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D-Mädels

SV 90 Lissa – SpG Naundorf/Zschepplin 3:2

Im ersten Heimspiel der Rückrunde trafen die Lissa D-Juniorinnen auf die Spielgemeinschaft Naundorf/Zschepplin. Mit breiter Brust dank eines Ergebnisses aus der Hinrunde von 5:10 ging Lissa unbekümmert und wie die Feuerwehr an den Start. Nach 6 Minuten, in einem bis dahin sehr einseitigen Spiel, stand es 3:0 für den Heimverein. Es gab keinerlei Kritikpunkte am Spiel der Mädchen und es schien Zeit, die Reservistinnen am Spielfeldrand zu ihrem Einsatz kommen zu lassen. Auch die eingewechselten Giselle Bonekat, Isabell Kienast und Neuzugang Stella Hobert machten ihren Job gut. Scheinbar war es aber zu viel Rotation zu diesem Zeitpunkt und ein Bruch im Lissaer Spiel machte sich bemerkbar. Die Gäste nahmen die eine oder andere Einladung dankbar an und prüften Anna Kienast häufiger als einem lieb sein konnte. Anna hatte jedoch einen ihrer besten Tage erwischt und stand wie der Fels in der Brandung. Einzig in der 17. Minute musste sie hinter sich greifen, als die komplette Vordermannschaft zu zaghaft reagierte und die Gäste auf 3:1 verkürzten.
Nach der Pause fand Lissa nicht wieder richtig in die Partie. Cora benötigte in der Mitte der zweiten Halbzeit eine verletzungsbedingte Pause. Die Gäste erzielten den Anschlusstreffer und die letzten 10 Minuten wurden zur Abwehrschlacht. Die Jungs der Gastmannschaft versuchten nun mit Schüssen aus allen Positionen, teilweise auch angefeuert durch einen mehr als übermotivierten Spielerpapa, den Ausgleich zu erzwingen. Dank Aluminium und Anna blieb es beim Endstand von 3:2.

Es spielten:
Anna Kienast, Isabell Kienast, Nele Gründling, Cora Schulze (1), Silvia Pott, Josi Schenke (1), Emely Doberitz (1), Giselle Bonekat, Stella Hobert

ESV Delitzsch - SV 90 Lissa 1:7

Zum lang ersehnten Saisonauftakt ging es für die Lissaer Mädchen zum ESV Delitzsch. Kunstrasenplatz und erste Sonnenstrahlen sorgten für beste äußere Bedingungen zur Standortbestimmung.
Lissa begann in den Anfangsminuten druckvoll und kombinierte gefällig über die Außenbahnen, vernachlässigte aber wie so oft die Defensivarbeit. Folgerichtig schlug es in der 4. Minute unhaltbar im Lissaer Gehäuse ein und nun galt es einen Rückstand auszugleichen. Das war so nicht geplant, war jedoch scheinbar ein heilsamer Fehler, denn nunmehr versorgte das Lissaer Abwehrbollwerk Cora Schulze und Silvia Pott sicher von hinten heraus die jederzeit läuferisch überlegenen Stürmerinnen. Bis zum Halbzeitpfiff baute Lissa durch Tore von Nele Gründling, Josi Schenke (2) und Cora Schulze die Führung auf 1:4 aus. Nach der Pause spielte Lissa weiter unbekümmert auf, erarbeitete sich Chancen im Minutentakt und versiebte aber einige von diesen auch in klassischer Manier. Zum Schluss hieß es 1:7 in einer sehenswerten Partie. Die Eisenbahner steckten zu keiner Zeit auf und waren jederzeit ein fairer Gegner.
Lissa festigte damit den 2. Tabellenplatz und erwischte einen prima Start in die Rückrunde.

Es spielten:
Anna Kienast, Isabell Kienast, Nele Gründling (2), Cora Schulze (1), Silvia Pott, Josi Schenke (3), Emely Doberitz (1), Giselle Bonekat

Hallenturnier in Sangerhausen

SGH

Zum Hallenturngerhausen lud der VfB 1906 und die Mädels aus Lissa hatten im zweiten Turnier der laufenden Hallensaison die Gelegenheit, ihr recht enttäuschendes Ergebnis der Hallenkreismeisterschaft vergessen zu machen.

Mit vollem Tatendrang traf man somit am 5.Januar zum Revanchebesuch in Sangerhausen ein.
Auf der Gästeliste des VfB waren durchgängig nur „Schwergewichte“ im Bereich des Mädchenfußballs vertreten. Der Magdeburger FFC darf sich Eliteschule des DFB nennen und dominiert nicht nur in dieser Altersklasse die Nachwuchswettbewerbe in Sachsen-Anhalt. Aus Niedersachsen war mit einer Auswahlmannschaft des Fußverbandes Northeim/Einbeck ein starker Vertreter zu Gast. Das Stephaneum Aschersleben, eine Europaschule in Sachsen-Anhalt, betreibt seit nunmehr 20 Jahren eine Mädchenfußballmannschaft und richtet im Jahr 2014 mit der Stadt Aschersleben den Tag des Mädchenfußballs aus. Die SG Zöschen/Kötzschau/Mücheln bündelt die weiblichen Nachwuchskräfte im Südraum von Sachsen-Anhalt und von den Qualitäten der Sangerhäuser Mädchen konnten wir uns bei den eigenen Turnieren bereits ein Bild machen.

Alles in allem kein Zuckerschlecken.

Im Spielmodus „Jeder gegen Jeden“ galt es in jeweils 9 Minuten hochkonzentriert zu sein. Dies gelang auch gegen den späteren Turniersieger FFC Magdeburg anfänglich sehr gut. Mit nur 4 Feldspielern bot sich für unsere Mädchen die Möglichkeit den Ball laufen zulassen. Mit typischer Lissaer Abschlussschwäche klappte dies aber nur bis zum gegnerischen Strafraum. Lediglich Ayse gelang es kurzfristig auf 1:2 zu verkürzen, jedoch ging die Auftaktpartie 1:3 verloren.

Im Spiel 2 des Turniers geriet Lissa bereits in der ersten Spielminute in Rückstand, nachdem die SG Zöschen/Kötzschau/Mücheln den Ball in Annas Tor unhaltbar versenkte. Danach kamen unsere Mädchen deutlich besser uns Spiel, erarbeiteten sich Torchancen und sorgten im gegnerischen Strafraum für ordentlichen Druck. Dies führte bei einer kurzfristig hilflosen Abwehr in der 7. Minute zum Ausgleich durch ein Eigentor. So wieder im Rennen, galt es, sicher in der Abwehr stehend, mit mindestens einem Punkt aus dieser Partie zu gehen. Ein grober Schnitzer in der Abwehr machte jedoch in der letzten Spielminute diese Hoffnung zunichte. Nach Ecke und Deckungsfehler klingelte es wieder im Lissaer Gehäuse und fast mit der Schlusssirene ging dieses Spiel verloren.

Gegen die zweite Mannschaft, die in den ersten beiden Spielen des Turniers bereits 13 Tore kassierte, sollte nun etwas für das Tore- und Punktekonto getan werden. Wären alle Schüsse auf das Tor in Treffer umgesetzt worden, das Spiel wäre zweistellig für uns gelaufen. Aber hätte, wenn und aber…..Selbst die Fans der anderen Mannschaften spendeten Trost und starrten ungläubig auf die Anzeigentafel, die am Ende der Begegnung in 0:0 anzeigte.

Nach dieser vertanen Chance hieß es jetzt, das Gesicht zu wahren, und nicht um den letzten Platz zu spielen. Gegen das Stepaneum Aschersleben traf der Joker des Tages, Isabell, zum spielentscheidenden 1:0.

Gegen den VfB Sangerhausen und dessen erste Vertretung bot Lissa in einer starken Partie wiederum das gleiche Bild: gutes Spiel, viele Chancen ohne verwertbaren Treffer und letztlich Schwächen in der Defensive. Auch hier musste sich Lissa trotz früher Führung durch Cora knapp mit 1:2 geschlagen geben.

Im letzten Spiel des Turniers war das Turnier bereits abgehakt. Es ging nichts mehr nach oben bzw. unten. Die KLA Northeim/Einbeck, die seit der ersten Begegnung, nach Verletzung der Torhüterin, gehandicapt durch das Turnier lief, ließ keine Luft dran. Ein schmerzliches 6:1 versaute das bis dahin noch akzeptable Torverhältnis. Einziger Hoffnungsschimmer in diesem Spiel war das Tor durch Isabell, die es an diesem Tage zur Lissaer Torschützenkönigin schaffte.

Magere 4 Punkte aus 6 Spielen reichten schlussendlich für einen fünften Platz, angesichts der eingangs erwähnten Qualität des Starterfeldes kein schlechtes Ergebnis. In Hinblick auf die knappen Ergebnisse und die vertanen Chancen zu wenig.

Hallencup des SV Klinga/Ammelshain

Naunhof
Übung macht den Meister. Daher entschloss sich der Verein, den D-Juniorinnen, vor ihrem Auftritt bei den sächsischen Hallenmeisterschaften, eine weitere Probeeinheit in Form eines Hallenturniers zu ermöglichen.
Der SV Klinga/Ammelshain lud zu seinem diesjährigen Hallencup nach Naunhof und den Mädels unseres Vereins bot sich ein vollkommen unbekanntes Starterfeld aus reinen Jungsmannschaften, gemischten Vertretungen und einer D-Juniorinnenmannschaft des Gastgebers.
Diesmal wieder mit 5 Feldspielern und über 10 Spielminuten, hieß es sich zunächst in den Gruppenspielen durchzusetzen.
Im Auftaktspiel gegen den stärksten Gruppenrivalen, die SG Taucha war Lissa, entgegen den sonstigen Erfahrungen, von Beginn an hellwach. Zwar konnte die im gesamten Turnierverlauf starke Anna im Tor einen kurzzeitigen Rückstand nicht verhindern, jedoch erlöste Josi ihre Mannschaften mit einem beherzten Schuss und holte so den ersten Punkt im Turnier.
Nachdem nun sämtliche Mannschaften ihre Visitenkarte abgegeben hatten, wurde als Minimalziel das Halbfinale ausgegeben.
Im zweiten Spiel gegen den FSV Kitzscher hielt Lissa den Kasten konsequent sauber. Nele und Giselle sorgten für den 2:0 Entstand. Gruppenspiel Nummer 3 brachte Lissas beste Verwertungsquote in Bezug auf die Tore. Emely traf doppelt und Josi erhöhte auf 3:0. Danach wurden alle Beteiligten übermütig und folgerichtig fielen die Anschlusstreffer zum 3:1 und 3:2. Cora machte den Sack zu und stellte den Endstand zum 4:2 her.
Halbfinalgegner FSV Brandis sah sich schon vor Ende der Gruppenphase als einzig wahren Anwärter auf den Siegerpokal, zumindest wenn man den Gesprächen der Steppkes, unter Verweis auf die bisherigen Turniererfolge, Glauben schenken durfte. Dementsprechend motiviert waren die Mädels, um diese Aussage mit einem fetten Kreuz zu versehen.
Um im Rückraum nichts anbrennen zu lassen, wurde die Aufgabenstellung verändert. Cora, Silvia und Ayse sollten vor Annas Tor Beton anrühren. Die Null soll stehen, war die Trainerdevise und die typischen Lissaer Fehler im Spiel nach hinten sollten vermieden werden. Kaum aus der Kabine heraus, klingelte es in der zweiten Minute im Lissaer Gehäuse und dies in Folge eines Fehlers, der nach der Kabinenansage eigentlich vermieden werden sollte. Ärgerlich, dass dadurch der gesamte Turnierverlauf , der eigentlich in Richtung Finale zeigte, einen gänzlich anderen Weg nahm. Alles drücken half nichts, zumal die einzige, sich in diesem Spiel anschließende Torchance an der Querlatte endete.
Im letzten Spiel, dem kleinen Finale, sollte kein Platz für das Schreckgespenst „Blech-Platz“ sein. In den Reihen vor Anna umgestellt, Giselle als Dauerläuferin mit einer Sonderaufgabe versehen, sollte es gerichtet werden. Zunächst lief es bis zur 5. Minute wie am Schnürchen und die Sonderbewachung durch Giselle für einen Tauchaer Spieler erwies sich als goldrichtig. Jedoch hatte Lissa in diesem Fall wieder Ladehemmungen vor dem gegnerischen Tor. Schön Spielen ist eine brotlose Kunst und auch die flinke Giselle konnte nicht konsequent Schatten sein und das 1:0 für Taucha beendete die Hoffnung auf Platz 3.
Insgesamt waren die Unterschiede zwischen der Art und Weise des Spiels von Jungen und Mädchen augenfällig. Das Spiel der kleinen Männer lebt in der Mehrheit von Einzelaktionen und dem unbändigem Willen nach Ballbesitz. Die Mädels, auch die der Gastgeber, verfügen über ein gutes Spielverständnis, suchen das Passspiel und wollen jede Toraktion schön aussehen lassen. Fehlende Kraft im Schuss oder eine Dribbelstation zu viel sind jedoch nicht zielführend.


