anne Semisch, Doreen Glöckner, Carmen Kretschmann, Viktoria Teske und Sarina Groscholewski

Routine setzt sich durch, Lissa II nun Tabellenführer

SV 90 Lissa III - SV 90 Lissa II 2:3 (1:0)

Im vereinsinternen Duell zwischen Jung und Alt standen sich zwei Generationen gegenüber, die sich nichts schenkten. Dabei waren die routinierten Kickerinnen der Zweiten spielbestimmend, fanden in Anja Kunick aber mehrfach ihren Meister, die der dünn besetzten Jugendmannschaft aushalf. Die jungen Wilden der dritten Mannschaft konnten die spielerischen Defizite durch hohe Laufarbeit wegmachen und gingen sogar durch ein Tor von Lena Lehmann in Führung.  Sie wurde von ihrer Keeperin auf die Reise geschickt und verwandelte eiskalt ins Eck. Nach dem Seitenwechsel ging die Dritte sogar mit 2:0 in Führung, Gina Gwiedziel schob den Ball nach feinem Pass von Laura Nuck ins Eck. Nun sah alles nach einem Erfolg der Jugend aus, die aber konditionell einbrach, zu schnell die Bälle hergab oder Fehlpässe fabrizierte. Nachdem Anja Kunick einen Ball von Conny Kanik abwehren konnte, setzte Doreen Glöckner nach und drückte den Ball mit dem ungewohnten linken Fuß ins Tor und leitete damit die Wende ein. Nur zwei Minuten später traf Viky Teske zum Ausgleich, sie wurde von der fleißigen Caro Schmidt angespielt und ging alleine auf und davon. Kurz vor Spielende mobilisierten beide Teams nochmal alle Kräfte, denn beide wollten gewinnen, dabei wurden die Abwehrreihen völlig entblößt und die Chancen häuften sich. Doreen Glöckner war es dann, die den Siegtreffer für die Zweite Mannschaft erzielte und ihr Team damit an die Tabellenspitze der Nordsachsenliga schoss.
Insgesamt geht der Sieg in Ordnung, die zweite Mannschaft hatte mehr Spielanteile, mehr Chancen und am Ende auch den wohl größeren Siegeswillen. Die Jugend war fleißig,  jedoch mit fehlender Kraft und Kondition am Ende sehr hilflos und kopflos, aber dennoch auf einem guten Weg.   

Lissa II: Anett Pantel, Doreen Glöckner, Conny Kanik, Caro Schmidt, Katrin Dost, Viky Teske , Carmen Kretschmann

Lissa III: Anja Kunick, Stefanie Kretschmann, Laura Nuck, Lisa Krüger, Leoni Meyer, Lena Lehmann und Gina Gwiedziel        
 
 
 

Kantersieg für Lissaer Reserve

SV 90 Lissa II – FSV Oschatz 10:2 (4:1)

Trotz Besetzungssorgen fand sich in Lissa unter der Leitung von Coach Anja Kunick ein spielstarkes und entschlossenes Team ein, was im Spielverlauf in einen regelrechten Rausch kickte. Die sehr defensiv eingestellten Gästen hielten ganze 12min Dauerdruck stand, bis Anne Semisch der ersten Treffer gelang, nur drei Minuten später erhöhte der Neuzugang sogar auf 2:0. Nach dem Anschlusstreffer der Gäste stellte Doreen Bock mit dem 3:1 den alten Abstand wieder her. Beim 4:1 war wieder Anne Semisch zur Stelle und brachte mit dem Halbzeitstand Sicherheit in die Aktionen. Auch nach dem Seitenwechsel war Lissa ständig am Drücker und ließ den Gästen kaum Raum. Viktoria Teske traf zum 5:1, Conny Kanik zum 6:1 und Carmen Kretschmann zum 7:1. Dabei kontrollierten die Hausherrinnen stets Tempo und Gegner, wobei sich bei all der Euphorie auch Kontermöglichkeiten für Oschatz ergaben, einer wurde ausgespielt und zum 7:2 vollendet. Doch die permanente Überlegenheit der Lissaerinnen führte zunächst zum Doppelschlag von Anne Semisch zum 9:2 und schließlich zum 10:2 von Carmen Kretschmann.
Ein toller Teamgeist, unheimlich große Erfahrung und hohes Engagement führte zu diesem überraschend hohen Erfolg, obwohl aus einer Personalnot heraus eine Woche lang etliche Telefone klingelten und sich daher einige Spielerinnen auf dem Feld zum ersten Mal begegnet sind.

Es spielten:
Anett Pantel, Peggy Schubert, Doreen Bock, Caro Schmidt, Anne Semisch, Doreen Glöckner, Carmen Kretschmann, Viktoria Teske und Conny Kanik

Deutlicher Sieg gegen Schlusslicht

SV 90 Lissa II – SG Zschortau  10:0 (2:0)

Lissa war bei allerbestem Fußballwetter den Gästen aus Zschortau von Beginn an überlegen, vermochte es aber nicht, selbst die besten Torgelegenheiten in Zählbares umzusetzen. So traf erst nach 15. Min Viky Teske nach einer Einzelleistung zur Führung, zwei Minuten später erhöhte Carmen Kretschmann auf 2:0. Mehr Lauffreude und Spiellust kam mit der Einwechslung der Jugend auf, welche motivierend wirkte und zudem technische Verbesserungen im Spiel offenbarte. So traf Annalena Röhlig mit einem Schuss aus 15m flach und scharf zum 3:0, nachdem ihre älteren Mitspielerinnen bereits reihenweise über die Kiste schossen. Nun brachen alle Dämme und nur eine Minute später traf Sandra Korge zum 4:0. Doreen Glöckner erhöhte auf 5:0 und nach sehenswerter Vorarbeit von Saskia Hirsch machte Viky Teske das halbe Dutzend voll. Die Gäste wehrten sich tapfer und fair, hatten den spielstarken Lissaerinnen aber nichts entgegen zu setzen. Saskia Hirsch traf mit einem wuchtigen Schuss aus 15m in den Winkel zum 7:0 und markierte damit das wohl schönste Tor. Unglücklich ins eigene Tor klärte Samatha Richter vor der einschussbereiten Stefanie Kretschmann nach einer scharfen Flanke von Doreen Kühr zum 8:0. Ihren dritten Treffer im Spiel erzielte Viky Teske beim 9:0 und Carmen Kretschmann stand beim 10:0 goldrichtig, als sie abstaubte und den Endstand besorgte.
Für Torfrau Anett Pantel war es ein sehr ruhiger Nachmittag, sie genoss sowohl die Sonne als auch das herzerfrischende Zusammenspiel ihrer Mannschaft, lediglich die Chancenverwertung war eher mangelhaft, wobei das bei diesem Spielstand letztlich egal ist.  
 
Es spielten:
Anett Pantel, Sandra Korge, Stefanie Kretschmann, Doreen Kühr, Doreen Glöckner, Saskia Hirsch, Lisa Krüger, Annalena Röhlig, Viktoria Teske und Carmen Kretschmann

Sieg für Lissa im Kreisderby


SV 90 Lissa II – ESV Delitzsch  3:1 (1:0)

Noch immer plagen die Lissaer große Personalsorgen, mit Anett Pantel fehlte zudem noch die Torfrau, gut dass der eigene Nachwuchs ehrgeizig an die Türe klopft und so verrückte Hühner, wie Sandra Korge durch halb Deutschland hetzen um dem Team zu Seite zu stehen. Lissa war dabei überraschend offensiv und spielbestimmend, bereits nach zwei Minuten hatte Carmen Kretschmann die erste Großchance. In der Folge hatte Lissa immerwieder gefährliche Szenen, Doreen Glöckner verfehlte einmal knapp bzw. scheiterte an der guten ESV-Keeperin, Carmen Kretschmann vergaß frei vor dem Tor nach super Vorarbeit von Viky Teske einzuschieben und Oli Kursawe setzte sich gegen gleich drei Abwehrspielerinnen sehr schön durch, um dann aus 3m über das Tor zu schießen. Stefanie Kretschmann und Janina Brauns verfehlten aus der Distanz. Kurz vor der Pause traf Carmen Kretschmann unhaltbar und verdient zur Führung ins Eck und gleich nach dem Tor hatte Annalena Röhlig sogar das 2:0 auf dem Fuß. Nach dem Seitenwechsel schien der Spielfluss verloren gegangen zu sein, Lissa ließ den Gästen ungewöhnlich viel Raum, was letztlich zu Chancen führte, welche Leoni Meyer im Tor entschärfen konnte. Das Aufbäumen dauerte aber nicht lange, die Gäste zogen sich zurück bzw. wurden durch gute Lissaer Kombinationen in die eigene Hälfte gedrückt. Das 2:0 war dann nur noch eine Frage der Zeit. Das besorgte die Jüngste auf dem Feld in ihrem ersten Spiel für das Frauenteam, Saskia Hirsch setzte sich auf rechts mit Tempo durch, ihre scharfe Flanke senkte sich hinter der Delitzscher Keeperin ins Netz. Nun war Lissa wie im Rausch und ließ Gegner und Ball laufen, bestimmte das Tempo nach Belieben und gewann reihenweise Laufduelle und Zweikämpfe, nur das Tor wurde trotz unzähliger Chancen nicht getroffen. Im Gegenteil, wie aus heiterem Himmel gelang den Gästen nach einem gewonnenen Zweikampf an der Mittellinie und mit einem Fernschuss der Anschluss. Doch postwendend stellte Lissa den alten Abstand wieder her. Anstoß. schnell durch die Mitte kombiniert, wieder setzte sich die schnelle Saskia Hirsch außen durch und passte perfekt auf Viky Teske, die den Fuß an den Ball bekam und so zum 3:1Endstand traf. Danach hatte Lissa weiter gute Chancen, das Ergebnis höher zu gestalten, scheiterte aber meist an der Delitzscher Keeperin oder am eigenen Unvermögen bei der Chancenverwertung.  
Lissa hat derzeit einen guten Lauf und bleibt das vierte Spiel in Folge ungeschlagen. Auch ist positiv anzumerken, dass sich die Nachwuchskicker nahtlos ins Mannschaftsgefüge integrieren und so das Team nicht nur verstärken, sondern für gesunden Konkurrenzkampf sorgen.    

Es spielten:
Leoni Meyer, Sandra Korge, Stefanie Kretschmann, Doreen Glöckner, Olivia Kursawe, Janina Brauns, Saskia Hirsch, Annalena Röhlig, Katrin Dost, Viktoria Teske und Carmen Kretschmann

Pokalaus im Kreispokal-Halbfinale


Hartenfels Torgau -  SV 90 Lissa II 6:3 (2:1)

Von Beginn an trat Lissa beim großen Favoriten gleichwertig auf und trug zu einem spannenden und temporeichen Spiel bei. Leider konnte Torgau in der Anfangsphase den wohl einzigen Fehler der Hintermannschaft nutzen, welcher zur frühen Führung führte. Die Lissaer Mittelfeldakteure blieben bei einem Einwurf zu passiv, dadurch musste die Abwehr zu zeitig rausrücken und ließ die einschussbereite Torgauer Stürmerin alleine vor dem Tor. Beim 2:0 wurde eine Torgauer Stürmerin angeschossen, welche dann im nachsetzen traf, als der Ball von Pfosten zurück kam. Lissa hatte aber auch Chancen, so setzte Janina Brauns einen Freistoß auf die Latte, Ramona Lenhardt scheiterte mit einem Schuss nur um Zentimeter, so war der Anschlusstreffer von Ilka Bretschneider zum Halbzeitpfiff mehr als verdient, sie köpfte den Ball nach einer Ecke ins Netz. Nach dem Seitenwechsel war die Lissaer Abwehr noch nicht richtig konzentriert, zudem mangelte es bei wenigen Spielerinnen an der Einstellung und Einsatz, so fiel schnell der Treffer zum 3:1 der deutlich aggressiveren Torgauerinnen. Nun wurde die Partie so richtig spannend und dem Ruf eines Pokalfights gerecht. Ramona Lenhardt traf nach einer schönen Kombination zum 3:2, danach kam Torgau über einen nicht ganz zweifelsfreien Handstrafstoß zum 4:2, wobei Lissas Anett Pantel an der Kugel dran war und generell eine sehr gute Leistung bot. Wieder war es Ramona Lenhardt, die zum 4:3Anschluss traf und Lissa warf alles nach vorn. Janina Brauns, Ramona Lenhardt und Carmen Kretschmann hatten in einer dramatischen Schlussphase den Ausgleich auf dem Fuß, wobei Torgau immer unsicherer wurde. Doch wer viel riskiert, hinterlässt Löcher und so gelang Torgau in den letzten beiden Minuten zwei Kontertore zum 6:3Endstand.     
Torgau kann nun nach vier vergeblichen Versuchen endlich das Finale im eigenen Stadion spielen und Lissa kann mit dem Ausscheiden sehr gut leben. Mit einer guten Besetzung und einer entsprechend guten Leistung verkaufte sich der Außenseiter beim ungeschlagenen Spitzenreiter sehr gut und hat wieder einige Sympathiepunkte dazu gewonnen.
Nun wartet wieder der Alltag und mit dem ESV Delitzsch ein Team zum Kreisderby, welches am Sonntag 12Uhr in Lissa angepfiffen wird.

Es spielten:
Anett Pantel, Ramona Lenhardt, Ilka Bretschneider, Doreen Kühr, Doreen Glöckner, Stefanie Kretschmann, Katrin Dost, Janina Brauns, Olivia Kursawe, Conny Kanik  und Carmen Kretschmann

Lissa dominiert und gewinnt Kreisderby

SV 90 Lissa II – TSV Rackwitz  7:0 (2:0)

Nach drei Spielen ohne Torerfolg wollten die Lissaerinnen endlich mal wieder treffen und vor allem punkten, dabei waren sie hochmotiviert und gingen konzentriert ins Derby. Von Beginn an dominierte der Gastgeber und erspielte sich zahlreiche Chancen. Die Führung erzielte Viktoria Teske nach einem Sololauf, am zweiten Treffer wurde sie im Strafraum unsanft gehindert, den fälligen Strafstoß verwandelte Doreen Glöckner sicher. Leider wurden weitere gute Torchancen ausgelassen, wobei die Gäste nur sporadisch und durch Einzelaktionen vor das Lissaer Tor kamen und dabei kaum Gefahr ausstrahlten. Nach dem Seitenwechsel klappte das mit der Chancenverwertung besser. Gerade noch in der Kabine besprochen und schon nach zwei Minuten umgesetzt. Anstatt ständig quer zu spielen zog Ramona Lenhardt aus knapp 20m einfach mal ab, den Abpraller der Rackwitzer Torfrau versenkte Carmen Kretschmann aus Nahdistanz im Nachsetzen und hämmerte den Ball unter die Latte. Nun wurden die Aktionen auch sicherer und Lissa spielte mit Ball und Gegner, wobei Conny Kanik einen schönen Spielzug zum 4:0 abschloss. Einen feinen Pass von Doreen Glöckner erlief Carmen Kretschmann und versenkte die Kugel zum 5:0. Mit einem Doppelpack beendete Viky Teske den Torreigen und tat sich nach einigen torlosen Spielen selbst einen Gefallen, dabei wurde sie mustergültig von Doreen Kühr und Conny Kanik in Szene gesetzt. Auch wenn am Ende noch einige Chancen liegen blieben waren die Gastgeberinnen mit dem Erfolg sehr zufrieden, den Gästen wäre beinahe der Ehrentreffer gelungen, Sarina Groschelewski traf aus 12m die Latte der ansonsten kaum beschäftigten Anett Pantel im Tor.
Nach dem überraschenden Punkt in Mügeln kam nun der erste Sieg der Rückrunde dazu, welcher die Lissaerinnen dem Saisonziel unter den ersten sechs zu gelangen ein weiteres Stück näher bringt. Nun geht die Reise zum Tabellennachbarn nach Oschatz und zu Ostern zum Pokalhalbfinale zum Meisterfavorit nach Torgau, da kann etwas Selbstvertrauen nicht schaden.   
    