FV Bad Düben II vs. SV 90 Lissa 2 : 2
 
Zum 1. Advent angesetzt trafen der Tabellenführer aus Lissa und der Tabellensiebte aus Bad Düben aufeinander. Vom bisherigen Saisonverlauf und in Anbetracht der Ergebnisse der beiden letzten Spiele der Lissaer Mädchen stand für den größten Teil der Spielerinnen und deren Eltern fest, dass der Sieger dieser Begegnung Lissa heißt.
Dementsprechend geschockt waren die Aktiven auf dem Rasen, als sie auf eine schnelle und quirlige Truppe trafen, die keinesfalls daran dachte, den Sieg freiwillig zu schenken. Düben ging obendrein in der 4. Minute in Führung. Von diesem Zeitpunkt an, versuchten die Mädels über weite Strecken unglücklich und unkonzentriert agierend, das Heft des Handelns an sich zu reißen. Doch auch der Ausgleichstreffer in der 11. Minute und die Führung kurz vor dem Pausenpfiff durch Cora Schulze brachte keine Sicherheit ins Spiel. Von unnötigen Ballverlusten und Abschlussschwäche gezeichnet, geriet die Mannschaft in Durchgang zwei ins Schwimmen. Düben erhielt durch mehr als zweifelhafte Schiedsrichterentscheidungen und versteckte Fouls Oberwasser und erzielte den Ausgleich. Bezeichnend für das Spiel vergab Nele in der letzen Sekunde, aus bester Position, den möglichen Siegtreffer.
Lissa bleibt trotz Punkteteilung Tabellenführer. Warum das Spiel auf diesen Tag durch die Dübener verlegt wurde und warum deren Kader plötzlich mit Spielern der ersten Mannschaft aufgefüllt werden musste, wird ein Geheimnis bleiben.
Den Mädels sei gesagt: „Kopf hoch, auch aus dieser gefühlten Niederlage nehmen wir etwas mit!“
 
Es spielten:
Anna Kienast, Isabell Kienast, Silvia Susan Pott, Cora Schulze, Emely Doberitz, Giselle Malin Bonekat, Nele Gründling, Michele Kepper, Josi Schenke

Internes Vereinsduell dominiert und deutlich gewonnen

SV 90 Lissa vs. SV 90 Lissa 2:7

Zum internen Duell angetreten, waren beide Mannschaften bemüht, ihre bisher gute Platzierung in der Tabelle zu festigen und möglicherweise auszubauen. Die Mädchen nahmen natürlich für sich in Anspruch, als „gefühlter“ Tabellenführer letztlich als Sieger vom Platz zu gehen.
Danach sah es aber zumindest in der ersten Viertelstunde überhaupt nicht aus. Zum Start schafften es die Juniorinnen nicht, den Ball bei zwei Großchancen über die Linie zu befördern. Vielmehr ergaben sich durch anfängliche Abstimmungsfehler und ungenaue Zuspiele Lücken, die die Jungs konsequent nutzten. Auch die später viel sicherer agierende Abwehr, bestehend aus Silvia und Cora, suchte das kompliziertere 1 gegen 1, anstatt den Ball sicher aus der eigenen Hälfte zu bringen. Folgerichtig gingen die Jungen in der 5. Minute in Führung. Die Antwort durch Nele kam umgehend und in der 14 Minute erhöhten die Mädchen, durch einen klassischen Abstauber von Michele auf 1:2. Aber auch die Jungen verstanden es prompt zu antworten und glichen in der 18 Minute aus. Etwas frustriert durch den schnellen Ausgleich kam kurzzeitig nochmals Unordnung in den Spielaufbau, da nun Cora, die den Ausgleich wesentlich mit zu verantworten hatte, versuchte ihren Fehler gut zu machen. Ihr war dann auch vergönnt, die Mädels zur Pause mit 2:3 in Führung zu bringen.
Nach dem Seitenwechsel und erfolgter Fehleranalyse sahen die Zuschauer ein diszipliniertes Spiel, bei dem die Jungs das Tor von Anna nur aus der Ferne bestaunen durften. Variantenreichtum bei Standartsituationen wie Ecken und Freistößen, saubere Deckungsarbeit und schnelles Umschalten brachten viele Chancen. Allein das Aluminium verhinderte 4 Treffer. Ins Netz beförderten den Ball Cora in der 28. Minute nach sehenswertem Freistoß von der Mittellinie; Ayse in der 32. Minute nach schönem Solo und überlegtem Abschluss; Nele in der 38. Minute nach Ping-Pong im gegnerischen Strafraum und Schuss durch die Beine des Hüters und letztlich Cora in der 42. Minute.

Es spielten:
Anna Kienast, Isabell Kienast, Cora Schulze, Silvia Pott, Emely Doberitz, Ayse Seifahrt, Nele Gründling, Michele Kepper, Ayleen Rühl

SV 90 Lissa vs. TSV Rackwitz 10 : 1

Zum zweiten Heimspiel in Folge, bei mittlerweile spätherbstlichen Temperaturen trafen die Teams des SV 90 Lissa und des TSV Rackwitz aufeinander. Die Mädels bekamen in Hinblick auf die reichlich besetzte Reservebank den Auftrag, von der ersten Minute an konzentriert zu spielen, eine schnelle und sichere Führung zu erlangen, um so den Reservisten auch fühlbare Spielanteile zu bescheren.
So ging Lissa mit Treffern von Josi (2), Cora (2), Ayse (1), und Giselle (1) bis zum Pausenpfiff mit 6:0 in Führung. Dabei hätte die Anzahl der Tore für den SV 90 Lissa, die Spielanteile der einzelnen Teams betrachtet, durchaus im zweistelligen Bereich liegen können. Lissa kombinierte zwar sehenswert gegen die tapfer ankämpfenden Rackwitzer, jedoch wurden Räume durch fehlerhaftes Stellungsspiel unnötig eng gemacht, der final Schuss fiel stellenweise nicht platziert genug aus und aus reichlich vorhandenen Standartsituationen wurde zu wenig herausgeholt.
Mit der deutlichen Pausenführung trotzdem zufrieden, setzte in Halbzeit zwei das Wechselkarussell seine Runden an. Trotz Rotation auf allen Positionen, konnte sich Lissa behaupten. Dies war sicherlich auch den schwindenden Kräften bei den Gästen geschuldet, da der tiefe Boden seinen Tribut forderte. Josi steuerte Treffer 3 in der 28. Minute bei, Emely erhöhte mit Doppelschlag in der 34. Und 38. Minute auf 9:0 und belohnte sich für ihren bisherigen Trainingsfleiß. Auch Ayse bezwang in der 41. Minute nochmals den Rackwitzer Hüter. Zum Ehrentreffer kamen die Gäste nach einer Standartsituation. Der durch faire Akteure auf dem Feld und deutlich entspannte Eltern kaum geforderte Schiri erkannte in der 43. Minute nach Foulspiel auf Freistoß in Höhe der Mittellinie. Rackwitz nutzte die Gelegenheit um den Ball auf das Lissaer Gehäuse zu zwirbeln. Anna im Tor, die bisher nur gegen die Kälte ankämpfte, musste diesen Schuss leider prallen lassen. Ein Rackwitzer, der schneller als die Mädels den Weg in den Lissaer Strafraum gefunden hatte, netzte unhaltbar ein. Beide Teams trennten sich 10 : 1. Lissa liegt nunmehr punktgleich, mit einem Spiel weniger, auf dem zweiten Platz der Tabelle. Es bleibt spannend.

Es spielten:
Anna Kienast, Isabell Kienast, Ayse Seifarth, Cora Schulze, Silvia Susan Pott, Giselle Bonekat, Emely Doberitz, Michele Kepper, Nele Gründling, Ayleen Rühl, Josi Schenke

FSV Glesien - SV 90 Lissa

Zum Saisonauftakt für die D-Juniorinnen des SV 90 Lissa ging es in nach Glesien.
Gegen einen gewohnt starken Konkurrenten aus der Staffel sollte das erste Spiel der Saison zum Gradmesser werden.
Aus einer sicheren Abwehr heraus ging Lissa mit einem frühen Tor in der 5. Minute durch Cora in Führung. Ayse konnte diese erhöhen, nachdem sie mit einem straffen Schuss aus der Distanz in der 16. Minute auf 0:2 erhöhte. Mit diesem sicher geglaubten Vorsprung schlichen sich jedoch die ersten Ungenauigkeiten, vor allem im sonst so guten Passspiel der Vorderleute, ein und Glesien schaffte es, bis zum Pausenpfiff auf 2:2 auszugleichen.
In der Pausenansprache, die als Premiere diesmal durch die Trainerfrau vorgenommen wurde, kamen die Gründe für den schnellen Glesiener zur Sprache und die Mannschaft gelobte auf allen Positionen Besserung.
Cora, sicherlich durch die Kabinenpredigt besonders motiviert, startete wie eine Eisenbahn und mit einem Doppelschlag in der 33. Und 36. Minute fielen die Tore zum 2:3 und 2:4. Doch die Glesiener Antwort ließ auch diesmal nicht lange auf sich warten. In der 40. Minute verkürzte Glesien auf 3:4.
Folgerichtig gab es keine Experimente und Wechsel, die es bei einer sicheren Führung gegeben hätte, fielen ins Wasser. Dafür traf Ayse dreifach in der 41., 44. Und 49. Minute und die beste Spielerin dieses Tage, Cora Schulze, steuerte auch ihren 4. Treffer in der 45. Minute bei.

Insgesamt eine gute Leistung und zugleich Standortbestimmung für die D-Juniorinnen, die sich in dieser Formation auch erst zusammenfinden müssen. Ein Lob auch an die Reservebank, die voll besetzt war, deren Spielerinnen aber wenn, dann auch nur zu Kurzeinsätzen kamen.

Es spielten:
Anna Kienast, Isabell Kienast, Cora Schulze, Giselle Bonekat, Emely Doberitz, Ayse Seifarth, Nele Gründling, Josi Schenke, Silvia Pott

Mit klarem Sieg zum Saisonende Platz zwei gefestigt


TSV Rackwitz – SV 90 Lissa 1:7 (1:3)

In der letzten Partie einer langen, aber sehr starken Saison ließ Lissa beim Tabellenletzten von Beginn an keine Zweifel aufkommen und dominierte das Spiel. Allerdings fehlten trotz Überlegenheit zunächst die nötigen Tore. Die Gästeführung erzielte Jessica Taychert, welche durch Rackwitz mit dem frühen Ehrentor zunächst ausgeglichen wurde. Zur erneuten Führung traf postwendend Jaqueline Schmitt, welche beim3:1 von Laura Merkel ausgebaut wurde. Nach dem Seitenwechsel erhöhte Lissa weiter das Tempo und belohnte sich bei einer sehr sicheren Ballbehandlung und sehenswerten Kombinationen mit weiteren Treffern selbst. Wieder traf Jessica Taychert, Saskia Hirsch erhöhte auf 5:1 und mit einem Traumtor traf Antonia Feig zum 6:1. Laura Merkel setzte den Schlusspunkt unter eine starke Saison und eine überragende Rückrunde und dem 7:1Endstand.
Die Mädchen des SV 90 Lissa belegen somit in der abgelaufenen Saison hinter den ungeschlagenen Meister von der SG Naundorf/ Zschepplin einen hervorragenden zweiten Platz und bereiten sich nun auf die Landesmeisterschaft am 22.Juni vor.


Es spielten: Anna Kienast, Linda Glöckner, Saskia Hirsch, Laura Merkel, Antonia Feig, Emely Doberitz, Alina Kienast, Jaqueline Schmitt und Jessica Taychert

Platz Mannschaft Tore Punkte

1. SG Naundorf/Zschepplin 216:14 57
2. SV 90 Lissa (D-Juniorinnen) 126:41 49
3. Con.Schenkenberg 141:62 45
4. SpG Doberschütz-Mockrehna 97:54 35
5. SV 90 Lissa 82:94 29
6. SV Strelln/Schöna 66:75 27
7. FSV Glesien 75:99 27
8. FC Eilenburg 58:124 18
9. SV Spröda 49:121 16
10. SV Jesewitz 34:117 7
11. TSV Rackwitz 12:155 4

Souveräner Auswärtssieg bei Sauwetter an der Mulde


FC Eilenburg - SV 90 Lissa  2:3 (1:2)

Die Gäste aus Lissa hatten von Beginn an einen schweren Stand, wobei nicht die äußeren Bedingungen, wie Dauerregen und Wind auf schnellem Kunstrasen Probleme bereiteten, sondern vielmehr die unfaire Gangart der Gastgeber, welche zudem durch unglaubliche Fehlentscheidungen des Heimschiedsrichters unterstützt und den aggressiven und teils sehr beleidigenden Eltern kommentiert und gelobt wurden. Lissa war dennoch spielerisch überlegen, musste sich aber ständig Fouls gefallen lassen, welche nicht geahndet wurden. Nach einer Reihe von guten Chancen, welche der beste Eilenburger, nämlich der Keeper mit teilweise starken Paraden vereitelte, traf dann endlich Jessica Taychert zur verdienten Führung. Die Abwehrspielerin Antonia Feig erwischte es als erstes, die nach einem Foul Probleme hatte, sich aber bis zum Ende quälte. Dann traf ein völlig übermotivierter Eilenburger Torfrau Ayse Seifarth, welche ebenfalls humpelnd durchhielt, aber kaum auftreten konnte. Letztendlich musste auch Saskia Hirsch einen fiesen Tritt gegen das  Knie in Kauf nehmen, alle Fouls blieben allerdings ohne Folgen. Ganz anders auf der Gegenseite, wo jeder Eilenburger, der auch nur ein klein wenig berührt wurde, sofort einen Freistoß erhielt. Diese Freistöße oder Konterchancen durch Einzelaktionen brachten immer Gefahr, so fiel auch der Ausgleich für die Gastgeber. Lissa blieb aber weites gehend spielbestimmend und  traf mit einem tollen flachen Schuss aus 15m durch Antonia Feig verdient zur erneuten Führung. Kaum war die zweite Halbzeit angepfiffen traf Laura Merkel zum beruhigenden 3:1, dem Tor ging eine schöne Kombination mit zwei Doppelpässen mit Jessica Taychert und Emely Doberitz voraus. Leider konnte Lissa trotz spielerischer Überlegenheit keine weiteren Treffer erzielen, zu groß war der Respekt vor üblen Attacken und zu stark war der Keeper vom FCE, der einen glänzenden Tag erwischte. Als Jessica Taychert ebenfalls einem hässlichen Foul zum Opfer fiel und verletzt am Boden lag, fragte die Lissaer Trainerin den Schiedsrichter bei der nächsten Unterbrechung brav, ob sie denn aufs Feld dürfte. Sein Kommentar: `` Die ist doch krank, die Alte!`` Dieser Ausspruch spricht Bände über das Niveau in Eilenburg und wie von den verwöhnten Sportfreunden eines Talentestützpunktes Gegner behandelt und respektiert werden. Das 2:3Anschlusstor fiel dann ebenfalls nach einer lächerlichen Freistoßaktion. Ein Eilenburger stolperte lediglich über den Ball, der Pfiff ertönte und der Freistoß wurde scharf in den Strafraum getreten, wo im Gewühl ein weiterer goldrichtig stand du einschob. Danach ließ der Schiri noch ungewöhnlich und überflüssig lange nachspielen, Lissa ließ keine Zweikämpfe mehr zu und trat den Ball regelmäßig ins aus oder weit nach vorn. Ein Spielfluss kam am Ende bei vier verletzten Spielerinnen ohnehin nicht mehr zu Stande.    
Für die Mädchen war der völlig verdiente Erfolg bereits der zehnte Sieg in Folge und auch wenn der Sieg mit 3:2 etwas knapp ausfiel, täuscht das Ergebnis enorm über den eigentlichen Spielverlauf hinweg. Lissa war stets überlegen und hatte aus den zahlreichen Chancen lediglich kein Kapital schlagen können.       

Es spielten:
Ayse Seifarth, Alina Kienast, Laura Merkel, Linda Glöckner. Emely Doberitz, Saskia Hirsch, Jessica Taychert, Jaqueline Schmitt und Antonia Feig

Mit bester Saisonleistung mit Tabellenzweiten Plätze getauscht


Concordia Schenkenberg - SV 90 Lissa 2:7 (1:4)

Motiviert bis in die Haarspitzen traten die Mädels zur Partie beim aktuellen Zweiten in Schenkenberg an. Dabei entwickelte sich eine rasante und interessante Partie auf gutem Niveau und mit vielen Höhepunkten, wobei die ersten beiden Chancen die Schenkenberger hatten. Erstmalig von der Umklammerung befreit trat Antonia Feig zum Sprint an und jagte den Ball aus vollem Lauf aus 12m ins Eck, nur eine Minute später war Jessica Taychert zur Stelle und vollendete zum 2:0. Überhaupt nicht beeindruckt spielte der Gastgeber nach vorn, versuchte oft Doppelpässe und Distanzschüsse, Lissa stand aber gut und hatte mit Ayse Seifarth einen sicheren Rückhalt im Tor. Seit der Winterpause traf Lissa immer mindestens einmal per Ecke ins gegnerische Tor, noch vor der Halbzeit gelang dies Laura Merkel gleich zweimal. Beim 3:0 drückte sie das Leder per Kopf in die Maschen, beim 4:0 stand sie goldrichtig als der Keeper Saskia Hirschs Schuss halten konnte und staubte ab. Der 1:4 Gegentreffer entstand allerdings auch nach einer Lissaer Ecke, wobei der Treffer für die Gastgeber überfällig war. Auch nach dem Seitenwechsel war das Bild unverändert, es ging permanent auf und Ab, wobei Antonia Feig einen Traumpass von Jessica Taychert perfekt vollstrecken konnte. Schenkenberg kam zwar beim 5:2 nochmal kurzzeitig ran, doch schon im Gegenzug war es wieder Jessica Taychert, die nach einem Pass von Saskia Hirsch das 6:2 erzielte. Der Schlusspunkt zum 7:2 setzte trotz Erkältung Laura Merkel, die sich mit Kopfschmerzen durch die Partie quälte.
Die Mädchen gingen in den vergangenen Monaten eine sehr gute Entwicklung, es ist eine enorme Ballsicherheit zu sehen, das Spielverständnis hat sich ebenfalls verbessert, sowie die Fitness und der konditionelle Zustand. Mit den Erfolgen kommt natürlich noch das Selbstvertrauen hinzu, was die Spielerinnen immer wieder zu tollen Kombinationen und mutigen Schüssen hinreißen lässt. Nun bleiben noch zwei Spiele in einer langen Saison und aktuell ist Lissa nun auf Vizemeisterkurs.

Es spielten:
Ayse Seifarth, Alina Kienast, Laura Merkel, Linda Glöckner. Emely Doberitz, Saskia Hirsch, Jessica Taychert und Antonia Feig

Kantersieg mit einem Dutzend Tore im Vereinsderby


SV 90 Lissa - SV 90 Lissa (E männlich)  12:0 (4:0)

Offensichtlich hatten die Jungs großen Respekt vor den Mädchen im eigenen Verein, denn im Rückspiel war die Gegenwehr deutlich geringer als im Hinspiel. Allerdings muss man den Mädchen ein großes Lob aussprechen, denn wo es nur ging wurde jeder Angriff mit hohem Tempo vorgetragen, jeder Zweikampf angenommen und jederzeit eine Überzahl geschaffen, so dass die Ballsicherheit super ausgespielt werden konnte, was sich in den flüssig vorgetragenen Angriffen und den konsequenten Abschlüssen zeigte. Dabei stand Lissas Keeper bei den Jungs permanent im Mittelpunkt und konnte sich vor allem im ersten Durchgang mehrfach auszeichnen. So trafen vor der Pause Saskia Hirsch, Jessica Taychert, Laura Merkel und wiederum Saskia Hirsch nach zum Teil sehr schönen Kombinationen. Nach dem Wechsel versuchten die Jungs mutig wenigstens ein Ehrentor zu erzielen, was aber wiederum Räume für die Angriffe der Mädchen schaffte, welche glänzend ausgenutzt wurden. So schraubten Antonia Feig mit drei Toren und Alina Kienast das Ergebnis in kürzester Zeit auf 8:0, Jessica Taychert und Emely Doberitz sorgten dafür, dass es zweistellig wurde und trotzdem sprinteten die Mädels torhungrig jedem Ball nach, wobei Saskia Hirsch und Jessica Taychert alleine in der Schlussminute weitere zwei Treffer erzielten.
Nach einem Mammutprogramm von acht Spielen in den letzten vier Wochen haben sich die Mädels erst mal die Pause über Pfingsten verdient. Alle Punkt- und Nachholspiele wurden gewonnen, wobei 69 Tore erzielt und gerade mal acht Gegentore erlaubt wurden. Aktuell stehen die Lissaer Nachwuchskickerinnen mit 40 Punkten und 109:36 Toren auf dem zweiten Platz und treffen nach Pfingsten in Schenkenberg auf den Verfolger.   

Es spielten:
Ayse Seifarth, Laura Merkel, Linda Glöckner, Alina Kienast, Emely Doberitz, Jessica Taychert, Antonia Feig, Jaqueline Schmitt und Saskia Hirsch

Mit Kantersieg auf Platz zwei gestürmt


SV 90 Lissa – FC Eilenburg  16:0 (6:0)

Wegen dem langen harten Winter stehen nun eine Menge Nachholspiele an, was den Lissaerinnen offensichtlich bestens liegt. In nur sechs Tagen gewann Lissa alle drei Partien ohne Gegentreffer und schoss dabei 31 Tore. Im Spiel gegen Eilenburg ging von Beginn an Gefahr von allen Positionen aus, wobei alle sechs Treffer in der ersten Hälfte von sechs verschiedenen Spielerinnen erzielt wurden. Die Führung gelang Laura Merkel, die einen schönen Doppelpass mit Emely Doberitz erfolgreich abschloss. Ähnlich gut sah das beim 2:0 aus, wo Antonia Feig traf nachdem sie mit Saskia Hirsch Doppelpass spielte. Josi Schenke traf aus Nahdistanz zum 3:0 und beim 4:0 tunnelte Jessica Taychert den Gästekeeper frech. Mit einem Fernschuss war Silvia Susan Pott erfolgreich und fast mit dem Halbzeitpfiff gelang Saskia Hirsch ein schöner Schlenzer ins lange Eck zum 6:0. Nach der Pause erhöhte Lissa sogar noch das Tempo und führte völlig überforderte Eilenburger regelrecht vor. Sehr ballsicher wurden die Kombinationen bis vor das Tor gespielt, wo die jeweils freistehende Mitspielerin uneigennützig bedient wurde. Auf diese Weise kam Antonia Feig zu weiteren drei Treffern, Jessica Taychert und Laura Merkel trafen doppelt. Auch Saskia Hirsch und Josi Schenke trugen sich ein weiteres Mal in die Torschützenliste ein. Den Schlusspunkt setzte Linda Glöckner mit ihrem ersten Saisontor aus 20m mit einer Bogenlampe über den Keeper.
Mit dieser herausragenden Leistung schoss Lissa auf Rang zwei in der Tabelle nach vorn und sollte dort auch noch ein wenig bleiben, denn am Sonntag und am Himmelfahrtstag stehen die Aufgaben gegen die beiden Schlusslichter Jesewitz und Rackwitz an.
Direkt nach dieser Partie fuhren die Kids gemeinsam mit ihren Eltern nach Jena zur Frauenbundesligapartie des USV Jena gegen Bayern München, wo die Lissaerinnen als Einlaufkinder und anschließend mit ihren Eltern als Zuschauer eingeladen waren.    

Es spielten:
Ayse Seifarth, Silvia Susann Pott, Linda Glöckner, Laura Merkel, Emely Doberitz, Jessica Taychert, Saskia Hirsch, Antonia Feig und Josi Schenke

Nach nur einem Tag Pause erneut deutlich gewonnen


SV 90 Lissa – SV Spröda  6:0 (3:0)


Nur zwei Tage nach dem Kantersieg in Doberschütz schieben sich die Lissaer Mädels mit einem halben Dutzend Tore an Doberschütz vorbei auf Platz drei. Alles begann mit einem schönen Treffer von Saskia Hirsch, Laura Merkel legte mit einer klasse Einzelaktion zum 2:0 nach. Saskia Hirsch war beim 3:0 erneut erfolgreich, wobei Lissa einige Chancen in einer einseitigen Partie liegen ließen. Die Gäste konnten sich bei ihrem Keeper bedanken, der eine Vielzahl Lissaer Schüsse entschärfte. Doch auch nach dem Seitenwechsel dominierte Lissa die einseitige Partie. Jessica Taychert traf nach einer Ecke zum 4:0 und Saskia Hirsch, die am Freitag schon doppelt traf, machte beim 5:0 ihren dritten Treffer. Lissa mausert sich zudem immer mehr zu Standardkönigen, denn nach einer erneuten Ecke fiel das 6:0, diesmal schob Josi Schenke ein. Zahlreiche Schüsse verfehlten ihr Ziel knapp oder wurden vom starken Keeper entschärft, Linda Glöckner ballerte in der Schlussminute den Ball an die Latte, am Ende blieb es beim deutlichen und verdienten 6:0.
Lissa spielte nach nur einem Tag Pause enorm druckvoll und läuferisch stark, nun wir die Spielpause aber dringend notwendig, denn schon am Mittwoch wird die Partie gegen Eilenburg nachgeholt.

Es spielten:
Ayse Seifarth, Silvia Susann Pott, Linda Glöckner, Emely Doberitz, Laura Merkel, Jessica Taychert, Saskia Hirsch, Cora Schulze und Josi Schenke

Tabellenzweiten im Nachholspiel vom Thron geschossen


Doberschütz - SV 90 Lissa  0:9 (0:4)

Beim Fehlen von Torfrau Ayse Seifarth, Abwehrspielerin Linda Glöckner und Mittelfeldmotor Antonia Feig bereitete den Lissaer Verantwortlichen Bauchschmerzen, schließlich ging das Hinspiel mit 0:1 verloren. Doch das Team hatte im letzten Jahr viel gelernt und sich vor allem spielerisch enorm gesteigert. Das kam den Lissaerinnen auf dem kleinen Platz in Doberschütz sehr entgegen, die Partie verlief entsprechend einseitig.
Bereits nach wenigen Minuten traf Jessica Taychert zur Führung, Laura Merkel ballerte einen Abstoß des Keepers postwendend aus 20m zurück und unhaltbar in die Maschen. Mit dem 3:0 belohnte sich Emely Doberitz für ihren Trainingsfleiß in den letzten Monaten, sie nahm einen Pass an und schoss aus 10m den Ball gegen die Laufrichtung des Keepers wuchtig ins Eck. Nach einer Reihe vergebener Chancen traf auch Saskia Hirsch zum 4:0Halbzeitstand. Man bekam den Eindruck, die Gastgeber waren besonders schwach bzw. Lissa wurde kaum gefordert, doch weit gefehlt, die Lissaerinnen waren einfach nur bereit mehr zu laufen, technisch klar besser und daher stets im Ballbesitz und dazu noch sehr Zweikampfstark, was besonders die Abwehr um Laura Merkel und Cora Schulze auszeichnete. Auch nach dem Seitenwechsel war Lissa am Drücker, Cora Schulze nahm den Ball perfekt mit der Brust mit und schob ihn aus vollem Lauf ins Eck. Das 6:0 besorgte Laura Merkel mit dem ersten Doppelpack des Tages, ihr 18m-Schuss schlug unter der Latte ein. Das Tor Nummer sieben erzielte Saskia Hirsch im zweiten Versuch und mit Hilfe eines Abwehrspielers, der den Ball noch ablenkte. Auch Cora Schulze traf doppelt, einen sehenswerten Doppelpass mit Jessica Taychert versenkte sie aus 6m im Eck und Doppelpack Nummer vier an diesem Abend gelang in der Schlussminute Jessica Taychert. Sie setzte erfolgreich nach, nachdem Josi schenke zunächst die Latte traf und auch im Nachsetzen am Keeper scheiterte und nagelte die Kugel unter die Latte.
In einer sehr einseitigen und dominanten Partie vergab Lissa noch weitere sehr gute Einschussmöglichkeiten: Obwohl auf diesem übertrieben kleinen Feld kaum ein Spielfluss möglich war, konnten die Lissaerinnen sehr gut kombinieren und gewannen dabei gegen einen keinesfalls schwachen Gegner mit einer überzeugenden Leistung deutlich mit 9:0.        