Es spielten: Anett Pantel, Sandra Korge, Ramona Lenhardt, Doreen Kühr, Doreen Glöckner, Olivia Kursawe, Katrin Dost, Viktoria Teske, Conny Kanik und Carmen Kretschmann

Frauenmasters in Sandersdorf gewonnen

Lissa II startet mit ungewöhnlicher Mischung und gewinnt überraschend

Zu Gast in der Sandersdorfer Sporthalle mussten sich die Lissaerinnen mit den Anhaltinischen Gepflogenheiten abfinden, zum einen wurde mit einem ungewohnten Futsal gespielt und zum anderen durfte nicht gegrätscht werden.
Entsprechend holprig ging es in die erste Partie, wobei mit Turbine Zschornewitz nicht das stärkste Team auf Lissa wartete. Nach einigen Minuten, wo mehr gelaufen und gekämpft als gespielt wurde, konnte Lissa die Nervosität ablegen und vorsichtige Angriffe starten. Nach zwei guten Chancen gelang Marina Drobisch auch die Führung, welche allerdings kurz darauf wieder ausgeglichen wurde. Mit viel Glück erzielte Viktoria Teske bei einer Ecke drei Sekunden vor Ende mit Hilfe einer Gegenspielerin die Führung, was zugleich den ersten Sieg bedeutete. Ähnlich zerfahren war auch die Partie gegen die II. vom Gastgeber Sandersdorf. Wenig Ordnung, viele Ballverluste und zwei geschenkte Tore nach Fehler im Spielaufbau. Viktoria Teske traf zwei Minuten vor Ende zum Anschluss und setzte das Signal auf Angriff. Wenig später zerstörte ein glückliches Tor von der Mittellinie die Lissaer Träume beim 3:1. In der letzten Partie musste Lissa nun gegen Landsberg gewinnen, um ins Halbfinale einziehen zu können. Marina Drobisch hatte schon nach wenigen Sekunden die Führung auf dem Fuß, was die Keeperin geschickt verhinderte. Kurz darauf verletzte sich Lissas Torfrau Ulrike Hundt am Kopf, biss sich aber durch und spielte weiter, konnte allerdings die Führung der Landsberger nicht verhindern. Lissa war aber besser und traf schon im Gegenzug durch Marina Drobisch zum Ausgleich und kurz darauf traf Viktoria Teske sogar zur Führung. Nun drehte Lissa so richtig auf und fand immer besser ins Turnier, bekam Selbstvertrauen und fand über den Kampfgeist zum Spiel. Viktoria Teske traf nach Vorarbeit von Julia Krappidel zum 3:1, wobei sich die Lissaerinnen in der Schlusssekunde sogar das 3:2 erlauben durften.   
Nun stand mit Union Sandersdorf der Halbfinalgegner fest, das wohl spielstärkste Team hatte die Gruppenpartien alle deutlich gewonnen und schoss dabei 15:0 Tore. Lissa konnte spielerisch nicht mithalten, hatte aber mit Ulrike Hundt im Tor einen sicheren Keeper am Start, zwei Pfosten und eine Querlatte, die offensichtlich Lissaer waren und eine kampf- und einsatzstarke Abwehr mit Doreen Kühr und Stefanie Böhm, welche mit Julia Krappidel und Stefanie Kretschmann wechselten. In der Abwehr diszipliniert und offensiv effektiv, denn nach fünf Minuten Dauerbelagerung haute Ulrike Hundt den Ball aus der Gefahrenzone genau auf Viktoria Teske, die nach kurzer Drehung zur Führung traf. Nach weiteren schrecklichen Momenten, viel Glück und unter Dauerdruck gelang Viktoria Teske sogar der Treffer zum 2:0 nach demselben Schema. Die cleveren und abgezockten Lissaerinnen ließen nur den Anschlusstreffer zu, wussten geschickt den Ball aus der Gefahrenzone zu halten und hatten bei jeder Aktion die Uhr im Blick, welche gnadenlos rückwärts lief.     
Die Freude über den schon sicheren zweiten Platz war riesig, dabei traf Viktoria Teske noch zum 44. Tor im Turnier, was eine Flasche Hugo bedeutete. Für jedes elfte Tor gab es diese Leckerei. Im Finale traf Lissa auf Sandersdorf II und hatte auch gleich zwei gute Chancen, geriet über einen sauberen Konter aber erneut in Rückstand. Als Marina Drobisch den Ball quer auf die frei vorm Tor stehende Viktoria Teske legte, brauchte diese nur einzuschieben, noch in derselben Minute bekam Marina Drobisch den Ball an der Mittellinie vor die Flinte und nagelte das Ding platziert zur Führung in die Maschen. Das Spiel kippte und es spielte nur noch Lissa, allerdings verpassten unsere Kickerinnen bei zahlreichen Chancen den Sack zuzumachen und mussten immer wieder mit gefährlichen Angriffen rechnen. Mit dem Schlusspfiff war die Freude groß, über den unerwarteten Turniersieg, über eine weitere Flasche Hugo für das 55.Tor und über eine sehr engagierte Leistung aller Akteure. Bei der Siegerehrung wurde Keeperin Ulrike Hundt auch völlig zu Recht als beste Torfrau ausgezeichnet, an dieser Stelle alles Gute und gute Besserung.
Platz drei ging an Union Sandersdorf, die Gastgeber fegten TuS Leutzsch mit 8:1 aus der Halle. Um Platz fünf gewann Bad Schmiedeberg gegen Landsberg mit 4:2 und das Spiel um Platz sieben entschied Zschornewitz nach einem 2:2 gegen Buna Halle erst im Neunmeterschießen.      

Es spielten:
Ulrike Hundt, Stefanie Böhm, Doreen Kühr, Stefanie Kretschmann, Julia Krappidel, Marina Drobisch, Viktoria Teske, Jasmin Bornkessel und Olivia Kursawe 

Chancen verballert, Punkte liegen gelassen


SG Doberschütz/ Laußig - SV 90 Lissa II 1:1 (0:1)


Auch vor der letzten Partie der Saison hatten die Lissaerinnen wieder akute Personalsorgen, doch irgendwie wurde das Team wieder voll. Das Torwartproblem löste Jasmin Bornkessel, indem sie sich uneigennützig zur Verfügung stellte, in der Abwehr stand die extra aus Berlin angereiste Sandra Korge neben der gesetzten Doreen Kühr ihre Frau und neben Dauerläuferin Doreen Glöckner im Mittelfeld biss sich trotz Kniebeschwerden die 15jährige Stefanie Kretschmann durch und half Claudia Schorling trotz Hoffnung in der Bezirksliga eingesetzt zu werden der Reserve aus. Im Sturm stand Viky Teske ihre Frau und sie sollte gleich zum Spielbeginn ihre Chance bekommen. Nachdem sie alleine auf die Torfrau der Gastgeberinnen zulief und zunächst scheiterte, wurde sie kurz vor dem Nachschuss mit einer Notbremse gestoppt. Der Schiri zeigte sofort und völlig zu Recht auf den Punkt, verzichtete aber auf eine Karte. Mit viel Selbstvertrauen trat die gefaulte selbst an und verwandelte souverän zur Führung. Danach verpasste Lissa wie so oft, den Sack zu zumachen. Einige richtig gute Chancen wurden vergeben, dabei entstanden immer wieder Freistoßsituationen, da die Gastgeberinnen sich nur durch Fouls zu helfen wussten. Leider blieben wie so oft die Karten im Trikot des Schiris verborgen, die ein oder andere kleine Verletzung einiger Gästespielerinnen führten allerdings Mitte der zweiten Hälfte zu einem Bruch im Lissaer Spiel, wo sich die schlechte Chancenverwertung rächte. So fiel nach einem der wenigen Angriffe der Ausgleich für Doberschütz. Dennoch hatte Lissa mehrfach die Chance auf den Siegtreffer, wo sich sogar die Abwehr beim Torschuss versuchte, doch irgendwie fehlt in Lissa ein Knipser. Gut spielen alleine reicht nicht, Tore sind das Salz in der Suppe und die fehlten dem stark arbeitenden Team mal wieder.   
Die Lissaerinnen waren mit dem Punkt dennoch zufrieden. Mit einem guten Mittelfeldplatz gehen sie nun in die Winterpause und qualifizieren sich somit für die Hallenmeisterschaft im Februar in Torgau.  

Es spielten:
Jasmin Bornkessel, Doreen Kühr, Sandra Korge, Doreen Glöckner, Stefanie Kretschmann, Claudia Schorling, Katrin Dost, Viktoria Teske und Carmen Kretschmann

Gegen Meisteraspiranten chancenlos

SV 90 Lissa II – SG Luppa/ Merkwitz 0:4 (0:2)

Bei tiefem Boden und Nieselregen taten sich die Gastgeberinnen schwer und kamen nur selten gefährlich vor das Gästetor. Besonders auffällig war die unterschiedliche Spielweise der Teams, wo die Pässe der Gäste genauer, die Ballannahmen kontrollierter und die Abschlüsse härter ausgeführt wurden. Lissa hielt zwar lange gut mit, hatte auch Chancen und gewann oft die wichtigen Zweikämpfe, die individuelle Klasse der Gegner führte aber in beiden Abschnitten zu Toren, was Lissa nicht gelang.       
In einer fairen Partie gingen die Gäste verdient vom Feld, wenn auch das Ergebnis etwas zu hoch ausfiel.

Es spielten:
Ulrike Hundt, Doreen Kühr, Sandra Korge, Doreen Glöckner, Annalena Röhlig, Claudia Schorling, Katrin Schmitt, Viktoria Teske und Carmen Kretschmann

Schlusslicht ohne Chance 

SG Zschortau - SV 90 Lissa II 0:4 (0:2)

Trotz erneuter Besetzungssorgen war Lissa im Kreisderby beim Schlusslicht in Zschortau das klar dominierende Team. Beim permanenten Spiel auf ein Tor wurden reihenweise Chancen vergeben, weil letztlich beim Abschluss zu ungenau geschossen wurde oder die nötige Schärfe fehlte. Oft wurde aber auch zu viel und leider auch zu ungenau gespielt, so dass der letzte Pass oft nicht ankam. Dennoch war es nur eine Frage der Zeit, wann die Gäste ihre Tore machen würden. Stefanie Kretschmann traf mit einem schönen Schuss aus 18m den Pfosten, kurz darauf spielte Annalena Röhlig den Ball mustergültig auf Stürmerin Viktoria Teske, die aus Nahdistanz zur Führung traf. Mit einem wunderschönen Kopfball traf Carmen Kretschmann nach einer Ecke die Querlatte, kurz darauf traf Doreen Glöckner aus 10m zum 2:0. Auch nach dem Seitenwechsel hatte Zschortau nicht den Hauch einer Chance und konnte dabei froh sein, dass Lissa bei der Chancenverwertung die letzte Konsequenz fehlte. Nach einem straffen Schuss der unermüdlich rackernden Sandra Korge, den die Keeperin Nicole Mancebo Galan im Zschortauer Tor nicht festhalten konnte, drückte Lena Lehmann den Ball zum 3:0 über die Linie. Den Schlusspunkt in einer einseitigen Partie setzte Doreen Glöckner mit ihrem zweiten Treffer zum 4:0.     
Die Lissaerinnen können mit dem Spiel und der Leistung insgesamt sehr zufrieden sein. Wieder waren gleich mehrere Kickerinnen aus der Nachwuchsabteilung auf dem Feld, wobei besonders Annalena Röhlig und Stefanie Kretschmann sehr auffällig aktiv und laufstark spielten.  

Es spielten:
Anett Pantel, Sandra Korge, Annalena Röhlig, Doreen Glöckner, Stefanie Kretschmann, Lena Lehmann, Leoni Meyer, Katrin Dost, Viktoria Teske und Carmen Kretschmann

Kreispokal - Lissa zieht ins Halbfinale ein

SV 90 Lissa II – Grün Weiß Annaburg 2:1 (1:0)

Trotz Besetzungssorgen dominierte Lissa die Partie und ging nach einem Traumpass von Doreen Glöckner und dem Tor von Viktoria Teske auch schnell in Führung. In der Folgezeit erarbeiteten sich die Gastgeberinnen weitere gute Chancen, welche wie so oft erfolglos vergeben wurden. Das gute und kluge Abwehrverhalten ließ den Gästen aber kaum Freiheiten, selbst mal einen Angriff zu Ende zu spielen, dabei kamen lediglich vereinzelt Distanzschüsse zu Stande. Nach der Pause erhöhte Doreen Glöckner auf 2:0, was dem Team zusätzlich Sicherheit und Ruhe bringen sollte, doch fünfzehn Minuten vor Ende versagten Viktoria Teske die Nerven, die nach einer Unsportlichkeit die rote Karte sah. Sie revanchierte sich äußerst unklug mit einem Tritt an ihrer Gegenspielerin, welche zuvor eine Tätlichkeit beging. Da Schiedsrichter Goldstein allerdings nur ihre Aktion sah, gab es nur eine rote Karte. In Überzahl bekamen nun die Gäste die zweite Luft und wollten das Spiel drehen, dabei gelang zunächst der Anschluss. Mehr ließ Lissa mit hoher Laufarbeit in Unterzahl und viel Einsatz bis zum Schlusspfiff aber nicht mehr zu.   
Verdient ziehen die Lissaerinnen in die nächste Pokalrunde ein, in der zu Ostern das Halbfinale ausgespielt wird. Jetzt gilt es erst mal alle Kräfte zu bündeln und zu hoffen, dass zum nächsten Spiel am 27.10. einige heute fehlende Spielerinnen zurück ins Team finden.

Es spielten:
Anett Pantel, Sandra Korge, Doreen Kühr, Doreen Glöckner, Stefanie Kretschmann, Katrin Dost, Viktoria Teske, Peggy Schubert und Carmen Kretschmann

Verdiente drei Punkte im Kreisderby

ESV Delitzsch - SV 90 Lissa II 0:1 (0:0)

Auf Grund des deutlichen Sieges im Pokal und der aktuellen Tabellensituation waren die Gäste als klare Favoriten nach Delitzsch gereist und nahmen diese Rolle auch an. Allerdings war sofort klar, dass die Aufgabe sehr schwer werden wird, denn nach Krankmeldung von Keeperin Anett Pantel und der Nominierung der Torkanone Kristin Lattauschke in den Bezirksligakader fehlten gleich zwei Schlüsselspielerinnen, zudem musste auf einem ungewöhnlich kleinem Platz und zusätzlich auf Kunstrasen gespielt werden.
Lissa wurde aber auch durch den Einsatz mehrerer Spielerinnen verstärkt, welche sonst nicht zur Verfügung stehen und hatten mit Jasmin Bornkessel im Tor ebenfalls für sicheren Rückhalt gesorgt. Auf dem Feld hielten die Gäste das Heft des Handelns von Beginn an fest in der Hand, die meisten Zweikämpfe wurden gewonnen und die Platzherrinnen kamen trotz heimischen und bekannten Geläuf kaum zu Chancen. Lissa spielte sehr gut miteinander und er Ball lief sehenswert durch die Reihen, leider wurde bei aller Herrlichkeit der Abschluss vergessen, der letzte Pass blieb oft in der vielbeinigen Abwehr hängen oder wurde zu ungenau gespielt. So blieb der Pfostenschuss von Doreen Glöckner die einzige Großchance in der ersten Hälfte. Trotz gnadenloser Überlegenheit und deutlich mehr Ballbesitz sah es auch im zweiten Durchgang nicht viel besser aus. Zwar wurden mehr Abschlüsse gesucht, welche aber entweder zu schwach oder zu ungenau geschossen wurden. Nach reichlich vergebenen Chancen traf dann Constance Bernhardt mit dem goldenen Tor zum Siegtreffer. Zunächst tunnelte sie ihre Bewacherin, narrte anschließend die gesamte Abwehr und drosch die Kugel emotionslos und aus Nahdistanz ins Tor. Die Erlösung war sofort zu spüren, denn nach diesem Tor fiel es den Gästen viel leichter zu kombinieren, mit etwas Glück und Geschick vereitelte die beste Delitzscherin im Tor einen höheren Spielausgang, lenkte einen Ball von Viktoria Teske an den Pfosten und hielt einige gute Schüsse sicher.
Mit dem knappen aber zu jeder Zeit verdienten Erfolg schieben sich die Lissaerinnen zurück auf den dritten Tabellenplatz, dabei ist keinesfalls von einem glücklichen Sieg zu sprechen, sondern eher von Pech, dass nicht noch mehr Treffer gelangen. Nun geht es mit breiter Brust ins Pokalviertelfinale, wo am kommenden Sonntag bereits 12Uhr der SV Grün Weiß Annaburg in Lissa zu Gast ist und das Pokalhalbfinale erreicht werden soll.  

Es spielten:
Jasmin Bornkessel, Sandra Korge, Doreen Kühr, Doreen Glöckner, Stefanie Kretschmann, Peggy Schubert, Constance Bernhardt, Katrin Schmitt, Katrin Dost, Viktoria Teske und Carmen Kretschmann

Pflichtsieg im Kreisderby   

TSV Rackwitz - SV 90 Lissa II 0:3 (0:2)

Im ersten Pflichtspiel überhaupt standen sich beide Teams gegenüber, wobei die Gäste technisch versierter, disziplinierter und effektiver spielten, die Gastgeber glänzten dagegen mit ihrem jungen Team vor allem mit Einsatzfreude und Schnelligkeit.
In einem zerfahrenen Match, wo das Lissaer Spiel auf Grund fehlender Laufbereitschaft meist durch Einzelaktionen stattfand, ergaben sich immer wieder freie Räume die auf beiden Seiten nicht genutzt wurden. Kristin Lattauschke forderte dann plötzlich einen Ball, den sie von Isabell Barthel in den Lauf gespielt bekam, setzte sich durch und verwandelte wie aus heiterem Himmel zur Führung. Wenig später spielte die sonst sehr sichere Rackwitzer Keeperin die frei stehende Kristin Lattauschke direkt in die Füße, die ließ sich nicht zweimal bitten und versenkte die Kugel zum 2:0. Insgesamt stand Lissa anschließend sicher und verwaltete den Ball geschickt, man bekam aber immer das Gefühl, die Mannschaft gibt nur 70%, wobei man aber auch nie Angst haben musste, dass die Partie noch einmal kippt. Auch nach dem Seitenwechsel das gleiche Bild, allerdings war der Mannschaft mehr Wille anzusehen, die Bälle kamen genauer und die Chancen häuften sich. Trotz mehrfach guter Einschussmöglichkeiten traf aber nur Carmen Kretschmann, die von einem perfekten Pass von Isabell Barthel profitierte. Doch auch die mutigen Rackwitzerinnen hatten ihre Möglichkeiten und den Ehrentreffer durchaus verdient.     
Die Lissaerinnen waren wegen ihrer Erfahrung und den zurück liegenden Erfolgen als Favorit in die Partie gegangen, nahmen diese Rolle an und siegten verdient aber glanzlos.

Es spielten:
Anett Pantel, Jasmin Bornkessel, Isabell Barthel, Doreen Kühr, Doreen Glöckner, Stefanie Kretschmann, Marina Drobisch, Kristin Lattauschke, Katrin Schmitt, Viktoria Teske und Carmen Kretschmann

Ein Tor in zwei Spielen an drei Tagen – macht vier Punkte 

SV 90 Lissa II – SV Süptitz  0:0;  SV 90 Lissa II – Mügeln/ Ablass 1:0 (0:0)

Wegen der Teilnahme am DFB-Ü35-Cup musste die Partie gegen Süptitz auf Freitag, den 13. verlegt werden. Beide Teams spielten sehr kombinationssicher und schnell, wobei sich einige gute Torchancen ergaben. Leider vergab Lissa ein paar Chancen mehr, wobei gerade in der Schlussphase auch Süptitz durchaus treffen hätte können. Bei beiden Mannschaften zeichneten sich die Keeperinnen besonders aus. Die Punkteteilung war letztlich sehr gerecht, die gutklassige Partie hatte keinen Verlierer verdient.                            

Es spielten:
Anett Pantel, Sandra Korge, Katrin Schmitt, Ramona Lenhardt, Katrin Dost, Stefanie Kretschmann, Doreen Glöckner, Carmen Kretschmann und Stefanie Böhm

Nur zwei Tage später trafen die Lissaerinnen auf Mügeln, die einzige Mannschaft, gegen die in der letzten Saison kein Sieg gelang. Von Beginn an war Lissa überlegen, selten ergaben sich so viele Torgelegenheiten, doch entweder kam der letzte Pass nicht genau genug oder der Abschluss wurde völlig verrissen. Dem gegenüber standen zwei, allerdings dicke Einschussmöglichkeiten der Gäste. Nach dem Seitenwechsel beschränkte sich Mügeln rein auf die Verteidigung, was mit den athletischen Spielerinnen über weite Strecken gut gelang. Mehr als zwei Verzweiflungsschüsse von der Mittellinie kam nicht zu Stande, an ein Spielaufbau war gar nicht zu denken. Am Ende machte sich bei den Gästen der Kräfteverschleiß sichtlich bemerkbar, doch die schlechte Chancenverwertung der Lissaerinnen hielt das Ergebnis bis zum Ende spannend. Zu Glück gelang Doreen Glöckner das verdiente 1:0, was die Gäste allerdings wütend machte und etwas unnötige Härte ins Spiel brachte. Zwei hässliche und fiese Attacken geschahen aber hinter dem Rücken der aufmerksamen Schiedsrichterin Samantha Richter, die daher nicht einschreiten konnte.         
Spielerisch durchaus überzeugend, läuferisch auf einem guten Weg und im Abschluss eine kleine Katastrophe, so kann man das Team nach dem Wochenende beschreiben. Die Spielerinnen wissen das und werden sich bereits beim Kreisderby in Rackwitz steigern.    
   
Es spielten:
Anett Pantel, Jasmin Bornkessel, Ramona Lenhardt, Doreen Kühr, Stefanie Böhm, Lena Lehmann, Doreen Glöckner, Stefanie Kretschmann, Kristin Lattauschke, Marina Drobisch und Carmen Kretschmann

Lissa unterliegt Meisterfavorit 


Hartenfels Torgau - SV 90 Lissa II 3:2 (2:1)

In einem stets temporeichen und teilweise sehr hart umkämpften Spiel hatte zunächst Lissa die Großchance zur Führung. Kristin Lattauschke setzte zu einem Solo von mehr als 30m an und ließ alle hinter sich, umkurvte die heraus stürzende Keeperin, traf aber dennoch nicht, da sich gleich vier Torgauerinnen vor das Tor warfen. Nach einer Unachtsamkeit kamen die Elbestädterinnen zur unnötigen Führung und bauten diese auf Grund zu großer Passivität sogar zum 2:0 aus. Lissa musste nun etwas unternehmen, wurde mutiger und bekam nach einem Foul an Kristin Lattauschke einen Strafstoß zugesprochen, welchen Doreen Glöckner sicher verwandelte. Noch vor der Pause drückte Lissa auf den Ausgleich, wobei Torgau die Führung mit Glück, Geschick und viel Einsatz verteidigte. Kurz nach dem Seitenwechsel erlief Viktoria Teske einen schönen Pass von Ramona Lenhardt und verwandelte zum Ausgleich, der den Gästen Schwung gab. Mehrfach wurden gute Chancen vergeben, die Führung zu erzielen, wobei die Abwehr gut und sicher stand, kaum Torchancen zuließ und Torgau langsam verzweifeln ließ. Dann passierte es, ein kleiner Fehler in der Lissaer Abwehr gestattete der Torgauer Stürmerin freie Bahn und diese nutzte den Platz zur 3:2Führung. Lissa war plötzlich wie ausgewechselt, ließ reihenweise Chancen zu und kam selbst kaum gefährlich vor das Tor der Gastgeberinnen. Nach dem die Druckphase gut überstanden wurde, setzte Lissa alles auf eine Karte und versuchte in den letzten Minuten ein Powerplay, wobei Torgaus Konter jederzeit gefährlich waren. Leider passierte bis auf ein paar gelbwürdige Fouls auf beiden Seiten nichts mehr und Torgau gewann knapp 3:2.         
Die Lissaerinnen verloren diese Partie, da sie phasenweise nicht das vorhandene Potential abrufen konnten und zudem unnötige Fehlpässe spielten, welche kräftezehrende Sprints zu Folge hatten. Torgau nahm die Favoritenrolle an und bemühte sich zu jeder Zeit um einen geordneten Spielaufbau, war in vielen Szenen schneller und agiler und gewann nicht ganz unverdient.     
 
Es spielten:
Ulrike Hundt, Jasmin Bornkessel, Ramona Lenhardt, Julia Krappidel, Doreen Kühr, Doreen Glöckner, Stefanie Böhm, Stefanie Kretschmann, Kristin Lattauschke, Katrin Dost, Viktoria Teske und Carmen Kretschmann

Nordsachsen Kreispokal


Lissa dominiert und gewinnt verdient
SV 90 Lissa II – ESV Delitzsch  6:0 (4:0)

Von Beginn an dominierte das bessere Team vom Gastgeber und erspielte sich zahlreiche Chancen. Dabei traf Doreen Glöckner zweimal den Pfosten und einige Lissaerinnen vergeigten aus Nahdistanz und aus erfolgversprechender Position. Ramona Lenhardt eröffnete den Torreigen (16.), Kristin Lattauschke legte mit dem 2:0 (20.) nach. Lissa spielte vor den Augen der komplett anwesenden ersten Frauenmannschaft einen sicheren Ball, viele Doppelpässe und trug sehr ansehnliche Angriffe vor. Die Gäste kamen nur sehr selten in Strafraumnähe und blieben ungefährlich. Nach sehr schöner Vorbereitung von Conny Kanik traf Doreen Glöckner zum vorentscheidenden 3:0, das 4:0 erzielte Kristin Lattauschke mit einem wuchtigen Schuss von der Strafraumgrenze. Auch nach dem Seitenwechsel war Lissa spielbestimmend und gewann auch sämtliche Zweikämpfe, leider blieben die vielen Torchancen ungenutzt, wohl auch, weil sich der ESV hinten aufstellte und kaum nach vorn ging. Einige Szenen erinnerten an ein Scheibenschießen, wo Lissa aus guter Position abzog und mehrfach Gegnerinnen traf, welche nur noch zerstörten und abwehrten. In den Schlussminuten traf Torjägerin Kristin Lattauschke noch zweimal zum 6:0Endstand, Ramona Lenhardt ballerte noch einen Ball an die Latte und Carmen Kretschmann an den Pfosten.
Die Lissaerinnen können mit der gezeigten Leistung sehr zufrieden sein, zumal nach der Sommerpause erst jetzt das Training beginnt. In einer einseitigen Partie boten sie den Zuschauern guten Fussball und ziehen zurecht in die nächste Pokalrunde ein.     
    
Es spielten:
Ulrike Hundt, Sandra Korge, Ramona Lenhardt, Doreen Kühr, Doreen Glöckner, Stefanie Kretschmann, Kristin Lattauschke, Katrin Schmitt, Viktoria Teske, Anja Kunick, Conny Kanik und Carmen Kretschmann

Spiel gedreht und Torgau die Meisterschaft verhagelt


SV 90 Lissa II – Hartenfels Torgau  2:1 (1:1)

Im letzten Punktspiel der Saison ging es für beide Teams um alles. Die Gäste mussten siegen, um ihre Chance auf den ersten Meistertitel zu wahren, Lissa wollte aber mit einem Sieg den dritten Platz vor Luppa verteidigen und zudem die stolze Serie von sieben Spielen ohne Niederlage fortsetzen. Entsprechend temporeich begannen beide Teams, wobei die Gäste technisch besser waren und ihre Schnelligkeit bereits nach zwei Minuten ausspielen konnten, als nach einem Solo bereits das Tor zur Führung fiel. Torgau noch in Feierlaune, Lissa bei Anstoß und Patrizia Laue hämmerte den Ball fast von der Mittelinie über die völlig überraschte Torfrau zum Ausgleich in die Maschen. Fortan versuchte Torgau stets ein Überzahlspiel, bis sich an der stabilen Lissa Abwehr aber regelrecht die Zähne aus. Auch Lissas Keeperin Anett Pantel hatte wieder einen sehr guten Tag, was den Gastgeberinnen zusätzlich Sicherheit gab. Bei Konterchancen war Lissa immer gefährlich, die sich bietenden Räume wurden clever genutzt, Chancen allerdings vergeben. Auch nach dem Seitenwechsel versuchte Torgau alles, um zur Führung zu kommen, erwartungsgemäß kam auch Härte ins Spiel, auch die ein oder andere Schwalbe wurde versucht, doch der umsichtige Schiri Matthias Rohne leitete die Partie souverän, so dass es schnell wieder ruhiger wurde. Wo Torgau reihenweise Chancen verspielte und an der Lissaer Abwehr verzweifelte, zeigten die routinierten Gastgeberinnen, wie es gemacht wird. Doreen Glöckner spielte den Ball perfekt auf Torjägerin Viktoria Teske, die die Kugel im Eck platzierte. Der Jubel war groß und die Chancen häuften sich, Katrin Dost traf den Pfosten, Patrizia Laue verpasste den Ball freistehend vor dem Tor knapp und Viky Teske traf mit einem Lupfer nur auf das Tor. Torgau merkte zu diesem Zeitpunkt, dass der Meistertitel passe war und einige gaben sich auf, was den ehrgeizigen Rest erst recht in Rage brachte. Durchdachte Spielzüge kamen dabei nicht mehr zu Stande und Lissa andauernd die Einzelaktionen der Gäste aus Torgau, die nach dem Abpfiff und in den Lissaer Jubel hinein bittere Tränen vergossen.        
Für Lissa war dieser Erfolg doppelt wichtig. Nicht nur dass der dritte Platz nach einer tollen Rückrunde – bestes Rückrundenteam der Liga – festgemauert wurde, sondern auch, dass die befreundete Truppe aus Belgern nun vorzeitig Meister ist. Schließlich gewann Lissa auch in Belgern und wäre nun das Zünglein an der Waage gewesen. Gern wären auch die Belgeraner zum Zuschauen gekommen, das Elbehochwasser setzte in Belgern aber alles mehr als einen Meter unter Wasser, ein großer Arbeitseinsatz war daher wichtiger.
Der SV 90 Lissa bedankt sich zudem bei Marina Drobisch, die nach ihrer Babypause zum ersten Mal wieder auf dem Feld stand, Annalena Röhlig, die kurzfristig und vom Abendbrottisch weg einsprang, weil Personalnot herrschte, bei Sandra Korge, die auf dem Weg von Berlin nach Nürnberg eben mal so schnell mitspielte und Kristin Lattauschke, die zwar auf Arbeit musste, die erste Hälfte aber noch durchziehen wollte. Natürlich gilt der Dank auch allen anderen im Team, die das ganze Jahr über viel Freizeit in Training, Spiel und auf Reisen mit der Mannschaft verbrachten, sich aufopferten und nicht selten mit Verletzungen plagten. Wir hoffen auf eine schöne und erfolgreiche neue Saison mit Euch allen und wünschen Euch mit Euren Familien eine schöne und erholsame Sommerpause.    

Es spielten:
Anett Pantel, Marina Drobisch, Sandra Korge, Katrin Schmitt, Annalena Röhlig, Doreen Glöckner, Kristin Lattauschke, Patrizia Laue, Viktoria Teske und Katrin Dost

Starke Rückrunde mit Sieg gegen Süptitz gekrönt


SV 90 Lissa II – SV Süptitz  2:1 (2:1)

Trotz Dauerregen war der Platz in Lissa in einem sehr guten Zustand und auch das Team war hochmotiviert, die tolle Rückrunde weiter siegreich zu gestalten. Dabei war es sehr auffällig, was die Kickerinnen so alles anstellen um dabei zu sein, denn eigentlich herrschte noch vor wenigen Tagen Personalnot und Samstag standen dem Team zusätzlich fünf Wechslerinnen zur Seite. Vor den schnellen und spielstarken Süptitzerinnen hatte Lissa den größten Respekt, beide Teams lieferten sich enorm viele Zweikämpfe und Laufduelle, wobei sich gute Chancen auf beiden Seiten ergaben. Mitten in eine Angriffswelle kam Lissa zu einem Konter, welchen Anja Kunick eiskalt und knallhart zum 1:0 ( 7.) vollendete. Wenig später verpasste Carmen Kretschmann freistehend den Sack zu zumachen und auch Sandra Korge hatte eine gute Schusschance, der Ball ging aber leider drüber. Das Tempo war jederzeit hoch und beide Mannschaften waren ballsicher, so verdiente sich der Gast den Ausgleich nach einer Einzelaktion der flinken Stürmerin. Doch noch vor der Pause traf Conny Kanik aus der Drehung zum 2:1 zur erneuten Führung. Nach dem Seitenwechsel war Lissa zehn Minuten lang überlegen und spielbestimmend, mehrfach blieb die Chance ungenutzt, die Entscheidung mit einem weiteren Tor herbei zu führen. Das Tor des Tages hätte dabei Doreen Glöckner aus 20m erzielen können, die einen Pass von Viky Teske direkt abnahm und nur um Zentimeter am Winkel vorbei zog, dabei zeigte die Gästekeeperin keinerlei Reaktion. Gegen Ende der Partie witterten die Gäste nochmal ihre Chance, dabei wurde die Partie aber unnötig ruppig und einige Süptitzer Akteure glaubten, durch Fouls wieder ins Spiel zu kommen. Lissa war aber erfahren genug und clever, damit umgehen zu können und spielte die Zeit runter. Die letzten Minuten einer bis dahin offenen Partie gehörten wieder den Gastgeberinnen, die auf allen Positionen fleißig agierten und dabei glänzten auch wieder die Jüngeren im Team durch hohe Laufbereitschaft und Ehrgeiz.   
Lissa bleibt damit zu Hause eine Macht, die letzte Niederlage auf eigenem Platz liegt mittlerweile sieben Monate zurück und auch auswärts behält Lissa bis auf den Ausrutscher in Luppa für das Jahr 2013 eine weiße Weste. Gute Voraussetzungen für die letzte Ligapartie am kommenden Sonntag gegen Vizemeister Torgau.

Es spielten:
Anett Pantel, Doreen Kühr, Sandra Korge, Katrin Schmitt, Stefanie Kretschmann, Lena Lehmann, Anja Kunick, Cornelia Kanik, Doreen Glöckner, Kristin Lattauschke, Viktoria Teske und Carmen Kretschmann

Jugendarbeit trägt Früchte


SG Oschatz/ Stauchitz - SV 90 Lissa II 0:3 (0:2)

Ungünstiger hätten die Bedingungen gar nicht sein können, wegen dem zeitgleichen Spiel der Ersten in Chemnitz und der notwendigen Hilfe mit Spielern, wegen Krankheit und anderer Gebrechen fehlten gleich fünf Stammspielerinnen, dazu permanenter Dauerregen und ein ungeliebter Kunstrasenplatz. Lissa wäre bei dieser Konstellation schon mit einem Punkt zufrieden gewesen, doch mit dem Spruch des Tages : `` Wegen einem Punkt fahre ich doch bei dem Sauwetter nicht bis hierher!`` hat sich die Keeperin Anett nicht nur unsterblich gemacht, sondern alle noch einmal zusätzlich motiviert. Später zeigte sie auch, dass dies nicht nur ein Spruch war, sondern hielt die Null mit tollen Paraden. Das restliche Team war angesteckt und begeistert und wollte es den drei Youngstern nicht allzu schwer machen, ins Team zu finden. Um die Truppe voll zu bekommen und noch jemand auf der Bank zu haben wurden nämlich mit Lena Lehmann, Stefanie Kretschmann und Annalena Röhlig gleich drei Jugendliche eingesetzt, welche allesamt nicht enttäuschten und maßgeblichen Anteil am Erfolg hatten. In einer offenen Partie mit vielen spannenden Torraumszenen und vielen fairen Zweikämpfen hatte der frisch gebackene Pokalsieger aus Oschatz anfangs mehr vom Spiel. Nach zehn Minuten passte Doreen Glöckner aber den Ball in den Strafraum auf Viktoria Teske, die aus Nahdistanz einschob. Weitere zehn Minuten später war es eine der Jungen, die ein Tor vorbereitete. Annalena Röhlig spielte den Ball perfekt in den Lauf von Viktoria Teske, die sich den Ball noch zurecht legen konnte und zum 2:0 in die Maschen nagelte. Die Gastgeberinnen wurden in der Folge der Spielzeit meist nur durch Standards gefährlich, ansonsten hatte die Abwehr um Chefin Sandra Korge alles im Griff und ließ kaum etwas zu. Nach dem Seitenwechsel verpasste Lissa trotz drückender Überlegenheit mal wieder, den Sack endgültig zu zumachen. Doreen Glöckner, Kristin Lattauschke und Katrin Dost hatten gute Einschussmöglichkeiten, da musste erst die Jugend zeigen, wie es gemacht wird. In der Schlussminute schoss Sandra Korge den Ball in den Strafraum, wo Lena Lehmann am schnellsten reagierte und den Ball aus der Luft über die Linie drückte. Die Freude des gesamten Teams über den überraschenden und deutlichen Sieg war grenzenlos.      
Die Trainer und Eltern der Kids können sehr stolz auf ihre Schützlinge sein, nach Katrin Schmitt und Patrizia Laue, die bereits schon bei der Ersten ran durften, rücken nun weitere erfolgversprechende und talentierte Spielerinnen nach. Dahinter steckt natürlich jahrelange und geduldige Arbeit und dabei bleibt zu hoffen, dass die Heranwachsenden wissen, wo ihr Platz ist und nicht dem Ruf interessierter Vereine mit gut klingenden Namen folgen, um dort evtl. auf der Bank oder in der Reserve zu versauern. Oder gar ganz mit dem geliebten Hobby aufhören, weil mal irgendetwas nicht so richtig klappt.

Es spielten:
Anett Pantel, Sandra Korge, Katrin Dost, Doreen Glöckner, Kristin Lattauschke, Viktoria Teske, Lena Lehmann, Annalena Röhlig, Stefanie und Carmen Kretschmann

Mit Chancen gesündigt, Punkte verschenkt


SV 90 Lissa II – SG Mügeln/ Ablass  0:0

In einer sehr temporeichen und verbissen geführten Partie kamen die Gastgeberinnen mit der robusten Spielweise der Gäste so gar nicht klar. Zwar schlugen sie die technisch feinere Klinge, großartig Chancenvorteile kamen aber nicht heraus. Den Gästen wurde es zudem noch leicht gemacht ihre Athletik auszuspielen, da die Zweikämpfe gemieden wurden. Nach dem Seitenwechsel war das deutlich besser und Lissa hat weit mehr vom Spiel. Die Gäste versuchten mit Körpersprache Eindruck zu schinden und schafften es immer wieder den Lissaer Spielfluss zu unterbinden. Dabei übersah der Schiri leider auch das ein oder andere Foul, wie zum Beispiel im Strafraum an Peggy Schubert. Dennoch hatte Lissa ausreichend Chancen, um wenigstens das goldene Tor zu erzielen, vermochte es aber wiedermal nicht. Unschön und sehr ärgerlich war nicht nur die harte, aber noch grenzwertige Gangart der Mügelnerinnen, die auf diese Weise einen Punkt erkämpften, sondern die überharte und extrem unfaire Art und Weise einer Spielerin, die trotz Gelbvorbelastung und zudem einiger gelbwürdiger Fouls in der Schlussminute die Lissaerin Doreen Glöckner mit Anlauf und beiden Beinen voran von den Beinen holte und somit dafür sorgte, dass die Verletzte den Abend in der Notaufnahme verbrachte.   
So richtig traurig daran ist, dass Schiedsrichter tatenlos zusehen und als Mittäter solche Verletzungen in Kauf nehmen, weil sie immer noch der Meinung sind, dass Frauen nicht absichtlich foulen und auf Kleinfeld keine Karten nötig sind. Und es ist peinlich für den Verband, dass es in den unteren Ligen ständig zu solchen Vorfällen kommt.  