Es spielten:
Anna Kienast, Laura Merkel, Cora Schulze. Emely Doberitz, Saskia Hirsch, Jessica Taychert und Josi Schenke

Nachholspiel nach 0:2Rückstand gedreht


FSV Glesien II – SV 90 Lissa  2:3 (2:1)


Das erste von vier noch offenen Nachholspielen konnten die Lissaer Mädchen nach großem Kampf für sich entscheiden. Schon bei Ankunft in Glesien war klar, dass die Gastgeber entweder unheimlich Angst vor den Lisserinnen haben mussten oder um alles in der welt unbedingt gewinnen wollten, den gleich zwei Stammkräfte aus der ersten Mannschaft standen auf dem Feld bereit, wo nur fünf Feldspieler auflaufen. Dabei waren die Gastgeber mit gleich elf Kickern mehr als gut besetzt. Schon in der ersten Minute ging Glesien nach einem Patzer im Strafraum in Führung und nur fünf Minuten später fiel auch das 2:0. Lissa mühte sich redlich und hatte bei strittigen Situationen auch noch den Schiri gegen sich, was sie aber nicht daran hinderte den Anschluss zu erzielen. Antonia Feig, die sehr auffällig spielte und bereits zwei gute Chancen vergab, spielte den Ball perfekt auf die mitgelaufene Cora Schulze, den zum verdienten 1:2 traf.
Nach dem Seitenwechsel rannte Lissa permanent an, musste aber immer auf der Hut vor gefährlichen Kontern sein. Als Laura Merkel nach einigen tollen Chancen endlich zum Ausgleich traf, peitschte die Trainerin Doreen Glöckner ich Team nach vorn, denn Lissa war nun klar besser und hatte sich den Sieg redlich verdient. Als Antonia Feig in der Schlussminute eine Ecke scharf herein brachte, fiel der Ball Jaqueline Schmitt vor die Füße, die blitzschnell reagierte und zum 3:2Siegtraffer einnetzte. Warum nun der Schiri nachspielen ließ war nicht nachvollziehbar, doch die Lissaerinnen verteidigten die Führung mit allen Mitteln und freuten sich nach unerträglichen drei Minuten Nachspielzeit über den Schlusspfiff.   
 
Jetzt ist auf Grund des Rückzugs von Pressel eine Woche Pause, bevor es am kommenden Freitag zum Tabellenzweiten nach Doberschütz zum nächsten Nachholspiel kommt.
  
Es spielten:
Ayse Seifarth, Saskia Hirsch, Cora Schulze, Laura Merkel, Antonia Feig, Emely Doberitz, Josi Schenke, Jaqueline Schmitt und Silvia Susan Pott

Kreisliga Nordsachsen D-Juniorinnen


SV 90 Lissa – SV Strelln/ Schöna 8:3 (6:1)

Von Beginn an war Lissa das spielbestimmende Team und ging schnell durch Saskia Hirsch und Antonia Feig in Führung. Nachdem Saskia Hirsch mit einem Doppelpack alles klar machte, gelang Strelln ein Tor, welches die Gäste zunächst im Spiel hielt. Doch schon im Gegenzug hämmerte Laura Merkel die Kugel aus der Distanz in die Maschen. Zum 6:1Halbzeitstand traf Jessica Taychert nach einem sehr guten Zuspiel von Emely Doberitz. Auch nach dem Seitenwechsel war Lissa überragend. Das 7:1 erzielte Saskia Hirsch per Kopf und wenig später traf Alina Kienast zum 8:1. Lissa ließ nun die Zügel etwas schleifen, nutzte zudem einige hochkarätige Chancen nicht. Stattdessen nutzten die Gäste einige sich bietende Lücken zur Ergebniskosmetik.
Das deutliche 8:3 geht in dieser Höhe völlig in Ordnung, wobei es immer wieder unnötige Ballverluste gibt, die sogar zu Gegentoren führen, dafür werden eigene Chancen zu oft liegen gelassen. Um mit den Spitzenteams mithalten zu können, muss das noch abgestellt werden.

Es spielten:
Ayse Seifarth, Laura Merkel, Linda Glöckner, Alina Kienast, Emely Doberitz, Jessica Taychert, Saskia Hirsch, Jaqueline Schmitt, Antonia Feig und Josi Schenke

D-Jugend Kreispokal

SV 90 Lissa – FSV Oschatz  0:3 (0:1)

Nach beeindruckenden Siegen in Eilenburg und Doberschütz in den ersten Pokalrunden stand nun ein Heimspiel gegen den zwei Klassen höher spielenden FSV Oschatz an. Von einem Klassenunterschied war allerdings zu keiner Zeit des Spiels etwas zu sehen. Die Gäste stellten sich lediglich etwas cleverer bei versteckten Fouls an, was die Mädchen etwas verunsicherte. Nach einem hässlichen Foul vor der Halbzeitpause an Antonia Feig spielte diese fast nur noch halbe Kraft, was dem Spiel nicht gut tat. Zuvor war Lissa aber nicht nur gleichstark, sondern mitunter sogar besser, mehrfach verfehlten die mutigen Kickerinnen das Tor nur knapp. Emely Doberitz knallte die Kugel sogar an den Pfosten. Auf der Gegenseite hielt Ayse Seifarth aber auch mit viel Einsatz und etwas Glück sauber, beim 0:1 hatte sie aber keine Abwehrchance. Auch nach dem Seitenwechsel hatten die Lissaerinnen gute Torchancen, schafften es aber nicht, den Ball unterzukriegen. Die Gäste nutzten zwei kleine Fehler knallhart aus und gewannen damit verdient mit 0:3.
Bei Lissa fehlten mit Saskia Hirsch, Laura Merkel und Josi Schenke drei wichtige Stammkräfte und dennoch war das Mädchenteam dem eigentlich übermächtigen Gegner mindestens ebenbürtig. Das Spiel war ein guter Test für die nächsten anstehenden Aufgaben, denn bereits am Sonntag kommt Strelln nach Lissa, ein Gegner, bei dem im Hinspiel nur ein Remis gelang.   

Es spielten:
Ayse Seifarth, Cora Schulze, Linda Glöckner, Emely Doberitz, Antonia Feig, Jaqueline Schmitt und Jessica Taychert

Ungeschlagenem Tabellenführer Stirn geboten


SV 90 Lissa – SG Naundorf/ Zschepplin 4:6 (1:3)

Nach dem langen Winter konnten die D-Mädchen noch kein Training draußen absolvieren, da kam der Tabellenführer als Trainingspartner genau richtig, denn so gab es nichts zu verlieren. Das Fehlen von Mittelfeldmotor und Ayse Seifarth war auf dem Feld zu merken, es waren meist kleine Fehler und Unachtsamkeiten, welche zu Toren der Gäste führten. Nach dem Vergeben von zwei großen Chancen nutzten die Gäste eine Ecke zum 0:1 und legten das 0:2 nach einem Abspielfehler an der Strafraumgrenze nach. Jessica Taychert verkürzte auf 1:2, doch weitere Tormöglichkeiten blieben ungenutzt. Lissa war den Gästen in den meisten Phasen mindestens ebenbürtig, das Abwehrverhalten bei Ecken war allerdings unterirdisch und so fiel das 1:3. Nach dem Seitenwechsel machte Lissa mächtig Dampf und ließ den Gegnern kaum Raum, mit einem Doppelpack brachte Antonia Feig Lissa zum Ausgleich und die Gäste rechneten schon mit einer Niederlage. Doch plötzlich häuften sich die Fehler der Lissaer Hintermannschaft, halbherziges Zweikampfverhalten, schlechtes Stellungsspiel und auch noch Pech für Anna Kienast im Tor führten zu drei Gegentreffern in nur fünf Minuten. Lissa arbeitete fleißig weiter, weitere Torchancen wurden bei tiefem Boden herausgespielt, doch mehr als das 4:6 durch Jessica Taychert in der Schlussminute wollte nicht mehr gelingen.


Es spielten:
Anna Kienast, Laura Merkel, Linda Glöckner, Alina Kienast, Emely Doberitz, Jaqueline Schmitt, Antonia Feig und Jessica Taychert

Hallenturnier in Berlin

Silberrang mit guter Leistung

Beim letzten Hallenturnier in diesem Winter und zugleich der weitesten Anfahrt belegten die Mädchen des SV 90 Lissa einen guten zweiten Platz. Auf ungeliebten kleinen Toren, dafür aber mir Bande kamen die Lissaerinnen gegen den Gastgeber vom SC Staaken ganz gut zu recht. Das goldene Tor zum 1:0Sieg erzielte Jacqueline Schmitt. Der höchste Tagessieg des Turniers gelang den Lissaerinnen gegen die überforderten Mädels vom 1.FFC Neukölln. Josi Schenke traf zur Führung, die Laura Merkel mit zwei Treffern ausbaute. Unzählige Chancen blieben liegen, erst in der Schlussminute gelang Alina Kienast der Treffer zum 4:0Endstand. Mit einem Tor von Laura Merkel bezwang Lissa auch die Mannschaft von Grün-Weiß Neukölln und traf in einem echten Endspiel auf die Spandauer Kickers, die ihre Spiele ebenfalls alle gewinnen konnten. Lissa hätte ein Remis zum Turniersieg gereicht und war auch spielbestimmend. Eine Fülle von Chancen blieben ungenutzt, ein Konter unter wenigen Chancen reichte zum Siegtor der Berlinerinnen.

Zunächst etwas traurig, letztlich aber stolz und zufrieden nahmen die Lissaerinnen den silbernen Pokal in die Hände und freuten sich gemeinsam mit den mitgereisten Eltern.

Es spielten:
Ayse Seifarth, Laura Merkel, Antonia Feig, Linda Glöckner, Saskia Hirsch, Alina Kienast, Emely Doberitz, Jaqueline Schmitt und Josi Schenke

Neujahrsturnier des SV 90 Lissa in Delitzsch

Youngstertruppe holt überraschend Bronze

Lissa_Turnier_D_2013

Der SV 90 Lissa lud am 2.Februar sechs Vereine aus vier verschiedenen Bundesländern zum Turnier ein und bekam, um dies vorweg zu nehmen, durchweg positive Kritiken. Von der Organisation, über die Turnierdurchführung bis hin zu Verpflegung und Pausenangebot lief alles wie am Schnürchen. Die Aktiven trugen mit ihrer fairen Spielweise ebenso zu einer gelungenen Veranstaltung bei, wie das Publikum auf der Tribüne mit der guten Stimmung. Die Lissaerinnen stellten selbst zwei Teams, eins mit durchweg 2000er Jahrgängen mit Hilfe der Torfrau Leoni Meyer ( U13) und die jüngere Mannschaft mit den Geburtsjahrgängen 2001, 2002 und der jüngsten in der Halle Giselle Bonekat, die 2003 geboren ist ( U12).  
In der Staffel A traf die Lissaer U12 gleich auf die Dessauer Sportelite vom MSG Mildensee und unterlag nach großem Kampf mit 0:2. Mit einem 5:0 Kantersieg gegen die Randberliner Vertretung vom SC Staaken legte die junge Truppe den Grundstein für eine faustdicke Überraschung. Jessica Taychert traf gleich dreifach, Josi Schenke und Giselle Bonekat trafen ebenfalls, wobei die Halle tobte und die Publikumslieblinge gefunden waren. In der letzten Gruppenpartie bezwang Lissa den Bornaer SV knapp, aber nicht unverdient mit 1:0, das goldene Tor in einem spannenden Spiel erzielte Josi Schenke. Die U12 zog somit als Gruppenzweiter ins Halbfinale ein und hatte gegen den späteren Turniersieger von VfB Oberweimar beim 0:4 sowohl körperlich als auch spielerisch keine Chance.
In der Staffel B erwischten die großen Mädels der U13 einen rabenschwarzen Tag. Im Eröffnungsspiel gegen den VfB Sangerhausen, war Lissa zwar gleichwertig, nutzte aber die guten Chancen nicht, machte dafür aber hinten gravierende Fehler und unterlag letztlich 0:2. Gegen die SG Bad Dürrenberg/ Mücheln sah es ähnlich aus, die Bewegung auf einigen Positionen fehlte grundsätzlich und irgendwie schien das Team unkonzentriert. Mit einer Einzelaktion erzielte Antonia Feig des Siegtreffer zum knappen 1:0Erfolg, welcher mit viel Glück über die Zeit gebracht wurde. Das letzte Gruppenspiel ging danach völlig in die Hose, dabei holte sich das überforderte Team gegen die Thüringerinnen vom VfB Oberweimar eine heftige 0:9Klatsche ab.
Nachdem Bad Dürrenberg/ Mücheln des SC Staaken im Spiel um Platz 7 mit 3:1 bezwangen, wollten die U13 Lissaerinnen dem zuvor enttäuschten Publikum einiges beweisen. Im Spiel um Platz fünf schlugen sie den Bornaer SV nach einer sehr guten Leistung klar mit 3:0. Laura Merkel, Antonia Feig und Jaqueline Schmitt trugen sich dabei in die Torschützenliste ein.
Im Spiel um Platz drei schenkten sich die Mannschaften der Lissaer U12 und aus Sangerhausen nichts. Zehn Minutenpermanent hohes Tempo und gute Torchancen auf beiden Seiten ließen das Publikum mitfiebern. Als sich Josi Schenke auf links herrlich durchsetzte und kurz vor der herauslaufenden Keeperin die mitgelaufene Jessica Taychert perfekt bediente, erzielte diese den erlösenden Führungstreffer. Kurz darauf traf der Wirbelwind aus Mörtitz sogar zum 2:0Endstand. Die Youngster gewannen damit nicht nur Bronze, sondern stellten mit Jessica Taychert auch die beste Spielerin des Turniers. Erwartungegemäß und dem Turnierverlauf entsprechend gewann der VfB Oberweimar gegen die MSG Mildensee wenn auch mit 1:0 nur sehr knapp das Endspiel und somit Gold.    

Es spielten:
U12: Ayse Seifarth, Silvia Susan Pott, Cora Schulze, Jessica Taychert, Emely Doberitz, Giselle Bonekat und Josi Schenke
U13: Leoni Meyer, Laura Merkel, Antonia Feig, Linda Glöckner, Saskia Hirsch, Alina Kienast und Jaqueline Schmitt

Im letzten Spiel Medaillenrang verstolpert


D-Juniorinnen   Hallenturnier in Borna


Der Bornaer SV lud zu einem Mädchenturnier in die neu gebaute Sporthalle am Stadion ein und hatte sich gute Konkurrenz eingeladen. Schon in der Eröffnungspartie gegen Eintracht Süd Leipzig waren die üblichen Schwächen, vor allem im Abschluss wieder sehr deutlich sichtbar. Einsatzfreude, Laufbereitschaft, Spielwitz, alles war da, nur eben vor dem Tor kommt keine klare Aktion mehr. So geriet Lissa gegen die deutlich schwächeren Leipzigerinnen kurz vor Ende in Rückstand und war darüber so erschrocken, dass Sekunden vor Schluss sogar das 0:2 fiel. Die Sportfreunde Neukieritzsch wurden anschließend durch Tore von Linda Glöckner und Antonia Feig 2:0 bezwungen. Das goldene Tor beim 1:0Erfolg gegen die Gastgeber erzielte Saskia Hirsch und plötzlich winkte wieder eine Medaille. Gegen die scheinbar unschlagbaren Spielerinnen von Lok Leipzig ging die Partie mit 0:3 verloren, was aber nicht so dramatisch war, denn die letzte Partie musste nur noch gewonnen werden. Allerdings stellte sich Lissa gegen Post Chemnitz anfangs etwas unklug an und hatte etwas Pech sowohl bei den beiden Gegentoren als auch bei den Pfostenschüssen auf der Gegenseite. Nach den Verletzungen von Josi Schenke und Linda Glöckner, wonach die Mannschaft umgestellt werden musste und dem 0:3 brachen dann alle Dämme. Keine der anwesenden Spielerinnen kam noch zu irgendeiner sinnvollen Aktion und Ayse Seifarth im Tor stand ebenso völlig neben den Schuhen. So kam es zu einer vollkommen unnötigen und sehr schmerzhaften 0:5Klatsche, mit der sich Post Chemnitz noch auf Rang drei schob, punktgleich mit Neukieritzsch und Lissa. Leider blieb Lissa wegen den schlechten Torverhältnis nur der 5. Platz, den Pokal gewann erwartungsgemäß Lok vor Eintracht Süd.  

Es spielten:
Ayse Seifarth, Silvia Susan Pott, Antonia Feig, Linda Glöckner, Saskia Hirsch, Jessica Taychert, Emely Doberitz, Jaqueline Schmitt und Josi Schenke

D-Juniorinnen   Hallenkreismeisterschaft in Bad Düben


Trotz guter Leistung in Vorrunde ausgeschieden
 
Das Los wollte es so, dass die Lissaer Mädchen in der Vorrunde zur Hallenkreismeisterschaft gleich zwei Nordsachsenligisten in ihrer Staffel hatten. Im Eröffnungsspiel scheiterten sie gegen die starken Löbnitzer wiedermal in ihrer Chancenverwertung und verloren mit 0:1, wobei die Löbnitzer auch nur diese eine Konterchance hatten, welche letztlich zum Tor führte. Gegen Glesien II standen die Lissaerinnen anfangs noch etwas neben sich und gerieten schnell in Rückstand. Beim anschließenden Powerplay ließen sie wieder mehrfach gute Chancen aus, setzten alles auf eine Karte und wurden Sekunden vor Ende beim 0:2 eiskalt ausgekontert. Da Löbnitz alle Spiele gewann und Bad Düben Glesien bezwang, hätte Lissa mit einem 2:0 das Halbfinale doch noch erreichen können. Entsprechend ehrgeizig ging es in diese Partie und es entstanden Chancen im Minutentakt. Laura Merkel traf die Latte, Antonia Feig den Pfosten, Saskia Hirsch und Jessica Taychert scheiterten selbst aus Nahdistanz am Torwart oder schossen knapp vorbei – niemand hatte sich etwas vorzuwerfen, nur eben das Tor wollte einfach nicht gelingen, Bad Düben nutzte die sich bietenden Räume und setzte auf Konter, wobei wieder ein Gegentor fiel und die Partie mit 0:1 verloren ging.
Bitter enttäuscht über die Ergebnisse und den letzten Platz in der Staffel mussten sie sich im Spiel um Platz sieben gegen die Jungs aus dem eigenen Verein trösten.  Dabei ließen sie die Jungs im Vereinsduell ohne Chancen, trafen aber endlich auch mal das Tor. Jessica Taychert und Emely Doberitz erzielten die Treffer beim 2:0Sieg.        
Das Turnier gewann am Ende Löbnitz vor Glesien, beide Teams qualifizierten sich somit für die Endrunde. Platz drei ging an Bad Düben, welche die überraschend guten Sprödaer bezwangen.  

Es spielten:
Ayse Seifarth, Laura Merkel, Antonia Feig, Linda Glöckner, Saskia Hirsch, Jessica Taychert, Emely Doberitz und Josi Schenke

Kreisliga Nordsachsen  D-Juniorinnen


SV 90 Lissa – Concordia Schenkenberg  7:4 (4:1)

Unter der souveränen Leitung von Ex-Bundesligaschiedsrichterin Anja Kunick fand das Spitzenspiel in Lissa statt, wo die Mädchen des SV 90 Lissa die zweitplatzierten aus Schenkenberg besiegten und sich näher an die Spitzenplätze schoben. Mit einem Traumstart schoss Saskia Hirsch Lissa in Führung, bekam mit dem Ausgleich aber prompt die Antwort der Gäste. Wieder war es Saskia Hirsch, die Lissa erneut in Führung brachte und nun nach einigen Wochen Torabstinenz bereits die dritte Woche in Folge traf. Mit einem Doppelpack stellte Antonia Feig die Weichen für einen Sieg und sorgte für die deutliche 4:1Halbzeitführung. Nach der zwischenzeitlichen Ergebniskosmetik der Gäste besorgte Antonia Feig das 5:2 und Zaubermaus Jessica Taychert machte mit dem 6:2 scheinbar alles klar. Lissa wechselte nun etwas durch und verlor die Ordnung in der Hintermannschaft, was die Partie durch zwei weitere Gegentreffer nochmal unnötig spannend machte, doch zwei Minuten vor dem Ende machte Saskia Hirsch mit einem weiteren Treffer endgültig den Sieg perfekt. 


Es spielten:
Ayse Seifarth, Silvia Susann Pott, Linda Glöckner, Alina Kienast, Emely Doberitz, Jessica Taychert, Saskia Hirsch, Antonia Feig und Josi Schenke

Kreis Nordsachsen D-Juniorinnen Kreispokal


SG Doberschütz/ Mockrehna - SV 90 Lissa 1:6 (1:3)

Die letzte Niederlage der Mädchen liegt schon einiges zurück und war im September gegen den gleichen Gegner. Zusätzlich motiviert und den Pokalgesetzen ausgeliefert traf Lissa durch Jessica Taychert bereits kurz nach dem Anstoß. Keineswegs geschockt antworteten die Gastgeber nur zwei Minuten später mit dem Ausgleich. Die Mädchen aus Lissa ließen aber danach kaum noch Chancen zu und trafen vor dem Seitenwechsel zum 3:1. Auch nach der Pause war Lissa stärker und ständig am Drücker, Emely Doberitz erhöhte auf 4:1 und so langsam gaben sich die wackeren Doberschützer auf. Die auffälligsten Spielerinnen sorgten dann noch für die letzten beiden Treffer. Zunächst erhöhte Jessica Taychert auf 5:1, dann besorgte Antonia Feig den Endstand.

Es spielten:
Ayse Seifarth, Silvia Susann Pott, Linda Glöckner, Emely Doberitz, Saskia Hirsch, Antonia Feig und Jessica Taychert

Kreisliga Nordsachsen D-Juniorinnen


SV 90 Lissa (E männlich) - SV 90 Lissa 2:6 (1:3)

Im Ortsderby waren beide Teams sehr motiviert und spielten ihre Stärken aus. Den guten Kombinationen und der technisch feineren Klinge der Mädchen standen die höhere Einsatzfreude und ein blendend aufgelegter Benedikt Ertl im Tor der Jungen entgegen. Mit einem Traumtor in den Winkel eröffnete Antonia Feig den Torreigen, nach einer Ecke verwandelte Saskia Hirsch volley zum 2:0. Doch auch die Jungen hatten einige gute Chancen und kamen verdient zum Anschluss. Noch vor der Pause drückte Alina Kienast den Ball zum 3:1 über die Linie und bedankte sich damit für eine hervorragende Vorarbeit durch Antonia Feig. Nach dem Seitenwechsel hätte sie nach einer Ecke sogar auf 4:1 erhöhen können, statt dessen konterten die Jungen mit hohem Tempo und trafen erneut zum Anschluss. Insgesamt hatten die Mädels aber die individuelle Klasse und reihenweise Torchancen, welche zum Ende des Spiels noch zu einem deutlichen Sieg führten. Mit einem Hattrick entschied Jessica Taychert letztlich im Alleingang.

Es spielten:
Ayse Seifarth, Silvia Susann Pott, Linda Glöckner, Alina Kienast, Emely Doberitz, Jessica Taychert, Antonia Feig und Saskia Hirsch

Kreisliga Nordsachsen


SV 90 Lissa – SV Jesewitz 6:3 (3:1)

Gegen das Schlusslicht aus Jesewitz taten sich die Gastgeberinnen sehr schwer. Zwar war Lissa klar überlegen, vernachlässigte aber schon in der Anfangsphase völlig die Abwehr und konnte von Glück reden, dass Ayse Seifarth auf der Linie mehrfach hellwach war. Erst nach einem Doppelschlag von Jessica Taychert beruhigten sich die nervösen Verantwortlichen, was Jesewitz aber nicht vom Anschlusstor abhielt. Vor der Pause stellte Antonia Feig den alten Abstand wieder her und brachte Lissa endgültig auf die Siegerstrasse. Trotz gnadenloser Überlegenheit kam Jesewitz zu seltenen Angriffen, welche stets gefährlich waren. Nach dem Anschluss zum 2:3 traf Josi Schenke für Lissa zum 4:2. Doch Jesewitz ließ einfach nicht nach und stellte Lissa beim erneuten Anschluss vor arge Probleme. In den letzten fünf Minuten stellte Antonia Feig mit einem Doppelpack endlich klar, wer die bessere Mannschaft stellte.
Lissa spielte über weite Strecken ansehnlich und klar überlegen. Allerdings kam beim Kurzpassspiel kaum Raumgewinn zu Stande und auch beim Torabschluss liegen noch deutliche Mängel. So brachte sich das eindeutig bessere Team immer wieder unnötig in Gefahr und schenkte dem Gegner Tore hin.

Es spielten:
Ayse Seifarth, Silvia Susann Pott, Alina Kienast, Emely Doberitz, Jessica Taychert, Antonia Feig und Josi Schenke

Kreisliga Nordsachsen D-Mädels


SV Spröda - SV 90 Lissa  1:11 (0:6)


Lissa war von Beginn an gegen ein überfordertes Team aus Spröda spiel- und tempobestimmend und machte von Beginn an Druck. Bereits nach sechs Minuten führte Lissa durch einen Doppelschlag von Jessica Taychert, nur wenig später verwandelte Antonia Feig eine Ecke direkt. Das 4:0 besorgte Saskia Hirsch mit einem straffen Schuss, danach schloss Antonia ein Solo erfolgreich ab. Den Schlusspunkt unter eine einseitige erste Hälfte setzte Alina Kienast, die erfolgreich nachsetzte. Auch nach der Pause blieb Lissa weiter am Drücker, Antonia Feig machte mit einem Doppelpass zum 8:0 endgültig alles klar, wobei weitere Tore fielen. Josi Schenke trug sich beim 9:0 in die Torschützenliste ein, in dessen Anschluss Lissa den wohl besten und schönsten Angriff zum 10:0 abschoss. Die Torschützin war Emely Doberitz, nachdem gleich vier Lissaerinnen mit mehreren Doppelpässen an diesem Angriff beteiligt waren. Die nie aufsteckenden Gastgeber kamen kurz vor dem Abpfiff noch zum Ehrentor, doch noch in der gleichen Minute traf Saskia Hirsch nach einem tollen Antritt und mit einem wuchtigen Schuss zum 11:1Endstand.     