Es spielten:
Anett Pantel, Katrin Dost, Doreen Kühr, Jasmin Bornkessel, Doreen Glöckner, Katrin Schmitt, Carmen Kretschmann, Peggy Schubert, Sandra Korge, Cornelia Kanik und Patrizia Laue

Trotz schlechter Chancenverwertung deutlich gewonnen


SV 90 Lissa II – SG Zschortau  4:0 (3:0)


Gegen das punktlose Schlusslicht wollte sich Lissa keine Blöße geben und die Punkte unbedingt einfahren, dabei nahmen wohl einige Spielerinnen die Aufgabe nicht ganz ernst. Meist wurden die Angriffe nicht ganz bis zum Ende ausgespielt, überhastet oder ungenau abgeschlossen. Trotz drückender Überlegenheit dauerte es fast 20min. bis Doreen Glöckner endlich zur erlösenden Führung traf. Kurz danach erzielte Peggy Schubert nach Vorarbeit von Patrizia Laue das 2:0. Die Abwehr stand sicher und Lissa war permanent im Ballbesitz, doch sie schafften es nicht, die starke Zschortauer Keeperin zu überwinden. Kurz vor der Halbzeitpause zeigten Doreen Glöckner und Anja Kunick, wie es geht. Sie spielten gleich dreimal einen Doppelpass, spielten damit die gesamte Abwehr und die Keeperin aus und Anja Kunick konnte unbedrängt zum 3:0 einschieben. Danach traf Patrizia Laue gleich zweimal die Latte und Zschortau konnte mit dem Halbzeitergebnis sehr zufrieden sein. Nach dem Seitenwechsel spielte Neuzugang Conny Kanik den Ball perfekt in den Lauf von Doreen Glöckner, die auf 4:0 erhöhte. Auch in der Folgezeit hatte Lissa Chancen in Fülle, Carmen Kretschmann traf den Pfosten und weitere Schüsse ihrer Teamkolleginnen verfehlten das Tor nur knapp, Zschortau verteidigte leidenschaftlich und ließ keine weiteren Tore mehr zu.  
  
Es spielten:
Annett Pantel, Sandra Korge, Katrin Dost, Doreen Kühr, Jasmin Bornkessel, Doreen Glöckner, Patrizia Laue, Katrin Schmitt, Peggy Schubert, Anja Kunick, Conny Kanik und Carmen Kretschmann

Kreisliga Nordsachsen  Frauen


SV Luppa - SV 90 Lissa II 4:2 (3:0)

In einer temporeichen, intensiven und teilweise verbissen hart geführten Partie ließ Lissa zunächst zwei hundertprozentige liegen und kassierte stattdessen mit dem ersten Schuss einen Gegentreffer. Dabei traf Lissas neue Keeperin Annett Pantel bei ihrem Debüt keine Schuld. In der Folgezeit ging es auf und ab, wobei der Oschatzer Schiri bei strittigen Situationen grundsätzlich für die Gastgeberinnen entschied. Ärgerlich war dann die Tatsache, dass selbst die klarsten Fouls nicht geahndet wurden, was dazu führte, dass die Lissaerinnen mit dem Schiri haderten und die Konzentration nachließ. Folglich nutzte Luppa kurz vor der Pause die Situation zum vorentscheidenden Doppelschlag aus. Auch nach dem Seitenwechsel war die Partie abgesehen vom Ergebnis spannend und beide Teams schenkten sich nichts. Beide Mannschaften erspielten sich eine Menge Chancen und beide Torfrauen zeigten immer wieder ihr Können. Lissa hatte sogar mehr Spielanteile, was den Gastgeberinnen natürlich mehr Konterräume verschaffte und schließlich beim 4:0 zum KO führte. Doch Lissa gab sich nicht auf und drängte weiter aufs Tor. Beim Anschlusstor von Stefanie Kretschmann, die aus der eigenen Jugend kommt und ihr erstes Punkspiel bestritt, keimte nochmal Hoffnung. Katrin Schmitt setzte sich dabei stark gegen die Gegnerin durch, flankte in den Strafraum, wo Viktoria Teske mit dem Kopf verlängerte und genau dort stand die Nachwuchsstürmerin goldrichtig. Kurz darauf setzte sich auch Viktoria Teske durch und traf zum 4:2, das Aufbäumen wurde aber nicht mehr belohnt, weitere Tore blieben aus.
Auch wenn Lissa vom Schiri mehrfach benachteiligt wurde, so wurden doch vor allem im ersten Durchgang zu viele sichere Chancen liegen gelassen und stattdessen durch zum Teil falsches Stellungsspiel und fehlende Laufarbeit Chancen und somit auch Gegentore zugelassen.       

Es spielten:
Annett Pantel, Doreen Kühr, Peggy Schubert, Kristin Lattauschke, Doreen Glöckner, Katrin Schmitt, Viktoria Teske, Stefanie Kretschmann und Carmen Kretschmann

Klarer Sieg in einem einseitigen Spiel


SV 90 Lissa II – Dommitzscher SV 5:1 (2:1)

Schon sehr früh ging Lissa mit einem Doppelpack von Patrizia Laue in Führung, was die Gastgeber offensichtlich dazu verleitete, die Gegner nicht so ernst zu nehmen, was den Gästen unerwartet viele Chancen bescherte, wovon eine auch zum Gegentor führte. Nach dem Seitenwechsel waren aber wieder alle hellwach, Lissa dominierte die Partie und kombinierte nach Belieben. Kristin Lattauschke gelang ebenfalls ein Doppelpack, womit sie alles vorzeitig klar machte. Kurz vor Ultimo traf Ü30-Landesmeisterin Doreen Kühr mit einem straffen Schuss aus 12m zum 5:1Endstand.
Alles in allem ein deutlicher und souveräner Erfolg, wobei wie so oft in letzter Zeit die einfachsten und klarsten Torchancen ungenutzt liegen blieben. In einem Spiel gegen ein Spitzenteam wird dieses Manko spielentscheidend sein.

Es spielten:
Katrin Dost, Doreen Kühr, Jasmin Bornkessel, Doreen Glöckner, Patrizia Laue, Katrin Schmitt, Peggy Schubert, Kristin Lattauschke, Viktoria Teske und Carmen Kretschmann

Lissa bezwingt Meister auf eigenem Platz

SG Belgern/ Mühlberg - SV 90 Lissa II 0:3 (0:2)

Nach einem langen und mittlerweile unerträglichen Winter konnte nun nach einigen Spielausfällen endlich die Rückrunde beginnen. Fleißige Helfer in Belgern sorgten dafür, indem sie am Osterwochenende mehrfach den Platz vom Schnee befreiten. Die Elbestädter gingen sehr motiviert aufs Feld, wollte sich das treffsicherste Team der Liga doch mit einem Sieg wieder an die Tabellenspitze setzen. Lissa dagegen reiste ohne Keeper an und hatte in diesem Jahr noch nicht ein einziges Training im Freien absolviert. Mit Jasmin Bornkessel war schnell ein guter Ersatz fürs Tor gefunden und die Abwehr sollte eigentlich Beton anrühren. Doch es kam mal wieder alles anders. Belgern ließ Lissa spielen und die technisch versierten Gäste ließen sich nicht lange bitten. Nach zwei dicken Einschussmöglichkeiten der Gäste fiel auch schon der erste Treffer. Viktoria Teske setzte energisch nach und zwang ihre Gegenspielerin zu einem riskanten Rückpass, der ins Tor trudelte. Belgern antwortete mit einem Pfostenschuss und wütenden Angriffen, doch mit Sandra Korge hatte Lissa an diesem Nachmittag eine schier unüberwindliche Spielerin auf dem Feld, die die Gastgeberinnen verzweifeln ließ. Ihre Mitspielerin Dorren Kühr stand ähnlich sicher und sorgte dafür, dass Ramona Lenhardt neben ihrer eigentlichen Ausputzertätigkeit häufig nach vorn durfte. Brav bedankte sie sich prompt mit dem 2:0 nach tollem Zuspiel von Kristin Lattauschke. In einem offenen und spannenden Spiel hatten dann beide Teams reichlich Chancen, wobei der Spielstand bis zur Halbzeit hielt. Trotz Temperaturen um den Gefrierpunkt hielt es beide Teams nicht lange in der wärmenden Kabine, sie waren heiß auf Fußball spielen. Nach kurzem Powerplay der Gastgeber, welche zunächst mehr vom Spiel hatten, wurde Lissa wieder stärker und ließ den Ball geschickt laufen. Im Spielverlauf wurden eine Menge an Chancen mitunter kläglich vergeben, wobei es die Gastgeberinnen fast nur noch mit Kontern und Distanzschüssen probierten. Sieben Minuten vor Ende traf Ramona Lenhardt zum 3:ßEndstand, sie profitierte von einer sehenswerten Ballstaffette von gleich vier Lissaerinnen.         
Fazit: Zwar überraschend Punkte entführt, jedoch mit Spielwitz und Willenskraft geglänzt. Lissa spielte sehr diszipliniert und alle Spieler halfen sich gegenseitig auf ihren Positionen, die Gäste dominierten über weite Strecken die Partie und gewannen letztlich verdient. Beim klaren 3:0Sieg zwar unnötig, aber dennoch einziger Kritikpunkt muss schlussendlich die Chancenverwertung angesprochen werden. Gerechnet an Chancen kann sich Belgern bei der eigenen starken Keeperin und bei den Lissaerinnen und deren Abschlussschwäche bedanken, dass die Partie nur mit 0:3 verloren ging.

Es spielten:
Jasmin Bornkessel, Sandra Korge, Doreen Kühr, Ramona Lenhardt, Patrizia Laue, Doreen Glöckner, Katrin Schmitt, Viktoria Teske, Kristin Lattauschke und Carmen Kretschmann

Hallenkreismeisterschaft Nordsachsen

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Oschatz, 27.01.2013 – SV 90 Lissa wird souverän Hallenkreismeister
 
Zwei Tage vor dem wichtigsten Hallenturnier des Jahres sagten mehrere gestandene Stammspielerinnen wegen Krankheit oder Schulaufgaben ab, andere freuten sich über den Anruf des Trainers und sprangen kurzerhand ein. Motiviert bis in die Haarspitzen traf Lissa im Eröffnungsspiel auf den aktuellen Tabellenführer, Meister und Pokalsieger Belgern/ Mühlberg und gewann deutlich mit 4:1. Den Torreigen begann Viktoria Teske, Kristin Lattauschke und Ramona Lenhardt machten vorzeitig alles klar. Als Belgern das 1:3 gelang keimte bei den Elbestädtern noch einmal Hoffnung auf, diese wurde aber mit einem Hammer aus nur 3m von Kristin Lattauschke regelrecht zertrümmert. Gegen des Ausrichter und Gastgeber Merkwitz/ Dahlen gelang Lissa nur ein torloses Remis. Zwar blieben eigene klare Chancen ungenutzt liegen, jedoch hatten die Lissaerinnen auch Glück und mit Torfrau Ulrike Hundt einen unüberwindlichen Fels in der Brandung. Im letzten Gruppenspiel hätte Lissa ein Punkt gereicht, doch der SV Süptitz wurde beim 3:0 regelrecht auseinander genommen. Doreen Glöckner erzielte die Führung, Viktoria Teske traf gegen ihren Ex-Verein zum 2:0 und den Endstand besorgte die extra aus Berlin angereiste Sandra Korge mit einem wuchtigen Schuss ins Eck. Im Halbfinale wartete die starke Mannschaft vom FSV Luppa, doch Lissa war unheimlich diszipliniert, clever und bereits in einer Art Rauschzustand. Es wurde ansehnlich kombiniert und Gefahr kam von allen Positionen. Mit einem Doppelpack legte Kristin Lattauschke vor. Den Endstand zum 3:0Sieg besorgte Doreen Glöckner, die mit ihren fast 43 Jahren dem jungen Gemüse davon sprintete und Diana Zehrfeld im Luppaer Tor mit einer einfachen Körpertäuschung deutlich älter aussehen ließ. Vor dem Finale gegen den FC Hartenfels Torgau waren alle nervös. Doch die Lissaer Routiniers waren abgezockt und verteidigten zunächst souverän. Die Chancen der Torgauer machte Ulrike Hundt im Lissaer Tor mit zahlreichen Paraden nieder und auf der Gegenseite wartete Lissa geduldig auf Chancen. Die Führung gelang Ramona Lenhardt nach einer Ecke, zum 2:0 traf Doreen Glöckner und beim 3:0 spielte Kristin Lattauschke die mitgelaufene Viktoria Teske genial und uneigennützig an, obwohl sie selbst mit einem weiteren Treffer Torschützenkönigin geworden wäre. Der Teamgeist, die eiserne Disziplin und die professionelle Einstellung aller Spielerinnen führten letztlich zu einem sehr souveränen Erfolg.        
Sehr gut tat dabei auch der herzliche Applaus und die ehrliche Freude der anderen Mannschaften bei der Siegerehrung, die den Kickerinnen vom SV 90 Lissa reihenweise die Hände schüttelten. Für alle Anwesenden in der Oschatzer Sporthalle überraschend wurde bei der Siegerehrung dann aber nicht die überragende Ulrike Hundt zur besten Torfrau gewählt, sondern die Keeperin des Gastgebers. Man sollte sich bei einer Veranstaltung mit einem Titel zufrieden geben, der tröstende Applaus des Publikums und das Wissen, die Lissaer Kickerinnen wissen, dass ihre Uli die beste ist, reicht der Keeperin völlig aus.
Die lange Heimfahrt wurde dann zur Party, welche erst am späten Abend enden sollte.   

Es spielten:
Ulrike Hundt, Ramona Lenhardt, Doreen Kühr, Julia Krappidel, Sandra Korge, Doreen Glöckner, Katrin Schmitt, Kristin Lattauschke, Viktoria Teske und Carmen Kretschmann

Endlich wieder ein Sieg nach einem verrückten Spiel


SV 90 Lissa II – SG Merkwitz/ Dahlen  8:6 (4:1)

Im Nachholspiel gegen einen unbequemen Gegner ging es von Beginn temporeich her, Lissa war dabei vorn spielbestimmend und hinten stabil, bei einer Reihe guter Chancen gestatteten sie dem Gast zunächst kaum diese Möglichkeiten. Mit einem Lattenknaller aus knapp 30m setzte Doreen Glöckner ein Zeichen und wenig später traf Anja Kunick zum Führungstor. Das 2:0 erzielte Doreen Glöckner nach einem Pass von Katrin Schmitt und es schien eine klare Sache zu werden. Doch noch in der selben Minute kamen die Gäste zum Anschlusstor und alles war wieder offen. Als Anja Kunick sich energisch durchsetzte und mit einem Doppelpack das 4:1 vor der Pause erzielte waren die Gastgeberinnen dem ersehnten Heimerfolg bereits sehr nahe und fühlten sich noch sicherer, als Viktoria Teske kurz nach dem Seitenwechsel zum 5:1 erhöhte. Die Gäste hatten nun nichts mehr zu verlieren und setzten alles auf eine Karte, dabei luden die Lissaerinnen sie noch zum Toreschießen ein und plötzlich stand es innerhalb von nur fünf Minuten 5:4. Lissa fing sich aber wieder und zog mit einem Tor von Anja Kunick wieder davon. Nach einem wunderschönen Zuspiel von Viktoria Teske traf Ramona Lenhardt gar zum 7:4 und alles schien wieder gelaufen. Aber die Gäste ließen einfach nicht locker und machten in lediglich zwei Minuten weitere zwei Tore und somit erneut den Anschluss. Katrin Schmitt erlöste dann mit ihrem energischen Nachsetzen die Lissaerinnen und sorgte mit dem 8:6 für die Entscheidung in einem völlig verrückten Spiel mit einem verdienten und überglücklichen Gewinner.

Lissa rückt nun zur Winterpause auf den fünften Rang vor und liegt exakt im Plan. Nun gilt es sich in der Halle den nötigen technischen Feinschliff für die Rückrunde zu holen und bei diversen Hallenturnieren viel Spaß zu haben. Besonders freut sich der Verein auf die 20. Auflage des Delitzscher Turniers, was am 2.Februar 2013 stattfinden wird.

Es spielten:
Katrin Dost, Doreen Kühr, Jasmin Bornkessel, Doreen Glöckner, Kristin Lattauschke, Katrin Schmitt, Carmen Kretschmann, Ramona Lenhardt, Anja Kunick, Viktoria Teske und Patrizia Laue

Kreisliga Nordsachsen Frauen


SV Süptitz - SV 90 Lissa II 5:2 (1:1)

Ratlos, verärgert, frustriert, so in etwa ist die Gefühlslage der Lissaerinnen derzeit zu beschreiben. Drei Niederlagen in Folge und das mit zusammen elf Gegentoren sind in der Tat zu viel. Ratlos hauptsächlich auch deshalb, weil das Team eigentlich gleichwertig und nicht selten sogar besser war, als der Gegner.
In Süptitz gehörte die Anfangsphase zweifellos den Gastgebern, die mit überraschenden Pässen schnell vors Tor kamen und die schnelle Führung erzielten. Nachdem sich Lissa gefangen und einige gefährliche Situationen überstanden hatte, wurde es gefährlich für Süptitz, im Abschluss fehlte lediglich das letzte Quäntchen Glück. Den verdienten Ausgleich traf Viktoria Teske nach einem schönen Pass von Kristin Lattauschke. Nach dem Seitenwechsel machte Lissa so richtig Druck und hatte gleich mehrfach gute Möglichkeiten zur Führung, doch wurde nach einer Reihe von Fehlern mehrfach ausgekontert. Zum einen gingen die Lissaerinnen nach eigenen Chancen nicht schnell genug zurück, hielten dann mit mangelhafter Disziplin die Positionen nicht und setzten zu guter Letzt nicht konsequent nach, so dass Katrin Dost im Tor, die in die tief stehende Sonne sehen musste, ganz schlechte Karten hatte. Die Durchschlagskraft, die vorn fehlt, hat im Endeffekt der Gegner und so entstehen ständig Gegentore. Der Teufelskreis schließt sich, wenn dann Lissa mehr wagt und offensiver spielt, dann bieten sich Konterräume und viel Platz für Gegenangriffe. In der Partie gegen ihren alten Verein traf Viktoria Teske zwischenzeitlich zum 4:2, erreichte damit aber lediglich Ergebniskosmetik.

Es spielten:
Katrin Dost, Doreen Kühr, Jasmin Bornkessel, Patrizia Laue, Doreen Glöckner, Katrin Schmitt, Viktoria Teske und Kristin Lattauschke

Kreisliga Nordsachsen


SV 90 Lissa II – SG Oschatz/ Stauchitz  0:3 (0:3)

In der ersten Viertelstunde war bereits abzusehen, dass die Gäste nur aufs Tore verhindern aus waren und Lissa das Mittelfeld überließen. Leider kamen die Gastgeberinnen trotz Überlegenheit zu keinem richtigen Abschluss. Nach einem unschönen und unfairen Tritt gegen den Oberschenkel von Doreen Glöckner, musste diese verletzt raus, was Umstellungen erforderte. Diese Unordnung nutzten die Gäste in nur zwei Minuten zum Doppelschlag und einer völlig überraschenden Führung. Dennoch rappelten sich die Gastgeberinnen auf und riskierten schon vor der Pause alles, was mit dem Halbzeitpfiff nach einem Konter mit dem dritten Gegentor bestraft wurde. Nach dem Seitenwechsel brachten die Gäste lediglich einen Fernschuss nach einem Freistoß zustande, ansonsten hatte die Lissaer Keeperin auf Grund der starken Abwehrleistung ihrer Vorderleute keinen Ballkontakt mehr. Leider schafften es die Gastgeberinnen trotz gnadenloser Überlegenheit und einer Fülle von Chancen nicht zum notwendigen Treffer gegen die vielbeinige Gästeabwehr, diese ins Wanken zu bringen.


Es spielten:
Katrin Dost, Jasmin Bornkessel, Julia Krappidel, Doreen Glöckner, Kristin Lattauschke, Viktoria Teske, Katrin Schmitt, Carmen Kretschmann und Patrizia Laue

Ärgerliche Niederlage


SG Mügeln/ Ablass - SV 90 Lissa II 3:2 (1:0)

Trotz mehrerer Ausfälle reiste Lissa gut besetzt nach Ablass und machte sich auf Grund des Pokalerfolgs im September berechtigte Hoffnungen auf einen Erfolg. Vom Regen stark aufgeweicht fanden beide Teams eines schwer bespielbaren tiefen Boden vor, worauf aber die Lissaerinnen ganz gut zurecht kamen und das Spiel bestimmten. Leider wollte gegen einen sehr defensiv stehenden Gegner so recht keine Chance entstehen, wohl auch weil einige harte Aktionen der Gastgeberinnen recht zeitig für Respekt sorgten. So wurde Viktoria Teske, die bereits vor dem Strafraum frei durch war, regelrecht gefällt. Beim zweiten sehr harten Foul wurde die unfaire Spielerin wenigstens mal ermahnt, die Karte ließ der Schiri allerdings stecken. Nach einem deutlichen Handspiel im Strafraum der Gastgeberinnen blieb der fällige Pfiff des Schiris ebenfalls aus, so dass einige Lissaerinnen die nötige Konzentration schleifen ließen. Dies nutzten die Mügeln/ Ablasserinnen mit dem praktisch ersten Schuss aufs Tor zur Führung, welche den Spielverlauf völlig auf den Kopf stellte.  
Nach dem Seitenwechsel macht Lissa sofort Druck und Jasmin Bornkessel erzielte mit einem straffen Schuss aus 15m den Ausgleich. Allerdings lag die bereits geschlagene Keeperin mit im Tor, so dass der Schiri den Ball wohl nicht sehen konnte und daher einfach weiterspielen ließ. Doch gleich im nächsten Angriff verlängerte Jasmin Bornkessel den Ball per Kopf zu Carmen Kretschmann, die den Ausgleich volley erzielte. Kurz darauf wurde wieder eine Lissaerin völlig übertrieben hart gefoult und weil der Schiri endlich feststellte, dass die letzten vier harten Aktionen nur von einer Spielerin ausgingen, gab er endlich die absolut überfällige gelbe Karte. Das hielt sie nicht ab, weitere grobe Fouls zu begehen und dazu noch den Ball wegzuschlagen, offensichtlich wusste sie, dass ihr nichts passiert. Zu allem Überfluss machte sie in nur drei Minuten gleich zwei Tore gegen eine Lissaer Hintermannschaft, welche zu weit aufrückte und zudem nicht konsequent klären konnte. Nach den verschlafenen drei Minuten war Lissa wieder klar spielbestimmend und drängte nach dem Anschluss durch Doreen Glöckner auf den Ausgleich. Natürlich spielten die Gastgeberinnen auf Zeit und der Schiri machte sich Notizen, da er diese Zeit offensichtlich nachspielen wollte. In der hektischen Schlussphase lief dann plötzlich die Keeperin der Gastgeberinnen zur Höchstform auf und hielt zwei klasse Schüsse der Gäste. Minuten vor dem Ende schoss der völlig überforderte Schiri dann komplett den Vogel ab, nach einer Ecke stieß beim Kopfballversuch Doreen Kühr und ihre Gegenspielerin unglücklich mit den Köpfen zusammen. Beide Spielerinnen gingen zu Boden, worauf der Schiri auf Freistoß für Mügeln/ Ablass entschied und der taumelnden Doreen Kühr, welche ausgewechselt wurde, die gelbe Karte zeigte. Kapitänin Doreen Glöckner, die in dieser Partie mehrfach heftig gefoult wurde und es dafür keine Karten gab, stellte den Schiri wegen der unverständlichen Regelauslegung zur Rede und wurde sofort mit Gelb für Meckerns bestraft. Wo ist denn da der Unterschied, wenn eine Spielerin nach mehr als fünf heftigen Fouls am Ende immer noch spielt, ihre Gegnerinnen verletzt vom Feld müssen und andere wegen eines Zusammenpralls mit einer Karte bestraft werden. Der Verband sollte endlich mal den Frauenfussball anerkennen und nicht immer Schiris schicken, welche ihre Pflichtstunden absolvieren müssen, die Frauen haben auch eine Gesundheit, die es zu schützen gilt.
Die letzten beiden Minuten verstrichen dann ohne weitere Aufreger, bis auf den Schlusspfiff des Schiris, der trotz dreiminütiger Verletzungsunterbrechung und ständigem Zeitspiels, welches er sogar anzeigte, nur eine Minute nachspielen ließ. Aber da leichter Regen einsetzte und er sicher nicht noch nass werden wollte, ist natürlich auch dafür Verständnis da.
Fazit: Sportlich hat Lissa sicher nicht unverdient verloren, zu viele Fehler bereits im Spielaufbau, fehlende Konsequenz im Abwehrverhalten und letztlich das alte Problem: die Chancenverwertung. Doch auch wenn sich Mügeln/ Ablass ähnlich über eine desolate Schiedsrichterleistung beschwerte, wurden in strittigen und entscheidenden Situationen grundsätzlich die Lissaerinnen benachteiligt, was insgesamt auch zu dieser unnötigen Niederlage führte. Leider ist das schon mehrfach vorgekommen, auf ungewöhnliche Art immer auswärts und besonders auffällig oft im Oschatzer Raum. Sehr seltsam!

Es spielten:
Katrin Dost, Sandra Korge, Doreen Kühr, Jasmin Bornkessel, Patrizia Laue, Doreen Glöckner, Katrin Schmitt, Viktoria Teske und Carmen Kretschmann
       

Lissa schenkt Zschortau in Derby ein Dutzend ein


SG Zschortau - SV 90 Lissa II 0:12 (0:6)

Im ersten Kreisderby seit mehreren Jahren erteilte die Reserve des SV 90 Lissa den Neulingen aus Zschortau eine Lehrstunde. Den Torreigen begann nach fünf Minuten Kristin Lattauschke, Viktoria Teske legte vier Minuten später das 0:2 nach. Lissa bestimmte jederzeit Tempo, Ball und Gegner und traf in regelmäßigen Abständen weitere Tore. Das 0:3 machte wieder Kristin Lattauschke, bevor Viktoria Teske eine Ecke von Doreen Glöckner volley zum 0:4 verwandelte. Vor der Halbzeitpause erzielte Doreen Glöckner mit einem Doppelpack die Tore zum 0:6. Auch nach der Pause taten sich die blutigen Anfängerinnen aus Zschortau sehr schwer, bei den Lissaerinnen dagegen lief der Ball sicher in den eigenen Reihen und die Chancen häuften sich. Mit einem straffen Fernschuss kam Abwehrrecke Doreen Kühr seit langer Zeit endlich auch mal wieder zu einem Tor, Peggy Schubert erhöhte wenig später auf 0:8. Ebenfalls mit einem Fernschuss trug sich Jasmin Bornkessel in die Torschützenliste ein und erhöhte damit auf 0:9. Doreen Glöckner und Peggy Schubert spielten mit gleich drei Doppelpässen die gesamte Zschortauer Abwehr aus, in dessen Anschluss Peggy Schubert den Ball aus fünf Metern unhaltbar unter die Latte wuchtete und obwohl es nun bereits zweistellig stand, lief die Angriffsmaschine der Gäste weiter auf Hochtouren. Mit weiteren zwei Treffern machte Viktoria Teske das Dutzend voll und bescherte ihrem Team nach einer tollen Mannschaftsleistung einen verdienten Kantersieg.

Für die Lissaerinnen ist aber klar, dass die Neulinge aus Zschortau derzeit für alle Teams der Liga Punktelieferanten und somit kein Maßstab sind. Der klare Erfolg wird daher nicht überbewertet, war aber notwendig um oben dran zu bleiben und wichtig für das Selbstvertrauen einiger Spielerinnen.

Es spielten:
Katrin Dost, Doreen Kühr, Jasmin Bornkessel, Doreen Glöckner, Kristin Lattauschke, Katrin Schmitt, Peggy Schubert, Viktoria Teske und Carmen Kretschmann

Die bessere Mannschaft scheidet aus, leider


SG Oschatz/Stauchitz - SV 90 Lissa II 4:3 n.E. 1:1 (1:1)

Nach einer mehr als einstündigen Anfahrt sollte das Spiel 12.30Uhr beginnen, doch warum der Schiedsrichter erst 15min später kam, wird wohl sein Geheimnis bleiben. Obwohl auch noch der Spielball fehlte, begann die Partie dennoch. Der vorrübergehend genutzte Trainingsball schien den genügsamen Lissaerinnen völlig auszureichen, denn nur 30Sekunden nach Anpfiff stand es schon 1:0. Kristin Lattauschke setzte sich beim Anspiel von Doreen Glöckner gegen die Oschatzer Abwehr durch und ebnete Torjägerin Viktoria Teske den Weg, die die frühe Führung erzielte. Doch auch kurz nach Austausch des Balles war Lissa weiter am Drücker, doch nach einem klaren Foul an der einschussbereiten Viktoria Teske im Oschatzer Strafraum blieb der fällige Pfiff des Schiedsrichters aus. Auf der Gegenseite wollte er kurz darauf ein gefährliches Spiel gesehen haben und hob den Arm zum indirekten Freistoß für die Gastgeber. Der Ball wurde kurz nach der Mittellinie ins Lissaer Tor geschlagen, die gesamte Lissaer Abwehr, einschließlich Torfrau Katrin Dost, ließ den Ball passieren und musste nach dem erzielten Tor feststellen, dass der Schiri sich umentschied und den Arm plötzlich unten hatte. Natürlich gab er den Treffer zum äußerst umstrittenen Ausgleich. In der Folgezeit war Lissa klar überlegen, vermochte es aber nicht, im oder am Strafraum zwingend gefährlich zu werden. Zudem gab es immer wieder zweifelhafte Pfiffe gegen das Lissaer Team, wenn eine Oschatzer Spielerin fiel. Lissa fehlte dagegen einfach die Cleverness, denn selbst nach Fouls und Festhalten weiterspielen zu wollen, ist einfach nicht fair, sondern naiv, wenn eh kein Pfiff ertönt, aber das Durchkommen nicht möglich ist. So verflachte das Spiel zunehmend und Lissa kam trotz eindeutiger Feldüberlegenheit kaum zu zwingenden Chancen. Allein in den  zehn Minuten in der Verlängerung kamen die Gastgeberinnen nicht einmal über die Mittellinie und beschränkten ihr passives Spiel rein auf die Verteidigung, dabei konnten sie sich beim kleinsten Verdacht und einem helfenden Schrei auf den Pfiff des Schiris verlassen, der den Spielfluss jeglicher Art immer wieder unterbrach.
Beim abschließenden Neunmeterschießen war den Gästen auf Grund fehlenden Selbstvertrauens und den schlechten Erfahrungen in solchen Wettbewerben schon vorher klar, wie es ausgehen würde. Kristin Lattauschke und Doreen Glöckner verwandelten zwar, doch nachdem deri Oschatzerinnen trafen, Viktoria Teske das Aluminium testete und die Oschatzer Keeperin den Ball von Jasmin Bornkessel entschärfte, war die einseitige Partie entschieden und wieder einmal bewiesen, dass es im Fußball selten Gerechtigkeit gibt.
Die Trauer über das Ausscheiden wehrte aber nur kurz, denn solange der Verband die Oster- und Pfingstfeiertage zur Ausrichtung des Halbfinals und des Endspiels verplant, wiegt die Freude über ein paar freie Tage letztlich mehr als das Ausscheiden aus diesem Wettbewerb.

Es spielten:
Katrin Dost, Franziska Hirsch, Sandra Korge, Doreen Kühr, Jasmin Bornkessel, Peggy Schubert, Doreen Glöckner, Katrin Schmitt, Viktoria Teske, Kristin Lattauschke und Carmen Kretschmann

Tabellenführer gestürzt


SV 90 Lissa II – SV Luppa  1:0 (1:0)

Zwei alte Bekannte trafen sich zum Spitzenspiel in Lissa, wobei Lissa noch ein Spiel gegenüber den anderen Teams fehlt. Die Gastgeber hielten in einer offenen Partie die Zügel weitestgehend in der Hand. Defensiv stand Lissa sicher und offensiv erarbeiteten sie sich ausreichend Chancen, wobei nur Viktoria Teske zum goldenen Tor traf. Mehrfach bestand die Möglichkeit freistehend und aus aussichtsreicher Position den Sack zuzumachen, doch die altbekannte Abschlussschwäche stand den Lissaerinnen mal wieder mehr im Weg als der Gegner. In der zweiten Hälfte versuchten die Gäste den Ausgleich zu erzielen, doch nach einem kurzen Aufbäumen war Lissa wieder spielbestimmend, nutzte aber weitere Chancen nicht. Selbst ein Strafstoß kurz vor Ende konnte durch Doreen Glöckner nicht verwandelt werden, so musste sich das bessere Team noch unnötig zum verdienten Erfolg zittern.
Für die Lissaerinnen bedeutet der Sieg gegen den Tabellenführer, dass sie sich nun weiter oben festsetzen und in der Spitzengruppe mitmischen und sich zudem für die Pokalaufgabe in der kommenden Woche in Oschatz das nötige Selbstvertrauen holten.

Es spielten:
Ulrike Hundt, Doreen Kühr, Peggy Schubert, Franziska Hirsch, Jasmin Bornkessel, Doreen Glöckner, Kristin Lattauschke, Viktoria Teske und Patrizia Laue

Nie gefährdeter Auswärtssieg


Dommitzscher SV - SV 90 Lissa II 0:4 (0:2)


Die Frauen des SV 90 Lissa feierten im weit entfernten Dommitzsch einen nie gefährdeten Auswärtssieg, welcher bei halbwegs besserer Chancenverwertung viel höher hätte ausfallen müssen. Bereits nach zwei Minuten traf Viktoria Teske im vierten Spiel zum vierten Mal und wurde bereits früh ihrer eingebauten Torgarantie gerecht. Bis zum zweiten Treffer mussten die Gäste dann aber lange warten, zwar ergaben sich Chancen im Minutentakt, doch meist fehlte die Präzision im Abschluss oder war die gute Torfrau der Gastgeber auf dem Posten. Nach einem Flankenlauf auf der rechten Seite bediente Katrin Schmitt die völlig allein gelassene Patrizia Laue mustergültig, welche die Führung per Kopf ausbaute. Nach dem Seitenwechsel legte sich Lissa wieder mit viel Tempo ins Zeug. Beim 3:0 reagierte Patrizia Laue bei einem Zuspiel von Peggy Schubert in den Strafraum am schnellsten und jagte den Ball aus 7m mit dem linken Fuß unhaltbar in die Maschen. Nur vier Minuten später war das Ausnahmetalent wieder zur Stelle, diesmal mit dem rechten Fuß und nach einem Pass von Viktoria Teske. Nun brach Dommitzsch fast völlig auseinander, doch Lissa schaffte es nicht aus den sich bietenden und ach so klaren Chancen weitere Tore zu machen. Auf der Gegenseite war das Tor von Katrin Dost nie in Gefahr, was ihr einen sehr ruhigen Nachmittag verschaffte. Einen FairPlay-Preis haben zudem die mitgereisten Spielerinnen Kristin Lattauschke und Doreen Glöckner verdient, die eine Woche zuvor bei der ersten Mannschaft in der Bezirksliga aushalfen und somit in Dommitzsch pausieren mussten und trotz der weiten Anfahrt dabei waren und mit ihrer Anwesenheit Teamgeist versprühten.
Der klare Erfolg war schmeichelhaft für die Gastgeberinnen, denn mit mehr Genauigkeit beim Abschluss wäre deutlich mehr drin gewesen. Nun gilt es für Lissa, die Partie abzuhaken und sich auf das Spitzenspiel am kommenden Sonntag zu konzentrieren, wo Spitzenreiter Luppa zu Gast ist und es den Lissaerinnen sicher nicht so leicht machen wird.  