Vor allem durch die enorme Spielfreude von Jessica Taychert und Antonia Feig wurden die anderen Spielerinnen angesteckt und zogen ehrgeizig und fleißig mit. Jetzt erholen sich die Girls erstmal in den Ferien, bevor Schlusslicht Jesewitz nach Lissa kommt und wieder drei Punkte angestrebt werden.

Es spielten:
Ayse Seifarth, Silvia Susann Pott, Linda Glöckner, Alina Kienast, Emely Doberitz, Antonia Feig, Saskia Hirsch, Jessica Taychert und Josi Schenke

Kreisliga Nordsachsen


SV Strelln/ Schöna - SV 90 Lissa 1:1 (0:0)

Auf einem sehr holprigen Untergrund kam kein wirklicher Spielaufbau zu Stande und die zum Teil übermütigen Abwehraktionen trafen neben dem Ball meist auch Lissaer Spielerinnen schmerzhaft. Dennoch war Lissa klar besser und hatte bereits in der Anfangsphase eine Fülle guter Chancen. Alina Kienast traf aus 2m die Latte, Saskia Hirsch den Pfosten und die Schüsse von Antonia Feig und Linda Glöckner wurden meist gehalten oder von der Hintermannschaft abgewehrt. Nach dem Seitenwechsel verflachte die Partie, die Lissaerinnen versuchten krampfhaft eine der sich minütlich bietenden Chancen ins Tor zu bringen, doch irgendwie fehlte die Leichtfüßigkeit, die Durchschlagskraft und leider über weite Strecken die Laufbereitschaft. Die Gastgeber hatten zudem in ihrem Trainer gleichzeitig einen cleveren Schiedsrichter, der auf dem Feld lautstark dirigierte, den Ball erst freigab, wenn seine Jungs richtig standen und zum Überfluss einen direkten Freistoß im Strafraum pfiff, wo ein Strafstoß angemessen wäre. Der Gegentreffer fiel nach einer Ecke von Lissa und einem erneuten Lattentreffer von Antonia Feig als Konter im einzigen Angriff der Strellner überhaupt. Lissa mühte sich weiter redlich, war aber sichtlich kopflos und dennoch häuften sich die Chancen, wieder traf Antonia Feig die Latte und es scheiterten die Angreiferinnen mitunter kläglich mit nicht ernst gemeinten Schüssen. In der Schlussminute hielt es selbst Keeperin Ayse Seifarth nicht mehr hinten und verursachte in der Strellner Mannschaft das absolute Chaos, dennoch brauchte Lissa insgesamt vier Ecken und sechs Schüsse in dieser einen Minute bis Saskia Hirsch endlich zum völlig überfälligen Ausgleich traf.
Die Freude über das Tor war zwar grenzenlos, der Ärger über zwei leichtfertig verschenkte Punkte war aber deutlich größer, eben auch weil nur drei Tage zuvor am Pokalmittwoch eine klare Leistungsverbesserung zu sehen war.

Es spielten:
Ayse Seifarth, Silvia Susann Pott, Linda Glöckner, Alina Kienast, Emely Doberitz, Antonia Feig, Saskia Hirsch und Josi Schenke

Kreispokal - Nach starkem Spiel eine Runde weiter


FC Eilenburg - SV 90 Lissa 1:4 (1:0)

Die Zuschauer sahen von Beginn an ein konzentriertes und spielerisch überlegenes Team, was es wieder mal nicht verstand, die gut herausgespielten Chancen in Tore umzusetzen. Trotz deutlicher Überlegenheit und kaum Spielanteilen, geschweige denn Chancen, traf Eilenburg wie aus dem Nichts zur Führung. Auch nach dem Seitenwechsel konnten zunächst gute Einschussmöglichkeiten für die Gäste registriert werden, doch Treffer wollten nicht fallen. Dann kamen die magischen fünf Minuten der Antonia Feig. Mit einem straffen Schuss traf sie erst zum vollkommen überfälligen Ausgleich, nach Vorlage von Saskia Hirsch zur Führung und weil es so schön war nach einem Solo zum 3:1. Der wohl schnellste lupenreine Hattrick führte dazu, dass der Eilenburger Torwart seine Dienste verweigerte bzw. nach heftigem Einreden seines Trainers nur noch versuchte, an den Ball zu schlagen. Diese Dickköpfigkeit kam Lissa zu Gute, denn einen eher harmlosen Schuss von Antonia Feig verfehlte der genervte Keeper und als der Ball vom Pfosten zurück ins Feld prallte, stand Alina Kienast goldrichtig und traf zur 4:1Entscheidung. In den letzten Minuten kam es nun zu Chancen im Minutentakt, doch die ewige Lissaer Abschlussschwäche ließ keinen weiteren Treffer zu.
Lissas Trainergespann sah trotz vieler ausgelassener Torchancen das beste Spiel der Saison und hofft, dass die Leistungskurve nun bergauf geht.

Es spielten:
Ayse Seifarth, Silvia Susann Pott, Linda Glöckner, Alina Kienast, Emely Doberitz, Saskia Hirsch, Antonia Feig und Josi Schenke

Kreisliga Nordsachsen D-Juniorinnen


SV 90 Lissa – FSV Glesien 5:2 (3:1)

Lissa war von Beginn an das spielbestimmende Team, kam aber zunächst nicht zum Abschluss. Nach einem Ballverlust in der gegnerischen Hälfte nahm ein Glesiener Spieler den Ball auf und war mit Ball schneller als die gesamte Lissaer Hintermannschaft und nutzte seine Chance zur Gästeführung. Die freute währte aber nicht lange, denn nur fünf Minuten später gelang Antonia Feig mit einem Doppelschlag die Wende und brachte Lissa auf die Siegerstrasse. Jessica Taychert erhöhte vor der Pause auf 3:1, wobei Lissa noch einige Chancen liegen ließ. Glesien gelang nach einem Konter der Anschlusstreffer und wollte das Spiel noch einmal spannend machen, doch Lissa sündigte in einer einseitigen Partie mit einer Vielzahl von Chancen, sodass die Gäste am Ende froh und zufrieden mit dem 5:2 sein mussten und mit der Tatsache, dass lediglich Antonia Feig mit einem weiteren Doppelpack traf.
Für Lissa war der Sieg vor allem für das Selbstvertrauen sehr wichtig. Nach zwei Niederlagen gegen zwei starke Gegner musste endlich mal ein Sieg her, der am Ende sehr wichtig war, wenn auch noch einige Baustellen nach Arbeit rufen.

Es spielten:
Ayse Seifarth, Silvia Susann Pott, Linda Glöckner, Alina Kienast, Emely Doberitz, Jessica Taychert, Saskia Hirsch, Antonia Feig und Josi Schenke

Kreisliga Nordsachsen  D-Juniorinnen


SV 90 Lissa – SG Doberschütz/ Mockrehna  0:1 (0:1)

Für das Lissaer Team war die Vorstellung die bisher wohl schlechteste seit Jahren. Kaum ein Pass, der ankam, kaum ein Zweikampf, der gewonnen wurde und nur ein Schuss auf das gegnerische Tor, das war einfach zu wenig für ein Fussballspiel. Lediglich Antonia Feig kam halbwegs annähernd an ihre gewohnte Leistungsfähigkeit heran, in einer insgesamt enttäuschenden Partie konnte sich die Mannschaft bei Keeperin Ayse Seifarth bedanken, die mit unzähligen guten Aktionen und tollen Reflexen nur ein einziges Törchen der Gäste zuließ.

Es spielten:
Ayse Seifarth, Silvia Susann Pott, Linda Glöckner, Alina Kienast, Emely Doberitz, Saskia Hirsch, Antonia Feig und Josi Schenke

Kreisliga Nordsachsen  D-Juniorinnen


SG Zschepplin/ Naundorf - SV 90 Lissa  8:0 (4:0)

Beim schuss- und spielstarken Team der SG war, wie auch im vergangenen Jahr, nichts zu holen. Zwar mühten sich die Mädels redlich, hatten aber bei den Gegentoren oftmals Pech, bei anderen Aktionen allerdings viel Glück. Die recht hohe Niederlage geht somit alles in allem in Ordnung, auf Grund der eigenen Chancen wäre aber ein Ehrentreffer recht angenehm gewesen. In der ersten Halbzeit vergab Josi Schenke und Alina Kienast aus guter Position, nach dem Seitenwechsel hatte Saskia Hirsch sogar per Strafstoß die Chance, zweimal war Ayse Seifarth allein durch und auch Linda Glöckner versuchte es aus der Distanz. Leider alles vergeblich.

Es spielten:
Anna Kienast, Silvia Susann Pott, Linda Glöckner, Alina Kienast, Emely Doberitz, Saskia Hirsch, Ayse Seifarth und Josi Schenke

Landesmeisterschaft in Pegau


Unter den besten 14 immerhin den 8.Platz belegt

Die gute Nachwuchsarbeit des SV 90 Lissa trägt ihre Früchte. Bei der Landesmeisterschaft der D-Juniorinnen, wofür sich insgesamt vierzehn Teams gemeldet haben, konnten sich die jungen Lissaerinnen mit den Besten des Landes messen und in einem sehr fairen und spannenden Wettbewerb als Team sehr gut bestehen. Die erste Partie in der Gruppenphase ging dabei gleich unglücklich mit 0:1 gegen den Radebeuler SC verloren. Die Lissaerinnen waren in diesem Spiel zwar mindestens gleichwertig, versuchten vor dem Tor in nur fünfzehn Minuten kaum einen Abschluss, sondern jeweils eine besser postierte Spielerin zu finden. Besser lief das gleich in der zweiten Partie gegen einen der Favoriten, den Chemnitzer FC. Hinten war Lissa stabil und vorn hielt die Chemnitzer Keeperin einige Male großartig, so dass es am Ende torlos blieb. Nun waren die Lissaerinnen so richtig warm und fegten die Mädels von Post Chemnitz mit 2:0 vom Rasen. Drückend überlegen und mit zahlreichen Chancen verlief das Spiel nur auf ein Tor, die Führung besorgte Leoni Meyer, den 2:0Endstand Jessica Taychert. Die Euphorie war dann wohl etwas zu groß, denn schon im nächsten Spiel gegen den späteren Landesmeister von Fortuna Dresden lag Lissa schon kurz nach Anpfiff 0:2 hinten, in der Folgezeit war Lissa gleichwertig, die Wende wollte leider nicht mehr gelingen. Um nun noch das Halbfinale erreichen zu können, mussten die Lissaerinnen gegen DFC Zwickau gewinnen. Entsprechend offensiv ausgerichtet und mutig nach vorn gespielt, fingen sie sich schnell einen Konter ein, der zum Rückstand führte. Bis zum Abpfiff waren die tapfer arbeitenden Mädchen aus Lissa dem Ausgleich mehrfach nah, doch kurz vor Ultimo gelang den Zwickauerinnen wieder ein Konter und die Entscheidung zum 0:2.

In der Vorrundentabelle rutschte Lissa so auf Rang vier ab und musste gegen den FC Bad Schandau um Platz 7 antreten. Auf Grund des hohen Tempos der Speile zuvor und dem festen Wissen, keine Medaille mehr zu erreichen, war nun die Luft raus. Zwar hatten beide Teams ihre Chancen, doch nur die Elbsandsteingebirgler trafen und gewannen mit 1:0.
Die jungen Lissaerinnen können dennoch zufrieden sein, zum einen mit der gezeigten Leistung und zum anderen zu den besten Teams Sachsens zu gehören. Auf allen Positionen waren die Lissaerinnen gut besetzt und hatten zudem noch vier gleichwertige Wechsler dabei.
Das honorierten auch die zufriedenen mitgereisten Eltern, die ebenfalls sehr stolz auf ihre Kickerinnen aus dem kleinen Dorf bei Delitzsch sind.

Es spielten:
Lena Lehmann, Tina Weißer, Laura Merkel, Linda Glöckner, Cora Weißer, Ayse Seifarth, Lisa Krüger, Antonia Feig, Saskia Hirsch, Leoni Meyer, Alina Kienast und Jessica Taychert

2. Vario Zaun Cup des SV 90 Lissa

VarioZaunCup2012_11

Es soll ja schwierig sein, eine Sache, die super gelungen ist, noch besser zu machen. Günstig ist es in diesem Fall, die Finger von diesem schwierigen Unterfangen zu lassen. Was macht man jedoch, wenn man das Versprechen auf eine Wiederholung gegeben hat?
Im vergangenen Jahr, den Rückenwind der Frauen-WM im eigenen Land verspürend, legte der SV 90 Lissa den ersten Pokal für seine weiblichen Nachwuchsspielerinnen auf. Mit der Firma Vario Zaun aus Schenkenberg war ein freundliches Familienunternehmen gefunden, dem die Förderung des Mädchenfußballs am Herzen liegt. Nach der sportlichen Ernüchterung über das Abschneiden der großen Vorbilder herrschten zumindest anfänglich Zweifel, ob eine Neuauflage gelingen würde.
Wer die Turniere anlässlich unseres Vereinsfestes verfolgen konnte, wird sagen es ist gelungen. Der SV 90 Lissa begrüßte unter besten Voraussetzungen die SpG Lindenweiler/Gerwisch (Sachsen-Anhalt), die Soccerkids Dresden, den 1. FC Lok Leipzig, den Bornaer SV 91 und die SV 1922 Pouch-Rösa (Sachsen-Anhalt). Im sportlichen Vergleich von 86 jungen Fußballerinnen fielen im Kampf um die Medaillen und Pokale insgesamt 65 Tore. Insgesamt 24 Begegnungen mit einer Spielzeit von 15 Minuten nötigten bei sommerlichen Temperaturen den Kickerinnen alles ab.
Letztlich sollten auch in diesem Jahr die Siegerpokale nicht in Lissa bleiben. Die Mädels des 1. FC Lok Leipzig dominierten das Turniergeschehen und sicherten sich die 1. Plätze bei den E- bzw. D-Juniorinnen. Der SV 90 Lissa sicherte sich einen achtbaren 2. Und 3. Platz. Und da sich zumindest dort die Ereignisse wiederholen, macht dass doch Mut auf einen Vario Zaun Cup Nr. 3.

Abschlusstabellen:
D-Juniorinnen:
1. 1. FC Lok Leipzig
2. SV 1922 Pouch-Rösa
3. SV 90 Lissa
4. Bornaer SV 91


E-Juniorinnen:

1. 1. FC Lok Leipzig
2 SV 90 Lissa
3. SpG Lindenweiler Gerwisch
4. Soccerkids Dresden



Schützenfest zum Saisonabschluss


SV 90 Lissa – SV Spröda 12:1 (5:0)

Zum Abschluss der Saison traf die gemischte Mannschaft von E-Junioren und D-Juniorinnen des SV 90 Lissa auf Schlusslicht Spröda. Vom Anstoßpunkt weg spielten die Gastgeber nur in eine Richtung und die Chancen häuften sich. Den Torreigen eröffnete Benedikt Ertl, Antonia Feig machte kurz darauf das 2:0. Nun durfte praktisch jeder mal, nur die Chancen hätten besser verwertet werden müssen, so blieben Leoni Meyer und Lena Lehmann trotz guter Chancen, aber jederzeit viel Einsatz unbelohnt. Mehr Glück hatte da Cora Weißer, die zunächst das 3:0 und nach dem 4:0 von Saskia Hirsch das 5:0 erzielte. Benedikt Ertl traf nach dem Seitenwechsel mit seinem Doppelpack zum 7:0 und Tina Weißer stand ihrer Zwillingsschwester in nichts nach, ihr gelang ebenfalls ein Doppelpack zum 9:0. Zweistellig machte es dann Lisa Krüger und mit einem satten Schuss aus 10m traf auch Saskia Hirsch zum zweiten mal. Auch wenn es manchmal etwas einseitig schien, die Gäste waren zwar mit den meisten Aktionen gnadenlos überfordert, schafften es aber hin und wieder zu kleinen Entlastungsangriffen. Dabei zeigte Benjamin Ast einige Male sein Können und begeisterte Trainer und Mitspieler gleichermaßen. Gegen den Faulstrafstoß, welchen Ayse Seifarth verschuldete, war er allerdings machtlos. Nach dem Ehrentreffer der Gäste war Lissa wieder am Drücker, hatte noch zahlreiche Chancen, doch nur noch Antonia Feig traf. Sie machte das Dutzend mit einem Hammer aus 15m voll.
Mit diesem eindrucksvollen Sieg beenden die jungen Nachwuchskicker aus Lissa mit dem fünften Platz eine gute Saison.        
 
Es spielten:
Benjamin Ast, Max Opitz, Cora Weißer, Linda Glöckner, Antonia Feig, Tina Weißer, Lisa Krüger, Annalena Röhlig, Saskia Hirsch, Leoni Meyer, Lena Lehmann, Benedikt Ertl und Ayse Seifarth

Knapper verdienter Sieg

SV Pressel – SV 90 Lissa  0:1 (0:1)

Anfangs versuchten die Gastgeber das Spiel in den Griff zu bekommen, doch nach den ersten Schrecksekunden und zwei tollen Paraden von Benedikt Ertl im Tor war Lissa das überlegene Team, was es aber wieder einmal nicht verstand, aus den vielen Torchancen eine deutliche Führung herauszuspielen. Das goldene Tor in der Partie erzielte Saskia Hirsch noch vor dem Seitenwechsel. Das Tor war ebenso verdient, wie der Sieg des gesamten Teams.

Es spielten:
Benedikt Ertl, Tina Weißer, Cora Weißer, Linda Glöckner, Ayse Seifarth, Saskia Hirsch, Annalena Röhlig, Leoni Meyer, Benjamin Ast und Jessica Taychert

D-Jugend Kreispokal

SV 90 Lissa – TSV Schildau 2:0 (2:0)
Nur zwei Tage nach dem kräftezehrenden Turnier in Bad Schandau mussten die Lissaer Mädchen schon wieder im Pokal ran. Dieses Mal im Nordsachsenpokal gegen den Torgauer Vertreter aus Schildau.
Beide Teams begannen auf Augenhöhe, lieferten sich faire, aber verbissene Zweikämpfe und kamen jeweils zu guten Torchancen. Lissa spielte die ersten zehn Minute noch in Unterzahl, man war in Gedanken noch beim D-Juniorinnen-Landespokal, wo nur 1:6 gespielt wurde, nahm eine weitere Spielerin aufs Feld und war fortan stärker. So dauerte es nur weitere drei Minuten bis Ayse Seifarth sich durchsetzte und eine scharfe, leicht missglückte Hereingabe den Weg direkt ins Tor fand. Fünf Minuten später war Tina Weißer mit einem Schuss aus 15m zum 2:0 erfolgreich.
Nach der Halbzeitpause war das Spiel weiter ausgeglichen, wobei Lissa die besseren Torchancen hatte und das Ergebnis noch deutlich höher hätte gestalten können. Zum Ende hin war den meisten Akteuren ein starker Kräfteverlust auf Grund der Strapazen vom Wochenende anzumerken, daher steht den Mädchen zusätzlich ein großer Respekt zu.
Mit diesem Erfolg qualifiziert sich Lissa zum Pokalendrundenturnier der besten acht, wobei Ort und Termin noch bekannt gegeben werden.

Es spielten:
Benedict Ertl, Tina Weißer, Laura Merkel, Linda Glöckner, Ayse Seifarth, Cora Weißer, Annalena Röhlig, Saskia Hirsch und Lisa Krüger      
 

Landespokalfinale  D-Juniorinnen

Platz 6 für tapfere Lissaerinnen

Im letzten Jahr belegten die Lissaerinnen bei einem von drei Vorrundenturnieren Platz zwei, ließen Favoriten wie DFC Zwickau, den Chemnitzer FC und LFC Leipzig hinter sich und qualifizierten sich so für das Finalturnier in Bad Schandau. Allerdings konnten aus den unterschiedlichsten Gründen nur ein paar Kickerinnen mitreisen, was es bei drückender Hitze und ungewohntem Kunstrasen sehr schwierig machte.
Bei allen angereisten Teams waren meist Spielerinnen des älteren Jahrgangs der D-Juniorinnen im Einsatz, was sich in der Athletik, Körpergröße und Zweikampfstärke deutlich bemerkbar machte, denn für Lissa waren sogar Akteure der E-Juniorinnen aktiv dabei.
Gleich zu Beginn stürzten sich die großen Favoriten auf die körperlich durchweg kleineren Lissaerinnen, denen gegen Dresden/ Rähnitz, Bad Schandau (beide 0:3) und dem späteren Turniersieger FC Erzgebirge Aue keine Chance blieb. Mit tollen Paraden zeigte vor allem Keeperin Lena Lehmann, was sie auf dem Kasten hat, weiterhin verrichteten die Zwillinge Tina und Cora Weißer Schwerstarbeit und hielten die Ergebnisse so in erträglichen Grenzen. Zudem verletzten sich bei den Partien gleich drei Kickerinnen, welche auf Grund der dünnen Personaldecke angeschlagen tapfer weiter spielten.
Etwas unglücklich und daher ärgerlich verlor Lissa mit 0:1 gegen Post Chemnitz. Im letzten Spiel des Tages war Lissa zwar spielerisch besser aber körperlich stehend KO. Gegen Radebeul ging daher auch diese Partie knapp mit 1:2 verloren, den einzigen Treffer im Turnier markierte Ayse Seifarth.
Trotz dem letzten Platz muss man den Mädchen vom SV 90 Lissa ein Kompliment machen. Nach langer Anfahrt und schwierigen Umständen gab es nie einen Moment, wo das Team von Andreas Hirsch aufgeben wollte, zudem waren es die sechs besten Teams aus Sachsen, die am Start waren und wozu der SV 90 Lissa trotz allem gehört.
Ein großes Dankeschön gilt schließlich auch en Eltern, die ihre Freizeit opfern und wegen fehlenden Sponsoren auch mit privaten Fahrzeugen dafür sorgen, dass die Kinder sicher zum Spielort und wieder zurück kommen.

Es spielten:
Lena Lehmann, Tina Weißer, Cora Weißer, Linda Glöckner, Ayse Seifarth, Saskia Hirsch, Annalena Röhlig, Lisa Krüger und Jessica Taychert


Beim Tabellenführer nichts zu holen

SG Naundorf/ Zschepplin - SV 90 Lissa 8:2 (3:1)

Schon vor der Partie war klar, dass beim Tabellenführer nichts zu holen sei, doch Lissa hielt lange gut dagegen und zeigte ein ansprechendes Spiel. Lena Lehmann konnte nach zehn Minuten sogar die Führung erzielen und machte dem Trainergespann viel Freude. Diese wurde nach 15. Min bereits getrübt, als die Gastgeber einen nicht unhaltbaren Ball im Netz unterbrachten und so noch vor der Pause das Spiel drehen konnten. Auch nach dem Seitenwechsel war Lissa nicht unbedingt schlechter, die Abwehr machte hin und wieder leichte Fehler, welche vom Keeper nicht ausgeglichen werden konnten. Dem zwischenzeitlichen 5:2 durch Lena Lehmann folgten weitere gute Möglichkeiten, welche aber leider nicht verwertet werden konnten.   

Es spielten:
Benedikt Ertl, Antonia Feig, Cora Weißer, Lisa Krüger, Annalena Röhlig, Saskia Hirsch, Ayse Seifarth und Lena Lehmann

Einzelaktionen entscheiden gleichwertiges Spiel

SV 90 Lissa – LSG Löbnitz 1:4 (1:2)

Die Lissaer Mädchen waren auch wie in den letzten Wochen dem Gegner zumindest gleichwertig, kamen aber vor dem Tor nicht so recht zum Abschluss. Dafür passierten in der Hintermannschaft noch immer kleine Fehler, welche dann zu fatalen Folgen führten. Beim 0:1 war es ein hoher Ball, den die Lissaer Abwehr nicht köpfen wollte, ein Löbnitzer ging dazwischen und hatte freie Bahn. Beim 0:2 lief die Keeperin Lena Lehmann rechtzeitig raus, verfehlte aber den Ball, was dem Löbnitzer die Chance zum Tor erst ermöglichte. Lissa war spielerisch klar besser, sicherer am Ball und kombinierte gefällig. Cora Weißer gelang der Anschluss mit einem straffen Schuss aus 15m und auch nach dem Seitenwechsel hatte Lissa gute Chancen. Löbnitz verteidigte mit hohem Einsatz und kam durch einen Konter zum 1:3. Dieses Mal hatte Ayse Seifarth an der Mittellinie den Ball zu lange am Fuß und schließlich verloren. Auch das vierte Löbnitzer Tor war nicht heraus gespielt, sondern ein Zufallsprodukt, wo sich Laura Merkel und Linda Glöckner nicht einig waren.
Letztlich ist den Lissaer Verantwortlichen nicht das Ergebnis, sondern die gezeigte Leistung wichtig und die hat gestimmt.
 
Es spielten:
Lena Lehmann, Cora Weißer, Linda Glöckner, Antonia Feig, Tina Weißer, Laura Merkel, Lisa Krüger, Annalena Röhlig, Saskia Hirsch, Leoni Meyer, Jessica Taychert und Ayse Seifarth
 
 
 
 

Lissa hat sich selbst geschlagen

SV 90 Lissa – Radefeld/ Zwochau 0:4 (0:1)

Lissa hatte Startschwierigkeiten und lag bereits nach der ersten Minute 0:1 hinten. Doch dann wurde Lissa stärker und erarbeitete sich Chancen, die ansonsten für drei Spiele gereicht hätten. Leider blieb vor dem Tor das notwendige Glück aus. So scheiterte Lena Lehmann gleich dreimal freistehend vor dem Keeper, Lisa Krüger und Jessica Taychert vergaben ebenfalls aus aussichtsreicher Position.
Nach dem Seitenwechsel spielte Lissa reines Powerplay und die Gäste bettelten regelrecht um ein Gegentor. Doch Lissa schaffte es, Chancen im Minutentakt zu verballern und konnten auch die Windunterstützung nicht nutzen. Mit dem ersten Angriff in der zweiten Hälfte, fünf Minuten vor dem Ende erzielten die Gäste das 0:2 und schockten Lissa dermaßen, dass sie noch zwei weitere Tore fast kampflos zuließen.
Schade, dass nach fairem und großem Spiel am Ende eine deutliche Niederlage zu Buche steht. Spielerisch kann Lissa mit jedem Gegner mithalten, schafft es aber nicht, die zahlreichen Chancen als Tore unter zu bringen.  
 