Es spielten:
Katrin Dost, Franziska Hirsch, Jasmin Bornkessel, Ramona Lenhardt, Julia Krappidel, Patrizia Laue, Katrin Schmitt, Peggy Schubert, Viktoria Teske und Carmen Kretschmann

Kreisliga Nordsachsen Frauen


SG Doberschütz/ Laußig - SV 90 Lissa II 1:5 (0:3)

Bei optimalem Fußballwetter begann Lissa sehr druckvoll und offensiv. Sicher rollte der Ball durch die eigenen Reihen und bereits in der Anfangsphase wurden gute Chancen herausgespielt. Viktoria Teske testete gleich dreimal die hervorragend aufgelegte Lisa Prüfrock, welche den Gästen recht zeitig aufzeigte, dass heute das Toreschießen schwer werden wird. Nach zehn Minuten war es dann endlich soweit, aus einer Überzahlsituation für Lissa wurde ein Angriff clever zu Ende gespielt, Kristin Lattauschke wuchtete den Ball aus 8m unhaltbar ins Netz. Neun Minuten später traf Ramona Lenhardt den Ball von der Strafraumgrenze optimal und erhöhte auf 2:0. Die Gastgeber versuchten ihr Glück stets mit langen Bällen, wobei sich die agile Pamela Köhler alleine gegen die komplette Lissaer Abwehr wiederfand und sich nur sehr selten durchsetzen konnte. Nachdem Lissa weitere Chancen ausließ, traf Doreen Glöckner kurz vor dem Seitenwechsel nach einem Sololauf. Offenbar nahmen die Gäste ihren Gegner nicht mehr ganz so ernst und schaltete einen Gang zurück, sofort schlichen sich Fehler ein, wobei der Ehrentreffer für die Hausherrinnen zu Stande kam. Zudem verschafften sich die Gastgeberinnen mit etwas unnötiger Härte etwas Respekt, was den Gästen den Schwung nahm, vom Schiri aber geduldet wurde. Leider gibt es immer noch die Meinung, dass Frauen nicht foulen können, weil sie keinen richtigen Fußball spielen und dann ist auch keine Karte nötig, wenn mal jemand fällt – traurig, aber war. Die Gäste, zum großen Teil routiniert genug mit solchen Situationen umzugehen, zogen in der Schlussviertelstunde nochmal an und gestalteten das Ergebnis annähernd gerecht. Jasmin Bornkessel bediente Torjägerin Viktoria Teske, welche es sich nun nicht nehmen ließ, auf 4:1 zu erhöhen. Nach einer Ecke von Doreen Glöckner war die 15jährige Jasmin Bornkessel vor der Torhüterin zur Stelle und erzielte volley ihr erstes Tor für Lissa und den 5:1Endstand.
Bis auf kleinere Pausen, wo sowohl Laufbereitschaft als auch Konzentration nachließen, war Lissa überlegen, der deutliche Sieg in Laußig geht somit vollkommen in Ordnung.

Es spielten:
Katrin Dost, Doreen Kühr, Jasmin Bornkessel, Ramona Lenhardt, Julia Krappidel, Doreen Glöckner, Katrin Schmitt, Kristin Lattauschke, Viktoria Teske und Carmen Kretschmann

Kreisliga Nordsachsen  Frauen

Hartenfels Torgau - SV 90 Lissa II 3:1 (2:1)

Bei der sehr dünnen Besetzung und ungewohnter Hitze im September war Lissa von vornherein auf ein erträgliches Ergebnis aus. Allerdings überraschte Lissa in der Anfangsphase sowohl die Gastgeber als auch den eigenen Trainer mit hoher Laufarbeit und guten Offensivaktionen, wobei Viki Teske nach Vorarbeit von Patrizia Laue bereits nach fünf Minuten in Führung hätte schießen können. Auf der Gegenseite tat sich Torgau zunächst sehr schwer und benötigte des Schiedsrichters Unterstützung für die erste richtige Chance. Eine versuchte Flanke flog Jasmin Bornkessel gegen den Rücken, worauf der Unparteiische auf den Punkt zeigte, wobei im gesamten Stadion nur er der einzige war, der ein Handspiel gesehen haben will. Natürlich nahmen die Gastgeber das Geschenk an und verwandelten zur Führung du nutzten nur eine Minute später die Schockstarre der Gäste für den zweiten Treffer nach einem perfekt vorgetragenen Spielzug. Doch Lissa schlug zurück und es dauerte nur drei Minuten bis Viktoria Teske den Anschluss erzielte.    
Fortan entwickelte sich die Partie offen, Torgau hatte mehr vom Spiel, Lissa stand aber souverän und wartete geduldig auf sich bietende Räume. Beide Teams hatten zudem große Probleme, den mitunter nicht ganz nachvollziehbaren Entscheidungen des Schiedsrichters zu folgen, was Einfluss auf den Spielfluss nahm. Nach einer Ecke und eine Sekunde Tiefschlaf nutzte Torgau die sich bietende Chance zum entscheidenden 3:1. Nun versuchte Lissa alles, um noch einmal heran zu kommen, wobei Torgau mit dem Ergebnis zufrieden schien. Verzweifelt versuchte der Trainer des Gastgebers seine Mannschaft auf der Siegerstrasse zu halten, wegen der schlechten Chancenverwertung der Gäste blieb es allerdings beim letztlich verdienten 3:1. Torgau hatte insgesamt mehr investiert und die bessren Chancen erspielt. Dennoch fährt Lissa zufrieden nach Hause, die Spielerinnen haben alles gegeben und für die Zukunft gute Alternativen aufgezeigt.   

Es spielten:
Katrin Dost, Franziska Hirsch, Jasmin Bornkessel, Patrizia Laue, Doreen Glöckner, Katrin Schmitt, Viktoria Teske und Carmen Kretschmann

Kreisliga Nordsachsen Frauen

SV 90 Lissa II – SG Belgern/ Mühlberg 2:2 (0:0)

Zum Saisonstart empfing der Vizemeister gleich den Meister und Pokalsieger und somit großen Meisterschaftsfavorit aus Belgern und Mühlberg. Bei Lissa ging vor dem Spiel auf Grund der bekannten Ausfälle in den eigenen Reihen die Sorge um, möglicherweise sehr hoch zu verlieren. Entsprechend geordnet stand die Lissa Abwehr und war bemüht möglichst wenig Chancen zuzulassen, wobei die eigenen Angriffe oft wie Nadelstiche saßen. So erzielte Carmen Kretschmann nach Pass von Stefanie Böhm das 1:0, der bereits hinter der Linie befindliche Ball wurde aber von Belgerns Keeperin wieder aus dem Tor gekratzt und das Spiel lief weiter. Ähnlich eine Situation auf der anderen Seite, die Lissaer Torfrau Katrin Dost war bereits geschlagen als der Ball über die Linie trudelte, geistesgegenwärtig holte auch sie die Kugel aus dem Tor, worauf auch hier Schiedsrichter Klaus Heerfegen weiterspielen ließ. Mit dieser ausgleichenden Ungerechtigkeit konnten beide Teams leben, die Proteste hielten sich in überschaubaren Grenzen.  
Auch nach dem Seitenwechsel bestimmten die Gäste optisch das Spiel, kamen aber nur selten zum Abschluss, was zusehens an den Nerven zog. Auf der Gegenseite nutzte dann Viktoria Teske mit einem straffen Schuss eine der wenigen Chancen zur Führung, welche Lissa nun verteidigen wollte. Doch die Gäste konnten nach nur fünf Minuten ausgleichen. Nun spielten beide Teams mit offenem Visier und waren jeweils von einem Sieg überzeugt. Zwei Minuten vor Schluss wuchtete Stefanie Böhm eine Ecke von Doreen Glöckner mit dem Kopf in die Maschen, was die Gäste veranlasste, nun komplett alles nach vorn zu werfen. Mit dem Schlusspfiff gelang dann auch der am Ende redlich verdiente Ausgleich, allerdings unglücklich für Lissa, denn der nicht ganz unhaltbare Ball war verdeckt und setzte kurz vor dem Tor tückisch auf.
Für beide Teams, die schon vor dem Spiel sehr freundschaftlich miteinander umgegangen sind, war das Spiel und auch das Ergebnis zufrieden stellend. Trotz harter Zweikämpfe ging es stets fair zur Sache, das ständig hohe Tempo beider Teams führte dazu, dass schließlich fast alle Kickerinnen völlig erschöpft aber wieder sehr freundschaftlich in die Kabine gingen. Auch beide Trainer zeigten sich zufrieden und denken, auf diese Leistung aufbauen zu können.  
Es spielten:
Katrin Dost, Doreen Kühr, Julia Krappidel, Franziska Hirsch, Jasmin Bornkessel, Stefanie Böhm, Doreen Glöckner, Katrin Schmitt, Viktoria Teske und Carmen Kretschmann

Kreispokal Nordsachsen Frauen

SG Mügeln/ Ablass - SV 90 Lissa II 2:3 (0:2)

Lissa nutzte die Pokalrunde als Testspiel zum Einen, weil gleich mehrere Stammkräfte, darunter die komplette Abwehr fehlte und zum Anderen, weil gleich mehrere Neue integriert werden mussten, wobei der Trainerstab nicht wusste, wie das funktionieren sollte. Im Detail bedeutete dies, dass mit Jasmin Bornkessel (15 Jahre, Neuzugang aus Pouch) und Franziska Hirsch (17 Jahre) eine sehr junge Abwehr die Verantwortung trug und von Patrizia Laue (15 Jahre, eigener Nachwuchs) defensiv unterstützt wurde. Dahinter stand mit Katrin Dost eine alte Bekannte im Tor, der die Erfahrung für das Tor noch etwas fehlt. Vorn waren neben den alten Bekannten Doreen Glöckner, Carmen Kretschmann und Katrin Schmitt ebenfalls ein neues Gesicht aktiv, nämlich Viktoria Teske aus Süptitz. Zudem stand mit Stefanie Kretschmann eine 14jährige auf dem Feld, zum ersten Mal, dass Mutter und Tochter gemeinsam für Lissa aufliefen.
Lissa begann nervös, doch bei 38 Grad im Schatten hatten beide Teams mehr mit der Hitze zu kämpfen als gegeneinander, so dass sich ein ruhiges und faires Spiel entwickelte. Lissa investierte trotz großer Hitze mehr in die Laufarbeit und erarbeitete sich mehr Chancen, wobei sich Neuzugang Viki Teske sehr schön durchsetzte und zur Führung traf. Sie war es auch, die mit einem straffen Schuss aus ca. 15m das 2:0 erzielte, was zu diesem Zeitpunkt absolut überraschend war, wohl auch, weil die Abwehr sehr stabil stand und kaum Chancen zuließ. Nach dem Seitenwechsel drückte Katrin Schmitt eine Ecke von Doreen Glöckner volley über die Linie und für alle schien nun das Spiel entschieden. Dabei machte Lissa den Fehler, alles plötzlich leicht nehmen zu wollen und übersah großzügig eine im Strafraum liegende und scheinbar erschöpfte Spielerin der Gastgeber, die schier in dem Moment angespielt wurde, als Lissa aufrückte und die besagte Spielerin sich gerade aufrappelte. Natürlich ließ sich die Kickerin die Chance freistehend nicht nehmen und verkürzte. Wenig später setzte sich die selbe Spielerin durch und drückte für die sonst sichere Katrin Dost den Ball unhaltbar zum Anschluss in die Maschen. Wenn eins die Fussballerinnen beider Teams nicht wollten, dann war es die Verlängerung bei mittlerweile unerträglichen 38 Grad. Lissa rappelte sich nochmal auf und vor allem Patrizia Laue zog nochmal kräftig an den Ketten und zog ihre Kameradinnen mit. In der Schlussphase hätten so noch weitere Kontertore für Lissa fallen können, sie selbst, Carmen Kretschmann und Viki Teske hatten mehrfach die Chance, den Sack vorzeitig zuzumachen. Daher konnten beide Trainer friedlich von einem verdienten Sieg der Gäste sprechen, die nun in die nächste Runde des Nordsachsenpokals einziehen.
Bei Lissa lief noch lang nicht alles rund, doch wegen der enormen Laufbereitschaft und dem unheimlichen Willen, das Spiel unbedingt gewinnen zu wollen, wurden ungeahnte Kräfte und teils unbekannte Tugenden frei gesetzt, worauf sich sehr gut aufbauen lässt und deshalb ist der Trainer unglaublich stolz auf sein Team.  

Es spielten:
Katrin Dost, Franziska Hirsch, Jasmin Bornkessel, Patrizia Laue, Doreen Glöckner, Katrin Schmitt, Viktoria Teske, Stefanie Kretschmann und Carmen Kretschmann


Tolles Spitzenspiel mit elf Toren und der ersten Niederlage für Meister Belgern


SV 90 Lissa II – SG Belgern/ Mühlberg 6:5 (3:1)

Bereits vor der Partie stand fest, dass die Gäste nach sechzehn Siegen in Folge Kreismeister sind und auch Lissa stand sicher als Vizemeister fest. Das hielt aber beide Teams nicht davon ab, ein ansehnliches Match abzuliefern, schließlich war es nicht nur ein Spitzenspiel, sondern die Partie Beste Abwehr gegen Besten Sturm.
Beide Teams spielten trotz Hitze von Beginn an mit hohem Tempo und voll offensiv. Die Führung durch Kristin Lattauschke fiel bereits nach fünf Minuten. Die Gäste glichen aber nur drei Minuten später aus und es war zu spüren, dass es ein interessantes Spiel werden würde. Anja Kunick konnte Lissa wieder in Führung bringen und noch vor der Halbzeitpause erhöhte Doreen Glöckner auf 3:1. Dabei hätte es in der Halbzeit bereits gut und gerne 5:5 stehe können, denn beide Mannschaften ließen einige Chancen aus. Nach dem Seitenwechsel traf Carmen Kretschmann zum vielumjubelten 4:1, die Partie schien gelaufen und beim 4:2 für die Gäste ahnte noch niemand, was die Schlussphase zu bieten hatte.
Peggy Schubert leistete in der Abwehr neben Franziska Hirsch und Torfrau Ulrike Hundt gegen die aktuelle Torschützenkönigin Stephanie Bretschneider aus Belgern Schwerstarbeit, sie konnten sie aber unmöglich komplett kalt stellen, was sie zu einem lupenreinen Hattrick nutzen konnte und plötzlich führten die Gäste fünf Minuten vor dem Ende mit 4:5. Nun wurden nochmal alle Kräfte mobilisiert und trotz deutlich sichtbarem Kräfteverschleiß gelang Kristin Lattauschke der Ausgleich zum 5:5. In der letzten Minute des unglaublich fairen, temporeichen und sehr spannenden Spiels traf Anja Kunick mit einem beherzten Schuss ins untere Eck zum völlig verrückten 6:5Endstand.
Für Meister Belgern war das die erste und wohl einzige Niederlage in dieser Saison, für Lissa eine Bestätigung des Leistungspotentials und für die zahlreichen Zuschauer einfach nur ein äußerst unterhaltsames Spiel mit vielen Toren.  

Es spielten:
Ulrike Hundt, Peggy Schubert, Franziska Hirsch, Doreen Glöckner, Katrin Schmitt, Katrin Dost, Kristin Lattauschke, Anja Kunick, Mariane Mieth, Gina Gwiedziel und Carmen Kretschmann  
 

Lissa II auswärts ohne Punkte


FSV Oschatz - SV 90 Lissa II 1:0 (0:0)

Auf ungewohntem Kunstrasen und pünktlich einsetzendem Dauerregen wollte so recht kein Spielfluss aufkommen. In einer Partie ohne nennenswerte Höhepunkte ( bis auf einige unnötige Fouls) hätte es eigentlich keinen Siegergeben dürfen. Doch den Gastgeberinnen gelang bei einem fragwürdigen Freistoß das goldene Tor zum Punktspielsieg.
Lissa steht bereits als Vizemeister fest und möchte sich beim treuen Publikum im letzten Heimspiel der Saison mit einer guten Leistung in die Sommerpause verabschieden. De bereits fest stehende Meister aus Belgern ist allerdings in dieser Saison noch ohne Punktverlust, ein zusätzlicher Ansporn für die Lissaerinnen.

Es spielten:
Ulrike Hundt, Peggy Schubert, Doreen Kühr, Franziska Hirsch, Katrin Schmitt, Manuela Roth, Katrin Dost, Gina Gwiedziel und Carmen Kretschmann

 

Glücklicher Sieg für Reserve


SV 90 Lissa II – SV Süptitz  1:0 (1:0)
Bei sommerlichen Temperaturen war Süptitz klar besser eingestellt und von Beginn an überlegen, Lissa verteidigte mit Mann und Maus und es war nur eine Frage der Zeit, wann die Gäste zur verdienten Führung treffen. Doch niemand hatte die Rechnung mit Lissas Keeperin Ulrike Hundt gemacht, die gleich mehrfach 100%ige entschärfte und dadurch Lissa im Spiel hielt. Vorn gelang den Platzherrinnen relativ wenig, Kristin Lattauschke schoss aus aussichtsreicher Position vorbei, Katrin Schmitt mühte sich redlich, ein konsequenter Abschluss gelang nicht.
Wie aus heiterem Himmel gelang Peggy Schubert kurz vor der Pause die Führung und Lissa schöpfte Hoffnung, das Spiel besser in den Griff zu bekommen. Doch die Gäste verlangten den Lissaerinnen alles ab, in einem temporeichen Spiel und ohne Verschnaufpausen stand Lissa lange nicht so sicher, wie gewohnt, kämpfte aber aufopferungsvoll um jeden Ball. Vor allem die erfahrenen Abwehrstrategen Peggy Schubert, Doreen Glöckner und Doreen Kühr setzten sich mit Routine durch, wenn nichts mehr ging, war Ulrike Hundt im Tor zur Stelle und hielt mehrfach Unhaltbare, was den Gästetrainer fast zur Verzweiflung brachte. Letztlich fuhr Lissa mit dem denkbar knappen 1:0 einen glücklichen Sieg ein, der die Mannschaft für den hohen Einsatz und die Moral belohnte.  
 
Es spielten:
Ulrike Hundt, Peggy Schubert, Doreen Kühr, Doreen Glöckner, Gina Gwiedziel, Katrin Schmitt, Franziska Hirsch, Kristin Lattauschke und Carmen Kretschmann
 

Lockeres Spiel, klarer Sieg

SV 90 Lissa II – SV Mügeln-Ablass  6:1 (3:0)

Die Abwehr um Sandra Korge und Doreen Kühr stand sicher wie immer und vorn traf Mariane Mieth in der ersten Hälfte gleich drei mal. Mit diesem lupenreinen Hattrick ging es in die Pause und von den Gästen gab es nur sehr selten Gegenwehr. Nach schöner Vorarbeit von Gina Gwiedziel traf Kristin Lattauschke zum 4:0 und trauerte zahlreichen weiteren Torchancen nach. Nach einem Schnitzer in der Lissaer Abwehr und dem Ehrentreffer für die Gäste war Lissa aber stets wieder am Drücker und erspielte sich Chance um Chance. Susan Seiring sorgte mit ihrem Tor für den alten Abstand und den Schlusspunkt setzte wieder einmal mehr Carmen Kretschmann, diesem Treffer zum 6:1 ging eine zauberhafte Vorarbeit von Katrin Dost voraus.
Da Verfolger Torgau patzte hat Lissa den zweiten platz mit sieben Punkten Vorsprung bereits so gut wie sicher, allerdings wird Spitzenreiter Belgern nicht mehr einzuholen sein.
 
Es spielten:
Ulrike Hundt, Sandra Korge, Susann Seiring, Doreen Kühr, Katrin Dost, Gina Gwiedziel, Mariane Mieth, Kristin Lattauschke und Carmen Kretschmann
 

Klarer Heimsieg für die Reserve

SV 90 Lissa – FA Doberschütz 4:0 (3:0)

Bei sommerlichen Temperaturen um die 30° reisten die Gäste ohne Wechselspielerinnen an, wobei Lissa eine starke Bank von gleich vier Kickerinnen präsentierten konnte.
Die Gastgeberinnen begannen druckvoll und erwischten zudem einen Traumstart. Katrin Schmitt setzte sich kurz nach dem Anpfiff auf rechts durch, bediente mit ihrer Flanke maßgenau die mitgelaufene Manuela Roth, welche bereits in der ersten Minute den Führungstreffer erzielte. Nur sieben Minuten später enteilte Katrin Schmitt ihren Gegenspielerinnen und zog kurz nach der Strafraumgrenze ab, der Ball setzte vor der chancenlosen Keeperin auf und flog zum 2:0 in die Maschen. Lissa wechselte durch und auch der zweite Anzug passte. So leitete Jeannine Thielow in Zusammenarbeit mit Gina Gwiedziel das 3:0 ein, was nach sauberem Zuspiel letztlich Doreen Glöckner mit einem flachen Schuss aus 12m erzielte.
Nach dem Seitenwechsel spielte fast nur Lissa, Doberschütz kam nur sehr selten in die gegnerische Hälfte und man merkte, dass die Kräfte stark nachließen. Lissa machte allerdings aus den vielen Chancen auch nur noch ein Tor – aber ein schönes. Nach einem Steilpass von Peggy Schubert war Carmen Kretschmann plötzlich alleine vor dem Tor und lupfte die Kugel gekonnt über die herauslaufende Torfrau zum 4:0Endstand in die Maschen.
Zuvor hatten Franziska Hirsch, Gina Gwiedziel und die unermüdlich rackernde Katrin Dost gute Einschusschancen und ebenso ein Tor verdient.
Lissa stellt in der Nordsachsenliga die mit Abstand beste Abwehr, bleibt in 2012 weiter ohne Gegentor und weiter Spitzenreiter Belgern beharrlich auf den Fersen.

Es spielten:
Ulrike Hundt, Peggy Schubert, Sandra Korge, Franziska Hirsch, Doreen Glöckner, Katrin Schmitt, Manuela Roth, Jeannine Thielow, Katrin Dost, Gina Gwiedziel und Carmen Kretschmann  


Trotz Personalnot beim Schlusslicht im Spaziergang

Dommitzscher SV - SV 90 Lissa II 0:7 (0:3)

Aus den unterschiedlichsten Gründen fanden sich nur sieben Spielerinnen in Dommitzsch ein, was die Gäste zusätzlich motivierte alles zu geben, auch wenn der Gegner am Ende der Tabelle steht.
Lissa begann druckvoll und hatte bereits nach zwei Minuten eine Doppelchance von Doreen Glöckner und Carmen Kretschmann. Doch auch die Gastgeberinnen kamen gleich zu Beginn gefährlich vor das Lissaer Tor, wo Ulrike Hundt im Tor mit einer Glanzparade den frühen Rückstand verhinderte. Doch fortan war nur noch Lissa aktiv, Dommitzsch wehrte sich verbissen ohne jeglichen Spielfluss oder eine Torchance. Die Führung nach acht Minuten erzielte Doreen Glöckner, die unter Bedrängnis eine Einzelaktion abschloss. Nur fünf Minuten später traf sie zum 2:0 nach einem Pass von Katrin Schmitt. Als die Gastgeber-Torfrau einen Schuss von Peggy Schubert nicht festhalten konnte stand Carmen Kretschmann goldrichtig und staubte zum 3:0 ab. So war die Partie bereits zur Halbzeit entschieden und Lissa versuchte nun ökonomisch zu spielen, hatte dennoch unzählige Chancen, welche oft überhastet vergeben wurden. Dommitzsch tat aber sein Übriges dazu, dass Lissa dennoch zu weiteren Toren kam. Gleich nach dem Seitenwechsel spielte die Keeperin und eine Abwehrspielerin den Ball zu, aber so ungeschickt, dass Doreen Glöckner den Ball aufnahm, an beiden vorbei lief und ins Tor legte. Von Katrin Schmitt schön freigespielt kam Carmen Kretschmann vor dem Tor unbedrängt zu Schuss und besorgte das 5:0. In den letzten fünf Minuten war es Manuela Roth, die mit einem Doppelpack das 7:0Endergebnis klar machte.
 
Insgesamt war Lissa den Gastgeberinnen in allen Belangen klar überlegen und gewann auch in dieser Höhe völlig verdient.        
 
Es spielten:
Ulrike Hundt, Franziska Hirsch, Peggy Schubert, Doreen Glöckner, Katrin Schmitt, Manuela Roth und Carmen Kretschmann
 

Pokalaus nach packender Partie

FSV Luppa - SV 90 Lissa II 3:1 (1:1)

Der Pokalverteidiger aus Luppa war top besetzt, die Gäste aus Lissa dagegen hatten wegen der Osterfeiertage große Sorgen, gleich mehrere  Stammspielerinnen meldeten sich wegen Arbeit, Urlaub oder Krankheit ab. So begann Luppa druckvoll und Lissa hatte Glück, nicht schon in der Anfangsphase in Rückstand zu geraten.
Doch nach und nach wurde Lissa besser, verspielte aber Chancen leichtfertig bzw. scheiterte an der Luppaer Torfrau. Einige Luppaerinnen wussten sich meist nur durch Fouls zu helfen, doch auch von den vielen Freistößen in aussichtsreicher Position konnte Lissa keinen versenken. Mitte der ersten Halbzeit führte ein schnell vorgetragener Angriff der Gastgeberinnen zur bis dato verdienten Führung. Bei Lissa merkte man, die Unsicherheiten in der ungewohnt zusammen gewürfelten Abwehr, die immer wieder zu Fehlern führten. Kurz vor dem Seitenwechsel zog Manuela Roth ab und der Aufsetzerball prallte von der Keeperin zurück ins Feld, wo Katrin Schmitt nachsetzte und zum Ausgleich verwandelte.
Bei eisigem Wind und ständig wechselnden Wetterlagen sahen die zahlreichen Zuschauer eine packende zweite Hälfte, wo bei beiden Mannschaften der Wille deutlich zu sehen war, dass sie ins Finale möchten. Zahlreiche Chancen auf beiden Seiten blieben ungenutzt, bis Luppa nur fünf Minuten vor dem Ende einen krassen Fehler der Lissaer Hintermannschaft nutzte und in Führung ging. Lissa machte auf, kam aber nicht so richtig zum Zug, Luppa dagegen nutzte die freien Räume und machte mit dem 3:1 alles klar.

Es spielten:
Ulrike Hundt, Doreen Kühr, Susann Seiring, Doreen Glöckner, Manuela Roth, Annett Unterbeck, Jeannine Thielow, Katrin Dost, Katrin Schmitt, Kristin Lattauschke und Carmen Kretschmann
 


Im Spitzenspiel Rang zwei gefestigt

Hartenfels Torgau - SV 90 Lissa II  0:0

Es wirkte wie ein Aprilscherz. Nicht nur, dass gleich vier Stammkräfte im Spitzenspiel schmerzlich fehlten, nein es fehlten auch die kompletten Trikots. Lissa hat sie schlichtweg bei der Abfahrt in der Heimat stehen lassen, die Sportfreunde aus Torgau halfen aber gerne aus.
Im Spiel schenkten sich beide Teams aber gar nichts. Von Beginn an machten die Hausherrinnen Tempo und hatten bereits nach zwei Minuten die erste Großchance. Doch auch die Gäste nahmen das Tempo an und drängten ebenfalls auf einen Treffer.
Ein Spiel mit vielen Chancen und Torraumszenen, einen sicheren Schiedsrichter und zwei sehr engagierte Teams mit vielen Zweikämpfen an der Schmerzgrenze, was durchaus auch 6:6 oder 10:10 hätte ausgehen können. Nachdem selbst in der Nachspielzeit zunächst Katrin Schmitt nur um Zentimeter den Ball freistehend nicht voll traf und gleich im Gegenzug auch Torgau fast die selbe Chance vergab, waren sich beide Trainer einig: dieses Spiel hat keinen Verlierer verdient.       
 
Es spielten:
Ulrike Hundt, Julia Krappidel, Franziska Hirsch, Susann Seiring, Doreen Glöckner, Katrin Schmitt, Katrin Dost, Gina Gwiedziel, Niki Schumann, Manuela Roth und Carmen Kretschmann
 
 

Lissa startet mit Sieg in die Rückrunde


SV 90 Lissa II – FSV Luppa 90 2:0 (0:0)

Gegen den Vorjahresmeister Luppa kam Lissa schnell in Fahrt und war das jederzeit spielbestimmende Team. Die Gäste beschränkten sich meist auf die Verteidigung und warteten geduldig auf Konterchancen, die sich zwar selten ergaben, dann aber brandgefährlich waren. Lissa vergab einige gute Chancen, wobei oft die Ex-Lissaerin Diana Zehrfeld im Gästetor mit starken Reaktionen glänzte, Lissa mitunter aber hektisch oder ungenau abschloss. Nach dem Seitenwechsel das gleiche Bild, wobei die Lissaerinnen immer einen Schritt schneller schienen, so auch in der 36.Minute. Carmen Kretschmann spielte den Ball in den Lauf von Doreen Glöckner, die in den Strafraum lief und dort nur per Foul am Schuss gehindert werden konnte. Entgegen aller Fußballweisheiten trat die Gefoulte selbst an und verwandelte den Strafstoß sicher und unhaltbar zur verdienten Führung.  Nun versuchten auch die Gäste etwas mehr, was aber den Gastgeberinnen mehr Raum verschaffte und Lissa verpasste es mehrfach den Sack endgültig zuzumachen. Das gelang dann endlich in der Schlussminute, als Manuela Roth eine Ecke von Doreen Glöckner volley nahm und zum 2:0Endstand verwandelte.
 
Es spielten:
Ulrike Hundt, Doreen Kühr, Franziska Hirsch, Peggy Schubert, Doreen Glöckner, Katrin Schmitt, Katrin Dost, Jeannine Thielow, Manuela Roth und Carmen Kretschmann
 
 
 

Lissa ist fit für die Rückrunde

 
SV 90 Lissa II – SG Seehausen 3:0 (2:0)

Im letzten Testspiel vor dem Start in die Rückrunde bestand Lissa mit einer sehenswerten Leistung. Trotz einiger Ausfälle und teils angeschlagener Spielerinnen präsentierten sich die Lissaerinnen lauf- und spielstark. Auch wenn nicht alle Chancen genutzt wurden, so macht die jeweilige Entstehung sehr viel Mut für die kommenden Aufgaben. Zahlreiche Chancen wurden durch sehenswerte Spielzüge herausgespielt, so drückte Carmen Kretschmann eine Flanke nahezu perfekt leicht über das Tor oder schoss Doreen Kühr aus der Distanz nach schönem Spielzug knapp vorbei. Mit einem Doppelpack brachte Doreen Glöckner Lissa in Führung, wobei die Gästekeeperin durch tolle Paraden einen höheren Rückstand zu verhindern wusste.
Nach dem Seitenwechsel kamen die Gäste besser ins Spiel und wurden stärker, doch die stabile Lissaer Abwehr und Torfrau Ulrike Hundt waren sicher und unüberwindlich. Auf der Gegenseite häuften sich vor allem nach Konditionsproblemen der Gäste die Lissaer Chancen, doch nur Franziska Hirsch gelang ein weiteres Tor zum 3:0Endstand. 
Nun endlich beginnt die Rückrunde in der Nordsachsenliga und Lissa scheint fit dafür zu sein.
 
Es spielten:
Ulrike Hundt, Doreen Kühr, Franziska Hirsch, Peggy Schubert, Doreen Glöckner, Lydia Taubert, Jeannine Thielow, Gina Gwiedziel und Carmen Kretschmann
 
 

Erster Test gegen Stadtligist erfolgreich


SV 90 Lissa II – SV West 03 Leipzig 3:1 (1:0)

Stark ersatzgeschwächt und noch ohne Erfahrung auf dem Rasen in diesem Kalenderjahr trat die Reserve des SV 90 Lissa zum Testspiel gegen Stadtligist West 03 an. Doch auch die Gäste standen erst am Anfang der Vorbereitung.
Dafür war es ein sehr temporeiches und überraschend gutklassiges Spiel, was vor allem durch sehr hohe Fairness geprägt war.
Lissa stand mit seinen erfahrenen Abwehrspielern sehr sicher und konnte so immer wieder ruhig aus der eigenen Hälfte heraus aufbauen. Beide Teams erarbeiteten sich Chancen, wobei Lissa die klareren hatte und somit auch verdient in Führung ging. Carmen Kretschmann versenkte Sekunden nach ihrer Einwechslung den Ball per Heber im Tor. Nach der Halbzeit zeigten sich bei einigen Spielerinnen beider Teams konditionelle Probleme, was dazu führte, dass sich die noch fitten zu Einzelleistungen hinreißen ließen und das Tempo unnötig hoch hielten. In einem ständigen Auf und Ab war Lissa das clevere Team und erhöhte auf 2:0. Wieder war Carmen Kretschmann die Schützin, dieses Mal per Tunnel. Gleich im Gegenzug traf das nie aufsteckende Team aus der Messestadt zum 2:1 und machte die Partie wieder spannend. Doch in den letzten Minuten war Lissa hellwach, bestimmte die Partie und machten mit dem 3:1 alles klar. Dieser Treffer war wie auch die beiden anderen zuvor ein Ergebnis des guten Zusammenspiels und die Leistung der gesamten Mannschaft, getroffen hat aber wieder Carmen Kretschmann, die den Ball ins rechte Eck wuchtete. Kurz vor Spielende hätte auch die ständig wirbelnde Doreen Glöckner treffen können, wie zuvor Katja Kläring und Sturmpartnerin Gina Gwiedziel, doch entweder fehlte es an der Genauigkeit beim Abschluss oder war die gute Leipziger Keeperin auf dem Posten.
Letztlich war das Spiel eine gute Trainingseinheit, wo vor allem Wert auf  Zusammenspiel und Laufarbeit gelegt wurde. Dass die Partie am Ende gewonnen werden konnte, war ein schöner Nebeneffekt und gut für das Selbstvertrauen.      
 
Es spielten:
Katrin Dost, Doreen Kühr, Franziska Hirsch, Peggy Schubert, Doreen Glöckner, Katrin Schmitt, Gina Gwiedziel, Katja Kläring und Carmen Kretschmann

Glanzvoller Turniersieg in Borna


Mit einer Mischung aus Spielerinnen der Ersten und Zweiten Mannschaft reiste Lissa zum Traditionsturnier der Fortuna Neukirchen nach Borna. Die Herren vom SV 90 spielten bereits Vormittag und belegten unglücklich den sechsten Platz, blieben aber beim Turnier der Frauen bis zum Finale und demonstrierten einen tollen Zusammenhalt des Vereins.
Gleich im Eröffnungsspiel fegte Lissa die Germania Auligk glatt mit 9:0 vom Parkett. Doreen Glöckner, Ramona Lenhardt und Kristin Lattauschke trafen doppelt, Julia Krappidel, Niki Schumann und Franziska Hirsch legten mit je einem weiteren Tor nach. Auch gegen den SV Spora ging es gewohnt temporeich los, Ilka Bretschneider und Kristin Lattauschke sorgten für die schnelle Führung. Doch als Spora den Anschluss erzielte war Lissa plötzlich wie gelähmt und am Ende froh, dass der Sieg über die Zeit gebracht wurde.  Noch schlimmer begann die Partie gegen Chemie Böhlen, in nur zwei Minuten zog Böhlen mit 0:2 davon. Doch mit dem Anschluss von Janina Brauns wurde Lissa wieder sicherer, spielte fortan wieder guten Fussball und nahm die Gegnerschaft regelrecht auseinander. Mit einem lupenreinen Hattrick machte Kristin Lattauschke praktisch im Alleingang alles klar und der Sieg von 4:2 hätte am Ende durchaus höher ausfallen können. Im Halbfinale war der Thierbacher SV chancenlos, zum sicheren 3:0 steuerten Doreen Glöckner, Janina Brauns und Kristin Lattauschke die Tore bei.
Nun stand das Finale an und es trafen mit Lissa und Bad Lausick zwei noch ungeschlagene Teams aufeinander. In einer temporeichen, fairen und sehr ansehnlichen Partie traf Doreen Glöckner zur Führung. Bad Lausick schlug aber unbeeindruckt zurück und glich aus. Wenig später ging Bad Lausick sogar in Führung und Lissa musste bis an die spielerischen und läuferischen Grenzen gehen. Unter donnerndem Applaus der lautstarken Lissaer Männer auf den Rängen schloss Ilka Bretschneider einen sehenswerten Angriff nur zwei Minuten vor Ende zum Ausgleich ab. Nun machte Lissa nochmal richtig Druck und erzielte am Ende auch völlig verdient den 3:2Siegtreffer. Wieder war Kristin Lattauschke die Verantwortliche, die mit ihrem achten Treffer im Turnier auch gleichzeitig beste Torschützin wurde. Platz drei ging nach Spora vor Thierbach.