Es spielten:
Benedikt Ertl, Lena Lehmann, Cora Weißer, Tina Weißer, Laura Merkel, Lisa Krüger, Annalena Röhlig, Saskia Hirsch, Leoni Meyer, Jessica Taychert und Ayse Seifarth

Abschlussschwäche bestraft


SV 90 Lissa – FSV Glesien 1:3 (0:2)
In einem temporeichen Spiel mit vielen verbissenen, aber jederzeit fair geführten Zweikämpfen standen sich zwei durchaus gleichwertige Teams gegenüber. Beide Abwehrreihen standen stabil und die Mittelfeldreihen neutralisierten sich, so dass kaum Torgefahr herausgespielt werden konnte. Um so ärgerlicher war das erste Tor der Gäste, wo ein hoher Ball auf die Mitte des Tores zukam, der Keeper aber irritiert war und den Ball passieren ließ. Lissa drängte auf den Ausgleich, fing sich durch einen Konter aber das 0:2. Nach dem Seitenwechsel war Lissa spielbestimmend und Glesien kam lange nicht über die Mittellinie, in dieser Phase hätte der Anschluss fallen müssen, stattdessen legte ein Glesiener ein Solo aus der eigenen Hälfte hin und schob den Ball, wieder nicht unhaltbar, ins lange Eck,.
Obwohl die gesamte Lissaer Mannschaft am Vortag zum Kreisauswahlturnier in Oschatz war, nahm sie nochmal Fahrt auf und holte die letzten Kraftreserven raus. Lena Lehmann setzte sich links außen durch und hämmerte den Ball aus spitzem Winkel zum 1:3 in die Maschen und im Anschluss kam Glesien mehrfach ins Schwimmen, wo Lissa ein weiteres Tor erzielen hätte müssen.
Antonia Feig, die in den letzten Wochen als beste Spielerin gelobt wurde, fehlte im wichtigen Punktspiel an allen Ecken und Enden.
 
Es spielten:
Benedikt Ertl, Lena Lehmann, Cora Weißer, Tina Weißer, Laura Merkel, Lisa Krüger, Annalena Röhlig, Saskia Hirsch, Alina Kienast, Benjamin Ast und Ayse Seifarth

Zweites Spiel – zweiter Sieg


FC Eilenburg – SV 90 Lissa 1:6 (1:2)

Offenbar fühlt sich Lissa in der Fremde sehr wohl, denn nach dem 0:13-Sieg in Spröda folgte ein deutlicher Sieg in Eilenburg. Dabei ging Lissa nach nur zwei Minuten in Rückstand, drehte aber auf und somit das Spiel.
Cora Weißer setzte sich bis zur Grundlinie durch und bediente Lisa Krüger, die zum Ausgleich traf. Lissa war nun deutlich spielbestimmend und noch vor dem Seitenwechsel drückte Jessica Taychert den Ball zur Führung über die Linie. Mit großem Selbstbewusstsein kam Lissa aus der Kabine und spielte Eilenburg an die Wand. Annalena Röhlig und Lisa Krüger bauten die Führung aus, welche Alina Kienast mit einem straffen Schuss ins Eck zum 5:1 ausbaute. Neben Saskia Hirsch war auch Antonia Feig wieder die beste auf dem Feld, letztere setzte den Schlusspunkt mit dem 6:1 unter eine sehr starke und geschlossene Mannschaftsleistung.  
 
Es spielten:
Benedikt Ertl, Lena Lehmann, Cora Weißer, Tina Weißer, Antonia Feig, Max Opitz, Lisa Krüger, Annalena Röhlig, Saskia Hirsch, Alina Kienast, Leoni Mayer, Jessica Taychert und Ayse Seifarth

Super Start in die Rückrunde


SV Spröda – SV 90 Lissa 0:13 (0:5)

Auf Grund von Personalsorgen bat der SV Spröda um eine Spielverlegung im November letzten Jahres, nun war es soweit und wieder war der Gastgeber gerade mal voll.
Doch auch den Lissaern fehlten vier Leistungsträger, sie waren aber hoch motiviert, beim Schlusslicht alle drei Punkte zu entführen.
Dass die Gäste die überforderten Sprödaer aber dermaßen an die Wand spielen, war schon überraschend. Den Torreigen in einer völlig einseitigen Partie eröffnete Saskia Hirsch, kurz darauf erhöhten Lisa Krüger und Annalena Röhlig und stellten die Weichen für einen sicheren Sieg. Dass die Tore vier und fünf durch Lena Lehmann und Antonia Feig erzielt wurden, zeigte, dass praktisch jeder mal durfte. Allerdings musste die eigensinnige Spielweise einiger Kickerinnen und die trotz sicherer Führung schlechte Chancenverwertung in der Halbzeitpause kritisierend angesprochen werden.
Lissa setzte die Vorgaben um und wurde noch stärker. Mit einem Doppelschlag von Annalena Röhlig stand es nun schon kurz nach Wiederanpfiff 7:0 und Lissa wurde jetzt erst richtig heiß auf Tore. Antonia Feig erzielte ihren zweiten Treffer, Saskia Hirsch und Laura Merkel trafen doppelt und Lena Lehmann setzte mit ihrem zweiten Torerfolg den Schlusspunkt zum letztlich vollkommen verdienten 13:0Endstand.
Mit diesem Schützenfest setzte sich Lissa nun sicher auf Rang fünf hinter die Spitzengruppe fest und freut sich über einen überaus gelungenen Saisonrückrundenstart.
 
Es spielten:
Benedikt Ertl, Laura Merkel, Cora Weißer, Antonia Feig, Max Opitz, Lisa Krüger, Annalena Röhlig, Saskia Hirsch, Lena Lehmann und Benjamin Ast

Kreisliga Nordsachsen  Hallenmeisterschaft


Gute Leistung reicht für Platz vier

Bei der Vorrunde zur Hallenmeisterschaft schlugen die Lissaer Jungen und Mädchen sich ziemlich achtbar, wenn man bedenkt, dass gleich drei Stammkräfte wegen der anstehenden Landesmeisterschaft geschont wurden.
Gegen Favorit Krostitz setzte Lissa gleich ein Achtungszeichen und die jüngste im Team Jessica Taychert traf nach tollem Pass von Linda Glöckner zur Führung. Wenig später traf Ayse Seifarth zum 2:0, sie bedankte sich für einen krassen Fehlpass des Krostitzer Hüters und schob eiskalt ein. Nach einer Unachtsamkeit der Hintermannschaft folgte der Anschluss und nach einem Eigentor von Ayse Seifarth gar der Ausgleich. Gegen den späteren Turniersieger Radefeld hielt Lissa super mit und nach dem 0:1Rückstand hatten Laura Merkel und Cora Weißer je aus der Distanz den Ausgleich auf dem Fuß, doch der Radefelder Keeper hielt glänzend. Mit der Schlusssirene fiel dann noch das 0:2 nach einer Ecke mit anschließendem Gewusel.
Auch gegen den ESV Delitzsch sah es lange gut aus, Chancen waren aber kaum erspielt worden, das 0:1 ging somit in Ordnung. Der FC Eilenburg wurde anschließend völlig verdient und nach einer Vielzahl von Chancen geschlagen, allerdings fiel das einzige und erlösende Tor nur 5 Sekunden vor Schluss und wieder war die Torschützin Zaubermaus Jessica Taychert.
Gegen Glesien waren die Lissaerinnen um Torwart und Kapitän Benedikt Ertl völlig von der Rolle und verloren nach schwacher Leistung 0:1. Nach längerer Kabinenpredigt wurde in der letzten Partie aber nochmal alles gegeben und Lissa dominierte gegen Schenkenberg. Saskia Hirsch scheiterte am Pfosten, Jessica Taychert am Torwart, aber Laura Merkel traf zum 1:0Sieg und bescherte dem Team den vierten Platz. Turniersieger wurde Radefeld vor Glesien, beide Teams starten zur Endrunde in Torgau. Platz drei ging an den ESV.
Hinter Lissa wurde Krostitz fünfter, Eilenburg sechster und Schenkenberg undankbarer Letzter.  

Es spielten:
Benedikt Ertl, Laura Merkel, Cora Weißer, Ayse Seifarth, Linda Glöckner, Saskia Hirsch, Alina Kienast und Jessica Taychert

Hallenlandesmeisterschaft in Zwickau


Lissa wird Vierter

Bereits im ersten Spiel des Tages lernten die D-Mädchen des SV 90 Lissa den künftigen Landesmeister kennen, gegen die Talentschmiede vom FC Erzgebirge Aue unterlagen sie mit 0:4. Im zweiten Spiel war Lissa dann klar besser, nutzte aber eine Vielzahl von Chancen nicht, am Ende ging auch diese Partie mit 0:2 gegen Post Chemnitz verloren. Mit einer glanzvollen Vorstellung besiegte der SV 90 Lissa aber schon nach einer kurzen Pause den VfL Hohenstein-Ernstthal mit 2:0. Tina Weißer traf mit einem Gewaltschuss von der Mittellinie zur Führung, den Antonia Feig mit einer feinen Einzelleistung ausbaute. Den Gastgeberinnen trotzte Lissa beim torlosen Remis noch einen Punkt ab, wobei Lissa mit einer Fülle an Chancen dem Sieg deutlich näher war als Zwickau. In der letzten Partie gaben die Lissaer Kickerinnen unter den Augen der mitgereisten Fans nochmal alles und erreichten auch gegen den Chemnitzer FC ein Unentschieden. Antonia Feig traf mit einem Husarenstück zur Führung, indem sie in einen Freistoß der Chemnitzerinnen hineinlief, freie Bahn bis zum Tor hatte und eiskalt verwandelte. Lissa verpasste zum einen mit weiteren Chancen, den Sack zuzumachen und hatte am Ende sogar noch Pech mit einer unglücklichen Schiedsrichterentscheidung die kurz vor Ende zum Ausgleich führte.
Auch wenn Lissa nur um ein Pünktchen die Bronzemedaille verpasste, die bekam Hohenstein-Ernstthal, können alle Spielerinnen sehr stolz auf sich sein. Der Konkurrenzkampf im Tor hat den Keeperinnen gut getan, wobei derzeit Leoni Meyer zwischen den Pfosten steht und der Mannschaft mit guten Paraden den Rücken stärkte. Doch auch bei allen anderen Spielerinnen ist ein deutlicher Leistungsschub erkennbar, was Mut für weitere Aufgaben macht.
Sieger wurde wie bereits erwähnt der FC Erzgebirge Aue vor DFC Zwickau.

Es spielten:
Leoni Meyer – Laura Merkel, Tina Weißer, Lena Lehmann, Linda Glöckner, Saskia Hirsch, Antonia Feig, Cora Weißer, Lisa Krüger, Jessica Taychert

D-Juniorinnen   Landespokal  Vorrunde

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SV 90 Lissa für Finale qualifiziert

Die zehn derzeit gemeldeten D-Juniorinnenmannschaften in Sachsen tragen ihre Punktspiele allesamt in der jeweiligen E-Juniorenliga der Jungs aus. Dennoch sucht der Sächsische Fussballverband nach einem Meister und einem Pokalsieger und natürlich auch nach Talenten.
So richtete der SV 90 Lissa mal wieder ein Qualifikationsturnier aus und startete als krasser Außenseiter, zumal mit Beginn der Ferien bereits drei wichtige Aktivposten im Urlaub weilen. Motiviert wurde die Mannschaft aber durch die Übergabe eines neuen Trikotsatzes von der BARMER GEK in Person von Herrn Gehrke und der Tatsache, dass Platz drei bereits für eine Teilnahme an der Endrunde reichen würde. Für die als Fünferturnier geplante Veranstaltung sagte zudem noch der Chemnitzer FC ab, nun also nur nicht Letzter werden.
Die erste Partie gegen den LFC07 begann aber wie erwartet, nervös, zerfahren, kaum gelungene Aktionen und letztlich die frühe Führung der Leipziger Sportelite durch einen haarsträubenden Abwehrfehler. Doch als Lisa Krüger nach der Hälfte der Spielzeit den Ausgleich erzielte ging ein Ruck durch die Mannschaft und der Club aus der Messestadt wurde mit tollem Fussball überrascht. Jessica Taychert erzielte die Führung zum 2:1, kurz darauf erhöhte Ayse Seifarth sogar auf 3:1. Mit breiter Brust ging es dann in die Partie gegen den Post SV Chemnitz, wo es allerdings wieder einige Anlaufschwierigkeiten gab. Zunächst hielt Lena Lehmann im Tor durch tolle Paraden das Team im Rennen, hatte aber bei Antonia Feigs Rettungsversuch ins eigene Netz keine Chance und Chemnitz ging in Führung. Lissa drängte auf den Ausgleich, welchen Antonia Feig per Handstrafstoß sicher verwandelte. Kurz darauf gelang der erst 10jährigen ein Traumtor aus 20m und das Team von Coach Andreas Hirsch verpasste sogar anschließend den Sack endgültig zuzumachen. So kam Chemnitz kurz vor Ultimo noch zum glücklichen Ausgleich. Vor dem letzten Spiel gegen den haushohen Favoriten vom FC Erzgebirge Aue war Lissa somit bereits für die Endrunde im Juni 2012 qualifiziert, zugleich aber kräftemäßig so ziemlich am Ende. Die Partie ging mit eins zwei Toren zu hoch aber jederzeit verdient mit 0:7 verloren. Ungeschlagen Turniersieger wurde Aue mit 18:0 Toren, Zweiter und nur ein Tor besser durch das Torverhältnis wurde Post Chemnitz vor Lissa.
Nicht qualifiziert hat sich der LFC Leipzig, wo sich im letzten Spiel gegen Chemnitz eine Spielerin auch noch schwer verletzte. Die Mannschaft des SV 90 Lissa wünscht der Spielerin alles Gute und beste Genesung. 

Es spielten:
Lena Lehmann, Leoni Meyer, Linda Glöckner, Antonia Feig, Saskia Hirsch, Annalena Röhlig, Ayse Seifarth, Jessica Taychert, Lisa Krüger und Alina Kienast