Es spielten:
Ulrike Hundt, Franziska Hirsch, Ramona Lenhardt, Julia Krappidel, Ilka Bretschneider, Niki Schumann, Doreen Glöckner, Kristin Lattauschke und Janina Brauns

Ungefährdeter Heimsieg

 
SV 90 Lissa II – SG Merkwitz/ Dahlen  5:1 (2:0)

Zum letzten Spiel der Hinrunde der Kreisliga Nordsachsen war die SG Merkwitz/ Dahlen zu Gast. Die Gäste reisten aber nur mit sechs Spielerinnen an, traten aber fair an und spielten tapfer bis zum Ende durch. Lissa war von Beginn an überlegen und ging durch das Premierentor von Anke Weidner schnell in Führung. Wenig später traf Kristin Lattauschke nach einem klasse Zuspiel von Doreen Glöckner zum 2:0. Die Gastgeberinnen ließen einige Chancen liegen, beließen es bei ausreichender Laufarbeit und nahmen es mit den Zweikämpfen auch nicht sehr ernst, daher ergaben sich Räume und auch Chancen für die Gäste. Auch nach dem Wechsel reichte Lissa in einem tempoarmen Spiel minimaler Aufwand aus, zu zahlreichen Chancen und zu Toren zu kommen. Nach einem Foul im Strafraum an Sarina Groscholewski verwandelte Kristin Lattauschke den Strafstoß sicher zum 3:0, kurz darauf traf die Torjägerin mit einem straffen Schuss zum 4:0. Die Partie war entschieden und das spielbestimmende Team ließ weitere gute Tormöglichkeiten aus, lediglich Carmen Kretschmann traf noch und erhöhte auf 5:0. Die nie aufgebenden Gäste kamen in der Schlussminute zum jederzeit verdienten Ehrentreffer.
Am Ende war Lissa sogar etwas enttäuscht, in den letzten Wochen wurde deutlich besser gespielt und mehr gelaufen. Dennoch war der Sieg deutlich und geht auch in dieser Höhe voll in Ordnung. Jetzt geht es in die Winterpause und in die Halle, wo Lissa an der ein oder anderen Veranstaltung teilnehmen wird.

Es spielten:
Ulrike Hundt, Doreen Kühr, Franziska Hirsch, Anke Weidner, Doreen Glöckner, Sarina Groscholewski, Katrin Schmitt, Kristin Lattauschke, Carmen Kretschmann

Torloses Remis

SV 90 Lissa II – Stauchitz/ Oschatz 0:0

Beide Teams waren von Beginn an sehr konzentriert und standen in der Abwehr sehr sicher. Die Mittelfeldreihen mühten sich in einem sehr fairen Spiel, erwiesen sich aber als gleichwertig und wogen sich auf. Letztlich hatte Lissa zwar die klareren Chancen und etwas mehr vom Spiel, nutzten diese aber nicht und konnten schließlich von Glück reden, dass die ähnlich guten Chancen der Gäste nicht das Ziel fanden. Beide Teams haben sich somit je einen Punkt verdient.  

Es spielten:
Ulrike Hundt, Peggy Schubert, Doreen Kühr, Franziska Hirsch, Julia Krappidel,  Doreen Glöckner, Patrizia Laue, Manuela Roth, Katrin Schmitt, Kristin Lattauschke, Carmen Kretschmann und Ulrike Kühnel

Unerwartet hoher Auswärtssieg

SV Süptitz – SV 90 Lissa II  1:6 (0:1)

Bei optimalen äußeren Bedingungen und einem sehr gut gepflegtem Platz standen sich anfangs zwei durchaus gleichstarke Teams gegenüber. Lissa stand in der Abwehr kompakt und stabil und bot den Gastgeberinnen kaum Räume an. In einem ständigen auf und ab gab es daher nur wenige klare Chancen auf beiden Seiten. Nach ca. 20 min setzte sich Kristin Lattauschke durch, scheiterte aber an der herauslaufenden Torfrau, Katrin Schmitt stand goldrichtig und versenkte den Ball mit einem straffen Schuss aus 10m zur Führung. Fast im Gegenzug sprang Doreen Glöckner der Ball im Strafraum an die Hand, zum Glück für die Gäste blieb der Strafstoßpfiff aus. Nach dem Seitenwechsel begannen die Gastgeberinnen furios, Lissa hatte zunächst große Probleme und beschränkte sich zunächst auf die Abwehr. Süptitz machte auf und schenkte den Gästen unerwartet viel Raum, was Kristin Lattauschke in nur fünf Minuten für einen lupenreinen Hattrick reichte. Mit der sicheren 4:0Führung spielte Lissa nun sicher und selbstbewusst, Doreen Glöckner erzielte mit einem flachen Schuss ins Eck das 5:0 und Manuele Roth traf per Handstrafstoß sicher zum 6:0. Allerdings zum Ärger der Gastgeber erst im zweiten Anlauf, den ersten konnte die gute Süptitzer Torfrau parieren, weil die Ausführung aber ohne Anpfiff erfolgte musste wiederholt werden. Nun spielte Lissa etwas leichtsinnig und praktisch ohne Abwehr, diese Disziplinlosigkeit wurde kurz vor Schluss mit dem jederzeit verdienten Ehrentreffer bestraft.
Wieder stand die große Teamleistung im Vordergrund, wo die Abwehr um Sandra Korge und Franziska Hirsch und ihrem jederzeit verlässlichen Keeper Ulrike Hundt wichtiger Rückhalt war. Die große Laufbereitschaft im Mittelfeld, wo besonders Katrin Schmitt, Peggy Schubert und Manuela Roth auffielen und letztlich die Stärke im Abschluss waren wichtige Garanten für den verdienten Auswärtssieg. 

Es spielten:
Ulrike Hundt, Peggy Schubert, Sandra Korge, Franziska Hirsch, Doreen Glöckner, Manuela Roth, Katrin Schmitt, Carmen Kretschmann und Kristin Lattauschke
 

Kreispokal - Favorit und Ausrichter des Pokalfinals überraschend rausgekegelt

Hartenfels Torgau – SV 90 Lissa II  2:3 n.V.  2:2 (0:2)

Die Gastgeber zählen in dieser Saison mit zu den Favoriten in der Meisterschaft und natürlich auch im Pokal, zumal das Finale im Sommer 2012 in Torgau ausgespielt wird. Entsprechend forsch, manchmal hart, aber meist noch im Rahmen des Erlaubten ging es zur Sache. Lissa kann aber mit solchen Situationen umgehen, reagierte entsprechend und versuchte den besseren Fußball zu spielen. Einzig der sehr junge Schiedsrichter war mit vielen Situationen mehr als überfordert und handelte sich aus beiden Lagern harte Kritik ein.
Nachdem Lissa in der Anfangsphase leichte Probleme in der Abwehr hatte, stabilisierte sich diese und die Mannschaft wurde sicherer. Daher fiel auch das erste Tor für die Gäste, was Doreen Glöckner kurz nach ihrer Einwechslung erzielte. Das Spiel wogte mit hohem Tempo auf und ab, Lissa spielte aber cleverer und hatte mit Ulrike Hundt wieder einen sicheren Rückhalt im Tor. Anders auf der anderen Seite, wo die routinierte Doreen Glöckner einen nicht ganz unhaltbaren Ball zum 2:0 versenkte. Lissa ließ nach dem Seitenwechsel aber leicht die Zügel schleifen, die athletischen Gastgeberinnen setzten alles auf eine Karte und wurden für ihre Bemühungen mit dem Anschlusstreffer belohnt. Die Gäste verpassten trotz guter Chancen mehrfach, den Sack endgültig zuzumachen, hielten aber weiter die Führung. Kurz vor dem Abpfiff fasste sich die Torgauer Spielmacherin ein Herz, stürmte an der gesamten Lissaer Hintermannschaft vorbei und traf zum Ausgleich.
Nun mussten beide Teams in die Verlängerung und Torgau glaubte, das Spiel gedreht zu haben. Die Gäste jedoch brachten ihre gesamten Erfahrungen ein und warteten geduldig auf die sich bietende Chancen. Kurz vor dem Seitenwechsel war es wieder die über 40jährige Doreen Glöckner, die einen Traumpass von Constance Bernhardt zur erneuten Führung versenkte. Nun verteidigten die Lissaerinnen den kostbaren Vorsprung und siegten nach tollem Spiel von beiden Seiten nicht unverdient.
Mit diesem Erfolg und den Ergebnissen der vergangenen Wochen muss sich die Reservemannschaft des SV 90 Lissa wohl oder übel zu den besten Teams der Nordsachsenliga zählen und sich als Favorit bei weiteren Aufgaben sehen.  

Es spielten:
Ulrike Hundt, Doreen Kühr, Franziska Hirsch, Katrin Dost, Doreen Glöckner, Jeannine Thielow, Katrin Schmitt, Carmen Kretschmann, Constance Bernhardt, Annett Unterbeck, Kristin Lattauschke und Manuela Roth

Chancen für fünf Spiele verballert, letztlich sicher gewonnen

FA Doberschütz - SV 90 Lissa II  1:6 (1:1)

Von Beginn an war Lissa das klar bessere Team, sichere Ballbehandlung, kluge Pässe und hohe Laufbereitschaft zeichneten die Gäste aus. Allerdings verpassten sie des Öfteren den Abschluss zu finden und mussten geduldig auf einen gewaltigen Hammer von Doreen Bock warten, der unhaltbar zur Führung einschlug. Doch anstatt nun den Sack zuzumachen, sollte der Ball wohl eher rein getragen werden und bei allem Offensivdrang wurde zudem die Abwehr vernachlässigt. Mitte der ersten Hälfte gaben sie sogar das Heft aus der Hand und überließen den Gastgeberinnen das Feld, was sie prompt zum Ausgleich nutzten.
Nach der Pausenpredigt wurden die Lissaer Aktionen klarer und nach dem Auslassen weiterer Chancen traf Constance Bernhardt zur Führung. Kurz darauf erzielte Kristin Lattauschke das 3:1 und stellte so die Weichen für ein letztlich tolles Spiel. Mit sehenswerten Ballstafetten ließen die Gäste ihre Gegner stehen und spielten nach Belieben, einen dieser schönen Spielzüge verwandelte Doreen Glöckner zum 4:1. Das wohl schönste Tor erzielte Katrin Dost mit einem straffen Schuss von der Strafraumgrenze in den rechten Winkel. Nun brachen alle Dämme und während beim Gastgeber geschimpft wurde, wurde bei Lissa gezaubert. Doreen Glöckner ließ mit einem einfachen Hackentrick die gesamte Abwehr sehr alt aussehen und die frei stehende Kristin Lattauschke bedankte sich mit dem 6:1. Bei einer Vielzahl von Chancen von beinahe allen Feldspielerinnen hätte die Partie noch deutlich höher ausfallen können, doch zum einen stellten sich die Doberschützerinnen fair und aufopferungsvoll dagegen und zum anderen muss sich die eine oder andere Lissaerin mal im Training im Abschluss üben.

Es spielten:
Ulrike Hundt, Doreen Kühr, Doreen Bock, Doreen Glöckner, Constance Bernhardt, Franziska Hirsch, Katrin Schmitt, Katrin Dost, Kristin Lattauschke, Carmen Kretschmann und Ulrike Kühnel

Schützenfest gegen Schlusslicht Dommitzsch

SV 90 Lissa II – Dommitzscher SV  9:0 (2:0)

Von Beginn an war Lissa den Gästen deutlich überlegen, dennoch führten anfangs leichtsinnige Fehler zu zwei Tormöglichkeiten für Dommitzsch, wo Ulrike Hundt im Lissaer Tor ernsthaft eingreifen musste. Mit dem Führungstreffer durch Constance Bernhardt nahm der Wahnsinn seinen Lauf und Lissa kombinierte sehenswert. Das 2:0 wuchtete Kristin Lattauschke aus Nahdistanz unter die Latte und weitere gute Chancen wurden leichtfertig liegen gelassen. Das änderte sich nach dem Seitenwechsel schlagartig, in nur sieben Minuten machte Lissa mit vier Treffern alles klar. Doreen Glöckner brachte einen platzierten Schuss zum 3:0 unter, mit einem Doppelpack erhöhte Kristin Lattauschke auf 5:0 und das 6:0 erzielte mit viel Einsatz Peggy Schubert, die einen verloren geglaubten Ball noch über die Linie drückte. Nun begann eine Art Schaulaufen, wo Lissa nach Belieben kombinierte und die Gäste fast teilnahmslos zusahen. Nach einem Doppelpassfestival erzielte Doreen Glöckner das 7:0, Kristin Lattauschke traf mit ihrem vierten Treffer in dieser Partie zum 8:0 und den Schlusspunkt unter eine überzeugende Partie setzte Constance Bernhardt, die mit diesem Tor sowohl ihre eigene aber auch die tolle Mannschaftsleistung krönte.

Es spielten:
Ulrike Hundt, Peggy Schubert, Doreen Kühr, Franziska Hirsch, Sarina Groscholewski, Constance Bernhardt, Doreen Glöckner, Manuela Roth, Jeannine Thielow, Katrin Schmitt und Kristin Lattauschke
 

Niederlage nach zwei unterschiedlichen Halbzeiten

SV 90 Lissa II – Hartenfels Torgau  1:2 (0:2)

Die Gastgeber fanden zunächst gar nicht in ihr Spiel und wurden von der Athletik und der besseren Ballsicherheit der Gäste bereits stets im Aufbau gestört, wobei es prompt auch zu Tormöglichkeiten der Gäste kam. So fiel auch bereits nach drei Minuten der erste Treffer für Torgau. Lissa brauchte einige Zeit um halbwegs gleichwertig zu erscheinen. Nach den ersten gelungenen Angriffen und eigenen Chancen wurde Lissa nach allen Regeln der Kunst ausgekontert und es stand 0:2 (15.). Ein Aufbäumen fand zunächst nicht statt, stattdessen wäre fast ein weiterer Gästetreffer gefallen.
Nach dem Seitenwechsel hatte Lissa mehr vom Spiel, wobei die agilen Gäste den nötigen Raum zum Kontern bekamen, wobei stets Torgefahr aufkam. In der Schlussviertelstunde riskierte Lissa alles und machte komplett auf, die sich bietenden Chancen wurden allerdings nicht genutzt. Kristin Lattauschke traf sechs Minuten vor Ende zum Anschluss und plötzlich begannen die sonst sicheren Torgauerinnen zu schwimmen. Carmen Kretschmann verfehlte freistehend das Tor knapp, Jeannine Thielow unter Bedrängnis ebenso, Sarina Groscholewski schoss drüber und Carmen Kretschmann köpfte den Ball nach einer Ecke freistehend in die Arme der Gästekeeperin. Doch auch die Gäste hatten in einem guten und temporeichen Spiel ihre Chancen, unter anderen riskierte Torfrau Ulrike Hundt zweimal Kopf und Kragen und rettete vor einer einschussbereiten Torgauerin.  
Alles in allem geht der knappe Sieg für Torgau in Ordnung.

Es spielten:
Ulrike Hundt, Peggy Schubert, Doreen Kühr, Franziska Hirsch, Sarina Groscholewski, Doreen Glöckner, Anja Kunick, Jeannine Thielow, Katrin Schmitt, Kristin Lattauschke, Carmen Kretschmann und Ulrike Kühnel
 
 

Toller Start ins Abenteuer Nordsachsenliga


FSV Luppa – SV 90 Lissa II  1:2 (0:0)


Erste Station auf der Kennenlerntour durch den großen Landkreis Nordsachsen war ausgerechnet beim Pokalsieger und Meisterschaftsfavorit Luppa. Schon bei der Erwärmung machte die große Hitze den Lissaerinnen zu schaffen und nur nach wenigen Spielminuten war klar, dass der Gegner aus Luppa seiner Favoritenrolle gerecht werden würde. Gleich mehrere Chancen wurden ausgelassen, vor allem auch, weil Ulrike Hundt im Tor sicher hielt und ihre Abwehr stabil stand. Lissa hatte lediglich mit einem Kopfball von Ulrike Kühnel und einem Schuss von Doreen Glöckner zwei Angriffe zum Abschluss gebracht, das war einfach zu wenig. Auch die zweite Hälfte begannen die Gastgeberinnen druckvoll, versuchten es aber mehr und mehr mit Fernschüssen, was Lissa sehr entgegen kam. Nach einem langen Pass von Ulrike Hundt stand Doreen Glöckner plötzlich allein vor dem Luppaer Tor, die Keeperin konnte den Schuss zwar noch parieren, den Abpraller ihrer Mannschaftskameradin aber nicht mehr und Lissa ging durch ein Eigentor völlig überraschend in Führung. Kurz darauf legte Lissa gegen schockierte Gastgeber nochmal nach, Sarina Groscholewski zog aus der Abwehr heraus zu einem Solo auf der rechten Seite an, überlief ihre Gegenspielerinnen und schob aus spitzem Winkel gekonnt ins lange Eck. So gab die jüngste Lissaerin in ihrem ersten Spiel einen perfekten Einstand.
Von diesem Moment waren die Gäste kurzzeitig überlegen, spielten Doppelpässe, hielten den Ball geschickt in den eigenen Reihen und hatten sogar weitere Torchancen. Die letzten fünf Minuten gehörten aber wieder den Gastgebern, die Chancen im Minutentakt hatten. Lissa war zu diesem Zeitpunkt stehend KO und hatte fast nichts mehr entgegenzusetzen. Mehr als der völlig verdiente Anschlusstreffer gelang den am Ende sehr enttäuschten Luppaerinnen nicht. Trotz fairen Spiels verletzten sich auf Luppas Seite gleich drei Spielerinnen mitunter schwer. Vor allem der Spielerin, die sich bei einem Pressschlag mit dem Schlusspfiff gleich den Fuß und das Knie verletzte, wünschen die Lissaerinnen baldige Genesung und alles Gute.
Mit diesem Überraschungssieg startet die Lissaer Reserve mehr als optimal in die neue Saison und erwartet am Sonntag den derzeitigen Tabellenführer aus Torgau.

Es spielten:
Ulrike Hundt, Peggy Schubert, Sarina Groscholewski, Doreen Glöckner, Jeannine Thielow, Katrin Schmitt, Carmen Kretschmann und Ulrike Kühnel